Aktuelle Studien und Branchenberichte


© Mathias Rosenthal - Fotolia.com
© Mathias Rosenthal - Fotolia.com

Nachfolgend finden Sie laufend aktuelle Studien, die Ihnen wertvolles Hintergrundwissen für Ihre Ent-scheidungsfindung im beruflichen Alltag liefern. Wenn auch Sie eine Studie unter dieser Rubrik veröffentlichen möchten, dann sprechen Sie mit uns unter 0172 / 710 97 24 oder senden Sie uns eine Mail an a.gross@media-team7.de



Deutsches Gesundheitssystem mit Spitzenwerten in Europa

Laut PKV-Studie ist die Gesundheitsversorgung in Deutschland besser als in anderen europäischen Ländern. Hierzulande profitieren Patienten etwa von kurzen Wartezeiten. Foto: Bernd Weißbrod
Laut PKV-Studie ist die Gesundheitsversorgung in Deutschland besser als in anderen europäischen Ländern. Hierzulande profitieren Patienten etwa von kurzen Wartezeiten. Foto: Bernd Weißbrod

Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steht nach einer neuen Studie des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) an der Spitze in Europa. Das deutsche Gesundheitssystem biete seinen Versicherten im europäischen Vergleich die kürzesten Wartezeiten, den schnellsten Zugang zu innovativen Arzneimitteln, die freie Arztwahl sowie einen umfangreichen Leistungskatalog. Das geht aus Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) hervor.

 

mehr lesen

Glücksstudie setzt Norwegen auf Rang 1

Norwegen eroberte den Spitzenplatz im Weltglücksbericht. Foto: Martin Schutt/Symbolbild
Norwegen eroberte den Spitzenplatz im Weltglücksbericht. Foto: Martin Schutt/Symbolbild

Norwegen ist einer Studie internationaler Experten zufolge das glücklichste Land der Welt. Das skandinavische Land eroberte den Spitzenplatz im Weltglücksbericht, den die Fachleute am Montag in New York zum fünften Mal vorlegten. Norwegen löst damit das zuvor dreimalig erst platzierte Dänemark ab. Im vergangenen Jahr hatten die Norweger noch auf dem vierten Rang gelegen. In den bisherigen Ausgaben des Berichts hatte es nur einmal 2015 die Schweiz an die erste Stelle geschafft. 

mehr lesen

Menschen in Deutschland geben so viel für Urlaub aus wie nie

Die Reisemesse ITB hat in diesem Jahr mehr als 10 000 Aussteller aus 184 Urlaubsregionen. Foto: Rainer Jensen
Die Reisemesse ITB hat in diesem Jahr mehr als 10 000 Aussteller aus 184 Urlaubsregionen. Foto: Rainer Jensen

Trotz eines von Terror und Unsicherheit geprägten Jahres haben die Bundesbürger 2016 laut einer Studie so viel Geld für Urlaub ausgegeben wie noch nie. Die Gesamtausgaben lagen bei 88 Milliarden Euro und erreichten damit einen Rekordwert - 2015 waren es 87 Milliarden Euro gewesen.

Das ist das Ergebnis der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), die auf der Reisemesse ITB in Berlin vorgestellt wurde. Berücksichtigt wurden Urlaubsreisen ab fünf Tagen und Kurzreisen.

 

mehr lesen

Mittelstand: Ein Fünftel aller Führungskräfte sind Frauen

Maue Bilanz: Den höchsten Frauenanteil im Vorstand wiesen zuletzt die 30 Dax-Konzerne mit 11 Prozent aus. Foto: Oliver Berg/Symbol
Maue Bilanz: Den höchsten Frauenanteil im Vorstand wiesen zuletzt die 30 Dax-Konzerne mit 11 Prozent aus. Foto: Oliver Berg/Symbol

Deutschlands mittelständische Unternehmen werden Studien zufolge häufiger von Frauen geführt als börsennotierte Unternehmen. Nach Angaben der staatseigenen Förderbank KfW stagnierte der Anteil der Chefinnen in kleineren und mittleren Unternehmen zuletzt zwar bei 18 Prozent. In der Vergangenheit hatte er zeitweise bei 19,4 Prozent gelegen, wie aus der Studie hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

