Kosminski übernimmt Stuttgarter Schauspiel

Burkhard C. Kosminski, Intendant des Nationaltheaters Mannheim. Foto: Bernd Weißbrod
Burkhard C. Kosminski, Intendant des Nationaltheaters Mannheim. Foto: Bernd Weißbrod

Burkhard C. Kosminski (55) wird zur Spielzeit 2018/2019 Intendant des Schauspiels in Stuttgart. Der Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater bestimmte den bisherigen Intendanten des Nationaltheaters Mannheim am Montag einstimmig zum Nachfolger von Armin Petras. «Es war eine klare und eindeutige Entscheidung», sagte Kunst-Staatssekretärin Petra Olschowski. Für Kosminski ist es eine Rückkehr: Er wuchs bei Stuttgart auf, wurde mit dem Haus groß. Er wolle das Publikum herausfordern, ohne aufdringlich zu sein, sagte er.

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Piëch verkauft Aktienpaket und kündigt Abschied an

Der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende von VW Ferdinand Piëch. Foto: Andreas Gebert/Archiv
Der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende von VW Ferdinand Piëch. Foto: Andreas Gebert/Archiv

Mit dem Verkauf eines milliardenschweren Aktienpakets neigt sich die Ära Ferdinand Piëch bei Volkswagen dem Ende entgegen. Der frühere VW-Konzernlenker habe einen Großteil seiner Anteile an der VW-Dachgesellschaft Porsche SE an Verwandte verkauft, teilte die Finanzholding Porsche SE (PSE) am Montag in Stuttgart mit. Der 79-Jährige hielt noch 14,7 Prozent der Aktien mit Stimmrecht - der Börsenwert des Pakets liegt bei rund 1,1 Milliarden Euro. Künftig dürfte sein Anteil schätzungsweise bei unter einem Prozent sein.

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Ex-Porsche-Chef Wiedeking verlässt Karstadt-Eigentümer

Wendelin Wiedeking, der frühere Vorstandsvorsitzende des Stuttgarter Sportwagenherstellers Porsche. Bernd Weissbrod/Archivbild Foto: Bernd Weissbrod
Wendelin Wiedeking, der frühere Vorstandsvorsitzende des Stuttgarter Sportwagenherstellers Porsche. Bernd Weissbrod/Archivbild Foto: Bernd Weissbrod

Der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat all seine Ämter bei dem Karstadt-Eigentümer Signa niedergelegt. Wiedeking sei «über viele Jahre strategischer Beirat und Investor» von Signa gewesen und habe sein Engagement nun beendet, hieß es in einer Erklärung. Angaben über den Grund gab es nicht. Zuvor hatte das «Manager Magazins» darüber berichtet. Das Magazin schrieb, dass es zwischen dem einstigen Top-Manager und Signa-Haupteigentümer René Benko zu Differenzen gekommen sei.

 

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Lastwagen-Chef Bernhard muss Daimler verlassen

Wolfgang Bernhard will seinen Vertrag nicht mehr verlängern. Der 56-Jährige war einst als Kronprinz in dem Konzern gehandelt worden. Foto: Uli Deck
Wolfgang Bernhard will seinen Vertrag nicht mehr verlängern. Der 56-Jährige war einst als Kronprinz in dem Konzern gehandelt worden. Foto: Uli Deck

Stuttgart (dpa) - Daimlers Lastwagen-Chef Wolfgang Bernhard muss den Konzern verlassen. Der Vorstand werde mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt, teilte der Konzern mit. Zuvor hatte Bernhard überraschend erklärt, dass er seinen bis Februar 2018 laufenden Vertrag nicht verlängern will. Bernhard scheide auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen aus, hieß es in der Pressemitteilung. Übergangsweise werde Konzernchef Dieter Zetsche die Leitung des Geschäftsfelds übernehmen.

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Bahnchef Grube geht

Grube habe dem Kontrollgremium vorgeworfen, sich nicht an Absprachen gehalten zu haben. Foto: Bernd von Jutrczenka
Grube habe dem Kontrollgremium vorgeworfen, sich nicht an Absprachen gehalten zu haben. Foto: Bernd von Jutrczenka

Bahnchef Rüdiger Grube ist im Streit um eine Vertragsverlängerung am Montag zurückgetreten. Vorübergehend führt Finanzchef Richard Lutz den Bundeskonzern, ein Nachfolger soll zeitnah gefunden werden, wie die Bahn nach einer Aufsichtsratssitzung mitteilte. Darin waren Differenzen über die geplante Verlängerung für Grube zu Tage getreten. Der Vertrag lief noch bis Dezember. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Aufsichtsratskreisen erfuhr, warf Grube dem Kontrollgremium vor, sich nicht an Absprachen gehalten zu haben.

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Vorstandschef Grube soll länger an Bahnspitze bleiben

Grube soll bis Ende 2019 oder sogar bis Ende 2020 weitermachen. Foto: Bernd von Jutrczenka
Grube soll bis Ende 2019 oder sogar bis Ende 2020 weitermachen. Foto: Bernd von Jutrczenka

Bahnchef Rüdiger Grube soll mindestens zwei weitere Jahre an der Spitze der Deutschen Bahn bleiben. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn will über die Personalie entscheiden. Demnach soll der Ende 2017 auslaufende Vertrag mit dem 65-Jährigen bis Ende 2019 oder Ende 2020 verlängert werden. Der Aufsichtsrat hatte sich bereits im Dezember auf eine Verlängerung festgelegt, die Laufzeit des neuen Kontrakts aber offen gelassen.

