Rock'n'Roll-Ikone Chuck Berry gestorben

Chuck Berry ist tot. Foto: Britta Pedersen
Chuck Berry ist tot. Foto: Britta Pedersen

Die Rock'n'Roll-Legende Chuck Berry ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Die Polizei in St. Charles County (US-Bundesstaat Missouri) meldete am Samstag auf Facebook, Rettungskräfte hätten ihn am frühen Nachmittag leblos in seinem Haus gefunden, ihn aber nicht wiederbeleben können. Die Polizei «bestätigt traurig den Tod von Charles Edward Anderson Berry Sr., besser bekannt als der legendäre Musiker Chuck Berry», heißt es in der Mitteilung weiter. Berrys Familie habe darum gebeten, in ihrer Trauer nicht gestört zu werden.

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Neues «Tatort»-Duo sucht Mörder im Schwarzwald

Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner in Bernau im Schwarzwald. Foto: Winfried Rothermel
Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner in Bernau im Schwarzwald. Foto: Winfried Rothermel

Schwarzwald-Schlucht statt Großstadt-Dschungel, Naturschauspiel statt Studioinszenierung: Eva Löbau (44) und Hans-Jochen Wagner (48) ziehen sich ihre dicken Jacken an und ermitteln in freier Natur. Der Schwarzwald ist ihr Revier. Die Schauspieler sind die zwei neuen «Tatort»-Kommissare. Im Schwarzwald drehen sie derzeit ihren ersten Fall. Und der soll auch ohne Harald Schmidt spannend werden. Denn der TV-Entertainer, der das bekannte Gesicht der Reihe werden sollte, ist nicht dabei.

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Goldene Kamera - Stars und Sternchen auf dem Roten Teppich

Ankunft der australischen Schauspielerin Nicole Kidman. Foto: Christian Charisius
Ankunft der australischen Schauspielerin Nicole Kidman. Foto: Christian Charisius

Schaulaufen auf dem Roten Teppich für die Goldene Kamera: Hollywood-Stars und deutsche Filmprominenz sind am Samstagabend zur Verleihung des Film- und Fernsehpreises in die Hamburger Messehallen gekommen. Hunderte Fans warteten, um einen Blick auf Jane Fonda, Nicole Kidman oder Colin Farrell zu erhaschen. Im schwarzen Anzug, die Hände lässig in den Hosentaschen, präsentierte sich der 40-jährige Farrell den Fotografen.

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Keine Oscars für deutsche Filmschaffende

Mahershala Ali ist als bester Nebendarsteller für seine Rolle im Film «Moonlight» ausgezeichnet worden. Foto: Chris Pizzello/Invision
Mahershala Ali ist als bester Nebendarsteller für seine Rolle im Film «Moonlight» ausgezeichnet worden. Foto: Chris Pizzello/Invision

Die deutschen Filmschaffenden sind bei der Oscar-Verleihung leer ausgegangen. Regisseurin Maren Ade musste sich mit ihrer Tragikomödie «Toni Erdmann» dem iranischen Drama «The Salesman» von Asghar Farhadi geschlagen geben. Für Farhadi war es bereits der zweite Auslands-Oscar in seiner Karriere. Der Doku-Filmer Marcel Mettelsiefen konnte in seiner Kategorie «Kurz-Dokumentation» ebenfalls nicht gewinnen. Der 38-Jährige war mit seinem Werk «Watani: My Homeland» über die Flucht einer syrischen Familie nach Deutschland nominiert.

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Richard Lugner mit Goldie Hawn beim Opernball im Glück

Richard Lugner schwärmt von seinem Gast Goldie Hawn. Foto: Herbert Pfarrhofer
Richard Lugner schwärmt von seinem Gast Goldie Hawn. Foto: Herbert Pfarrhofer

Richard Lugner war so fröhlich wie selten zuvor. Cholerische Ausbrüche oder öffentlich vorgetragene Verzweiflung über seinen teuer engagierten Stargast wie in den Jahren zuvor waren am 61. Wiener Opernball für den Baumeister in weiter Ferne. Seine Begleitung, US-Schauspielerin Goldie Hawn (71), gab sich Donnerstagabend ohne Allüren. «Sie ist nett, macht Spaß und ist pünktlich. So eine Frau findet man selten», frohlockte Lugner. Hawn sei wie eine Prinzessin und überhaupt nicht zickig, sagte der 84-Jährige.

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Schwarzwald-«Tatort» ohne Harald Schmidt

Harald Schmidt hat beim Schwarzwald-«Tatort» abgesagt. Foto: Christoph Schmidt
Harald Schmidt hat beim Schwarzwald-«Tatort» abgesagt. Foto: Christoph Schmidt

Es war ein großer Coup und nun wird daraus nichts. TV-Entertainer und Publikumsmagnet Harald Schmidt will beim neuen Schwarzwald-«Tatort» nicht mehr mitspielen. Warum? So richtig weiß das keiner. «Wir haben das erst am Wochenende erfahren», sagt Wolfgang Utz, Sprecher des Südwestrundfunks (SWR) in Stuttgart. «Es hat uns kalt erwischt», sagt die SWR-Sprecherin in Baden-Baden, Annette Gilcher. «Dazu gibt es leider keinen weiteren Kommentar», sagt Schmidts Agentin Sigrid Korbmacher.