 

mehr lesen

«Chancenspiegel»: Jeder achte Ausländer ohne Schulabschluss

Im «Chancenspiegel 2017» wird untersucht, wie stark Bildungserfolge vom sozialen Hintergrund der Schüler abhängen. Foto: Julian Stratenschulte
Im «Chancenspiegel 2017» wird untersucht, wie stark Bildungserfolge vom sozialen Hintergrund der Schüler abhängen. Foto: Julian Stratenschulte

Mangelnde Chancengerechtigkeit für junge Ausländer ist nach einer neuen Bildungsstudie eines der Hauptprobleme im deutschen Schulsystem. Für Jugendliche mit ausländischem Pass sei inzwischen das Risiko eines Abbruchs - ohne zumindest den Hauptschulabschluss zu erreichen - mehr als doppelt so hoch wie für ihre deutschen Mitschüler. Zu diesem Ergebnis kommt der am Mittwoch in Berlin vorgestellte «Chancenspiegel 2017» der Bertelsmann-Stiftung, eine umfangreiche Analyse schulstatistischer Daten von 2002 bis 2014.

mehr lesen

Studie hinterfragt «Schönheitsprämien» im Job

Schönheit wirkt sich finanziell doch nicht so stark aus wie gedacht. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Schönheit wirkt sich finanziell doch nicht so stark aus wie gedacht. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Zahlt sich gutes Aussehen mit barer Münze im Job aus? Eine neue Studie stellt die seit Jahren vorherrschende These einer «Schönheitsprämie» zumindest für den US-Arbeitsmarkt in Frage. Oft verdienten die am wenigsten attraktiven Menschen sogar mehr als besser aussehende, schreiben Satoshi Kanazawa von der London School of Economics und Mary Still von der University of Massachusetts im «Journal of Business and Psychology».

mehr lesen

Mütter in Deutschland weniger berufstätig als anderswo

Mit 39 Prozent arbeiten überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit, das ergab eine Studie der OECD. Foto: Patrick Pleul
Mit 39 Prozent arbeiten überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit, das ergab eine Studie der OECD. Foto: Patrick Pleul

Frauen mit Kindern in Deutschland sind weniger berufstätig als in vielen anderen Ländern und überdurchschnittlich mit Haushalt und Betreuung beschäftigt. Ein Grund dafür ist der hohe Anteil von Teilzeitarbeit, stellt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fest, die nun veröffentlicht wurde.

Demnach waren 2014 zwar rund 70 Prozent der Mütter in Deutschland erwerbstätig.

mehr lesen

Studie: Ende des Mietanstiegs in größten Städten naht

«Mieten runter!» steht der Fassade eines Hauses. Foto: Andreas Gebert/Archiv
«Mieten runter!» steht der Fassade eines Hauses. Foto: Andreas Gebert/Archiv

In den größten deutschen Städten ist nach einer Branchenstudie ein Ende des jahrelangen Mietanstiegs in Sicht. Gerade in Berlin und München sei bald nicht mehr mit steigenden Mieten in Neuverträgen zu rechnen, möglicherweise auch in Hamburg, heißt es in der Untersuchung des Zentralen Immobilienausschusses (ZIA), die der Verband am Dienstag der Bundesregierung übergab. Bestandsmieten steigen demnach langsam weiter. Eigentumswohnungen in diesen Städten könnten in vier bis fünf Jahren um bis zu ein Drittel billiger werden.

 

mehr lesen

Studie: In Stuttgart werden viel zu wenig Wohnungen gebaut

Blick auf ein Wohnquartier in der Innenstadt von Stuttgart. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Blick auf ein Wohnquartier in der Innenstadt von Stuttgart. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Ein starker Zuzug und ein Mangel passender Wohnungen verstärken laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Großstädten wie Stuttgart den Druck auf den Wohnungsmarkt. In Metropolen fehlten mehr Wohnungen als bisher angenommen, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie des IW und des Immobilienspezialisten Deutsche Invest Immobilien. Mehr als 88 000 neue Wohnungen jährlich müssten bis 2020 alleine in den sieben begehrtesten Metropolen entstehen, so die Analyse.

