Lungenexperte: Mehr Krankheitsfälle durch miese Stadtluft

Christian Witt spricht während eines Pressetermins zu einem Journalisten. Foto: Lino Mirgeler
Christian Witt spricht während eines Pressetermins zu einem Journalisten. Foto: Lino Mirgeler

Stadtluft macht offenbar eher krank als frei: Die Zahl schwerer Lungen- und Herzerkrankungen wird nach Ansicht eines Experten durch die miese Luft in den Städten immer weiter steigen. Bedroht von Feinstaub und Stickoxiden aus Autoabgasen seien vor allem Anwohner stark belasteter Straßen, die ohnehin schon Gesundheitsprobleme haben. «Die Schadstoffe lösen in erster Linie eine Entzündung aus - und verstärken bereits bestehende Erkrankungen der Lunge oder des Herz-Kreislauf-Systems», erklärte Professor Christian Witt, Lungenkoryphäe der Charité Berlin.

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Bleiben Krankenkassenbeiträge stabil?

2016 haben die Krankenkassen ein deutliches Plus erwirtschaftet. Versicherte können daher mit stabilen Beiträgen rechnen. Foto: Federico Gambarini
2016 haben die Krankenkassen ein deutliches Plus erwirtschaftet. Versicherte können daher mit stabilen Beiträgen rechnen. Foto: Federico Gambarini

Kräftiges Plus statt bedrohliches Minus - die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen ist deutlich besser als noch vor Monaten vorhergesagt. Im vergangenen Jahr haben sie rund 1,4 Milliarden Euro mehr eingenommen als ausgegeben. Die Beitragszahler kann das freuen. Ein Überblick: Wie steht die gesetzliche Krankenversicherung derzeit da?

Die 113 einzelnen Krankenkassen haben ihr Geldpolster zum Ende vergangenen Jahres um 1,4 auf 15,9 Milliarden Euro aufstocken können.

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Deutlich weniger Verkehrstote im Südwesten

Kreuz am Straßenrand. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
Kreuz am Straßenrand. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Die Zahl der Verkehrstoten ist in Baden-Württemberg stark gesunken. Im vergangenen Jahr starben 405 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das waren 78 Todesopfer weniger als im Jahr 2015 - ein Minus von 16,1 Prozent. Die Zahl der Verunglückten sank lediglich um 0,2 Prozent auf 48 513 Verletzte. In Deutschland kamen 2016 insgesamt 3214 Menschen ums Leben. Damit wurden 245 Todesopfer weniger als im Jahr 2015 gezählt.

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China löst USA als wichtigster deutscher Handelspartner ab

Zwischen China und Deutschland wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht. Foto: Ole Spata
Zwischen China und Deutschland wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht. Foto: Ole Spata

China ist im vergangenen Jahr an den USA als wichtigster Handelspartner Deutschlands vorbeigezogen. Zwischen dem Reich der Mitte und Deutschland wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervorgeht. Auf Rang zwei folgte Frankreich (167 Mrd). Die USA belegten den dritten Platz mit knapp 165 Milliarden Euro an Ausfuhren und Einfuhren zusammengerechnet.

 

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Trump attackiert Medien - Neue Enthüllungen

US-Präsident Donald Trump während der CPAC-Konferenz in Oxon Hill. Foto: Evan Vucci
US-Präsident Donald Trump während der CPAC-Konferenz in Oxon Hill. Foto: Evan Vucci

US-Präsident Donald Trump hat eine Rede vor einem konservativen Kongress für einen neuen scharfen Angriff auf die Medien genutzt. Trump unterstellte ihnen am Freitag, sie würden Geschichten erfinden.

«Sie haben keine Quellen, sie denken sie sich aus», sagte Trump auf der CPAC-Konferenz in Washington. Der Präsident ging auch frontal einen Grundsatz der Pressefreiheit an, den Quellenschutz. «Es sollte ihnen nicht mehr erlaubt sein, Quellen zu benutzen, wenn sie nicht den Namen von jemandem nennen.» .

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Gnabry-Tore sichern Werder glückliches 2:1 in Wolfsburg

Im Wortsinne glückliche Gewinner: Die Werder-Spieler feiern Torschütze Serge Gnabry (vorne r). Foto: Peter Steffen
Im Wortsinne glückliche Gewinner: Die Werder-Spieler feiern Torschütze Serge Gnabry (vorne r). Foto: Peter Steffen

Valérien Ismaël flüchtete in die Kabine, seine Wolfsburger Profis verließen resigniert und mit hängenden Köpfen den Platz.

