Schwarzwald-«Tatort» ohne Harald Schmidt

Harald Schmidt hat beim Schwarzwald-«Tatort» abgesagt. Foto: Christoph Schmidt
Harald Schmidt hat beim Schwarzwald-«Tatort» abgesagt. Foto: Christoph Schmidt

Es war ein großer Coup und nun wird daraus nichts. TV-Entertainer und Publikumsmagnet Harald Schmidt will beim neuen Schwarzwald-«Tatort» nicht mehr mitspielen. Warum? So richtig weiß das keiner. «Wir haben das erst am Wochenende erfahren», sagt Wolfgang Utz, Sprecher des Südwestrundfunks (SWR) in Stuttgart. «Es hat uns kalt erwischt», sagt die SWR-Sprecherin in Baden-Baden, Annette Gilcher. «Dazu gibt es leider keinen weiteren Kommentar», sagt Schmidts Agentin Sigrid Korbmacher.

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Joko und Klaas erhalten den Radio Regenbogen Award

Joko und Klaas. Foto: Jörg Carstensen/Archiv
Joko und Klaas. Foto: Jörg Carstensen/Archiv

Das TV-Duo Joko Winterscheidt (38) und Klaas Heufer-Umlauf (33) erhält zwei Monate vor dem angekündigten Aus seiner ProSieben-Unterhaltungsshow «Circus HalliGalli» einen Radio Regenbogen Award. Joko und Klaas werden als «Medienmänner des Jahres» ausgezeichnet, teilte der private Radiosender am Dienstag in Rust bei Freiburg mit. Den beiden Moderatoren sei es gelungen, mit neuen und ungewöhnlichen Fernsehsendungen ein Millionenpublikum anzusprechen.

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Der Rundfunkbeitrag: Wer kann sich befreien lassen?

Unter bestimmten Bedingungen können sich manche Bürger von dem Rundfunkbeitrag befreien lassen. Allerdings müssen sie sich aktiv darum kümmern. Foto: David Ebener
Unter bestimmten Bedingungen können sich manche Bürger von dem Rundfunkbeitrag befreien lassen. Allerdings müssen sie sich aktiv darum kümmern. Foto: David Ebener

Der Rundfunkbeitrag schlägt monatlich mit 17,50 Euro zu Buche - doch nicht jeder muss ihn zahlen. Einige Menschen können sich von dem Beitrag für den öffentlich-rechtliche Rundfunk befreien lassen oder eine Ermäßigung beantragen. Wichtig ist dabei, dass Betroffene die Befreiung vom Rundfunkbeitrag aktiv beantragen. Automatisch ergibt sie sich nicht. Formulare für Anträge sind auf der Webseite zu finden. Zusammen mit den Belegen muss der ausgedruckte und unterschriebene Antrag per Post verschickt werden.

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Wechsel in Zeitschriften-Chefredaktionen

Wechsel in Zeitschriften-Chefredaktionen. Foto: Angelika Warmuth/Archiv
Wechsel in Zeitschriften-Chefredaktionen. Foto: Angelika Warmuth/Archiv

Von Bauer zu Klambt: Der Chefredakteur von «InTouch», «Closer» und «InTouch Style» aus der Bauer Media Group, Tim Affeld (46), wechselt zur Mediengruppe Klambt. Er übernehme spätestens zum 1. Juni die Chefredaktion der wöchentlichen People-Magazine «IN» und «OK!», teilte Klambt am Dienstag in Hamburg mit. Affeld folgt auf Oliver Opitz, der für Klambt in Baden-Baden neue Aufgaben für die Geschäftsleitung übernehmen soll.

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«funk» hat über 70 Millionen Abrufe bei YouTube und Facebook

Eine Frau schaut sich auf ihrem Smartphone die App "funk" an. Foto: Maurizio Gambarini
Eine Frau schaut sich auf ihrem Smartphone die App "funk" an. Foto: Maurizio Gambarini

Die Macher des ARD/ZDF-Jugendangebots «funk» haben sich nach dem ersten Vierteljahr zufrieden gezeigt, wollen aber noch zulegen. Vom Start im Oktober bis Ende Dezember hätten die Kanäle und Formate auf YouTube 50,3 Millionen Videoabrufe, bei Facebook 22,7 Millionen Videoabrufe gehabt. Das teilte eine Sprecherin von «funk» der Deutschen Presse-Agentur in Mainz mit. Die Kurve zeigt aufwärts: Im ersten Monat Oktober zählte das Internetangebot bei YouTube 12 Millionen Videoabrufe und bei Facebook 6.

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Für den «Tatort» wird Stuttgart in Freiburg nachgebaut

Die «Tatort»-Kommissare Thorsten Lannert (l.) und Sebastian Bootz. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Die «Tatort»-Kommissare Thorsten Lannert (l.) und Sebastian Bootz. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Für Dreharbeiten zum neuen Stuttgart-«Tatort» weichen die Macher der ARD-Krimireihe erstmals in das rund 200 Kilometer entfernte Freiburg aus. In einer Freiburger Messehalle wurden Teile des chronisch überlasteten Stuttgarter Stadtverkehrs nachgebaut, wie eine Sprecherin des Südwestrundfunks (SWR) am Freitag sagte. Am Originalstandort in der baden-württembergischen Landeshauptstadt seien Dreharbeiten nicht möglich, weil dadurch der Verkehr blockiert würde.

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Medien: Keine Privatisierung von Autobahn-Gesellschaft

Die Autobahnen sollen Eigentum des Bundes bleiben. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Die Autobahnen sollen Eigentum des Bundes bleiben. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Die umstrittenen Pläne für eine mögliche Teilprivatisierung der geplanten Autobahn-Gesellschaft sind nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» vom Tisch.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hätten sich in einem persönlichen Gespräch darauf geeinigt, das Bundeseigentum an der Betreiber-gesellschaft bei der nötigen Grundgesetz-Änderung festzuschreiben.

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Ungeklärte Frauenmorde: Auch «Aktenzeichen XY» fahndet

Moderator Rudi Cerne bittet um Hinweise. Foto: Matthias Balk/Archiv
Moderator Rudi Cerne bittet um Hinweise. Foto: Matthias Balk/Archiv

Nach den Morden an einer 27 Jahre alten Joggerin und einer 19 Jahre alten Studentin im Raum Freiburg ruft die Fernsehsendung «Aktenzeichen XY - ungelöst» zu Hinweisen auf. Sie kommt heute, 20.15 Uhr, live im ZDF. Die beiden ungeklärten Fälle wurden kurzfristig in die TV-Fahndung aufgenommen. Moderator Rudi Cerne bittet um Hinweise. In Endingen bei Freiburg wurde in den vergangenen Tagen eine Joggerin sexuell missbraucht und ermordet, Mitte Oktober eine Studentin in Freiburg.

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Senkung des Rundfunkbeitrags 2017 derzeit unwahrscheinlich

Eine Senkung des Rundfunkbeitrags ist derzeit nicht wahrscheinlich. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv
Eine Senkung des Rundfunkbeitrags ist derzeit nicht wahrscheinlich. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

Der Rundfunkbeitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio wird im nächsten Jahr voraussichtlich nicht gesenkt. Wenige Tage vor dem Treffen der Ministerpräsidenten zeichnet sich unter den Ländern keine Mehrheit dafür ab, den Beitrag von 17,50 Euro im Monat auf 17,20 Euro zu reduzieren.

Rheinland-Pfalz, das die Medienpolitik koordiniert, ist aber zuversichtlich, einen Kompromiss zu finden, damit der Beitrag zwar erstmal gleich bleibt, aber eine drastische Steigerung in einigen Jahren vermieden wird.

 

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Böhmermann kündigt persönliche Erklärung an

Die Staatsanwaltschaft Mainz hat die Ermittlungen gegen ZDF-Moderator Jan Böhmermann wegen dessen «Schmähgedicht» über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan eingestellt. Foto: Ben Knabe/Archiv
Die Staatsanwaltschaft Mainz hat die Ermittlungen gegen ZDF-Moderator Jan Böhmermann wegen dessen «Schmähgedicht» über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan eingestellt. Foto: Ben Knabe/Archiv

Jetzt zieht es Jan Böhmermann in die Öffentlichkeit: Nach der Entscheidung der Mainzer Staatsanwaltschaft, gegen den TV-Satiriker wegen seines Gedichts «Schmähkritik» über den türkischen Präsidenten keine Anklage zu erheben, will der 35-Jährige am Nachmittag eine persönliche Erklärung abgeben. Böhmermann schrieb auf seiner Facebook-Seite: «Hey, Presse: Morgen, Mittwoch 5.10.2016, werde ich um 16.30 Uhr ausführlich persönlich Stellung nehmen. Mehr hier.» Ob er dabei Fragen von Journalisten zulassen will ist offen.

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SWR3 New Pop Festival in Baden-Baden startet

Die britische Sängerin Jess Glynne. Foto: Paul Buck/Archiv
Die britische Sängerin Jess Glynne. Foto: Paul Buck/Archiv

Mit der britischen Pop-Sängerin Jess Glynne, dem Singer-Songwriter Jamie Lawson und dem deutschsprachigen Sänger Mark Forster startet das SWR3 New Pop Festival heute in Baden-Baden. Als Highlight des Abends wird Musiker Marius Müller-Westernhagen für sein Lebenswerk mit dem «SWR3 Lifetime Award» ausgezeichnet. Bis zum Samstag treten unter anderem noch die französische Newcomerin Louane und der britische DJ Sigala auf. Die Veranstaltung im Theater, Kurhaus und Festspielhaus ist seit Juli ausverkauft.

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Jan Böhmermann kehrt ins TV zurück

War nie ganz weg: Jan Böhmermann in der Kulisse seiner Show «Neo Magazin Royale». Foto: Ben Knabe/ZDF
War nie ganz weg: Jan Böhmermann in der Kulisse seiner Show «Neo Magazin Royale». Foto: Ben Knabe/ZDF

Jan Böhmermann kann nicht gut schweigen. Andere Moderatoren nutzen Sommer-pausen, um mal komplett von der Bildfläche zu verschwinden. Böhmermann eher nicht. Der Rückzug von Lukas Podolski aus der Nationalmannschaft, «Pokémon Go», die Eigenheiten von Saugrobotern - auf Twitter und Facebook versorgte er das Netz in den vergangenen Wochen recht konstant mit Gedanken zum Weltenlauf. Am Donnerstag (ZDFneo, 22.30 Uhr) wird er das auch wieder vor der Kamera tun.

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Die neue «Tatort»-Saison beginnt

Es geht weiter: Klaus J. Behrendt, l) und Dietmar Bär in der «Tatort»-Folge «Durchgedreht». Foto: Martin Valentin Menke/WDR
Es geht weiter: Klaus J. Behrendt, l) und Dietmar Bär in der «Tatort»-Folge «Durchgedreht». Foto: Martin Valentin Menke/WDR

Für «Tatort»-Fans hat das Warten ein Ende. Am Sonntag geht es nach der Sommerpause zur gewohnten Zeit nach der Tagesschau mit der ersten neuen Folge der ARD-Krimireihe weiter. Die Zeit der Wiederholungen ist vorbei. Als erstes nehmen die Kommissare aus Köln Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) die Ermittlungen wieder auf. Und das gleich in einem Fall, in dem bei einem Doppelmord Mutter und Sohn umgebracht wurden.

