Leipziger Buchmesse warnt vor Angriffen auf Meinungsfreiheit

Knapp 2500 Aussteller aus 43 Ländern sind auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Foto: Hendrik Schmidt
Knapp 2500 Aussteller aus 43 Ländern sind auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Foto: Hendrik Schmidt

Zum Auftakt der Leipziger Buchmesse haben führende Branchenvertreter vor Einschränkungen der Meinungsfreiheit in aller Welt gewarnt. Nicht nur in der Türkei, auch in Osteuropa und zunehmend in den USA zeigten sich bedenkliche Entwicklungen, sagte der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Heinrich Riethmüller, am Mittwoch bei der Eröffnungsveranstaltung im Leipziger Gewandhaus.

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Polizei: Vier Tote und mindestens 20 Verletzte in London

Das Standbild aus einem Video zeigt Hilfskräfte, die in der Nähe des britischen Parlaments neben einem Auto einen Verletzten behandeln. Foto: ITN via APTN/AP
Das Standbild aus einem Video zeigt Hilfskräfte, die in der Nähe des britischen Parlaments neben einem Auto einen Verletzten behandeln. Foto: ITN via APTN/AP

Bei einem Doppelanschlag am britischen Parlament in London sind nach Angaben der Polizei vier Menschen getötet worden, unter ihnen auch der Täter. Mindestens 20 weitere Menschen seien verletzt, sagte ein Sprecher von Scotland Yard. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Terrorverdachts auf. Sie ging dabei zunächst von einem Einzeltäter aus. Verbündete reagierten bestürzt und sicherten den Briten Unterstützung zu.

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Renten sollen um 1,9 (West) und 3,6 Prozent (Ost) steigen

Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung. Foto: Daniel Karmann
Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung. Foto: Daniel Karmann

Die 21 Millionen Rentner in Deutschland können sich über deutlich steigende Bezüge freuen. Die Renten steigen zum 1. Juli um 1,9 Prozent im Westen und 3,6 Prozent - genau 3,59 Prozent - im Osten. Das teilte Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) in Berlin mit. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) nun 95,7 Prozent des Rentenwerts West. Bisher lag er bei 94,1 Prozent. «Damit erweist sich, dass die gute Lohnentwicklung nach wie vor dazu beiträgt, dass es eine sehr stabile Rente gibt», sagte Nahles. Profitieren würden all jene, «die durch ihre Arbeit immer eingezahlt haben».

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Erdogan droht: Europäer bald nirgendwo auf der Welt sicher

Erdogan wies Kritik aus dem Westen an Inhaftierungen von Journalisten zurück. Foto: Kayhan Ozer
Erdogan wies Kritik aus dem Westen an Inhaftierungen von Journalisten zurück. Foto: Kayhan Ozer

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Europäer erneut angegriffen und vor einer weiteren Eskalation des Streits mit seinem Land gewarnt. «Wenn ihr euch weiterhin so benehmt, wird morgen kein einziger Europäer, kein einziger Westler auch nur irgendwo auf der Welt sicher und beruhigt einen Schritt auf die Straße setzen können», sagte er in Ankara. «Wenn ihr diesen gefährlichen Weg beschreitet, werdet ihr selbst den größten Schaden davon nehmen.»

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Autofirmen gönnen Mitarbeitern kräftige Sonderzahlungen

Das Porsche-Wappen, aufgenommen auf der Haube eines Porsche 911 GT3. Foto: Deniz Calagan
Das Porsche-Wappen, aufgenommen auf der Haube eines Porsche 911 GT3. Foto: Deniz Calagan

Nach einem insgesamt guten Geschäftsjahr zahlen Deutschlands Autobauer ihrer Belegschaft satte Prämien. So gab der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche am Mittwoch bekannt, dass jeder seiner 21 000 Beschäftigten in Deutschland eine Sonderzahlung von 9111 Euro bekommt - ein Spitzenwert unter den deutschen Herstellern. Vor einem Jahr waren es noch 8911 Euro. Die Zahlen sind eine Anspielung auf das Sportwagen-Modell 911. Zum Vergleich: Bei Daimler lag die Prämie für 130 000 Beschäftigte hierzulande bei 5400 Euro und damit niedriger als 2016 (5650 Euro).