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Martin Kunzmann zum neuen DGB-Landeschef gewählt

Der Chef der Pforzheimer IG-Metall, Martin Kunzmann. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
Der Chef der Pforzheimer IG-Metall, Martin Kunzmann. Foto: Lino Mirgeler/Archiv

Stuttgart (dpa/lsw) - Der Pforzheimer IG-Metaller Martin Kunzmann ist wie erwartet zum neuen Landeschef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) gewählt worden. Kunzmann war bei der Wahl am Samstag der einzige Kandidat und kam auf ein Ergebnis von 100 Prozent, wie eine Sprecherin sagte. Eine Enthaltung bei 90 Ja-Stimmen gelte als nicht abgegebene Stimme. Der Bezirksvorstand hatte Kunzmann im Dezember einstimmig als Nachfolger von Nikolaus Landgraf bestimmt.

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Wechsel in Zeitschriften-Chefredaktionen

Wechsel in Zeitschriften-Chefredaktionen. Foto: Angelika Warmuth/Archiv
Wechsel in Zeitschriften-Chefredaktionen. Foto: Angelika Warmuth/Archiv

Von Bauer zu Klambt: Der Chefredakteur von «InTouch», «Closer» und «InTouch Style» aus der Bauer Media Group, Tim Affeld (46), wechselt zur Mediengruppe Klambt. Er übernehme spätestens zum 1. Juni die Chefredaktion der wöchentlichen People-Magazine «IN» und «OK!», teilte Klambt am Dienstag in Hamburg mit. Affeld folgt auf Oliver Opitz, der für Klambt in Baden-Baden neue Aufgaben für die Geschäftsleitung übernehmen soll.

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IWF-Chefin Lagarde vor Gericht: schuldig, aber keine Strafe

IWF-Chefin vor Gericht: Das Pariser Urteil stellt laut Kommentatoren Lagardes Glaubwürdigkeit in Frage. Foto: Christophe Petit Tesson
IWF-Chefin vor Gericht: Das Pariser Urteil stellt laut Kommentatoren Lagardes Glaubwürdigkeit in Frage. Foto: Christophe Petit Tesson

IWF-Chefin Christine Lagarde will ungeachtet eines Schuldspruches eines Pariser Sondergerichtes ihre Arbeit beim Weltwährungsfonds fortsetzen. Das aus Lagarde und 24 weiteren Mitgliedern bestehende Führungsgremium des Fonds sprach der 60-Jährigen am Montag (Ortszeit) demonstrativ das Vertrauen aus. Rückendeckung bekam Lagarde auch aus Paris von der Regierung ihres Heimatlandes.

 

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Lagarde wegen Fahrlässigkeit im Amt vor Gericht

Christine Lagarde hatte als französische Finanzministerin eine umstrittene Entschädigung von gut 400 Millionen Euro befürwortet. Foto: Shawn Thew
Christine Lagarde hatte als französische Finanzministerin eine umstrittene Entschädigung von gut 400 Millionen Euro befürwortet. Foto: Shawn Thew

IWF-Chefin Christine Lagarde sitzt wegen einer umstrittenen Millionenzahlung aus ihrer Zeit als französische Finanzministerin auf der Anklagebank. Die Vorsitzende Richterin trug zu Beginn des Prozesses gegen die 60-Jährige in Paris die Vorwürfe vor. Lagarde soll durch fahrlässiges Handeln in ihrer Zeit als französische Finanzministerin die Veruntreuung öffentlicher Gelder ermöglicht haben. Bei einer Verurteilung drohen ihr bis zu ein Jahr Haft und 15.000 Euro Strafe.

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Chefwechsel beim Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische

Das Logo der Wüstenrot & Württembergischen in Stuttgart. Foto: Marijan Murat/Archiv
Das Logo der Wüstenrot & Württembergischen in Stuttgart. Foto: Marijan Murat/Archiv

Chefwechsel bei Wüstenrot & Württembergische: Der Aufsichtsrat des Finanzkonzerns hat am Dienstag den Bankkaufmann Jürgen Albert Junker (48) zum Vorstandsvorsitzenden bestimmt. Dienstantritt sei der 1. Januar 2017, teilte W&W mit. Alexander Erdmann (65) hört auf, er hatte 2006 das Zepter übernommen und den Konzern durch die Krise geführt. Junker war zuvor beim Versicherungskonzern VHV in Hannover tätig.

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Ex-Henkel-Chef Rorsted übernimmt Ruder bei Adidas

Kasper Rorsted, hier im April bei der Henkel-Hauptversammlung, wird Chef bei Adidas. Foto: Rolf Vennenbernd
Kasper Rorsted, hier im April bei der Henkel-Hauptversammlung, wird Chef bei Adidas. Foto: Rolf Vennenbernd

Herzogenaurach (dpa) - Der früherer Henkel-Chef Kasper Rorsted (54) hat beim Sportartikelhersteller Adidas das Ruder übernommen. Als Nachfolger des aus Altersgründen ausgeschiedenen Herbert Hainer rückte Rorsted am Samstag offiziell an die Spitze des fränkischen Dax-Unternehmens. Dem Vorstand selbst hatte der neue Vorstandschef bereits seit Anfang August angehört, die Zeit bis zu Hainers Ausscheiden am vergangenen Freitag aber zur Einarbeitung genutzt.

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Revision gegen Wiedeking-Freispruch ist zurückgezogen

Wendelin Wiedeking (M), der frühere Porsche-Chef. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Wendelin Wiedeking (M), der frühere Porsche-Chef. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Der Freispruch für den früheren Porsche-Chef Wendelin Wiedeking ist rechtskräftig. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft zieht ihren Antrag auf Revision zurück. Justizkreise bestätigten der dpa damit Informationen der «Stuttgarter Nachrichten» (Donnerstag). Grund für die Entscheidung sind offenbar die geringen rechtlichen Mittel, mit denen ein Urteil im Rahmen einer Revision angegriffen werden kann, wie die Zeitung berichtet.