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Hundert Tage Grün-Schwarz: Kretschmann und Strobl im SWR

Thomas Strobl (l) und Winfried Kretschmann (r) sprechen miteinander. Foto: Christoph Schmidt/Archiv
Thomas Strobl (l) und Winfried Kretschmann (r) sprechen miteinander. Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Wie sind Grün und Schwarz in den ersten hundert Tagen ihrer Regierungszeit in Baden-Württemberg miteinander klarge-kommen? Darüber geben Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Vize-Regierungschef Thomas Strobl (CDU) im Südwestrundfunk (SWR) in einem Doppelinterview Auskunft. Es ist die einzige Veranstaltung überhaupt, auf der die beiden Politiker gemeinsam eine Zwischenbilanz ziehen. Das Interview wird am Mittwoch aufgezeichnet und am Donnerstag ab 10.00 Uhr in der Hörfunk-Sendung SWR1 «Leute» ausgestrahlt.

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Peter Boudgoust als SWR-Intendant bestätigt

Peter Boudgoust, Südwestrundfunk (SWR). Foto: Marijan Murat/Archiv
Peter Boudgoust, Südwestrundfunk (SWR). Foto: Marijan Murat/Archiv

SWR-Intendant Peter Boudgoust ist für eine dritte Amtszeit an der Spitze des zweitgrößten ARD-Senders bestätigt worden. Die Mitglieder von Rundfunk- und Verwaltungsrat des Südwestrundfunks wählten den 61-Jährigen am Freitag in Mainz mit 63 von 74 Stimmen. Sieben Mitglieder stimmten gegen ihn, vier enthielten sich. Boudgoust war als einziger Kandidat aufgestellt.

 

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Medien: EU-Kartellwächter nehmen sich auch Google-Kerngeschäft vor

Google macht nach wie vor den Großteil seines Geldes mit Werbung im Umfeld von Suchanfragen. Foto: Lukas Schulze
Google macht nach wie vor den Großteil seines Geldes mit Werbung im Umfeld von Suchanfragen. Foto: Lukas Schulze

Die EU-Wettbewerbshüter wollen laut Medienberichten Google jetzt auch im Kerngeschäft des Internet-Riesen härter rannehmen. Die EU-Kommission bereite konkrete Vorwürfe gegen Googles Vorgehen bei Online-Werbung vor, berichteten der Finanzdienst Bloomberg, die Website «Politico», das «Wall Street Journal» und die «Financial Times». Die Kommission wollte die Berichte nicht kommentieren. Es wäre das dritte Mal, dass die Kommission in einem sogenannten «Statement of Objections» Google unfairen Wettbewerb vorwirft und Änderungen fordert.

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Spiegel-Verlag startet Bezahlangebote auf «Spiegel Online»

Auf «Spiegel Online» soll es künftig auch kostenpflichtige Artikel geben. Foto: Christian Charisius
Auf «Spiegel Online» soll es künftig auch kostenpflichtige Artikel geben. Foto: Christian Charisius

Der Spiegel-Verlag führt kostenpflichtige Artikel auf «Spiegel Online» ein. Unter dem Markenzeichen «Spiegel Plus» werden ab sofort einzelne Beiträge des Nachrichten-Magazins «Der Spiegel» und des Nachrichten-Portals zum Verkauf angeboten. Die einzelnen Beiträge sollen zum Start 39 Cent kosten, teilte der Verlag in Hamburg mit. Erst wenn ein Betrag von fünf Euro zusammengekommen ist, müsse sich der Nutzer einmalig registrieren und zahlen.

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Zahlungsbereitschaft für Online-Nachrichten steigt

Unter den großen überregionalen Online-Nachrichtenseiten machte «Die Welt» 2012 den Anfang. Foto: Axel Springer AG/Archiv
Unter den großen überregionalen Online-Nachrichtenseiten machte «Die Welt» 2012 den Anfang. Foto: Axel Springer AG/Archiv

Immer mehr Internetnutzer in Deutschland sind einer aktuellen Umfrage zufolge bereit, für journalistische Inhalte im Netz auch zu zahlen. Demnach haben 36 Prozent der Anwender in den vergangenen Monaten für Nachrichten oder andere Inhalte im Netz Geld ausgegeben. Das teilte der Digitalverband Bitkom mit. Ein Jahr zuvor waren es bei einer vergleichbaren Umfrage noch 31 Prozent. «Ein gutes journalistisches Angebot lassen sich die Nutzer auch im Internet etwas kosten», sagte Bitkom-Vizepräsident Achim Berg bei der Vorstellung der Studie.

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Zombies im Kinderzimmer: Wenn Filme Kindern Angst machen

Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder nur altersgerechte Filme schauen. Schockierender Filmstoff kann bei kleinen Zuschauern große Ängste auslösen. Foto: Arne Dedert
Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder nur altersgerechte Filme schauen. Schockierender Filmstoff kann bei kleinen Zuschauern große Ängste auslösen. Foto: Arne Dedert

Das Grauen kam vom Lerchenberg: Statt «Coco - der neugierige Affe» lief am frühen Sonntagmorgen der Grusel-Klassiker «Halloween - die Nacht des Grauens» beim Zweiten Deutschen Fernsehen. Nach 29 Minuten und einigen Beschwerden wurde der Irrtum korrigiert. Was beim ZDF ein Ausrutscher war, ist in vielen Haushalten Programm: Kinder gucken Filme unabhängig von der Altersfreigabe. Für Medien-Wissenschaftler wie Maya Götz ist das ein größer werdendes Problem.

 

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TV-Moderatorin Erika Berger gestorben

Erika Berger ist tot. Foto: Frank May
Erika Berger ist tot. Foto: Frank May

Die Buchautorin und Moderatorin Erika Berger ist tot. Die Kölner Feuerwehr bestätigte am späten Sonntagabend einen entsprechenden Bericht des Kölner «Express». Nähere Angaben zu den Todesumständen wollte die Feuerwehr nicht machen. Nach dem Bericht der Zeitung soll die 76-Jährige vor den Augen einer Bekannten am Nachmittag zusammen-gebrochen sein. Ein Notarzt habe nach erfolgloser Wiederbelebung nur noch ihren Tod feststellen konnte.

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Böhmermann zurück auf Sendung: Vera Int-Veen statt Erdogan

Jan Böhmermann ist wieder auf Sendung. Foto: Ben Knabe/ZDF
Jan Böhmermann ist wieder auf Sendung. Foto: Ben Knabe/ZDF

Jan Böhmermann hat in der ersten Sendung nach seiner Fernsehpause den Wirbel um sein Erdogan-Gedicht nur am Rande thematisiert. In der neuen Folge «Neo Magazin Royale» stand eine angebliche satirische Aktion gegen den Privatsender RTL im Mittelpunkt. Moderator Jan Böhmermann(35) behauptete, einen falschen Kandidaten in die Sendung «Schwiegertochter gesucht» von Moderatorin Vera Int-Veen eingeschleust zu haben.

 

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«Stuttgarter Zeitung» übernimmt Stadtmagazin «Lift»

Die «Stuttgarter Zeitung» übernimmt das Stuttgarter Stadtmagazin «Lift». Das teilte die Südwestdeutsche Medienholding am Mittwoch mit. Die Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft übernehme rückwirkend zum Jahresbeginn alle Anteile der Stuttgarter PV Projekt Verlag GmbH, in der auch das Stadtmagazin erscheine. Der Verkauf stehe unter dem Vorbehalt der üblichen Zustimmungserfordernisse. Lift liefert monatlich neben einem umfangreichen Veranstaltungskalender Artikel rund um Stadtleben, Kultur, Gastronomie, Shopping und veranstaltet auch selbst kulturelle Events.

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Böhmermann: Comeback beim ZDF, Schluss bei radioeins

Jan Böhmermann will am 12. Mai mit einer neuen Folge seiner TV-Satire «Neo Magazin Royale» ins Fernsehen zurückkehren. Foto: Ole Spata/Archiv
Jan Böhmermann will am 12. Mai mit einer neuen Folge seiner TV-Satire «Neo Magazin Royale» ins Fernsehen zurückkehren. Foto: Ole Spata/Archiv

Der Komiker Jan Böhmermann (35) will nach seiner Pause am 12. Mai mit einer neuen Folge seiner TV-Satire «Neo Magazin Royale» ins Fernsehen zurückkehren. Aber mit der Sonntagsshow «sanft & sorgfältig» auf radioeins sei jetzt Schluss, teilte der Satiriker am Montag auf seiner Facebook-Seite mit. Böhmermann hatte in den vergangenen Wochen mit einem Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erheblichen Wirbel ausgelöst.

 

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Südwest-Verleger treffen sich in Stuttgart

Auch im Internetzeitalter und trotz sinkender Auflagen behaupten die Zeitungen im Südwesten ihre Stellung als das Medium mit der stärksten Reichweite. Noch immer nehmen 61,1 Prozent der Menschen jeden Tag eine gedruckte Zeitung in die Hand. Die digitale Nutzung von Zeitungen über Tablets und Smartphones wachse aber weiter rasant, wie der Verband der Südwestdeutschen Zeitungsverleger (VSZV) anlässlich seiner Jahrestagung heute in Stuttgart mitteilt. In der Landeshauptstadt treffen sich die Verleger, um über die Zukunft des Zeitungsgeschäfts zu sprechen. Mit Sorge sehen sie nicht nur die starke Konkurrenz von kostenlosen Informationsangeboten im Internet, sondern auch die sinkenden Umsätze im Anzeigengeschäft. Die Werbeeinnahmen sind die wirtschaftliche Grundlage der Zeitungen.

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Rangliste der Pressefreiheit: Deutschland rutscht ab

In allen Weltregionen ist laut Reporter ohne Grenzen ein Rückgang der Freiräume für Medien zu beobachten. Deutschland verschlechterte sich in der aktuellen Rangliste der Pressefreiheit um vier Plätze. Foto: Nyein Chan Naing
In allen Weltregionen ist laut Reporter ohne Grenzen ein Rückgang der Freiräume für Medien zu beobachten. Deutschland verschlechterte sich in der aktuellen Rangliste der Pressefreiheit um vier Plätze. Foto: Nyein Chan Naing

Journalisten und unabhängige Medien stehen nach Angaben der Reporter ohne Grenzen (ROG) weltweit unter zunehmendem Druck. Deutschland verschlechterte sich in der aktuellen internationalen Rangliste der Pressefreiheit um vier Plätze auf Rang 16. Das sei «eine Folge der stark gestiegenen Zahl von Anfeindungen, Drohungen und gewalttätigen Übergriffen gegen Journalisten», erklärte die Medienorganisation.

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Zeitschriftenverleger bauen Digitalgeschäft aus

Deutschlands Zeitschriftenverleger wollen das Digitalgeschäft 2016/2017 weiter ausbauen. Foto: Sven Hoppe/Illustration
Deutschlands Zeitschriftenverleger wollen das Digitalgeschäft 2016/2017 weiter ausbauen. Foto: Sven Hoppe/Illustration

Das Digitalgeschäft wird für die Zeitschriftenverlage in Deutschland immer wichtiger. Die Nutzung solcher Angebote nehme zu, teilte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Berlin mit. Einen besonders deutlichen Zuwachs gibt es beim mobilen Zugriff auf Zeitschriftenwebsites. Hier sei die Zahl der User von 17,2 in 2014 auf 27,3 Millionen in 2015 gestiegen. Durch die digitalen Angebote bleibe die Reichweite insgesamt stabil, sagte VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer.