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Soraya Kohlmann aus Leipzig wird «Miss Germany»

Die Miss Germany 2017 ist Soraya Kohlmann. Foto: Patrick Seeger
Die Miss Germany 2017 ist Soraya Kohlmann. Foto: Patrick Seeger

Die Schülerin Soraya Kohlmann aus Leipzig ist die neue «Miss Germany». Die 18-Jährige setzte sich bei der Wahl in der Nacht zum Sonntag im Europa-Park in Rust bei Freiburg gegen 20 Konkurrentinnen im Alter zwischen 17 und 28 Jahren durch. «Ich kann mein Glück gar nicht in Worte fassen», sagte sie nach der Wahl der Deutschen Presse-Agentur: «Ich freue mich, Deutschland mit Offenheit und Herzlichkeit repräsentieren zu dürfen.»

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Nicht nur am Valentinstag: Küssen ist gesund

Am 14. Februar ist Valentinstag - Tag der Liebenden. Foto: Christian Charisius
Am 14. Februar ist Valentinstag - Tag der Liebenden. Foto: Christian Charisius

Romantik ist schön. Hormonchemie ist besser. Wer am Valentinstag schwer verliebt ist, mag gefühlt auf Wolke Sieben schweben und eine rosarote Brille tragen. Im Körper aber hat ein streng reguliertes System aus hormonellen Wirkstoffen mit gänzlich unromantischen Namen die Regentschaft übernommen, zum Beispiel Serotonin, Phenylethylamin, Dopamin und Oxytocin. Wie dieses System in allen Einzelheiten funktioniert, ist noch nicht völlig klar.

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Adele räumt bei den Grammys ab

Adele ist ganz aus dem Häuschen. Foto: Matt Sayles/Invision
Adele ist ganz aus dem Häuschen. Foto: Matt Sayles/Invision

Die britische Sängerin Adele ist die große Gewinnerin der diesjährigen Grammy-Awards in Los Angeles. Die 28-Jährige nahm fünf der wichtigsten Musikpreise mit nach Hause. Sie wurde am Sonntag (Ortszeit) für ihren Song «Hello» in den beiden Hauptkategorien Aufnahme des Jahres und Lied des Jahres ausgezeichnet. Ihr «25» wurde zudem zum besten Album des Jahres gekürt. In ihrer Dankesrede würdigte Adele unter Tränen ihre Konkurrentin, R&B-Sängerin Beyoncé. «Die Künstlerin meines Lebens ist Beyoncé», sagte sie.

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Erste Berlinale-Gala nach der Trump-Wahl

Zwei, die sich kennen. Zwei, die sich gut verstehen. Zwei, die sich mögen: Moderatorin Anke Engelke und Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. Foto: Britta Pedersen
Zwei, die sich kennen. Zwei, die sich gut verstehen. Zwei, die sich mögen: Moderatorin Anke Engelke und Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. Foto: Britta Pedersen

Die Moderatorin Anke Engelke hat eine Art silbernes Gitter vorne an ihrem Kleid, sie sei «eingezäunt», das passe doch gut. Die internationalen Gäste fragt sie, ob die wegen des Festivals da seien oder weil man sie nicht mehr zurück in ihre Heimat lasse.

Das sind nicht die einzigen Anspielungen auf Donald Trump, den neuen Präsidenten der USA. Sein Name fällt bei der Berlinale-Eröffnungsgala am Donnerstagabend kein einziges Mal. Aber selten hat das Festival so politisch begonnen wie diesmal.

 

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Marc Terenzi holt sich die Dschungelkrone

Marc Terenzi hat sich durchgebissen. Foto: Patrick Seeger
Marc Terenzi hat sich durchgebissen. Foto: Patrick Seeger

Er quetschte mit den Zähnen Fischaugen aus und stieg zu einem Krokodil ins Wasser: Sänger Marc Terenzi hat sich den Sieg bei der elften RTL-Show «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» hart erkämpfen müssen.

Der 38 Jahre alte US-Amerikaner erhielt im Finale in der Nacht zu Sonntag im australischen Urwald die meisten Stimmen im Telefon- und SMS-Voting. Auf Platz zwei kam die als TV-Maklerin bekannt gewordene Hanka Rackwitz (47), Dritter wurde «It-Boy» Florian Wess (36).

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Beethoven und Lichtshow: Elbphilharmonie eröffnet

In Licht getaucht: Die Hamburger Elbphilharmonie. Foto: Markus Scholz
In Licht getaucht: Die Hamburger Elbphilharmonie. Foto: Markus Scholz

Applaus brandet auf, als Chefdirigent Thomas Hengelbrock den Saal betritt, seinen Taktstock hebt und das Eröffnungskonzert mit Benjamin Brittens zauberhaften Oboe-Tönen im Dunkeln beginnt. Während Bundespräsident und Bundeskanzlerin den Klängen lauschen, illuminiert draußen im Hamburger Hafen zeitgleich eine spektakuläre Lichtshow die Fassade des alten Kaispeichers, auf dem die Elbphilharmonie steht, und setzt die Musik in Farben und Formen um.

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Golden Globes: Hauptpreise für «La La Land» und «Moonlight»

Ryan Gosling und Emma Stone verzaubern das Publikum in dem Musical «La La Land». Foto: Jordan Strauss/Invision
Ryan Gosling und Emma Stone verzaubern das Publikum in dem Musical «La La Land». Foto: Jordan Strauss/Invision

Der Film «Moonlight» von Regisseur Barry Jenkins hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Das berührende Werk erzählt von einem jungen, schwulen Afroamerikaner. Der große Abräumer der Gala war aber die Musical-Romanze «La La Land» mit sensationellen sieben Trophäen. Das ist neuer Rekord bei des Globes: Bislang hatte es höchstens sechs Auszeichnungen für einen Film gegeben. «La La Land» wurde als beste Komödie ausgezeichnet.

