«Träume sind wahr geworden»: Kerber gewinnt die US Open

Angelique Kerber ist die Siegerin der US Open 2016. Foto: Justin Lane
Angelique Kerber ist die Siegerin der US Open 2016. Foto: Justin Lane

Nach den Australian Open gewinnt Angelique Kerber ihr zweites Grand-Slam-Turnier. Im Finale der US Open muss die neue Nummer eins im Damen-Tennis zwar ihren ersten Satzverlust hinnehmen. Doch nach mehr als zwei hochklassigen Stunden triumphiert sie in New York. Kerber schlug sich immer wieder ungläubig die Hände vor das Gesicht und wischte sich die Tränen aus den Augen.

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«Ich glaube dran»: Kerber im Halbfinale der US Open

Angelique Kerber hat sich klar gegen die Italienerin Roberta Vinci durchgesetzt. Foto: Andrew Gombert
Angelique Kerber hat sich klar gegen die Italienerin Roberta Vinci durchgesetzt. Foto: Andrew Gombert

Ein kurzes Lächeln, ein stolzer Blick zur Mama auf der Tribüne und eine Kusshand für die Fans: Nach einer weiteren Demonstration der Stärke und des Selbstvertrauens hat Angelique Kerber ohne Satzverlust das Halbfinale der US Open erreicht. Gegen die Vorjahresfinalistin Roberta Vinci setzte sich die 28 Jahre alte Linkshänderin aus Kiel am Dienstag mit 7:5, 6:0 durch und steht zum dritten Mal in diesem Jahr bei einem Grand-Slam-Turnier unter den besten Vier. Nach 78 Minuten auf dem Center Court nutzte die Australian-Open-Siegerin ihren zweiten Matchball.

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Kohlschreiber scheitert im Finale an Thiem

Philipp Kohlschreiber spielt in Stuttgart eine Rückhand. Foto: Marijan Murat
Philipp Kohlschreiber spielt in Stuttgart eine Rückhand. Foto: Marijan Murat

Philipp Kohlschreiber probierte alles, doch es reichte nicht. Die deutsche Nummer 1 unterlag beim Stuttgarter ATP-Tennisturnier dem Österreicher Dominic Thiem in drei Sätzen. «Es war ein intensives Kopfspiel. Der Unterschied war, dass er die big points für sich entschieden hat», sagte Kohlschreiber am Montag nach dem 7:6 (7:2), 4:6 und 4:6 im Finale, das wegen starken Regens am Sonntag erst nach fast 24 Stunden zu Ende gespielt werden konnte. «Wir hoffen, dass wir noch ein paar Mal gegeneinander spielen.»

 

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Kohlschreiber erreicht in Stuttgart Finale

Philipp Kohlschreiber jubelt nach seinem Sieg gegen del Potro. Foto: Marijan Murat
Philipp Kohlschreiber jubelt nach seinem Sieg gegen del Potro. Foto: Marijan Murat

Philipp Kohlschreiber trumpft beim ATP-Tennisturnier in Stuttgart weiterhin stark auf. Die deutsche Nummer 1 zog am Samstag zum zweiten Mal nach 2013 ins Finale ein. Kohlschreiber bezwang den Argentinier Juan Martin del Potro nach hartem Kampf in zwei Sätzen und kann nun auf seinen ersten Erfolg beim MercedesCup hoffen. «Ich habe sehr druckvoll agiert», sagte er. «Ich freue mich riesig auf das Finale.»

 

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Kohlschreiber stürmt mit «Sieg des Willens» ins Halbfinale

Philipp Kohlschreiber beim ATP-Turnier in Stuttgart. Foto: Marijan Murat
Philipp Kohlschreiber beim ATP-Turnier in Stuttgart. Foto: Marijan Murat

Mit einem «Sieg des Willens» ist Philipp Kohlschreiber als erster Deutscher seit drei Jahren beim ATP-Tennisturnier in Stuttgart ins Halbfinale gestürmt. «Ich bin natürlich happy, dass ich gewonnen habe», sagte die deutsche Nummer eins nach dem hart erkämpften 6:4, 7:5-Erfolg gegen Radek Stepanek am Freitag. Zuvor musste Turnierfavorit Roger Federer auf seinem Lieblingsbelag Rasen gegen Außenseiter Florian Mayer ungewohnt hart kämpfen.

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Rasenkönig Federer und Jungstar Thiem im Viertelfinale

Roger Federer spielt eine Vorhand. Foto: Marijan Murat/Archiv
Roger Federer spielt eine Vorhand. Foto: Marijan Murat/Archiv

Rasenkönig Roger Federer und Senkrecht-starter Dominic Thiem sind beim Stuttgarter ATP-Tennisturnier erst nach hartem und langem Kampf ins Viertelfinale eingezogen. Der siebenmalige Wimbledon-Gewinner musste bei seiner Premiere auf dem Weissenhof gegen den jungen US-Amerikaner Taylor Fritz sogar über drei Sätze gehen. «Ich war am Ende der etwas Glücklichere», urteilte Federer am Donnerstag nach seinem Matchball nach exakt 100 Minuten.

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Kerber verteidigt Titel bei WTA-Turnier in Stuttgart

Angelique Kerber kann sich nicht nur über eine neue Trophäe, sondern auch über ein Siegerauto des Hauptsponsors freuen. Foto: Marijan Murat
Angelique Kerber kann sich nicht nur über eine neue Trophäe, sondern auch über ein Siegerauto des Hauptsponsors freuen. Foto: Marijan Murat

Nach der erfolgreichen Titelverteidigung beim Heim-Event in Stuttgart fuhr Angelique Kerber den Sportwagen der Siegerin schon in routinierter Manier auf den Centre Court. Die Australian-Open-Siegerin setzte sich im ersten deutschen Finale der Turnier-Geschichte gegen die Qualifikantin Laura Siegemund mit 6:4, 6:0 durch und feierte damit ihren zweiten Triumph in diesem Tennis-Jahr.