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TV-Satiriker Böhmermann erhält Grimme-Preis

Ausschnitt aus seiner Sendung «Neo Magazin Royale»: Jan Böhmermann hat in seiner Abwesenheit den Grimme-Ehrenpreis erhalten. Foto: Henning Kaiser
Ausschnitt aus seiner Sendung «Neo Magazin Royale»: Jan Böhmermann hat in seiner Abwesenheit den Grimme-Ehrenpreis erhalten. Foto: Henning Kaiser

Mitten in der Debatte um das umstrittene Erdoğan-Gedicht des TV-Moderators Jan Böhmermann hat der Deutsche Volkshochschul-Verband dem 35-Jährigen eine weitere Auszeichnung zuerkannt. Für seine Verdienste um die Entwicklung des Fernsehens in der digitalen Welt erhielt er am Abend im westfälischen Marl bei der Verleihung der Grimme-Fernsehpreise die «Besondere Ehrung» des DVV. Diese wird alljährlich bei der Grimme-Preis-Gala verliehen. Böhmermann war nicht nach Marl gekommen.

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Analoges Fernsehen wird im kommenden Jahr abgeschaltet

Präsident der Landesanstalt für Kommunikation (LFK), Thomas Langheinrich. Foto: Marijan Murat/Archiv
Präsident der Landesanstalt für Kommunikation (LFK), Thomas Langheinrich. Foto: Marijan Murat/Archiv

Das analoge Fernsehen verschwindet Mitte kommenden Jahres in mehreren Bundesländern aus dem Kabelnetz - auch in Baden-Württemberg. Das hat der führende deutsche Kabelnetzbetreiber Unitymedia am Montag gemeinsam mit mehreren Landes-medienanstalten in Düsseldorf angekündigt. Etwa 15 Prozent der Kabel-Kunden nutzen noch die analogen Signale, 85 Prozent sind bereits digital. Allein in Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben der Landesmedien-anstalt NRW rund 400 000 Haushalte betroffen, die derzeit noch analog empfangen.

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Umstrittene Orchester-Fusion: SWR stellt Programm vor

Im Herbst gibt das neue SWR-Symphonieorchester den Takt an. Foto: P. Seege/Archiv
Im Herbst gibt das neue SWR-Symphonieorchester den Takt an. Foto: P. Seege/Archiv

Vier Jahre nach der umstrittenen Entscheidung über die Orchesterfusion beim Südwestrundfunk (SWR) nimmt der neue Klangkörper Gestalt an. Das erste Konzert des neuen SWR-Symphonieorchesters mit Sitz in Stuttgart ist am 22. September geplant. Das konkrete Programm und Details zur Zukunft des Ensembles würden in der zweiten Aprilwoche der Öffentlichkeit vorgestellt, sagte ein Sprecher des Südwestrundfunks (SWR).

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Antennenfernsehen DVB-T2 HD: Was Verbraucher wissen sollten

Fernseher und Empfänger, die dieses Logo tragen, erfüllen die Anforderungen des neuen Antennenfernsehens DVB-T2 HD in Deutschland. Foto: Deutsche TV-Plattform
Fernseher und Empfänger, die dieses Logo tragen, erfüllen die Anforderungen des neuen Antennenfernsehens DVB-T2 HD in Deutschland. Foto: Deutsche TV-Plattform

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Am 31. Mai startet in Deutschland die erste Ausbaustufe der Ausstrahlung des neuen Antennen-fernsehens DVB-T2 HD. Da viele DVB-T-Empfänger das Signal nicht verarbeiten können, müssen Interessenten einen neuen Empfänger oder Fernseher kaufen. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um dieses Thema:

 

Warum brauche ich einen neues Empfangsgerät? Das neue DVB-T2-Signal nutzt eine Bildcodierung mittels des sogenannten HEVC-Standards (H.265).

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Heute Netflix, morgen Maxdome: Streamingdienst wechseln

Heute stream ich hier, morgen da, übermorgen dort: Der Wechsel zwischen den einzelnen Streaminganbietern gelingt in der Regel ziemlich unkompliziert. Man muss nur die Kündigungsfrist einhalten. Foto: Bernd von Jutrczenka
Heute stream ich hier, morgen da, übermorgen dort: Der Wechsel zwischen den einzelnen Streaminganbietern gelingt in der Regel ziemlich unkompliziert. Man muss nur die Kündigungsfrist einhalten. Foto: Bernd von Jutrczenka

Berlin (dpa/tmn) - Es ist das typische Problem eines Serien-Fans: Ist die aktuelle Staffel am Ende, muss schnell neuer Stoff her. Was aber, wenn es die nächste Wunschserie nur bei einem anderen Anbieter gibt? Ein Test von Stiftung Warentest im vergangenen Jahr ergab: Die Angebote der großen Online-Videotheken haben große Lücken. «Alle konnten nur einen Bruchteil der beliebtesten Filme und Serien anbieten. Die Angebote waren sich sehr ähnlich», sagt Warentester Gunnar Schwan.

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Urteil: Rundfunkbeitrag ist verfassungsgemäß

Der Rundfunkbeitrag, der die frühere Rundfunkgebühr abgelöst hat, wird seit Januar 2013 pro Wohnung erhoben. Foto: Caroline Seidel/Illustration
Der Rundfunkbeitrag, der die frühere Rundfunkgebühr abgelöst hat, wird seit Januar 2013 pro Wohnung erhoben. Foto: Caroline Seidel/Illustration

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Rundfunkbeitrag für verfassungsgemäß erklärt. Ein entsprechendes Urteil verkündeten die Richter in Leipzig. An den zwei Vortagen hatte der 6. Senat die ersten 18 Klagen gegen das aktuelle Beitragsmodell verhandelt, das die privaten Kläger für ungerecht und verfassungswidrig halten. Sie müssen den Beitrag von derzeit 17,50 Euro im Monat bezahlen, obwohl sie gar kein Rundfunkgerät oder nur ein Radio besitzen.

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BGH prüft Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags

17,50 Euro pro Haushalt - egal, ob ein Rundfunkgerät vorhanden ist oder nicht. Das Bundesverfassungsgericht prüft nun, ob das rechtmäßig ist oder nicht. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
17,50 Euro pro Haushalt - egal, ob ein Rundfunkgerät vorhanden ist oder nicht. Das Bundesverfassungsgericht prüft nun, ob das rechtmäßig ist oder nicht. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Ist der Rundfunkbeitrag rechtmäßig? Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig prüft das nun. Heute und Donnerstag werden die ersten 14 Klagen gegen das aktuelle Beitragsmodell mündlich verhandelt, das die Kläger für ungerecht und verfassungswidrig halten. Sie müssen den Beitrag bezahlen, obwohl sie gar kein Rundfunkgerät oder zumindest nur ein Radio besitzen. Seit Anfang 2013 wird der Rundfunkbeitrag von aktuell 17,50 Euro im Monat pro Wohnung erhoben, unabhängig von der Zahl der Rundfunkgeräte. Das empfinden die Kläger als Willkür und als Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgebot der Verfassung.

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Ban spricht Deutsch: UN-Generalsekretär mit Medienpreis ausgezeichnet

Ban Ki Moon wurde in Baden-Baden geehrt. Foto: Andy Rain/Archiv
Ban Ki Moon wurde in Baden-Baden geehrt. Foto: Andy Rain/Archiv

In einer eindringlichen Rede hat der Preisträger des Deutschen Medienpreises, UN-General-sekretär Ban Ki Moon, Europa zu gemeinsamem Handeln in der Flüchtlingskrise aufgefordert. «Die Grenzen entlang der Balkanroute zu schließen, das ist keine Lösung», sagte der 71-Jährige am Montagabend bei der Verleihung der Auszeichnung in Baden-Baden. Europa habe die Fähigkeit und auch die Erfahrung, diese schwere Zeit zu meistern. «Stehen Sie zu Ihren Prinzipien und werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht», sagte er in Richtung der EU-Regierungschefs.

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Medien: Behörde spielte Störfall im AKW Fessenheim herunter

Der Störfall im AKW Fessenheim war offenbar gravierender als bislang bekannt. Foto: P. Seeger/Archiv
Der Störfall im AKW Fessenheim war offenbar gravierender als bislang bekannt. Foto: P. Seeger/Archiv

Ein Zwischenfall im französischen Atomkraft-werk Fessenheim nahe der deutschen Grenze war einem Medienbericht zufolge gravierender als bislang bekannt. Die französische Atomaufsicht ASN habe den Vorfall im April 2014 gegenüber der Internationalen Atom-energiebehörde heruntergespielt, berichteten WDR und «Süddeutsche Zeitung» am Freitag. Ein Wassereinbruch hatte damals die Elektrik beschädigt und zur Abschaltung eines Reaktors geführt. 

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SWR3 bleibt beliebtester Radiosender in Baden-Württemberg

Das Logo des Südwestrundfunks «SWR». Foto: Patrick Seeger/Archiv
Das Logo des Südwestrundfunks «SWR». Foto: Patrick Seeger/Archiv

SWR3 hat seine Position als beliebtester Radiosender in Baden-Württemberg behauptet. Der Sender wird unter der Woche jede Stunde im Schnitt von 676 000 Menschen im Südwesten gehört. Das ist ein Zuwachs von 2,7 Prozent, wie aus der am Mittwoch in Frankfurt veröffentlichten Media-Analyse (MA) hervor-geht. Bundesweit sind es gut 1,1 Millionen Hörer pro Stunde. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Sender SWR4 BW und SWR 1 BW, die pro Stunde tagsüber durchschnittlich 451 000 beziehungsweise 335 000 Menschen in Baden-Württemberg einschalten - das ist jeweils etwas weniger als zuvor.

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ProSiebenSat.1 legt mit Internet-Portalen kräftig zu

Zentrale von ProSiebenSat.1 in Unterföhring bei München: Der Medienkonzern rechnet für 2016 beim Umsatz mit einem Plus von mindestens 10 Prozent. Foto: Andreas Gebert/Archiv
Zentrale von ProSiebenSat.1 in Unterföhring bei München: Der Medienkonzern rechnet für 2016 beim Umsatz mit einem Plus von mindestens 10 Prozent. Foto: Andreas Gebert/Archiv

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat seine Ambitionen auf einen Sprung in den Dax mit starken Zahlen und einem optimistischen Ausblick untermauert. Im vergangenen Jahr konnten sich die Münchner einmal mehr auf ihr Digitalgeschäft verlassen: Ein kräftiges Wachstum in der Sparte mit Internet-Portalen und Online-Shops trug maßgeblich dazu bei, dass der Umsatz 2015 um 13,2 Prozent auf 3,26 Milliarden Euro kletterte. Dies teilte das Unternehmen mit. Der operative Gewinn konnte bei dem Tempo nicht ganz mithalten, übertraf aber mit einem Plus von 9,2 Prozent auf 925,5 Millionen Euro deutlich die Schätzungen von Analysten.