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Kurz nach Carrie Fisher: Auch Mutter Debbie Reynolds tot

Debbie Reynolds (r) und ihre Tochter Carrie Fisher. Foto: Paul Buck
Debbie Reynolds (r) und ihre Tochter Carrie Fisher. Foto: Paul Buck

Hollywood hat binnen kürzester Zeit zwei seiner großen Stars verloren: Nur einen Tag nach ihrer Tochter Carrie Fisher ist auch die US-Schauspielerin Debbie Reynolds gestorben. Das bestätigte der Sohn der 84-Jährigen, Todd Fisher, am Mittwochabend (Ortszeit) mehreren US-Medien. Branchenportale wie «TMZ» zitierten ihn mit den Worten: «Sie ist mit Carrie zusammen.»

Laut «TMZ» war Reynolds am Nachmittag mit Verdacht auf Herzversagen in ein Krankenhaus gebracht worden, nachdem aus dem Hause ihres Sohnes in Beverly Hills der Notruf gewählt worden war.

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«Star Wars»-Schauspielerin Carrie Fisher gestorben

2015 war Fisher in «Star Wars: Das Erwachen der Macht» auf die Leinwand zurückgekehrt. Foto: Facundo Arrizabalaga
2015 war Fisher in «Star Wars: Das Erwachen der Macht» auf die Leinwand zurückgekehrt. Foto: Facundo Arrizabalaga

Die aus der Reihe «Star Wars» bekannte Schauspielerin Carrie Fisher ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Das meldeten mehrere US-Medien, darunter der Sender CNN unter Berufung auf ein Statement der Familie. Fisher hatte vor wenigen Tagen bei der Rückkehr von London nach Los Angeles im Flugzeug eine Herzattacke erlitten. «Die Welt hat sie geliebt», heißt es in einem Statement ihrer Tochter Billie Lourd, die ebenfalls als Schauspielerin arbeitet.

 

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Sänger George Michael gestorben

George Michael ist tot. Foto: Ade Johnson
George Michael ist tot. Foto: Ade Johnson

Der britische Popsänger George Michael ist tot. «Mit großer Trauer bestätigen wir, dass unser geliebter Sohn, Bruder und Freund George während der Weihnachtstage zu Hause friedlich entschlafen ist», teilte sein Publizist mit. Künstler würdigten den 53-jährigen Musiker («Last Christmas») in sozialen Netzwerken noch in der Nacht zum Montag als einen brillanten Musiker.

Im Namen der Familie bat der Publizist, ihr Privatleben «in dieser schwierigen Zeit» zu respektieren. «Gegenwärtig gibt es dazu keinen weiteren Kommentar.»

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Sängerin Angel Flukes ist das «Supertalent»

Angel Flukes darf jetzt in Las Vegas auftreten. Foto: Henning Kaiser
Angel Flukes darf jetzt in Las Vegas auftreten. Foto: Henning Kaiser

Die englische Sängerin Angel Flukes hat das Finale der RTL-Casting-Show «Das Supertalent» gewonnen. Die Fernsehzuschauer kürten die 28-Jährige am Samstag per Telefonabstimmung zur Siegerin der zehnten Staffel. Mit ihrer Interpretation von Céline Dions «Think Twice» setzte sich Flukes in einer knapp vierstündigen Live-Show in Köln gegen elf weitere Finalisten durch. Bei der diesjährigen Staffel von «Deutschland sucht den Superstar» war die Sängerin noch in der Vorrunde ausgeschieden.

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Bambi in Berlin: Gala mit Glamour - und ernsten Tönen

Der Bambi leuchtet und Bastian Schweinsteiger strahlt. Foto: Jens Kalaene
Der Bambi leuchtet und Bastian Schweinsteiger strahlt. Foto: Jens Kalaene

Berlin (dpa) - Es ist eine glamouröse Bambi-Gala mit politischen Botschaften. Stars wie Fußballer Bastian Schweinsteiger, Popsänger Robbie Williams, Panikrocker Udo Lindenberg und Schauspieler Mario Adorf wurden am Donnerstagabend in Berlin mit dem begehrten Preis von Hubert Burda Media ausgezeichnet. Bundestrainer Joachim Löw nahm für seine Arbeit mit der Fußballnationalmannschaft den Bambi in der Kategorie Integration entgegen.

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Frankfurter Küchenchef Krolik ist Koch des Jahres

Andreas Krolik vom Frankfurter Restaurant «Lafleur» hat 18 von 20 Punkten geholt. Foto: Susann Prautsch
Andreas Krolik vom Frankfurter Restaurant «Lafleur» hat 18 von 20 Punkten geholt. Foto: Susann Prautsch

Küchenchef Andreas Krolik vom Frankfurter Restaurant «Lafleur» ist vom Restaurantführer «Gault&Millau» zum Koch des Jahres gekürt worden. «Er bietet jedem Gast das Optimum an Geschmack und profiliert sich dabei nicht nur als feinfühliger Aromenjongleur, sondern auch als einer der besten Gemüseköche Deutschlands», hieß es am Montag zur Begründung. Der 42-jährige Krolik erreichte in der Bewertung der Restaurantkritiker von «Gault&Millau» 18 von 20 möglichen Punkten.