mehr lesen

Unter Mindestlohn: Mehr Kontrollen bei Minijobs gefordert

Knapp die Hälfte der geringfügig Beschäftigten bekamen laut Studie 2015 weniger als 8,50 Euro brutto die Stunde. Foto: Jens Büttner/Archiv
Knapp die Hälfte der geringfügig Beschäftigten bekamen laut Studie 2015 weniger als 8,50 Euro brutto die Stunde. Foto: Jens Büttner/Archiv

Vielen Minijobbern in Deutschland wurde der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn im Jahr der Einführung vorenthalten. Einer Studie zufolge bekamen 2015 knapp die Hälfte dieser geringfügig Beschäftigten weniger als 8,50 Euro brutto die Stunde, die Arbeitgeber damals mindestens zahlen mussten. Jeder Fünfte erhielt nicht einmal 5,50 Euro, ergab eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, die am Montag veröffentlicht wurde. Der Mindestlohn gilt seit Januar 2015. Inzwischen wurde er auf 8,84 Euro erhöht.

mehr lesen

Treueherzen und Payback-Punkte: Deutsche sammeln und sammeln

Mit Sammelpunkten wollen Verbrauchermärkte die Kunden an sich binden. Foto: Roland Weihrauch
Mit Sammelpunkten wollen Verbrauchermärkte die Kunden an sich binden. Foto: Roland Weihrauch

Egal ob Treueherzen für ein neues Messerset, Sammelbilder zur Fußball-Europameisterschaft oder ganz nüchtern Payback-Punkte: Die Deutschen sind begeisterte Bonusjäger. Nach einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen nutzen fast drei Viertel der Bundesbürger Treueprogramme des Einzelhandels. Damit liegen sie deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Für den Marketingexperten Martin Fassnacht von der Wirtschaftshochschule WHU kommt das nicht überraschend:

mehr lesen

Stickoxid-Ausstoß vieler Diesel-Pkw höher als bei Lastwagen

Viele Diesel-Pkw blasen laut einer Studie des Forscherverbunds ICCT mehr giftige Stickoxide aus dem Auspuff als neue Lastwagen oder Busse. Foto: Hendrik Schmidt/Symbolbild
Viele Diesel-Pkw blasen laut einer Studie des Forscherverbunds ICCT mehr giftige Stickoxide aus dem Auspuff als neue Lastwagen oder Busse. Foto: Hendrik Schmidt/Symbolbild

Selbst in der modernsten Schadstoffklasse Euro 6 blasen viele Diesel-Pkw laut einer Analyse des Forscherverbunds ICCT mehr giftige Stickoxide (NOx) aus dem Auspuff als neue Lastwagen oder Busse. Wie die Umweltwissenschaftler berichteten, ergaben Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) sowie aus Finnland im Schnitt für Euro-6-Personenwagen mit Dieselmotor im realen Straßenbetrieb einen NOx-Ausstoß von 500 Milligramm pro gefahrenen Kilometer. Bei Nutzfahrzeugen waren es demgegenüber nur 210 Milligramm je Kilometer.

mehr lesen

Gasversorger geben sinkende Preise nicht vollständig weiter

Gasflamme auf einem Gasherd. Die Grünen-Fraktion im Bundestag hatte eine Studie zu sinkenden Gaspreisen in Auftrag gegeben. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Gasflamme auf einem Gasherd. Die Grünen-Fraktion im Bundestag hatte eine Studie zu sinkenden Gaspreisen in Auftrag gegeben. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Verbraucher profitieren einer Studie zufolge nicht in vollem Umfang von sinkenden Einkaufspreisen für Erdgas. Auf den internationalen Märkten seien die Gaspreise 2016 erneut gesunken, aber die Anbieter hätten dies nur teilweise an ihre Kunden weitergeben, heißt es in einer Studie des Energieinformationsdienstes Energycomment, die unter anderem der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch vorlag. Rund jede zweite Wohnung in Deutschland wird mit demnach einer Erdgas-Zentralheizung beheizt.

