Haushalte verglichen: Verbrauchen wir zu viel Strom?

Anhand des Stromspiegels 2017 können Verbraucher prüfen, ob sie einen vergleichsweise hohen Verbrauch haben. Foto: Patrick Pleul/dpa
Anhand des Stromspiegels 2017 können Verbraucher prüfen, ob sie einen vergleichsweise hohen Verbrauch haben. Foto: Patrick Pleul/dpa

Steigende Stromkosten sind ein Ärgernis. Oft aber ist der Mensch selbst schuld an den hohen Ausgaben durch sein falsches Verhalten. Jetzt können Single-, Zwei-Personen- und Vier-Personen-Haushalte vergleichen, ob sie im Durchschnitt liegen. Für den Stromspiegel 2017 des Bundesumweltministeriums und Branchenorganisationen wurden 161 000 Verbrauchsdaten und Vergleichswerte zusammengestellt. Das zeigt Haushalten an, ob sie einen vergleichsweise hohen Verbrauch haben und vielleicht öfters mal den Stecker ziehen sollten.

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Kindergeld ab 18: Studienpläne früh der Familienkasse melden

Eltern sollten die Familienkasse frühzeitig über die Pläne des Kindes nach dem Schulabschluss informieren. Sonst droht eine Unterbrechung der Zahlungen. Foto: Maurizio Gambarini/dpa
Eltern sollten die Familienkasse frühzeitig über die Pläne des Kindes nach dem Schulabschluss informieren. Sonst droht eine Unterbrechung der Zahlungen. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Nach dem Schulabschluss kann weiterhin ein Anspruch auf Kindergeld bestehen. Damit es zu keiner Unterbrechung der Zahlung kommt, sollten Eltern der Familienkasse die Pläne ihres Kindes frühzeitig mitteilen. Darauf macht die Agentur für Arbeit Suhl aufmerksam. Ein entsprechendes Formular verschickt die Familienkasse automatisch an Eltern, wenn Kinder volljährig werden. Alternativ steht das Dokument online bei der Familienkasse Erforderliche Nachweise wie Schulbescheinigungen können Eltern nachreichen.

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Beim Einkauf feilschen - Wie Kunden Preisnachlässe bekommen

Preisnachlass gibt es nicht nur zum Schlussverkauf. Kunden können oft auch handeln. Wichtig dabei: Nicht zu forsch auftreten. Foto: Ina Fassbender
Preisnachlass gibt es nicht nur zum Schlussverkauf. Kunden können oft auch handeln. Wichtig dabei: Nicht zu forsch auftreten. Foto: Ina Fassbender

Mit Worten und Gesten - so wird in vielen Ländern beim Einkaufen mit dem Händler um den Preis gerungen. Wenn es gut läuft, gibt es am Ende 40 Prozent Rabatt auf das Halstuch oder 50 Prozent Nachlass auf die Ohrringe. Diese Art des Feilschens ist in Deutschland eher unüblich. «Der harte Wettbewerb im deutschen Einzelhandel führt dazu, dass die Kunden schon ohne Feilschen von sehr günstigen Preisen profitieren», sagt Stefan Hertel vom Handelsverband Deutschland (HDE).

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Babysitter und Co: So reduzieren Eltern ihre Steuerlast

Kinder sind mitunter teuer. Einen Teil der Ausgaben können Eltern aber in der Steuererklärung geltend machen. Foto: Andrea Warnecke
Kinder sind mitunter teuer. Einen Teil der Ausgaben können Eltern aber in der Steuererklärung geltend machen. Foto: Andrea Warnecke

Der neue Strampler, die Windeln, das Fußballtraining und die Klassenfahrt - Kinder kosten Geld. Vieles müssen Eltern allein tragen. Bei grundlegenden Dingen kommt ihnen der Staat aber entgegen, etwa über die Steuererklärung. Das betrifft vor allem die «Anlage Kind». Aber auch an anderen Stellen können Eltern ihre Steuerlast mindern. Wichtige Punkte: - Kindergeld: Für leibliche Kinder, aber auch für Pflege- und Adoptivkinder erhalten Eltern Kindergeld - steuerfrei.

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Vorsorge-Ausgaben: Welche Kosten das Finanzamt anerkennt

Auch Ausgaben für die Altersvorsorge mindern die Steuerlast. Dafür müssen Steuerzahler die Anlage AV ausfüllen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Auch Ausgaben für die Altersvorsorge mindern die Steuerlast. Dafür müssen Steuerzahler die Anlage AV ausfüllen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Es ist wieder so weit: Die Steuererklärung für das zurückliegende Jahr muss ausgefüllt werden. Dabei gilt: «Es lohnt sich in jedem Fall, Aufwendungen für die Vorsorge detailliert anzugeben», sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. Wer etwa einen Riester-Vertrag abgeschlossen hat, muss die Anlage AV der Steuererklärung ausfüllen. Alle weiteren Vorsorgeaufwendungen werden in der Anlage Vorsorgeaufwand eingetragen. Für 2016 berücksichtigt der Fiskus stärker als bisher die gezahlten Beiträge zur Altersvorsorge. Im Gegenzug erhöht sich allerdings der steuerpflichtige Anteil der späteren Rente.

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Computer, Buch, Arbeitsweg: Welche Ausgaben absetzbar sind

Wer sich seine Sicherheitsschuhe oder sein Werkzeug selber kaufen muss, kann die Kosten in seiner Steuererklärung geltend machen. Foto: Emily Wabitsch/dpa-tmn
Wer sich seine Sicherheitsschuhe oder sein Werkzeug selber kaufen muss, kann die Kosten in seiner Steuererklärung geltend machen. Foto: Emily Wabitsch/dpa-tmn

Ausgaben für den Job können sich bezahlt machen. Zwar berücksichtigt das Finanzamt grundsätzlich pauschal 1000 Euro als Werbungskosten. «In der Regel ist die Pauschale jedoch schnell ausgeschöpft», sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. Es lohnt sich also, die Aufwendungen einzeln aufzuführen. «Damit sie sich steuermindernd auswirken, sollten Steuerzahler Quittungen und Belege als Nachweis sammeln», rät Klocke. Welche Ausgaben der Fiskus berücksichtigt - ein Überblick:

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Warum Altersvorsorge für junge Menschen attraktiv ist

Wer frühzeitig für das Alter spart, kann jeden Monat kleine Raten einzahlen. Denn der Faktor Zeit spielt Sparern in die Hände. Foto: Christin Klose
Wer frühzeitig für das Alter spart, kann jeden Monat kleine Raten einzahlen. Denn der Faktor Zeit spielt Sparern in die Hände. Foto: Christin Klose

Mit 30 Jahren haben viele ganz andere Dinge als die Rente im Kopf. Trotzdem ist es wichtig, vorzusorgen - sonst droht unter Umständen Altersarmut. Denn die gesetzliche Rente allein reicht bei den meisten nicht aus, um den Lebensstandard zu halten. Eine Berechnung der Stiftung Warentest zeigt, wie wichtig der Faktor Zeit beim Sparen ist: Wer ein Guthaben von 100 000 Euro erreichen will, muss bei einer Durchschnittsverzinsung von drei Prozent monatlich 172 Euro einzahlen.