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Leonard Cohen im Alter von 82 Jahren gestorben

Der kanadische Sänger und Songschreiber sei im Alter von 82 Jahren gestorben. Foto/Marcel Antonisse/Archiv Foto: epa anp Marcel Antonisse
Der kanadische Sänger und Songschreiber sei im Alter von 82 Jahren gestorben. Foto/Marcel Antonisse/Archiv Foto: epa anp Marcel Antonisse

Leonard Cohen ist tot. Der kanadische Sänger und Songschreiber sei im Alter von 82 Jahren gestorben, teilte sein Label Sony Music Canada in der Nacht zum Freitag per Kurznachrichtendienst Twitter mit. «Mit tiefem Schmerz teilen wir mit, dass der legendäre Dichter, Songschreiber und Künstler Leonard Cohen gestorben ist», hieß es auch auf seiner Facebook-Seite. «Wir haben einen der verehrtesten und produktivsten Visionär verloren.» Eine Gedenkveranstaltung werde es zu einem späteren Zeitpunkt in Los Angeles geben.

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Flüchtlingskomödie um die Hartmanns startet furios

Die Hartmanns empfangen Diallo (Eric Kabongo). Foto: Warner Bros. Ent.
Die Hartmanns empfangen Diallo (Eric Kabongo). Foto: Warner Bros. Ent.

Traumstart für die Hartmanns und «ihren» Flüchtling Diallo: Fast eine halbe Million Kinogänger haben sich am Startwochenende die Komödie «Willkommen bei den Hartmanns» von Regisseur Simon Verhoeven angesehen. Genau 468 206 Zuschauer sorgten nicht nur für den ungefährdeten Spitzenplatz in den deutschen Charts, sondern auch für den besten Start einer deutschen Kinoproduktion in diesem Jahr, wie Media Control am Montag mitteilte.

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Schauspieler Manfred Krug mit 79 Jahren gestorben

Manfred Krug im März 2016 bei einem Auftritt in Wernigerode. Foto: Matthias Bein
Manfred Krug im März 2016 bei einem Auftritt in Wernigerode. Foto: Matthias Bein

Der Schauspieler Manfred Krug ist tot. Er starb bereits am vergangenen Freitag im Alter von 79 Jahren im Kreis seiner Familie zuhause in Berlin. Das teilte sein Management mit. «Er wünschte sich eine Bestattung im engsten Familienkreis.» Zu Krugs bekanntesten Rollen gehörten der unangepasste Zimmermann Hannes Balla im DDR-Film «Spur der Steine», der «Tatort»-Kommissar Paul Stoever für den NDR, der Anwalt in der Serie «Liebling Kreuzberg» und nicht zuletzt ein Truckerfahrer in «Auf Achse». Zuerst hatte die «Bild»-Zeitung online über Krugs Tod berichtet.

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Bodo Kirchhoff gewinnt den Deutschen Buchpreis

Der Autor Bodo Kirchhoff wird mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Foto: Arne Dedert
Der Autor Bodo Kirchhoff wird mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Foto: Arne Dedert

Der Deutsche Buchpreis geht in diesem Jahr an Bodo Kirchhoff für seinen Roman «Widerfahrnis». Das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Montag-abend in Frankfurt bekannt. Mit dem Preis wird traditionell am Vorabend der Frankfurter Buchmesse die beste literarische Neuerscheinung des Jahres im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Mit dem Sieg erhält Kirchhoff ein Preisgeld von 25 000 Euro.

 

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Rolling Stones kündigen Blues-Album an

Die Rolling Stones wollen es noch einmal wissen. Foto: Ian West
Die Rolling Stones wollen es noch einmal wissen. Foto: Ian West

Darauf warten Rolling-Stones-Fans seit mehr als zehn Jahren: Die legendäre britische Rockband bringt ein neues Studioalbum heraus. Die Platte mit dem Titel «Blue and Lonesome» soll am 2. Dezember erscheinen und ist eine Hommage an die frühen Jahre der Band, als Mick Jagger, Keith Richards und Co. als Bluesmusiker in Clubs und Bars in London auftraten. «Blues ist die Quelle von allem, das die Stones tun», sagte Stones-Produzent Don Was in einer Pressemitteilung.

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Filmfest Venedig: Jude Law als rauchender Papst

Regisseur Paolo Sorrentino (r.) und Jude Law stellten ihren Film «Der junge Papst» in Venedig vor. Foto: Ettore Ferrari
Regisseur Paolo Sorrentino (r.) und Jude Law stellten ihren Film «Der junge Papst» in Venedig vor. Foto: Ettore Ferrari

Manchmal würde man gern die private Seite von Prominenten kennen. Was sie machen und wie sie sind, wenn keiner zuschaut. Zum Beispiel der Papst. Was er wohl zum Frühstück isst? Oder wie er so ist als Chef? Beim Filmfest Venedig gab es am Wochenende genau darauf Antworten - zumindest auf der Leinwand. Denn der italienische Oscar-Preisträger Paolo Sorrentino («La Grande Bellezza») stellte dort sein neues Werk vor:

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Musik verbindet: Flüchtlinge rappen zum Mannheimer Beat

«Rapfugees» ist ein Musik-Projekt von Flüchtlingen und Einheimischen. Foto: Uli Deck
«Rapfugees» ist ein Musik-Projekt von Flüchtlingen und Einheimischen. Foto: Uli Deck

Wenn Adnan Rajabi vor dem Mikrofon steht und sein Sprechgesang einsetzt, dann scheinen seine Wörter wie Wasser zu fließen. «Ich spüre Freiheit, wenn ich gemeinsam mit den anderen hier stehe und mich ausdrücken kann», sagt er. Der 23 Jahre alte Iraner, der vor politischer Verfolgung in seinem Heimatland nach Deutschland geflohen ist, singt nicht nur über Proteste auf den Straßen Irans, sondern auch über alltägliche Probleme und Freundschaft.

