WhatsApp erweitert Angebot mit «Status-Updates»

Das neue WhatsApp Update erlaubt Nutzern, individuelle Bilder und Videos mit Emojis, Texten und Zeichnungen zu ergänzen. Foto: Arno Burgi
Das neue WhatsApp Update erlaubt Nutzern, individuelle Bilder und Videos mit Emojis, Texten und Zeichnungen zu ergänzen. Foto: Arno Burgi

Mountain View (dpa) - WhatsApp wird mit einer neuen Funktion ein Stück mehr zum sozialen Netzwerk. Die Nutzer bekommen die Möglichkeit, sogenannte «Status-Updates» mit Fotos und Videos zu dem, was sie gerade machen, für ihre Kontakte zu veröffentlichen. Die Einträge verschwinden nach 24 Stunden automatisch, wie der zu
Facebook gehörende Kurzmitteilungsdienst am Montag ankündigte. Die App bekommt dafür einen neuen «Status»-Knopf, unter dem die Updates zu finden sind.

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Das Prinzip «Bring your own Device» im Job

Den privaten Laptop für die Arbeit nutzen? Der Arbeitgeber kann Mitarbeiter in der Regel nicht dazu verpflichten, das zu machen. Foto: Mascha Brichta
Den privaten Laptop für die Arbeit nutzen? Der Arbeitgeber kann Mitarbeiter in der Regel nicht dazu verpflichten, das zu machen. Foto: Mascha Brichta

Die Abkürzung «BYOB» findet sich in der Regel auf Partyeinladungen. Die vier Buchstaben stehen für «Bring Your Own Bottle» («Bring deine eigene Flasche mit»). Das gleiche Prinzip gibt es auch bei der Arbeit, nur nicht ganz so feucht-fröhlich.

Die Formel «BYOD» steht für «Bring Your Own Device» oder «Bring dein eigenes Gerät mit». Statt Dienstrechner oder -handy nutzen Arbeitnehmer mit BYOD also Computer, Smartphones und sonstige Geräte, die sie selbst besitzen. Ein Versuch des Arbeitgebers, Kosten einzusparen?

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Hürde für Einbrecher: Rollläden gegen Hochschieben sichern

Un drin: Ältere Rollläden lassen sich oft leicht aufbekommen - ein Kinderspiel für viele Einbrecher. Foto: Florian Schuh
Un drin: Ältere Rollläden lassen sich oft leicht aufbekommen - ein Kinderspiel für viele Einbrecher. Foto: Florian Schuh

Stuttgart (dpa/tmn) – Heruntergelassene Rollläden sind eine erste Hürde für einen Einbrecher. Er kann nicht erkennen, wie es dahinter aussieht und ob jemand zu Hause ist. Aber nicht jeder Rollladen an den Fenstern ist eine echte Barriere. Das gilt auch für geprüfte und widerstandsfähige Rollläden, die sich bei Einbruch der Dunkelheit automatisch herunterfahren. Ältere und daher meist einfache Modelle lassen sich leicht hochschieben oder aus den seitlichen Führungen ziehen. Was Hausbesitzer wissen müssen:

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Google heizt Wettlauf um schlauere Smartphones an

Googles sprechender Assistent mit künstlicher Intelligenz kommt demnächst in eine Vielzahl neuerer Android-Gerät. Foto: Marijan Murat
Googles sprechender Assistent mit künstlicher Intelligenz kommt demnächst in eine Vielzahl neuerer Android-Gerät. Foto: Marijan Murat

Es ist eine Ansage, die man nicht überhören kann: Im Wettlauf um die Zukunft der Computer-Technik setzt Google seine Rivalen Apple, Amazon und Microsoft massiv unter Druck. Der Internet-Konzern bringt seinen sprechenden digitalen Assistenten auf einen Schlag auf Dutzende Millionen Smartphones. Damit spielt Google seine Machtposition als Anbieter des bei Computer-Telefonen dominierenden Betriebssystems Android geschickt aus.

