Kindersitze im Test: Mehr als die Hälfte sind «gut»

Im Crashtest: Gemeinsam mit dem ADAC hat die Stiftung Warentest 37 Kindersitze fürs Auto geprüft - über die Hälfte hat «gut» abgeschnitten. Foto: Ralph Wagner/Stiftung Warentest/dpa-tmn
Im Crashtest: Gemeinsam mit dem ADAC hat die Stiftung Warentest 37 Kindersitze fürs Auto geprüft - über die Hälfte hat «gut» abgeschnitten. Foto: Ralph Wagner/Stiftung Warentest/dpa-tmn

Wenn Eltern einen Kindersitz fürs Auto kaufen, stehen die Chancen gut, ein sicheres Exemplar zu bekommen. Bei einem Test von ADAC und Stiftung Warentest («test»-Ausgabe 6/2017) schneiden 22 von 37 Modellen «gut» und 9 weitere «befriedigend» ab. Während 2 Sitze «ausreichend» sind, fallen allerdings auch 4 Modelle als «mangelhaft» durch. 2 davon wegen im Krebsverdacht stehender Schadstoffe in den Bezügen, die 2 anderen wegen zu hoher Verletzungsgefahr im Crashtest.

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Test: Pannensets für Autoreifen sind meist «empfehlenswert»

Platt, und nun? Die GTÜ hat acht Reifenpannensets unter die Lupe genommen, die bei platten Pneus eine Weiterfahrt ermöglichen sollen. Foto: K. Tschovikov/GTÜ/dpa-tmn
Platt, und nun? Die GTÜ hat acht Reifenpannensets unter die Lupe genommen, die bei platten Pneus eine Weiterfahrt ermöglichen sollen. Foto: K. Tschovikov/GTÜ/dpa-tmn

Die meisten Pannensets für Autoreifen erledigen ihren Job ordentlich. Nur zwei von acht Geräten sind «nicht empfehlenswert». Das hat ein gemeinsamer Test der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Zeitschrift «Auto Bild» ergeben. Besser schnitten in der Regel Sets ab, die sowohl über eine Flasche mit Dichtmittel als auch einen Kompressor verfügen. Nur zwei verzichten auf letzteren und greifen allein auf Aerosol-Spraydosen zurück, die für ausreichend Druck sorgen sollen. Sie sind nur «bedingt» oder «nicht empfehlenswert».

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Dieseldebatte lässt Autoindustrie bangen

Qualmender Auspuff eines Dieselfahrzeugs: Heute ist jeder zweite Neuwagen in Europa ein Diesel. Foto: Patrick Pleul
Qualmender Auspuff eines Dieselfahrzeugs: Heute ist jeder zweite Neuwagen in Europa ein Diesel. Foto: Patrick Pleul

Die wachsende Kritik am Dieselmotor lässt die Autoindustrie um Milliardeninvestitionen und Arbeitsplätze fürchten. VW, Daimler und BMW betonen den geringen Kraftstoffverbrauch und den geringen CO2-Ausstoß von Dieselmotoren. «Nichts deutet auf einen Tod des Diesel hin», sagte BMW-Chef Harald Krüger der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». «Der saubere Diesel hat noch eine lange Zukunft vor sich.» VW-Sprecher Nicolai Laude sagte der Deutschen Presse-Agentur, mit der neuen Abgastechnik sei auch «die Stickoxidfrage bei Neufahrzeugen gelöst».

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Deutsche Auto-Händler unterbieten Listenpreise mit Jungwagen

So gut wie neu: Tageszulassungen machen einen Neuen zum Gebrauchten und lassen die Preise sinken. Foto: Sebastian Kahnert/dpa
So gut wie neu: Tageszulassungen machen einen Neuen zum Gebrauchten und lassen die Preise sinken. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Neuwagen werden in Deutschland immer teurer, sodass sich immer weniger Konsumenten ein fabrikneues Auto nach eigenen Vorstellungen zusammenstellen und bestellen. Der Markt hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert, der Anteil der Privatkunden ist um die Hälfte geschmolzen. Die Deutschen sind ein Volk der Gebrauchtwagenkäufer geworden, wie die Statistik des Kraftfahrtbundesamtes zeigt. Den gut eine Million privaten Neukäufen pro Jahr stehen rund sieben Millionen Besitzumschreibungen gegenüber, bei denen Privatpersonen anschließend die neuen Autobesitzer sind.

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Kretschmann: Diesel unverzichtbar als Übergangstechnologie

Winfried Kretschmann betrachtet einen Dieselmotor. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Winfried Kretschmann betrachtet einen Dieselmotor. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Die wegen der Klimaschäden umstrittenen Diesel-Fahrzeuge sind nach Ansicht von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) für eine Übergangszeit unverzichtbar. «Wir haben jetzt den Diesel, den wir haben wollten», sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Er habe selbst Testfahrten mit Fahrzeugen einer neuen Motorengeneration bei den Autobauern Daimler und Audi gemacht. Die Technologie werde besser, der Ausstoß von Schadstoffen geringer.

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Kein höherer Wertverlust bei gebrauchten Dieseln

Gebrauchtwagen von VW stehen auf dem Hof eines Gebrauchtwagenhändlers. Foto: Tobias Hase/Archiv
Gebrauchtwagen von VW stehen auf dem Hof eines Gebrauchtwagenhändlers. Foto: Tobias Hase/Archiv

Die Wertverluste von gebrauchten Dieseln sind trotz der aufgeflammten Diskussion um Fahrverbote für ältere Fahrzeuge nicht größer geworden. Für einen drei Jahre alten Diesel etwa bekam ein Halter im März einen Restwert von 55,7 Prozent des ursprünglichen Listen-Neupreises, wie aus einer Untersuchung der Deutschen Automobil Treuhand GmbH hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Vor einem Jahr - also im März 2016 - lag dieser Wert noch ähnlich hoch, nämlich bei 55,2 Prozent.

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Probleme beim Carsharing vermeiden

Carsharing boomt: Immer mehr Kunden mögen das «Auto auf Zeit». Foto: Stefan Puchner/dpa-tmn
Carsharing boomt: Immer mehr Kunden mögen das «Auto auf Zeit». Foto: Stefan Puchner/dpa-tmn

Das eigene Auto - ein Stück Freiheit! Allerdings verursacht dieser Besitz laufende Kosten: Kraftstoff, Kfz-Versicherung, Steuer, Tüv und HU. Was also tun, wenn man einerseits unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln sein möchte, man aber die Kosten für einen eigenen Pkw scheut? Der Mittelweg, den immer mehr Deutsche wählen, ist das Carsharing. Laut einer Statistik des Bundesverbandes Carsharing (bcs) teilten sich Anfang 2017 1,7 Millionen Fahrberechtigte 17 200 Fahrzeuge - Tendenz steigend.

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Tuning World erwartet 90 000 Besucher

Die amtierende Miss-Tuning Julia Oemler sitzt in einem Opel Manta B. Foto: Felix Kästle
Die amtierende Miss-Tuning Julia Oemler sitzt in einem Opel Manta B. Foto: Felix Kästle

Die Automesse Tuning World erwartet rund 90 000 Besucher. Zu sehen seien vom 28. April bis 1. Mai mehr als 1000 individualisierte Wagen, sagte Projektleiter Dirk Kreidenweiß am Freitag in Friedrichshafen. 203 Aussteller und 154 Tuning-Clubs präsentieren die Trends der Branche. Auch die Digitalisierung spielt beim Tunen eine immer größere Rolle - heute kann man etwa mit einer Smartphone-App und weiteren Geräten die Motorleistung beeinflussen.

 

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Automesse in Shanghai: Deutsche Autobauer schalten auf Grün

Deutsche Hersteller zeigen sich zum Auftakt der Automesse in Shanghai zuversichtlich. Foto: Ng Han Guan
Deutsche Hersteller zeigen sich zum Auftakt der Automesse in Shanghai zuversichtlich. Foto: Ng Han Guan

Die deutschen Autobauer sehen sich trotz unklarer künftiger Umweltauflagen in China in einer guten Ausgangslage. Vor allem dank großer Stadtgeländewagen (SUV), nach denen die Nachfrage in China rasant wächst, verdienen die Oberklassehersteller Mercedes, BMW und Audi in der zweitgrößten Volkswirtschaft derzeit gutes Geld. Doch wie es mit den Umweltvorgaben auf dem wichtigsten Markt der Konzerne weitergeht, ist durch die Behörden noch nicht abschließend entschieden.

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Glätteunfall mit Sommerreifen: Zahlt die Versicherung?

Noch einmal Winter: So sah in eingen Regionen der Start in die Arbeitswoche aus. Foto: Tobias Hase/dpa
Noch einmal Winter: So sah in eingen Regionen der Start in die Arbeitswoche aus. Foto: Tobias Hase/dpa

Von Oktober bis Ostern: Wer nach der «O bis O»-Faustregel um Ostern herum auf Sommerreifen wechselt, darf die Witterung danach nicht einfach ignorieren. Bei Schnee- und Eisglätte müssten Autofahrer weiterhin mit M+S-Reifen fahren, sagt Simon Frost vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Bei Unfällen riskieren sie sonst Kürzungen bei der Vollkaskoversicherung. Außerdem droht ein Bußgeld. Die Haftpflichtversicherung dagegen kommt auch bei einem Glätteunfall mit Sommerreifen für Schäden von Dritten auf.

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1900 neue Ladepunkte für Elektroautos

Ein Auto mit Elektrostecker ist auf einem Parkplatz aufgemalt. Foto: Armin Weigel/Archiv
Ein Auto mit Elektrostecker ist auf einem Parkplatz aufgemalt. Foto: Armin Weigel/Archiv

Der Durchbruch der E-Autos lässt zwar auf sich warten, dafür kommt der Ausbau von Stromladesäulen für Elektroautos nach jahrelangem Stocken in Fahrt. Allein seit Mitte März 2016 wurden der Bundesnetzagentur 1900 neue öffentliche Ladepunkte gemeldet, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Der Schwerpunkt liege in den Ballungszentren - dem Ruhrgebiet und Rheinland sowie den Großstädten Berlin, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und München - aber auch auf dem Land böten immer mehr regionale Anbieter öffentliche Ladepunkte an.

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Die verkannte Größe - 40 Jahre Porsche 928

Augen auf beim 928-Kauf: Der 928 mit den charakteristischen Klappscheinwerfern gilt bei Experten verglichen mit dem 911 als komplizierte Konstruktion. Foto: Thomas Geiger/dpa-tmn
Augen auf beim 928-Kauf: Der 928 mit den charakteristischen Klappscheinwerfern gilt bei Experten verglichen mit dem 911 als komplizierte Konstruktion. Foto: Thomas Geiger/dpa-tmn

Er sollte buchstäblich der große Wurf werden. Denn als Porsche vor 40 Jahren auf dem Genfer Salon das Tuch vom neuen 928 zog, wollten die Schwaben nicht nur in die Oberklasse vorstoßen und Modelle wie den Jaguar XJ-S oder den Mercedes SEC bedrängen. Das stolze 4,45 Meter lange und 1,84 Meter breite Flaggschiff war ursprünglich auch als Ersatz für den 911 gedacht. Doch diese Rechnung hatte gleich zwei Fehler: Gegen die Konkurrenz konnte der 928 zumindest beim Debüt mit seinem 4,5 Liter großen und 176 kW/240 PS starken V8 und einer Spitze von 230 km/h nur wenig ausrichten.

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Stauschau in Echtzeit: Alternativen zum Radio-Verkehrsfunk

Einige Autoclubs liefern Informationen über Verkehrsbehinderungen direkt aufs Handy. Foto: Bodo Marks/dpa
Einige Autoclubs liefern Informationen über Verkehrsbehinderungen direkt aufs Handy. Foto: Bodo Marks/dpa

Köln (dpa/tmn) - Laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom ist für 79 Prozent der Autofahrer das Radio nach wie vor die erste Informationsquelle, wenn es um Verkehrsfunk geht. Doch so bequem das Radio ist, auf dem neuesten Stand sind Autofahrer damit nicht unbedingt. «Autoradios, die nur über TMC oder TMCpro verfügen, taugen nicht wirklich für die Stauwarnung», sagt Holger Ippen von der «Auto Zeitung». «Denn sie stützen sich auf teils nicht aktuelle, meist veraltete Infos und können zudem nicht wirklich brauchbare Routen-Alternativen anbieten.»