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Deutscher Medienpreis für UN-Generalsekretär Ban Ki Moon

Ban Ki-moon. Foto: Jean-Christophe Bott/Archiv
Ban Ki-moon. Foto: Jean-Christophe Bott/Archiv

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bekommt den Deutschen Medienpreis 2015. Das sagte eine Sprecherin des Medienpreis-Pressebüros in Baden-Baden am Montag und bestätigte damit einen Bericht des «Badischen Tagblattes». Eine entsprechende offizielle Mitteilung solle noch im Laufe des Vormittags veröffentlicht werden, sagte sie. Der 71 Jahre alte Südkoreaner Ban steht seit 2007 an der Spitze der Vereinten Nationen. Laut Zeitungsbericht soll der Preis am 7. März verliehen werden.

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Niederlage für Verleger im Streit mit Google um «Snippets»

In dem Verfahren werfen elf Verlagsgruppen Google den Missbrauch seiner Marktmacht vor. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
In dem Verfahren werfen elf Verlagsgruppen Google den Missbrauch seiner Marktmacht vor. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Im Rechtsstreit mit Google um eine mögliche Vergütung von Online-Inhalten haben elf Verlagsgruppen erneut eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Kartellkammer des Landgerichts Berlin wies am Freitag eine Klage der Verlage zurück, nach der der Internetkonzern mit seiner Suchmaschine seine dominante Marktstellung missbrauche. Der konkrete Vorwurf der Kläger lautete, das US-Unternehmen erzwinge die kostenfreie Nutzung von kurzen Textauszügen und kleinen Vorschaubildern, sogenannten «Snippets», von den Verlagen. Das Gericht sah das anders.

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Journalismus auf Facebook: Wird 2016 das Jahr der «Instant Articles»?

Viele Medien setzen inzwischen auf soziale Netzwerke wie Facebook. Foto: Bernd von Jutrczenka
Viele Medien setzen inzwischen auf soziale Netzwerke wie Facebook. Foto: Bernd von Jutrczenka

Zeitung lesen mit Facebook auf dem Smartphone geht schon längst. Und auch Zeitschriften oder Fernsehsender sind dort vertreten. Facebook hat den Kreis der Medien jüngst ausgeweitet, die testweise in der mobilen Facebook-App nicht nur Anreißer ihrer Inhalte veröffentlichen, sondern komplette Artikel. «Instant Articles» heißt das Projekt, bei dem multimediale Berichte von «BuzzFeed» oder dem «Guardian» genauso mobil gelesen werden können wie solche von «Spiegel online».

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Mathias Döpfner verlängert Vertrag bei Springer um fünf Jahre

Mathias Döpfner ist seit 1998 für das Unternehmen Springer tätig. Er begann seine Karriere dort als Chefredakteur der «Welt». Foto: Stephanie Pilick
Mathias Döpfner ist seit 1998 für das Unternehmen Springer tätig. Er begann seine Karriere dort als Chefredakteur der «Welt». Foto: Stephanie Pilick

Mathias Döpfner bleibt für weitere fünf Jahre Vorstandschef des Medienhauses Axel Springer SE («Bild», «Die Welt»). Der Aufsichtsrat habe seinen Vertrag verlängert, gab das Unternehmen über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt. «Fünf Jahre Verlängerung! Aufsichtsrat erneuert Verträge von Mathias Döpfner & Julian Deutz; 4er Vorstandsteam bleibt langfristig stabil» hieß es dort. Zum vierköpfigen Vorstand gehören außerdem Andreas Wiele und Jan Bayer, deren Verträge weiterlaufen, wie ein Sprecher des Unternehmens erläuterte.

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Medien: Früherer FBI-Chef Freeh soll VW helfen

Soll VW als US-Sonderbeauftragter in der Abgas-Affäre helfen: Louis Freeh, der frühere FBI-Chef Louis Freeh. Foto: Matthew Cavanaugh/Archiv
Soll VW als US-Sonderbeauftragter in der Abgas-Affäre helfen: Louis Freeh, der frühere FBI-Chef Louis Freeh. Foto: Matthew Cavanaugh/Archiv

Der frühere FBI-Chef Louis Freeh soll VW nach Medien-Informationen in der Abgas-Affäre in den USA helfen. Der Vorstand des Autobauers wolle ihn mit Billigung des Aufsichtsrates als US-Sonderbeauftragten einsetzen, berichten «Süddeutsche Zeitung», NDR und WDR. Ein VW-Sprecher wollte sich dazu am Montagabend nicht äußern: «Das sind Spekulationen, die wir nicht kommentieren.» VW hatte mit einer Software Abgastests bei Dieselfahrzeugen manipuliert. Dem Konzern drohen deswegen Milliardenstrafen.

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Anne Will zurück im Talkolymp

Anne Will ist an ihren alten Sendeplatz zurückgekehrt. Foto: Karlheinz Schindler
Anne Will ist an ihren alten Sendeplatz zurückgekehrt. Foto: Karlheinz Schindler

Der Regieassistent im Studio findet ein schönes Wort, um Anne Wills Sendung zu beschreiben: «Wiederpremiere». Nach mehr als vier Jahren ist die ARD-Moderatorin zurückgekehrt auf den Königsplatz des Polittalks in Deutschland. Und sie ist schlagfertig an diesem Sonntagabend. In ihrer ersten Gesprächsrunde auf dem wiedergewonnen Sendeplatz stellt sie sich einem unausweichlichen Thema – der Flüchtlingsdebatte nach der Silvesternacht in Köln.

 

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Pastewka macht ernst

Bastian Pastewka und Susanne Wolff passen gut zusammen. Foto: Martin Valentin Menke/ZDF
Bastian Pastewka und Susanne Wolff passen gut zusammen. Foto: Martin Valentin Menke/ZDF

Es soll das deutsche Gegenstück zum US-Serienhit «Breaking Bad» werden: Das ZDF startet mit einer fünfteiligen Miniserie in das neue Jahr. Der Titel: «Morgen hör' ich auf». In der Hauptrolle: Der Komiker Bastian Pastewka. Die Serie ist hochwertig produziert und überrascht mit einem hübschen Genre-Mix. Da ist so ziemlich alles drin, von Familie über Comedy und Krimi bis hin zur Groteske. «Morgen hör' ich auf» wird am Samstag um 21.45 Uhr erstmals im Zweiten zu sehen sein, direkt nach der 50. Folge der Krimireihe «Wilsberg».

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CDU und FDP kritisieren SWR wegen «Elefantenrunde»

Der baden-württembergische FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Der baden-württembergische FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Für seine Überlegungen zur Beteiligung der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) an der traditionellen «Elefantenrunde» kurz vor der Landtagswahl muss der Südwestrundfunk (SWR) viel Kritik einstecken. Die CDU warf dem Sender widersprüchliches Vorgehen beim Besetzen der Diskussionsrunde vor, zu der die Spitzenkandidaten der größten Parteien eingeladen werden. Die FDP kritisierte, der SWR sei «regierungsnah». Der Sender wies die Vorwürfe zurück.

 

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Otto Waalkes: Im Rampenlicht ist es wahnsinnig hell

Otto Waalkes steht seit 50 Jahren auf der Bühne. Foto: Fredrik von Erichsen
Otto Waalkes steht seit 50 Jahren auf der Bühne. Foto: Fredrik von Erichsen

Otto Waalkes (67) feiert sein 50. Bühnen-jubiläum. Ihm zu Ehren und mit ihm sendet das ZDF am Abend vor Silvester, am Mittwoch, 30. Dezember, 20.15 Uhr, die Fernsehshow «Otto - Geboren um zu blödeln». Aufgezeichnet wurde sie im badischen Offenburg. Seine Abschiedsvorstellung wird das aber nicht, sagte der Komiker in Offenburg im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Sketche und Ottifanten bestimmen weiter sein Leben. Frage: Sie schauen auf 50 Jahre Bühnentätigkeit zurück. Wie ist das, seit einem halben Jahrhundert im Rampenlicht zu stehen?

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Deutsche Mittelwelle stirbt aus

So viele Namen, so viele Tasten. Foto: Jonas Güttler
So viele Namen, so viele Tasten. Foto: Jonas Güttler

Gruuuu-Piiiii-iioooo-wiuuuuuu. Erkannt? Das Knarzen und Pfeifen der Mittelwelle gehört zu den Geräuschen aus dem 20. Jahrhundert, die vor dem Aussterben stehen. Ein Geräusch wie das Rattern einer Wählscheibe oder das Einspannen von Papier in einer Schreib-maschine. Am 31. Dezember zieht sich mit dem Deutschlandfunk das letzte deutsche öffentlich-rechtliche Radio aus der Mittelwelle (MW) zurück.

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Raab, Jauch und Co: TV-Stars und die Rolle rückwärts

Stefan Raab hat seine TV-Karriere beendet. Foto: Jörg Carstensen
Stefan Raab hat seine TV-Karriere beendet. Foto: Jörg Carstensen

Den 17. Juni dieses Jahres hatte sich Stefan Raab (49) ausgesucht, um in einem etwas schrägen Sprachbild zu verkünden: «Ich habe mich entschlossen, zum Ende dieses Jahres meine Fernsehschuhe an den Nagel zu hängen». Er ist bei seiner Entscheidung geblieben und lud am 19. Dezember letztmalig zum Spektakel «Schlag den Raab». Die Ulknudel ist nicht der einzige TV-Promi, der in diesem Jahr seinen (Teil-)Rückzug ankündigte.

 

STEFAN RAAB: Kompletter Rückzug. Sein «Raab-schied» wirft immer noch viele Fragen auf.

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«Schön war's»: Raabs Abschied von «TV total» - gute Quote

Stefan Raab tritt ab. Foto: Jörg Carstensen
Stefan Raab tritt ab. Foto: Jörg Carstensen

Nach 16 Jahren war am Mittwochabend Schluss: Stefan Raab wischte sich eine Träne aus den Augen und winkte nach der letzten «TV total»-Ausgabe ins Publikum. Er verabschiedete sich mit den Worten: «Vielen Dank, dass Sie uns zugeschaut haben. Machen Sie's gut!» Die Sendung war seit 1999 im Programm von ProSieben und damit die langlebigste Late-Night-Show Deutschlands. 1,48 Millionen Zuschauer sahen die letzte Late-Night-Show des 49-jährigen Entertainers, der bereits im Früh-sommer seinen Rückzug aus dem Fernseh-geschäft angekündigt hatte.

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Nach 30 Jahren «Leute» für SWR1: Siller geht in Ruhestand

Stefan Siller geht in den Ruhestand. Foto: Nikolai Huland/Archiv
Stefan Siller geht in den Ruhestand. Foto: Nikolai Huland/Archiv

Der Moderator schaltet das Mikro ab: Nach 30 Jahren und tausenden Live-Interviews für die «Leute»-Sendung des Südwestrundfunks geht Stefan Siller (65) Mitte Dezember in Ruhestand. Mit durchaus zwiegespaltenen Gefühlen werde er das Funkhaus nach dann gut 40 Jahren verlassen, sagte der Westfale, der Mitte der 70er nach Stuttgart kam. «Es hat mir immer Spaß gemacht.» Mehr Reisen und mehr Zeit für die Enkel seien aber auch nicht schlecht. Ein Erfinder von Robotern ist der Gast seiner letzten Sendung am 16. Dezember.