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Perfekte Podolski-Party: Traumtor und Sieg gegen England

Lukas Podolski wurde nach dem Spiel von seinen Mannschaftskollegen groß gefeiert. Foto: Christian Charisius
Lukas Podolski wurde nach dem Spiel von seinen Mannschaftskollegen groß gefeiert. Foto: Christian Charisius

Ein Tschö mit Knalleffekt! Bei seinem emotionalen Abschied aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ließ sich Lukas Podolski minutenlang mit der Kölner Stadtfahne in der Hand feiern und wurde von seinen Teamkollegen in die Luft geworfen. Der Matchwinner krönte die Party mit einem Traumtor und schoss das Team von Bundestrainer Joachim Löw in seinem 130. Länderspiel zum 1:0 (0:0) gegen England. «Dass es am Ende so läuft, ist wie im Film», schwärmte Podolski in der ARD. «Wir gewinnen 1:0 und ich mache das Ding.»

 

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Diesel-Betrug? Ermittler verdächtigen Daimler-Mitarbeiter

Diesel-Betrug? Ermittler verdächtigen Daimler-Mitarbeiter. Foto: Uli Deck/Archiv
Diesel-Betrug? Ermittler verdächtigen Daimler-Mitarbeiter. Foto: Uli Deck/Archiv

Stuttgart (dpa) - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat Ermittlungen gegen Daimler-Mitarbeiter wegen des Verdachts auf Betrug im Zusammenhang mit Abgas-Manipulationen bei Dieselfahrzeugen aufgenommen. «Wir ermitteln gegen namentlich bekannte und unbekannte Mitarbeiter der Daimler AG wegen des Verdachtes des Betrugs und der strafbaren Werbung», sagte ein Sprecher der Behörde am Mittwoch. Um wie viele Beschäftigte es sich handelt, wollte er nicht sagen.

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Ministerin schickt Junglehrer in unbezahlte Sommerferien

Susanne Eisenmann (CDU). Foto: Bernd Weissbrod/Archiv
Susanne Eisenmann (CDU). Foto: Bernd Weissbrod/Archiv

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will weiterhin die Verträge ausgebildeter Referendare vor den Sommerferien auslaufen lassen und die Junglehrer dann sechs Wochen später ins Beamtenverhältnis übernehmen. «Wir werden auch in diesem Jahr und in den nächsten Jahren an dem Verfahren nichts ändern», sagte Eisenmann am Mittwoch in Stuttgart. Alles andere sei finanzpolitisch nicht zu stemmen. Sie bezifferte die Kosten für die Überbrückung für Referendare und befristet beschäftigte Lehrkräfte auf rund 40 Millionen Euro.

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Gerlinde Kretschmann lädt zur Kaffeerunde ins Neue Schloss

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und seine Ehefrau Gerlinde. Foto: Felix Kästle/Archiv
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und seine Ehefrau Gerlinde. Foto: Felix Kästle/Archiv

Wenn die Frau des Ministerpräsidenten zur illustren Kaffeerunde ins Neue Schloss lädt, lässt sich die Damenwelt nicht lange bitten: Zum traditionellen Frühjahrskaffee mit Gerlinde Kretschmann heute Nachmittag erwartet das Staatsministerium rund 70 Gäste. Eingeladen sind die Partnerinnen der Minister und Fraktionsvorsitzenden sowie die Damen des konsularischen Korps. Ebenfalls stehen Vertreterinnen der Vesperkirchen auf der Gästeliste. 

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Auslandsreise-Krankenversicherungen haben sich verbessert

Eine Auslandsreise-Krankenversicherung kann Reisenden im Krankheitsfall hohe Kosten ersparen. Bei Stiftung Warentest schnitten viele Anbeiter sehr gut ab. Foto: Arno Burgi
Eine Auslandsreise-Krankenversicherung kann Reisenden im Krankheitsfall hohe Kosten ersparen. Bei Stiftung Warentest schnitten viele Anbeiter sehr gut ab. Foto: Arno Burgi

Auslandsreise-Krankenversicherungen bieten heute tendenziell bessere Policen als vor zwei Jahren. Viele Versicherer haben ihren Leistungsumfang ausgeweitet - zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, die im Juni 2015 und nun erneut Tarife überprüft hat. Insgesamt erhielten diesmal 39 Angebote die Note «sehr gut», heißt es in der Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 4/2017). Dabei hat die Stiftung Warentest nach eigenen Angaben aktuell noch strenger bewertet als 2015, zum Beispiel beim Rücktransport eines Erkrankten nach Deutschland.