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Motorräder sind wieder angesagt

Motorradfahren liegt wieder im Trend. Zwischen 2010 und 2016 stieg die Zahl der Neuzulassungen deutlich an. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Motorradfahren liegt wieder im Trend. Zwischen 2010 und 2016 stieg die Zahl der Neuzulassungen deutlich an. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Es gab eine Zeit, da war Motorradfahren schwer in Mode. Tom Cruise raste in «Top Gun» mit einer Kawasaki über das Flugfeld, Arnold Schwarzenegger verfolgte seine Gegner als Terminator auf der Harley-Davidson. Das ist schon ein paar Jahre her.

Rund um das Jahr 2000 war die Zahl der Neuzulassungen von Krafträdern in Deutschland mit mehr als 250 000 Neuzulassungen pro Jahr auf Rekordhoch - um danach rasant abzufallen. Im Jahr 2017 sieht es wieder anders aus. Jetzt, zu den ersten Sonnentagen, sind Biker sehr oft auf der Straße zu sehen.

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Stromnetz muss für Elektro-Autos kräftig wachsen

Die deutschen Autobauer wollen ihr Angebot an Elektroautos massiv ausbauen. Foto: Jan Woitas
Die deutschen Autobauer wollen ihr Angebot an Elektroautos massiv ausbauen. Foto: Jan Woitas

Auf Deutschlands Stromkunden kommen wegen der massiven Ausbaupläne für die Elektromobilität neue Kosten zu. Um die Ladesäulen für Elektroautos mit Strom zu versorgen, müsse das Stromnetz spürbar ausgebaut werden, erklärte ein Sprecher der Bundesnetzagentur. Das gelte für Verteilnetze und die großen Stromautobahnen. Bezahlt werden Netzausbauten von den Stromkunden über Aufschläge auf den Strompreis.

 

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Technische Mängel am Auto: Was Fahrer beachten müssen

Eine Reifenprofil-Check ist kinderleicht. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Eine Reifenprofil-Check ist kinderleicht. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Immer wieder kommt es zu Unfällen wegen technischer Mängel an Autos. Fahrer müssen ihren Wagen daher regelmäßig durchchecken. Folgende Punkte sind dabei zu beachten:

 

GENERELLER ZUSTAND DES AUTOS: Der Fahrer ist verpflichtet, den Zustand eines Autos zu kennen. «Selbst wenn ich ein fremdes Auto fahre, bin ich als Fahrer in der Pflicht, mich über den Zustand informiert zu haben», sagt Herbert Engelmohr vom Automobilclub von Deutschland (AvD).

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Auf was beim Autokauf von privat zu achten ist

Geld gegen Fahrzeug und Papiere. Einen schriftlichen Kaufvertrag sollten Käufer und Verkäufer dennoch abschließen, raten Experten. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn
Geld gegen Fahrzeug und Papiere. Einen schriftlichen Kaufvertrag sollten Käufer und Verkäufer dennoch abschließen, raten Experten. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn

Es klingt verlockend: Für den fünf Jahre alten Kompakten mit nur wenig Kilometern auf der Uhr verlangt der Privatverkäufer nur einen Bruchteil des Händlerpreises. Aber entpuppt sich das Auto vielleicht später als Groschengrab? Privatkäufe von Autos bergen ein gewisses Risiko. Denn ein Laie kann in der Regel nicht beurteilen, in welchem technischen Zustand sich das Auto befindet. Philipp Heise vom Auto Club Europa (ACE) rät beim Privatkauf, auf eine möglichst lückenlose Dokumentation der durchgeführten Wartungs- und Pflegearbeiten zu achten - am besten in Form eines Scheckheftes.

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Wegen höherer Kosten für Kautschuk: Autoreifen werden teurer

LKW-Reifen in einem Logistikzentrum. Fahrer müssen für neue Reifen diesmal tiefer in die Tasche greifen. Foto: Julian Stratenschulte
LKW-Reifen in einem Logistikzentrum. Fahrer müssen für neue Reifen diesmal tiefer in die Tasche greifen. Foto: Julian Stratenschulte

Wegen höherer Kautschuk-Kosten müssen die Hersteller von Autoreifen ihre Preise erhöhen. Continental, Pirelli, Goodyear und Hankook kündigten dies an oder setzen es bereits in die Tat um. Aus Expertensicht betrifft es die ganze Branche. Die Firmen begründen den Preisanstieg um bis zu neun Prozent mit höheren Rohstoffkosten vor allem für Kautschuk. Es geht um alle Arten von Reifen - ob für Sommer oder Winter, für Pkw oder Lastwagen.

 

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Warum der BMW 503 grandios scheiterte

Ausfahrt in Oberbayern: Tempo 60 fühlt sich im BMW 503er an wie 120. Foto: Stefan Weißenborn/dpa-tmn
Ausfahrt in Oberbayern: Tempo 60 fühlt sich im BMW 503er an wie 120. Foto: Stefan Weißenborn/dpa-tmn

Es war die geballte Prominenz, die am 19. September 1957 aus Anlass der IAA vor einer langgestreckten Motorhaube fachsimpelte: Bundespräsident Theodor Heuss, Wirtschaftsminister Ludwig Erhard und der Vorstandsvorsitzende der BMW AG Heinrich Richter-Brohm. Dass BMW überhaupt eine zweite Serie des 503 auflegte, war eher verwunderlich. Denn schon die erste Serie, gebaut ab 1955, entwickelte sich nicht gerade zum Verkaufsschlager.

 

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Von Aprilia bis Yamaha: Die neuen Motorräder 2017

Nur leicht überarbeitete Reiseenduro: BMW R 1200 GS. Foto: BMW/dpa-tmn
Nur leicht überarbeitete Reiseenduro: BMW R 1200 GS. Foto: BMW/dpa-tmn

Es ist das beste Verkaufsergebnis seit neun Jahren: Nach Angaben des Industrie-Verbandes Motorrad (IVM) sind 2016 mehr als 172 000 neue Maschinen in Deutschland zugelassen worden. 2015 waren es noch 150 550 Zweiräder. Auch im Jahr 2017 bieten die Hersteller nun viele Neuheiten an. Katja Legner vom ADAC rät Käufern, sich einen guten Überblick zu verschaffen: «Derzeit ist die Auswahl so groß wie noch nie». Hier eine Auswahl an neuen Motorrädern 2017:

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87. Genfer Autosalon startet

VW präsentiert auf dem Genfer Autosalon «Sedric», einen Konzeptentwurf für autonomes Fahren. Foto: Uli Deck
VW präsentiert auf dem Genfer Autosalon «Sedric», einen Konzeptentwurf für autonomes Fahren. Foto: Uli Deck

Der 87. Genfer Autosalon steht in diesem Jahr unter dem Eindruck der milliardenschweren Opel-Übernahme durch PSA. An diesem Dienstag beginnt die größte jährliche europäische Automesse mit dem ersten Pressetag. Bis zum 19. März wollen über 60 Aussteller knapp 150 Welt- und Europapremieren vorstellen. Großes Thema unter den 700 000 erwarteten Besuchern dürfte die Neuformierung des europäischen Marktes sein: Mit dem geplanten Opel-Kauf von PSA entsteht der zweitgrößte Autokonzern hinter VW auf dem Kontinent.

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Mercedes-Maybach G 650 Landaulet: Der Sonne so nah

Das G 650 Landaulet ist Geländewagen und Cabrio zugleich. Dafür wurde über dem Fond des G-Modells ein elektrisches Stoffverdeck eingebaut. Foto: Daimler AG/dpa
Das G 650 Landaulet ist Geländewagen und Cabrio zugleich. Dafür wurde über dem Fond des G-Modells ein elektrisches Stoffverdeck eingebaut. Foto: Daimler AG/dpa

Mercedes rückt die Rangordnung im Reich der Geländewagen wieder zurecht. Nachdem sich Bentley mit dem Bentayga auf den SUV-Thron geschwungen hat und noch bevor Rolls-Royce mit dem Projekt Cullinan nach der Krone greift, zeigen jetzt die Schwaben noch einmal, wo oben ist.

Mercedes will ein Zeichen im Geländewagen-Segment setzen. Dafür bedient sich der Autobauer ausgerechnet eines Modells, das schon fast 40 Jahre auf dem Buckel hat: der G-Klasse.

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Was Besucher auf dem 87. Genfer Autosalon erwartet

Am 7. März startet der 87. Autosalon in Genf. Als Neuheiten werden unter anderem der Opel Insignia, der neue Volvo XC60 sowie der VW Arteon vorgestellt. Foto: Uli Deck/ Archiv
Am 7. März startet der 87. Autosalon in Genf. Als Neuheiten werden unter anderem der Opel Insignia, der neue Volvo XC60 sowie der VW Arteon vorgestellt. Foto: Uli Deck/ Archiv

Genf (dpa) - In Genf präsentiert sich die europäische Autobranche traditionell das erste Mal im Jahr. Auf dem 87. Autosalon in Genf(Publikumstage: 9. bis 19. März) stellen 62 Aussteller in diesem Jahr den Angaben zufolge 148 Welt- und Europapremieren vor.

Die Veranstalter erwarten rund 700 000 Besucher. Mit 180 Ausstellern insgesamt haben sich erneut weniger Firmen angemeldet als in früheren Jahren. Genf ist die einzige größere Automesse in Europa, die jährlich stattfindet. Klassische Antriebstechnologien bestimmen nach wie vor das Bild:

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Gebrauchtwagenreport: Deutsche Modelle bleiben Spitze

Der Audi A6 liegt aktuell in der Gesamtwertung beim jährlichen Gebrauchtwagenreport der Prüfstelle Dekra auf dem ersten Platz. Foto: Audi AG/dpa-tmn
Der Audi A6 liegt aktuell in der Gesamtwertung beim jährlichen Gebrauchtwagenreport der Prüfstelle Dekra auf dem ersten Platz. Foto: Audi AG/dpa-tmn

Stuttgart (dpa/tmn) - Bei Autos deutscher Hersteller müssen Halter nach wie vor seltener mit Mängeln rechnen als bei ausländischen Modellen. Das geht aus dem neuen Gebrauchtwagenreport der Prüforganisation Dekra hervor. Wie schon im vergangenen Jahr hat es der Audi A6 an die Spitze geschafft. Bei dem Oberklassemodell des Ingolstädter Unternehmens stellten die Gebrauchtwagenprüfer vergleichsweise wenige Mängel fest. Auch mit der E-Klasse von Mercedes-Benz hält sich der Vorjahreszweite in der Gesamtwertung unverändert.

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Opel Ampera-E: Das Ende der elektrischen Exotik

Opel will mit dem Reichweiten-Problem der Elektroautos aufräumen. Der Autobauer schickt deshalb den Ampera-E im Sommer mit 520 Kilometer Reichweite auf die Straße. Foto: Opel
Opel will mit dem Reichweiten-Problem der Elektroautos aufräumen. Der Autobauer schickt deshalb den Ampera-E im Sommer mit 520 Kilometer Reichweite auf die Straße. Foto: Opel

Das Elektroauto ist in aller Munde. Doch auf der Straße ist es noch eine Seltenheit. Denn zu hoch sind die Preise und zu niedrig die Reichweiten. Aber wenn Opel im Sommer den Ampera-E bringt, könnte der Knoten platzen. Der Opel Ampera-E ist der Hoffnungsträger aus Hessen. Das neue Modell will als kompakter Fünfsitzer mit über 500 Kilometern Reichweite beweisen, dass die Elektromobilität alltagstauglich ist.

 

Lieber Platz als Brimborium

Anders als etwa BMW mit dem i3 setzt Opel nicht auf futuristisches Design.