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Kammüller führt Maschinenbauer im Südwesten

Mathias Kammüller. Foto: Christoph Schmidt/Archiv
Mathias Kammüller. Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Trumpf-Geschäftsführer Mathias Kammüller ist neuer Chef des Maschinenbauverbands VDMA im Südwesten. Der Mann von Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller wurde am Mittwoch zum neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem er das Amt bereits seit Mai kommissarisch inne hatte, wie der Verband in Stuttgart mitteilte. Er folgt auf Rainer Hundsdörfer, der nach seinem Ausscheiden bei ebm-papst auch seine Funktion als VDMA-Vorsitzender niedergelegt hatte. Die Amtsperiode geht voraussichtlich bis 2018.

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Peter Boudgoust als SWR-Intendant bestätigt

Peter Boudgoust, Südwestrundfunk (SWR). Foto: Marijan Murat/Archiv
Peter Boudgoust, Südwestrundfunk (SWR). Foto: Marijan Murat/Archiv

SWR-Intendant Peter Boudgoust ist für eine dritte Amtszeit an der Spitze des zweitgrößten ARD-Senders bestätigt worden. Die Mitglieder von Rundfunk- und Verwaltungsrat des Südwestrundfunks wählten den 61-Jährigen am Freitag in Mainz mit 63 von 74 Stimmen. Sieben Mitglieder stimmten gegen ihn, vier enthielten sich. Boudgoust war als einziger Kandidat aufgestellt.

 

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Bolle wird neuer Chef der Börse Stuttgart

Stefan Bolle (41) wird Anfang September neuer Geschäftsführer der Stuttgarter Börse. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mit. Er folgt auf Christoph Boschan von dem Bussche, der zur Börsengruppe Wien und Prag wechselt. Sein Nachfolger Bolle leitet seit 2010 den Bereich Finanzen der wichtigsten Regionalbörse in Deutschland. Vor seinen Wechsel zu dem Handelsplatz arbeitete der Betriebswirt bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. (DPA/LSW)

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Ermittlungen im VW-Skandal gegen Winterkorn und Diess

Martin Winterkorn war wegen des VW Diesel-Skandals 2015 zurückgetreten. Foto: Julian Stratenschulte
Martin Winterkorn war wegen des VW Diesel-Skandals 2015 zurückgetreten. Foto: Julian Stratenschulte

Im Abgas-Skandal bei Volkswagen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen möglicher Marktmanipulation gegen Ex-VW-Boss Martin Winterkorn und den amtierenden VW-Markenchef Herbert Diess. Gegen die Manager liegt ein Anfangsverdacht vor, die Finanzwelt zu spät über den aufgeflogenen Abgas-Skandal informiert zu haben und so wichtige Informationen für Anleger unterdrückt zu haben.

 

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Vize-Bahnchef Kefer gibt seinen Posten auf

Gibt seinen Posten auf: Volker Kefer. Foto: Rainer Jensen/Archiv
Gibt seinen Posten auf: Volker Kefer. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Überraschender Rückzug an der Spitze der Deutschen Bahn: Der Infrastruktur-Vorstand Volker Kefer gibt seinen Posten auf. Der Stellvertreter von Vorstandschef Rüdiger Grube reagierte damit auf Kritik an seiner Amtsführung. Ihm wurde angelastet, den Aufsichtsrat zu spät über Kosten-steigerungen beim Projekt Stuttgart 21 informiert zu haben. Der Aufsichtsrat kommt am Mittwoch in Berlin zusammen. Kefer soll dort die jüngste Entwicklung bei Stuttgart 21 darlegen.

 

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Finanzvorstand Mark Langer soll Hugo Boss künftig führen

Mark Langer spricht bei der Vorstellung der Jahreszahlen in Metzingen. Foto: Marijan Murat/Archiv
Mark Langer spricht bei der Vorstellung der Jahreszahlen in Metzingen. Foto: Marijan Murat/Archiv

Der bisherige Finanzvorstand Mark Langer soll neuer Vorstandschef beim Modekonzern Hugo Boss in Metzingen werden. Der Personalausschuss des Aufsichtsrats beschloss nach einer Mitteilung vom Montag, dem Aufsichtsrat Langer als neuen Vorstandsvorsitzenden vorzuschlagen. Im Februar hatte Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs seinen Hut genommen. Der Gewinn des Unternehmens war im erste Quartal um fast die Hälfte auf 38,5 Millionen Euro eingebrochen.

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Linde-Manager Blades wird Chef bei Bilfinger

Für Bilfinger ist Thomas Blades der vierte Chef seit 2014: Foto: Tobias Hase
Für Bilfinger ist Thomas Blades der vierte Chef seit 2014: Foto: Tobias Hase

Linde-Manager Thomas Blades soll den krisengeschüttelten Bau- und Dienst-leistungskonzern Bilfinger wieder in ruhiges Fahrwasser führen. Der 59-Jährige wird die Stelle als Vorstandschef spätestens im dritten Quartal 2016 antreten, wie der Mannheimer Konzern mitteilte. Blades war bereits nach dem überraschenden Abgang von Per Utnegaard (56) im Gespräch gewesen. Bei dem Münchner Gasehersteller Linde ist der in Hamburg geborene Brite bisher für das Amerika-Geschäft zuständig.