 

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Tausende Bankkunden beschweren sich bei der Bafin

Schild am Eingang der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in Bonn. Foto: Oliver Berg
Schild am Eingang der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in Bonn. Foto: Oliver Berg

Im vergangenen Jahr haben sich erneut Tausende Bankkunden bei der Finanzaufsicht Bafin über ihr Kreditinstitut beschwert - allerdings gab es weniger Fälle als 2015. 5162 (Vorjahr: 5890) Beschwerden und Anfragen zählte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) nach Angaben einer Sprecherin im abgelaufenen Jahr. Die sinkende Zahl sei allerdings eher als «Normalisierung des Beschwerdeaufkommens» denn als wirkliche Entspannung der Lage zu interpretieren.

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Keine Oscars für deutsche Filmschaffende

Mahershala Ali ist als bester Nebendarsteller für seine Rolle im Film «Moonlight» ausgezeichnet worden. Foto: Chris Pizzello/Invision
Mahershala Ali ist als bester Nebendarsteller für seine Rolle im Film «Moonlight» ausgezeichnet worden. Foto: Chris Pizzello/Invision

Die deutschen Filmschaffenden sind bei der Oscar-Verleihung leer ausgegangen. Regisseurin Maren Ade musste sich mit ihrer Tragikomödie «Toni Erdmann» dem iranischen Drama «The Salesman» von Asghar Farhadi geschlagen geben. Für Farhadi war es bereits der zweite Auslands-Oscar in seiner Karriere. Der Doku-Filmer Marcel Mettelsiefen konnte in seiner Kategorie «Kurz-Dokumentation» ebenfalls nicht gewinnen. Der 38-Jährige war mit seinem Werk «Watani: My Homeland» über die Flucht einer syrischen Familie nach Deutschland nominiert.

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VfB Stuttgart baut Tabellenführung aus

Stuttgarter Jubel um Torschütze Terodde (2. von rechts). Foto: Deniz Calagan
Stuttgarter Jubel um Torschütze Terodde (2. von rechts). Foto: Deniz Calagan

Der VfB Stuttgart hat den Ausrutscher von Hannover 96 ausgenutzt und seine Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga ausgebaut. Einen Tag nach dem Remis der Niedersachsen gegen Arminia Bielefeld bezwangen die Schwaben den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 (0:0). Vor 52 100 Zuschauern erzielten Torjäger Simon Terodde (58. Minute) und Berkay Özcan (88.) am Sonntag die Treffer für die Gastgeber. Der Vorsprung der Stuttgarter auf den ersten Verfolger Hannover wuchs nach dem fünften Sieg in Serie auf fünf Punkte.

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Kretschmann: Streit treibt Gesellschaft auseinander

Winfried Kretschmann. Foto: Marijan Murat/Archiv
Winfried Kretschmann. Foto: Marijan Murat/Archiv

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) warnt vor einer sprachlichen Verrohung in den sozialen Netzwerken. «Streit ist ein wichtiger Kern der Demokratie, doch dabei muss unsere Sprache immer von Klarheit und gegenseitigem Respekt geprägt sein», sagte Kretschmann der Zeitung «Heilbronner Stimme» (Montag). Man müsse einen Weg finden, um politische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen vernünftig führen zu können.

 

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Opel Ampera-E: Das Ende der elektrischen Exotik

Opel will mit dem Reichweiten-Problem der Elektroautos aufräumen. Der Autobauer schickt deshalb den Ampera-E im Sommer mit 520 Kilometer Reichweite auf die Straße. Foto: Opel
Opel will mit dem Reichweiten-Problem der Elektroautos aufräumen. Der Autobauer schickt deshalb den Ampera-E im Sommer mit 520 Kilometer Reichweite auf die Straße. Foto: Opel

Das Elektroauto ist in aller Munde. Doch auf der Straße ist es noch eine Seltenheit. Denn zu hoch sind die Preise und zu niedrig die Reichweiten. Aber wenn Opel im Sommer den Ampera-E bringt, könnte der Knoten platzen. Der Opel Ampera-E ist der Hoffnungsträger aus Hessen. Das neue Modell will als kompakter Fünfsitzer mit über 500 Kilometern Reichweite beweisen, dass die Elektromobilität alltagstauglich ist.

