Trotz Niederlage: Deutsche U21 im EM-Halbfinale

Die deutsche U21-Nationalmannschaft zittert sich ins Halbfinale. Foto: Jan Woitas
Die deutsche U21-Nationalmannschaft zittert sich ins Halbfinale. Foto: Jan Woitas

Deutschlands Nachwuchs-Fußballer haben sich bei der U21-EM ins Halbfinale gezittert. Das Team von Trainer Stefan Kuntz unterlag in Krakau Italien zwar mit 0:1 (0:1), steht aber als bester Gruppenzweiter in der Runde der besten Vier. Dort ist am Dienstag England als Sieger der Gruppe A der Gegner. Damit darf die DFB-Elf trotz der ersten Niederlage nach zuvor zwölf Pflichtspiel-Siegen in Serie weiter vom ersten Titel seit dem Erfolg der Goldenen Generation 2009 träumen. «Es war schon ziemlich hart.

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Zetsche hält Fahrverbote in Städten für kaum praktikabel

Der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Dieter Zetsche. Foto: Soeren Stache/Archiv
Der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Dieter Zetsche. Foto: Soeren Stache/Archiv

Mögliche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge wegen der Überschreitung des Mittelwerts für Stickstoffdioxide in Stuttgart oder München hält Daimler-Chef Dieter Zetsche für kaum praktikabel. «Es kann ja niemand im Berufsverkehr morgens in jeden Motorraum reinschauen und das saubere von einem schmutzigen Fahrzeug unterscheiden», sagte Zetsche am Samstag im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Daimler arbeite an Vorschlägen, wie eine effektive Reduzierung der Stickstoffoxid-Belastung realisiert werden könne.

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Streit um Alnatura-Markenrechte beigelegt

Das Logo des Unternehmens Alnatura. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv
Das Logo des Unternehmens Alnatura. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

Der Dauerstreit um die Rechte an der Bio-Marke Alnatura ist beigelegt. Der Gründer der Drogeriekette dm, Götz Werner, hat eine entsprechende Klage beim Oberlandesgericht Frankfurt gegen seinen Schwager und Alnatura-Gründer Götz Rehn fallengelassen. Auch der frühere Chef der Supermarktkette Tegut, Wolfgang Gutberlet, verfolgt die Klage nach einer einvernehmlichen Einigung nicht mehr. Eine entsprechende Mitteilung des Bio-Händlers Alnatura aus Bickenbach bei Darmstadt hat dm am Freitag in Karlsruhe bestätigt.

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Neues Bürger- und Medienzentrum: Festakt mit Lammert

Bundestagspräsident Norbert Lammert. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Bundestagspräsident Norbert Lammert. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat sich skeptisch zu Forderungen nach mehr direkter Demokratie in Deutschland geäußert. Er halte es für vernünftig, wenn es in reifen parlamentarischen Demokratien plebiszitäre Element gebe, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Stuttgart. Fehlentscheidungen von Parlamenten ließen sich einfacher korrigieren. Und es sei klar, wer den Kopf hinhalte.

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Ärger über «Lauschangriff»: Kretschmann lästert über Grüne

Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Christoph Schmidt/Archiv
Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Ein Läster-Video von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann stellt die erklärte Einigkeit der Grünen vor der Bundestagswahl in Frage. In dem Mitschnitt zieht Kretschmann im Gespräch mit einem Bundestagsabgeordneten mit deutlichen Worten über den Beschluss her, von 2030 an nur noch abgasfreie Autos neu zuzulassen. Unter anderem spricht der prominente Politiker von «Schwachsinns-Terminen». Dass Kretschmann das konkrete Zieljahr 2030 kritisch sieht, ist allerdings bekannt.