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Bis zum Referendum keine Auftritte türkischer Politiker mehr

Erdogan-Anhänger in Köln. Foto: Henning Kaiser
Erdogan-Anhänger in Köln. Foto: Henning Kaiser

Im Streit um Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in Deutschland gibt es nach Wochen der Eskalation ein Zeichen der Entspannung von türkischer Seite. Die der Regierungspartei AKP nahestehende Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) kündigte an, bis zum Verfassungsreferendum in dem Nato-Land sollten bei ihren Veranstaltungen in Deutschland keine türkischen Politiker mehr auftreten.

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Bericht: Amazon will frische Lebensmittel mit DHL ausliefern

Frische Lebensmittel von Amazon könnte bald DHL bringen. Foto: Oliver Berg
Frische Lebensmittel von Amazon könnte bald DHL bringen. Foto: Oliver Berg

Die Anzeichen für einen Marktstart von Amazon bei frischen Lebensmitteln in Deutschland verdichten sich. Der US-Onlinehändler wolle im April in Berlin loslegen und habe sich dazu mit der Post-Tochter DHL verbündet, die die Waren exklusiv ausliefern werde, berichtete das «Handelsblatt» in seiner Mittwochausgabe unter Berufung auf Branchenkreise. Der Lieferdienst solle dann «so schnell wie möglich» bundesweit angeboten werden.

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Eskalation im Bierpreis-Streit vorerst gebremst

Hier posieren rund 100 Euro an Bier: Oktoberfest-Bedienungen nach dem Anstich. Foto: Felix Hörhager
Hier posieren rund 100 Euro an Bier: Oktoberfest-Bedienungen nach dem Anstich. Foto: Felix Hörhager

Im Streit um eine Deckelung des Bierpreises auf dem Münchner Oktoberfest hat Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) die Wirte erst ausgeladen - und wenige Stunden später doch wieder zum Gespräch eingeladen.

Aufgrund eines Schreibens von Wirtesprecher Toni Roiderer könne das geplante Informationsgespräch am Mittwoch stattfinden, teilte Schmid mit. «Ich gehe davon aus, dass ich nun meine Vorschläge für die notwendige Reform des Oktoberfestes im gebotenen sachlichen Rahmen erläutern kann.»

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BMW schaltet auf Angriff - Produktoffensive soll Schub geben

BMW-Chef Harald Krüger muss den Spitzenrang unter den deutschen Luxus-Herstellern an Mercedes abgeben. Foto: Peter Kneffel
BMW-Chef Harald Krüger muss den Spitzenrang unter den deutschen Luxus-Herstellern an Mercedes abgeben. Foto: Peter Kneffel

Der Autobauer BMW will Mercedes die Spitzenposition in der Oberklasse so schnell wie möglich wieder abjagen. «Wir schalten jetzt auf Angriff. Wir starten die größte Modelloffensive unserer Geschichte», sagte BMW-Vorstandschef Harald Krüger auf der Bilanzpressekonferenz in München. Für das laufende Jahr stellte er einen leichten Zuwachs bei Absatz, Umsatz und Gewinn in Aussicht. Das wäre das achte Rekordergebnis in Folge.

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Porsche SE: Familien werden auch künftig das Sagen haben

Porsche-SE-Schriftzug. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv
Porsche-SE-Schriftzug. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv

Bei der VW-Dachgesellschaft Porsche SE werden die Familien Porsche und Piëch nach Auffassung des Firmenvorstands auch in Zukunft das alleinige Sagen haben. «Wir gehen fest davon aus, dass die Familien ihre bisherige Position beibehalten werden», sagte der Chef der Porsche SE (PSE), Hans Dieter Pötsch, am Dienstag in Stuttgart. Der Autoclan hält alle Aktien mit Stimmrechten an der PSE, die wiederum die Mehrheit der Stimmrechte an VW hat.

 

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Kretschmann will über Zukunft der Autoindustrie sprechen

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) antwortet einem Journalisten. Foto: Bernd Weissbrod
Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) antwortet einem Journalisten. Foto: Bernd Weissbrod

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will mit Autobauern und Amtskollegen über die Entwicklung der Autoindustrie sprechen. «Der ganze Transformationsprozess fordert uns stark heraus», sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Entsprechende Briefe seien bereits an die Regierungschefs in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen geschickt worden. Auch mit den Autobauern im Land will er über die Zukunft der Branche im Lichte der UN-Klimaschutzziele von Paris sprechen.