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Anlagetipps nach Algorithmen: Wie Robo-Advisor funktionieren

Maschine statt Mensch: Robo-Advisor sind Internetanwendungen, die Verbraucher bei der Geldanlage beraten. Foto: Anna Huber/Westend61/dpa-tmn
Maschine statt Mensch: Robo-Advisor sind Internetanwendungen, die Verbraucher bei der Geldanlage beraten. Foto: Anna Huber/Westend61/dpa-tmn

Anstatt eines Beraters in Fleisch und Blut machen Robo-Advisor auf Basis von Algorithmen Anlagevorschläge. Der Anleger sitzt dabei vor dem Computer. Robo-Advisor sind Programme im Internet, die Anlageberatung und -vermittlung anbieten. Sie werden von Banken und spezialisierten Finanzdienstleistern angeboten. Advisor ist der englische Begriff für Berater. Allerdings sollten sich Verbraucher im Klaren darüber sein: Die Roboter-Berater im Netz sind eher limitiert in ihren Empfehlungen.

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Die Rentenlücke selbst ermitteln

Auch junge Menschen sollten schon an die Rente denken. Foto: Andrea Warnecke
Auch junge Menschen sollten schon an die Rente denken. Foto: Andrea Warnecke

Die gesetzliche Rente ist zwar sicher. Allerdings reicht das Geld meist nicht, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Deshalb sollte jeder privat vorsorgen.

Um zu ermitteln, wie viel man für das Alter zurücklegen muss, sollte man seine Versorgungslücke errechnen. Dabei können Rentenlücken-Rechner helfen, zum Beispiel von der Stiftung Warentest. Als Faustregel gilt: Rund 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens reichen im Rentenalter aus. Wer monatliche Einnahmen von rund 1500 Euro netto hat, braucht im Ruhestand demnach rund 1200 Euro pro Monat.

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Gar nicht so kompliziert: Hilfe bei der Steuererklärung

Erleichternd, wenn jemand anderes die Steuererklärung übernimmt. Bei der Auswahl des Steuerberaters kommt es aber nicht nur auf Sympathie an. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn
Erleichternd, wenn jemand anderes die Steuererklärung übernimmt. Bei der Auswahl des Steuerberaters kommt es aber nicht nur auf Sympathie an. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Im Schnitt bekommen Steuerzahler etwa 900 Euro pro Jahr zurück, wenn sie ihre Einkommensteuererklärung beim Finanzamt abgeben. «Bei vielen Arbeitnehmern ist die Sache gar nicht so kompliziert», sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. Sie können die Erklärung über Elster - also die Elektronische Steuererklärung - und mit Hilfe von Steuersoftware selbst erledigen. Auch Markus Fischer von der Stiftung Warentest sagt: «Ein Steuerprogramm kann einfache Fälle weitestgehend korrekt lösen.»

 

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Immobilie als Altersvorsorge: Worauf es bei Planung ankommt

Ein eigenes Haus kann sich auch als Altersvorsorge eignen. Käufer müssen in diesem Fall aber gut rechnen. Foto: Andrea Warnecke
Ein eigenes Haus kann sich auch als Altersvorsorge eignen. Käufer müssen in diesem Fall aber gut rechnen. Foto: Andrea Warnecke

Immobilien stehen bei den Bundesbürgern hoch im Kurs - und zwar nicht nur zur Selbstnutzung. In Zeiten von niedrigen Zinsen sehen viele in den eigenen vier Wänden auch eine passende Form, um für den Ruhestand vorzusorgen. Ein vermietetes Objekt kann im Ruhestand feste monatliche Einkünfte bringen. Doch Vorsicht: Die Kalkulation ist nicht ohne Risiken. «Klar, eine selbstgenutzte Immobilie kann als Altersvorsorge geeignet sein», sagt Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale NRW.

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Was Fintech-Apps und –Dienste können

Mal eben schauen, wie die Aktien stehen? Mit einem Smartphone kein Problem. Wer sein Depot mobil verwaltet, sollte aber die Software immer auf dem neuesten Stand halten. Foto: Franziska Gabbert
Mal eben schauen, wie die Aktien stehen? Mit einem Smartphone kein Problem. Wer sein Depot mobil verwaltet, sollte aber die Software immer auf dem neuesten Stand halten. Foto: Franziska Gabbert

Fintech macht Finanzdienstleistungen fit für die Zukunft – mit digitalen Prozessen, Online-Plattformen und Apps. Möglich ist dabei von der Überweisung bis zur kompletten Anlageberatung fast alles - je nach App und Anbieter komplett auf dem Smartphone oder im Browser.

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Trotz Minizinsen: Sparbücher weiter beliebte Anlageform

Für «attraktiv» halten das klassische Sparbuch nur noch zwölf Prozent der Verbraucher. Foto: Daniel Karmann
Für «attraktiv» halten das klassische Sparbuch nur noch zwölf Prozent der Verbraucher. Foto: Daniel Karmann

Sparbücher sind trotz Minizinsen weiterhin eine beliebte Anlageform der Bundesbürger - wenn auch mit sinkender Tendenz.

2016 hatten 40 Prozent der Bundesbürger ihr Geld auf einem Sparbuch angelegt - wohlwissend, dass es sich um eine unattraktive Form der Geldanlage handelt, ergab eine in Nürnberg veröffentlichte Umfrage des GfK-Vereins, der Mutter des Marktforschungsunternehmens GfK. Denn für «attraktiv» halten das klassische Sparbuch nur noch zwölf Prozent der Verbraucher.

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Ratgeber-Charts: «Die Ernährungs-Docs» wieder ganz oben

Eine gesunde Ernährung beugt Krankheiten vor. In «Die Ernährungs-Docs» erfahren Leser, wie sie sich selber helfen können. Foto: ZS Verlag/dpa
Eine gesunde Ernährung beugt Krankheiten vor. In «Die Ernährungs-Docs» erfahren Leser, wie sie sich selber helfen können. Foto: ZS Verlag/dpa

Den ersten Platz der Ratgeber-Bestsellerliste erobern in dieser Woche «Die Ernährungs-Docs» zurück. Das Kochbuch zur gleichnamigen TV-Sendung klettert von der Vier auf die Eins und verdrängt damit Jan Becker mit «Du kannst schlank sein, wenn du willst» auf den zweiten Rang. Einen großen Sprung von Platz acht auf Platz drei macht «Das Vorsorge-Buch» von Marianne Koch. Und John Strelecky gelingt der Wiedereinstieg mit «Wiedersehen im Café am Rande der Welt» auf dem zehnten Platz.

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Zinsaufschlag oder Bereitstellungszinsen? Laufzeit elementar

Besonders bei Neubauvorhaben sollten Bankkunden bedenken: Wer seinen Immobilienkredit erst nach und nach abruft, zahlt unter Umständen viel Bereitstellungszinsen. Foto: Monique Wüstenhagen
Besonders bei Neubauvorhaben sollten Bankkunden bedenken: Wer seinen Immobilienkredit erst nach und nach abruft, zahlt unter Umständen viel Bereitstellungszinsen. Foto: Monique Wüstenhagen

Die Bauzinsen sind im Keller, da sichert sich manch einer sein Wunschobjekt. Die meisten Bauherren brauchen dazu einen Kredit von der Bank. Bei der Suche nach dem günstigsten Darlehen achten sie auf den Zinssatz, um die Angebote zu vergleichen. Ein Posten bleibt oft unberücksichtigt: die Bereitstellungszinsen. Diese können das Vorhaben aber verteuern, vor allem wenn ein Darlehen erst nach und nach abgerufen wird, was bei Neubauten typisch ist. In bestimmten Konstellationen lohnt die Alternative Zinsaufschlag.