 

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Filmfest Venedig startet: «La La Land» mit strahlender Emma Stone

Selfie? Gern! Emma Stone auf dem roten Teppich beim Filmfestival von Venedig. Foto: Ettore Ferrari
Selfie? Gern! Emma Stone auf dem roten Teppich beim Filmfestival von Venedig. Foto: Ettore Ferrari

Terroranschläge, Amokläufe, Erdbeben: Die Realität ist derzeit oft schwer zu ertragen. Manchmal möchte man von all den schlechten Nachrichten und Katastrophen nichts mehr wissen und sehnt sich nach Ablenkung. Das Kino war schon immer so eine Fluchtmöglichkeit, die einen zumindest für die Länge eines Filmes vieles andere vergessen lässt. Auch deswegen passt der Eröffnungsbeitrag beim italienischen Festival Venedig bestens:

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Erholung vom Freizeitstress - Sehnsucht nach Nichtstun

Fitness ist für viele Pflicht. Foto: Jens Kalaene
Fitness ist für viele Pflicht. Foto: Jens Kalaene

Immer schneller, und möglichst vieles gleichzeitig: Was für die Arbeitswelt gilt, macht vor der Freizeit nicht halt. Wer mit Freunden ausgeht, verfolgt oft auch Nachrichten auf dem Mobiltelefon, macht Fotos, verschickt Kurznachrichten und beantwortet noch schnell den Anruf vom Kollegen. In der repräsentativen Umfrage «Freizeit-Monitor», den die Stiftung für Zukunftsforschung am Donnerstag in Berlin vorgestellt hat, ist aber auch ein zaghafter Gegentrend zu spüren.

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Jan Böhmermann kehrt ins TV zurück

War nie ganz weg: Jan Böhmermann in der Kulisse seiner Show «Neo Magazin Royale». Foto: Ben Knabe/ZDF
War nie ganz weg: Jan Böhmermann in der Kulisse seiner Show «Neo Magazin Royale». Foto: Ben Knabe/ZDF

Jan Böhmermann kann nicht gut schweigen. Andere Moderatoren nutzen Sommer-pausen, um mal komplett von der Bildfläche zu verschwinden. Böhmermann eher nicht. Der Rückzug von Lukas Podolski aus der Nationalmannschaft, «Pokémon Go», die Eigenheiten von Saugrobotern - auf Twitter und Facebook versorgte er das Netz in den vergangenen Wochen recht konstant mit Gedanken zum Weltenlauf. Am Donnerstag (ZDFneo, 22.30 Uhr) wird er das auch wieder vor der Kamera tun.

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Die neue «Tatort»-Saison beginnt

Es geht weiter: Klaus J. Behrendt, l) und Dietmar Bär in der «Tatort»-Folge «Durchgedreht». Foto: Martin Valentin Menke/WDR
Es geht weiter: Klaus J. Behrendt, l) und Dietmar Bär in der «Tatort»-Folge «Durchgedreht». Foto: Martin Valentin Menke/WDR

Für «Tatort»-Fans hat das Warten ein Ende. Am Sonntag geht es nach der Sommerpause zur gewohnten Zeit nach der Tagesschau mit der ersten neuen Folge der ARD-Krimireihe weiter. Die Zeit der Wiederholungen ist vorbei. Als erstes nehmen die Kommissare aus Köln Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) die Ermittlungen wieder auf. Und das gleich in einem Fall, in dem bei einem Doppelmord Mutter und Sohn umgebracht wurden.

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Oscar Wilde light: So kleidet sich der Dandy von heute

Die Hosenträger darf nur zeigen, wer Vollbart trägt und sonst eher alternativ unterwegs ist - sonst wirkt das Outfit zu spießig. Hier eine Umsetzung auf der Herrenmodemesse Pitti Immagine Uomo. Foto: Enrico Labriola
Die Hosenträger darf nur zeigen, wer Vollbart trägt und sonst eher alternativ unterwegs ist - sonst wirkt das Outfit zu spießig. Hier eine Umsetzung auf der Herrenmodemesse Pitti Immagine Uomo. Foto: Enrico Labriola

Zylinder, Weste mit Paisley-Muster, Frack, Fliege, samtene Kniehose, Lackschuhe und Gehstock - so zeigt sich ein Dandy, wie er im Buche steht. Nichts überlässt der Schöngeist bei seinem Outfit dem Zufall, jedes Kleidungsstück ist das Resultat höchster Schneiderkunst. «Der Dandy von einst hat sich ausschließlich mit Kleidung beschäftigt. Sein gesamtes Leben drehte sich um sein Aussehen», sagt André Bangert von der Fachzeitschrift «Textilwirtschaft». Beau Brummell, der den Dandy-Look in der Mitte des 18. Jahrhunderts in England etablierte, soll fünf Stunden benötigt haben, bis er fertig gekleidet war.