 

mehr lesen

Studie: Opel lässt fast jedes zweite Auto selbst zu

Viele Fahrzeuge werden von Opel oder von Opel-Händlern zugelassen und mit kräftigen Nachlässen in den Markt gedrückt. Foto: Uli Deck
Viele Fahrzeuge werden von Opel oder von Opel-Händlern zugelassen und mit kräftigen Nachlässen in den Markt gedrückt. Foto: Uli Deck

Der Autohersteller Opel und seine Händler haben in den ersten zehn Monaten dieses Jahres in Deutschland so viele Autos auf eigene Rechnung zugelassen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Mit 90 463 Fahrzeugen und einem Anteil von 44,1 Prozent Eigenzulassungen lagen die Rüsselsheimer nach einer am Montag veröffentlichten Auswertung des Forschungszentrums CAR an der Universität Duisburg-Essen noch vor den Importeuren Nissan (42,2 Prozent) und Renault (37,7 Prozent).

mehr lesen

Autos verbrauchen mehr Sprit als angegeben

Die Forscher gehen davon aus, dass die Autokonzerne «immer systematischer Schlupflöcher in der bestehenden Regulierung ausnutzen». Foto: Patrick Pleul
Die Forscher gehen davon aus, dass die Autokonzerne «immer systematischer Schlupflöcher in der bestehenden Regulierung ausnutzen». Foto: Patrick Pleul

Auf Europas Straßen sind nach einer neuen Studie des Umweltforscher-Verbunds ICCT im vergangenen Jahr Millionen Autos mit deutlich überhöhtem Verbrauch und CO2-Ausstoß unterwegs gewesen. Die Organisation, die den VW-Diesel-Skandal in den USA 2015 mit aufgedeckt hatte, nennt in der Analyse eine durchschnittliche Abweichung zwischen tatsächlichen Fahrwerten und offiziellen Hersteller-angaben von 42 Prozent. Der ICCT startete die Zeitreihe zum Kraftstoffverbrauch im Jahr 2001.

mehr lesen

Deutsche Autobauer führend bei Mobilitäts-Dienstleistungen

Ein BMW Logo ist zu sehen. Foto: Uli Deck/Archiv
Ein BMW Logo ist zu sehen. Foto: Uli Deck/Archiv

Unter den globalen Autoherstellern droht laut einer Studie ein Großteil beim wichtigen Zukunftsthema Software- und Mobilitätsdienstleistungen den Anschluss zu verpassen. «14 von 19 globalen Herstellern stehen bei diesen Themen praktisch völlig am Anfang», heißt es in einer am Dienstag vorgelegten Untersuchung des Center of Automotive Management (CAM) aus Bergisch Gladbach. Die Analyse beurteilte 103 Mobilitätsdienstleistungsangebote in 22 Kategorien.

mehr lesen

Immobilienstudie: Stuttgarter Häuser werden teurer

Blick auf Wohnhäuser in Stuttgart. Foto: Silas Stein/Archiv
Blick auf Wohnhäuser in Stuttgart. Foto: Silas Stein/Archiv

Wer in Stuttgart eine Immobilie kauft, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Nur in München waren Großstadt-Einfamilienhäuser teurer, wie aus einer am Dienstag publizierten Studie des Immobilienverbands IVD hervorgeht. In der Landeshauptstadt mussten im zweiten und dritten Quartal 2016 für ein Einfamilienhaus mit mittlerem Wohnwert 595 000 Euro bezahlt werden und damit 5,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. So eine Immobilie war nur in München mit 840 000 Euro teurer, in Düsseldorf waren es 500 000 Euro.

 

mehr lesen

Studie: Rente reicht nicht für einen Pflegeplatz

Eine Frau geht mit ihrem Rollator in ihr Zimmer. Foto: Oliver Berg dpa/Archiv
Eine Frau geht mit ihrem Rollator in ihr Zimmer. Foto: Oliver Berg dpa/Archiv

Viele über 80-jährige Baden-Württemberger können sich mit ihrem eigenen Einkommen hierzulande keinen Pflegeplatz fürs ganze Jahr leisten. Das zeigt die aktuelle Analyse der Pflegelandschaft in Deutschland, die die Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat. Im Gebiet südlich von Freiburg sowie in Teilen Oberschwabens und der Bodenseeregion reicht das jährliche Durchschnittseinkommen von Senioren über 80 Jahren nur für 228 bis 305 Tage professionelle Pflege, das entspricht zwischen gut sieben und höchstens zehn Monaten.

mehr lesen

Studie: Macht Digitalisierung krank?