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Wie erfahrene Anleger Immobilien finanzieren

Immobilien können auch mit einem endfälligen Darlehen finanziert werden. Hier müssen Kreditnehmer keine Tilgung an die Bank zahlen, sondern nur die Zinsen. Foto: Andrea Warnecke
Immobilien können auch mit einem endfälligen Darlehen finanziert werden. Hier müssen Kreditnehmer keine Tilgung an die Bank zahlen, sondern nur die Zinsen. Foto: Andrea Warnecke

Es gibt verschiedene Wege eine Immobilie zu finanzieren. Privatpersonen nehmen meist ein Annuitätendarlehen auf. Aber statt den Kredit nach und nach abzubezahlen, können Käufer die nötige Summe für die eigenen vier Wände auch ansparen und den Kredit erst am Ende tilgen. Das funktioniert so: Der Immobilienkäufer nimmt ein sogenanntes endfälliges Darlehen auf. «Hier sind monatlich lediglich die Zinsen zu zahlen, während die vollständige oder teilweise Kreditrückzahlung erst am Laufzeitende erfolgt», erläutert Ottmar Wolf, Vorstand der Wallrich Wolf Asset Management AG in Frankfurt.

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Wie Anleger ihr Depot ausgleichen

Bleibt die Geld-Anlage im Depot liegen, ist das für die Rendite nicht immer vorteilhaft. Anleger sollten ihr Depot deshalb regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls umschichten. Foto: Christin Klose
Bleibt die Geld-Anlage im Depot liegen, ist das für die Rendite nicht immer vorteilhaft. Anleger sollten ihr Depot deshalb regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls umschichten. Foto: Christin Klose

Fonds gelten als langfristige Wertanlage, um die sich Anleger nicht groß kümmern müssen. Viele zahlen einen einmaligen Betrag ein oder überweisen monatlich Geld, in der Hoffnung, dass nach zehn oder mehr Jahren etwas Rendite übrig bleibt. Wer sein Depot sicher gestalten möchte, streut sein Risiko. Anleger können zum Beispiel jeweils zur Hälfte in Aktien- und in Rentenfonds investieren. Die Aktienfonds sollen für die nötige Rendite und die Rentenfonds für die Sicherheit sorgen.

 

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Ein Jahr mit vielen Fragezeichen: Anlagestrategien für 2017

2016 war geprägt von politischen Überraschungen, was auch viele Anleger spürten. 2017 könnte es so weitergehen. Foto: Christin Klose
2016 war geprägt von politischen Überraschungen, was auch viele Anleger spürten. 2017 könnte es so weitergehen. Foto: Christin Klose

Der Brexit, die US-Präsidentschaftswahl oder das Verfassungsreferendum in Italien - 2016 war politisch nicht langweilig. Das konnten auch Anleger spüren. Frank Wieser vom PMP Vermögensmanagement in Düsseldorf resümiert: «Einer mäßigen Rendite standen große Schwankungen und noch mehr Unsicherheiten gegenüber.» Viele der Unsicherheiten bleiben, 2017 brauchen Anleger starke Nerven.Es gibt aber keinen Grund, generell in Panik zu verfallen, findet Wieser. «Viele große Krisen sind seit Jahren bekannt, und die Welt ist nicht untergegangen.»

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Kfz-Kasko: Auf Klausel zu grober Fahrlässigkeit achten

Wer eine Kfz-Kasko-Versicherung abschließt, prüft am besten, ob der Versicherer auch bei grober Fahrlässigkeit für den entstandenen Schaden aufkommt. Foto: Jens Schierenbeck
Wer eine Kfz-Kasko-Versicherung abschließt, prüft am besten, ob der Versicherer auch bei grober Fahrlässigkeit für den entstandenen Schaden aufkommt. Foto: Jens Schierenbeck

Bei der Kfz-Kasko-Versicherung sollten Autofahrer darauf achten, dass der Versicherer auch bei grober Fahrlässigkeit zahlt. Der Versicherungsschutz gilt dann auch bei schwerem Fehlverhalten des Versicherten. Eine entsprechende Klausel sollte im Vertrag nicht fehlen, rät die Stiftung Warentest in Berlin. Sie lautet etwa: «Wir verzichten auf den Einwand der grob fahrlässigen Herbeiführung eines Schadens». Denn sonst kann der Versicherer die Leistungen kürzen oder kommt unter Umständen für Schäden gar nicht auf, wenn der Versicherte besonders unachtsam war.

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Mehr Mindestlohn bringt weniger Arbeitszeit für Minijobber

Mindestlöhner können sich 2017 über eine Erhöhung freuen. Für Minijobber verringert sich dadurch Arbeitszeit. Foto: Jens Büttner
Mindestlöhner können sich 2017 über eine Erhöhung freuen. Für Minijobber verringert sich dadurch Arbeitszeit. Foto: Jens Büttner

Mit der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ändert sich für Minijobber die monatliche Arbeitszeit. Da sie im Monat maximal 450 Euro verdienen dürfen, müssen sie ab 2017 etwa zwei Stunden weniger arbeiten. Darauf weist der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hin. Der Mindestlohn steigt ab dem 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro. Mit dem alten Mindestlohn dürfen Minijobber höchstens 52,94 Stunden pro Monat arbeiten. Diese Stundenzahl sinkt mit dem gestiegenen Lohn auf 50,9 Stunden.

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Wie die Deutschen ihr Geld anlegen

Wenn es darum geht, Geld anzulegen, wählen die Deutschen trotz niedriger Zinsen weiterhin am liebsten solide Sparoptionen. Foto: Andrea Warnecke
Wenn es darum geht, Geld anzulegen, wählen die Deutschen trotz niedriger Zinsen weiterhin am liebsten solide Sparoptionen. Foto: Andrea Warnecke

Frankfurt/Main (dpa) - Die Sparzinsen sind im Keller - doch die meisten Deutschen scheuen bei der Geldanlage das Risiko. Was tun die Menschen mit ihrem Geld? Ein Überblick:

 

AKTIEN - Der Absturz der «Volksaktie» Telekom und das Platzen der New-Economy-Blase am Neuen Markt um die Jahrtausendwende haben viele Kleinanleger nachhaltig verschreckt.

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Neu ab 1. Januar: Höherer Freibetrag und neuer Mindestlohn

Alles neu macht der Januar: Ab dem 1.1.2017 treten zahlreiche Änderungen in Kraft, von denen Steuerzahler durchaus profitieren. Foto: Daniel Reinhardt
Alles neu macht der Januar: Ab dem 1.1.2017 treten zahlreiche Änderungen in Kraft, von denen Steuerzahler durchaus profitieren. Foto: Daniel Reinhardt

Berlin (dpa/tmn) - Neues Jahr, neues Glück. Jedes Jahr ändern sich wichtige Regeln. Diesmal müssen sich zum Beispiel Verbraucher auf sinkende Garantiezinsen einstellen, wenn sie nach dem 1. Januar eine Lebensversicherung abschließen. Dafür steigt der absetzbare Betrag für Vorsorgeaufwendungen. Ein Überblick über wichtige Änderungen: Absetzbarer Betrag für Vorsorgeaufwendungen steigt: Im kommenden Jahr können Steuerzahler mehr Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben beim Finanzamt geltend machen.