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Autowerkstätten haben es schwer

Die Zahl der Autowerkstätten ist 2016 deutlich gesunken. Vor allem Markenwerstätten wurden geschlossen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Die Zahl der Autowerkstätten ist 2016 deutlich gesunken. Vor allem Markenwerstätten wurden geschlossen. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Für die deutschen Autobauer war 2016 auch auf dem Heimatmarkt ein erfreuliches Jahr. In Deutschland wurden 3,35 Millionen Neuwagen verkauft, so viele wie seit sieben Jahren nicht mehr. Der Aufschwung in der Branche, ausgelöst durch eine gute Beschäftigung, Einkommenszuwächse und niedrige Zinsen, hat auch die Umsätze des Kfz-Gewerbes noch oben getrieben.

Doch zugleich ist die Zahl der Autowerkstätten im vergangenen Jahr spürbar gesunken - um 1,7 Prozent oder 660 Betriebe auf 37 740.

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Autokonzern Peugeot Citroën prüft Übernahme von Opel

Bald französisch? PSA Peugeot Citroën hat Medienberichten zufolge Interesse an Opel gezeigt. Foto: Frank Rumpenhorst
Bald französisch? PSA Peugeot Citroën hat Medienberichten zufolge Interesse an Opel gezeigt. Foto: Frank Rumpenhorst

Opel steht möglicherweise vor einer Übernahme durch den französischen Konkurrenten PSA Peugeot-Citroën. Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) und PSA bestätigten Gespräche, die einen möglichen Komplettverkauf des GM-Europageschäfts einschließen. Dabei geht es auch um die allein in Großbritannien vertriebene Opel-Schwestermarke Vauxhall. Die Konzerne loten nach eigenen Angaben verschiedene Möglichkeiten zur Expansion und Kooperation aus.

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Zahl der Retro-Kennzeichen im Südwesten nimmt deutlich zu

Ein Mann zeigt KFZ Kennzeichen mit alten Buchstabenkombinationen. Foto: Hubert Jelinek/Archiv
Ein Mann zeigt KFZ Kennzeichen mit alten Buchstabenkombinationen. Foto: Hubert Jelinek/Archiv

Die Zahl der Retro-Kennzeichen im Südwesten hat sich innerhalb von zwei Jahren mehr als verdoppelt. Zählten die Landratsämter Ende 2014 noch 103 196 Fahrzeuge mit wiedereingeführten Altkennzeichen, lag ihre Zahl Ende 2016 bei 231 276, wie die «Heilbronner Stimme» (Freitag) berichtete. Durch die sogenannte Kennzeichenliberalisierung vom Februar 2013 wurden im Land 15 Altkennzeichen wieder eingeführt. In elf Landkreisen wurden die Anträge abgelehnt.

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Grenzüberfahrt: Im EU-Ausland gelten oft andere Regeln

Kuddelmuddel: So beschreibt ein Sprecher eines Autoclubs die zuweilen unterschiedlichen Verkehrsregeln in der EU. Autofahrer sollten sich vor Reiseantritt daher genau informieren. Foto: Bernd Settnik
Kuddelmuddel: So beschreibt ein Sprecher eines Autoclubs die zuweilen unterschiedlichen Verkehrsregeln in der EU. Autofahrer sollten sich vor Reiseantritt daher genau informieren. Foto: Bernd Settnik

Wer in Europa mit dem Auto unterwegs ist, merkt oft kaum, wenn er eine Landesgrenze überfährt. Das ändert jedoch nichts daran, dass in den Nachbarländern oft andere Vorschriften im Straßenverkehr gelten.

«In Europa herrscht, was das Verkehrsrecht angeht, leider ein Kuddelmuddel. Es gibt kein einheitliches Regelwerk», sagt Constantin Hack vom Auto Club Europa (ACE). Am einfachsten lassen sich noch die Tempolimits für Autobahnen merken. Denn mit Ausnahme von Deutschland gelte fast überall ein Limit von 120 beziehungsweise 130 km/h.

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Parkplatzkampf im Großstadtdschungel

Nicht auf die Pelle rücken: Autofahrer sollten dem Vorder- und Hintermann genügend Spielraum zum Rangieren lassen. Foto: Florian Schuh
Nicht auf die Pelle rücken: Autofahrer sollten dem Vorder- und Hintermann genügend Spielraum zum Rangieren lassen. Foto: Florian Schuh

Die Fahrt dauert 10 Minuten, die Parkplatzsuche schon 20, und eine freie Parklücke direkt vor der Haustür gleicht einem Sechser im Lotto. Wer in Berlin, Hamburg oder München lebt, braucht in manchen Wohnvierteln gute Nerven, wenn er abends sein Auto abstellen will. «Unterm Strich haben wir zu wenig Parkflächen in den Innenstädten», sagt Kathrin Müllenbach-Schlimme vom ADAC. Die Folge: mitunter wilde Parkkonstellationen in zweiter und dritter Reihe, zugeparkte Einfahrten und nicht selten Bagatellschäden durch benachbarte Autotüren.

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E-Auto-Förderung: Wie kommen Käufer an ihr Geld?

Wer sich ein Elektroauto zulegt, kann mithilfe des «Umweltbonus» Geld sparen. Foto: Jan Woitas
Wer sich ein Elektroauto zulegt, kann mithilfe des «Umweltbonus» Geld sparen. Foto: Jan Woitas

Der «Umweltbonus» für elektrische Autos soll den Verkauf von Elektrofahrzeugen fördern. Doch wie kommen Käufer von E-Autos an ihr Geld?

 

Wer kann die Förderung beantragen?

Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine, auf die ein Neufahrzeug zugelassen wird, können Anträge stellen. Das teilt das für die Umsetzung zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) mit.

 

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Datenkino im Auto: Projektion und Wirklichkeit verschmelzen

Augmented Reality: Waren die Anzeigen von Head-up-Displays bislang eher statisch, werden die Infos flexibel dort eingeblendet, wo sie für den Autofahrer wichtig sind. Foto: Continental
Augmented Reality: Waren die Anzeigen von Head-up-Displays bislang eher statisch, werden die Infos flexibel dort eingeblendet, wo sie für den Autofahrer wichtig sind. Foto: Continental

Autofahrer können sich bald an eine neue Perspektive gewöhnen. Denn die Zeiten, in denen sich ihr Blick in den Instrumenten verliert, gehen so langsam zu Ende. Das zumindest ist die Botschaft vieler Zulieferer und Autohersteller, die ihr Heil im Head-up-Display suchen. Schon jetzt haben diese Systeme, die wichtige Infos direkt in das Blickfeld des Fahrers projizieren und so die Ablenkung minimieren wollen, den Markt bis in die Kompaktklasse durchdrungen.

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Was schützt vor Autodiebstahl?

Maßnahmen wie Alarmanlagen oder Wegfahrsperren können helfen, einen Autodiebstahl zu vereiteln. Foto: Diana Pfister
Maßnahmen wie Alarmanlagen oder Wegfahrsperren können helfen, einen Autodiebstahl zu vereiteln. Foto: Diana Pfister

Brecheisen und Schraubenzieher haben in der Regel ausgedient. Heute sind Autodiebe bestens organisiert, gehen hoch professionell vor und schlagen mit modernsten Techniken zu. Doch den versierten Dieben stehen ebensolche Schutzmaßnahmen gegenüber. Manche lassen sich nachrüsten, aber nicht alle sind für jedes Auto geeignet. Laut Bundeslagebild Kfz-Kriminalität, das vom Bundeskriminalamt herausgegeben wird, sind 2015 in Deutschland insgesamt 19 391 Fahrzeuge dauerhaft abhanden gekommen.

 

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«test»: Auf Mobilitäts-Apps nicht blind verlassen

Als einzige Mobilitäts-App bewerten die Tester von Stiftung Warentest «Qixxit» als «hilfreich». Foto: Sebastian Gollnow
Als einzige Mobilitäts-App bewerten die Tester von Stiftung Warentest «Qixxit» als «hilfreich». Foto: Sebastian Gollnow

Viele Wege führen zum Ziel. Aber mit welchem Verkehrsmittel gelingt das am schnellsten und günstigsten? Sogenannte Mobilitäts-Apps fürs Smartphone beziehen bei ihrer Suche zum Beispiel das eigene Auto, Carsharing, Fernbusse, Taxis oder öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn ein. Teilweise lassen sich sogar Tickets direkt über solche Apps kaufen. Perfekt sind sie aber noch lange nicht, urteilt die Stiftung Warentest. Sie hat fünf kostenlose Anwendungen unter die Lupe genommen («test»-Ausgabe 2/2017).

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Boommarkt Gebrauchtwagen: Größeres Angebot, steigende Preise

Das Angebot an Gebrauchtwagen wächst, aber auch die Zahl der Suchenden. Zu diesem Fazit kommen die Marktbeobachter der Deutschen Automobil Treuhand. die Foto: Arne Dedert
Das Angebot an Gebrauchtwagen wächst, aber auch die Zahl der Suchenden. Zu diesem Fazit kommen die Marktbeobachter der Deutschen Automobil Treuhand. die Foto: Arne Dedert

Wer keine größere Summe auf seinem Festgeldkonto hat, keinen Kredit abstottern will und ein Auto braucht, besorgt sich oft einen Gebrauchten. Das ist erheblich billiger, aber die Interessenten stellen derzeit fest: Die Preise haben kräftig angezogen. Der nun vorgestellte DAT-Report belegt, dass das Angebot wächst, aber auch die Zahl der Suchenden. So haben Verkäufer derzeit gute Chancen, einen ordentlichen Preis zu erzielen. Der Trend verläuft parallel zu dem Neuwagen, für die die Kunden ebenfalls mehr ausgeben.

 

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URTEIL DER WOCHE Arbeitsunfall: Ausweichmanöver im Verkehr als Rettungstat

Bei einem bewussten Ausweichmanöver, bei dem andere Verkehrsteilnehmer durch einen Unfall geschützt werden, greift die gesetzliche Unfallversicherung. Foto: Daniel Bockwoldt
Bei einem bewussten Ausweichmanöver, bei dem andere Verkehrsteilnehmer durch einen Unfall geschützt werden, greift die gesetzliche Unfallversicherung. Foto: Daniel Bockwoldt

Wer bei einem Unglücksfall hilft, steht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Gleiches gilt, wenn jemand durch ein Ausweichmanöver versucht, einen Zusammenstoß zu vermeiden und dann selbst einen Unfall hat.

Das geht aus einer Entscheidung des Sozialgerichts Dortmund hervor (Az.: S 17 U 955/14), über die die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) berichtet. Der Fall: Ein Fahrradfahrer nahm einem Motorradfahrer, der privat unterwegs war, die Vorfahrt.

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Neue Autos brauchen neue Marken: Das Phänomen der Submarken

Japanischen Luxus lancierte Toyota in Europa mit seiner Nobeltochter Lexus bereits 1990. Foto: Toyota
Japanischen Luxus lancierte Toyota in Europa mit seiner Nobeltochter Lexus bereits 1990. Foto: Toyota

Infiniti, Lexus und Dacia. Untermarken von Herstellern gibt es schon seit Jahrzehnten. Sie alle heben sich von der Kernmarke ab. Bisher war das oft bei Sport- und Luxusautos der Fall. Oder bei ganz preiswerten. BMW läutete 2010 mit seiner neuen Sparte i eine Wende ein. Seitdem gibt es ökologische Submarken. «Urbanisierung, Umweltschutz, Wertewandel und Konsumentenverhalten verlangten nach einer Revolution bei der individuellen Mobilität», sagt Alexander Kotouc von BMW.