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Aufsichtsrat Thoma wirft bei Deutscher Bank hin

Die Deutsche Bank war in den vergangenen Jahren in zahlreiche Skandale der Finanzbranche verwickelt. Foto: Andreas Arnold
Die Deutsche Bank war in den vergangenen Jahren in zahlreiche Skandale der Finanzbranche verwickelt. Foto: Andreas Arnold

Der umstrittene Chefaufklärer im Aufsichtsrat der Deutschen Bank gibt auf. Wirtschaftsanwalt Georg Thoma werde zum 28. Mai das Kontrollgremium verlassen, teilte das Institut am späten Donnerstag-abend mit. Zudem gebe Thoma mit sofortiger Wirkung die Leitung des Integritätsausschusses ab. In dieser Rolle sollte der Jurist die vielen Skandale der Bank aufarbeiten und den Kulturwandel vorantreiben. Zuletzt war ihm öffentlich vorgeworfen worden, er sei dabei über das Ziel hinausgeschossen und lähme damit die Bank.

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SAP verlängert Verträge von McDermott und Mucic

Der Softwarekonzer SAP verlängert die Verträge von McDermott (r) und Mucic. Foto: U. Anspach/Archiv
Der Softwarekonzer SAP verlängert die Verträge von McDermott (r) und Mucic. Foto: U. Anspach/Archiv

Europas größter Softwarekonzern SAP wird bis 2021 weiter von Bill McDermott geführt. Das Unternehmen habe den Vertrag mit dem Vorstandschef entsprechend verlängert, bestätigte eine Firmensprecherin am Donnerstagabend einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Auch die Kontrakte des Finanzvorstands Luka Mucic und weiterer Manager seien verlängert worden. McDermott hatte vergangenen Juli bei einem Unfall in den USA ein Auge verloren. 

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Lagarde bleibt in zweiter Amtszeit an der IWF-Spitze

Der IWF hat die zweite Amtszeit seiner geschäftsführenden Direktorin Christine Lagarde bestätigt. Foto: Jean-Christophe Bott
Der IWF hat die zweite Amtszeit seiner geschäftsführenden Direktorin Christine Lagarde bestätigt. Foto: Jean-Christophe Bott

Die Französin Christine Lagarde wird den Internationalen Währungsfonds (IWF) auch in Zukunft führen. Der Fonds hat die zweite Amtszeit seiner geschäftsführenden Direktorin bestätigt. Christine Lagarde steht seit Juli 2011 an der Spitze der mächtigen Organisation, der 188 Mitgliedsstaaten angehören und die sich vor allem für die finanzielle Stützung notleidender Staaten einsetzt. Die ehemalige französische Finanzministerin war einzige Kandidatin.

 

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Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafen für Ex-Porschechefs

Prozess gegen Ex-Porschechefs wegen VW-Übernahmeschlacht: Die Staatsanwaltschaft fordert für Wendelin Wiedeking (l) eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten bekommen und für Holger Härter (r) zwei Jahre und drei Monate. Foto: Marijan Murat/A
Prozess gegen Ex-Porschechefs wegen VW-Übernahmeschlacht: Die Staatsanwaltschaft fordert für Wendelin Wiedeking (l) eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten bekommen und für Holger Härter (r) zwei Jahre und drei Monate. Foto: Marijan Murat/A

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft fordert für Ex-Porschechef Wendelin Wiedeking und seinen Finanzvorstand Holger Härter wegen ihrer Rolle in der VW-Übernahmeschlacht 2008 harte Strafen. Laut Plädoyer der Ankläger soll Wiedeking eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten bekommen, das Strafmaß für Härter soll bei zwei Jahren und drei Monaten liegen. Hinzu sollen Geldbußen von je einer Million Euro kommen. Den Angeklagten wird vorgeworfen, den Markt manipuliert haben. Die beiden bestreiten das, die Verteidigung pocht auf einen Freispruch.

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Daimler-Chef kassiert für Erfolgsjahr fast zehn Millionen Euro

Daimler-Chef Dieter Zetsches Vertrag mit dem Unternehmen wurde vor kurzem bis 2019 verlängert. Foto: Sebastian Kahnert
Daimler-Chef Dieter Zetsches Vertrag mit dem Unternehmen wurde vor kurzem bis 2019 verlängert. Foto: Sebastian Kahnert

Daimler-Chef Dieter Zetsche bekommt nach seinem Erfolgsjahr mehr Geld. Nach 8,4 Millionen Euro im Jahr zuvor kassierte der Daimler-Chef 9,7 Millionen Euro für 2015, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht des Dax-Konzerns hervorgeht.

Die Vergütung bemisst sich auch am operativen Gewinn des Dax-Konzerns und am Erreichen festgelegter Ziele. Den operativen Gewinn aus dem laufenden Geschäft hatte Daimler 2015 um mehr als ein Drittel auf 13,8 Milliarden Euro gesteigert.

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EU-Bankenabwicklerin: Sind für den Ernstfall vorbereitet

Elke König: «Der europäische Bankenmarkt ist nach wie vor überbesetzt». Foto: Daniel Naupold/Archiv
Elke König: «Der europäische Bankenmarkt ist nach wie vor überbesetzt». Foto: Daniel Naupold/Archiv

Europas oberste Bankenabwicklerin, Elke König, mahnt die Geldhäuser zum Aufräumen ihrer Bilanzen. Sie sei zwar trotz der jüngsten Kursverluste «weit davon entfernt», sich «grundsätzlich Sorgen um die europäische Bankenlandschaft zu machen», sagte König dem «Handelsblatt». Dennoch gebe es nach wie vor «strukturelle Defizite» in der Finanzbranche, konstatierte die ehemalige Chefin der deutschen Finanzaufsicht Bafin. «Der europäische Bankenmarkt ist nach wie vor überbesetzt, und wir haben das Thema der notleidenden Kredite.»