 

Lieber Platz als Brimborium

Anders als etwa BMW mit dem i3 setzt Opel nicht auf futuristisches Design.

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Zum Scheibenschlagen in den Schwarzwald

Wenn die Bernauer scheibenschlagen, lodern jeden Abend in vielen Ortsteilen Feuer an den Hängen. Foto: Achim Mende
Wenn die Bernauer scheibenschlagen, lodern jeden Abend in vielen Ortsteilen Feuer an den Hängen. Foto: Achim Mende

In Bernau muss man sich auskennen. Im ausgedehnten Hochtal wird kein kommerzieller Rummel betrieben, es wird kein Fackelzug organisiert und kein Budendorf aufgebaut wie andernorts. Nein, wer hier in den Schwarzwald zum Scheibenschlagen möchte, muss sich durchfragen. Bernau ist nicht einfach eine geschlossene Siedlung, sondern eine Ansammlung von Weilern, ursprünglich als Lehen des nahen Klosters St. Blasien gegründet. So heißen die Ortsteile denn auch Ober- oder Innerlehen, Weierle, Riggenbach oder Dorf.

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Welche Geschwindigkeit WLAN-Router wirklich bieten

Egal wie schnell der Router theoretisch sein mag: Wer darüber auf das Internet zugreift, muss sich mit dem gebuchten Tempo des Internetzugangs begnügen. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn
Egal wie schnell der Router theoretisch sein mag: Wer darüber auf das Internet zugreift, muss sich mit dem gebuchten Tempo des Internetzugangs begnügen. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn

400, 600 oder 800 Megabit pro Sekunde (Mbit/s)? Oder gar ein Gigabit und mehr? Glaubt man den Angaben auf den Verpackungen von WLAN-Routern, kann es im Heimnetzwerk eigentlich keinen Stau und kein Stocken beim Videostreaming geben. Doch in der Praxis geht es meist langsamer zu. Besonders beim WLAN weichen die in der Praxis erreichten Geschwindigkeiten häufig stark von den Angaben im Datenblatt ab. Das hat technische Gründe, wie Ernst Ahlers vom Computermagazin «c't» erklärt.

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Nur noch Deutschland bietet gebührenfreie Hochschulbildung

Die Bucerius Law School in Hamburg gehört zu dem privaten Hochschulsektor in Deutschland. Foto: Daniel Reinhardt/dpa
Die Bucerius Law School in Hamburg gehört zu dem privaten Hochschulsektor in Deutschland. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Private, gewinnorientierte Hochschulen und Universitäten mit teils saftigen Studiengebühren sind nach einer neuen Studie weltweit auf dem Vormarsch.

«Deutschland ist das einzige Land, in dem die Politik noch immer an einer beitragsfreien öffentlichen Hochschulbildung für nahezu alle Studierenden festhält», heißt es in dem Vergleichsreport einer US-Wissenschaftlergruppe im Auftrag der Körber-Stiftung (Hamburg).

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DSW: Kritik auf Hauptversammlungen wird lauter werden

Auf den Hauptversammlungen einiger Konzerne könnte es in diesem Jahr interessant werden. Foto: Sven Hoppe
Auf den Hauptversammlungen einiger Konzerne könnte es in diesem Jahr interessant werden. Foto: Sven Hoppe

Auf Kritik und bohrende Nachfragen von Aktionären müssen sich auf den diesjährigen Hauptversammlungen vor allem Volkswagen, Bayer, Linde und die Deutsche Börse einstellen. «Bei Volkswagen dürfte es vor allem wegen der Folgen des Abgasskandals kontrovers werden», sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Marc Tüngler, der Deutschen Presse-Agentur.