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Siegemund folgt Kerber ins Finale von Stuttgart

Tennis: WTA-Turnier, Halbfinale. Laura Siegemund. Foto: Marijan Murat
Tennis: WTA-Turnier, Halbfinale. Laura Siegemund. Foto: Marijan Murat

Laura Siegemund ist Titelverteidigerin Angelique Kerber beim Tennis-Turnier in Stuttgart ins Endspiel gefolgt. Die 28 Jahre alte Qualifikantin gewann am Samstag im Halbfinale gegen die an Nummer eins gesetzte Polin Agnieszka Radwanska überraschend mit 6:4, 6:2 und machte damit das erste deutsche Finale in der Geschichte der mit 759 000 Dollar dotierten Sandplatzveranstaltung perfekt. Kerber hatte sich zuvor gegen Petra Kvitova aus Tschechien mit 6:4, 4:6, 6:2 durchgesetzt.

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Qualifikantin Siegemund in Stuttgart überraschend im Halbfinale

Laura Siegemund beim WTA-Turnier in Stuttgart. Foto: Marijan Murat
Laura Siegemund beim WTA-Turnier in Stuttgart. Foto: Marijan Murat

Laura Siegemund hat ihren Siegeszug beim Turnier in Stuttgart fortgesetzt und erstmals in ihrer Tennis-Karriere bei einem WTA-Event das Halbfinale erreicht. Die 28 Jahre alte Qualifikantin aus Metzingen setzte sich am Freitagabend bei der mit 759 000 Dollar dotierten Sandplatz-Veranstaltung gegen die Weltranglisten-Achte Roberta Vinci aus Italien mit 6:1, 6:4 durch. Damit folgte Siegemund Angelique Kerber in die Vorschlussrunde. Die Titelverteidigerin hatte zuvor gegen Carla Suárez Navarro mit 6:2, 6:4 gewonnen. 

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Kerber kämpft sich in Stuttgart ins Viertelfinale

Angelique Kerber im Spiel gegen Beck. Foto: Marijan Murat
Angelique Kerber im Spiel gegen Beck. Foto: Marijan Murat

Titelverteidigerin Angelique Kerber hat beim Turnier in Stuttgart nur mit viel Mühe das Viertelfinale erreicht. Nach einem Freilos musste die Australian-Open-Siegerin am Mittwoch im deutschen Tennis-Duell mit Annika Beck über drei Sätze gehen, um ein frühes Aus zu verhindern. Erst nach 2:09 Stunden setzte sich Kerber mit 4:6. 6:3, 6:1 durch. Im Vorjahr hatte die deutsche Nummer eins die mit 759 000 Dollar dotierte Sandplatzveranstaltung erstmals gewinnen können.

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Kerber startet in Stuttgart Mission Titelverteidigung

Angelique Kerber steigt mit dem Match in Runde zwei gegen Annika Beck in das Turnier in Stuttgart ein. Foto: Robert Ghement
Angelique Kerber steigt mit dem Match in Runde zwei gegen Annika Beck in das Turnier in Stuttgart ein. Foto: Robert Ghement

Drei Tage nach dem Klassenverbleib im Fed Cup startet Angelique Kerber am Mittwoch beim WTA-Turnier in Stuttgart ihre Mission Titelverteidigung. Nach einem Freilos in der ersten Runde trifft die Australian-Open-Siegerin um 18.30 Uhr im deutschen Duell auf Annika Beck. «Ich will hier mein bestes Tennis spielen und den Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen», sagte Kerber vor ihrem ersten Auftritt beim Porsche Tennis Grand Prix.

 

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Erstrunden-Aus für Lisicki beim Tennis-Turnier in Stuttgart

Sabine Lisicki. Foto: Marijan Murat
Sabine Lisicki. Foto: Marijan Murat

Sabine Lisicki ist beim Tennis-Turnier in Stuttgart bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Die Berlinerin verlor am Montagabend gegen Timea Babos aus Ungarn mit 6:7 (4:7), 3:6 und setzte ihre sportliche Talfahrt damit fort. Es war bereits ihre vierte Auftaktpleite in diesem Jahr. Gegen die in der Rangliste zehn Plätze besser postierte Ungarin musste sich die Nummer 50 der Welt nach 1:31 Stunden geschlagen geben.

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Stuttgart: Duell Beck gegen Kerber in zweiter Runde möglich

Angelique Kerber hält den Schläger. Foto: ROBERT GHEMENT/Archiv
Angelique Kerber hält den Schläger. Foto: ROBERT GHEMENT/Archiv

Beim stark besetzten Tennis-Turnier in Stuttgart könnte es bereits in der zweiten Runde zum Duell zwischen Angelique Kerber und Annika Beck kommen. Während die an Nummer zwei gesetzte Kerber beim Porsche Tennis Grand Prix zunächst ein Freilos hat, bekommt es ihre Fed-Cup-Kollegin Beck zum Auftakt mit einer Qualifikantin zu tun. Das ergab die Auslosung für die mit 759 000 Dollar dotierte Sandplatzveranstaltung, die an diesem Montag beginnt.