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Merkel lobt May-Angebot zum Brexit

Bundeskanzlerin Merkel zusammen mit dem französische Präsidenten Macron und der britischen Premierministerin May beim Gipfel in Brüssel. Foto: Geert Vanden Wijngaert
Bundeskanzlerin Merkel zusammen mit dem französische Präsidenten Macron und der britischen Premierministerin May beim Gipfel in Brüssel. Foto: Geert Vanden Wijngaert

Großbritannien hat ein erstes konkretes Angebot für die Brexit-Verhandlungen vorgelegt und damit Anklang bei Bundeskanzlerin Merkel gefunden. Nach dem britischen Vorschlag sollen alle 3,2 Millionen EU-Bürger im Vereinigten Königreich eine Chance auf ein dauerhaftes Bleiberecht bekommen. Das sei ein «guter Anfang», sagte Merkel beim EU-Gipfel in Brüssel. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs geht am Freitag mit Beratungen über Wirtschaft, Handel und Migrationspolitik weiter.

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Löws Team selbstbewusst nach Reifeprüfung

Die DFB-Elf um Shkodran Mustafi, Matthias Ginter (M.) und Niklas Süle (r) spielte 1:1 gegen Chile. Foto: Marius Becker
Die DFB-Elf um Shkodran Mustafi, Matthias Ginter (M.) und Niklas Süle (r) spielte 1:1 gegen Chile. Foto: Marius Becker

Erschöpft, aber auch sehr zufrieden kehrten Joachim Löws Confed-Cup-Jungs nach der geglückten Reifeprüfung in ihr Hotel zurück.

Mit dem 1:1 gegen Südamerikameister Chile erarbeitete sich die junge deutsche Fußball-Nationalmannschaft beim Confed Cup in Russland eine hervorragende Ausgangslage fürs Weiterkommen. Und es soll möglichst sogar Vorrundenplatz eins her. «Wir wollen natürlich den maximalen Erfolg, wollen natürlich noch Gruppensieger werden», formulierte Torschütze Lars Stindl in der Tataren-Hauptstadt Kasan selbstbewusst.

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Herzstück der Energiewende: Strom-Leitstelle geht in Betrieb

Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Foto: Rainer Jensen/Archiv
Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Hauptschaltleitung ist die banal klingende offizielle Bezeichnung - im Grunde nimmt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) heute in Wendlingen (Kreis Esslingen) aber das zentrale Element der Energiewende in Betrieb. Nach zwei Jahren Bau- und Erprobungszeit steuert die EnBW-Tochter TransnetBW in dem Gebäude die Verteilung des Stroms und die Sicherung eines stabilen Netzes im Land.

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Weniger Insolvenzen bei Firmen und Verbrauchern

Bereits im vergangenen Jahr hatte es weniger Insolvenzen von Unternehmen und Verbrauchern gegeben. Foto: Peter Steffen
Bereits im vergangenen Jahr hatte es weniger Insolvenzen von Unternehmen und Verbrauchern gegeben. Foto: Peter Steffen

Vor allem kleine Unternehmen sind im ersten Halbjahr 2017 in die Pleite gerutscht. Mehr als die Hälfte der von einer Insolvenz betroffenen Unternehmen (52,9 Prozent) habe einen Umsatz von weniger als 250 000 Euro im Jahr erwirtschaftet. Das berichtete die Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Vor allem bei Jungunternehmern im Alter von bis zu 29 Jahren sei das Pleiterisiko besonders hoch. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum meldeten mehr kleine Unternehmen Insolvenz an:

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Haushaltsgeräte verbrauchen oft mehr Strom als angegeben

In Zukuft soll Herstellern verboten werden, den Verbrauch unter Testbedingungen künstlich zu drücken. Foto: Oliver Berg
In Zukuft soll Herstellern verboten werden, den Verbrauch unter Testbedingungen künstlich zu drücken. Foto: Oliver Berg

Haushaltsgeräte ziehen im täglichen Gebrauch laut Studien oft mehr Strom, als die Hersteller angeben. Verbraucherschützer fordern deshalb: Der Stromverbrauch muss realistischer ermittelt werden. Nicht für alle Geräte seien die von der EU vorgegebenen Berechnungsgrundlagen «besonders nah an der Realität» dran, sagte Johanna Kardel vom Verbraucherzentrale Bundesverband der Deutschen Presse-Agentur. «Hersteller halten sich an Regeln, aber die Regeln sind die falschen.»