 

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Auto in Menschengruppe: 73-Jähriger stirbt in Heidelberg

Mitarbeiter der Polizei suchen nach Spuren. Foto: Handout/Polizei Mannheim
Mitarbeiter der Polizei suchen nach Spuren. Foto: Handout/Polizei Mannheim

Nach der Fahrt eines Autos in eine Menschengruppe in Heidelberg ist ein 73 Jahre alter Fußgänger an seinen Verletzungen gestorben. Das teilte die Polizei am Samstagabend mit. Zuvor war ein Mann mit seinem Auto im Stadtzentrum in eine Fußgängergruppe gefahren. Beamte hatten den Mann wenig später mit einem Schuss niedergestreckt. Es gebe keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund, betonte ein Polizeisprecher.

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Bayern deklassiert HSV mit 8:0 - Auch Leipzig und BVB siegen

Die Bayern deklassierten den Hamburger SV mit 8:0. Foto: Andreas Gebert
Die Bayern deklassierten den Hamburger SV mit 8:0. Foto: Andreas Gebert

Mit einer Ausnahmevorstellung und einem 8:0-Kantersieg hat Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern den Fünf-Punkte-Vorsprung auf seinen einzigen Verfolger RB Leipzig gewahrt. Die Münchner demontierten den Hamburger SV und bescherten ihrem Coach Carlo Ancelotti in dessen 1000. Pflichtspiel als Trainer zugleich einen echten Fußball-Feiertag. Auch Leipzig und der Tabellendritte Borussia Dortmund fuhren Erfolge ein, im Abstiegskampf sieht es dagegen weiter schlecht aus für Darmstadt 98.

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Lungenexperte: Mehr Krankheitsfälle durch miese Stadtluft

Christian Witt spricht während eines Pressetermins zu einem Journalisten. Foto: Lino Mirgeler
Christian Witt spricht während eines Pressetermins zu einem Journalisten. Foto: Lino Mirgeler

Stadtluft macht offenbar eher krank als frei: Die Zahl schwerer Lungen- und Herzerkrankungen wird nach Ansicht eines Experten durch die miese Luft in den Städten immer weiter steigen. Bedroht von Feinstaub und Stickoxiden aus Autoabgasen seien vor allem Anwohner stark belasteter Straßen, die ohnehin schon Gesundheitsprobleme haben. «Die Schadstoffe lösen in erster Linie eine Entzündung aus - und verstärken bereits bestehende Erkrankungen der Lunge oder des Herz-Kreislauf-Systems», erklärte Professor Christian Witt, Lungenkoryphäe der Charité Berlin.

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Bleiben Krankenkassenbeiträge stabil?

2016 haben die Krankenkassen ein deutliches Plus erwirtschaftet. Versicherte können daher mit stabilen Beiträgen rechnen. Foto: Federico Gambarini
2016 haben die Krankenkassen ein deutliches Plus erwirtschaftet. Versicherte können daher mit stabilen Beiträgen rechnen. Foto: Federico Gambarini

Kräftiges Plus statt bedrohliches Minus - die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen ist deutlich besser als noch vor Monaten vorhergesagt. Im vergangenen Jahr haben sie rund 1,4 Milliarden Euro mehr eingenommen als ausgegeben. Die Beitragszahler kann das freuen. Ein Überblick: Wie steht die gesetzliche Krankenversicherung derzeit da?

Die 113 einzelnen Krankenkassen haben ihr Geldpolster zum Ende vergangenen Jahres um 1,4 auf 15,9 Milliarden Euro aufstocken können.