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Bregenzer Festspiele starten in Jubiläums-Saison

Intendantin Elisabeth Sobotka Foto: Felix Kaestle/Archiv
Intendantin Elisabeth Sobotka Foto: Felix Kaestle/Archiv

Mit dem selten gespielten Werk «Hamlet» von Franco Faccio starten die Bregenzer Festspiele heute in ihre Jubiläums-Saison zum 70. Geburtstag. Das Stück wurde nach Angaben der Intendantin Elisabeth Sobotka 1865 in Genua uraufgeführt, erlebte dann aber nur noch drei weitere Vorführungen unter anderem an der Mailänder Scala. Nun ist es im Festspielhaus zu sehen. Am Donnerstag startet dann zum zweiten Mal Giacomo Puccinis Oper «Turandot» auf der bekannten Seebühne im Bodensee.

 

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Goldene Lola für «Fritz Bauer» - Gala mit politischen Tönen

Die Gewinner des Abends: Schauspielerin Laura Tonke und Regisseur Lars Kraume. Foto: Bernd von Jutrczenka
Die Gewinner des Abends: Schauspielerin Laura Tonke und Regisseur Lars Kraume. Foto: Bernd von Jutrczenka

Spannend, politisch und aufklärerisch - der auf Tatsachen beruhende Politthriller «Der Staat gegen Fritz Bauer» gewinnt die goldene Lola für den besten deutschen Spielfilm. Damit war das brillante Drama um den hessischem Generalstaatsanwalt und Nazi-Jäger Fritz Bauer, gespielt von Burghart Klaußner, am Freitagabend der große Gewinner bei der Verleihung des 66. Deutschen Filmpreises in Berlin. In politisch unruhigen Zeiten gewann das Kino mit politischer Botschaft.

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Vom Veggie-Boom zur Ich-Performance

Vegane Pommes frites und ein veganes Sandwich. Foto: Sophia Kembowski
Vegane Pommes frites und ein veganes Sandwich. Foto: Sophia Kembowski

Paleo, vegan - oder doch lieber Wechsel-juicer und Flexitarier? Die Ernährungsstile und die Diskussionen darüber werden in Deutschland immer ausgefallener. Genuss, Rücksicht aufs Tierwohl oder ein kritischer Blick auf den ökologischen Fußabdruck müssen nicht immer dahinterstecken, sagen Wissenschaftler. In einer Überfluss-gesellschaft scheint es vielmehr für viele hip zu sein, sich mit wohldosiertem Verzicht abzugrenzen - für die schicke Ich-Performance auf dem Teller.

 

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TV-Moderatorin Erika Berger gestorben

Erika Berger ist tot. Foto: Frank May
Erika Berger ist tot. Foto: Frank May

Die Buchautorin und Moderatorin Erika Berger ist tot. Die Kölner Feuerwehr bestätigte am späten Sonntagabend einen entsprechenden Bericht des Kölner «Express». Nähere Angaben zu den Todesumständen wollte die Feuerwehr nicht machen. Nach dem Bericht der Zeitung soll die 76-Jährige vor den Augen einer Bekannten am Nachmittag zusammen-gebrochen sein. Ein Notarzt habe nach erfolgloser Wiederbelebung nur noch ihren Tod feststellen konnte.

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ESC 2016: Ukraine siegt, Deutschland wieder Letzter

Ganz zum Schluss erst setzte sich Jamala an die Spitze. Foto: Britta Pedersen
Ganz zum Schluss erst setzte sich Jamala an die Spitze. Foto: Britta Pedersen

Mit dem Leidenslied «1944» über die Vertreibung ihrer Minderheit unter Sowjetdiktator Josef Stalin hat die Krimtartarin Jamala für die Ukraine den Eurovision Song Contest 2016 gewonnen. Damit siegte die Ukraine nach 2004 zum zweiten Mal beim ESC. Den Liederwettbewerb gibt es seit 1956. Platz zwei erreichte in der Nacht zu Sonntag Australien, Rang drei Russland. Deutschland holte in Stockholm mit dem Lied «Ghost» von Jamie-Lee Kriewitz lediglich elf Punkte und kam auf den letzten Platz.

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Böhmermann zurück auf Sendung: Vera Int-Veen statt Erdogan

Jan Böhmermann ist wieder auf Sendung. Foto: Ben Knabe/ZDF
Jan Böhmermann ist wieder auf Sendung. Foto: Ben Knabe/ZDF

Jan Böhmermann hat in der ersten Sendung nach seiner Fernsehpause den Wirbel um sein Erdogan-Gedicht nur am Rande thematisiert. In der neuen Folge «Neo Magazin Royale» stand eine angebliche satirische Aktion gegen den Privatsender RTL im Mittelpunkt. Moderator Jan Böhmermann(35) behauptete, einen falschen Kandidaten in die Sendung «Schwiegertochter gesucht» von Moderatorin Vera Int-Veen eingeschleust zu haben.