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LBBW bekommt ehemaligen Deutsche-Bank-Vorstand als Chef

Rainer Neske blickt während einer Pressekonferenz in die Runde. Foto: Arne Dedert/dpa/Archiv
Rainer Neske blickt während einer Pressekonferenz in die Runde. Foto: Arne Dedert/dpa/Archiv

Die Eigner der Landesbank Baden-Württemberg haben den langjährigen Privatkundenvorstand der Deutschen Bank als neuen Chef gewonnen. Der 51 Jahre alte Rainer Neske soll noch in diesem Jahr die Führung des größten deutschen Landesbank übernehmen, wie das Institut am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Neske werde im Juli Mitglied des Vorstands und übernehme den Vorstandsvorsitz dann zum 1. November 2016. Der bisherige LBBW-Chef Hansjörg Vetter hatte den Aufsichtsrat zuvor informiert, dass er schon in diesem Jahr in Ruhestand gehen wolle.

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Mathias Döpfner verlängert Vertrag bei Springer um fünf Jahre

Mathias Döpfner ist seit 1998 für das Unternehmen Springer tätig. Er begann seine Karriere dort als Chefredakteur der «Welt». Foto: Stephanie Pilick
Mathias Döpfner ist seit 1998 für das Unternehmen Springer tätig. Er begann seine Karriere dort als Chefredakteur der «Welt». Foto: Stephanie Pilick

Mathias Döpfner bleibt für weitere fünf Jahre Vorstandschef des Medienhauses Axel Springer SE («Bild», «Die Welt»). Der Aufsichtsrat habe seinen Vertrag verlängert, gab das Unternehmen über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt. «Fünf Jahre Verlängerung! Aufsichtsrat erneuert Verträge von Mathias Döpfner & Julian Deutz; 4er Vorstandsteam bleibt langfristig stabil» hieß es dort. Zum vierköpfigen Vorstand gehören außerdem Andreas Wiele und Jan Bayer, deren Verträge weiterlaufen, wie ein Sprecher des Unternehmens erläuterte.

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RWE stellt personelle Weichen, Schmitz an die Spitze

Vom Stellvertreter auf den Chefstessel: Rolf Martin Schmitz soll das Ruder bei RWE übernehmen. Foto: Bernd Thissen
Vom Stellvertreter auf den Chefstessel: Rolf Martin Schmitz soll das Ruder bei RWE übernehmen. Foto: Bernd Thissen

Zwei Monate vor seiner Aufspaltung hat Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE die personellen Weichen an der Spitze gestellt. Medienberichten zufolge soll der bisherige Chef des Gesamtkonzerns, Peter Terium, künftig die Gesellschaft für erneuerbare Energien, Netze und Vertrieb führen. Sie umfasst etwa zwei Drittel der knapp 60 000 RWE-Mitarbeiter. An die Spitze der RWE AG mit den übrigen Konzernteilen soll der bisherige RWE-Vize Rolf Martin Schmitz treten, wie die «Rheinische Post» (Freitag) unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtet.

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Flowtex-Gründer Schmider muss in Schweizer Gefängnis

Urteil: Es wurde eine Freiheitsstrafe von 14 Monaten verhängt. Foto: Uli Deck/Archiv
Urteil: Es wurde eine Freiheitsstrafe von 14 Monaten verhängt. Foto: Uli Deck/Archiv

Der ehemalige FlowTex - Geschäftsführer Manfred Schmider muss erneut ins Gefängnis. Das Bezirksgericht Frauenfeld im Schweizer Kanton Thurgau verurteilte den 66-Jährigen am Donnerstag wegen Geldwäsche zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten. Sieben Monate davon könnten auf Bewährung ausgesetzt werden, sagte der Richter bei der Urteilsverkündung. Schmiders Ex-Frau muss ebenfalls wegen Geldwäsche sowie Urkundenfälschung für drei Jahre ins Gefängnis - davon zwei Jahre auf Bewährung -, ihr Anwalt kommt für zwei Jahre in Haft.

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Fitschens Verteidiger wehren sich gegen neue Vorwürfe

Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, will eine Erklärung abgeben. Foto: Sven Hoppe
Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, will eine Erklärung abgeben. Foto: Sven Hoppe

München (dpa) – Im Strafprozess gegen den Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, wehren sich die Verteidiger des Top-Bankers gegen neue Verdächtigungen der Münchner Staatsanwaltschaft. Fitschens Verteidiger Hanns Feigen trug vor dem Landgericht München eine umfassende Erklärung vor. Darin ging er auf eine Äußerung der Staatsanwaltschaft vor einigen Wochen ein, Fitschen und sein Vorgänger Josef Ackermann hätten im Zusammenhang mit dem Kirch-Verfahren möglicherweise Aufsichtspflichten verletzt.

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Hans-Werner Sinn: Der streitbare Mahner tritt ab

Der Käptn-Ahab-Bart, den Hans-Werner Sinn seit Studententagen trägt, wurde zu seinem äußeren Markenzeichen. Foto: Sven Hoppe/Archiv
Der Käptn-Ahab-Bart, den Hans-Werner Sinn seit Studententagen trägt, wurde zu seinem äußeren Markenzeichen. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Als Schüler wollte Hans-Werner Sinn Missionar werden. Er war Mitglied im Christlichen Verein Junger Männer und der Sozialistischen Jugend und wollte auf den Spuren Albert Schweitzers in die Dritte Welt. Das Sendungsbewusstsein ist dem 67-jährigen Professor und scheidenden Präsidenten des Ifo-Instituts geblieben. Für seine Überzeugungen geht der Westfale keinem Streit aus dem Weg. Im Unterschied zu früher, da sei er sehr schüchtern gewesen, sagt Sinn: «Bei meiner ersten Vorlesung habe ich mir fast in die Hosen gemacht.»