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Günther Jauch beendet seine Karriere fürs Erste

Günther Jauch steht vor seinem letzten ARD-Polittalk. Foto: Karlheinz Schindler
Günther Jauch steht vor seinem letzten ARD-Polittalk. Foto: Karlheinz Schindler

Günther Jauch verbindet mit der ARD keines-wegs eine durchgehende Liebesbeziehung - eher ein Wechselbad der Gefühle. Vor knapp neun Jahren platzte Jauchs sicher geglaubter Einstieg als Polittalker, weil er sich ARD-intern einer starken Kritikerfront gegenübersah. Vor gut vier Jahren schienen die Wogen geglättet, Jauch legte im September 2011 doch als Polittalker Nummer eins der Nation los. Und jetzt ist schon wieder Schluss. Der gemeinsame Weg, den Jauch und die ARD gegangen sind, war holprig.

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Tanit Koch wird «Bild»-Chefredakteurin

Koch wird Nachfolgerin von «Bild»-Chefredakteur Diekmann. Foto: Axel Springer SE
Koch wird Nachfolgerin von «Bild»-Chefredakteur Diekmann. Foto: Axel Springer SE

Wechsel an der Spitze der größten deutschen Zeitung: Kai Diekmann (51) gibt nach knapp 15 Jahren die «Bild»-Chefredaktion ab. Er werde vom 1. Januar an in seiner Rolle als Herausgeber der «Bild»-Gruppe die Führung der Chefredakteure übernehmen, teilte die Axel Springer SE in Berlin mit. Nachfolgerin bei der gedruckten Ausgabe von «Bild» wird Tanit Koch (38). Sie ist derzeit stellvertretende Chefredakteurin und Unterhaltungschefin von «Bild».

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Frank Elstner macht Schluss mit «Menschen der Woche»

Frank Elstner: Von Abschied kann keine Rede sein. Foto: Patrick Seeger
Frank Elstner: Von Abschied kann keine Rede sein. Foto: Patrick Seeger

Es geht keine Ära zu Ende, es gibt keinen Fernseh-Abschied, bitte kein Drama! Frank Elstner moderiert am Samstag (31.10.) nach ziemlich genau 15 Jahren und geschätzten 600 Folgen seine letzte Ausgabe der SWR-Samstagstalkshow «Menschen der Woche». Darum will er weder viel Aufhebens machen noch sich Melancholie einreden lassen, basta. «Solange Sie noch zwei große TV-Shows im Jahr machen, kann von Abschied keine Rede sein», sagt der 73-Jährige.

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Content-Piraten stellen BildPlus-Inhalte offen ins Netz

Der Springer Verlag hat rechtliche Schritte gegen die Inhalte-Piraten angekündigt. Foto: Maurizio Gambarini/Symbolbild
Der Springer Verlag hat rechtliche Schritte gegen die Inhalte-Piraten angekündigt. Foto: Maurizio Gambarini/Symbolbild

Content-Diebe haben eine Website mit gestohlenen Berichten des kostenpflichtigen Online-Angebots BildPlus des Axel Springer Verlags ins Netz gestellt. Auf dem Fake-Portal werden die Artikel in einer ähnlichen optischen Aufmachung wie das Original präsentiert, berichtete das private Portal toptestsieger.de, das von dem Berliner Daniel Brückner betrieben wird. «Wir wehren uns juristisch gegen den Diebstahl unserer Inhalte», sagte ein Verlagssprecher der Deutschen Presse-Agentur. «Journalismus ist wertvoll und kostet Geld.

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«Instant Articles» umstritten - digitale Kioske warten auf Profit

Die Einführung des neuen Facebook-Angebots «Instant Articles» ist unter Zeitungsmachern umstritten. Foto: Lukas Schulze
Die Einführung des neuen Facebook-Angebots «Instant Articles» ist unter Zeitungsmachern umstritten. Foto: Lukas Schulze

Die Einführung des neuen Facebook-Angebots «Instant Articles» ist unter Zeitungsmachern umstritten. «Unsere Haltung ist dazu: Es gibt etwas zu spielen, lass es uns ausprobieren», sagte Jochen Wegner, Chefredakteur von «Zeit Online», beim sogenannten Content-Gipel der Medientage München. Beim Anklicken der «Instant Articles» auf Facebook wird der User neuerdings ohne Wartezeit auf den Zeitungsbericht gelenkt - muss dabei allerdings Werbung in Kauf nehmen.

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Google öffnet millionenschweren Medien-Innovationsfonds

Die erste Bewerbungsrunde für die digitale News-Initiative von Google und europäischen Verlagshäusernendet am 4. Dezember 2015. Foto: Daniel Deme
Die erste Bewerbungsrunde für die digitale News-Initiative von Google und europäischen Verlagshäusernendet am 4. Dezember 2015. Foto: Daniel Deme

Die digitale News-Initiative von Google und europäischen Verlagshäusern hat den mit 150 Millionen Euro ausgestattete Innovationsfonds für Bewerbungen geöffnet. Um die Fördermittel der «Digital News Initiative» (DNI) können sich nicht nur Verlage bewerben. Er stehe «jedem in Europa offen, der im Nachrichtengeschäft tätig ist und ein innovatives, digitales Projekt verfolgt», teilte Google-Manager Ludovic Blecher mit, der das Projekt leitet. Die erste Bewerbungsrunde endet am 4. Dezember 2015.

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Google stellt Plattform für Multimedia-Inhalte vor

Google hat ein Projekt vorgestellt, mit dem zum Beispiel Bildergalerien, Videos oder Grafiken auf mobilen Geräten besser angezeigt werden sollen. Foto: Daniel Deme/Archiv
Google hat ein Projekt vorgestellt, mit dem zum Beispiel Bildergalerien, Videos oder Grafiken auf mobilen Geräten besser angezeigt werden sollen. Foto: Daniel Deme/Archiv

Mountain View (dpa) – Nach Facebook will auch Google Medienfirmen eine Plattform für Multimedia-Inhalte auf mobilen Geräten bieten.

Der Internet-Konzern stellte ein Projekt vor, mit dem zum Beispiel Bildergalerien, Videos oder Grafiken besser angezeigt werden sollen. Unter den Technologie-Partnern seien zum Start Twitter, der Foto-Dienst Pinterest und das Karriere-Netzwerk LinkedIn. Facebook hatte «Instant Articles» im Frühjahr gestartet, auch deutsche Medien nehmen daran Teil. 

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Digitalkiosk Blendle öffnet in Deutschland

Blendle war im Frühjahr 2014 in den Niederlanden gestartet und gewann dort bisher über 400 000 Nutzer. Sie kaufen im Schnitt 10 bis 15 Artikel pro Monat. Foto: Sebastian Kahnert
Blendle war im Frühjahr 2014 in den Niederlanden gestartet und gewann dort bisher über 400 000 Nutzer. Sie kaufen im Schnitt 10 bis 15 Artikel pro Monat. Foto: Sebastian Kahnert

Der Digitalkiosk Blendle, über den Artikel aus Zeitungen und Magazinen online gekauft werden können, ist mit mehr als 100 Titeln offiziell in Deutschland gestartet. Dabei sind unter anderem «Der Spiegel», die «Süddeutsche Zeitung», «Die Welt», «Die Zeit», die «Bild am Sonntag» und die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Frisch hinzugekommen seien das «Handelsblatt» und der «Focus», schrieb der Mitgründer der Plattform, Marten Blankesteijn, in einem Blogeintrag am Montag.

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ARD-Porträt zu Beckenbauers 70. Geburtstag

Franz Beckenbauer wird 70. Foto: Sven Hoppe
Franz Beckenbauer wird 70. Foto: Sven Hoppe

Schon der Sendeplatz ist kaiserlich. An diesem Sonntag um 21.45 Uhr direkt nach dem «Tatort» strahlt die ARD ihr Porträt zum 70. Geburtstag Franz Beckenbauers aus. Auch die Macher der 90-minütigen Ufa-Fiction-Produktion, die im Auftrag des Bayerischen Rundfunks (BR) unterwegs waren, sind illustre Namen: der Produzent Nico Hofmann und der Dokumentarfilmer Thomas Schadt. Beide brachten bereits gemeinsam «Der Mann aus der Pfalz» (2009) über Helmut Kohl und «Der Rücktritt» (2014) über Christian Wulff ins Fernsehen.

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Bertelsmann verdient dank RTL und Random House mehr Geld

Der Medienkonzern profitierte in den ersten sechs Monaten von den wachsenden Geschäften der RTL Group und der Buchverlagsgruppe Penguin Random House. Foto: Bernd Thissen
Der Medienkonzern profitierte in den ersten sechs Monaten von den wachsenden Geschäften der RTL Group und der Buchverlagsgruppe Penguin Random House. Foto: Bernd Thissen

Bertelsmann steckt sich nach einem guten ersten Halbjahr ehrgeizigere Gewinnziele für die kommenden Jahre. Der Medienkonzern profitierte in den ersten sechs Monaten trotz des teuren Umbaus bei Gruner + Jahr («Stern», «Geo», «Capital») und der Drucktochter Be Printers von den wachsenden Geschäften der RTL Group und der Buchverlagsgruppe Penguin Random House. Auch für das zweite Halbjahr erwartet Konzernchef Thomas Rabe weitere Zuwächse. «Das Konzernergebnis wollen wir mittelfristig deutlich steigern in Richtung einer Milliarde Euro», teilte Rabe am Montag in Gütersloh mit. 

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Steigende Werbeeinnahmen schieben RTL Group an

Steigende Umsätze im heimischen Werbemarkt gaben vor allem der deutschen RTL Mediengruppe weiter Schub Foto: Henning Kaiser
Steigende Umsätze im heimischen Werbemarkt gaben vor allem der deutschen RTL Mediengruppe weiter Schub Foto: Henning Kaiser

Nach einem mäßigen Jahresbeginn kommt der Medienkonzern RTL Group wieder in Schwung und steckt sich höhere Ziele. Steigende Umsätze im heimischen Werbemarkt gaben vor allem der deutschen RTL Mediengruppe weiter Schub - auch wenn der Konzern bei den Einschaltquoten noch Verbesserungsbedarf sieht. «Bei den Zuschauermarktanteilen waren wir nicht mit allen Entwicklungen hundertprozentig zufrieden», sagte RTL-Group-Finanzchef Elmar Heggen am Donnerstag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. 

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40 Tipps nach «XY»-Beitrag über vermissten Autohändler

Nach der ZDF-Fernsehsendung «Aktenzeichen XY...ungelöst» sind rund 40 Hinweise zu einem vermissten Autohändler aus Magstadt (Kreis Böblingen) eingegangen. «Eine heiße Spur ist aber nicht dabei gewesen», sagte ein Sprecher der Polizei Ludwigsburg am Donnerstag. Vor knapp acht Monaten war der 49-Jährige spurlos verschwunden. Der Autohändler vertrieb in Magstadt und Nufringen hochwertige Fahrzeuge. Sein Auto wurde unverschlossen in Sindelfingen gefunden. Mehrere großangelegte Suchaktionen mit Spürhunden und Tauchern blieben vergebens. Die Polizei schließt ein Gewaltverbrechen nicht aus. Der Fall wurde am Mittwochabend bei «XY» vorgestellt.

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Internet-Portale halten Axel Springer auf Kurs

Der Schriftzug und das Logo der Axel Springer SE, aufgenommen vor der Zentrale des Medienkonzerns in Berlin. Foto: Marc Tirl
Der Schriftzug und das Logo der Axel Springer SE, aufgenommen vor der Zentrale des Medienkonzerns in Berlin. Foto: Marc Tirl

Der Medienkonzern Axel Springer kann mit seinen rasant wachsenden Internet-Portalen die schwächelnden Auflagen gedruckter Zeitungen mehr als ausgleichen. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal im Jahresvergleich insgesamt um 7 Prozent auf knapp 797 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Berlin mitteilte. Die Rubriken-Angebote - also das Geschäft mit Kleinanzeigen im Netz - trug mit plus 55 Prozent am stärksten zu den höheren Erlösen bei.