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Brüssel: Mann nach Explosion am Bahnhof «neutralisiert»

Soldaten patrouillieren vor dem Bahnhof Central in Brüssel. Foto: Thierry Roge
Soldaten patrouillieren vor dem Bahnhof Central in Brüssel. Foto: Thierry Roge

Im Brüsseler Zentralbahnhof hat es am Dienstagabend eine Explosion gegeben. Ein Mann wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Soldaten «neutralisiert». Die Nachrichtenagentur Belga berichtete, er sei niedergeschossen worden. «Es gab eine kleinere Explosion an oder bei dem Mann», sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Ine van Wymersch, der Deutschen Presse-Agentur. Sie wisse nicht, ob der Mann lebe oder tot sei. Sonst sei niemand zu Schaden gekommen. Die Lage sei inzwischen unter Kontrolle.

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Ausbau Elektromobilität: Ladesäulen und Geld für E-Autos

Ein Elektroauto wird an einer Ladesäule aufgeladen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/Archiv
Ein Elektroauto wird an einer Ladesäule aufgeladen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/Archiv

Stuttgart (dpa/lsw) - Das baden-württembergische Verkehrsministerium will seine Förderung für Busse und Autos mit alternativen Antrieben kräftig ausbauen. «Gemeinnützige Institutionen, insbesondere Pflege- und Sozialdienste, unterhalten bedeutende Fahrzeugflotten und sollen ebenfalls eine Förderung erhalten», sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. In Umweltzonen sei es besonders wichtig, konventionelle Fahrzeuge durch saubere Autos zu ersetzen.

 

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Grüne und CDU hinterfragen Kosten für Polizeistruktur

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/Archiv
In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/Archiv

Vor einer Entscheidung über Korrekturen an der Polizeireform haben Grünen und CDU noch großen Beratungsbedarf. Die Regierungsfraktionen können die vergleichsweise hohen Kosten, die eine insterministerielle Arbeitsgruppe für verschiedene Modelle mit mehr als zwölf Präsidien errechnet hat, nicht nachvollziehen. Dennoch soll bis zur Sommerpause eine Entscheidung darüber fallen, wie die Polizeistruktur künftig aussehen soll. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mahnte, die Dinge sehr sorgfältig zu prüfen.

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IW-Studie: Viel zu viele Häuser auf dem Land

Deutschlands Häuslebauer bauen in ländlichen Regionen nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft viel zu viel. Foto: Andreas Gebert/Illustration
Deutschlands Häuslebauer bauen in ländlichen Regionen nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft viel zu viel. Foto: Andreas Gebert/Illustration

Deutschlands Bauherren bauen in ländlichen Regionen nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) viel zu viel. In einer neuen Studie konstatieren die Kölner Wissenschaftler, dass in vielen Landkreisen deutlich mehr gebaut wird als eigentlich sinnvoll wäre - gemessen an der schrumpfenden Bevölkerung und der Tatsache, dass vielerorts bereits Häuser leer stehen. Das IW empfiehlt den Kommunalverwaltungen eine Reihe von Gegenmaßnahmen.

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Bosch und Philip Morris bauen neue Fabriken in Dresden

Ein Halbleiterwerk von Bosch in Reutlingen: Bosch ist bereits einer der weltgrößten Anbieter von Sensoren, die Bewegung, Druck oder Temperatur erkennen. Foto: Christoph Schmidt
Ein Halbleiterwerk von Bosch in Reutlingen: Bosch ist bereits einer der weltgrößten Anbieter von Sensoren, die Bewegung, Druck oder Temperatur erkennen. Foto: Christoph Schmidt

Gleich zwei weltweit tätige Unternehmen investieren große Summen in Dresden. Neben dem Automobilzulieferer Bosch, der dort rund eine Milliarde Euro in eine neue Chipfertigung stecken will, kündigte auch der US-Tabakkonzern Philip Morris eine neue Fabrik an. Für die Stadt sollen die Projekte mehr als 1000 neue Arbeitsplätze bringen. «Es zeigt, wie attraktiv der Standort Sachsen für bedeutende international tätige Unternehmen ist», sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Für Bosch ist es die größte Investition der Firmengeschichte.