 

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Henkel-Chef Rorsted führt künftig Adidas

Der 53-jährige Däne Kasper Rorsted wurde zum neuen Chef des Sportartikelherstellers Adidas ernannt. Foto: Maja Hitij
Der 53-jährige Däne Kasper Rorsted wurde zum neuen Chef des Sportartikelherstellers Adidas ernannt. Foto: Maja Hitij

Überraschender Wechsel: Henkel-Chef Kasper Rorsted verlässt nach acht Jahren den Düsseldorfer Konsumgüterhersteller und übernimmt die Leitung von Europas größtem Sportartikel-Hersteller Adidas. Bereits Anfang Oktober soll Rorsted den Chefsessel in Herzogenaurach übernehmen. Seinen Posten bei Henkel übergibt er Ende April an den bisherigen Chef der Kosmetiksparte Hans Van Bylen, wie Henkel ankündigte. Der 53-jährige Däne Rorsted hatte die Leitung des Henkel-Konzerns 2008 in einem schwierigen Marktumfeld übernommen und Umsatz und Profitabilität deutlich gesteigert.

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Mappus und EnBW-Deal: Land prüft Kostenerstattungs-Anspruch

Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU). Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU). Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Im langjährigen Streit um die Folgen des umstrittenen EnBW-Deals will Ex-Minister-präsident Stefan Mappus (CDU) nicht aufgeben. Er geht weiter gegen seine früheren Rechtsberater vor und verlangt zugleich vom Land die Erstattung der Anwaltskosten. Die Prüfung der Angelegenheit dauere an, sagte eine Sprecherin des baden-württembergischen Finanzministeriums am Montag in Stuttgart. Mappus fordert von der grün-roten Landesregierung die Übernahme sämtlicher Anwaltskosten, die ihm im Zusammenhang mit dem Milliardendeal entstanden sind. 

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Daimler-Vorstand rechnet mit deutlich strengeren CO-Zielen

Thomas Weber: «Der neue Testzyklus wird für uns eine zusätzliche Verschärfung von zehn bis 20 Gramm für die Zeit nach 2021 bringen». Foto: Marijan Murat/Archiv
Thomas Weber: «Der neue Testzyklus wird für uns eine zusätzliche Verschärfung von zehn bis 20 Gramm für die Zeit nach 2021 bringen». Foto: Marijan Murat/Archiv

Stuttgart (dpa) - Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber rechnet im Zuge der Einführung neuer Abgasmessungen mit einer deutlichen Anhebung der CO2-Ziele. «Der neue Testzyklus wird für uns eine zusätzliche Verschärfung von zehn bis 20 Gramm für die Zeit nach 2021 bringen», sagte Weber der Deutschen Presse-Agentur. Der sogenannte WLTP-Messzyklus («Worldwide Harmonized Lights Vehicles Test Procedures») löst das bisherige Messverfahren 2017 schrittweise ab. «Das unterstützen wir aktiv», sagte Weber.

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Fitschen, Ackermann und Breuer müssen 2016 oft ins Gericht

Die Top-Banker Fitschen, Ackermann, Breuer und & Co. müssen sich auch im kommenden Jahr auf viele Prozesstage im Münchner Landgericht einstellen. Foto: Peter Kneffel/Archiv
Die Top-Banker Fitschen, Ackermann, Breuer und & Co. müssen sich auch im kommenden Jahr auf viele Prozesstage im Münchner Landgericht einstellen. Foto: Peter Kneffel/Archiv

Nicht einmal einen Weihnachtsgruß gab der Richter den angeklagten Top-Bankern Jürgen Fitschen, Josef Ackermann und Rolf Breuer mit auf den Weg: Nach rund acht Monaten Verhandlungsdauer waren am Dienstag scheinbar alle froh, dass nun zunächst ein paar Wochen Pause sind in einem der spektakulärsten Wirtschaftsprozesse des Jahres 2015. Ohne viele Worte gingen die Beteiligten am Nachmittag im Landgericht München auseinander. 2016 gibt es dort wohl ein häufigeres Wiedersehen, als allen lieb ist.

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Vertragsauflösung teurer: Winterkorn weiter bei VW angestellt

Der zurückgetretene VW-Chef Martin Winterkorn steht nach einem Medienbericht noch bis Ende 2016 bei dem Autobauer unter Vertrag. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
Der zurückgetretene VW-Chef Martin Winterkorn steht nach einem Medienbericht noch bis Ende 2016 bei dem Autobauer unter Vertrag. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Auch nach seinem Rücktritt infolge der Abgas-Affäre läuft der hoch dotierte Vertrag des ehemaligen VW-Chefs Martin Winterkorn einem Bericht zufolge weiter. Der Kontrakt sei bis Ende 2016 vereinbart und bislang nicht aufgelöst worden - diese Regelung sei deutlich günstiger als eine Auflösung des Vertrags. In Konzernkreisen wurde ein entsprechender Bericht von «Handelsblatt» und dem ZDF-Magazin «Frontal 21» bestätigt. Man habe sich mit Winterkorn darauf geeinigt, den Vertrag erst zum Abschluss des kommenden Jahres auslaufen zu lassen und entsprechend der Vereinbarung auszubezahlen, hieß es in den Medienberichten.

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Weitere Zeugenbefragungen im Prozess gegen Ex-Porsche-Vorstände

Der frühere Porschechef Wendelin Wiedeking. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv
Der frühere Porschechef Wendelin Wiedeking. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv

Im Prozess gegen den früheren Porschechef Wendelin Wiedeking und den ehemaligen Finanzvorstand Holger Härter werden am letzten Prozesstag vor den Weihnachtsferien weitere Zeugen befragt. Neben einem Mitarbeiter der Presseabteilung wird heute ein ehemaliger Vertreter der niedersächsischen Staatskanzlei in den Zeugenstand gerufen. Eine erneute Einlassung des Gerichts auf den jüngsten Vorstoß der Staatsanwaltschaft wird allerdings nicht erwartet.