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Deutlich weniger Verkehrstote im Südwesten

Kreuz am Straßenrand. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
Kreuz am Straßenrand. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Die Zahl der Verkehrstoten ist in Baden-Württemberg stark gesunken. Im vergangenen Jahr starben 405 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das waren 78 Todesopfer weniger als im Jahr 2015 - ein Minus von 16,1 Prozent. Die Zahl der Verunglückten sank lediglich um 0,2 Prozent auf 48 513 Verletzte. In Deutschland kamen 2016 insgesamt 3214 Menschen ums Leben. Damit wurden 245 Todesopfer weniger als im Jahr 2015 gezählt.

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China löst USA als wichtigster deutscher Handelspartner ab

Zwischen China und Deutschland wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht. Foto: Ole Spata
Zwischen China und Deutschland wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht. Foto: Ole Spata

China ist im vergangenen Jahr an den USA als wichtigster Handelspartner Deutschlands vorbeigezogen. Zwischen dem Reich der Mitte und Deutschland wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervorgeht. Auf Rang zwei folgte Frankreich (167 Mrd). Die USA belegten den dritten Platz mit knapp 165 Milliarden Euro an Ausfuhren und Einfuhren zusammengerechnet.

 

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Trump attackiert Medien - Neue Enthüllungen

US-Präsident Donald Trump während der CPAC-Konferenz in Oxon Hill. Foto: Evan Vucci
US-Präsident Donald Trump während der CPAC-Konferenz in Oxon Hill. Foto: Evan Vucci

US-Präsident Donald Trump hat eine Rede vor einem konservativen Kongress für einen neuen scharfen Angriff auf die Medien genutzt. Trump unterstellte ihnen am Freitag, sie würden Geschichten erfinden.

«Sie haben keine Quellen, sie denken sie sich aus», sagte Trump auf der CPAC-Konferenz in Washington. Der Präsident ging auch frontal einen Grundsatz der Pressefreiheit an, den Quellenschutz. «Es sollte ihnen nicht mehr erlaubt sein, Quellen zu benutzen, wenn sie nicht den Namen von jemandem nennen.» .

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Gnabry-Tore sichern Werder glückliches 2:1 in Wolfsburg

Im Wortsinne glückliche Gewinner: Die Werder-Spieler feiern Torschütze Serge Gnabry (vorne r). Foto: Peter Steffen
Im Wortsinne glückliche Gewinner: Die Werder-Spieler feiern Torschütze Serge Gnabry (vorne r). Foto: Peter Steffen

Valérien Ismaël flüchtete in die Kabine, seine Wolfsburger Profis verließen resigniert und mit hängenden Köpfen den Platz.

Ein Doppelpack von Werder Bremens Serge Gnabry hat die Lage des ambitionierten Werksclubs in der Fußball-Bundesliga dramatisch verschärft, nach dem unglücklichen 1:2 (1:2) stecken die Niedersachsen wieder mitten im Abstiegskampf. Und Ismaël muss erneut um seinen Job zittern. Werder dagegen holte durch die drei glücklichen Zähler im Keller auf und liegt nun in der Tabelle als 15. direkt hinter den punktgleichen Wolfsburgern.

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Umwelthilfe will Fahrverbote für fast alle Diesel ab 2018

Jürgen Resch ist der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archiv
Jürgen Resch ist der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archiv

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) lässt nicht locker: Nach den vom Land wegen Luftverschmutzung angekündigten Fahrverboten für viele Diesel in Stuttgart von 2018 an fordert die DUH die komplette Verbannung dieser Fahrzeuge. Fast alle Diesel müssten in der Innenstadt verboten werden - und das nicht nur an Tagen mit hoher Schadstoffbelastung, betonte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch am Freitag in Stuttgart. Nur so ließen sich die EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub einhalten. Darauf hätten die Anwohner ein Recht.

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Was darf ein Ei aus vorübergehender Bodenhaltung kosten?