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Strompreis steigt weiter

Derzeit entfallen mehr als 55 Prozent des Strompreises auf Steuern und Abgaben. Foto: Jens Kalaene
Derzeit entfallen mehr als 55 Prozent des Strompreises auf Steuern und Abgaben. Foto: Jens Kalaene

Angesichts weiter steigender Haushaltsstrompreise haben Verbraucherschützer und der Energie-Branchenverband BDEW ihre Forderungen nach Steuersenkungen verstärkt. «Die staatliche Belastung des Strompreises ist auf Rekordhoch. Steuern und Abgaben auf Strom müssen deshalb gesenkt werden, das gilt vor allem für die Stromsteuer», sagte der Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Stefan Kapferer, am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

 

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Warnstreiks in der Versicherungsbranche im Südwesten

Ein Mann hat vor dem Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Ein Mann hat vor dem Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Die Gewerkschaft Verdi erhöht den Druck auf die Arbeitgeber in der Versicherungsbranche. heute sollen sie in Stuttgart (10.15 Uhr), Karlsruhe und Mannheim (8.30 Uhr) die Arbeit niederlegen, wie ein Gewerkschaftssprecher mitteilte. In Stuttgart sind unter anderem Mitarbeiter der Allianz und des Finanzkonzerns Wüstenrot & Württembergische zu befristeten Arbeitsniederlegungen aufgerufen. In der Landeshauptstadt und auch in Mannheim ist demnach je eine Kundgebung geplant.

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Auto rast in Passanten - Menschen regungslos am Boden

In London ist in der Nacht offenbar ein Auto in eine Menschengruppe gerast. Mehrere Menschen lagen der Zeitung «The Independent» zufolge reglos am Boden. Augenzeugen zufolge sei das Fahrzeug in eine Gruppe vor einer Moschee gefahren. Unklar sei, ob dies mit Absicht geschah. Wütende Menschen hätten einen Mann umringt, der möglicherweise der Fahrer des Wagens ist. Es soll sich um einen Minivan handeln. Der Ort des Geschehens liegt im Stadtteil Finsbury Park im Norden der Stadt. (DPA)

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Macron gewinnt absolute Mehrheit in der Nationalversammlung

Das Mitte-Lager von Staatschef Emmanuel Macron ist im neugewählten französischen Parlament mit Abstand stärkste Kraft. Foto: Francois Mori
Das Mitte-Lager von Staatschef Emmanuel Macron ist im neugewählten französischen Parlament mit Abstand stärkste Kraft. Foto: Francois Mori

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat bei der Parlamentswahl eine klare Mehrheit für seine Politik gewonnen, aber deutlich schwächer abgeschnitten als erwartet. Der sozialliberale Staatschef sicherte sich in der entscheidenden Abstimmungsrunde am Sonntag eine komfortable Machtbasis für seine Reformen, mit denen er Frankreich international wieder konkurrenzfähig machen will. Laut Hochrechnungen kam Macrons Lager aus dem Stand auf 355 bis 365 der 577 Sitze in der Nationalversammlung.

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Bürgerzentrum des Landtags vor Eröffnung

Ausführung letzter Bauarbeiten am Bürger- und Medienzentrum des Landtags. Foto: Bernd Weissbrod
Ausführung letzter Bauarbeiten am Bürger- und Medienzentrum des Landtags. Foto: Bernd Weissbrod

Gut ein Jahr nach der Wiedereröffnung des generalsanierten Landtags in Stuttgart geht nächstes Wochenende auch das neue Bürger- und Medienzentrum an den Start. Das in der Erde neben dem Landtag versenkte Gebäude mit einem an ein antikes Amphitheater erinnernden Zugang sollte am Ende 17,5 Millionen Euro gekostet haben. Hinweise auf eine Verteuerung gab es nicht.

Auch der Zeitplan wurde fast eingehalten: Im Frühjahr 2017 wollte man fertig werden. Baustart war im Februar 2015. Allerletzte Arbeiten laufen noch.

