Kosminski übernimmt Stuttgarter Schauspiel

Burkhard C. Kosminski, Intendant des Nationaltheaters Mannheim. Foto: Bernd Weißbrod
Burkhard C. Kosminski, Intendant des Nationaltheaters Mannheim. Foto: Bernd Weißbrod

Burkhard C. Kosminski (55) wird zur Spielzeit 2018/2019 Intendant des Schauspiels in Stuttgart. Der Verwaltungsrat der Württembergischen Staatstheater bestimmte den bisherigen Intendanten des Nationaltheaters Mannheim am Montag einstimmig zum Nachfolger von Armin Petras. «Es war eine klare und eindeutige Entscheidung», sagte Kunst-Staatssekretärin Petra Olschowski. Für Kosminski ist es eine Rückkehr: Er wuchs bei Stuttgart auf, wurde mit dem Haus groß. Er wolle das Publikum herausfordern, ohne aufdringlich zu sein, sagte er.

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«Fast & Furious 8» rast an die Spitze der US-Kinocharts

Vin Diesel und Charlize Theron bei der Premiere von «Fast & Furious 8» in Berlin. Foto: Maurizio Gambarini
Vin Diesel und Charlize Theron bei der Premiere von «Fast & Furious 8» in Berlin. Foto: Maurizio Gambarini

Die Actionfilm-Serie «Fast & Furious» dröhnt weiter auf der Überholspur: Der achte Teil der Reihe hat am Wochenende rund 100,2 Millionen Dollar (94,4 Millionen Euro) in den USA eingespielt. Laut der Branchenseite Box Office Mojo ist das der zweithöchste Wert der Serie und der Streifen mit deutlichem Abstand der erfolgreichste Film des Wochenendes in den USA. Auch weltweit lief es für «Fast & Furious 8» hervorragend - was vor allem an den zahlreichen Kinobesuchern in China lag. Dort gelang «Fast & Furious» das beste Startwochenende eines Films aller Zeiten, wie Branchenportale berichteten.

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Auf zum Wasen: Frühlingsfest wieder eröffnet

Cannstatter Wasen. Foto: Christoph Schmidt/Archiv
Cannstatter Wasen. Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Bei bewölktem Himmel ist am Samstagmittag in Stuttgart der «Kleine Wasen» eröffnet worden. Zum 79. Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen erwarten 250 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute bis zum 7. Mai wieder Hunderttausende Besucher. Zum traditionellen Fassanstich trat erneut «Wasenbürgermeister» Michael Föll (CDU) an. Er brauchte wie im vergangenen Jahr drei routinierte Schläge auf den Zapfhahn, bis das erste Bier floss. Rund 4500 Menschen sahen dem Spektakel zu.

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Zauberer mit der Kamera - Michael Ballhaus gestorben

Michael Ballhaus ist tot. Foto: Jens Kalaene
Michael Ballhaus ist tot. Foto: Jens Kalaene

Es war ein berührender Augenblick: Da stand Michael Ballhaus, einer der berühmtesten und meistgefragten Kamerakünstler der Welt, mit Tränen in den Augen auf der Bühne und sagte leise: «Ich bin ja nur ein Kameramann. Und außerdem habe ich furchtbare Angst, vor Leuten zu reden.» Das war im Februar 2016. Die Berlinale hatte dem Gestalter von Meisterwerken wie «Good Fellas» und «Gangs of New York» gerade den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk überreicht.

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Stuttgarter Ballett feiert 80. von Haydée am Welttanztag

Marcia Haydée auf der Bühne. Foto: Stuttgarter Ballett/Archiv
Marcia Haydée auf der Bühne. Foto: Stuttgarter Ballett/Archiv

Den 80. Geburtstag der Tanzlegende Marcia Haydée am nächsten Dienstag (18.4.) feiert das Stuttgarter Ballett passenderweise am Welttanztag nach. Bei einem Ballettgespräch am 29. April wird die Brasilianerin und ehemalige Primaballerina Einblicke in ihr bewegtes Leben als Ausnahmetänzerin und Ballettdirektorin geben. Mit dabei: Stuttgarts designierter Ballettintendant Tamas Detrich, der als Tänzer von Haydée gefördert wurde. Abends zeigt das Stuttgarter Ballett im Opernhaus John Crankos «Romeo und Julia».