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Selbst schuld: Wann Versicherer Zahlungen kürzen dürfen

Wenn die Waschmaschine ausläuft, kann das einen großen Schaden verursachen. Oft hilft hier die Versicherung - in voller Höhe allerdings nur, wenn der Versicherte nicht fahrlässig gehandelt hat. Foto: Andrea Warnecke
Wenn die Waschmaschine ausläuft, kann das einen großen Schaden verursachen. Oft hilft hier die Versicherung - in voller Höhe allerdings nur, wenn der Versicherte nicht fahrlässig gehandelt hat. Foto: Andrea Warnecke

Brennende Adventskränze und Weihnachtsbäume oder querfliegende Silvesterraketen - rund um den Jahreswechsel brennt es besonders häufig. Allein 2015 entstand dadurch nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ein Schaden in Höhe von etwa 26 Millionen Euro. Für einen Weihnachtsbrand zahlten die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer durchschnittlich rund 2200 Euro. Dabei könnte mancher Brand bestimmt verhindert werden. Oft fehlt es aber an der nötigen Aufmerksamkeit.

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Mitnahmepauschalen sind nicht steuerfrei

Für gezahlte Mitnahmepauschalen bei Dienstfahrten kann der Arbeitgeber Lohnsteuer abrechnen. Foto: Armin Weigel
Für gezahlte Mitnahmepauschalen bei Dienstfahrten kann der Arbeitgeber Lohnsteuer abrechnen. Foto: Armin Weigel

Fahrtkosten für eine Dienstfahrt kann der Arbeitgeber Beschäftigten steuerfrei erstatten. Dies gilt aber nicht für die sogenannte Mitnahmepauschale. Zahlt der Arbeitgeber für das Mitnehmen von Kollegen zusätzlich eine Pauschale, handelt es sich um steuerpflichtigen Arbeitslohn.

«Die frühere Mitnahmepauschale, wonach 2 Cent je Kilometer für jeden Mitfahrer steuerfrei erstattet werden konnten, gilt seit dem Jahr 2014 nicht mehr», erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler.

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Worauf es bei der BU-Versicherung ankommt

Eine Krankheit kann Arbeitnehmer schnell aus der Bahn werfen. Wer eine Berufsunfähigkeitspolice hat, ist zumindest vor einem finanziellen Absturz gesichert. Foto: MITO Images
Eine Krankheit kann Arbeitnehmer schnell aus der Bahn werfen. Wer eine Berufsunfähigkeitspolice hat, ist zumindest vor einem finanziellen Absturz gesichert. Foto: MITO Images

Berufsunfähigkeit ist ein Schicksal, das viele Menschen trifft. «Statistisch gesehen wird derzeit jeder vierte Arbeitnehmer vor dem Erreichen des Rentenalters berufsunfähig», erklärt Simon Frost vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Das Problem: Die staatliche Unterstützung fällt in einem solchen Fall eher gering aus. Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung Bund bezogen 2015 knapp 1,8 Millionen Menschen eine Erwerbsminderungsrente. Im Durchschnitt bekamen sie 731 Euro im Monat.

 

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Ambulanten Pflegedienst finden: Was im Vertrag stehen muss

Wer auf Pflege angewiesen ist, braucht mitunter schnell Hilfe. Daher ist es gut, wenn der beauftragte Pflegedienst nicht zu weit vom Wohnort entfernt ist. Foto: Caroline Seidel
Wer auf Pflege angewiesen ist, braucht mitunter schnell Hilfe. Daher ist es gut, wenn der beauftragte Pflegedienst nicht zu weit vom Wohnort entfernt ist. Foto: Caroline Seidel

Bevor Pflegebedürftige nach einem ambulanten Pflegedienst suchen, sollten sie zwei Fragen klären: Welche Hilfe brauche ich? Was davon sollen professionelle Pflegekräfte übernehmen? «Die angebotenen Leistungen müssen zu den individuellen Anforderungen passen», sagt Astrid Schultze vom Pflegestützpunkt Pankow in Berlin. «Muss der Pflegebedürftige etwa beatmet werden, sollte der Anbieter darauf spezialisiert sein.»

Außerdem wichtig bei der Auswahl: «Der Pflegedienst sollte nicht allzu weit weg sein», rät Schultze.

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Geschenkgutscheine und Tickets - Tipps für Verbraucher

Ist kein anderes Datum als Frist angegeben, haben Gutscheine in der Regel eine dreijährige Verjährungsfrist. Foto: Lukas Schulze
Ist kein anderes Datum als Frist angegeben, haben Gutscheine in der Regel eine dreijährige Verjährungsfrist. Foto: Lukas Schulze

Ein Gutschein oder ein Ticket für ein Konzert sind verhältnismäßig leicht gemachte Weihnachtsgeschenke. Kein Wunder, dass sie jedes Jahr regelmäßig unterm Christbaum landen. Doch dann verschwinden sie in der Schublade und werden vergessen - oder der Beschenkte findet die Musik, die er sich auf dem Konzert anhören könnte, furchtbar. Was Verbraucher in solchen Fällen wissen sollten: Wie lange ist ein Gutschein gültig?

Hat der Händler den Gutschein nicht befristet, gilt eine dreijährige Verjährungsfrist.

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Pflegebedürftige sollten jetzt Überleitungsbescheid prüfen

Wer einen Überleitungsbescheid in Sachen Pflegegrad bekommt, sollte das Papier genau prüfen. Foto: Britta Pedersen
Wer einen Überleitungsbescheid in Sachen Pflegegrad bekommt, sollte das Papier genau prüfen. Foto: Britta Pedersen

Aus der Pflegestufe wird 2017 der Pflegegrad. Betroffene bekommen in diesen Tagen einen Brief, in dem der neue Pflegegrad steht. Wer so einen Überleitungsbescheid erhalten hat, sollte nachsehen, ob alles stimmt. Dazu rät der Sozialverband VdK Deutschland. Es könne sein, dass der falsche Pflegegrad aufgeführt ist oder die Höhe des Pflegegeldes nicht korrekt ist. Dann sollte der Betroffene Widerspruch einlegen.

 

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Lohnsteuerklassen überprüfen: Wechsel bis Jahresende möglich

Ein Wechsel der Lohnsteuerklasse kann sich für einen Arbeitnehmer finanziell lohnen. Bis zum Jahresende ist dies noch möglich. Foto: Tobias Hase
Ein Wechsel der Lohnsteuerklasse kann sich für einen Arbeitnehmer finanziell lohnen. Bis zum Jahresende ist dies noch möglich. Foto: Tobias Hase

Verheiratete Arbeitnehmer sollten bis Ende des Jahres überprüfen, ob ihre Lohnsteuerklassen noch optimal passen, vor allem dann, wenn ein Wandel oder ein wichtiges Ereignis in der Lebensplanung ansteht. «Verändert sich im kommenden Jahr etwa durch einen Jobwechsel oder eine Gehaltserhöhung das Verhältnis der Einnahmen zwischen den Ehepartnern, kann der Wechsel in eine andere Steuerklassenkombination sinnvoll sein», erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler.

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Multifunktions-Werkzeug im Test

Wer nicht für jede Aufgabe ein Extra-Gerät verwenden möchte, schafft sich am besten ein Multi-Tool an. Der Vorteil: man kann in sehr engen Verhältnissen arbeiten, ohne sich dabei zu verletzen. Foto: Kai Remmers
Wer nicht für jede Aufgabe ein Extra-Gerät verwenden möchte, schafft sich am besten ein Multi-Tool an. Der Vorteil: man kann in sehr engen Verhältnissen arbeiten, ohne sich dabei zu verletzen. Foto: Kai Remmers

Es ist ein Hilfsmittel für ambitionierte Heimwerker, die gerne ihr Haus selbst reparieren und in Schuss halten: Ein Oszillationsgerät. So ein Multifunktions-Werkzeug hat viele Aufsätze zum Sägen, Schleifen, Schaben und Spachteln. «Man spricht meist von Multi-Tools, wobei die Hersteller auch Probleme haben, einen guten Namen zu finden», erklärt Peter Baruschuke, Redakteur der Heimwerker-Zeitschrift «Selbst ist der Mann». Denn ein Multi-Tool ist eine Art Taschenmesser.