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Outdoorbranche trifft sich am Bodensee

Ein Mitarbeiter von Fjällräven richtet die angezogenen Puppen. Foto: Felix Kästle
Ein Mitarbeiter von Fjällräven richtet die angezogenen Puppen. Foto: Felix Kästle
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Test: Bezeichnung «Öko» bei Superfood oft irreführend

Chia-Samen gehören unter anderem in den Bereich «Superfood» - ein Marketingbegriff, der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen beschreibt. Foto: Christoph Schmidt/dpa
Chia-Samen gehören unter anderem in den Bereich «Superfood» - ein Marketingbegriff, der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen beschreibt. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Superfood trägt die Bezeichnungen «Öko» oder «Bio» häufig zu unrecht. Das geht aus einem Bericht des Landes Baden-Württemberg hervor. Wegen teils deutlich überhöhter Rückstände etwa von Pflanzenschutzmitteln seien solche Aufschriften oder Siegel bei jeder dritten Probe irreführend gewesen. Das sagte Landesagrarminister Peter Hauk (CDU) in Stuttgart. Er stellte den laut Ministerium europaweit einzigartigen Ökomonitoringbericht vor. Abgesehen von den Mängeln beim Superfood hätten sich Öko-Lebensmittel das Vertrauen der Verbraucher einmal mehr verdient.

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Umgang mit Ditib sorgt für Zwist in der Landesregierung

Guido Wolf (CDU). Foto: Marijan Murat/Archiv
Guido Wolf (CDU). Foto: Marijan Murat/Archiv

In der grün-schwarzen Regierung gibt es weiterhin unterschiedliche Meinungen über den Umgang mit dem umstrittenen Islam-Dachverband Ditib. Nach Ansicht von Justizminister Guido Wolf (CDU) sollte das Land die Zusammenarbeit beenden. Sein Kabinettskollege Sozialminister Manne Lucha (Grüne) hält dagegen. Auch Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will Zeitungsberichten zufolge die Türen für den Dialog mit Ditibi offen halten.

 

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Politiker im Südwesten würdigen Lebenswerk Helmut Kohls

Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl ist tot. Foto: Reiner Voß/Archiv
Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl ist tot. Foto: Reiner Voß/Archiv

Baden-Württembergs Spitzenpolitiker haben Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl in Trauerbekundungen als herausragenden deutschen Staatsmann und Europäer gewürdigt. «Mit ihm verlieren wir einen Politiker, der mit seiner Willensstärke und unerschütterlicher Zielstrebigkeit Deutschland maßgeblich geprägt und geformt hat», erklärte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag. «Er war der Kanzler der Einheit und einer der größten und überzeugtesten Europäer.»

 

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Klagen über Telefon-Abzocke nehmen zu

Klagen über nervige oder sogar illegale Werbeanrufe nehmen bundesweit zu. Foto: Fredrik von Erichsen
Klagen über nervige oder sogar illegale Werbeanrufe nehmen bundesweit zu. Foto: Fredrik von Erichsen

«Können Sie mich hören», fragt der unbekannte Anrufer. Wer darauf am Telefon mit «Ja» antwortet, könnte kurze Zeit später einen Handy-Vertrag oder ein Zeitungsabo ins Haus geschickt bekommen. Denn Schwarze Schafe der Branche schneiden das «Ja» aus dem Gespräch heraus und stellen es als Zustimmung für einen Kaufvertrag dar. Klagen über belästigende oder sogar illegale Werbeanrufe wie in diesem Fall, von dem die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen berichtet, nehmen bundesweit immer mehr zu.

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Bosch-Entscheidung für Dresden stärkt Halbleiterstandort

Bosch will dpa-Informationen zufolge rund eine Milliarde Euro in die Chipfabrik in Dresden investieren. Etwa 700 Arbeitsplätze sollen entstehen. Foto: Sebastian Kahnert
Bosch will dpa-Informationen zufolge rund eine Milliarde Euro in die Chipfabrik in Dresden investieren. Etwa 700 Arbeitsplätze sollen entstehen. Foto: Sebastian Kahnert

Mit einer Chipfabrik des Autozulieferers Bosch steht dem Halbleiterstandort Dresden eine weitere Milliardeninvestition ins Haus. Die Nachricht passe ins «aktuelle Gesamtbild einer neu am Standort entstehenden Dynamik», sagte der Präsident des Branchenverbandes Silicon Saxony, Heinz Martin Esser. In den vergangenen Monaten hatten bereits Globalfoundries und Infineon, die in Dresden ebenfalls Mikrochips produzieren, Investitionen teils im Milliardenbereich angekündigt.