 

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Böhmermann fühlt sich von Merkel «filetiert»

Der Satiriker und Moderator Jan Böhmermann hat sich zu Wort gemeldet. Foto: Henning Kaiser
Der Satiriker und Moderator Jan Böhmermann hat sich zu Wort gemeldet. Foto: Henning Kaiser

Jan Böhmermann hat lange wenig von sich hören lassen. Nach dem Wirbel um sein umstrittenes Gedicht über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan war der 35-jährige Satiriker mehrere Wochen abgetaucht. Nun hat er der in Hamburg erscheinenden Wochenzeitung «Die Zeit» - schriftlich - ein Interview gegeben. Darin sagt er, was er über das Verhalten von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach der Veröffentlichung seines Schmähgedichts denkt:

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TV-Satiriker Böhmermann erhält Grimme-Preis

Ausschnitt aus seiner Sendung «Neo Magazin Royale»: Jan Böhmermann hat in seiner Abwesenheit den Grimme-Ehrenpreis erhalten. Foto: Henning Kaiser
Ausschnitt aus seiner Sendung «Neo Magazin Royale»: Jan Böhmermann hat in seiner Abwesenheit den Grimme-Ehrenpreis erhalten. Foto: Henning Kaiser

Mitten in der Debatte um das umstrittene Erdoğan-Gedicht des TV-Moderators Jan Böhmermann hat der Deutsche Volkshochschul-Verband dem 35-Jährigen eine weitere Auszeichnung zuerkannt. Für seine Verdienste um die Entwicklung des Fernsehens in der digitalen Welt erhielt er am Abend im westfälischen Marl bei der Verleihung der Grimme-Fernsehpreise die «Besondere Ehrung» des DVV. Diese wird alljährlich bei der Grimme-Preis-Gala verliehen. Böhmermann war nicht nach Marl gekommen.

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Helene Fischer räumt bei Echo-Gala ab

Die Echo-Verleihung wurde zu Helene-Fischer-Festspielen. Foto: Clemens Bilan
Die Echo-Verleihung wurde zu Helene-Fischer-Festspielen. Foto: Clemens Bilan

Die große Gewinnerin des Abends heißt Helene Fischer. Der 31-jährige Schlagerstar räumte bei der 25. Echo-Gala in Berlin gleich vier Preise ab. Mit «Weihnachten» siegte sie beim Album des Jahres, einer der Königsdisziplinen des Deutschen Musik-preises, und setzte sich dabei unter anderem gegen Adele und Sarah Connor durch. Als beste nationale Künstler in der Kategorie Rock/Pop wurden am Donnerstag-abend Sarah Connor («Muttersprache») und Andreas Bourani («Hey») geehrt.

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Paris möbelt das verschmähte Hallenviertel auf

Dem Pariser Hallenviertel soll neues Leben eingehaucht werden. Foto: Sebastian Kunigkeit
Dem Pariser Hallenviertel soll neues Leben eingehaucht werden. Foto: Sebastian Kunigkeit

Lange hat es gezwickt in der Pariser Bauchgegend. Das alte Marktviertel im Zentrum, von Nationalschriftsteller Emile Zola einst als «Bauch von Paris» beschrieben, ist eine Gegend von zweifel-haftem Ruf. Das in den 1970er Jahren dorthin gedonnerte Einkaufszentrum nahmen die Pariser nie so recht in ihr Herz auf. Nun soll ein waghalsiger Neubau «Les Halles» zu einem neuen Wahrzeichen von Paris machen: ein mehr als zwei Fußball-felder großes, lamellenartiges Glasdach, luftig und lichtdurchlässig.

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Leuchtender Euro und Lichtmode: Luminale mit 200 Projekten

Ein leuchtendes Euro-Zeichenan der Fassade der Europäischen Zentralbank (EZB). Foto: Boris Roessler
Ein leuchtendes Euro-Zeichenan der Fassade der Europäischen Zentralbank (EZB). Foto: Boris Roessler

Mehr als 200 Lichtkunstwerke sind bis Freitag (18.3.) bei der Luminale in Frankfurt und Offenbach zu sehen. Die sogenannte Biennale der Lichtkultur gilt neben der Fête des Lumières im französischen Lyon als wichtiges Lichtkunst-Spektakel in Europa. So setzt die Europäische Zentralbank (EZB) europäische Symbole wie den Euro weithin sichtbar in ein neues Licht. Das Karmeliterkloster in Frankfurt ist eine der vielen kirchlichen Einrichtungen, die ihre Türen für Lichtexperimente und Besucher öffnen.

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Erster Oscar für Leonardo DiCaprio

Oscars gab es für die Schauspieler Mark Rylance, Brie Larson, Leonardo DiCaprio und Alicia Vikander. Foto: Paul Buck
Oscars gab es für die Schauspieler Mark Rylance, Brie Larson, Leonardo DiCaprio und Alicia Vikander. Foto: Paul Buck

Der Missbrauchthriller «Spotlight», das Rachedrama «The Revenant - Der Rückkehrer» mit Leonardo DiCaprio und das Actionspektakel «Mad Max: Fury Road» sind die großen Gewinner der Oscar-Verleihung. «Spotlight» wurde von der US-Filmakademie zum besten Film des Jahres gewählt und erhielt außerdem die Trophäe für das beste Original-Drehbuch. Der Film erzählt die wahre Geschichte der Aufdeckung eines Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche durch ein Reporterteam.