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Autowelt sucht Weg in die Zukunft

Zulieferer wie hier Panasonic zeigen auf der CES, wie drastisch man Schalter im Cockpit reduzieren kann. Foto: Thomas Geiger
Zulieferer wie hier Panasonic zeigen auf der CES, wie drastisch man Schalter im Cockpit reduzieren kann. Foto: Thomas Geiger

600 PS, sticht! 330 km/h, sticht! Von 0 auf 100 in 4,9 Sekunden, sticht! Das gute alte Autoquartett hat ausgedient – zumindest auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas (bis 8. Januar). Zwar nehmen Autos auf der früher klassischer Elektronik vorbehaltenen Messe immer größeren Raum ein. Doch außer dem Start-up Faraday Future, das den herbeigesehnten Aufbruch in eine neue Ära noch mit alten Werten befeuert, interessiert sich für die üblichen Steckbriefe mit Leistung, Spitzentempo und Beschleunigung keiner mehr.

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Fahrerlos in Mannheim: Neue Elektrobusse rollen an

Der Roboterbus vom Typ EZ10 verfügt über jeweils sechs Sitz- und Stehplätze und wird zum ersten Mal in der Rhein-Neckar-Region der Öffentlichkeit vorgestellt. Foto: Uwe Anspach
Der Roboterbus vom Typ EZ10 verfügt über jeweils sechs Sitz- und Stehplätze und wird zum ersten Mal in der Rhein-Neckar-Region der Öffentlichkeit vorgestellt. Foto: Uwe Anspach

Tradition trifft Moderne: Ein Minibus ohne Fahrer hat bei Touren um den historischen Wasserturm in Mannheim neue Möglichkeiten im Nahverkehr aufgezeigt. Die Probefahrten verliefen problemlos, laut Veranstalter fuhren 900 Menschen mit - jede Fahrt dauerte nur wenige Minuten. Mit bis zu 20 Stundenkilometern rollte das Elektrofahrzeug mit je sechs Sitz- und sechs Stehplätzen über das Kopfsteinpflaster am Wahrzeichen der Stadt. Eine französische Firma hatte das Modell EZ10 entwickelt, präsentiert wurde es vom Verkehrsverbund Rhein-Neckar.

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Stickoxid-Ausstoß vieler Diesel-Pkw höher als bei Lastwagen

Viele Diesel-Pkw blasen laut einer Studie des Forscherverbunds ICCT mehr giftige Stickoxide aus dem Auspuff als neue Lastwagen oder Busse. Foto: Hendrik Schmidt/Symbolbild
Viele Diesel-Pkw blasen laut einer Studie des Forscherverbunds ICCT mehr giftige Stickoxide aus dem Auspuff als neue Lastwagen oder Busse. Foto: Hendrik Schmidt/Symbolbild

Selbst in der modernsten Schadstoffklasse Euro 6 blasen viele Diesel-Pkw laut einer Analyse des Forscherverbunds ICCT mehr giftige Stickoxide (NOx) aus dem Auspuff als neue Lastwagen oder Busse. Wie die Umweltwissenschaftler berichteten, ergaben Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) sowie aus Finnland im Schnitt für Euro-6-Personenwagen mit Dieselmotor im realen Straßenbetrieb einen NOx-Ausstoß von 500 Milligramm pro gefahrenen Kilometer. Bei Nutzfahrzeugen waren es demgegenüber nur 210 Milligramm je Kilometer.

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CES: Hersteller versprechen Neuerfindung des Autos

Der Elektro-Minivan-Prototyp «Portal» von Fiat Chrysler ist auf der Technik-Messe CES zu sehen. Foto: Andrej Sokolow
Der Elektro-Minivan-Prototyp «Portal» von Fiat Chrysler ist auf der Technik-Messe CES zu sehen. Foto: Andrej Sokolow

Das Auto soll künftig mehr als ein Auto sein. Nicht nur ein Fortbewegungsmittel, das einen von A nach B bringt, sondern Freizeit-Zone, Rückzugsort, Unterhaltungszentrale - kurzum: ein Raum, in dem man gerne Zeit verbringt. Das ist die Idee, mit der Fiat Chrysler auch jüngere Generationen wieder zum Autokauf bewegen will. Denn viele unter ihnen interessieren sich nicht dafür, ein eigenes Auto zu besitzen, sondern verlassen sich auf Mietwagen und Fahrdienste. Der Branche drohen Geschäftsrückgänge.

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Mit Brief und Siegel: Was Auto-Wertgutachten bringen

Prüfexperten nehmen viele Punkte beim Auto genau unter die Lupe und protokollieren sie für das Wertgutachten. Foto: KÜS
Prüfexperten nehmen viele Punkte beim Auto genau unter die Lupe und protokollieren sie für das Wertgutachten. Foto: KÜS

Wer einmal einen Gebrauchtwagen ver- oder gekauft hat, der weiß, was Feilschen ist. Denn in den seltensten Fällen geht so ein Deal ohne langwierige Verhandlungen über die Bühne. Doch es gibt eine Art Beschleuniger: das Wertgutachten. Es ist zwar weder unumstößlich noch einheitlich und schon gar nicht verbindlich. Aber es kann eine solide Orientierungshilfe bieten. Die etwa 150 Euro für ein Kurzgutachten bei Dekra, Tüv, KÜS oder einem Automobilclub sind oft gut angelegtes Geld, sagen Experten.

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Nur 9000 Anträge für E-Auto-Kaufprämie

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt steigt in seinen Dienstwagen, ein Elektroauto. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt steigt in seinen Dienstwagen, ein Elektroauto. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Ein halbes Jahr nach dem Start gibt es weiter kaum Interesse an der Kaufprämie für Elektroautos. Bis zum 1. Januar 2017 wurden insgesamt nur 9023 Anträge auf eine Prämie gestellt. Dies teilte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit. Davon waren rund 5100 Anträge für reine Elektroautos und knapp 3900 für Plug-In-Hybride. Von den einzelnen Anträgen entfielen 2592 auf ein Fahrzeug von BMW, gefolgt von Renault mit 1658, Audi mit 1188 und VW mit 887. Fast die Hälfte der Anträge kam von Unternehmen.

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«Neuer Frühling» für den Schmutzfink? Zoff um den Diesel

Durch Abgasskandale bekam der Diesel ein Schmutzfink-Image. Synthetischer Öko-Sprit könnte der Antriebstechnik zu einem «neuen Frühling» verhelfen. Foto: Markus Scholz
Durch Abgasskandale bekam der Diesel ein Schmutzfink-Image. Synthetischer Öko-Sprit könnte der Antriebstechnik zu einem «neuen Frühling» verhelfen. Foto: Markus Scholz

Vom Welterfolg und Paradebeispiel deutscher Ingenieurskunst zum Fortschrittsbremser und ewigen Schmuddelkind? Der Diesel hat es nicht leicht heutzutage. Die Motortechnik - vor fast 125 Jahren (1892) von ihrem Erfinder Rudolf Diesel in Berlin zum Patent angemeldet - ist durch den millionenfachen Abgasbetrug bei VW in Verruf geraten. Als wären die gefälschten Werte zum Stickoxid-Ausstoß bei Modellen des Autokonzerns nicht schon genug, entbrannte in ganz Europa auch noch eine Debatte darüber, ob man den Selbstzünder nicht aus städtischen Umweltzonen verbannen sollte. Nie zuvor gab es solch eine Aufregung um die lange als «Traktor» mit nagelndem Lärm verspottete Technik. Dabei ist der Diesel eine Antriebsart, die mehr als ein Jahrhundert nach ihrer Geburt zumindest übergangsweise durchaus eine Zukunft haben dürfte. Das Image mag angeknackst, aber besonders moderne Varianten der «rationellen Wärmekraftmaschine» können ökologisch auch im Vorteil sein.

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Gefälschte Auto-Ersatzteile erkennen

Sichergestellt: Der Zoll präsentiert gefälschte Autoteile. Foto: Bernd von Jutrczenka
Sichergestellt: Der Zoll präsentiert gefälschte Autoteile. Foto: Bernd von Jutrczenka

Normalerweise bummeln die Beamten von Polizei und Zoll allenfalls aus persönlicher Neugier über eine Messe. Doch im Herbst auf der Automechanika in Frankfurt hatten sie einen dienstlichen Auftrag. Sie machten Jagd auf gefälschte Ersatzteile. Denn Fake-Ware gibt es nicht nur auf den Modemärkten in Fernost oder fliegenden Lederhändlern rund ums Mittelmeer.

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Was sich 2017 im Straßenverkehr ändert

Freie Fahrt: Sind keine speziellen Radampeln vorhanden, gelten für Radler ab 2017 nicht die Fußgänger-, sondern die Fahrverkehrsampeln. Foto: Bodo Marks
Freie Fahrt: Sind keine speziellen Radampeln vorhanden, gelten für Radler ab 2017 nicht die Fußgänger-, sondern die Fahrverkehrsampeln. Foto: Bodo Marks

Im Rahmen einer Novelle der Straßenverkehrsordnung ändert sich einiges für Autofahrer und Radfahrer. Sie müssen sich daher in manchen Punkten umstellen. Ein Überblick zu Neuregelungen, die 2017 wirksam werden oder kurz vor dem Jahreswechsel in Kraft getreten sind:

 

Ampel-Regelung: Bislang galten für Radler die Fußgängerampeln, wenn an Ampelkreuzungen keine eigenen Lichtzeichen für Radler vorhanden waren.

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BMW 5er: Neue Welt und alte Werte

BMW bringt im Februar einen neuen 5er auf den Markt. Foto: www.daniel-kraus.com/BMW
BMW bringt im Februar einen neuen 5er auf den Markt. Foto: www.daniel-kraus.com/BMW

Er ist in der Businessklasse so eine feste Bank wie der FC Bayern im Fußball: Wenn BMW einen neuen 5er bringt, wird die Konkurrenz deshalb hellhörig. Nach sieben Jahren geht die Baureihe F10 in den Ruhestand. Gleichzeitig kommt am 11. Februar zu Preisen ab 45 200 Euro die siebte Generation des Mittelklasse-Modells in den Handel. Zunächst startet der 5er - üppig ausgestattet mit LED-Scheinwerfern und Navigation in Serie - als Limousine, im Sommer dann als Kombi und zum Jahreswechsel kommt auch ein neuer GT.

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Das vernetzte Fahrrad kommt

Das vernetzte Fahrrad «Projekt MRSC Connected» wurde bereits 2014 bei der Messe Eurobike am Stand von Canyon vorgestellt. Foto: Felix Kästle
Das vernetzte Fahrrad «Projekt MRSC Connected» wurde bereits 2014 bei der Messe Eurobike am Stand von Canyon vorgestellt. Foto: Felix Kästle

Autos sind vernetzt, Traktoren und Lkw ebenso - nur das zahlenmäßig häufigste Verkehrmittel in Deutschland ist bislang von der Digitalisierung weitgehend ausgenommen: das Fahrrad. Doch das wird sich in den kommenden Jahren ändern. Erste Hersteller der gehobenen Preisklasse bieten bereits «smarte» Räder an, die Einführung auf dem Markt für breitere Käuferschichten soll bald folgen. «Wir arbeiten an der Entwicklung eines Connected Bike», sagt Georg Honkomp, Chef der Einkaufsgemeinschaft ZEG.

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US-Richter weist Abgas-Klage gegen Daimler ab

Die Kläger hatten der US-Tochter Mercedes-Benz manipulierte Werte des Schadstoffs Stickoxid und irreführende Werbung vorgeworfen. Foto: Laurent Dubrule
Die Kläger hatten der US-Tochter Mercedes-Benz manipulierte Werte des Schadstoffs Stickoxid und irreführende Werbung vorgeworfen. Foto: Laurent Dubrule

Daimler hat in den USA einen Etappensieg im Rechtsstreit über angeblichen Abgas-Schwindel bei Dieselwagen erreicht. Das zuständige Gericht in Newark im Bundesstaat New Jersey wies am Dienstag eine Sammelklage von Autobesitzern ab, die dem deutschen Hersteller und seiner US-Tochter Mercedes-Benz manipulierte Werte des Schadstoffs Stickoxid und irreführende Werbung vorgeworfen hatten. Der Richter hielt die im Februar eingereichte Klage in entscheidenden Punkten für unzureichend.