 

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IWF-Chefin Lagarde soll wegen Millionenzahlung vor Gericht

Die 59-Jährige Lagarde muss sich laut Mediapart wegen Fahrlässigkeit vor dem Gerichtshof der Republik verantworten. Foto: Jim Lo Scalzo
Die 59-Jährige Lagarde muss sich laut Mediapart wegen Fahrlässigkeit vor dem Gerichtshof der Republik verantworten. Foto: Jim Lo Scalzo

IWF-Chefin Christine Lagarde soll wegen einer umstrittenen Millionenzahlung zu ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin vor Gericht. Dies entschied die Untersuchungskommission des Gerichtshofs der Republik, wie ein Sprecher in Paris sagte. Der 59-Jährigen wird Fahrlässigkeit vorgeworfen. Lagarde will die Entscheidung anfechten, wie ihr Anwalt Yves Repiquet mitteilte. Der Beschluss, den Fall vor Gericht zu bringen, kommt überraschend: Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor die Einstellung des Verfahrens beantragt.

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Daimler beruft Chefjuristin in den Vorstand

Renata Jungo Brüngger wird die Nachfolgerin von Christine Hohmann-Dennhardt. Foto: Daimler
Renata Jungo Brüngger wird die Nachfolgerin von Christine Hohmann-Dennhardt. Foto: Daimler

Der Aufsichtsrat des Autobauers Daimler hat seinen vakanten Vorstandsposten für Recht und Integrität erneut mit einer Frau besetzt. Die bisherige Leiterin der Rechtsabteilung, Renata Jungo Brüngger, übernehme zum 1. Januar 2016 die Verantwortung für das Ressort Integrität und Recht, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Sie folge damit auf Christine Hohmann-Dennhardt, die zu VW wechselt. Brünggers Aufgabe ist es, darüber zu wachen, dass sich alle Mitarbeiter an Gesetze, Moral und interne Spielregeln halten.

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Daimler-Chef Zetsche übernimmt Vorsitz des Autoverbands ACEA 

Dieter Zetsche wird Präsident des europäischen Autoherstellerverbands ACEA. Foto: M. Brandt/Archiv
Dieter Zetsche wird Präsident des europäischen Autoherstellerverbands ACEA. Foto: M. Brandt/Archiv

Brüssel (dpa) - Daimler-Chef Dieter Zetsche wird 2016 Präsident des europäischen Autoherstellerverbands ACEA. Der Verwaltungs-rat, der aus den Chefs der europäischen Herstellern besteht, habe Zetsche schon vergangene Woche gewählt, teilte der Verband am Dienstag in Brüssel mit. Zetsche folgt auf Renault/Nissan-Chef Carlos Ghosn, der das Amt für das Jahr 2015 übernommen hatte. Zetsche war bereits 2010 und 2011 Präsident der ACEA. Der Vorsitz rotiert unter den verschiedenen Herstellern.

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«Manager Magazin»: Neue Chefin bei Ernst & Young-Wirtschaftsprüfern

Stuttgart (dpa/lsw) - Das Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen Ernst & Young (EY) bekommt eine neue Chefin. Die 46-jährige Amerikanerin Julie Linn Teigland werde zum Juli 2016 die Führung für die Region Deutschland, Österreich und die Schweiz übernehmen, berichtete das «Manager Magazin» (online). Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte den Bericht. Die Expertin für Börsengänge und Regulierung wird Nachfolgerin von Georg Graf Waldersee, der altersbedingt aufhört und in den Deutschland-Aufsichtsrat von Ernst & Young wechselt. Waldersee hatte bisher eine Doppelfunktion, er war auch direkt für die Deutschland-Geschäfte zuständig.

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Weiterer Prozesstag für Deutsche-Bank-Co-Chef Fitschen

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann (l.), und der heutige Co-Chef Jürgen Fitschen bei einem früheren Verhandlungstermin in München. Foto: Sven Hoppe/Archiv
Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann (l.), und der heutige Co-Chef Jürgen Fitschen bei einem früheren Verhandlungstermin in München. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Tag 23 im Strafprozess gegen den Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen: Heute muss der Top-Banker wieder ins Münchner Landgericht, wo er sich zusammen mit seinen Vorgängern Josef Ackermann und Rolf Breuer wegen versuchten Prozessbetrugs im Fall Kirch verantworten muss. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird ein weiterer Zeuge vernommen. Der Prozess hatte bereits im April begonnen und sollte nach der ursprünglichen Planung bereits abgeschlossen sein. Die Anklagebehörde hatte aber die Vernehmung zahlreicher zusätzlicher Zeugen beantragt, um ihre Vorwürfe zu beweisen.

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Matthias Müller übernimmt Vorsitz des Audi-Aufsichtsrats

Der neue VW-Chef Matthias Müller hat den Aufsichtsratsvorsitz bei Audi übernommen. Foto: Julian Stratenschulte
Der neue VW-Chef Matthias Müller hat den Aufsichtsratsvorsitz bei Audi übernommen. Foto: Julian Stratenschulte

Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Matthias Müller, wird mit sofortiger Wirkung Chef des Audi-Aufsichtsrats. Dies teilte der Autobauer aus Ingolstadt am späten Donnerstagabend mit. Im Zuge der VW-Affäre um manipulierte Abgaswerte hatte der frühere VW-Konzernchef Martin Winterkorn Mitte November auch sein Amt als Audi-Aufsichtsratsvorsitzender niedergelegt. Das Audi-Gremium hatte sich am Donnerstag getroffen, um das kommende Jahr zu planen.