 

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Moderator Peter Lustig ist tot

Peter Lustig ist gestorben. Foto: Britta Pedersen
Peter Lustig ist gestorben. Foto: Britta Pedersen

Der langjährige Moderator der ZDF-Kindersendung «Löwenzahn», Peter Lustig, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Er starb am Dienstag, wie das ZDF am Mittwoch mitteilte. (DPA)

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Goldener Bär für italienische Flüchtlings-Doku

Bären-Gewinner Gianfranco Rosi und Jury-Präsidentin Meryl Streep. Foto: Michael Kappeler
Bären-Gewinner Gianfranco Rosi und Jury-Präsidentin Meryl Streep. Foto: Michael Kappeler

Berlin (dpa) – «Die größte Tragödie der Menschheit nach dem Holocaust» – so nennt der italienische Filmemacher Gianfranco Rosi (58) das aktuelle Flüchtlingselend. Seine erschütternde Dokumentation «Fuocoammare» (übersetzt: Feuer auf See) über die Bootsflüchtlinge auf Lampedusa hat am Samstag den Goldenen Bären der Berlinale gewonnen - wie von vielen erwartet und erhofft. Die internationale Jury unter Oscar-Preisträgerin Meryl Streep setzte damit ein klares politisches Signal. Der vieldiskutierte einzige deutsche Wettbewerbsbeitrag «24 Wochen» ging leer aus.

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Elger Esser: Wogen, Wracks und wandernde Sterne

Im Garten von Monet: «Giverny VII» (2010) von Elger Esser. Foto: Uli Deck
Im Garten von Monet: «Giverny VII» (2010) von Elger Esser. Foto: Uli Deck

Retro als Kunstgriff: Dem Fotokünstler Elger Esser (48) widmet die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe eine große Überblicksschau. Der gebürtige Stuttgarter und Meisterschüler von Bernd Becher an der Düsseldorfer Kunst-akademie ist ein Grenzgänger zwischen Malerei und Fotografie. Mit vordigitalen Fototechniken und historischen Verfahren schafft er faszinierende Bild-Kunstwerke. Eine feine Auswahl mit acht fotografischen Zyklen ist vom 20. Februar bis zum 10. Juli in Karlsruhe zu sehen.

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Im Fokus der Buchmesse: Zuwanderung und Integration

Buchmessedirektor Oliver Zille erwartet 250 000 Besucher in Leipzig. Foto: Jan Woitas/dpa
Buchmessedirektor Oliver Zille erwartet 250 000 Besucher in Leipzig. Foto: Jan Woitas/dpa

«Europa im Zeichen von Zuwanderung und Integration» ist das Schwerpunktthema der diesjährigen Leipziger Buchmesse. «Der Umgang mit Flüchtenden und Migrations-bewegungen wird die Zukunft entscheidend beeinflussen, die Integration von Zuwanderern die zentrale Herausforderung in den nächsten Jahrzehnten bleiben», sagte der Buchmessedirektor Oliver Zille am Donnerstag in Leipzig. Die Debatte müsse in breiter Öffentlichkeit geführt werden, die Leipziger Buchmesse sei dafür der ideale Ort.

 

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London Fashion Week startet mit Public Viewing

Die London Fashion Week öffnet sich dem großen Publikum. Foto: Hannah Mckay
Die London Fashion Week öffnet sich dem großen Publikum. Foto: Hannah Mckay

Nach dem Auftakt der Fashion Week in New York in der vergangenen Woche folgt jetzt das Modespektakel in der Metropole London. Vom 19. bis 23. Februar setzen die Designer Trends für die kommende Herbst/Winter-Saison. London ist seit 1971 Teil der Fashion Week, die Schauen finden - wie schon im Herbst - im Szene-Viertel Soho statt. Die britische Modewoche gilt vielleicht als die «kleinere» der «Big Four» in New York, Mailand, Paris und eben London, aber die Show ist bekannt für die Experimentier- und Risikofreude der Designer. Welche Highlights sind zu erwarten?

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Taylor Swift und Kendrick Lamar räumen bei Grammys ab

Selena Gomez und Taylor Swift sind beste Freundinnen. Foto: Paul Buck
Selena Gomez und Taylor Swift sind beste Freundinnen. Foto: Paul Buck

US-Popstar Taylor Swift hat den Grammy für das Album des Jahres gewonnen und zwei weitere Trophäen des wichtigsten Musikpreises der Welt ergattert. Für ihr Album «1989» gewann die 26-Jährige am Montag den Preis für das beste Album und das beste Pop-Gesangsalbum sowie den Preis für das beste Musikvideo für «Bad Blood». Aufnahme des Jahres wurde «Uptwown Funk» von Mark Ronson und Bruno Mars, während Ed Sheeran mit «Thinking Out Loud» den begehrten Grammy für den besten Song des Jahres gewann.

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Grammys 2016: Wird es diesmal endlich das Jahr des Rap?

Kendrick Lamar will bei der Grammy-Verleihung groß abräumen. Foto: Simon Laessoee
Kendrick Lamar will bei der Grammy-Verleihung groß abräumen. Foto: Simon Laessoee

König der Nominierten ist er schon. Mit überragenden elf Gewinnchancen geht der Rapper Kendrick Lamar in die Verleihung der Grammys am Montag (15. Februar, Nacht zum Dienstag MEZ) in Los Angeles. Auch in zwei der vier Königskategorien ist der 28-Jährige nominiert, mit «To Pimp a Butterfly» für das «Album des Jahres» und mit «Alright» für den «Song des Jahres». Zum ersten Mal seit 2004 würde ein Rapper die Album-Kategorie gewinnen und die Song-Kategorie zum ersten Mal überhaupt.

 

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