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Angeklagter als Ankläger: Ex-HRE-Chef Funke dreht Spieß um

Ein Aktenordner zum Fall Georg Funke - Hypo Real Estate (HRE). Foto: Andreas Gebert/Archiv
Ein Aktenordner zum Fall Georg Funke - Hypo Real Estate (HRE). Foto: Andreas Gebert/Archiv

Im Strafprozess um den Milliardenkollaps der HRE-Bankengruppe 2008 hat der angeklagte frühere Vorstandschef Georg Funke sich selbst zum Ankläger gemacht: Der damals fristlos entlassene ehemalige Bankier beschuldigte am Dienstag vor dem Münchner Landgericht in einem vierstündigen leidenschaftlichen Auftritt die Deutsche Bank und den Bund - insbesondere den damaligen Finanzminister und späteren SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück und die Finanzaufsicht Bafin.

 

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Merkel droht Erdogan: Nicht jedes Tabu darf fallen

Trotz heftiger Proteste aus der EU zieht Erdogan immer wieder Nazi-Vergleiche. Foto: Kayhan Ozer
Trotz heftiger Proteste aus der EU zieht Erdogan immer wieder Nazi-Vergleiche. Foto: Kayhan Ozer

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts der auch gegen sie persönlich gerichteten Nazi-Vorwürfe aus Ankara indirekt mit einem Einreiseverbot für türkische Politiker gedroht. «Wir werden nicht zulassen, dass der Zweck die Mittel immer wieder heiligt und jedes Tabu fällt», sagte die CDU-Chefin. Sie verwies in Hannover auf eine wenige Tage alte Verbalnote des Auswärtigen Amtes.

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Schleckers Wirtschaftsprüfer wehren sich gegen Vorwürfe

Anton Schlecker: Nach der Insolvenz des Drogeriemarktunternehmers verloren Zehntausende Mitarbeiter ihren Job. Foto: Lino Mirgeler
Anton Schlecker: Nach der Insolvenz des Drogeriemarktunternehmers verloren Zehntausende Mitarbeiter ihren Job. Foto: Lino Mirgeler

Stuttgart (dpa) – Im Bankrottprozess gegen Anton Schlecker haben die beiden mit angeklagten Wirtschaftsprüfer vor dem Landgericht Stuttgart die gegen sie erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Ihnen wird unter anderem zur Last gelegt, Bilanzen für 2009 und 2010 trotz Unstimmigkeiten abgenickt zu haben. Mitarbeiter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hatten die Bücher von Schlecker seit 1991 geprüft. Der 42 Jahre alte damalige Prüfungsleiter forderte am Montag die Abtrennung der Anklage gegen die beiden Prüfer von dem Verfahren der Schlecker-Familie.

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Bitkom: Industrie 4.0 in Deutschland bereits angekommen

"Future Work Lab" des Fraunhofer Instituts in Stuttgart: Ein Roboterarm transportiert schwere Produktionsgegenstände, um Mitarbeiter zu entlasten. Foto: Christoph Schmidt
"Future Work Lab" des Fraunhofer Instituts in Stuttgart: Ein Roboterarm transportiert schwere Produktionsgegenstände, um Mitarbeiter zu entlasten. Foto: Christoph Schmidt

«Industrie 4.0» ist laut einer Studie des Digital-Branchenverbands Bitkom in vielen deutschen Unternehmen keine Zukunftsmusik mehr. Seit etwa drei Jahren habe die Vernetzung mit dem Internet in der klassischen Fertigung «rasant an Bedeutung gewonnen». Das sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Michael Kleinemeier auf der Technologiemesse CeBIT in Hannover. 43 Prozent der IT-Unternehmen bieten bereits entsprechende Dienstleistungen und Produkte für Industrie 4.0 an, ergab demnach eine repräsentative Umfrage unter 314 ITK-Unternehmen ab drei Mitarbeitern.

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CeBIT: Digitalisierung in Deutschland wird ausgebremst

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Japans Premierminister Shinzo Abe während ihres Rundgangs über die CeBIT Messe in Hannover. Foto: Friso Gentsch
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Japans Premierminister Shinzo Abe während ihres Rundgangs über die CeBIT Messe in Hannover. Foto: Friso Gentsch

Die Digitalisierung in Deutschland wird durch einen verschärften IT-Fachkräftemangel und auch Internet-Kriminelle ausgebremst. Das wurde am ersten Tag der Technologiemesse CeBIT in Hannover deutlich, wo das diesjährige Partnerland Japan einen verstärkten digitalen Schulterschluss mit Deutschland sucht. Der Mangel an IT-Fachkräften in Deutschland hat sich dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) zufolge zugespitzt.