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Verfassungsschützer Maaßen nennt Strafanzeigen «notwendig»

Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Marijan Murat/Archiv
Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Marijan Murat/Archiv

In der Debatte um das Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber des Internet-Blogs Netzpolitik.org hat Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sein Vorgehen verteidigt. «Um die weitere Arbeitsfähigkeit meines Hauses im Kampf gegen Extremismus und Terrorismus sicherzustellen, war es notwendig, gegen die Herausgabe von als vertraulich oder geheim eingestuften Dokumenten des BfV juristisch vorzugehen», sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) der «Bild am Sonntag». 

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Kritik an Ermittlungen gegen Politik-Blog reißt nicht ab

Für ihn und seine Mitstreiter gibt es viel Unterstützung: Markus Beckedahl, Gründer des Blogs Netzpolitik.org, in seinem Büro in Berlin. Foto: Britta Pedersen/Archiv
Für ihn und seine Mitstreiter gibt es viel Unterstützung: Markus Beckedahl, Gründer des Blogs Netzpolitik.org, in seinem Büro in Berlin. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Die Empörung über Generalbundesanwalt Harald Range angesichts der Ermittlungen wegen Landesverrats gegen kritische Journalisten reißt nicht ab. Linken-Chef Bernd Riexinger und FDP-Vize Wolfgang Kubicki kritisierten Ranges Vorgehen scharf und forderten seinen Rücktritt. Auch aus anderen Parteien hagelt es weiter Kritik. Unterstützer des betroffenen Blogs Netzpolitik.org wollen am Samstag in Berlin demonstrieren. 

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Generalbundesanwalt ermittelt gegen Netzpolitik-Journalisten

Markus Beckedahl, Gründer des Blogs Netzpolitik.org, in seinem Büro in Berlin: Sein Blog zählt zu den bekanntesten in Deutschland. Foto: Britta Pedersen/Archiv
Markus Beckedahl, Gründer des Blogs Netzpolitik.org, in seinem Büro in Berlin: Sein Blog zählt zu den bekanntesten in Deutschland. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Der Generalbundesanwalt wirft Journalisten des Blogs Netzpolitik.org Landesverrat vor und ermittelt. Darüber informierte die oberste Ermittlungsbehörde die Blogger in einem Brief, den Netzpolitik.org am Donnerstag veröffentlichte. Es geht um die Veröffentlichung von Informationen und Dokumenten des Bundesamts für Verfassungsschutz. «Wir lassen uns nicht einschüchtern», schrieben die Blogger. Der Generalbundesanwalt hatte die Blogger über die Anzeige in einem Brief informiert, den Netzpolitik.org veröffentlichte. 

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ProSiebenSat.1 legt mit Internet-Portalen kräftig zu

Das Konzern-Logo der ProSiebenSat.1 Media AG am Eingang zur Konzern-Zentrale in Unterföhring bei München. Foto: Andreas Gebert
Das Konzern-Logo der ProSiebenSat.1 Media AG am Eingang zur Konzern-Zentrale in Unterföhring bei München. Foto: Andreas Gebert

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 ist weiter auf Einkaufstour. Die Kasse für weitere Übernahmen sei mit einer halben Milliarde Euro gut gefüllt, erklärte der Vorstand am Donnerstag in Unterföhring bei München. Nach dem Kauf des Strompreis-Portals Verivox sei ProSiebenSat.1 auf der Suche nach weiteren Vergleichsportalen als Ergänzung. Eine mögliche Fusion mit Axel Springer, von der Insider berichtet hatten, ist bis auf weiteres abgesagt.


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Fernsehsendung «ARD-Buffet» kocht vier Wochen ohne Fleisch

Das «ARD Buffet» kocht vier Wochen lang ohne Fleisch. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv
Das «ARD Buffet» kocht vier Wochen lang ohne Fleisch. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

Die Koch- und Ratgebersendung «ARD-Buffet» wird diesen Sommer vegetarisch. Vier Wochen lang werde ohne Fleisch gekocht, sagte eine Sprecherin in Baden-Baden der Deutschen Presse-Agentur. Die Sendung reagiere damit auf die steigende Nachfrage. Es solle gezeigt werden, wie auch ohne Fleisch gutes Essen zubereitet werden könne - und wo Grenzen liegen. Es sei das erste Mal in der mehr als 17-jährigen Geschichte der Mittagssendung, dass über Wochen hinweg auf Fleisch komplett verzichtet werde. «ARD-Buffet» sendet jeden Werktag von 12.15 bis 13.00 Uhr im Ersten. 

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Daimler gegen SWR: Urteil zu verdeckter Reportage erwartet

Ein Reporter hatte getarnt als Mitarbeiter einer Logistikfirma im Mercedes-Werk Untertürkheim gedreht - mit versteckter Kamera. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Ein Reporter hatte getarnt als Mitarbeiter einer Logistikfirma im Mercedes-Werk Untertürkheim gedreht - mit versteckter Kamera. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

«Hungerlohn am Fließband» heißt der Titel der Reportage, über die SWR und Daimler nun seit gut einem Jahr vor Gericht streiten. Der Konzern will mit Hilfe einer Unterlassungsklage verhindern, dass die heimlich entstandenen Aufnahmen erneut ausgestrahlt werden. Vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart soll heute eine Entscheidung fallen.


Worum geht es in dem Fall?

Ausgangspunkt ist eine Reportage aus dem Jahr 2013 über Niedriglöhne. 

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Berichte: ProSieben und Springer reden über Fusion

Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner in Berlin. Foto: Michael Kappeler/Archiv
Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner in Berlin. Foto: Michael Kappeler/Archiv

Die Medienkonzerne Axel Springer («Bild», «Die Welt») und ProSiebenSat.1 prüfen nach Medienberichten den Zusammenschluss beider Unternehmen. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person bestätigte der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX, die Gespräche seien in einem frühen Stadium. Ein Kauf von Springer durch ProSiebenSat.1 sei wegen zu erwartender Widerstände bei Springer eher unwahrscheinlich. Das Unternehmen ist überwiegend in der Hand der von Friede Springer geführten Axel Springer Gesellschaft für Publizistik.


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ProSiebenSat.1 übernimmt Vergleichsportal Verivox

ProSiebenSat.1 will Internetgeschäft mit Übernahme von Verivox ausbauen. Foto: Martin Gerten/Archiv
ProSiebenSat.1 will Internetgeschäft mit Übernahme von Verivox ausbauen. Foto: Martin Gerten/Archiv

ProSiebenSat.1 will das Online-Vergleichsportal Verivox kaufen und damit sein Internetgeschäft weiter ausbauen. 170 Millionen Euro will der Konzern für 80 Prozent der Anteile sofort auf den Tisch legen, wie die Sendergruppe am Freitag mitteilte. Hinzu komme noch ein Betrag, der vom operativem Ergebnis des Internetportals abhänge - in Höhe von maximal 40 Millionen Euro. Das Bundeskartellamt muss der Übernahme noch zustimmen. Für ProSiebenSat.1 wäre es der bislang größte Zukauf eines Online-Unternehmens.

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Kunstfestival Globale öffnet mit Wolkenfeld und Datenrausch

Menschen blicken auf Lichtinstallation. Foto: Uli Deck/Archiv
Menschen blicken auf Lichtinstallation. Foto: Uli Deck/Archiv

Mit zwei ungewöhnlichen Installationen soll am Wochenende das 300-tägige Kunstfestival Globale in Karlsruhe eröffnet werden: Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) präsentierte am Donnerstag eine künstliche, bewegliche Wolke in einer Halle und einen sichtbar gemachten, dröhnenden Datenrausch. «Die Kunst arbeitet heute mit den gleichen Mitteln wie Wissenschaft und Technik», sagte ZKM-Leiter Peter Weibel. Zum 300. Geburtstag der Stadt Karlsruhe soll die Globale die Verschmelzung von Kunst und Wissenschaft darstellen. 

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Streit ums Kabelfernsehen geht nach BGH-Urteil weiter

Eine Fahne mit dem Logo des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland weht vor Beginn der Hauptversammlung des Unternehmens in München. Foto: Andreas Gebert
Eine Fahne mit dem Logo des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland weht vor Beginn der Hauptversammlung des Unternehmens in München. Foto: Andreas Gebert

Teilerfolg für Kabel Deutschland: Gerichte müssen erneut prüfen, ob der größte deutsche Netzbetreiber Geld von ARD, ZDF und Arte für die Verbreitung ihrer Programme verlangen darf. Der Bundesgerichtshof (BGH) wies entsprechende Verfahren am Dienstag an die Vorinstanzen zurück. Deren Richter sollen laut BGH unter anderem klären, ob die Anstalten sich bei der Vertragskündigung verbotener-weise abgesprochen haben. (Az.: KZR 83/13 und 3/14)

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Außenwerbung legt weiter zu

Außenwerbung kennt viele verschiedene Formen - unter anderem auch die Verkehrsmittelwerbung und den klassischen Aufkleber
Außenwerbung kennt viele verschiedene Formen - unter anderem auch die Verkehrsmittelwerbung und den klassischen Aufkleber

Der Werbemarkt war in den vergangen Jahren von sehr unterschiedlichen Entwicklungen geprägt. Während die Printmedien (Tageszeitungen, Publikums-, Special Interest- und Fachzeitschriften) auf dem Leser- und vor allem Werbemarkt massive Einbrüche zu verzeichnen hatten, konnten die digitalen Medien weitere Mehrerlöse generieren. Eine Erfolgsgeschichte schrieben auch die Anbieter von Außenwerbung, die auch als Out of Home-Medien bezeichnet werden.

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Springer-Chef Döpfner: Digitalisierung betrifft alle Branchen

Laut Springer-Chef Mathias Döpfner übertreffen die «unfassbaren Chancen» der Digitalisierung die Risiken bei weitem. Foto: Tim Brakemeier
Laut Springer-Chef Mathias Döpfner übertreffen die «unfassbaren Chancen» der Digitalisierung die Risiken bei weitem. Foto: Tim Brakemeier

Axel-Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner hat seine Warnung vor der Marktmacht von Internetriesen wie Google bekräftigt. Nicht nur Medien, sondern auch die Autoindustrie sowie die Banken- und Versicherungsbranche seien von der Digitalisierung betroffen, sagte Döpfner in Berlin auf einer Veranstaltung der Familienunternehmen. Informationen über Kunden und perfekte Transparenz führten zu «massiven disruptiven Veränderungen» - bis zur Auflösung ganzer Branchen:

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«FAZ»-Onlinechef: Facebook wird Gefahr für die Medien

«FAZ»-Onlinechef Mathias Müller von Blumencron sieht Facebook als große Gefahr für die klassischen Medien. Foto: Angelika Warmuth/Archiv
«FAZ»-Onlinechef Mathias Müller von Blumencron sieht Facebook als große Gefahr für die klassischen Medien. Foto: Angelika Warmuth/Archiv

Facebook wird nach Ansicht des «FAZ»-Onlinechefs Mathias Müller von Blumencron (54) zusehends zu einer Gefahr für die Medien. Möglicherweise beginne gerade die «radikalste Attacke auf die Medienwelt, wie wir sie kennen».Das sagte der Chefredakteur der digitalen Produkte der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» und frühere «Spiegel»-Chefredakteur beim Medienforum NRW in Köln. «Wir könnten Zeugen sein, wie riesige hochprofitable Konzerne mit ihren unendlichen Profiten aufbrechen, um das zu tun, was bisher eigentlich der medialen Welt, wie wir sie kennen, vorbehalten war, und faktisch und genuin selbst zu Medien zu werden.»