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Federer und Kohlschreiber schlagen in Stuttgart auf

Der deutsche Tennisspieler Philipp Kohlschreiber beim Davis Cup. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
Der deutsche Tennisspieler Philipp Kohlschreiber beim Davis Cup. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Tennis-Star Roger Federer hat mit seiner Zusage für das Stuttgarter Weissenhof-turnier einen Zuschaueransturm ausgelöst. «Wir erstellen deshalb eine Zusatztribüne mit 1500 Plätzen», teilte Turnierdirektor Edwin Weindorfer am Freitag bei einer Pressekonferenz mit. Bereits kurz nach der Startankündigung des 17-maligen Grand-Slam-Siegers aus der Schweiz waren die verfügbaren 4500 Center-Court-Tickets für die letzten vier Tage der mit 675 645 Euro dotierten Rasenveranstaltung vom 4. bis 12. Juni vergriffen.

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Kerber als erste Deutsche beim WTA-Turnier top-gesetzt

Angelique Kerber führt beim WTA-Tunier die Setzliste an. Foto: John G. Mabanglo/Archiv
Angelique Kerber führt beim WTA-Tunier die Setzliste an. Foto: John G. Mabanglo/Archiv

Erstmals führt eine deutsche Tennisspielerin beim WTA-Turnier in Stuttgart die Setzliste an. Die Weltranglisten-Zweite Angelique Kerber (Kiel) will als Nummer 1 ihren Vorjahreserfolg wiederholen. «Unser Starterfeld hat auch diesmal wieder absolutes Weltklasseniveau», sagte Turnierdirektor Markus Günthardt in einer Pressemitteilung am Donnerstag. Ganz besonders freue es ihn, dass den Zuschauern mit Kerber erstmals eine deutsche Grand-Slam-Siegerin präsentiert werden könne. Für die mit 559 597 Euro dotierte Sandplatzveranstaltung vom 16. bis 24. April haben acht Top-Ten-Spielerinnen gemeldet. Neben der Australian-Open-Gewinnerin Kerber sind dies die Polin Agnieszka Radwanska, die beiden Spanierinnen Garbiñe Muguruza und Carla Suárez Navarro, Simona Halep (Rumänien), die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Tschechien), Roberta Vinci (Italien) und Belinda Bencic (Schweiz).

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Scharapowa nach positivem Dopingtest suspendiert

Maria Scharapowa droht eine längere Sperre. Foto: Mike Nelson
Maria Scharapowa droht eine längere Sperre. Foto: Mike Nelson

Die fünfmalige Grand-Slam-Turniersiegerin Maria Scharapowa ist nach einem positiven Dopingtest vorläufig suspendiert worden. Der 28 Jahre alten Tennisspielerin aus Russland wurde während der Australian Open im Januar die Einnahme der verbotenen Substanz Meldonium nachgewiesen. Ihr droht eine längere Sperre. «Ich habe einen großen Fehler gemacht», sagte Scharapowa am Montag in Los Angeles. «Ich muss die Verantwortung dafür tragen, es ist mein Körper. Ich kann niemandem außer mir selbst die Schuld dafür geben.»

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Kohlschreiber gewinnt, Zverev verliert Davis-Cup-Debüt

Hannover (dpa) - Nach dem größten Match seiner noch jungen Karriere riss sich Alexander Zverev das Stirnband vom Kopf und saß völlig deprimiert auf seiner Bank. Den zweiten Davis-Cup-Punkt gegen Tschechien hatte der Hamburger nach mehr als vier Stunden begeisterndem Tennis nicht holen können. Nur kurz lauschte Zverev den aufbauenden Worten des vor ihm knieenden Bundestrainers Michael Kohlmann, dann verschwand er. 

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Kerber macht Sensation perfekt - «Kann es nicht glauben»

Angelique Kerber hat die Australian Open gewonnen. Foto: Filip Singer
Angelique Kerber hat die Australian Open gewonnen. Foto: Filip Singer

Nach der größten deutschen Tennis-Sensation seit Boris Beckers Wimbledonsieg 1985 begann für Angelique Kerber der nächtliche Triumphzug. Mit dem Daphne Akhurst Memorial Cup in der Hand lief der neue deutsche Sport-Star durch die Gänge der Rod Laver Arena von Melbourne und konnte es einfach nicht glauben. Immer wieder musste Kerber kichern, schüttelte ungläubig den Kopf. «Ich kann es einfach nicht fassen», sagte sie immer wieder.

 

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Angelique Kerber im Finale der Australian Open

Kerber trifft am Samstag auf die Weltranglisten-Erste Serena Williams. Foto: Made Nagi
Kerber trifft am Samstag auf die Weltranglisten-Erste Serena Williams. Foto: Made Nagi

Angelique Kerber hat bei den Australian Open das Endspiel erreicht. Die Tennisspielerin aus Kiel setzte sich in Melbourne im Halbfinale gegen die Engländerin Johanna Konta mit 7:5, 6:2 durch. Damit steht die deutsche Nummer eins erstmals in ihrer Karriere bei einem der vier Grand-Slam-Turniere im Finale. Gegen Konta verwandelte die 28-Jährige nach 82 Minuten ihren ersten Matchball. Kerber trifft nun am Samstag (9.30 Uhr/Eurosport) auf die Weltranglisten-Erste Serena Williams. Die Amerikanerin hatte im ersten Halbfinale klar mit 6:0, 6:4 gegen Agnieszka Radwanska aus Polen gewonnen.

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Kerber in Melbourne erstmals im Halbfinale

Angelique Kerber feiert ihren Sieg im Viertelfinale gegen Victoria Azarenka. Foto: Made Nagi
Angelique Kerber feiert ihren Sieg im Viertelfinale gegen Victoria Azarenka. Foto: Made Nagi

Angelique Kerber hat erstmals in ihrer Karriere das Halbfinale der Australian Open erreicht. Die deutsche Nummer eins gewann am Mittwoch in Melbourne gegen ihre Angstgegnerin Victoria Asarenka mit 6:3, 7:5. Sie steht damit zum dritten Mal bei einem der vier Grand-Slam-Turniere in der Vorschlussrunde. Zum letzten Mal hatte vor 18 Jahren eine deutsche Spielerin Down Under im Halbfinale gestanden. Anke Huber scheiterte 1998 an Martina Hingis. «Ich bin einfach nur happy, dass ich sie endlich geschlagen habe und hier erstmals im Halbfinale stehe», sagte Kerber nach ihrer starken Vorstellung in der Rod Laver Arena.