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Leere Hände an Heiligabend: Warnungen vor Fakeshops

Immer wieder gelangen Online-Einkäufer in die Fänge von Fakeshops. Am Ende ist dann bezahlt, aber der Einkaufswagen leer. Foto: Jens Büttner
Immer wieder gelangen Online-Einkäufer in die Fänge von Fakeshops. Am Ende ist dann bezahlt, aber der Einkaufswagen leer. Foto: Jens Büttner

Wenn die Wunschkamera nur noch 250 statt 1500 Euro kostet oder der Kühlschrank um die Hälfte reduziert ist, zögern manche Schnäppchenjäger nicht lange. Doch wer lieber online als im Geschäft shoppen geht, muss besonders in der Vorweihnachtszeit bei den Angeboten genau hingucken.

Verbraucherschützer warnen vor sogenannten Fakeshops. Bei Amazons Marktplatz, wo Händler ihre Waren anbieten, könne sich etwa schon der Eindruck vom «Eldorado für Betrüger» aufdrängen, schreibt die Verbraucherzentrale NRW in schroffen Worten im Internet. «Es ist ein Dauerthema», sagt Christian Aldenhoff von der Verbraucherzentrale. Schon vor einem Jahr seien erste Beschwerden über Amazons Händlerportal Marketplace eingegangen. Es gebe auch andere, kleinere Plattformen mit dem gleichen Problem, doch der Onlineriese sei die bekannteste. Zu Weihnachten wird hier besonders viel bestellt - doch wer nicht genau hinschaut, könnte an Heiligabend mit leeren Händen dastehen.

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So lässt sich beim Immobilienkredit sparen

Auch zu Zeiten des Niedrigzinses sind Immobilienkredite nicht überall ein Schnäppchen. Die Stiftung Warentest hat unter den Anbietern große Unterschiede ausgemacht. Foto: Jan Woitas
Auch zu Zeiten des Niedrigzinses sind Immobilienkredite nicht überall ein Schnäppchen. Die Stiftung Warentest hat unter den Anbietern große Unterschiede ausgemacht. Foto: Jan Woitas

Kein Immobilienkredit ohne guten Vergleich: Wer die Konditionen verschiedener Anbieter prüft, kann viel Geld sparen. Das zeigt ein Test der Stiftung Warentest. Für die Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 1/2017) haben die Experten die Zinsen für ein Darlehen über 200 000 Euro verglichen.

Bei einer Laufzeit von 10 Jahren lag der Unterschied zwischen günstigster und teuerster Bank bei rund 13 300 Euro. Bei 15 Jahren Laufzeit waren es rund 27 000 Euro, bei 20 Jahren Laufzeit lag die Differenz bei rund 29 000 Euro.

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Was tun, wenn die private Krankenversicherung teurer wird?

Viele private Krankenversicherer wollen ihre Beiträge anheben. Versicherte sind dem aber nicht machtlos ausgeliefert. Sie können zum Beispiel in einen günstigeren Tarif wechseln. Foto: Peter Kneffel
Viele private Krankenversicherer wollen ihre Beiträge anheben. Versicherte sind dem aber nicht machtlos ausgeliefert. Sie können zum Beispiel in einen günstigeren Tarif wechseln. Foto: Peter Kneffel

Privat Krankenversicherte müssen auch im nächsten Jahr mit steigenden Beiträgen rechnen. «Grundsätzlich kann es 2017 durch das einmalige Zusammentreffen verschiedener Faktoren zu einer ungewöhnlichen Beitragserhöhung in vielen PKV-Tarifen kommen», sagt Volker Leienbach. Die Gründe: Steigenden Kosten und niedrige Zinsen. «Was am Kapitalmarkt nicht zu erwirtschaften ist, muss - so ist es gesetzlich vorgeschrieben - durch eine Erhöhung der Vorsorge ausgeglichen werden», meint Leienbach vom Verband der privaten Krankenversicherungen.

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Endspurt für Steuerzahler: Das muss bis 31.12. erledigt sein

Steuerzahler können Geld sparen. Dafür müssen sie bis zum Jahresende aber noch ein wenig Papierkram erledigen. Foto: Monique Wüstenhagen
Steuerzahler können Geld sparen. Dafür müssen sie bis zum Jahresende aber noch ein wenig Papierkram erledigen. Foto: Monique Wüstenhagen

Kurz vor dem Jahresende kann es noch einmal hektisch werden. Gemeint ist damit aber nicht der Einkaufsstress vor Weihnachten. Vielmehr sollten Steuerzahler ihre Unterlagen vor Silvester noch einmal ordnen. Wer wichtige Stichtage beachtet, kann unter Umständen Geld sparen. Sieben Tipps im Überblick: 

 

Zulagen für die Riester-Rente sichern:

Riester-Sparer bekommen staatliche Zulagen, allerdings nur auf Antrag. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund hin.

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Was Verbraucher beim Spenden wissen müssen

Vor Weihnachten sammeln viele Organisationen Spenden. Foto: Caroline Seidel
Vor Weihnachten sammeln viele Organisationen Spenden. Foto: Caroline Seidel

Ob für Notleidende, bedürftige Kinder oder für kulturelle Anliegen - jedes Jahr sammeln Organisationen und Vereine in der Vorweihnachtszeit Spenden. Die gute Nachricht: Viele Organisationen informieren transparent über ihre Arbeit. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Studie des Analyse- und Beratungshaus Phineo im Auftrag von «Spiegel Online». Untersucht wurden dafür insgesamt 50 der bekanntesten deutschen Spendenorganisationen. Das Ergebnis:

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Mit Sachbezug Steuern und Sozialversicherungsabgaben sparen

Unter bestimmten Bedingungen sind Zuschüsse, die Arbeitgeber ihren Beschäftigten gewähren, steuer- und sozialversicherungsfrei. Foto: Jens Wolf
Unter bestimmten Bedingungen sind Zuschüsse, die Arbeitgeber ihren Beschäftigten gewähren, steuer- und sozialversicherungsfrei. Foto: Jens Wolf

Es muss nicht immer eine Lohnerhöhung sein. Statt mehr Gehalt können Arbeitgeber ihren Beschäftigten auch Zuschüsse zahlen, zum Beispiel für den Kindergarten oder für Fahrten zwischen der Wohnung und der ersten Tätigkeitsstätte. Der Vorteil: Die Zuschüsse können innerhalb bestimmter Größenordnungen steuer- und sozialversicherungsfrei gewährt werden, erklärt der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) in Berlin.