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Fehler bei Autokindersitzen vermeiden

Nicht vergessen: Fährt ein Kind in der Babyschale auf dem Beifahrersitz mit, muss der Airbag dort aus Sicherheitsgründen abgeschaltet sein. Foto: Andrea Warnecke
Nicht vergessen: Fährt ein Kind in der Babyschale auf dem Beifahrersitz mit, muss der Airbag dort aus Sicherheitsgründen abgeschaltet sein. Foto: Andrea Warnecke

Eltern wollen für ihre Kinder das Beste. Aber gerade wenn es hektisch wird, können Fehler passieren. Etwa beim Anschnallen im Auto. Sitzt der Gurt falsch, ist die Schutzfunktion mitunter stark beeinträchtigt. Dann hilft kein noch so guter Kindersitz. Sieben Fehler, die Mami und Papa machen können: Der Sitz ist zu alt: Ein Autokindersitz vom Flohmarkt ist womöglich keine gute Idee, wenn er einen Aufkleber mit dem Vermerk «ECE-R44/01» beziehungsweise «ECE-R44/02» trägt.

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Smart Fortwo ED: Da wird die Innenstadt zum Rummelplatz

Im April soll der neue Smartwo ED auf den Markt kommen. Foto: Daimler AG
Im April soll der neue Smartwo ED auf den Markt kommen. Foto: Daimler AG

Die junge Mercedes-Schwester Smart will eine Neuauflage des ED als Fortwo, Forfour und Cabrio im April auf den Markt bringen. Kein anderes Auto eignet sich so gut für den Stadtverkehr und nirgends sind Elektrofahrzeuge so sinnvoll wie in den Metropolen, schwärmen die Schwaben.

 

Ruhe im Karton

Für Preise ab 21 940 Euro ersetzen sie dann die knatternden Dreizylinder-Benziner im Heck durch einen 60 kW/81 PS starken E-Motor und montieren anstelle des Tanks einen Lithium-Ionen-Akku, dessen 96 Zellen eine Kapazität von 17,6 kWh haben. Das reicht auf dem Prüfstand für mindestens 160 und in der Praxis für etwa 120 Kilometer.

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Bis Ende November Autoversicherung wechseln und sparen

Bis Ende November müssen Autofahrer kündigen, um zum neuen Jahr mit einer günstigeren Kfz-Versicherung einen Vertrag zu schließen. Foto: Jens Schierenbeck
Bis Ende November müssen Autofahrer kündigen, um zum neuen Jahr mit einer günstigeren Kfz-Versicherung einen Vertrag zu schließen. Foto: Jens Schierenbeck

Autofahrer können einige Hundert Euro sparen, wenn sie zu einem günstigeren Autoversicherer wechseln. Das hat ein Vergleich der Stiftung Warentest ergeben. Untersucht wurden dabei 157 Versicherungstarife von 70 Anbietern. Ein Wechsel ist jedoch nicht immer nötig. Oft lohne es sich, beim bisherigen Versicherer einen neuen Vertrag mit günstigeren Konditionen auszuhandeln, rät die Stiftung in ihrer Zeitschrift «Finanztest» (Ausgabe 12/2016).

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Winter-Tipps und Pflichten für Autofahrer

Winterpflichten: Wer vor dem Losfahren nicht gründlich kratzt, riskiert ein Bußgeld. Denn nur ein Guckloch in der Windschutzscheibe reicht nicht. Foto: Tobias Hase
Winterpflichten: Wer vor dem Losfahren nicht gründlich kratzt, riskiert ein Bußgeld. Denn nur ein Guckloch in der Windschutzscheibe reicht nicht. Foto: Tobias Hase

Um das Auto im Winter im verkehrssicheren Zustand zu halten, müssen Fahrer einiges an Mehrarbeit leisten. Denn die Scheinwerfer, Seitenspiegel und Lufteinlässe sollten frei von Schnee, Eis und Herbstlaub sein. Wer nur das berüchtigte «Guckloch» freikratzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit mit Bußgeldern zwischen 10 bis 35 Euro, erklärt Frank Häcker vom Deutschen Anwaltverein (DAV). Als sicher gilt nur, wenn der Fahrer durch alle Scheiben freie Sicht hat. Lediglich die Heckscheibe darf bei Nutzung der Seitenspiegel vereist bleiben.

 

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Fehlersuche im Auto mit dem Smartphone

Über eine Handy-App wie «EOBD-Facile» kann man diverse Diagnosen aus der Elektronik des Autos ziehen. Foto: Franziska Gabbert
Über eine Handy-App wie «EOBD-Facile» kann man diverse Diagnosen aus der Elektronik des Autos ziehen. Foto: Franziska Gabbert

Moderne Autos sind voll mit Elektronik. Eine Wartung beginnt heute nicht mit dem Schraubenschlüssel, sondern erst mal mit dem Computer. Die Software im Steuergerät überwacht Motor, Getriebe und Assistenzsysteme. Mit dem Smartphone können Autofahrer viele Daten und Fehlermeldungen selbst auslesen. App aufspielen, Adapter aufstecken, Bluetooth aktivieren und sichtbar wird die Fahrzeugelektronik - eine Werkstatt für die Hosentasche.

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Autos verbrauchen mehr Sprit als angegeben

Die Forscher gehen davon aus, dass die Autokonzerne «immer systematischer Schlupflöcher in der bestehenden Regulierung ausnutzen». Foto: Patrick Pleul
Die Forscher gehen davon aus, dass die Autokonzerne «immer systematischer Schlupflöcher in der bestehenden Regulierung ausnutzen». Foto: Patrick Pleul

Auf Europas Straßen sind nach einer neuen Studie des Umweltforscher-Verbunds ICCT im vergangenen Jahr Millionen Autos mit deutlich überhöhtem Verbrauch und CO2-Ausstoß unterwegs gewesen. Die Organisation, die den VW-Diesel-Skandal in den USA 2015 mit aufgedeckt hatte, nennt in der Analyse eine durchschnittliche Abweichung zwischen tatsächlichen Fahrwerten und offiziellen Hersteller-angaben von 42 Prozent. Der ICCT startete die Zeitreihe zum Kraftstoffverbrauch im Jahr 2001.

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Pläne für Schnellladenetz an Autobahnen werden konkreter

Hinweis auf eine Ladestation für Elektro-Autos an einer Aral-Tankstelle. Foto: Ina Fassbender/Archiv
Hinweis auf eine Ladestation für Elektro-Autos an einer Aral-Tankstelle. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Das geplante Schnellladenetz für Elektrofahrzeuge an Autobahn-Tankstellen nimmt einem Zeitungsbericht zufolge immer deutlicher Gestalt an. Daimler, BMW und Volkswagen führten hierzu inzwischen Gespräche mit Tank & Rast. Das schreibt die «Bild»-Zeitung unter Verweis auf Branchenkreise. Ziel sei der Aufbau eines bundesweiten Netzes an solchen Ladepunkten bis 2018. Die Autobauer nannten keine Einzelheiten, hoben aber die Bedeutung einer besseren Abdeckung mit Lademöglichkeiten hervor.

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Mehr Grip und voller Versicherungsschutz mit Winterreifen

Auf schneebedeckten Straßen bringen Winterreifen mehr Traktion. Das Auto liegt stabiler auf der Straße als mit Sommerreifen, der Bremsweg ist wesentlich kürzer. Foto: Ina Fassbender
Auf schneebedeckten Straßen bringen Winterreifen mehr Traktion. Das Auto liegt stabiler auf der Straße als mit Sommerreifen, der Bremsweg ist wesentlich kürzer. Foto: Ina Fassbender

Sind Autofahrer trotz Schnee und Eis weiter mit Sommerreifen unterwegs, riskieren sie nicht nur Unfälle: Sie setzen damit auch ihren Versicherungsschutz aufs Spiel.

Kommt es zum Crash, kann die Vollkaskoversicherung Leistungen anteilig kürzen, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erklärt. Nicht davon betroffen ist die Kfz-Haftpflicht: Sie gilt weiter für Schäden, die andere Verkehrsteilnehmer erleiden.

 

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Dobrindt will Manipulationsvorwürfe gegen Audi klären lassen

Produktion im Audi-Werk in Ingolstadt. Foto: Armin Weigel
Produktion im Audi-Werk in Ingolstadt. Foto: Armin Weigel

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) soll Berichte über angebliche Täuschungen bei CO2-Werten in Modellen der VW-Oberklasse-Tochter Audi prüfen. Dies sagte ein Sprecher von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Montag.

Es geht um den Vorwurf, der Autobauer habe Messwerte des schädlichen Klimagases auf illegale Weise manipuliert. Entsprechende Informationen der US-Umweltbehörde Carb hierzu lägen nicht vor, hieß es in Berlin.

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Welche Zukunft haben Diesel-Autos?

Rauchsignale: Auch die Abgasskandale in jüngerer Vergangenheit sorgen beim Diesel für ein Schmutzfink-Image. Experten und auch Hersteller sehen eine elektrische Autozukunft. Foto: Markus Scholz
Rauchsignale: Auch die Abgasskandale in jüngerer Vergangenheit sorgen beim Diesel für ein Schmutzfink-Image. Experten und auch Hersteller sehen eine elektrische Autozukunft. Foto: Markus Scholz

«Die Zukunft des Antriebs ist emissionslos», hat Daimler-Chef Dieter Zetsche auf dem Pariser Salon gerade einen Abgesang auf Benziner und Diesel angestimmt. Aber zum Jahr 2025 rechnet Zetsche noch immer mit 80 bis 85 Prozent konventionellen Motoren im Verkaufsmix. Jetzt gerade bringt er eine neue Generation von Benzinern auf den Weg, die ab 2017 zunächst in der S-Klasse starten sollen. Außerdem hat Daimler in Polen für 2019 ein neues, 500 Millionen Euro teures Motorenwerk für Benziner und Diesel angekündigt.

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Private Jagd auf Verkehrssünder mit der Dashcam ist verboten

Wer den Straßenverkehr filmt, um Verkehrssünder anzuzeigen, kann Ärger bekommen. Denn das ist erstens Aufgabe der Polizei und zweitens aus Gründen des Datenschutzes nicht erlaubt. Foto: Christin Klose
Wer den Straßenverkehr filmt, um Verkehrssünder anzuzeigen, kann Ärger bekommen. Denn das ist erstens Aufgabe der Polizei und zweitens aus Gründen des Datenschutzes nicht erlaubt. Foto: Christin Klose

Verkehrsverstöße anderer Autofahrer sind ärgerlich. Zum Privat-Sheriff mit der Videokamera darf deswegen trotzdem keiner werden. Das Verwaltungsgericht Göttingen (Az.: 1 B 171/16) hat hier klar entschieden. Die Verfolgung von Verkehrsverstößen ist eine öffentliche Aufgabe und damit ausschließlich Sache von Polizei und Ordnungsbehörden. Hintergrund der Entscheidung ist eine Auseinandersetzung der Landesbeauftragten für den Datenschutz in Niedersachsen, Barbara Thiel, mit einem selbsternannten Verkehrswächter aus dem Harz.

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TÜV-Report: So haben die Fahrzeugmodelle abgeschnitten

Bei der Hauptuntersuchung schnitten laut TÜV-Report die Fahrzeuge deutscher Hersteller besonders gut ab. Foto: Arno Burgi
Bei der Hauptuntersuchung schnitten laut TÜV-Report die Fahrzeuge deutscher Hersteller besonders gut ab. Foto: Arno Burgi

Vor der Hauptuntersuchung beim Tüv sind viele Autobesitzer nervös. Kommt er durch, fragen sie sich dann. Werden erhebliche Mängel festgestellt, gibt es keine Prüfplakette und das Auto muss zur Nachuntersuchung. Der jährliche Tüv-Report listet Gewinner und Verlierer der sogenannten HU auf.