Wer Eier einkauft, sucht derzeit vergeblich nach der Kennzeichnung für Freilandhaltung. Wegen der Vogelgrippe müssen Hühner im Stall bleiben. Foto: Julian Stratenschulte
Wer Eier einkauft, sucht derzeit vergeblich nach der Kennzeichnung für Freilandhaltung. Wegen der Vogelgrippe müssen Hühner im Stall bleiben. Foto: Julian Stratenschulte

Freiland-Eier sind in Supermärkten und bei Discountern kaum noch zu finden. «Bis auf homöopathische Dosen ist alles abverkauft, was Freiland angeht», sagt ein Rewe-Sprecher. Der Grund ist die Vogelgrippe, wegen der viele Eierproduzenten ihre Hühner im Stall halten müssen. Eier von Freilandhennen, die länger als zwölf Wochen im Stall verbrachten, dürfen nicht mehr als Freilandeier auf den Markt kommen.Das ist nicht nur eine Umstellung für die Verbraucher, die plötzlich vergeblich nach Eiern mit einer 1 (für Freiland-Haltung) im Erzeugercode suchen, es ist auch ein Dilemma für die betroffenen Produzenten.

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Der neue Reisepass: Was bedeutet er für mich?

Der neue Reisepass ist mit zahlreichen Sicherheitsmerkmalen ausgerüstet, unter anderem ist ein Hologramm mit dem Passbild und dem Bundesadler zu sehen. Foto: Michael Kappeler
Der neue Reisepass ist mit zahlreichen Sicherheitsmerkmalen ausgerüstet, unter anderem ist ein Hologramm mit dem Passbild und dem Bundesadler zu sehen. Foto: Michael Kappeler

Der neue Reisepass ist da. Bundesinnenminister Thomas de Maizière nennt das Dokument etwas «handlicher» und das neue Design «supercool». Bereits die letzte Version des weinroten Büchleins galt als eine der fälschungssichersten weltweit. Nun ist er laut Bundesdruckerei so sicher wie kein anderer Pass. Fragen und Antworten zu dem neuen Dokument:

Muss ich mir jetzt den neuen Reisepass besorgen? Nein. Ab März kommt zwar der neue Pass, die alten gelten aber noch bis zu ihrem Ablaufdatum.

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Generation 60plus rutscht öfter in Privatpleite

100 984 Personen mussten vergangenes Jahr Insolvenz anmelden, 6,4 Prozent weniger als im Vorjahr, teile der Informationsdienstleister Bürgel mit. Foto: Alexander Heinl
100 984 Personen mussten vergangenes Jahr Insolvenz anmelden, 6,4 Prozent weniger als im Vorjahr, teile der Informationsdienstleister Bürgel mit. Foto: Alexander Heinl

Von einer privaten Pleite sind in Deutschland immer mehr Menschen der Generation 60plus betroffen. Im Bürgel-Schuldenbarometer stiegen zum fünften Mal in Folge die Insolvenzfälle in der Altersgruppe «61 und älter», allein 2016 um 0,9 Prozent auf 10 844. Sie machen damit rund ein Zehntel aller Insolvenzanmeldungen aus, die im vergangenen Jahr erneut deutlich zurückgegangen sind, wie der Informationsdienstleister Bürgel am Donnerstag in Hamburg in seinem «Schuldenbarometer 2016» mitteilte.

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Rekordüberschuss: Konjunkturaufschwung füllt Staatskasse

23,7 Milliarden Euro - der deutsche Staat hat 2016 den höchsten Überschuss seit der Wiedervereinigung erzielt. Foto: Daniel Reinhardt/Illustration
23,7 Milliarden Euro - der deutsche Staat hat 2016 den höchsten Überschuss seit der Wiedervereinigung erzielt. Foto: Daniel Reinhardt/Illustration

Das kräftige Wirtschaftswachstum spült Milliarden in die Staatskassen und beschert Deutschland den höchsten Überschuss seit der Wiedervereinigung. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen nahmen im vergangenen Jahr unterm Strich 23,7 Milliarden Euro mehr ein, als sie ausgaben. Bezogen auf die Wirtschaftsleistung fiel das Plus mit 0,8 Prozent nach Angaben des Statistischen Bundesamtes höher aus als die im Januar geschätzten 0,6 Prozent.