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Ein Überblick: Neue Steuer-Regeln für Fondsanleger

Die Regeln für die Besteuerung von Fonds ändern sich: Ab 2018 müssen die Fonds auf Erträge Steuern abführen. Anleger sollen dadurch aber nicht mehr belastet werden. Foto: Andrea Warnecke
Die Regeln für die Besteuerung von Fonds ändern sich: Ab 2018 müssen die Fonds auf Erträge Steuern abführen. Anleger sollen dadurch aber nicht mehr belastet werden. Foto: Andrea Warnecke

Fonds sind bei Bundesbürgern eine beliebte Anlageform. Die Fondsbranche verwaltete Ende September ein Vermögen von 2,8 Billionen Euro. An den Erträgen will sich künftig auch der Fiskus beteiligen. Die Reform der Investmentbesteuerung, die im Sommer umgesetzt wurde, sieht einige Änderungen vor. Antworten auf wichtigsten Fragen:

 

Was genau ändert sich bei der Besteuerung von Fonds? Ab dem 1. Januar 2018 werden Erträge deutscher Fonds mit 15 Prozent besteuert, erläutert der BVI.

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Höherer Mindestlohn ab 2017: Zeit bei Minijobs anpassen

Am 1. Januar 2017 steigt der gesetzliche Mindestlohn um 35 Cent auf 8,84Euro an. Foto: Arno Burgi
Am 1. Januar 2017 steigt der gesetzliche Mindestlohn um 35 Cent auf 8,84Euro an. Foto: Arno Burgi

Der gesetzliche Mindestlohn steigt - das müssen alle beachten, die etwa einen Babysitter oder eine Putzfrau auf Minijob-Basis beschäftigen. Zum 1. Januar 2017 wird der Mindestlohn von derzeit 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde angehoben. Darauf macht der Steuerberaterverband Berlin-Brandenburg aufmerksam. Durch die Anhebung stehen künftig jeden Monat etwa zwei Stunden weniger zur Verfügung, bis die 450 Euro erreicht sind. 

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Was Verbraucher gegen Identitätsdiebstahl tun können

Persönliche Daten sind wertvoll. Gelangen sie in die Hände von Kriminellen, kann das unangenehme Folgen haben. Identitäts-Diebstahl wird ein immer größeres Problem. Foto: Oliver Berg
Persönliche Daten sind wertvoll. Gelangen sie in die Hände von Kriminellen, kann das unangenehme Folgen haben. Identitäts-Diebstahl wird ein immer größeres Problem. Foto: Oliver Berg

Verblüfft hält der ältere Herr seine Rechnung in den Händen. Er soll bei einem großen Online-Versandhändler mehrere Paar Damenschuhe bestellt haben. Aber was soll der Rentner damit anfangen? «Zu uns kommen immer häufiger Betroffene, die Rechnungen von Firmen erhalten, von denen sie noch nie gehört haben», sagt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. Sie kennt viele solcher Fälle. Sie wurden Opfer von Identitätsdiebstahl - so heißt eine vergleichsweise neue Betrugsform.

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Antrag auf Pflege bis Jahresende kann sich lohnen

Am 1. Januar 2017 ändert sich das Pflegesystem. Statt drei Stufen wird es in Zukunft fünf Grade geben. Foto: Jens Büttner
Am 1. Januar 2017 ändert sich das Pflegesystem. Statt drei Stufen wird es in Zukunft fünf Grade geben. Foto: Jens Büttner

Die Bundesregierung steht im Wort: Bei der Umstellung auf ein neues Leistungssystem nach Pflegegraden wird niemand schlechter gestellt. Das gilt für die heute rund 2,8 Millionen Pflegebedürftigen. Doch Menschen, die in diesen Tagen und Wochen einen Erstantrag auf Pflegeleistungen stellen wollen, sollten sich gut überlegen, ob sie das in den letzten Wochen dieses Jahres noch nach dem alten System tun, oder erst 2017 nach dem neuen. Es könnte sich auszahlen.

Was ändert sich für Pflegebedürftige zum 1. Januar?

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Rohstoff-Investments sind komplex

Anlage zum Anfassen: Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen lässt sich Gold auch physisch erwerben und lagern. Foto: Frank Rumpenhorst
Anlage zum Anfassen: Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen lässt sich Gold auch physisch erwerben und lagern. Foto: Frank Rumpenhorst
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Was bei Zahnzusatzversicherungen zählt

Zahnersatz ist teuer. Wer Wert auf hochwertige Behandlungen legt, sollte über eine Zusatzversicherung nachdenken. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Zahnersatz ist teuer. Wer Wert auf hochwertige Behandlungen legt, sollte über eine Zusatzversicherung nachdenken. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Angenehm ist der Besuch beim Zahnarzt nie. Schon gar nicht, wenn eine aufwändige Behandlung ansteht. Da sollte sich der Patient nicht auch noch um die Behandlungskosten sorgen müssen. In Deutschland sind gesetzlich Krankenversicherte prinzipiell gut abgesichert: Die Leistungen bei einer Zahnbehandlung sind im internationalen Vergleich sehr umfangreich, erläutert der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer in Berlin, Prof. Dietmar Oesterreich. Doch nicht immer übernimmt die Kasse die Kosten voll.

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Steuer-Freibeträge noch bis 30. November eintragen lassen

Das Jahr geht langsam zu Ende. Noch bis Ende November lassen sich Freibeträge beantragen. Foto: Oliver Berg
Das Jahr geht langsam zu Ende. Noch bis Ende November lassen sich Freibeträge beantragen. Foto: Oliver Berg

Der Countdown läuft: Noch bis zum 30. November können sich Arbeitnehmer Freibeträge für das Jahr 2016 eintragen lassen. Darauf weist der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) in Berlin hin.

Wer in diesem Jahr zum Beispiel hohe Werbungskosten hatte, zahlt mithilfe eines Freibetrags im Dezember weniger Lohnsteuer. Wer bis Ende Dezember einen Freibetrag für 2017 beantragt, zahlt dann ab Januar 2017 weniger Lohnsteuer.

 

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Hilfe bei Auftragsflaute: Absicherung für Selbstständige

Wenn Selbständige rechtzeitig eine freiwillige Arbeitslosenversicherung abschließen, können sie Ansprüche auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit erwerben. Foto: Peter Kneffel
Wenn Selbständige rechtzeitig eine freiwillige Arbeitslosenversicherung abschließen, können sie Ansprüche auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit erwerben. Foto: Peter Kneffel

Wer sich eine eigene Existenz aufbaut oder bereits selbstständig tätig ist, dem kann die Erwerbslosigkeit drohen - etwa bei einer Auftragflaute. Doch auch Selbstständige können sich dagegen absichern und auf freiwilliger Basis eine Arbeitslosen-versicherung abschließen. Vorausgesetzt: Sie waren zwei Jahre vor Gründung mindestens zwölf Monate pflichtversichert. Alternativ müssen sie «unmittelbar davor Arbeitslosengeld bezogen haben», sagt Andreas Lutz, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) in München.

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Tipps zum Heizkosten-Sparen im Check

Mit einfachen Änderungen des Heizverhaltens kann man im Winter viel Geld sparen. Foto: Andrea Warnecke
Mit einfachen Änderungen des Heizverhaltens kann man im Winter viel Geld sparen. Foto: Andrea Warnecke

Machen wir uns nichts vor: Der beste Tipp wird oft nicht angenommen. Das gilt auch für die Ratschläge zum Sparen bei den Heizkosten, die man Jahr für Jahr liest. Man setzt sie einfach doch nicht um. Aber manches bleibt vielleicht hängen, wenn man weiß, wie viele Euro die eine oder andere einfache Veränderung in seinem Verhalten ausmacht. Was bringt das alles denn wirklich?  1. Ein Grad kühler: Bis zu 115 Euro bei einer Gasheizung Der Tipp: Wer die Heizung minimal runterdreht, verliert nicht an Komfort. Er spart aber Geld.