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Kerber erstmals im Viertelfinale von Melbourne

Angelique Kerber setzt sich im deutschen Duell gegen Annika Beck durch. Foto: Lynn Bo Bo
Angelique Kerber setzt sich im deutschen Duell gegen Annika Beck durch. Foto: Lynn Bo Bo

Angelique Kerber hat erstmals in ihrer Karriere das Viertelfinale der Australian Open erreicht. Die Kielerin gewann in Melbourne das deutsche Achtelfinal-Duell gegen Annika Beck aus Bonn mit 6:4, 6:0. Kerber überstand beim Grand-Slam-Auftakt der Tennis-Saison damit zum ersten Mal die vierte Runde. Sie verwandelte nach 1:28 Stunden ihren zweiten Matchball. Letztmals stand 2011 in Andrea Petkovic eine deutsche Spielerin in Melbourne im Viertelfinale. Die deutsche Nummer eins trifft nun auf Victoria Asarenka.

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Vermeintlicher Wettskandal - Top Tennisprofis verdächtigt

Die Australian Open hatten noch gar nicht begonnen, da lag schon ein dunkler Schatten über der Tennis-Welt. Knapp eine Stunde bevor im Melbourne Park die ersten Ballwechsel gespielt wurden, sorgten BBC und BuzzFeed mit Enthüllungen über einen vermeintlichen Wettskandal für Aufregung. Nach Informationen der beiden Medien sollen 16 Profis aus den Top 50 in den vergangenen zehn Jahren in Spielabsprachen verwickelt gewesen sein. Darunter sogar der Sieger eines Grand-Slam-Turniers, auch beim Klassiker in Wimbledon sollen mindestens drei Partien manipuliert worden sein. Die Informationen basieren auf geheimen Dokumenten, allerdings werden darin keine Namen genannt. Einige der beschuldigten Profis sollen aber auch bei den diesjährigen Australian Open am Start sein, was die Spielerorganisationen in den Fokus rückt.

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Deutsches Quartett bei US Open in 3. Runde ausgeschieden

Die kranke Andrea Petkovic musste zwischendurch behandelt werden. Foto: Jason Szenes
Die kranke Andrea Petkovic musste zwischendurch behandelt werden. Foto: Jason Szenes

Ein deutsches Tennis-Quartett hat seine Achtelfinal-Chance bei den US Open nicht ergreifen können: Angelique Kerber, Andrea Petkovic, Mona Barthel und Philipp Kohlschreiber schieden in New York aus. Die letzte Möglichkeit zum Einzug unter die letzten 16 hatte damit am sechsten Turniertag Sabine Lisicki. Bei den ersten drei Grand-Slam-Turnieren der Saison hatte kein Deutscher im Achtelfinale gestanden. 

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In der Hitze von Wimbledon: Nur Petkovic weiter

Andrea Petkovic hat es in Wimbledon in die dritte Runde geschafft. Foto: Facundo Arrizabalaga
Andrea Petkovic hat es in Wimbledon in die dritte Runde geschafft. Foto: Facundo Arrizabalaga

Am heißesten Tag in der Wimbledon-Geschichte hat Andrea Petkovic die dürftige deutsche Bilanz geschönt. Die 27 Jahre alte Darmstädterin setzte sich am Mittwoch bei Temperaturen von mehr als 35 Grad Celsius gegen die Kolumbianerin Mariana Duque-Marino mit 6:3, 6:1 durch. Petkovic zog damit als erster von anfangs insgesamt 18 deutschen Tennisprofis in die dritte Runde ein. Ausgeschieden sind dagegen Anna-Lena Friedsam und in Tommy Haas und Alexander Zverev der älteste und der jüngste Spieler im Hauptfeld der Grand-Slam-Veranstaltung.


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Haas gelingt Sieg beim Comeback

Tommy Haas ist in Stuttgart weiter. oto: Michael Nelson/Archiv Foto: Michael Nelson
Tommy Haas ist in Stuttgart weiter. oto: Michael Nelson/Archiv Foto: Michael Nelson

Für die operierte Schulter war das herbstliche Wetter beim Comeback alles andere als optimal - doch das war Tommy Haas auf dem Weg zu seinem Erstrundensieg in Stuttgart egal. «Heute war es kalt. Nicht gut für mich. Aber wenn man so lange draußen war, gibt es so viele andere Sachen, an die man denkt, außer dem Wetter», berichtete Haas am Dienstag nach dem 6:4, 7:5 gegen den Kasachen Michail Kukuschkin. «Da waren viele Emotionen dabei heute.» Beim erstmals auf Rasen ausgetragenen ATP-Turnier in Stuttgart demonstrierte die ehemalige Nummer zwei der Weltrangliste phasenweise schon wieder hervorragendes Tennis.

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Kerber gewinnt WTA-Turnier in Stuttgart

Angelique Kerber küsst den Siegerpokal. Bernd Weißbrod Foto: Bernd Weissbrod
Angelique Kerber küsst den Siegerpokal. Bernd Weißbrod Foto: Bernd Weissbrod

Angelique Kerber hat ihre Traum-Woche in Stuttgart mit dem ersehnten Titel gekrönt. Die Kielerin setzte sich im Endspiel der mit 731 000 Dollar dotierten Sandplatz-Veranstaltung gegen Caroline Wozniacki aus Dänemark mit 3:6, 6:1, 7:5 durch. Nach ihrem Triumph ließ sich Kerber völlig entkräftet auf die rote Asche fallen, ehe sie erst ihrem Trainer Torben Beltz und danach Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner um den Hals fiel. «Das ist auf jeden Fall mein schönster Erfolg und der, der immer in meinem Herzen bleiben wird», sagte Kerber. 