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Richard Lugner mit Goldie Hawn beim Opernball im Glück

Richard Lugner schwärmt von seinem Gast Goldie Hawn. Foto: Herbert Pfarrhofer
Richard Lugner schwärmt von seinem Gast Goldie Hawn. Foto: Herbert Pfarrhofer

Richard Lugner war so fröhlich wie selten zuvor. Cholerische Ausbrüche oder öffentlich vorgetragene Verzweiflung über seinen teuer engagierten Stargast wie in den Jahren zuvor waren am 61. Wiener Opernball für den Baumeister in weiter Ferne. Seine Begleitung, US-Schauspielerin Goldie Hawn (71), gab sich Donnerstagabend ohne Allüren. «Sie ist nett, macht Spaß und ist pünktlich. So eine Frau findet man selten», frohlockte Lugner. Hawn sei wie eine Prinzessin und überhaupt nicht zickig, sagte der 84-Jährige.

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Stindls magischer Moment: Mit Dreierpack ins Achtelfinale

Gladbachs Torschütze Lars Stindl (l) und Jonas Hofmann jubeln über den Sieg beim AC Florenz. Foto: Marius Becker
Gladbachs Torschütze Lars Stindl (l) und Jonas Hofmann jubeln über den Sieg beim AC Florenz. Foto: Marius Becker

Lars Stindl strahlte über das ganze Gesicht. Der erste Dreierpack seiner Profikarriere hat Borussia Mönchengladbach nach einer fantastischen Aufholjagd die erste Teilnahme am Achtelfinale in der Europe League beschert. Nach der 0:1-Hinspielniederlage gegen den AC Florenz drehten die Gladbacher das Rückspiel in der Toskana nach einem 0:2-Rückstand und gewannen am Ende verdient mit 4:2. «Das ist für mich ein ganz besondere Moment», befand Borussias Kapitän nach einer «Notti magiche» in der Toskana.

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Maschinenbauer Dürr plant für 2017 zurückhaltend

Ein Mitarbeiter des Anlagenbauers Dürr arbeitet an einem Roboter. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Ein Mitarbeiter des Anlagenbauers Dürr arbeitet an einem Roboter. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr geht mit einer äußerst vorsichtigen Planung in das neue Jahr. «Für 2017 erwarten wir aus heutiger Sicht eine stabile Entwicklung, allerdings fällt die Prognose angesichts der politischen Unwägbarkeiten schwerer als in den Vorjahren», sagte Dürr-Chef Ralf Dieter am Donnerstag in Stuttgart. «Der Ausblick ist konservativ, aber optimistisch.» Zu der aktuellen Situation in den USA wollte sich Dieter nicht äußern. Dürr hat neben den USA auch Standorte in Mexiko. «Das müssen wir beobachten», sagte er.

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Bau eines Forstgebäudes: Vorwurf der Steuerverschwendung

Der neue Forstbetriebshof in einem Wald bei Tannau nahe Tettnang. Foto: Felix Kästle/Archiv
Der neue Forstbetriebshof in einem Wald bei Tannau nahe Tettnang. Foto: Felix Kästle/Archiv

Eine Kostenexplosion beim Bau eines Forstbetriebsgebäudes im Wald bei Tettnang (Bodenseekreis) haben Vorwürfe der Geldverschwendung ausgelöst. Aus einmal geschätzten 150 000 Euro für einen Schlechtwetterarbeitsplatz wurden zum Schluss 611 000 Euro für ein mit einem Architekturpreis ausgezeichnetes Multifunktionsgebäude. Das teilte Agrarminister Peter Hauk (CDU) am Donnerstag in Stuttgart mit. Heftige Kritik kam vom Bund der Steuerzahler.

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