Durch die zunehmende Vernetzung der Arbeitswelt sind Überstunden und ungünstige Arbeitszeiten für viele Beschäftigte Alltag. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv
Durch die zunehmende Vernetzung der Arbeitswelt sind Überstunden und ungünstige Arbeitszeiten für viele Beschäftigte Alltag. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Berlin (dpa) - Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt sind Gegenstand einer neuen Studie, die heute in Berlin vorgestellt wird. Im Auftrag der Zeitung «Bild am Sonntag» und der Krankenkasse Barmer GEK hat die Universität St. Gallen die Frage untersucht, welche Chancen und Risiken zunehmend digitale Abläufe auf die Gesundheit der Beschäftigten haben. Auch Arbeitsministerin Andrea Nahles wird an einer Diskussionsrunde zum Thema teilnehmen.

mehr lesen

Studie: Studenten finden immer schwerer eine Wohnung

Wohnungsgesuche hängen an einem Schwarzen Brett einer Universität. Foto: Felix Kästle/Archiv
Wohnungsgesuche hängen an einem Schwarzen Brett einer Universität. Foto: Felix Kästle/Archiv

Baden-Württemberg ist laut einer neuen Studie das Bundesland mit dem angespanntesten Wohnungsmarkt für Studenten. Mit Stuttgart, Freiburg, Tübingen und zum ersten Mal auch Konstanz finden sich gleich vier Südwest-Universitätsstädte unter den ersten zehn Standorten mit dem deutschlandweit engsten Angebot. Das ergibt eine aktuelle Erhebung des Immobilienentwicklers GBI, die am Montag veröffentlich wurde. Im vergangenen Jahr war Heidelberg erstmals unter den Top Ten, die Stadt findet sich diesmal aber erst auf Platz elf wieder. 

mehr lesen

Zehntausende Jugendliche ohne Schulabschluss

Fünftklässler an einem Gymnasium: Eine neue internationale Studie vergleicht Bildungssysteme. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv
Fünftklässler an einem Gymnasium: Eine neue internationale Studie vergleicht Bildungssysteme. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

Zehntausende junge Menschen in Deutschland sind nach der Schule ohne echte Chance auf eine baldige Ausbildung und gute Jobs. Allein 1,9 Millionen Menschen zwischen 20 und 34 Jahren hätten keine Berufsausbildung, sagte die Chefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Marlis Tepe der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Heute stellt die OECD in Berlin einen umfangreichen Bericht über das internationale Abschneiden Deutschlands in der Bildung vor. Erwartet werden auch aktuelle Daten zu jungen Menschen ohne qualifizierten Abschluss.

mehr lesen

Studie: Neue Arzneimittel bringen oft wenig Verbesserungen

Medikamente in den Regalen eines Kommissionierautomaten. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv
Medikamente in den Regalen eines Kommissionierautomaten. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

Neue Arzneimittel gegen Krebs und andere schwere Krankheiten bringen trotz hoher Zusatzkosten laut einer Studie oft nur wenig für die Patienten. Von 23 neuen Mitteln des Jahres 2013 seien 13 negativ zu bewerten, heißt es in einem Innovationsreport im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Gegen verbreitete Volkskrankheiten wie Bluthochdruck oder Rückenschmerzen gibt es den Angaben zufolge gar keine neuen Medikamente.

 

mehr lesen

Soziale Ungleichheit nimmt laut Studie nicht zu

Die Ungleichheit der Einkommen in Deutschland bleibt, aber nach Expertenmeinung ist die Schere zwischen Arm und Reich nicht größer geworden. Foto: Arno Burgi
Die Ungleichheit der Einkommen in Deutschland bleibt, aber nach Expertenmeinung ist die Schere zwischen Arm und Reich nicht größer geworden. Foto: Arno Burgi

Die einen müssen buckeln, um überhaupt über die Runden zu kommen. Die anderen wissen nicht, wohin mit ihrem Geld. In der Wahrnehmung vieler Menschen wird die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland immer größer. Und die Ankunft von Millionen Flüchtlingen hat die Sorge vor einer sozialen Schieflage bei etlichen verschärft. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hat gängige Thesen zum Thema Gerechtigkeit und Verteilung einem Faktencheck unterzogen.