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Kerber will perfekte Stuttgart-Woche mit Titel krönen

Angelique Kerber ist seit zehn Spielen ungeschlagen. Foto: Marijan Murat
Angelique Kerber ist seit zehn Spielen ungeschlagen. Foto: Marijan Murat

Auf dem Weg zu ihrem zweiten Titel in Serie will sich Angelique Kerber auch von Caroline Wozniacki nicht aufhalten lassen. Im Endspiel des Tennis-Turniers von Stuttgart kann die Kielerin heute eine aus ihrer Sicht bislang perfekte Woche mit dem ersten Turniersieg in der Heimat krönen. Dabei stellt sich die deutsche Nummer zwei auf ein langes Match ein. «Caro ist schon einen Marathon gelaufen und ist physisch extrem stark. Ich kann nicht damit rechnen, dass sie müde wird», sagt Kerber mit Blick auf das Finale der mit 731 000 Dollar (589 516 Euro) dotierten Sandplatz-Veranstaltung.


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Kerber in Stuttgart zum zweiten Mal im Halbfinale

Angelique Kerber besiegte im Viertelfinale von Stuttgart die Russin Jekaterina Makarowa. Foto: Marijan Murat
Angelique Kerber besiegte im Viertelfinale von Stuttgart die Russin Jekaterina Makarowa. Foto: Marijan Murat

Angelique Kerber hat beim Tennis-Turnier in Stuttgart zum zweiten Mal in ihrer Karriere das Halbfinale erreicht. Die Kielerin setzte sich im Viertelfinale gegen Jekaterina Makarowa aus Russland überraschend deutlich mit 6:3, 6:2 durch. Einen Tag nach ihrer Galavorstellung gegen Titelverteidigerin Maria Scharapowa zeigte Kerber in der mit 5000 Zuschauern ausverkauften Porsche-Arena erneut eine konzentrierte Vorstellung. Nach nur etwas mehr als einer Stunde verwandelte die 27-Jährige ihren zweiten Matchball und steht wie 2013 in der Vorschlussrunde.


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Kerber ringt Scharapowa nieder: Megafroh über Stuttgart-Viertelfinale

Angelique Kerber schlug Maria Scharapowa mit 2:6, 7:5, 6:1. Foto: Marijan Murat
Angelique Kerber schlug Maria Scharapowa mit 2:6, 7:5, 6:1. Foto: Marijan Murat

Angelique Kerber hat beim Tennis-Turnier in Stuttgart für eine Riesen-Überraschung gesorgt und mit einem Sieg gegen Titelverteidigerin Maria Scharapowa das Viertelfinale erreicht. Die Kielerin setzte sich am Donnerstagabend gegen die russische Weltranglisten-Zweite mit 2:6, 7:5, 6:1 durch und zeigte dabei eine ganz starke Vorstellung. Für Scharapowa war es die erste Niederlage im Schwabenland überhaupt. In den vergangenen drei Jahren hatte sie die Sandplatz-Veranstaltung stets gewonnen. Zudem wird sie im Ranking Platz zwei an die Rumänin Simona Halep verlieren.


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Lisicki geht 0:6, 0:6 unter - auch Görges raus

Sabine Lisicki machte gegen Sarina Dijas aus Kasachstan kein einziges Spiel. Foto: Marijan Murat
Sabine Lisicki machte gegen Sarina Dijas aus Kasachstan kein einziges Spiel. Foto: Marijan Murat

Nach ihrem desolaten Auftritt wollte Sabine Lisicki nur noch weg. Mit gesenktem Haupt flüchtete die Berlinerin vom Centre Court der Stuttgarter Porsche-Arena, auf dem sie zuvor ihre Erstrunden-Partie gegen die Kasachin Sarina Dijas sang- und klanglos mit 0:6, 0:6 verloren hatte. Zum ersten Mal setzte es für die 25-Jährige in einem Spiel auf der WTA-Tour die sportliche Höchststrafe. Drei Tage nach der bitteren Niederlage im Fed Cup gab es für Lisicki damit den nächsten herben Rückschlag. 

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Stuttgart: Erstrunden-Aus für Vorjahresfinalistin Ivanovic

Ana Ivanovic schied in Runde eins aus. Foto: Marijan Murat
Ana Ivanovic schied in Runde eins aus. Foto: Marijan Murat

Vorjahresfinalistin Ana Ivanovic ist beim Tennis-Turnier in Stuttgart bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Die Serbin verlor am Dienstag-abend ihre Auftaktpartie gegen Caroline Garcia aus Frankreich mit 6:7 (6:8), 4:6. Im vergangenen Jahr hatte die Weltranglisten-Sechste erst im Endspiel gegen die Russin Maria Scharapowa verloren. Garcia trifft nun im Achtelfinale auf Carina Witthöft. Die Hamburgerin hatte am Montag das deutsche Duell gegen Mona Barthel in zwei Sätzen gewonnen. (DPA)

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Nach Absage: Petkovic rechnet nicht mit langer Pause

Andrea Petkovic geht nicht von einer längeren Pause aus. Foto: Marijan Murat
Andrea Petkovic geht nicht von einer längeren Pause aus. Foto: Marijan Murat

Nach ihrer kurzfristigen Absage beim WTA-Turnier in Stuttgart will Andrea Petkovic erst einmal ein paar Tage komplett vom Tennis abschalten. «Solange ich etwas im Oberschenkel spüre, werde ich keinen Schläger in die Hand nehmen», sagte die deutsche Nummer eins. Petkovic hatte ihren Verzicht auf den Porsche Tennis Grand Prix erklärt, weil sie sich bei der Fed-Cup-Niederlage gegen Russland in Sotschi eine Verletzung am linken Oberschenkel zugezogen hatte. Von einer längeren Pause geht die Darmstädterin aber nicht aus. 