Ein Doppelpack von Werder Bremens Serge Gnabry hat die Lage des ambitionierten Werksclubs in der Fußball-Bundesliga dramatisch verschärft, nach dem unglücklichen 1:2 (1:2) stecken die Niedersachsen wieder mitten im Abstiegskampf. Und Ismaël muss erneut um seinen Job zittern. Werder dagegen holte durch die drei glücklichen Zähler im Keller auf und liegt nun in der Tabelle als 15. direkt hinter den punktgleichen Wolfsburgern.

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Umwelthilfe will Fahrverbote für fast alle Diesel ab 2018

Jürgen Resch ist der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archiv
Jürgen Resch ist der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archiv

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) lässt nicht locker: Nach den vom Land wegen Luftverschmutzung angekündigten Fahrverboten für viele Diesel in Stuttgart von 2018 an fordert die DUH die komplette Verbannung dieser Fahrzeuge. Fast alle Diesel müssten in der Innenstadt verboten werden - und das nicht nur an Tagen mit hoher Schadstoffbelastung, betonte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch am Freitag in Stuttgart. Nur so ließen sich die EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub einhalten. Darauf hätten die Anwohner ein Recht.

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Was darf ein Ei aus vorübergehender Bodenhaltung kosten?

Wer Eier einkauft, sucht derzeit vergeblich nach der Kennzeichnung für Freilandhaltung. Wegen der Vogelgrippe müssen Hühner im Stall bleiben. Foto: Julian Stratenschulte
Wer Eier einkauft, sucht derzeit vergeblich nach der Kennzeichnung für Freilandhaltung. Wegen der Vogelgrippe müssen Hühner im Stall bleiben. Foto: Julian Stratenschulte

Freiland-Eier sind in Supermärkten und bei Discountern kaum noch zu finden. «Bis auf homöopathische Dosen ist alles abverkauft, was Freiland angeht», sagt ein Rewe-Sprecher. Der Grund ist die Vogelgrippe, wegen der viele Eierproduzenten ihre Hühner im Stall halten müssen. Eier von Freilandhennen, die länger als zwölf Wochen im Stall verbrachten, dürfen nicht mehr als Freilandeier auf den Markt kommen.Das ist nicht nur eine Umstellung für die Verbraucher, die plötzlich vergeblich nach Eiern mit einer 1 (für Freiland-Haltung) im Erzeugercode suchen, es ist auch ein Dilemma für die betroffenen Produzenten.

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Der neue Reisepass: Was bedeutet er für mich?

Der neue Reisepass ist mit zahlreichen Sicherheitsmerkmalen ausgerüstet, unter anderem ist ein Hologramm mit dem Passbild und dem Bundesadler zu sehen. Foto: Michael Kappeler
Der neue Reisepass ist mit zahlreichen Sicherheitsmerkmalen ausgerüstet, unter anderem ist ein Hologramm mit dem Passbild und dem Bundesadler zu sehen. Foto: Michael Kappeler

Der neue Reisepass ist da. Bundesinnenminister Thomas de Maizière nennt das Dokument etwas «handlicher» und das neue Design «supercool». Bereits die letzte Version des weinroten Büchleins galt als eine der fälschungssichersten weltweit. Nun ist er laut Bundesdruckerei so sicher wie kein anderer Pass. Fragen und Antworten zu dem neuen Dokument:

Muss ich mir jetzt den neuen Reisepass besorgen? Nein. Ab März kommt zwar der neue Pass, die alten gelten aber noch bis zu ihrem Ablaufdatum.

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Generation 60plus rutscht öfter in Privatpleite

100 984 Personen mussten vergangenes Jahr Insolvenz anmelden, 6,4 Prozent weniger als im Vorjahr, teile der Informationsdienstleister Bürgel mit. Foto: Alexander Heinl
100 984 Personen mussten vergangenes Jahr Insolvenz anmelden, 6,4 Prozent weniger als im Vorjahr, teile der Informationsdienstleister Bürgel mit. Foto: Alexander Heinl

Von einer privaten Pleite sind in Deutschland immer mehr Menschen der Generation 60plus betroffen. Im Bürgel-Schuldenbarometer stiegen zum fünften Mal in Folge die Insolvenzfälle in der Altersgruppe «61 und älter», allein 2016 um 0,9 Prozent auf 10 844. Sie machen damit rund ein Zehntel aller Insolvenzanmeldungen aus, die im vergangenen Jahr erneut deutlich zurückgegangen sind, wie der Informationsdienstleister Bürgel am Donnerstag in Hamburg in seinem «Schuldenbarometer 2016» mitteilte.