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Selbstnachfüller drucken günstiger

Schutzhandschuhe und Unterlage sind beim Nachfüllen empfehlenswert. Denn wer es zu gut meint, muss damit rechnen, dass wieder Farbe aus der Patrone zurückläuft. Foto: Franziska Gabbert
Schutzhandschuhe und Unterlage sind beim Nachfüllen empfehlenswert. Denn wer es zu gut meint, muss damit rechnen, dass wieder Farbe aus der Patrone zurückläuft. Foto: Franziska Gabbert

Viele Drucker sind in der Anschaffung recht günstig, entpuppen sich aber als sündhaft teuer bei den Unterhaltskosten. Gerade dann, wenn man viel druckt. Denn Druckerpatronen neu kaufen geht schnell ins Geld. Eine Spar-Alternative ist es, die Tintenpatronen selbst nachzufüllen oder nachfüllen zu lassen. Das Nachfüllen eines Druckkopfs mit fest verbundener Tintenpatrone geht recht einfach. «Oben den Aufkleber entfernen, darunter kommen ein paar Einfülllöcher zum Vorschein, über die auch der Hersteller die Patrone mit Tinte befüllt hat», erklärt Florian Rigotti vom Portal Druckerchannel.de. In die Löcher lässt sich Farbe spritzen. Bei einer Schwarzpatrone gibt es kein Vertun. Bei kombinierten Farbpatronen mit drei Kammern für Blau, Rot und Gelb muss man aufpassen.

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Dividende wird nach Ausschüttung von Kurs abgezogen

Das Beratungsunternehmens EY prognostiziert: Die Dax-Konzerne werden in diesem Jahr insgesamt 31,7 Milliarden Euro ausschütten. Foto: Frank Rumpenhorst
Das Beratungsunternehmens EY prognostiziert: Die Dax-Konzerne werden in diesem Jahr insgesamt 31,7 Milliarden Euro ausschütten. Foto: Frank Rumpenhorst

Viele Aktiengesellschaften beteiligen ihre Aktionäre am Gewinn. Allein in diesem Jahr schütten die im Dax notierten Unternehmen nach Berechnungen des Beratungsunternehmens EY voraussichtlich insgesamt 31,7 Milliarden Euro aus - neun Prozent mehr als im Vorjahr. Über die Höhe der Dividende wird auf der Hauptversammlung entschieden. Das jeweilige Papier wird nach der Ausschüttung «ex Dividende» gehandelt, erklärt Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz in Düsseldorf.

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Rottweiler entscheiden sich für das Projekt Hängebrücke

Eine Computergrafik visualisiert die Pläne der Hängebrücken. Computergrafik: Eberhardt Günter/Archiv Foto: Eberhardt Günter
Eine Computergrafik visualisiert die Pläne der Hängebrücken. Computergrafik: Eberhardt Günter/Archiv Foto: Eberhardt Günter

Die Rottweiler haben in einem Bürgerentscheid mit großer Mehrheit für das umstrittene Projekt Hängebrücke votiert. Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 50 Prozent stimmten am Sonntag knapp 72 Prozent für das Vorhaben, die Rottweiler Altstadt über eine gut 600 Meter lange Brücke mit einem Testturm für Aufzüge zu verbinden. Mit Nein stimmten gut 28 Prozent. Die Gemeinde veröffentlichte das Endergebnis auf ihrer Web-Seite. Ein Investor will das Projekt finanzieren.

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Sinkende Immobilienpreise? - Worauf Käufer achten sollten

Die Immobilien-Preise steigen seit Jahren. Damit das Eigenheim kein Verlustgeschäft wird, müssen sich Eigentümer schon beim Kauf auf sinkende Immobilienpreise einstellen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Die Immobilien-Preise steigen seit Jahren. Damit das Eigenheim kein Verlustgeschäft wird, müssen sich Eigentümer schon beim Kauf auf sinkende Immobilienpreise einstellen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Steigende Preise, günstige Kredite: Wer sich fürs Alter absichern möchte, für den können Immobilien die perfekte Anlage sein. Das gilt zumindest, solange die Preise nicht sinken. Doch wie stabil ist der Immobilienmarkt zurzeit überhaupt? «Seit 2010 steigen die Preise für Immobilien in Deutschland», sagt Sun Jensch, Geschäftsführerin des Immobilienverbandes Deutschland (IVD). So seien die Preise für Eigentumswohnungen mit mittlerem Wohnwert 2016 durchschnittlich um gut sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