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Sparer: Für mehr Rendite müssen sie mehr Risiko wagen

Der Weltspartag wurde 1925 eingeführt. Foto: Fredrik von Erichsen
Der Weltspartag wurde 1925 eingeführt. Foto: Fredrik von Erichsen

Für klassische Sparanlagen erhalten Verbraucher derzeit kaum noch Zinsen. Der Grund dafür: «Die Inflationsrate liegt heute höher als die durchschnittlichen Sparzinsen. Mit der Folge, dass Anleger reale Verluste machen», sagt Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Bremen. Das sei vielen Sparern nicht bewusst, da sich ihr Geld scheinbar vermehrt - dabei verliert es an Kaufkraft. Aus ihrer Sicht müssten Verbraucher sich also umstellen und sich mehr dem Risiko öffnen, um überhaupt noch Rendite-Chancen zu haben.

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Privat versichert: Was tun, wenn Versicherer nicht zahlt?

Privat Krankenversicherte gelten als privilegiert. Doch mitunter kommt es zum Ärger bei der Abrechnung. In diesem Fall können sich Versicherte an den Ombudsmann wenden. Foto: Monique Wüstenhagen
Privat Krankenversicherte gelten als privilegiert. Doch mitunter kommt es zum Ärger bei der Abrechnung. In diesem Fall können sich Versicherte an den Ombudsmann wenden. Foto: Monique Wüstenhagen

Mal war die Behandlung angeblich medizinisch nicht notwendig. Dann wieder sind die Arztgebühren zu hoch. Regelmäßig weigern sich private Krankenversicherer, Rechnungen zu erstatten. Der Privatpatient bleibt dann auf den Kosten sitzen. Doch das muss nicht so sein: «Auf gar keinen Fall sollten Versicherte zu früh aufgeben», sagt Ulrike Steckkönig. Die Versicherungsexpertin der Stiftung Warentest in Berlin weiß: Wer sich wehrt, bekommt oft wenigstens einen Teil seines Geldes wieder.

 

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Bei fehlendem Kita-Platz Verdienstausfall einklagen

Claudia Menschel hat gemeinsam mit zwei Müttern aus Leipzig geklagt. Wegen der Verzögerungen konnten sie nicht wie geplant nach einem Jahr Elternzeit wieder voll arbeiten. Foto: Sebastian Willnow
Claudia Menschel hat gemeinsam mit zwei Müttern aus Leipzig geklagt. Wegen der Verzögerungen konnten sie nicht wie geplant nach einem Jahr Elternzeit wieder voll arbeiten. Foto: Sebastian Willnow

Eltern, die zum Wunschtermin keinen Betreuungsplatz für ihr Kleinkind bekommen und deshalb erst später arbeiten gehen können, haben grundsätzlich Anspruch auf Schadenersatz. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Die verantwortliche Kommune muss dem Urteil zufolge aber nur dann zahlen, wenn sie den Mangel mitverschuldet hat. Geklagt haben drei Frauen aus Leipzig. Sie hatten jeweils kurz nach der Geburt ihrer Kinder bei der Stadt Bedarf an einem Kita-Platz nach einem Jahr Elternzeit angemeldet.

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Wo Anleger wichtige Informationen finden

Vor einer Investition sollten sich Sparer über ihre Anlage gut informieren. Einige Kennzahlen können helfen, das richtige Produkt für die eigene Anlagestrategie auszuwählen. Foto: Monique Wüstenhagen
Vor einer Investition sollten sich Sparer über ihre Anlage gut informieren. Einige Kennzahlen können helfen, das richtige Produkt für die eigene Anlagestrategie auszuwählen. Foto: Monique Wüstenhagen

Geldanlage funktioniert nicht von allein. Vor der Investition sollte sich jeder Sparer zumindest ein paar grundlegende Gedanken machen. Zum Beispiel über die eigenen Sparziele und die Risikoneigung. Diese können sich dann in der persönlichen Anlagestrategie widerspiegeln. Doch woran erkennen Anleger, welche Wertpapiere sich eignen und welche Risiken sie dabei eingehen? Für die Auswahl und Bewertung von Wertpapieren rät Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Bremen, eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen. Anleger brauchen neben umfangreichen Informationen auch genügend Wissen.

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«Finanztest» warnt Senioren vor riskanten Beteiligungen

Nicht immer passen Anlage-Produkte zum Risikoprofil des Anlegers. Foto: Franziska Gabbert
Nicht immer passen Anlage-Produkte zum Risikoprofil des Anlegers. Foto: Franziska Gabbert

Geschlossene Fonds eignen sich nach Einschätzung der Stiftung Warentest in der Regel nicht als Geldanlage für Senioren. Das gilt jedenfalls dann, wenn sie sicherheitsorientierte Anleger sind und kurzfristig über ihr Geld verfügen wollen.

In ihrer Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 11/2016) berichtet die Stiftung über mehrere Fälle, in denen Finanzberater Rentnern mitunter riskante Geldanlagen und nicht bedarfsgerechte Produkte vermittelt haben.

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Mit dem Eigenheim die Rente aufbessern?

Immobilienbesitzer können ihre Rente mit einer Umkehrhypothek bei einer Bank oder einer Versicherung aufbessern. Nach dem Tod kann der Geldgeber die Immobilie verwerten. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Immobilienbesitzer können ihre Rente mit einer Umkehrhypothek bei einer Bank oder einer Versicherung aufbessern. Nach dem Tod kann der Geldgeber die Immobilie verwerten. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Ob Umkehrhypothek, Renten-Hypothek, Immobilienverzehrkredit: Die Modelle ähneln einem Kredit, der monatlich ausbezahlt wird, sagt Achim Reif vom Verband deutscher Pfandbriefbanken in Berlin. Mit dem Unterschied: Der Eigentümer kann bis ans Lebensende oder bis zum Umzug ins Altersheim mietfrei in den eigenen vier Wänden wohnen. Erst dann übernimmt der Geldgeber das Haus und kann es verwerten. Die klassische Umkehrhypothek funktioniert so:

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Kosten für baulichen Maßnahmen beim Fiskus absetzen

Wer bauliche Maßnahmen beim Fiskus absetzen will, muss unter Umständen mehrere Posten zusammenrechnen. Foto: Oliver Berg
Wer bauliche Maßnahmen beim Fiskus absetzen will, muss unter Umständen mehrere Posten zusammenrechnen. Foto: Oliver Berg

Wenn ein Eigentümer die Immobilie direkt nach der Anschaffung umgestaltet, muss er die Kosten für die baulichen Maßnahmen unter Umständen zusammenrechnen, um sie steuerlich geltend zu machen. Das gilt jedenfalls, wenn die Gesamtkosten innerhalb von drei Jahren 15 Prozent der Anschaffungskosten übersteigen. Denn dann gelten sie als anschaffungsnahe Herstellungskosten. In so einem Fall dürfen Eigentümer auch Schönheitsreparaturen nicht isoliert als sofortige Werbungskosten beim Fiskus angeben.

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Ein Fall für die Gewerbesteuer

Wer mit der Vermietung von Wohnraum zusätzliche Leistungen anbietet, kann zur Zahlung der Gewerbesteuer verpflichtet werden. Foto: Oliver Berg
Wer mit der Vermietung von Wohnraum zusätzliche Leistungen anbietet, kann zur Zahlung der Gewerbesteuer verpflichtet werden. Foto: Oliver Berg

Vermieter dürfen neben der Wohnraum-vermietung auch zusätzliche Leistungen anbieten. Mieteinnahmen können trotzdem als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung bei der Steuer angesetzt werden. Aber Vorsicht: Wenn zusätzliche Leistungen angeboten werden wie etwa in einem Hotel oder in einer Fremdenpension üblich, kann das ungeahnte Folgen haben. «Dann qualifiziert das Finanzamt die Einnahmen womöglich als Einkünfte aus Gewerbebetrieb», erläutert Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler.