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Facebook sucht Terrorinhalte mit künstlicher Intelligenz

Das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook setzt beim Kampf gegen Terror-Propaganda inzwischen auch auf künstliche Intelligenz. Foto: Matt Rourke/Symbolbild
Das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook setzt beim Kampf gegen Terror-Propaganda inzwischen auch auf künstliche Intelligenz. Foto: Matt Rourke/Symbolbild

Facebook setzt künstliche Intelligenz ein, um terroristische Inhalte auf seiner Plattform zu entdecken. Dabei gehe es unter anderem darum, bereits bekannte Bilder und Videos beim erneuten Hochladen zu stoppen, erklärte die zuständige Facebook-Managerin Monika Bickert in einem Blogeintrag. Zugleich experimentiere das weltgrößte Online-Netzwerk aber auch mit Software, die automatisch eine terroristische Einstellung in Texten erkennen solle.

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Tennis-Oldie Haas verdirbt Federer Comeback

Roger Federer (rechts) gratuliert Tommy Haas zum Sieg. Foto: Daniel Maurer
Roger Federer (rechts) gratuliert Tommy Haas zum Sieg. Foto: Daniel Maurer

Tommy Haas legte nach seinem Coup in Stuttgart tröstend seinen Arm um die Schulter von Topstar Roger Federer. Der baldige Tennis-Rentner konnte es selbst nicht recht glauben, dass ausgerechnet er dem Rekord-Grand-Slam-Sieger die Rückkehr auf die ATP-Tour verdorben hat. Mit dem überraschenden 2:6, 7:6 (10:8), 6:4 zog der Weltranglisten-302. bei dem Rasen-Turnier ins Viertelfinale ein. Federer fügte er nach dessen zehnwöchiger Pause und auf dem angestrebten Weg zum achten Wimbledon-Titel eine empfindliche Niederlage bei.

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EuGH-Urteil: «Pflanzenkäse» darf nicht Käse heißen

Die EU-Verordnung stellt klar: «Der Ausdruck "Milch" ist ausschließlich dem durch ein- oder mehrmaliges Melken gewonnenen Erzeugnis der normalen Eutersekretion, ohne jeglichen Zusatz oder Entzug, vorbehalten.» Foto: Daniel Karmann
Die EU-Verordnung stellt klar: «Der Ausdruck "Milch" ist ausschließlich dem durch ein- oder mehrmaliges Melken gewonnenen Erzeugnis der normalen Eutersekretion, ohne jeglichen Zusatz oder Entzug, vorbehalten.» Foto: Daniel Karmann

Vegane Produkte dürfen nicht unter Namen wie «Pflanzenkäse» oder «Tofubutter» verkauft werden. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschieden. Die höchsten Richter der EU verwiesen auf Regelungen im europäischen Recht, wonach die Bezeichnung «Milch» Produkten vorbehalten ist, die aus der «normalen Eutersekretion» von Tieren gewonnen werden. Das Gleiche gilt für weiterverarbeitete Produkte wie «Rahm», «Sahne», «Butter», «Käse» oder «Joghurt».

Hintergrund ist eine Klage gegen das Unternehmen Tofutown aus Wiesbaum in der Eifel im Auftrag von Wettbewerbern.

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Teil des Schwarzwalds ist Unesco-Biosphärenreservat

Ein Blick auf den Südschwarzwald in Baden-Württemberg. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Ein Blick auf den Südschwarzwald in Baden-Württemberg. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Ein Teil des Schwarzwalds darf sich künftig mit dem Titel Unesco-Biosphärenreservat schmücken. Die Kultur- und Wissenschaftsorganisation der Vereinten Nationen erkannte ein Gebiet im südlichen Teil des Mittelgebirges am Mittwoch an, wie eine Sprecherin in Paris mitteilte. Das neue Reservat ist 630 Quadratkilometer groß - ein gutes Stück größer als der Bodensee - und liegt überwiegend westlich und südlich des Feldbergs.

 

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