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Einlagensicherung: Bundesbank-Präsident lehnt EU-Pläne ab

Jens Weidmann: «Die Voraussetzungen für eine europäische Einlagensicherung sind nicht erfüllt». Foto: Winfried Rothermel
Jens Weidmann: «Die Voraussetzungen für eine europäische Einlagensicherung sind nicht erfüllt». Foto: Winfried Rothermel

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat die Pläne zum europaweiten Schutz von Spargeldern kritisiert. «Die Voraussetzungen für eine europäische Einlagensicherung sind nicht erfüllt», sagte er der Zeitung «Bild». «Der Zustand der nationalen Bankensysteme hängt noch stark von der nationalen Finanz- und Wirtschaftspolitik ab, zum Beispiel sind Insolvenzen von Unternehmen und Verbrauchern in den einzelnen Ländern unterschiedlich geregelt.»

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Tanit Koch wird «Bild»-Chefredakteurin

Koch wird Nachfolgerin von «Bild»-Chefredakteur Diekmann. Foto: Axel Springer SE
Koch wird Nachfolgerin von «Bild»-Chefredakteur Diekmann. Foto: Axel Springer SE

Wechsel an der Spitze der größten deutschen Zeitung: Kai Diekmann (51) gibt nach knapp 15 Jahren die «Bild»-Chefredaktion ab. Er werde vom 1. Januar an in seiner Rolle als Herausgeber der «Bild»-Gruppe die Führung der Chefredakteure übernehmen, teilte die Axel Springer SE in Berlin mit. Nachfolgerin bei der gedruckten Ausgabe von «Bild» wird Tanit Koch (38). Sie ist derzeit stellvertretende Chefredakteurin und Unterhaltungschefin von «Bild».

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Commerzbank-Chef Blessing hört 2016 auf

Blessing will nach 15 Jahren im Vorstand der Commerzbank «ein neues Kapitel im beruflichen Leben aufschlagen.» Foto: Arne Dedert/Archiv
Blessing will nach 15 Jahren im Vorstand der Commerzbank «ein neues Kapitel im beruflichen Leben aufschlagen.» Foto: Arne Dedert/Archiv

Die Commerzbank muss sich einen neuen Vorstandschef suchen. Amtsinhaber Martin Blessing (52) werde seinen bis Ende Oktober 2016 laufenden Vertrag nicht verlängern, teilte die Bank mit. Blessing habe Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller am Sonntag darüber informiert, dass er das Angebot einer Vertragsverlängerung nicht annehmen möchte. «Ich habe mich über das Angebot einer Vertragsverlängerung und das mir dadurch entgegengebrachte Vertrauen sehr gefreut», erklärte Blessing. «Trotzdem habe ich mich nach langem und intensivem Nachdenken entschieden, das Angebot nicht anzunehmen.»

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Sparkassenpräsident besorgt über Dauer der Niedrigzinsphase

Der Sparkassenpräsident Schneider ist besorgt über die Dauer der Niedrigzinsphase. Foto: M. Murat/Archiv
Der Sparkassenpräsident Schneider ist besorgt über die Dauer der Niedrigzinsphase. Foto: M. Murat/Archiv

Den Sparkassen im Land machen die niedrigen Zinsen immer größere Sorgen. «Beunruhigend ist, wie lange wir uns schon nahe der Nullzinsen bewegen», sagte Sparkassenpräsident Peter Schneider der Deutschen Presse-Agentur. Die Sparkassen hätten ihre Kosten soweit als möglich gesenkt - bei einer weiteren Zinssenkung der Europäischen Zentralbank wäre Schneider zufolge aber kein Spielraum mehr. Neben den Problemen für die Altersvorsorge sieht Schneider auch Probleme der Verteilungspolitik.

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Bosch-Chef will schnelle Einigung auf neue Abgastests

Bosch-Chef Volkmar Denner fordert eine schnelle Einigung auf neue Regelungen für Abgasmessungen bei Autos. Foto: Daniel Naupold
Bosch-Chef Volkmar Denner fordert eine schnelle Einigung auf neue Regelungen für Abgasmessungen bei Autos. Foto: Daniel Naupold

Berlin (dpa) - Bosch-Chef Volkmar Denner fordert eine schnelle Einigung auf neue Regelungen für Abgasmessungen bei Autos. «Wir müssen uns schnell mit Brüssel über den neuen, weltweit einheitlichen Testzyklus WLTP und die Real Driving Emissions, also die Emissionen im realen Fahrbetrieb einigen», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Bis Ende dieses Jahres sollte das gelingen.» 

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VW-Übernahmeschlacht: Ex-Porsche-Chef Wiedeking vor Gericht

Der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking Wendelin Wiedeking und der damalige Finanzvorstand Holger Härter stehen vor Gericht. Ihnen wird Marktmanipulation vorgeworfen. Foto: Bernd Weißbrod
Der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking Wendelin Wiedeking und der damalige Finanzvorstand Holger Härter stehen vor Gericht. Ihnen wird Marktmanipulation vorgeworfen. Foto: Bernd Weißbrod

Wegen seiner Rolle in der verlorenen Übernahmeschlacht mit VW 2008 steht der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking von heute an vor Gericht. Ihm und seinem damaligen Finanzvorstand Holger Härter wird Marktmanipulation vorgeworfen. Härter ist bei dem Verfahren vor dem Stuttgarter Landgericht ebenfalls angeklagt. Die beiden sollen 2008 monatelang geleugnet haben, bei VW eine Dreiviertelmehrheit anzustreben. Als sie das meldepflichtige Vorhaben veröffentlichten, taten sie dies nach Auffassung der Staatsanwaltschaft zudem nur unvollständig.

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