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Rekordüberschuss: Konjunkturaufschwung füllt Staatskasse

23,7 Milliarden Euro - der deutsche Staat hat 2016 den höchsten Überschuss seit der Wiedervereinigung erzielt. Foto: Daniel Reinhardt/Illustration
23,7 Milliarden Euro - der deutsche Staat hat 2016 den höchsten Überschuss seit der Wiedervereinigung erzielt. Foto: Daniel Reinhardt/Illustration

Das kräftige Wirtschaftswachstum spült Milliarden in die Staatskassen und beschert Deutschland den höchsten Überschuss seit der Wiedervereinigung. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen nahmen im vergangenen Jahr unterm Strich 23,7 Milliarden Euro mehr ein, als sie ausgaben. Bezogen auf die Wirtschaftsleistung fiel das Plus mit 0,8 Prozent nach Angaben des Statistischen Bundesamtes höher aus als die im Januar geschätzten 0,6 Prozent.

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Richard Lugner mit Goldie Hawn beim Opernball im Glück

Richard Lugner schwärmt von seinem Gast Goldie Hawn. Foto: Herbert Pfarrhofer
Richard Lugner schwärmt von seinem Gast Goldie Hawn. Foto: Herbert Pfarrhofer

Richard Lugner war so fröhlich wie selten zuvor. Cholerische Ausbrüche oder öffentlich vorgetragene Verzweiflung über seinen teuer engagierten Stargast wie in den Jahren zuvor waren am 61. Wiener Opernball für den Baumeister in weiter Ferne. Seine Begleitung, US-Schauspielerin Goldie Hawn (71), gab sich Donnerstagabend ohne Allüren. «Sie ist nett, macht Spaß und ist pünktlich. So eine Frau findet man selten», frohlockte Lugner. Hawn sei wie eine Prinzessin und überhaupt nicht zickig, sagte der 84-Jährige.

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Stindls magischer Moment: Mit Dreierpack ins Achtelfinale

Gladbachs Torschütze Lars Stindl (l) und Jonas Hofmann jubeln über den Sieg beim AC Florenz. Foto: Marius Becker
Gladbachs Torschütze Lars Stindl (l) und Jonas Hofmann jubeln über den Sieg beim AC Florenz. Foto: Marius Becker

Lars Stindl strahlte über das ganze Gesicht. Der erste Dreierpack seiner Profikarriere hat Borussia Mönchengladbach nach einer fantastischen Aufholjagd die erste Teilnahme am Achtelfinale in der Europe League beschert. Nach der 0:1-Hinspielniederlage gegen den AC Florenz drehten die Gladbacher das Rückspiel in der Toskana nach einem 0:2-Rückstand und gewannen am Ende verdient mit 4:2. «Das ist für mich ein ganz besondere Moment», befand Borussias Kapitän nach einer «Notti magiche» in der Toskana.

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Maschinenbauer Dürr plant für 2017 zurückhaltend

Ein Mitarbeiter des Anlagenbauers Dürr arbeitet an einem Roboter. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Ein Mitarbeiter des Anlagenbauers Dürr arbeitet an einem Roboter. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr geht mit einer äußerst vorsichtigen Planung in das neue Jahr. «Für 2017 erwarten wir aus heutiger Sicht eine stabile Entwicklung, allerdings fällt die Prognose angesichts der politischen Unwägbarkeiten schwerer als in den Vorjahren», sagte Dürr-Chef Ralf Dieter am Donnerstag in Stuttgart. «Der Ausblick ist konservativ, aber optimistisch.» Zu der aktuellen Situation in den USA wollte sich Dieter nicht äußern. Dürr hat neben den USA auch Standorte in Mexiko. «Das müssen wir beobachten», sagte er.

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Bau eines Forstgebäudes: Vorwurf der Steuerverschwendung

Der neue Forstbetriebshof in einem Wald bei Tannau nahe Tettnang. Foto: Felix Kästle/Archiv
Der neue Forstbetriebshof in einem Wald bei Tannau nahe Tettnang. Foto: Felix Kästle/Archiv

Eine Kostenexplosion beim Bau eines Forstbetriebsgebäudes im Wald bei Tettnang (Bodenseekreis) haben Vorwürfe der Geldverschwendung ausgelöst. Aus einmal geschätzten 150 000 Euro für einen Schlechtwetterarbeitsplatz wurden zum Schluss 611 000 Euro für ein mit einem Architekturpreis ausgezeichnetes Multifunktionsgebäude. Das teilte Agrarminister Peter Hauk (CDU) am Donnerstag in Stuttgart mit. Heftige Kritik kam vom Bund der Steuerzahler.