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Nadal der Star beim Stuttgarter Tennisturnier

Rafael Nadal, hier am Monte-Carlo Rolex Masters Tennis Tournier. EPA/S. Nogier Foto: Sebastien Nogier
Rafael Nadal, hier am Monte-Carlo Rolex Masters Tennis Tournier. EPA/S. Nogier Foto: Sebastien Nogier

Rafael Nadal ist der Super-Star beim internationalen Tennisturnier auf dem Stuttgarter Weissenhof. Der 14-malige Grand-Slam-Sieger gab während des derzeitigen Masters-1000-Events in Monte Carlo seinen Start bei der Rasen-Premiere des mit 642 070 Euro dotierten «MercedesCup» bekannt. Der 28 Jahre alte Spanier gewann das bislang auf Sand ausgetragene Turnier bereits bei seinen beiden letzten Auftritten 2005 und 2007. «Nach meinen zwei Erfolgen auf Sand ist es natürlich ein besonderer Anreiz, das Turnier auch auf Rasen zu gewinnen», sagte Nadal am Donnerstag.


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Gestresst und genervt: Finaltraum von Petkovic geplatzt

Andrea Petkovic unterlag im Halbfinale Carla Suarez Navarro überraschend deutlich. Foto: Erik S. Lesser
Andrea Petkovic unterlag im Halbfinale Carla Suarez Navarro überraschend deutlich. Foto: Erik S. Lesser

Das Endspiel schien machbar, doch die letzte Hürde dorthin war für Andrea Petkovic beim Hartplatz-Turnier von Miami etwas zu hoch. Nach ihrer schwächsten Leistung im Turnier scheiterte die Darmstädterin in 88 Minuten mit 3:6, 3:6 an der Spanierin Carla Suarez Navarro. «Ich war einfach richtig schlecht heute. Sie hat natürlich auch gut gespielt, das darf man nicht vergessen», sagte Petkovic der Deutschen Presse-Agentur. Deutschlands Nummer eins hatte in den Runden zuvor ihre Gegnerinnen dominiert, mit ihrem druckvollen Spiel demoralisiert und ohne Satzverlust die Vorschlussrunde erreicht. 

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Duo im Viertelfinale: Lisicki und Petkovic strahlen

Sabine Lisicki eilt derzeit von Sieg zu Sieg. Foto: Erik S. Lesser
Sabine Lisicki eilt derzeit von Sieg zu Sieg. Foto: Erik S. Lesser

In der Sonne Südfloridas blühen zwei deutsche Tennis-Damen spürbar auf: Andrea Petkovic und Sabine Lisicki stehen beim prestigeträchtigen und mit 5,38 Millionen Dollar dotierten WTA-Turnier von Miami im Viertelfinale. So erfolgreich waren deutsche Spielerinnen auf der Palmen-Insel Key Biscayne zuletzt vor 19 Jahren. Damals erreichten Steffi Graf und Anke Huber die Runde der letzten Acht. «Mein erster Satz war einer der besten Sätze, die ich je gespielt habe», stellte Petkovic nach ihrem 6:1, 7:5 im Achtelfinale gegen die an Nummer acht gesetzte Russin Jekaterina Makarowa hocherfreut fest.


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Tennis-Elite beim Porsche Grand Prix: Neun aus den Top-Ten

Spielerin Maria Sharapova aus Russland. Foto: Daniel Maurer/Archiv
Spielerin Maria Sharapova aus Russland. Foto: Daniel Maurer/Archiv

Titelverteidigerin Maria Scharapowa (Russland) führt beim traditionellen Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart die prominente Setzliste an. «Es treten erstmals neun der Top-Ten-Spielerinnen an», teilte die Sportliche Leiterin Anke Huber am Dienstag mit. Das sei in der Kategorie eines solchen Turniers «außergewöhnlich». Vorjahres-finalistin Ana Ivanovic (Serbien) taucht in der Meldeliste auf Position fünf auf. Nur die Weltranglistenerste Serena Williams (USA) schlägt bei dem internationalen WTA-Turnier vom 18. bis 26. April in der Porsche Arena nicht auf.

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Fed Cup: DTB-Damen souverän im Halbfinale

Andrea Petkovic holt den dritten Sieg gegen Australien. Foto: Bernd Weißbrod
Andrea Petkovic holt den dritten Sieg gegen Australien. Foto: Bernd Weißbrod

Für den Tanz mit der Deutschland-Fahne reichte die Kraft bei Andrea Petkovic gerade noch. Zusammen mit ihren Teamkolleginnen hüpfte die Darmstädterin über den Stuttgarter Centre Court und ließ sich nach dem Einzug in das Fed-Cup-Halbfinale von den knapp 4000 Zuschauern feiern. Doch schon kurz, nachdem sie aus dem Schweinwerferlicht getreten war, sah man Petkovic die Strapazen des Wochenendes an. Insgesamt mehr als fünf Stunden lang stand sie am Samstag und Sonntag auf dem Tennis-Platz und führte die deutsche Mannschaft mit zwei beeindruckenden Energieleistungen gegen Samantha Stosur und Jarmila Gajdosova zum vorzeitigen Sieg. 