 

Welche Modelle haben besonders gut abgeschnitten? Deutsche Hersteller können sich freuen:

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Dokumente, Verschleiß, Vorbesitzer: Tachobetrug erkennen

Fast jeder dritte Gebrauchtwagen in Deutschland wird mit falschem Kilometerstand verkauft - so lautet das Ergebnis einer Untersuchung des Automobilclubs von Deutschland. Foto: Armin Weigel
Fast jeder dritte Gebrauchtwagen in Deutschland wird mit falschem Kilometerstand verkauft - so lautet das Ergebnis einer Untersuchung des Automobilclubs von Deutschland. Foto: Armin Weigel

Je weniger Kilometer ein Gebrauchtwagen gefahren ist, desto mehr kostet er in der Regel. Verkäufer mit der nötigen kriminellen Energie kann das dazu verleiten, den Tacho ein wenig zurückdrehen. Wie können Autokäufer möglichen Betrug erkennen?

 

Fahrzeugdokumente: Eine vollständige Dokumentation von Werkstattbesuchen hilft beim Einschätzen. «Normalerweise wird bei jeder Reparatur der Kilometerstand notiert», sagt Philipp Heise vom Auto Club Europa (ACE).

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Karlsruher Testfeld soll autonomes Fahren voranbringen

Verkehrsminister Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Marijan Murat/Archiv
Verkehrsminister Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Marijan Murat/Archiv

Bei der Ausrichtung des Verkehrs und der Automobilindustrie hin zum autonomen Fahren will Baden-Württemberg seine führende Position verteidigen. Deshalb soll die Technik dafür in den kommenden Jahren in einem Testfeld in Karlsruhe und Umgebung entwickelt und erprobt werden. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) übergab dazu am Montag in Karlsruhe einen Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von 2,5 Millionen Euro.

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Sparen bei der Kfz-Versicherung

Das freut den Autofahrer: Oft bringen ein Versicherungswechsel oder eine neue Einstufung beim bisherigen Anbieter günstigere Konditionen. Foto: Christin Klose
Das freut den Autofahrer: Oft bringen ein Versicherungswechsel oder eine neue Einstufung beim bisherigen Anbieter günstigere Konditionen. Foto: Christin Klose

Kfz-Versicherungen machen neben der Kfz-Steuer den Großteil der Fixkosten eines Autos aus. Kosten, die clevere Autofahrer reduzieren können. Denn einmal im Jahr lässt sich die Kfz-Versicherung kündigen und wechseln. «Ein Preisvergleich für Autofahrer kann sich lohnen, wenn man einen günstigeren Versicherer findet, ohne dabei Abstriche beim Versicherungsschutz machen zu müssen», sagt Hasso Suliak vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

 

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E-Klasse für Eilige: AMG zeigt neuen E 63 mit bis zu 612 PS

AMG schickt die E-Klasse von Mercedes ab Frühjahr 2017 mit mehr Leistung und verändertem Äußeren auf die Straßen. Foto: Daimler AG
AMG schickt die E-Klasse von Mercedes ab Frühjahr 2017 mit mehr Leistung und verändertem Äußeren auf die Straßen. Foto: Daimler AG

Mercedes baut wieder eine E-Klasse für besonders eilige Kunden. Etwa ein Jahr nach dem Generationswechsel der Limousine bringt der sportliche Ableger AMG den neuen E 63 sowie den E 63 S auf den Weg.

Zum ersten Mal zu sehen sind die Muskel-Modelle im November auf der Autoshow in Los Angeles. In den Handel kommen sie dem Hersteller zufolge im Frühjahr 2017. Preise nannte AMG noch nicht. Unter der Haube steckt der bekannte V8-Turbo mit vier Litern Hubraum, den AMG noch einmal gestärkt hat.

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Sturzfrei und fit durch den Winter radeln

Haftungserweiterung: Grobstolliges Profil und Spikes vergrößeren den Grip von Reifen auf Eis und Schnee. Foto: Kay Tkatzik
Haftungserweiterung: Grobstolliges Profil und Spikes vergrößeren den Grip von Reifen auf Eis und Schnee. Foto: Kay Tkatzik

Wer ganzjährig radeln will, sollte sein Rad und seine Fahrweise an den Winter anpassen. Das fängt bei den Reifen an. Eine Winterreifenpflicht wie beim Auto gibt es für Fahrräder nicht. Trotzdem gibt es dafür Lösungen, denn der Bereifung kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Wird der Radweg bedingt durch Nässe, Laub oder Schnee rutschig, ist es natürlich wichtig, mit Reifen unterwegs zu sein, die einen guten Grip bieten», sagt David Koßmann vom Pressedienst Fahrrad (pd-f).

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Inspektion des Autos: Braucht es immer die Markenwerkstatt?

Alles in Ordnung? Auch ein Check des Fahrwerks steht bei einer Inspektion auf dem Plan. Foto: Henning Kaiser
Alles in Ordnung? Auch ein Check des Fahrwerks steht bei einer Inspektion auf dem Plan. Foto: Henning Kaiser

Zerbröselnde Rostlauben bilden in Deutschland mittlerweile eher die Ausnahme. Aber natürlich muss das Fahrzeug dafür regelmäßig gewartet und inspiziert werden. In der Regel alle zwei Jahre steht eine Inspektion an. Bei unregelmäßig oder gar nicht gewarteten Autos kann die Funktionsfähigkeit und Verkehrssicherheit beeinträchtigt werden.

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Ganzjahresreifen überzeugen nicht

Sicher unterwegs ist man bei Eis und Schnee mit Winterreifen. Ein aktueller Test zeigt, Ganzjahresreifen überzeugen nur bedingt. Foto: Franziska Gabbert
Sicher unterwegs ist man bei Eis und Schnee mit Winterreifen. Ein aktueller Test zeigt, Ganzjahresreifen überzeugen nur bedingt. Foto: Franziska Gabbert

«Von O bis O», den alten Merksatz für den Einsatz von Winterreifen, würden viele Autobesitzer gerne ignorieren können. Im Oktober sollten die Winterreifen drauf, um Ostern die Sommerreifen. Nach einer Umfrage unter ADAC-Mitgliedern von TNS Infratest würden 36 Prozent Ganzjahres-reifen kaufen, die sowohl bei Hitze und Sonnenschein als auch bei Regen, Nässe, Frost und Schnee den Wagen in der Spur halten. 18,5 Prozent fahren demnach bereits solche Reifen. Doch in einem Test des Autoclubs gibt es für die Ganzjahresreifen keine guten Noten.

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BGH klärt Verbraucherrechte beim Gebrauchtwagen-Kauf

Gelände eines Gebrauchtwagenhändlers in München. Künftig sollen wohl die Verkäufer die Beweislast bei einem Schaden, der innerhalb von sechs Monaten auftritt, tragen. Foto: Tobias Hase
Gelände eines Gebrauchtwagenhändlers in München. Künftig sollen wohl die Verkäufer die Beweislast bei einem Schaden, der innerhalb von sechs Monaten auftritt, tragen. Foto: Tobias Hase

Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Verbrauchern beim Gebrauchtwagen-Kauf gestärkt. In dem Urteil geht es um die Frage, wer die Ursache für einen Schaden beweisen muss, der innerhalb von sechs Monaten auftritt. Wegen einer Entscheidung des EU-Gerichtshofs musste Karlsruhe seine Rechtsprechung ändern. In dem verhandelten Fall ging es um einen Getriebeschaden. Nach fünf Monaten funktionierte die Automatikschaltung nicht mehr richtig, weshalb der Käufer sein Geld zurückhaben wollte.

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Bei Autodiebstahl sofort Polizei und Versicherer informieren

Nach Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) lag der Schaden durch Autodiebstahl 2015 bei 291 Millionen Euro (2014: 262 Millionen Euro). Foto: Heiko Wolfraum
Nach Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) lag der Schaden durch Autodiebstahl 2015 bei 291 Millionen Euro (2014: 262 Millionen Euro). Foto: Heiko Wolfraum

Ein verschwundenes Auto melden Betroffene am besten sofort über den Notruf 110 der Polizei. «Die prüft zuerst, ob das Fahrzeug nur abgeschleppt wurde», sagt Kriminaloberrat Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Ist das nicht der Fall, muss sofort Anzeige erstattet werden. Außerdem sollte die Polizei wissen, ob in dem gestohlenen Fahrzeug ein Ortungssystem verbaut ist - entweder serienmäßig oder nachgerüstet. «Mit einem Ortungssystem erhöht sich die Chance, das Fahrzeug wiederzubekommen», erklärt Schmidt.

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Mercedes E-Klasse T-Modell

Mercedes hat einen neuen Kombi auf den Markt gebracht: Das T-Modell der E-Klasse. Foto: Daimler AG
Mercedes hat einen neuen Kombi auf den Markt gebracht: Das T-Modell der E-Klasse. Foto: Daimler AG
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Umzug mit Auto: Unverzügliches Ummelden erspart unnötige Kosten

Bildrechte: Flickr Nissan Qashqai 2014 Kārlis Dambrāns CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Bildrechte: Flickr Nissan Qashqai 2014 Kārlis Dambrāns CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Jedes Jahr ziehen Hunderttausende Autobesitzer um – ihr Auto nehmen sie in den allermeisten Fällen mit. Was viele in den ersten Wochen und Monaten nach dem stressigen Umzug allerdings vergessen: Auch das eigene Kfz muss umgemeldet werden. Wer sich zu lange Zeit damit lässt, riskiert saftige Strafen. Seit Jahresanfang 2015 ist das Ummelden des eigenen Fahrzeugs für Autohalter deutlich einfacher geworden

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Motorradmesse Intermot im Retro-Trend

Puristisch schön: BMW knüpft mit der neuen nineT Pure (l) und der R nineT Racer klar an das Design früherer Tage an. Foto: BMW
Puristisch schön: BMW knüpft mit der neuen nineT Pure (l) und der R nineT Racer klar an das Design früherer Tage an. Foto: BMW

Köln (dpa/tmn) - In den Messehallen der Intermot in Köln wird schnell klar: So vielfältig dürfte das Angebot der Motorrad-Szene selten gewesen sein. Mehr als 1100 Aussteller aus 41 Ländern zeigen sich an den Publikumstagen vom 6. bis 9. Oktober. Das sind laut Messe 17 Prozent mehr als bei der letzten Auflage 2014. «Der Markt wächst, gerade auch jüngere Leute interessieren sich wieder mehr für das echte Erlebnis, Motorrad und Roller zu fahren», sagt Achim Marten vom Industrie-Verband Motorrad Deutschland (IVM).

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KBA übt eigene Abgaskontrollen mit neuer Prüftechnik

Künftig will das Kraftfahrtbundesamt mit eigener Technik und unangekündigten Tests zufällig ausgewählte Fahrzeuge aus dem Verkehr ziehen und überprüfen lassen. Foto: Ulrich Perrey/Symbol
Künftig will das Kraftfahrtbundesamt mit eigener Technik und unangekündigten Tests zufällig ausgewählte Fahrzeuge aus dem Verkehr ziehen und überprüfen lassen. Foto: Ulrich Perrey/Symbol

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat eigene Technik für Kontrollen im Zuge des VW-Abgas-Skandals angeschafft. Die Mitarbeiter würden derzeit an zwei mobilen Mess- und Prüfanlagen geschult, teilte das Bundesverkehrsministerium in Berlin mit.

Auch staatliche Testfahrten werden demnach bereits unternommen. «Damit ist der Weg für "Doping-Tests" frei», erklärte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt der Deutschen Presse-Agentur zu den insgesamt 330 000 Euro teuren Geräten. Die Flensburger Behörde soll sie noch im Herbst regulär einsetzen können.

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Die neuen E-Autos aus Paris

Aus dem Elektrobaukasten: Der VW I.D. steht auf einer eigens für Elektroautos konstruierten Plattform und soll bis zum Ende des Jahrzehnts in den Handel rollen. Foto: Thomas Geiger
Aus dem Elektrobaukasten: Der VW I.D. steht auf einer eigens für Elektroautos konstruierten Plattform und soll bis zum Ende des Jahrzehnts in den Handel rollen. Foto: Thomas Geiger

Es ist eine einfache Formel, aber sie zu knacken ist bislang partout nicht gelungen: «Das Problem des Elektroautos heißt R-I-P», sagt Stefan Bratzel von der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch-Gladbach und übersetzt das mit Reichweite, Infrastruktur und Preis. Nur wenn Akkufahrzeuge 400 bis 500 Kilometer fahren können, wenn man sie an vielen Stellen schnell aufladen kann und wenn der Preis vergleichbar ist mit Verbrennungsmodellen, können Elektro-autos erfolgreich ein, sagt der Professor.