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Grüne: «katastrophale Pannen» bei Abschiebungen

Ein mit abgelehnten Asylsuchenden besetztes Flugzeug startet in Richtung Afghanistan. Foto: Matthias Balk
Ein mit abgelehnten Asylsuchenden besetztes Flugzeug startet in Richtung Afghanistan. Foto: Matthias Balk

Die Grünen werfen Innenminister Thomas Strobl (CDU) «katastrophale Pannen» bei der Auswahl von abgelehnten Asylbewerbern für die Abschiebung nach Afghanistan vor. Es geht um einen Familienvater und einen offensichtlich kranken Mann, deren Abschiebungen die Gerichte am Mittwoch kurzfristig ausgesetzt hatten. Die Grünen im Landtag beantragten, das Thema «mangelnde Sorgfalt und unzureichende Einzelfallprüfungen des Innenministeriums bei Abschiebungen nach Afghanistan» am 7. März im Koalitionsausschuss zu besprechen.

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Studie hinterfragt «Schönheitsprämien» im Job

Schönheit wirkt sich finanziell doch nicht so stark aus wie gedacht. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Schönheit wirkt sich finanziell doch nicht so stark aus wie gedacht. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Zahlt sich gutes Aussehen mit barer Münze im Job aus? Eine neue Studie stellt die seit Jahren vorherrschende These einer «Schönheitsprämie» zumindest für den US-Arbeitsmarkt in Frage. Oft verdienten die am wenigsten attraktiven Menschen sogar mehr als besser aussehende, schreiben Satoshi Kanazawa von der London School of Economics und Mary Still von der University of Massachusetts im «Journal of Business and Psychology».

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Räume gemeinsam nutzen: Wie Eigentümer Konflikte vermeiden

In manchen Wohnanlagen nutzen die Eigentümer auch einen Fitnessraum gemeinsam. Die Details sollten klar festgehalten werden - am besten in der Hausordnung. Foto: Tobias Hase
In manchen Wohnanlagen nutzen die Eigentümer auch einen Fitnessraum gemeinsam. Die Details sollten klar festgehalten werden - am besten in der Hausordnung. Foto: Tobias Hase

Wer eine Eigentumswohnung kauft, der erwirbt auch Anteile am Gemeinschaftseigentum. Dazu gehören nicht nur das Grundstück oder das Treppenhaus, auch gemeinsam genutzte Räume wie ein Partykeller, ein Fitnessraum oder eine Schwimmbad-Halle können Gemeinschaftseigentum sein. Für Pflege und Instandhaltung kommen die Eigentümer auf - so ist es im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) festgelegt.

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Schalkes 1:1 gegen Saloniki reicht fürs Achtelfinale

Die Spieler vom FC Schalke feiern das 1:0. Die Partie endet Unentschieden. Foto: Friso Gentsch
Die Spieler vom FC Schalke feiern das 1:0. Die Partie endet Unentschieden. Foto: Friso Gentsch

Der FC Schalke 04 hat seine Pflichtaufgabe souverän gemeistert und ist ohne großen Aufwand ins Achtelfinale der Europa League eingezogen. Sechs Tage nach dem 3:0-Sieg bei PAOK Saloniki kamen die Königsblauen im Rückspiel in Gelsenkirchen zu einem 1:1 (1:1) und können sich auf weitere Europapokal-Abende freuen. Vor 50 619 Zuschauern in der Veltins-Arena brachte der Österreicher Alessandro Schöpf das Team von Trainer Markus Weinzierl in der 23. Minute in Führung. Matija Nastasic sorgte zwei Minuten später mit einem Eigentor für den Ausgleich der Griechen.

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Krebs in EU: Sterberate sinkt bei Frauen langsamer

Röntgenbild einer mit Krebs befallenen Lunge im Klinikum der Universität München. Foto: Felix Hörhager/Archiv
Röntgenbild einer mit Krebs befallenen Lunge im Klinikum der Universität München. Foto: Felix Hörhager/Archiv

Die Sterberate für Krebs sinkt in der Europäischen Union (EU) insgesamt - allerdings bei Frauen weniger stark als bei Männern. 2017 werden in der EU schätzungsweise mehr als 1,3 Millionen Menschen an der Krankheit sterben, wie aus einer Studie von Forschern aus Italien, der Schweiz und den USA hervorgeht. Die Sterberaten bei Krebs seien in den Ländern der EU allerdings sehr unterschiedlich, betonen die Forscher in der Fachzeitschrift «Annals of Oncology».