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Alle deutschen Tennisprofis raus: Görges verpasst Viertelfinale

Julia Görges ist bei den Australian Open als letzte von anfangs 17 deutschen Tennisprofis ausgeschieden. Die 26-Jährige verlor gegen die an Nummer zehn gesetzte Jekaterina Makarowa 3:6, 2:6 und verpasste ihr erstes Viertelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier. Nach den US Open im vergangenen Jahr hat damit beim zweiten Grand Slam nacheinander kein deutscher Profi das Viertelfinale erreicht. Bei den Herren war gestern Benjamin Becker in Runde drei ausgeschieden, bei den Damen stand nur Görges im Achtelfinale. (DPA)

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Becker als letzter Deutscher in Australien raus

Benjamin Becker war die Enttäuschung anzusehen. Foto: Lukas Coch
Benjamin Becker war die Enttäuschung anzusehen. Foto: Lukas Coch

Benjamin Becker ist bei den Australian Open in Melbourne als letzter von anfangs acht deutschen Tennis-Herren ausgeschieden. Der 33 Jahre alte Mettlacher war zwei Tage nach seinem Fünf-Satz-Sieg gegen den Australier Lleyton Hewitt gegen den an Nummer acht gesetzten Milos Raonic aus Kanada chancenlos. Nach 1:41 Stunden verlor Becker in drei Sätzen 4:6, 3:6, 3:6. «Es ist natürlich enttäuschend, so glatt zu verlieren. Ich hab's probiert und habe es gar nicht so schlecht gemacht. 

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Witthöft und Görges bei Australian Open in Runde drei

Die Hamburgerin Carina Witthöft überrascht bei den Australian Open. Foto: Made Nagi
Die Hamburgerin Carina Witthöft überrascht bei den Australian Open. Foto: Made Nagi

Das Hamburger Tennis-Talent Carina Witthöft hat bei den Australian Open die dritte Runde erreicht und den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere gefeiert. Bei dem Grand-Slam-Turnier in Melbourne setzte sich die 19-Jährige nach einer überzeugenden Vorstellung gegen Christina McHale aus den USA in nur 49 Minuten mit 6:3, 6:0 durch. Auch Julia Görges kam durch einen schwer erkämpften 6:3, 4:6, 6:2-Erfolg in 2:11 Stunden gegen die Tschechin Klara Koukalova weiter und steht erstmals seit zwei Jahren wieder bei einem der vier wichtigsten Turniere in der dritten Runde.


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Lisicki und Kerber raus - Kohlschreiber stark

Angelique Kerber scheiterte erstmals seit Wimbledon 2011 wieder zum Auftakt eines Grand-Slam-Turniers. Foto: Lukas Coch
Angelique Kerber scheiterte erstmals seit Wimbledon 2011 wieder zum Auftakt eines Grand-Slam-Turniers. Foto: Lukas Coch

Angelique Kerber wirkte ratlos, Sabine Lisicki trotzig. Eine richtige Erklärung für ihre desaströsen Auftritte zum Auftakt der Australian Open hatten die beiden großen deutschen Tennis-Hoffnungsträgerinnen aber nicht. Lisicki ließ sich nach der 6:4, 4:6, 2:6-Niederlage gegen die Französin Kristina Mladenovic fast zwei Stunden Zeit, ehe sie Rede und Antwort stand, Kerber wollte das unangenehme Prozedere sofort nach ihrem kuriosen 4:6, 6:0, 1:6 gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu hinter sich bringen.


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«Vergiss Rory»: Wozniacki im Finale der US Open

Caroline Wozniacki steht nach der Aufgabe ihrer Gegnerin Shuai Peng im Finale der US Open. Foto: Justin Lane
Caroline Wozniacki steht nach der Aufgabe ihrer Gegnerin Shuai Peng im Finale der US Open. Foto: Justin Lane

So richtig freuen konnte sich Caroline Wozniacki über den Finaleinzug bei den US Open nicht. Unter Tränen musste Gegnerin Peng Shuai im Rollstuhl vom Platz gefahren werden. 7:6 (7:1), 4:3 führte die 24 Jahre alte Tennisspielerin aus Dänemark, als die Chinesin aufgeben musste. «Es tut mir leid für sie. Sie hat sehr gut gespielt. Ich hätte natürlich gerne zu Ende gespielt», sagte Wozniacki. Im Kampf um den Titel trifft die ehemalige Weltranglisten-Erste auf die fünfmalige US-Open-Siegerin Serena Williams aus den USA.

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Kerber und Petkovic bei US Open weiter

Andrea Petkovic musste lange für ihren Sieg kämpfen. Foto: Jason Szenes
Andrea Petkovic musste lange für ihren Sieg kämpfen. Foto: Jason Szenes

Angelique Kerber cool und abgeklärt, Andrea Petkovic eiskalt und nervenstark: Die beiden besten deutschen Tennisspielerinnen sind in der Sommerhitze von New York in die dritte Runde der US Open eingezogen. Petkovic setzte sich in einem verrückten Spiel über drei Sätze gegen Monica Puig aus Puerto Rico dank einer Aufholjagd noch mit 3:6, 6:3, 7:6 (7:5) durch. Im dritten Durchgang kassierte die 26 Jahre alte Darmstädterin beim Stand von 1:4 erst eine Verwarnung wegen Schlägerwerfens, legte sich später mit der Schiedsrichterin an und schimpfte über eine vermeintliche Fehlentscheidung, ehe sie im Tiebreak den glücklichen Sieg perfekt machte.