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«Stimme des Südens» - Matthias Holtmann hört auf

Der SWR-Moderator Matthias Holtmann. Foto: Christian Witt/Archiv
Der SWR-Moderator Matthias Holtmann. Foto: Christian Witt/Archiv

«Parkinson ist Pech und ein großer Mist», schreibt Matthias Holtmann in seiner Biografie. Es gebe aber weitaus schlimmere Diagnosen - schließlich sei die Krankheit nicht ansteckend und hindere ihn auch nicht, mit der Show «Pop & Poesie» nach wie vor Hallen zu füllen. Das Radiomikrofon hängt der SWR-Kultmoderator aber nach 35 Jahren an den Nagel. «Ich werde mit der Radiomoderation für den SWR aufhören», verkündet Holtmann bei der Sendereihe «SWR 1 Leute», die er selbst geprägt hat. An diesem Samstag wird Holtmann 65.


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«Spiegel» und «Bild» veröffentlichen Artikel direkt auf Facebook

Medien in den USA, Großbritannien und Deutschland werden künftig in der Facebook-App komplette Artikel, Foto-Galerien und Videos veröffentlichen. Foto: Armin Weigel/Archiv
Medien in den USA, Großbritannien und Deutschland werden künftig in der Facebook-App komplette Artikel, Foto-Galerien und Videos veröffentlichen. Foto: Armin Weigel/Archiv

Medien in den USA, Großbritannien und Deutschland erproben mit dem Internet-Riesen Facebook eine neue Art der Online-Berichterstattung. Sie werden künftig in der Facebook-App nicht nur Anreißer ihrer Inhalte veröffentlichen, sondern komplette Artikel, Foto-Galerien und Videos. In Deutschland beteiligen sich die reichweitenstarken Medienportale «Bild.de» und «Spiegel Online» an dem Projekt «Instant Articles». In den USA sind die «New York Times», «National Geographic» und das Portal «Buzzfeed.com» dabei, in Großbritannien sind die BBC und die Zeitung «Guardian» mit an Bord.


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Die Fernsehnachrichten von morgen

Daniel Bröckerhoff, Moderator der Nachrichtensendung "heute +". Foto: Fredrik von Erichsen
Daniel Bröckerhoff, Moderator der Nachrichtensendung "heute +". Foto: Fredrik von Erichsen

Wie sehen die Fernseh-News von morgen aus - schnelle Schnitte, lockere Sprache, viele Grafiken? Das ZDF ist gerade im Labor mit der Sendung «heute +», die ab 18. Mai nicht nur die Nachfolge von «heute nacht» antreten, sondern auch jünger daherkommen will - und manchmal auch ein bisschen frecher als bisher. Das Angebot soll bereits um 23.00 Uhr im Internet zu sehen sein, noch vor der TV-Ausstrahlung. «Wir versuchen, damit andere Zielgruppen zu erreichen», sagt Redaktions-leiter Clas Dammann. Das Ziel: 

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News-Initiative von Google zieht weitere Medien an

Der 150-Millionen-Euro-Topf von Google hat schnell weitere deutsche Verlage angezogen. Foto: Ole Spata/Archiv
Der 150-Millionen-Euro-Topf von Google hat schnell weitere deutsche Verlage angezogen. Foto: Ole Spata/Archiv

An der News-Initative von Google und acht europäischen Verlagshäusern wollen sich auch etliche weitere Medienhäuser und Organisationen beteiligen. Aus Deutschland wollen nun neben den beiden Gründungsmitgliedern «Frankfurter Allgemeine Zeitung» und «Die Zeit» sieben weitere Verlage und Netzwerke bei der «Digital News Iniative» (DNI) mitmachen und von den ausgelobten 150 Millionen Euro profitieren. Nach Angaben von Google sind «Der Spiegel», die «Süddeutsche Zeitung», «Der Tagesspiegel», die Bauer Media Group, die «Neue Osnabrücker Zeitung», Golem.de sowie das Netzwerk Medien-trainer der DNI beigetreten. 

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Geschäftsführer verlässt «Süddeutsche Zeitung» zum 1. Mai

Die scheidenden Geschäftsführer von «Süddeutscher Zeitung» und «Stuttgarter Zeitung» verlassen ihre Häuser schneller als bisher bekannt. Detlef Haaks, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags, und Martin Jaschke, Geschäftsführer der Medienholding Süd, gingen bereits an diesem Freitag (1. Mai), teilte die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH), zu der die beiden Blätter gehören, am Donnerstag in Stuttgart mit. Bisher hatte es geheißen, die beiden Manager verließen die Unternehmensgruppe im Laufe des Jahres. Ihre Nachfolger sind seit mehreren Wochen bekannt. 

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Die schwierige Suche nach neuen TV-Shows

Johannes B. Kerner moderiert die ZDF-Show «1000 - Wer ist die Nummer 1?». Foto: Sascha Baumann/ZDF
Johannes B. Kerner moderiert die ZDF-Show «1000 - Wer ist die Nummer 1?». Foto: Sascha Baumann/ZDF

Mehr als neun Millionen Zuschauer - Markus Lanz durfte sich zum Abschied von «Wetten, dass..?» am 13. Dezember 2014 noch einmal über reges Interesse freuen. Auf den letzten Metern startete das einstige Aushängeschild des ZDF, das in den letzten Jahren unter ständig sinkenden Quoten litt, noch einmal durch. Die Frage ist: Wird jemals wieder eine Show im guten alten Medium Fernsehen eine so hohe Anziehungskraft ausüben? Versuche der TV-Sender, mit Neu-entwicklungen von Samstagabendshows auf Publikumsfang zu gehen, gibt es: 

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Radio Regenbogen Awards für Iris Berben und «Bully» Herbig

Der Radio Regenbogen Award wird in Rust vergeben. Foto: U. Deck/Archiv
Der Radio Regenbogen Award wird in Rust vergeben. Foto: U. Deck/Archiv

Die Schauspielerin Iris Berben (64), ihre Kollegen Michael «Bully» Herbig (46) und der britische Popsänger Billy Ocean (65) sind mit den diesjährigen Radio Regenbogen Awards ausgezeichnet worden. Sie nahmen die undotierten Preise am Freitagabend im Europa-Park in Rust bei Freiburg entgegen. Weitere Awards gingen an den Comedian und Bauchredner Sascha Grammel (41), den Sänger Adel Tawil (36), die Musiker Rea Garvey (41), Jan Delay (39) und Andreas Bourani (31) sowie an «Tatort»-Kommissar Jan Josef Liefers (50) mit seiner Musikgruppe «Radio Doria».


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Verleger warnen: Urheberrecht darf nicht geschleift werden

Die Zeitungsverleger stemmen sich gegen Eingriffe zu ihren Lasten bei der Reform des europäischen Urheberrechts. «Kulturgüter und geistige Leistungen dürfen nicht kostenlos sein», sagte Valdo Lehari jr., Vizepräsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbands (ENPA), der Deutschen Presse-Agentur zum Tag des Urheberechts. Die Verlage wenden sich vor allem gegen Vorschläge der im EU-Parlament federführenden Abgeordnete Julia Reda von der Piratenpartei. Diese will die Verwendung von Fotos, Filmausschnitten und Texten erleichtern und die Regeln in der EU einheitlich gestalten. Reda hatte argumentiert, technisch überholte und von Land zu Land unterschiedliche Urheberrechtsregeln seien eine unverhältnismäßige Hürde für alltägliche Handlungen im Internet. 

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Print-Boom: Immer mehr Zeitschriften in Deutschland

Stolze 133 neue Print-Magazine sind im vergangenen Jahr neu auf den Markt gekommen. Foto: Kay Nietfeld / Illustration
Stolze 133 neue Print-Magazine sind im vergangenen Jahr neu auf den Markt gekommen. Foto: Kay Nietfeld / Illustration

Die deutschen Zeitschriftenverleger haben im vergangenen Jahr 133 neue Print-Magazine auf den Markt gebracht. Die Zahl der periodisch erscheinenden Publikumszeitschriften stieg auf einen Rekordstand von fast 1600. Das Wachstum sei allerdings gefährdet - nicht durch den digitalen Umbruch, sondern durch unfaire politische Rahmenbedingungen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Stephan Scherzer, am Donnerstagabend in München: 

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Online-Dienste verändern Fernseh-Gewohnheiten

Direkt vom Sofa in die Online-Videothek: Mit einem internetfähigen Fernseher kann man Filme im Netz ausleihen. Foto: Andrea Warnecke
Direkt vom Sofa in die Online-Videothek: Mit einem internetfähigen Fernseher kann man Filme im Netz ausleihen. Foto: Andrea Warnecke

Das Fernsehen befindet sich im Wandel. TV-Serien und Filme werden nicht nur über das normale TV-Programm gesehen. Zuschauer wählen gezielt aus, was sie wann sehen möchten. Möglich machen das Online-Anbieter wie Netflix, Maxdome, Watchever.


Was ist klassisches Fernsehen überhaupt?

Unter Fernsehen verstehen die meisten Menschen das sogenannte lineare TV-Programm. Sender zeigen, einem festen Zeitplan folgend, Sendungen, Filme oder Shows nacheinander. 

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Netflix gewinnt zum Jahresauftakt fast fünf Millionen Nutzer hinzu

Netflix führt das Wachstum der Nutzerzahlen auf die Popularität von Eigenproduktionen zurück. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Netflix führt das Wachstum der Nutzerzahlen auf die Popularität von Eigenproduktionen zurück. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Der Online-Videodienst Netflix verzeichnet dank eigener Serien wie «House of Cards» und der rasanten internationalen Expansion einen kräftigen Kundenzulauf. Im ersten Quartal 2015 stieg die Nutzerzahl um rund 4,9 Millionen auf weltweit über 62 Millionen. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 1,57 Milliarden Dollar (1,47 Mrd Euro). Der Gewinn sank hingegen von 53,1 auf 23,7 Millionen Dollar, wie Netflix nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte. Ein Grund dafür war der starke Dollar, der die Auslandseinnahmen bei der Umrechnung in die US-Währung niedriger erscheinen lässt.


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Shailene Woodley räumt bei MTV-Filmpreisen ab

Shailene Woodley bekam drei Preise. bei den MTV Movie Awards in Los Angeles, Foto: Mike Nelson
Shailene Woodley bekam drei Preise. bei den MTV Movie Awards in Los Angeles, Foto: Mike Nelson

Die Schauspielerin Shailene Woodley hat bei den MTV-Filmpreisen abgeräumt. Die 23-Jährige gewann bei der MTV Movie Awards-Gala in der Nacht zum Montag in Los Angeles drei Preise, darunter den für die beste weibliche Darstellungsleistung für ihre Rolle in «Das Schicksal ist ein mieser Verräter». Für das Filmdrama gewann sie außerdem die Auszeichnung für den besten Kuss mit Schauspielkollegen Ansel Elgort. «Teil dieses Films zu sein, hat einen dramatischen Einfluss darauf gehabt, wer ich heute bin», sagte Woodley in ihrer Dankesrede. 