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Bald beginnt der gefährliche Autoherbst

Ein tödlich verunglücktes Tier sollte nur unter der Verwendung von Schutzhandschuhen an den Fahrbahnrand gebracht werden. Foto: Julian Stratenschulte
Ein tödlich verunglücktes Tier sollte nur unter der Verwendung von Schutzhandschuhen an den Fahrbahnrand gebracht werden. Foto: Julian Stratenschulte

Nicht alle Begegnungen zwischen Autos und Wildtieren enden glimpflich: «Die Zahl der Wildunfälle liegt seit Jahren stabil hoch bei rund 250 000 Pro Jahr», sagt Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband. «Und das sind nur die registrierten.» Hinzu kämen noch Kollisionen mit Kleintieren, die in keiner Statistik auftauchten. Hauptursache für die Zusammenstöße mit Tieren: vor allem überhöhte Geschwindigkeit. Denn nach wie vor unterschätzen viele, dass sich die Straßenverhältnisse im Herbst schnell ändern.

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Alle drei Smart-Varianten fahren künftig auch elektrisch

Elektrisches Trio: Alle drei Varianten des Smart - Fortwo, Forfour und Cabrio - wird es ab Anfang 2017 auch mit Elektroantrieb geben. Foto: Daimler AG
Elektrisches Trio: Alle drei Varianten des Smart - Fortwo, Forfour und Cabrio - wird es ab Anfang 2017 auch mit Elektroantrieb geben. Foto: Daimler AG

Alle drei Varianten des Kleinwagens Smart wird es künftig auch mit Elektroantrieb geben, teilte die Daimler-Tochter in Stuttgart mit. Zum ersten Mal sehen kann man Fortwo, Forfour und Cabrio mit Electric Drive auf dem Pariser Automobilsalon (Publikumstage 1. bis 16. Oktober). In den Handel kommen die als Smart ed geführten Modelle Anfang 2017. Die Preise beginnen bei 21 940 Euro für den geschlossenen Zweisitzer, der Forfour kostet mindestens 22 600 Euro und das Cabrio als einziges elektrisches Open-Air-Modell auf dem Markt steht laut Smart ab 25 200 Euro in der Liste.

 

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Risiken durch Digitalisierung des Autos

Für viele ist das vernetzte Auto praktisch, doch Experten wie die Sicherheitsfirma Argus sehen in jedem Kanal, auf dem Daten ins Auto und wieder heraus kommen als Einfalltor für potenzielle Bedrohungen durch Cyberattacken. Foto: Argus
Für viele ist das vernetzte Auto praktisch, doch Experten wie die Sicherheitsfirma Argus sehen in jedem Kanal, auf dem Daten ins Auto und wieder heraus kommen als Einfalltor für potenzielle Bedrohungen durch Cyberattacken. Foto: Argus

Vor dem Schleudern schützt das ESP, müde Fahrer warnt der Aufmerksamkeits-Assistent, und wenn es dennoch einmal kracht, dann hilft der Airbag. Für die aktive und die passive Sicherheit im Auto haben die Hersteller in den vergangenen Jahrzehnten viel getan. Doch neuerdings müssen sie sich einem anderen Risiko stellen: Cyber-Security lautet das große Thema, das mit der zunehmenden Digitalisierung des Autos an Dringlichkeit gewinnt.

 

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Schulweg durch Rollentausch üben

Das Üben der Wegstrecke ist für kleine Kinder wichtig, damit sie sicher zur Schule und nach Hause kommen. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Das Üben der Wegstrecke ist für kleine Kinder wichtig, damit sie sicher zur Schule und nach Hause kommen. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Den Schulweg sollten Eltern gerade mit kleineren Kindern üben. Doch wie geht das am besten? «Da gibt es kein Rezept. Denn Kinder sind immer unterschiedlich», sagt Hannelore Herlan von der Deutschen Verkehrswacht. «Aber Übung macht den Meister.» Am Ende steht ein Rollentausch: Das Kind zeigt und erklärt den Eltern eigenständig den Schulweg. «Ich sehe dann, ob und wie es das Erlernte umsetzen kann.» Wenn das klappt, kann es alleine gehen.

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Erdgasautos können zur Not auch mit Superbenzin fahren

Wenn Tankstellen kein Erdgas mehr bereitstellen, können Halter von Erdgasautos auch mit Superbenzin fahren. Denn die Fahrzeuge haben einen Zusatztank. Foto: Henning Kaiser
Wenn Tankstellen kein Erdgas mehr bereitstellen, können Halter von Erdgasautos auch mit Superbenzin fahren. Denn die Fahrzeuge haben einen Zusatztank. Foto: Henning Kaiser

Sogar primär auf Erdgas ausgelegte Autos lassen sich zur Not auch mit normalem Superbenzin fahren. Denn sie haben grundsätzlich zusätzlich noch einen Benzintank von etwa bis zu 15 Litern an Bord, erklärt Vincenzo Lucà vom Tüv Süd in München. Das soll einerseits die Mobilität sichern. Geht das Gas zur Neige, wird automatisch auf den Nottank umgestellt. Längere Strecken lassen sich so natürlich nur mit häufigen Tankstopps zurücklegen.

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Bits, Bytes und Bizeps: Das ist der Porsche Panamera Turbo

Der neue Porsche Panamera kostet mindestens 113 027 Euro. Foto: Porsche/Daniel Wollstein
Der neue Porsche Panamera kostet mindestens 113 027 Euro. Foto: Porsche/Daniel Wollstein

Luxuriöse Limousinen aus Stuttgart müssen nicht zwingend einen Stern tragen. Das zumindest ist die Botschaft, mit der sich Porsche seit 2009 mit dem Panamera um einen Platz in der Oberklasse bemüht. Im November geht zu Preisen ab zunächst 113 027 Euro die zweite Generation an den Start und will Mercedes S-Klasse, Audi A8 und BMW 7er das Leben noch ein bisschen schwerer machen.

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Routenplaner: Nicht in die Abofalle geraten

Wer eine Reise mit dem Auto plant, berechnet Fahrzeiten und Wegstrecke heutzutage oft mit digitalen Routenplanern. Doch dabei drohen Abofallen. Foto: Armin Weigel
Wer eine Reise mit dem Auto plant, berechnet Fahrzeiten und Wegstrecke heutzutage oft mit digitalen Routenplanern. Doch dabei drohen Abofallen. Foto: Armin Weigel

Verbraucherschützer warnen vor unseriösen Routenplanern im Internet, die Nutzer in Abofallen locken. Wie der Verbraucherzentrale Bundesverband mitteilt, versuchen Seiten wie «routenprofi.net», «maps-routenplaner.com» oder «maps-routenplaner-24.net», Nutzer zu hohen Zahlungen zu drängen.

 

Wie funktioniert die Masche?

Die Seiten befinden sich teilweise bei Suchmaschinen relativ weit oben, damit sie oft geklickt werden.

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Kfz-Haftpflicht: Für ein Drittel ändern sich die Typklassen

Viele Autos werden bei der Kfz-Haftpflichtversicherung neu eingestuft. Knapp ein Sechstel rutscht in höhere Klassen. Foto: Jens Schierenbeck
Viele Autos werden bei der Kfz-Haftpflichtversicherung neu eingestuft. Knapp ein Sechstel rutscht in höhere Klassen. Foto: Jens Schierenbeck

Bei rund einem Drittel (32 Prozent) der versicherten Autos ändern sich die Einstufungen in die Typklassen der Kfz-Haftpflichtversicherung. Das teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) aufgrund der jährlichen Neuberechnung mit. Dabei verändern sich rund 12 Millionen Autos (31 Prozent) nur um eine, rund 500 000 Autos gleich um mehrere Stufen nach oben oder unten. Bei 27 Millionen - das sind etwa zwei Drittel aller versicherten Autos (68 Prozent) - ändert sich nichts.

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An der Tankstelle: Welcher Sprit für wen taugt

Zielsicherer Zugriff: Nicht immer ist die Wahl des richtigen Kraftstoffes einfach - Super E10 beispielsweise verträgt nicht jedes Auto. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Zielsicherer Zugriff: Nicht immer ist die Wahl des richtigen Kraftstoffes einfach - Super E10 beispielsweise verträgt nicht jedes Auto. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Einfach nur Benzin oder Diesel - das war einmal. Heute werden Autofahrer mit E5, E10 oder Premiumsorten mit Namen wie Ulitmate 102, V-Power, oder Excellium konfrontiert. Die bieten unter anderem höhere Oktanzahlen. Viele wissen aber nicht, was hinter den Wortkonstruktionen steckt. «Wir merken, dass die Autofahrer in der Tat verunsichert sind», sagt Constantin Hack vom Auto Club Europa (ACE). Die Wirksamkeit vieler neuer Spritsorten ist höchst umstritten.

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Zum Jahreswechsel: Mercedes GLC Coupé als AMG-Modell

Das Mercedes CLC Coupé gibt es demnächst als AMG-Version GLC 43. Der schöngeistige SUV wird auf dem Pariser Salon im Oktober vorgestellt. Foto: Daimler AG
Das Mercedes CLC Coupé gibt es demnächst als AMG-Version GLC 43. Der schöngeistige SUV wird auf dem Pariser Salon im Oktober vorgestellt. Foto: Daimler AG

Mercedes schickt seinen Schöngeist unter den SUV zum Sportprogramm: Ab dem Jahreswechsel gibt es das neue GLC Coupé deshalb auch in einer AMG-Version als GLC 43 mit 270 kW/367 PS. Angetrieben wird der Geländewagen mit der schnittigen Silhouette von einem drei Liter großen V6-Turbo, teilte der Hersteller mit und kündigte die Publikumspremiere für den Pariser Salon (Besuchertage 1. bis 16. Oktober) an. Er entwickelt ein maximales Drehmoment von 520 Nm und soll den auch optisch nachgeschärften GLC in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

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Nachschlag für den Turbo: Porsche Macan jetzt mit 440 PS

Frisch aus dem Trainingslager: Unter anderem mehr Leistung, strammeres Fahrwerk und bessere Bremsen soll das neue Performance Package für den Porsche Macan Turbo bieten. Foto: Porsche
Frisch aus dem Trainingslager: Unter anderem mehr Leistung, strammeres Fahrwerk und bessere Bremsen soll das neue Performance Package für den Porsche Macan Turbo bieten. Foto: Porsche

Porsche rüstet den Macan für den verschärften Wettbewerb auf der Überholspur. Um die sportliche Positionierung des Geländewagens zu untermauern, bietet der Stuttgarter Hersteller den Macan Turbo jetzt auch mit einem Performance Package an. Ab sofort für einen Aufpreis von etwa 7500 Euro bestellbar, steigt damit die Leistung des 91 143 Euro teuren SUV um 30 kW/40 PS auf 324 kW/440 PS. Gleichzeitig klettert das maximale Drehmoment um 50 auf 600 Nm.

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Intelligent Assistent: Sicherheit für Motorräder

Sicherheit wie beim Auto: Immer mehr aus dem Auto bekannte Sicherheitssysteme wie der Totwinkel-Assistent halten auch beim Zweirad Eingzug. Foto: Bosch
Sicherheit wie beim Auto: Immer mehr aus dem Auto bekannte Sicherheitssysteme wie der Totwinkel-Assistent halten auch beim Zweirad Eingzug. Foto: Bosch

Motorrad fahren ist gefährlich - weder Knautschzonen noch Sicherheitsgurte schützen die Biker. Doch die Hersteller rüsten an verschiedenen Stellen auf. Seit diesem Januar müssen alle neu typgeprüften Motorräder mit elektronischem Antiblockiersystem (ABS) ausgestattet sein. Ab Januar 2017 muss dann ABS in allen neu zugelassenen Motorrädern über 125 Kubikzentimeter vorhanden sein. Laut ADAC gibt es mehr als 300 Modelle mit ABS.