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Petkovic und Kerber quälen sich bei US Open

Andrea Petkovic hatte in der ersten Runde der US Open Mühe mit Ons Jabeur aus Tunesien. Foto: John G. Mabanglo
Andrea Petkovic hatte in der ersten Runde der US Open Mühe mit Ons Jabeur aus Tunesien. Foto: John G. Mabanglo

Andrea Petkovic nahm einen kräftigen Schluck ihres selbst gemixten dunkelgrünen Smoothies. «Das hat mir ganz gut geholfen. Da sind verschiedene Gemüse und Obstsorten drin, auch Spinat», sagte die 26 Jahre alte Tennisspielerin nach ihrem ersten Kraftakt bei den US Open. 

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Bautista Agut gewinnt letzte Sandplatz-Auflage in Stuttgart

Der Spanier Bautista Agut siegte gegen Lukas Rosol. Foto: Daniel Maurer
Der Spanier Bautista Agut siegte gegen Lukas Rosol. Foto: Daniel Maurer

Der Spanier Roberto Bautista Agut hat die letzte Sandplatz-Auflage des Stuttgarter Tennis-Turniers gewonnen. Der 26-Jährige setzte sich am Sonntag im Endspiel gegen den Tschechen Lukas Rosol nach hartem Kampf mit 6:3, 4:6, 6:2 durch. Bautista Agut hatte im Halbfinale der mit 485 760 Euro dotierten Veranstaltung Titelverteidiger Fabio Fognini ausgeschaltet und krönte nun eine starke Woche mit dem Titel auf dem Weissenhof. 

 

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Auch Kohlschreiber scheitert in Stuttgart

Philipp Kohlschreiber verlor seine Achtelfinalbegegnung gegen Lukas Rosol knapp mit 5:7, 6:7 (5:7). Foto: Daniel Maurer
Philipp Kohlschreiber verlor seine Achtelfinalbegegnung gegen Lukas Rosol knapp mit 5:7, 6:7 (5:7). Foto: Daniel Maurer

Das ATP-Turnier in Stuttgart läuft ohne deutsche Beteiligung weiter. Am Donnerstag scheiterte auch Philipp Kohlschreiber im Achtelfinale. Damit kam den Veranstaltern zugleich das einzige noch verbliebene Zugpferd abhanden. Schlechtes Wetter, wenige Zuschauer und nun auch noch das Aus für Kohlschreiber: Mit dem Scheitern des früheren Davis-Cup-Spielers bereits im Achtelfinale läuft das ATP-Turnier in Stuttgart endgültig anders als gewünscht.

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Auch für Lokalmatador Berrer Erstrunden-Aus in Stuttgart

Berrer scheiterte an den Argentinier Mayer . Foto: Marijan Murat/Archiv
Berrer scheiterte an den Argentinier Mayer . Foto: Marijan Murat/Archiv

Nach Philipp Petzschner hat auch Michael Berrer den Einzug ins Achtelfinale beim ATP-Turnier auf dem Stuttgarter Weissenhof verpasst. Der Lokalmatador unterlag am Montag beim «MercedesCup» Leonardo Mayer aus Argentinien nach 2:10 Stunden 6:2, 3:6, 6:7 (5:7). Zuvor hatte Petzschner gegen den Kasachen Andrej Golubew 4:6, 1:6 verloren. 

 

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Djokovic triumphiert in Wimbledon - Becker: «Genugtuung»

Novak Djokovic küsst die Wimbledon-Trophäe. Foto: Facundo Arrizabalaga
Novak Djokovic küsst die Wimbledon-Trophäe. Foto: Facundo Arrizabalaga

Erleichtert schloss Novak Djokovic seinen Trainer Boris Becker in die Arme. Auf der Tribüne hatte der 46-Jährige mitgelitten, als sein Schützling in einem Endspielkrimi zum zweiten Mal in Wimbledon triumphierte und Roger Federer eine Rekordmarke auf dem «heiligen Rasen» verwehrte. Mit dem Fünfsatzsieg in einem hochklassigen Endspiel an der Church Road kehrt der 27-jährige Serbe zudem an die Spitze der Tennis-Branchenwertung zurück. 

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Wimbledon-Halbfinale ohne deutsche Damen

Sabine Lisicki war gegen Simona Halep chancenlos. Foto: Valdrin Xhemaj
Sabine Lisicki war gegen Simona Halep chancenlos. Foto: Valdrin Xhemaj

Selbst der Zauber von Wimbledon wirkte bei Sabine Lisicki diesmal nicht, Angelique Kerber fehlte am Ende auch die Kraft. Die beiden deutschen Tennis-Ladies haben im Viertelfinale des Rasen-Klassikers an der Church Road gegen zwei der Protagonistinnen ihrer Branche die Grenzen aufgezeigt bekommen und das Halbfinale verpasst. «Es ist schade. Ich hatte es schon befürchtet», sagte Bundestrainerin Barbara Rittner enttäuscht.

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Kerber und Lisicki: Zwei Tennis-Dramen mit Happy End

Sabine Lisicki musste zwischenzeitlich behandelt werden. Foto: Valdrin Xhemaj
Sabine Lisicki musste zwischenzeitlich behandelt werden. Foto: Valdrin Xhemaj

Als Angelique Kerber nach ihrer großen Wimbledon-Überraschung gegen Maria Scharapowa überglücklich die Arme in die Höhe riss, war Sabine Lisickis nächstes Erfolgskapitel auf dem «heiligen Rasen» gerade einmal zwei Stunden alt. Aber erst nach Kerbers Erfolg stand es fest: Zwei deutsche Tennisspielerinnen stehen beim bedeutendsten Turnier der Welt im Viertelfinale. Und es war spannend: Erst der siebte Matchball, vor allem aber ihr unbändiger Wille brachten Kerber als deutscher Nummer eins mit dem 7:6 (7:4), 4:6, 6:4 über die Topfavoritin einen der bedeutendsten Karrieresiege ein. 

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