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Erste Stahl-Tarifrunde ohne Ergebnis

Ein Mitarbeiter von Thyssenkrupp schaut sich im Duisburger Stahlwerk Rohstahlrollen an. Foto: Oliver Berg
Ein Mitarbeiter von Thyssenkrupp schaut sich im Duisburger Stahlwerk Rohstahlrollen an. Foto: Oliver Berg

In der nordwestdeutschen Stahlindustrie ist die erste Tarifrunde für rund 72 000 Beschäftigte am Mittwoch in Düsseldorf ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die IG Metall fordert 4,5 Prozent mehr Geld. Zu den Schwerpunkten der Gespräche gehört auch die Beschäftigungssicherung, so der IG Metall-Verhandlungsführer, Knut Giesler. Die Verhandlungen sollen am 6. März in Essen fortgesetzt werden.

«Ich mache mir keine Illusionen.

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Zahl der Sozialwohnungen in Baden-Württemberg sinkt

Balkone neugebauter Sozialwohnungen. Foto: Marijan Murat/Archiv
Balkone neugebauter Sozialwohnungen. Foto: Marijan Murat/Archiv

In Baden-Württemberg gibt es immer weniger Sozialwohnungen. Wie aus einer Übersicht der Bundesregierung hervorgeht, betrug die Zahl der mietgebundenen Wohnungen 2014 noch 63 200 Einheiten. Im vergangenen Jahr waren es 57 400 Wohnungen, heißt es in der am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage der Linken zum sozialen Wohnungsbau. Die Zahl der Sozialwohnungen wird weiter zurückgehen. In diesem Jahr läuft demnach bei fast 3000 Wohnungen die Mietpreisbindung aus.

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Am «Schmotzigen Dunschtig» übernehmen die Narren die Macht

Das Narrengericht in Stockach. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Das Narrengericht in Stockach. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Im Südwesten steuern die Narren am heutigen Donnerstag auf den ersten Höhepunkt der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht zu. Der «Schmotzige Dunschtig» - der in manchen Regionen auch «Gumpiger» genannt wird - bildet allgemein den Auftakt zum Frohsinn bis zum Aschermittwoch. In vielen Hochburgen beginnt der «Fette Donnerstag» schon im Morgengrauen. Dann ziehen Musikkapellen durch die Orte.

Schulen und Firmen werden «befreit», Bürgermeister müssen symbolisch den Schlüssel zum Rathaus abgeben.

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Sparkassen: Nullzinspolitik «bringt uns an den Bettelstab»

Das Logo der Sparkasse. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv
Das Logo der Sparkasse. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

Die Aussichten der Südwest-Sparkassen auf gute Geschäfte verdüstern sich weiter. Der Zinsüberschuss - die wichtigste Einnahmequelle der Finanzinstitute - sank im vergangenen Jahr um gut drei Prozent auf 3,3 Milliarden Euro, wie der Sparkassenverband Baden-Württemberg am Dienstag mitteilte. Auch für dieses Jahr gehe es hierbei bergab. «Der Zinsüberschuss wird sich weiter abschwächen, es wird glatt so weitergehen», sagte Verbandschef Peter Schneider.

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Fahrverbote für viele Diesel ab 2018 beschlossen

Autos fahren an einer Feinstaubmessstation in Stuttgart vorbei. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
Autos fahren an einer Feinstaubmessstation in Stuttgart vorbei. Foto: Lino Mirgeler/Archiv

Zur Verbesserung der stark mit Schadstoffen belasteten Luft in Stuttgart wird es von 2018 an Fahrverbote für viele Dieselfahrzeuge geben. Betroffen sind Fahrzeuge, die nicht die strengste Abgasnorm Euro 6 erfüllen. Grün-Schwarz einigte sich am Dienstag darauf, ab nächstem Jahr an Tagen mit extrem hoher Schadstoffbelastung etliche Straßen im Zentrum für viele Diesel-Fahrzeuge zu sperren. Das könnte tagelange Fahrverbote für Zehntausende von Autos bedeuten.