mehr lesen

Studie: Große Mehrheit der Azubis lernt im Mittelstand

Die KfW regte an, berufsvorbereitende Maßnahmen auszubauen, um die Chancen junger Flüchtlinge ohne Ausbildungsplatz zu verbessern. Foto: Oliver Berg
Die KfW regte an, berufsvorbereitende Maßnahmen auszubauen, um die Chancen junger Flüchtlinge ohne Ausbildungsplatz zu verbessern. Foto: Oliver Berg

Angesichts sinkender Schülerzahlen rechnet die KfW erstmals seit Jahren mit weniger Auszubildenden im Mittelstand. In den vergangenen fünf Jahren gelang es kleinen und mittleren Firmen noch, die Zahl der Nachwuchskräfte bei etwa 1,2 Millionen konstant zu halten, wie die KfW Bankengruppe anlässlich des Beginns des neuen Ausbildungsjahres am 1. September mitteilte. Insgesamt sank die Zahl der Azubis den Angaben zufolge dagegen von einst 1,61 Millionen im Jahr 2008 auf 1,34 Millionen im vergangenen Jahr.

 

mehr lesen

Bildungsstudie sieht Baden-Württemberg auf Platz vier

Blick in einen leeren Klassenraum, wo die Stühle auf den Bänken stehen. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Blick in einen leeren Klassenraum, wo die Stühle auf den Bänken stehen. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Baden-Württembergs Bildungssystem gehört laut einer Vergleichsstudie zur bundesweiten Spitzengruppe. Das Land belegt nach der Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) Rang vier nach Sachsen, Thüringen und Bayern. Der «Bildungsmonitor 2016» bescheinigt dem Südwesten jedoch großen Handlungsbedarf beim Ausbau von Ganztagsschulen.

mehr lesen

Studien: Neonikotinoide bedrohen Wildbienen und Schmetterlinge

Weniger Bienen, schrumpfende Schmetterlingsbestände: Forscher glauben, dass dafür auch Pflanzenschutzmittel verantwortlich sind. Foto: Arne Dedert/Archiv
Weniger Bienen, schrumpfende Schmetterlingsbestände: Forscher glauben, dass dafür auch Pflanzenschutzmittel verantwortlich sind. Foto: Arne Dedert/Archiv

Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Neonikotinoide können Studien zufolge nicht nur Honigbienen, sondern auch Wildbienen und Schmetterlinge gefährden. Ihre Ergebnisse veröffentlichten zwei Forscherteams jetzt in Fachjournalen. Eine Studie des britischen Zentrums für Ökologie und Hydrologie (NERC) legt einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Neonikotinoiden und dem Rückgang von Wildbienen-Populationen nahe.

mehr lesen

Studie: Es gibt mehr hyperaktiven Kinder

Offenbar gibt es häufiger eine ADHS-Diagnose, wenn besonders junge Kinder eingeschult werden. Foto: Julian Stratenschulte
Offenbar gibt es häufiger eine ADHS-Diagnose, wenn besonders junge Kinder eingeschult werden. Foto: Julian Stratenschulte

Die Kinder können sich kaum länger auf eine Aufgabe konzentrieren, manche sind ständig unruhig, andere eher verträumt-abwesend: Das alles können Zeichen für eine ADHS sein, die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung. Allerdings können die Symptome ganz unterschiedlich ausfallen, wie der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte auf seiner Website schildert. Das Wissenschaftliche Institut der AOK hat am Montag neue Zahlen zum Thema vorgelegt. Fragen und Antworten zu ADHS:

mehr lesen

Tageszeit einer Ansteckung beeinflusst Infektionsschwere

Herpesviren: Für die Schwere von Vireninfektionen spielt die Tageszeit offenbar eine wichtige Rolle. Foto: Frank May/Archiv
Herpesviren: Für die Schwere von Vireninfektionen spielt die Tageszeit offenbar eine wichtige Rolle. Foto: Frank May/Archiv