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Privates Carsharing: Mit der Autoversicherung klären

Carsharing funktioniert nicht nur über ein Unternehmen. Man kann so etwas auch privat organisieren, sollte das aber genau prüfen. Foto: Rolf Vennenbernd
Carsharing funktioniert nicht nur über ein Unternehmen. Man kann so etwas auch privat organisieren, sollte das aber genau prüfen. Foto: Rolf Vennenbernd

Wer sein eigenes Auto im Rahmen eines privaten Carsharing-Modells einsetzen will, sollte dies unbedingt seiner Kfz-Haftpflichtversicherung mitteilen. Das empfiehlt Jens Dötsch aus Andernach, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). Denn unter Umständen schränkt der bestehende Versicherungsvertrag den Kreis möglicher Nutzer des Autos ein, zum Beispiel nur auf Halter und Ehepartner. Da sich die Wahrscheinlichkeit von Unfällen bei einer Vielzahl von Fahrern erhöht, steigen zudem die Prämien.

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Camper mit mehr Komfort: Mini-Wohnwagen oder Millionenmobil

Kleines mobiles Heim: Zu Preisen ab 4900 Euro bietet der lettische Hersteller Kulba einen Mini-Wohnwagen aus Holz und Aluminium an. Foto: Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann
Kleines mobiles Heim: Zu Preisen ab 4900 Euro bietet der lettische Hersteller Kulba einen Mini-Wohnwagen aus Holz und Aluminium an. Foto: Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann

Ob Faltcaravan, integrierte Hundehütte auf Rädern oder klimatisiertes Luxusmobil mit Sportwagen-Garage: Das Geschäft mit dem mobilen Eigenheim auf Rädern boomt. Bei der weltgrößten Caravan-Messe in Düsseldorf zeigen bis zum 4. September rund 590 Aussteller die Trends der Branche. In den Messehallen sind mehr als 2100 Reisemobile, Caravans und Basisfahrzeuge zu sehen. Neben Angeboten für spezielle Zielgruppen sind auch technische Neuerungen wie digitale Steuerungen oder Leichtbaumaterialien im Angebot.

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Navi und Warnsystem: Was moderne Rad-Computer leisten

Modelle wie die Recon Jet arbeiten mit integrierter Rechner-Hardware. Foto: Recon/Cara Grimshaw
Modelle wie die Recon Jet arbeiten mit integrierter Rechner-Hardware. Foto: Recon/Cara Grimshaw

Es gibt sie natürlich noch, die klassischen Rad-Computer. Die Geräte, die auf den Lenker montiert über ein kleines Display anzeigen, wie viele Kilometer ein Radler auf seiner Tour gefahren ist. Und die noch die Geschwindigkeit angeben. Manchem Radfahrer reicht das. Auf dem Markt gibt es eine Menge Computer, die das für einen Preis ab 20 Euro gut meistern, sagt Gunnar Fehlau vom Pressedienst Fahrrad (pd-f). «Man muss sich klarwerden: Was will ich?», sagt Christian Brunker von der Fachzeitschrift «RoadBIKE».

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Sicheres Bündnis: Der Autogurt als Lebensretter

Der Sicherheitsgurt rettet Leben: Anfang der 70er Jahre galt noch keine Gurtpflicht. Jährlich starben gut 20 000 Menschen bei Autounfällen in Deutschland, 2015 waren es 3475. Foto: Jens Kalaene/Archiv
Der Sicherheitsgurt rettet Leben: Anfang der 70er Jahre galt noch keine Gurtpflicht. Jährlich starben gut 20 000 Menschen bei Autounfällen in Deutschland, 2015 waren es 3475. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Stuttgart (dpa) - Einsteigen, anschnallen, Motor starten - fast alle Autofahrer haben diese Reihenfolge verinnerlicht. Laut ADAC liegt die Anschnallquote in Deutschland bei 98 Prozent. Wer darauf verzichtet, fährt gefährlich. Denn die übrigen 2 Prozent verunglücken bei einem Unfall überproportional schwer.  Die Gurtanlege-quote ist in den vergangenen Jahren zwar immer weiter gestiegen. «Trotzdem ist immer noch jeder fünfte getötete Autoinsasse zum Zeitpunkt des Unfalls nicht angeschnallt», sagt Constantin Hack von Auto Club Europa (ACE).

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Kampf gegen «Autoposer»: Ganz schnell ist das Auto weg

Breit und laut: In Mannheim machen die Autoposer den Anwohnern das Leben zur Hölle. Foto: Uwe Anspach
Breit und laut: In Mannheim machen die Autoposer den Anwohnern das Leben zur Hölle. Foto: Uwe Anspach

Der viel befahrene Mannheimer Kaiserring, kurz vor Sonnenuntergang: Ein junger Mann lässt seinen Motor aufheulen, erst zaghaft, dann immer lauter. Der Spaßfaktor ist diesmal allerdings gleich null: Hinter dem Auto hockt ein Verkehrspolizist und hält ein Messgerät 50 Zentimeter vor den dicken Auspuff des Autos. Fazit: Viel zu laut - die Fahrt des PS-Protzers ist hier zu Ende. Wenige Minuten später baumelt der Schlitten über dem Abschleppwagen.

 

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Lieferprobleme bei Neuwagen: Kunde sollte eine Frist setzen

Beim Autobauer VW ruhen die Fließbänder derzeit teilweise. Foto: Julian Stratenschulte
Beim Autobauer VW ruhen die Fließbänder derzeit teilweise. Foto: Julian Stratenschulte

Kommt es beim Neuwagenkauf zu Lieferverzögerungen, müssen Kunden erst einmal Geduld mitbringen. Denn in der Regel sichern sich die Händler ab und nennen keine konkreten Lieferdaten. «Sie nennen oft nur eine Kalenderwoche, weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass die Angabe unverbindlich ist.» Das erklärt Rechtsanwalt Martin Diebold von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

 

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Effizienzsteigerungen durch den Einsatz innovativer Werkzeugträger-Konzepte

Quelle: Fotolia
Quelle: Fotolia

Individuelle Kundenwünsche und sich schnell verändernde Märkte stellen die Fahrzeugindustrie vor große Heraus-forderungen. Um mit diesen Ent-wicklungen umzugehen, ist es für die Unternehmen unumgänglich, ihre Prozesse in den Wertschöpfungsketten kundenorientiert, effizient und robust zu gestalten. Die Logistik als Schnittstellenfunktion spielt darin eine besondere Rolle. 

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Sicherer im Stau: Warnblinker und Abstand

Immer wieder passiert es: Ein Lastwagenfahrer fährt mit seinem Fahrzeug auf ein Stauende. Foto: Julian Stratenschulte
Immer wieder passiert es: Ein Lastwagenfahrer fährt mit seinem Fahrzeug auf ein Stauende. Foto: Julian Stratenschulte

Bei Staus gibt es immer wieder Auffahrunfälle mit Lkws, die tödlich für Autofahrer enden. Aus Angst davor am Stauende hektisch von der rechten Spur nach links zu wechseln, ist aber keine gute Idee. «Das kann schnell zu gefährlichen Manövern führen», warnt Diana Sprung vom ADAC. Um die Gefahr eines Auffahrunfalls zu reduzieren, sollten Autofahrer den nachfolgenden Verkehr so früh wie möglich mit der Blinkanlage warnen. «Lieber einmal zu früh als zu spät», sagt Sprung.

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Hyundai: Ioniq ist ein Knauser aus Korea

Den Huyundai Ioniq gibt es im Herbst ab 23 900 Euro. Foto: Uli Sonntag
Den Huyundai Ioniq gibt es im Herbst ab 23 900 Euro. Foto: Uli Sonntag

Bislang mussten Turbo-Benziner und sparsame Diesel reichen. Denn auch wenn sich Hyundai mit dem iX35 FC der ersten Brennstoffzelle im Serienauto rühmt, hat der nur in kleiner Auflage gebaute Geländewagen auf die CO2-Bilanz des Unternehmens kaum einen Einfluss. Doch jetzt entdecken die Koreaner auf großer Front das Knausern und schicken den Ioniq ins Rennen um die Öko-Wertung. Ausschließlich für alternative Antriebe entwickelt, kommt er im Herbst zu Preisen ab 23 900 Euro zunächst als Hybrid- und als reines Elektrofahrzeug in den Handel.

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Sicherheitsleck bei 100 Millionen Auto-Schließsystemen

Keyless Go-Schlüssel eines Geländewagens: Weltweit könnten 100 Millionen Fahrzeuge von der Sicherheitslücke betroffen sein. Foto: Uli Deck
Keyless Go-Schlüssel eines Geländewagens: Weltweit könnten 100 Millionen Fahrzeuge von der Sicherheitslücke betroffen sein. Foto: Uli Deck

Millionen Autos sind laut einem Medienbericht von einer gravierenden Sicherheitslücke betroffen. Forscher haben das Leck in den Funkfern-bedienungen mehrerer Autohersteller ausgemacht, wie der Rechercheverbund aus NDR, WDR und «Süddeutscher Zeitung» berichtete. Nach Schätzungen der Wissenschaftler aus Deutschland und Großbritannien sind weltweit 100 Millionen Fahrzeuge betroffen.

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Von Packesel bis E-Mobil: Die Trends bei Fahrrädern

Gepäck ohne Träger: Packtaschen wie hier von Ortlieb schränken wenig in der Beweglichkeit ein (ab 55 Euro). Foto: Inga Kjer
Gepäck ohne Träger: Packtaschen wie hier von Ortlieb schränken wenig in der Beweglichkeit ein (ab 55 Euro). Foto: Inga Kjer

Ob stabiler Lastenträger oder schicker Flitzer - Fahrrad ist heute längst nicht mehr gleich Fahrrad. Individualisierung und Differenzierung seien große Trends der Branche, sagte Arne Bischoff vom Pressedienst Fahrrad bei der Vorstellung von Produktneuheiten. In vielen Bereichen wachse daher die Auswahl, sagte der Experte bei der Veranstaltung im Vorfeld der Messe Eurobike in Friedrichshafen (Publikumstage 3. bis 4. September). Die Trends im Überblick:

 

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Warndreieck: So wird es sicher aufgestellt

Auf Nummer sicher gehen: Bevor Fahrer aussteigen und das Warndreieck aufstellen, sollten sie sich eine Warnweste überziehen. Foto: Christin Klose
Auf Nummer sicher gehen: Bevor Fahrer aussteigen und das Warndreieck aufstellen, sollten sie sich eine Warnweste überziehen. Foto: Christin Klose

Bei einer Panne auf der Autobahn müssen Autofahrer das Warndreieck in ausreichender Distanz zum ihrem Wagen aufstellen. «Auf Autobahnen sind das rund 150 bis 200 Meter», sagt Hans-Ulrich Sander vom Tüv Rheinland. Das gilt generell für außerhalb geschlossener Ortschaften. Dabei können sich die Autofahrer an den Leitpfosten orientieren. Deren Abstand beträgt in der Regel 50 Meter. Bei einer Panne schalten Fahrer sofort - am besten schon im Ausrollen - die Warnblinkanlage ein.

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Mercedes-Benz GLC 350 Coupé: Beau von der Buckelpiste

Der Mercedes-Benz GLC 350 Coupé glänzt mit seiner schnittigen Silhouette. Foto: Daimler AG
Der Mercedes-Benz GLC 350 Coupé glänzt mit seiner schnittigen Silhouette. Foto: Daimler AG

Mercedes bittet zur Sportstunde im Segment der kompakten Geländewagen. Denn nach dem Vorbild des überaus erfolgreichen BMW X4 baut der Stuttgarter Hersteller nun auf Basis des GLC ebenfalls ein SUV-Coupé. Der Flachmann kostet mindestens 49 444 Euro und ist damit rund 5000 Euro teurer als das Standardmodell. Die Markteinführung ist für Mitte September geplant.

 

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