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Amnesty schlägt Alarm: Die Welt ist finsterer geworden

Ausgaben des Jahresberichts 2016/2017 von Amnesty International liegen in Berlin auf einem Tisch. Foto: Monika Skolimowska
Ausgaben des Jahresberichts 2016/2017 von Amnesty International liegen in Berlin auf einem Tisch. Foto: Monika Skolimowska

Amnesty International prangert eine zunehmende Aushöhlung der Menschenrechte in den USA und Europa an.

«Das möglicherweise größte der vielen politischen Erdbeben im Jahr 2016 war die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika», heißt es neuen im Jahresbericht der Organisation. Trumps «vergiftete Wahlkampfrhetorik» sei nur ein Beispiel eines weltweiten Trends hin zu einer Politik, die auf Wut und Spaltung setze. «Die Welt wurde 2016 finsterer und unsicherer», schreibt Generalsekretär Salil Shetty.

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«Zu Naiv» gegen Atlético - Bayer gibt Hoffnung nicht auf

Die Leverkusener Spieler ließen nach dem Spiel gegen Atlético die Köpfe hängen. Foto: Federico Gambarini
Die Leverkusener Spieler ließen nach dem Spiel gegen Atlético die Köpfe hängen. Foto: Federico Gambarini

Die Waffen strecken wollte niemand bei Bayer Leverkusen. Doch in den Kommentaren der Spieler schwang nicht wirklich die Überzeugung mit, nach einer Lehrstunde in der Champions League noch ein kleines Fußball-Wunder vollbringen zu können. «Hoffnung ist eigentlich immer da, die stirbt zuletzt. Die Konstellation ist aber schon schwierig. Wir spielen auswärts und haben vier Tore kassiert», sagte Julian Brandt nach dem 2:4 im Achtelfinal-Hinspiel gegen den abgezockten Vorjahresfinalisten Atlético Madrid, der schon vor zwei Jahren für Bayer Endstation war.

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PSA-Chef gibt Merkel in Übernahmepoker Garantien für Opel

PSA-Chef Carlos Tavares versicherte Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Franzosen die laufenden Garantien für Standorte und Arbeitsplätze in Deutschland akzeptieren. Foto: Ian Langsdon
PSA-Chef Carlos Tavares versicherte Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Franzosen die laufenden Garantien für Standorte und Arbeitsplätze in Deutschland akzeptieren. Foto: Ian Langsdon

Für den französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroën steigt die Chance einer einvernehmlichen Übernahme von Opel.

PSA-Chef Carlos Tavares versicherte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass die Franzosen die laufenden Garantien für Standorte und Arbeitsplätze in Deutschland akzeptieren. Die deutschen Arbeitnehmervertreter setzen angesichts der Zusagen immer deutlicher auf eine Kooperation mit dem französischen Konzern.

 

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Aus Capri-Sonne wird Capri-Sun

Eine Getränketüte mit Capri-Sonne Orange. Foto: Jens Büttner/Archiv
Eine Getränketüte mit Capri-Sonne Orange. Foto: Jens Büttner/Archiv

Das Fruchtsaftgetränk Capri-Sonne im charakteristischen Folienbeutel heißt künftig auch in Deutschland Capri-Sun. Das teilte die Deutschen SiSi-Werke in Eppelheim (Rhein-Neckar-Kreis) am Dienstag mit. «Ab dem Frühjahr werden die Produkte weltweit einheitlich unter der Bezeichnung Capri-Sun vermarktet», teilte eine Sprecherin des Herstellers mit. Im Internet kritisierten Liebhaber des bisherigen Namens die Umstellung auf Englisch. «Wir verstehen jeden Fan, auch uns ist dieser Schritt nicht leicht gefallen.

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ESM-Chef Regling: Athen braucht kein neues Hilfsprogramm

Beraten in Berlin über die Griechenland-Krise: Bundeskanzlerin Angela Merkel (r) und IWF-Chefin Christine Lagarde. Foto: Rainer Jensen/Archiv
Beraten in Berlin über die Griechenland-Krise: Bundeskanzlerin Angela Merkel (r) und IWF-Chefin Christine Lagarde. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Griechenland wird nach Überzeugung des Euro-Rettungsfonds ESM ohne weiteres Hilfsprogramm über die Runden kommen.

«Wenn die nächsten 18 Monate gut genutzt werden, bin ich zuversichtlich, dass dies das letzte Programm ist, das Griechenland machen muss», sagte ESM-Chef Klaus Regling der «Süddeutschen Zeitung». Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und IWF-Chefin Christine Lagarde beraten heute in Berlin über die Griechenland-Krise.

Der hoch verschuldete griechische Staat überlebt seit 2010 nur dank internationaler Finanzhilfen.

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