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Beitragserhöhung: Was privat Krankenversicherte tun können

Für ihren Versicherungsschutz zahlen privat Krankenversicherte in der Regel sowieso mehr bei der gesetzlichen Krankenkasse. Nun wird es noch teurer. Foto: Franziska Gabbert
Für ihren Versicherungsschutz zahlen privat Krankenversicherte in der Regel sowieso mehr bei der gesetzlichen Krankenkasse. Nun wird es noch teurer. Foto: Franziska Gabbert

Wer in den kommenden Wochen eine Beitragserhöhung von seiner privaten Krankenkasse erhält, kann den Vertrag kündigen. «Die Kündigung ist innerhalb von zwei Monaten nach Erhalt der Beitragserhöhung möglich», erklärt Erk Schaarschmidt von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Wer also am 4. November 2016 ein entsprechendes Schreiben erhält, kann bis zum 3. Januar 2017 den Vertrag auflösen. Die Kündigung gilt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Beitragserhöhung wirken soll – also etwa zum 1. Januar 2017.

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Worauf Rentner achten müssen

Den Ruhestand am Meer genießen - viele Rentner träumen davon. Die gute Nachricht: Wer tatsächlich umzieht, bekommt seine Rente in der Regel ins Ausland überwiesen. Foto: Westend61/Jan de Kelder
Den Ruhestand am Meer genießen - viele Rentner träumen davon. Die gute Nachricht: Wer tatsächlich umzieht, bekommt seine Rente in der Regel ins Ausland überwiesen. Foto: Westend61/Jan de Kelder

Von einem Altersruhesitz fernab der Heimat träumen viele. Manche schaffen den Sprung tatsächlich: Sie packen die Umzugskisten, geben ihre gewohnte Umgebung auf und verlagern ihren Lebensmittelpunkt in nahe oder ferne Länder - und zwar dauerhaft. Rund 229 000 Renten wurden 2015 Monat für Monat an deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz im Ausland überwiesen. 2014 waren es noch 225 000 Renten. Diese Zahlen nennt Dirk von der Heide von der Deutschen Renten-versicherung Bund in Berlin.

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In Investmentclubs anlegen

Geldanlage kann eine trockene Materie sein. Gemeinsam anlegen ist für manche Anleger deshalb eine Alternative. In Investmentclubs können sie sich mit Gleichgesinnten austauschen und Anlageentscheidungen treffen. Foto: Mascha Brichta
Geldanlage kann eine trockene Materie sein. Gemeinsam anlegen ist für manche Anleger deshalb eine Alternative. In Investmentclubs können sie sich mit Gleichgesinnten austauschen und Anlageentscheidungen treffen. Foto: Mascha Brichta

Wie entwickelt sich der Automarkt? Lohnt sich jetzt der Kauf der Aktien eines Herstellers? Oder werden besser Aktien im Pharma-Bereich gekauft? Diskussionen über solchen Fragen führen Mitglieder von Investmentclubs regelmäßig. In diesen Clubs schließt sich eine Gruppe von Privatleuten zusammen und trifft gemeinsam Geldanlage-Entscheidungen. Die Clubs bestehen häufig aus 5 bis 15 Mitgliedern, sagt Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), der Dachverband dieser Clubs in Deutschland ist.

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Für wen eignet sich welcher Riester-Vertrag?

Nicht jeder Sparplan für die Rente passt zu jedem. Individuelle Faktoren sind entscheidend. Foto: Andrea Warnecke
Nicht jeder Sparplan für die Rente passt zu jedem. Individuelle Faktoren sind entscheidend. Foto: Andrea Warnecke

Riestern ist nicht gleich Riestern. Bei der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge gibt es unterschiedliche Produktarten: Versicherungen, Bank- oder Fonds-Sparpläne und Bausparprodukte. Für wen sich was eignet, hängt von individuellen Faktoren wie den eigenen Sparzielen und der eigenen Risikoneigung ab. Darüber informiert die Verbraucherzentrale Brandenburg. Ganz grob lässt sich sagen: Bei Fonds-Sparplänen gehen Verbraucher meist ein größeres Risiko ein, dafür sind oft die Renditechancen höher.

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Altverträge von Lebens- und Rentenversicherungen

Mit einer Lebensversicherung für das Alter vorzusorgen, wird immer schwerer. Im kommenden Jahr soll der Garantiezins weiter sinken. Foto: Jens Büttner
Mit einer Lebensversicherung für das Alter vorzusorgen, wird immer schwerer. Im kommenden Jahr soll der Garantiezins weiter sinken. Foto: Jens Büttner

Lebens- und Rentenversicherungen waren bei den Bundesbürgern lange Zeit beliebt. Sicherheit und eine verlässliche Rendite versprachen sich vielen von den Verträgen. Doch die Beliebtheit hat gelitten: Zwar registrierte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Ende 2015 noch etwa 86,7 Millionen Verträge. Im Vergleich zu 2014 ist das aber ein Minus von 1,7 Prozent. Einer der Gründe sind die sinkenden Renditen.

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Abschläge durchrechnen: Tipps zum vorzeitigen Ruhestand

Gemeinsam die Sonne genießen und nicht mehr an die Arbeit denken. Wer vorzeitig in den Ruhestand gehen will, muss diesen Schritt gut durchrechnen. Foto: Westend61/Roger Richter
Gemeinsam die Sonne genießen und nicht mehr an die Arbeit denken. Wer vorzeitig in den Ruhestand gehen will, muss diesen Schritt gut durchrechnen. Foto: Westend61/Roger Richter

Ältere Berufstätige können es mitunter kaum abwarten, das Arbeitsleben hinter sich zu lassen. Viele erwägen, schon vorzeitig in Rente zu gehen. Oft ist dieser Schritt aber mit Abschlägen verbunden. «Bei einem vorzeitigen Ruhestand muss in aller Regel pro vorgezogenen Monat ein Abschlag von 0,3 Prozent in Kauf genommen werden». Das sagt Dirk von der Heide von der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin. Ausgleichen lässt sich das unter Umständen durch zusätzliche Zahlungen.

 

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Bloß kein Sparschwein: So sparen Großeltern für Enkel

Ersparnisse wachsen lassen? Das Sparschwein ist nach Expertenmeinung die schlechteste Form, um für den Nachwuchs Geld anzulegen. Foto: beyond/Vladimir Godnik
Ersparnisse wachsen lassen? Das Sparschwein ist nach Expertenmeinung die schlechteste Form, um für den Nachwuchs Geld anzulegen. Foto: beyond/Vladimir Godnik

«Wir kriegen ein Kind.» Mit dieser Nachricht steht die Welt erst einmal Kopf. Nicht nur für die werdenden Eltern. Auch die Verwandten freuen sich in aller Regel mit. Allen voran die Großeltern, die häufig auch langfristig vorsorgen wollen. Doch es gibt einige Stolperfallen. «Junior Depot», «Junior Sparplan» – Banken haben natürlich Produkte, die sich an junge Kunden richten. «Es sind ganz normale Sparprodukte», sagt Jan Philip Weber vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisen-banken in Berlin.

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