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ProSieben-Deal mit Warner: Netflix die Stirn bieten

Matthias Schweighöfer (l) und Jeffrey Schlesinger, Präsident Warner Bros. Worldwide Television Distribution. Foto: Jens Kalaene
Matthias Schweighöfer (l) und Jeffrey Schlesinger, Präsident Warner Bros. Worldwide Television Distribution. Foto: Jens Kalaene

ProSiebenSat.1 und Warner Bros. haben ihren Rahmenlizenzvertrag verlängert - eine nüchterne Mitteilung des nach der RTL-Sendergruppe zweitgrößten deutschen privaten TV-Konzerns und des größten Hollywoodstudios. Der am Freitag in Berlin bekanntgemachte Deal der beiden Unternehmen soll der Senderfamilie ProSiebenSat.1 die Film- und Serienversorgung für die nächsten Jahre im analogen TV sichern und auch für den stark wachsenden digitalen Markt Vorrat liefern.


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IS-Hacker greifen französischen Sender TV5 Monde an

Ein irakischer Soldat in Tikrit steht mit seiner Landesflagge vor einer Wand mit dem Emblem der Terrororganisation IS. Foto: Baraa Kanaan, Archiv
Ein irakischer Soldat in Tikrit steht mit seiner Landesflagge vor einer Wand mit dem Emblem der Terrororganisation IS. Foto: Baraa Kanaan, Archiv

Mutmaßliche Hacker der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben stundenlang den französischen Sender TV5 Monde lahmgelegt. Während der Attacke zeigten die Webseiten und Social-Media-Konten des Senders Forderungen des IS, sagte Generaldirektor Yves Bigot laut einem Bericht von «France TV Info». Das Fernsehprogramm wurde unterbrochen. «Die Webseite und die Antennen von TV5 Monde stehen im Moment unter einer Piratenattacke von großem Ausmaß», schrieb der Sender kurz vor Mitternacht bei Twitter, etwa zwei Stunden nach Beginn des Angriffs.


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Dialekt: Radio-Kooperation für Mundart-Hörspiel

Dialekte im Radio-Hörspiel. Foto: Tobias Kleinschmidt/Archiv
Dialekte im Radio-Hörspiel. Foto: Tobias Kleinschmidt/Archiv

Hörspiel ohne Hochdeutsch: Der Südwest-rundfunk (SWR), Radio Bremen und das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) gehen erstmals mit einem gemeinsamen Radiostück in Mundart auf Sendung. Die Produktion der öffentlich-rechtlichen Sender vereine die drei jeweiligen Regionalsprachen und bringe diese zum Klingen, teilte der SWR in Baden-Baden mit. Es werde südbadisches Alemannisch, schweizerisches Zürichdeutsch und Plattdeutsch gesprochen. Es ist den Angaben zufolge die erste Kooperation dieser Art im Radio. 

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Datenvisualisierung - wie aus Daten Torten werden

Durch die Vernetzung eines oder gleich mehrerer Unternehmen stellt sich gleichzeitig die Frage, wie man dieser Informationsflut Herr werden soll. Datenanalyse ist da erst der Anfang. Dank interner IT und neuen Technologien kann man mittlerweile aus isolierten Daten konkrete Schlüsse für das Unternehmen ziehen. Dabei geschieht es nicht selten, dass bislang unterschätze oder unerkannte Zusammenhänge ans Tageslicht kommen. Mit einer reinen Flut an Informationen kommt man allerdings nicht weit.

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Jan Böhmermann narrt die Nation

Jan Böhmermann sorgt für reichlich Wirbel. Foto: Britta Pedersen
Jan Böhmermann sorgt für reichlich Wirbel. Foto: Britta Pedersen

Jan Böhmermann meldet sich gern bei aktuellen Debatten zu Wort. Doch noch nie hatte er soviel Aufmerksamkeit wie jetzt. Ein schlimmer Finger bewegt Deutschland. Hunderttausende klickten am Donnerstag einen Clip an, in dem sich Böhmermann als Fälscher des «Stinkefingers» von Gianis Varoufakis rühmte. Das seit Tagen kursierende Video, in dem der heutige griechische Finanzminister Deutschland die obszöne Geste zeigt, sei seine, Böhmermanns, Schöpfung, prahlte der Moderator vom Spartenkanal ZDFneo, der neuerdings auch spätabends im ZDF zu sehen ist. 

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Weiterhin zunehmende Bedeutung von E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist eines der effektivsten Instrumente in der gezielten und personalisierten Kundenansprache
E-Mail-Marketing ist eines der effektivsten Instrumente in der gezielten und personalisierten Kundenansprache

Heutzutage wird von Marketing- und Produktmanagern sehr viel über die Chancen von Social Media-Aktivitäten gesprochen, bei welchen die Unternehmen erstmals in einen direkten Dialog mit ihren definierten Zielgruppen treten. Allerdings gilt es hierbei, die Chancen und die Risiken des öffentlich geführten Dialogs zu kennen. Wird Social Media-Marketing nämlich falsch angewandt, wird aus dem gewünschten Erfolg schnell ein Misserfolg. Denn das Unternehmen und die User begegnen sich auf Augenhöhe. 

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Storyclash findet angesagte News mit Wow-Faktor

Bei dem Suchdienst storyclash.com bestimmen die Leser, welche Relevanz eine Nachricht hat. Artikel mit den meisten Shares landen ganz oben. Foto: www.storyclash.com
Bei dem Suchdienst storyclash.com bestimmen die Leser, welche Relevanz eine Nachricht hat. Artikel mit den meisten Shares landen ganz oben. Foto: www.storyclash.com

Welche Artikel (News) sind derzeit besonders angesagt? Die News-Suche von Google kann erste Eindrücke liefern, sagt aber wenig über die Popularität der Geschichten aus. Das will Storyclash ändern. Storyclash durchsucht nicht nur News-Seiten weltweit nach neuen Artikeln und listet dieses auf, sondern sortiert sie nach der Beliebtheit unter Facebook-Nutzern. Dazu zählt ein Algorithmus im Sekundentakt, wie oft ein Artikel im sozialen Netzwerk geteilt wurde und wie viele «Gefällt mir» es gegeben hat. Beide Zahlen fasst Storyclash als «Shares» zusammen. Artikel mit den meisten Shares landen ganz oben, weil sie für den Leser potenziell relevant oder lesenswert sind, so die Idee der Entwickler.


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Online-Werbung - ein lukrativer Zweig? 

Mit der Werbung im Internet sind beeindruckende Ergebnisse möglich. Deswegen geben Unternehmen für diesen Bereich immer mehr Geld aus. Allerdings hat die klassische Printwerbung gewisse Vorteile – aber auch diese Medaille hat zwei Seiten. Was die Unterschiede zwischen Online- und Printwerbung sind und welche Vor- und Nachteile es gibt.


Flyer sind seriös


Im Gegensatz zu Werbung im Internet kann man Flyer, Prospekte und Broschüren physisch wahrnehmen. Das hat den Vorteil, dass man sich mit der Werbung anders auseinandersetzt, denn man kann sie zum Beispiel anfassen und riechen. Dadurch werden die Sinne angeregt und die Wahrscheinlichkeit, dass die Werbung gelesen wird, ist höher. Zudem kommt hinzu, dass Printwerbung auf viele Menschen häufig seriöser und glaubwürdiger wirkt. Möchte man eine ältere Zielgruppe ansprechen, sollte man ohnehin auf Offline-Werbung setzen.

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Zum 150. von «Max und Moritz»: Verlag entdeckt «Maus und Molli»

«Maus und Molli» erschien erstmals 1925. Foto: Daniel Naupold
«Maus und Molli» erschien erstmals 1925. Foto: Daniel Naupold

Zum 150. Geburtstag des Kinderbuchklassikers «Max und Moritz» von Wilhelm Busch im Herbst hat der Stuttgarter Verlag Thienemann-Esslinger «Maus und Molli» wiederentdeckt. Die Quasi-Schwestern der berühmten Lausbuben und ihre ebenfalls sieben Streiche waren über Jahrzehnte in Vergessenheit geraten. Jetzt ist die «Mädelgeschichte» wieder da - in verwechselbarer Optik zur weltweit bekannten «Bubengeschichte». «Maus und Molli» erschien erstmals 1925, satte 60 Jahre nach «Max und Moritz» (1865), aber im gleichen Münchner Verlag. 

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Springer kämpft mit Internetportalen gegen Print-Flaute

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des deutschen Medienunternehmens Axel Springer SE, spricht auf der Bilanzpressekonferenz des Verlages in Berlin. Foto: Wolfgang Kumm
Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des deutschen Medienunternehmens Axel Springer SE, spricht auf der Bilanzpressekonferenz des Verlages in Berlin. Foto: Wolfgang Kumm

Mit steigenden Umsätzen bei Kleinanzeigen im Internet stemmt sich Axel Springer gegen das abflauende Geschäft mit Zeitungen und Zeitschriften. Online-Portale wie die Immobilien-plattform Immonet oder die Jobbörse Stepstone legten 2014 kräftig zu. Bei den Bezahlangeboten, zu denen auch die Zeitungen «Bild» und «Welt» gehören, stieg zwar der Umsatz, der Beitrag zum Gewinn ging aber zurück. Bei Anlegern kam vor allem die unveränderte Dividende nicht gut an: Die Aktie verlor zum Mittag mehr als 6 Prozent an Wert.

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Radio erneut im Minus: Etwas weniger Hörer pro Stunde

Die Zahl der Hörer sank zum zweiten Mal in Folge. Foto: Lukas Schulze/Archiv
Die Zahl der Hörer sank zum zweiten Mal in Folge. Foto: Lukas Schulze/Archiv

Die Zahl der Radiohörer in Baden-Württemberg ist zum zweiten Mal in Folge gesunken. Die am Mittwoch veröffentlichte Media-Analyse (MA 2015 Radio I) zeigt, dass die Hörerzahl im Vergleich zur Auswertung im Herbst 2014 um 46 000 auf jetzt 2,857 Millionen zurückgegangen ist. Die Zahl bezieht sich auf Hörer in der durchschnittlichen Stunde von Montag bis Freitag. Allerdings ist der Rückgang schwächer als bei der vorigen Auswertung. Im Herbst 2014 war die Zahl der Hörer im Vergleich zum Frühjahr um 141 000 gesunken. 

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Nach Bank-Coup: «Aktenzeichen XY» sucht 42-Jährigen

Die Fahndung nach Stuttgarts vielleicht frechstem «Bankräuber» ist am Mittwochabend von der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY» unterstützt worden. Der 42 Jahre alte Banker Christian Schmidt, von dem in der Sendung ein Foto gezeigt wurde, soll kurz vor Weihnachten 2014 beim Geldzählen in der Landesbank Baden-Württemberg in Stuttgart rund 750 000 Euro unterschlagen und in einer Schublade deponiert haben. Später soll er das Geld in einem Karton aus der Bank getragen haben. Laut Polizei ist Christian Schmidt seit Weihnachten auf der Flucht. Es fehle jede Spur, hieß es am Mittwoch in Stuttgart. Allein ein Auto, dass sich der Mann von seiner Schwester geliehen hatte, war nahe dem Stuttgarter Flughafen aufgetaucht. 

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