Für die Schwere von Vireninfektionen spielt die Tageszeit einer Studie zufolge eine wichtige Rolle. Die Untersuchung an Mäusen zeigt, dass Herpesviren sich drastisch schneller vermehren, wenn sich die Tiere zu Beginn ihrer Ruhephase infizieren. Die Entdeckung könnte teilweise erklären, warum bei Impfungen auch die Tageszeit eine Rolle spiele, warum Schichtarbeiter anfällig für Erkrankungen sind oder warum Infektionskrankheiten eher im Winter auftreten, schreibt das Team um Akhilesh Reddy von der britischen Universität Cambridge.

mehr lesen

Studie: Mieten steigen weniger stark als Einkommen

Blick auf eine Häuserzeile im Nordend von Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst
Blick auf eine Häuserzeile im Nordend von Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst

In vielen Regionen Deutschlands können sich die Menschen einer Studie zufolge heute größere Mietwohnungen leisten als noch vor sechs Jahren. Im Schnitt kann ein privater Haushalt heute 94 Quadratmeter mieten, wenn er ein Viertel seines verfügbaren Einkommens dafür einsetzt. Das sind zwei Quadratmeter mehr als noch 2010, so das Ergebnis einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

 

mehr lesen

Studie sieht Migranten als Jobmotor für Deutschland

Arbeiter produzieren Döner-Spieße in einem Betrieb in Berlin. Foto: Gero Breloer/Archiv
Arbeiter produzieren Döner-Spieße in einem Betrieb in Berlin. Foto: Gero Breloer/Archiv

Mehr als Dönerbuden und Lebensmittel-märkte? Der Frage, welchen Beitrag Unternehmer mit ausländischen Wurzeln für den Arbeitsmarkt und die deutsche Wirtschaft leisten, sind Experten der Bertelsmann-Stiftung in einer neuen Studie nachgegangen. Heute werden die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlicht. Die Daten könnten als Beleg für die zunehmende Bedeutung von Zuwanderern und ihren Nachkommen als Jobmotor gesehen werden, hieß es vorab.

 

mehr lesen

Studie: Schlafstörungen erhöhen Schlaganfall-Risiko

Wissenschaftler haben Hinweise darauf gefunden, das Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit, zu viel Schlaf und Atemaussetzer das Schlaganfallrisiko erhöhen. Foto: Malte Christians
Wissenschaftler haben Hinweise darauf gefunden, das Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit, zu viel Schlaf und Atemaussetzer das Schlaganfallrisiko erhöhen. Foto: Malte Christians

Neurologen haben wachsende Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Schlaganfall. «Wir wissen seit ein paar Jahren, dass Schlafstörungen ein Risikofaktor für Schlaganfälle sind», sagt der Neurologe Prof. Dirk Hermann von der Universitätsklinik Essen. Zusammen mit einem Schweizer Kollegen hat Hermann nun eine Übersichtsstudie im Fachjournal «Neurology» (Onlineausgabe) veröffentlicht.

mehr lesen

Studie: Deutsche Firmen beim 3D-Druck vorn

Beim 3D-Druck werden Kunststoff-, Keramik- oder Metallpulver mit Hilfe von Lasern Schicht für Schicht verschmolzen, bis die gewünschte Form entsteht. Foto: Christian Platz/Symbolbild
Beim 3D-Druck werden Kunststoff-, Keramik- oder Metallpulver mit Hilfe von Lasern Schicht für Schicht verschmolzen, bis die gewünschte Form entsteht. Foto: Christian Platz/Symbolbild

Deutsche Unternehmen sind nach einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young weltweit führend beim Einsatz von 3D-Druckern. Mit Zahnersatz, Bauteilen für Autos und Flugzeugen und anderen Produkten aus 3D-Druckern werde in Deutschland heute schon hochgerechnet fast eine Milliarde Euro Umsatz erzielt, sagte Berater Andreas Müller am Dienstag in Krailling bei München. Weltweit betrage der Jahresumsatz nach Schätzungen rund 10 Milliarden Euro.

mehr lesen

Studie: Smart-TVs erobern die Haushalte

Über das Internet werden Spielinhalte direkt auf den Smart-TV-Bildschirm übertragen. Foto: Florian Schuh/Archiv
Über das Internet werden Spielinhalte direkt auf den Smart-TV-Bildschirm übertragen. Foto: Florian Schuh/Archiv