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Details über Finanzen? Prozess gegen Schlecker geht weiter

Das Stuttgarter Landgericht. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
Das Stuttgarter Landgericht. Foto: Lino Mirgeler/Archiv

Im Bankrottprozess gegen Anton Schlecker könnten erste Details über die aktuelle Lage des ehemaligen Drogeriemarkt-unternehmers zutage gefördert werden. Der Prozess vor dem Stuttgarter Landgericht wird heute fortgesetzt. Bei der Verhandlung vor einer Woche hatte der 72-Jährige in einer gut einstündigen Erklärung seine Sicht der Dinge dargelegt. Schlecker war demnach bis zuletzt von der Fortführung seines Unternehmens überzeugt.

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Was will Schulz? Forderung nach Inhalten wird lauter

Martin Schulz löst Sigmar Gabriel an der Parteispitze ab. Foto: Kay Nietfeld
Martin Schulz löst Sigmar Gabriel an der Parteispitze ab. Foto: Kay Nietfeld

Nach der Wahl von Martin Schulz wird der Ruf nach inhaltlicher Positionierung des neuen SPD-Chefs und Kanzlerkandidaten lauter. Auffällig an dessen Parteitagsrede seien vor allem die Leerstellen gewesen, kritisierte Linken-Chefin Katja Kipping in der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montag). Auch CDU-Generalsekretär Peter Tauber hielt dem 61-Jährigen vor, Antworten schuldig zu bleiben: «Kandidat Schulz bleibt inhaltlich wie immer unkonkret.»

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Glücksstudie setzt Norwegen auf Rang 1

Norwegen eroberte den Spitzenplatz im Weltglücksbericht. Foto: Martin Schutt/Symbolbild
Norwegen eroberte den Spitzenplatz im Weltglücksbericht. Foto: Martin Schutt/Symbolbild

Norwegen ist einer Studie internationaler Experten zufolge das glücklichste Land der Welt. Das skandinavische Land eroberte den Spitzenplatz im Weltglücksbericht, den die Fachleute am Montag in New York zum fünften Mal vorlegten. Norwegen löst damit das zuvor dreimalig erst platzierte Dänemark ab. Im vergangenen Jahr hatten die Norweger noch auf dem vierten Rang gelegen. In den bisherigen Ausgaben des Berichts hatte es nur einmal 2015 die Schweiz an die erste Stelle geschafft. 

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Minister Hauk: Kormoran sollte stärker bejagt werden - Kritik

Ein Kormoran sitzt auf einem rostigen Pfeiler. Foto: Felix Kästle/Archiv
Ein Kormoran sitzt auf einem rostigen Pfeiler. Foto: Felix Kästle/Archiv

Der für Fischerei zuständige Minister Peter Hauk (CDU) will eine stärkere Bejagung des Kormorans ermöglichen - und legt sich mit Naturschützern an. Der Vogel komme mittlerweile so massiv am Bodensee und anderen Gewässern Baden-Württembergs vor, dass dadurch die Bestände von ohnehin schon gefährdeten Fischarten wie der Äsche und der Bachforelle abzusinken drohten, sagte Hauk der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. «Zwar ist der Abschuss von Kormoranen während bestimmter Zeiten im Jahr zulässig, aber das reicht nicht.»

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Bayern erklären Meisterrennen für beendet

Münchens Spieler feiern Torschütze Thomas Müller. Foto: Federico Gambarini
Münchens Spieler feiern Torschütze Thomas Müller. Foto: Federico Gambarini

Mönchengladbach (dpa) - Das Fernglas für den Blick auf die Konkurrenz hat man bei Bayern München zur Seite gelegt, den fünften Meistertitel in Folge hat der Rekordmeister längst für sich verbucht. Dass der Vorsprung sich durch den 1:0 (0:0)-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach auf 13 Punkte vergrößerte, war für die Bayern denn auch fast schon Nebensache. Sie spielen in ihrer eigenen Liga - und sich dort nur noch in Form für die Champions League und den Viertelfinal-Kracher gegen Real Madrid.

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