Smart-TVs sind in den Haushalten in Deutschland angekommen. Die Mehrheit der Fernseher in den Haushalten sind inzwischen mit 53 Prozent Geräte, die sich mit dem Internet verbinden lassen. Das ergab eine Studie im Auftrag des Branchenverbands gfu. Im europäischen Vergleich haben Smart-TVs in Deutschland die größte Verbreitung, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu. Ans Internet angeschlossen sind demnach 74 Prozent der Geräte.

mehr lesen

Studie: Zika nicht allein durch Schädelfehlbildung erkennbar

Ein an Mikrozephalie erkrankter Säugling im brasilianischen Recife. Foto: Rafael Fabres/Archiv
Ein an Mikrozephalie erkrankter Säugling im brasilianischen Recife. Foto: Rafael Fabres/Archiv

Das mysteriöse Zika-Virus lässt sich bei Neugeborenen nicht allein durch Schädel-fehlbildungen (Mikrozephalie) erkennen. Das ist das Ergebnis einer Auswertung von brasilianischen Wissenschaftlern, die im Fachmagazin «The Lancet» veröffentlicht worden ist. Sie beruht auf der Analyse der erfassten Mikrozephalie-Verdachtsfälle in Brasilien. So gab es bei einem Fünftel der Fälle von möglicher Mikrozephalie und einer Zika-Infektion der Mutter bei den Babys einen Kopfumfang, der eher normalen Werten entsprach.

mehr lesen

Studie: Positiver Trend bei Betreuungsschlüssel in Kitas

Experten empfehlen für Krippen höchstens drei Kinder pro Erzieher oder zwischen sieben und acht Kindergartenkinder. Foto: Arno Burgi
Experten empfehlen für Krippen höchstens drei Kinder pro Erzieher oder zwischen sieben und acht Kindergartenkinder. Foto: Arno Burgi

In Krippen und Kindergärten in Deutschland kümmern sich immer mehr Erzieher um den Nachwuchs. Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung kommen bundesweit 9,3 Kinder auf eine Fachkraft. 2012 waren es noch 9,8 Kinder. Bei der Ganztagsbetreuung in Krippen kommen auf einen Erzieher oder eine Erzieherin 4,3 Kinder, drei Jahre zuvor waren es noch 4,8. Trotz des positiven Trends beklagen die Studienautoren die großen regionalen Unterschiede.

mehr lesen

Müllgebühren unterscheiden sich um Hunderte Euro

In Flensburg billig, in Leverkusen am teuersten: Die Müllgebühren unterscheiden sich um mehrere Hundert Euro pro Jahr. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv
In Flensburg billig, in Leverkusen am teuersten: Die Müllgebühren unterscheiden sich um mehrere Hundert Euro pro Jahr. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

In Flensburg ist die Müllabfuhr am billigsten, in Leverkusen am teuersten - das geht aus einem Bundesvergleich der 100 größten Städte durch das Forschungsunternehmen IW Consult hervor. «Zwischen der günstigsten und der teuersten Stadt liegen 600 Euro im Jahr», kritisierte Kai Warnecke, der Präsident des Eigentümerverbands Haus und Grund, der die Studie in Auftrag gegeben hatte. Müll mache bis zu zehn Prozent der Nebenkosten aus, es gebe großes Einsparpotenzial.

 

mehr lesen

Studie: Ladendiebstahl nimmt zu

Der Verkaufswert der 2015 gestohlenen Waren betrug rund 2,24 Milliarden Euro. Foto: Patrick Pleul / Illustration
Der Verkaufswert der 2015 gestohlenen Waren betrug rund 2,24 Milliarden Euro. Foto: Patrick Pleul / Illustration

Der Ladendiebstahl in Deutschland nimmt nach einer Studie des Kölner Wirtschaftsforschungsinstituts EHI zu. Die Handelsexperten beziffern den Verkaufs-wert der 2015 von Kunden gestohlenen Waren auf rund 2,24 Milliarden Euro, wie aus der Untersuchung hervorgeht. Das seien rund 100 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, berichtete EHI-Experte Frank Horst anlässlich der Inventur- und Sicherheits-konferenz des Instituts in Köln. Immer häufiger würden die Geschäfte Opfer organisierter Bandendiebstähle.

mehr lesen