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Pulitzer-Preise für «Panama Papers» und Trump-Berichte

Der Journalisten David Fahrenthold (M) freut sich über den Pulitzer-Preis. Foto: Bonnie Jo Mount/The Washington Post/AP
Der Journalisten David Fahrenthold (M) freut sich über den Pulitzer-Preis. Foto: Bonnie Jo Mount/The Washington Post/AP

Die Enthüllung der «Panama Papers» und die Berichterstattung mehrerer Medien zu US-Präsident Donald Trump sind mit Pulitzer-Preisen ausgezeichnet worden.

Für die «Panama Papers» bekam das in Washington ansässige Internationale Netzwerk Investigativer Journalisten (ICIJ), der in Kalifornien sitzende Medienkonzern McClatchy und der «Miami Herald» den Preis für «erklärende Berichterstattung», wie die Organisatoren am Montag in New York mitteilten.

 

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Currentzis wird Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters

Der griechisch-russische Dirigent Teodor Currentzis. Foto: Christian Charisius/Archiv
Der griechisch-russische Dirigent Teodor Currentzis. Foto: Christian Charisius/Archiv

Der international gefeierte Dirigent Teodor Currentzis (45) übernimmt mit Beginn der Spielzeit 2018/19 die Leitung des neuen SWR Symphonieorchesters. Nach der umstrittenen Orchesterfusion beim Südwestrundfunk soll der als «Klassikrebell» bekannte Currentzis dem Klangkörper «ein einmaliges und unverwechselbares künstlerisches Profil» verleihen, teilte der Sender am Mittwoch in Stuttgart mit. Der gebürtige Grieche mit russischem Pass ist seit 2011 Musikdirektor am Opern- und Ballett-Theater in der russischen Stadt Perm.

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Diesmal mit Böhmermann: Grimme-Preisverleihung in Marl

Jan Böhmermann und sein Team wurden für die «engagierte Beobachtung und kluge Reflexion des laufenden Fernsehprogramms» ausgezeichnet. Foto: Henning Kaiser
Jan Böhmermann und sein Team wurden für die «engagierte Beobachtung und kluge Reflexion des laufenden Fernsehprogramms» ausgezeichnet. Foto: Henning Kaiser

Die Show hat Jan Böhmermann am Freitagabend bei der Grimme-Preisverleihung in Marl anderen überlassen. Ganz ohne ging es dann aber doch nicht: «Ich bin aufgeregt. Ist ja nicht so, dass man jedes jahr einen Grimme-Preis bekommt.»

Lautes Lachen unter den 700 Gästen der Gala im Stadttheater: Vor einem Jahr hatte der TV-Satiriker sogar zwei der begehrten Auszeichnungen für Qualitätsfernsehen erhalten - und war der Verleihung in Marl ferngeblieben. Die Affäre um sein Schmähgedicht auf den türkischen Staatspräsidenten Erdogan war da gerade auf dem Höhepunkt.

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Burkhard C. Kosminski soll Petras ablösen

Armin Petras ist der ehemalige Schauspielintendant am Staatstheater Stuttgart.Foto: M. Murat/Archiv
Armin Petras ist der ehemalige Schauspielintendant am Staatstheater Stuttgart.Foto: M. Murat/Archiv

Nachfolger von Intendant Armin Petras für die Württembergischen Staatstheater in Stuttgart soll Burkhard C. Kosminski werden. Eine entsprechende Empfehlung gab die Findungskommission an den Verwaltungsrat, wie das Kunstministerium am Freitagabend in Stuttgart mitteilte. Der 56-Jährige Kosminski ist derzeit Intendant am Nationaltheater Mannheim. Kosminskis Leidenschaft und Ideen würden das Publikum begeistern, sagte Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne).

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Leipziger Buchmesse warnt vor Angriffen auf Meinungsfreiheit

Knapp 2500 Aussteller aus 43 Ländern sind auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Foto: Hendrik Schmidt
Knapp 2500 Aussteller aus 43 Ländern sind auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Foto: Hendrik Schmidt

Zum Auftakt der Leipziger Buchmesse haben führende Branchenvertreter vor Einschränkungen der Meinungsfreiheit in aller Welt gewarnt. Nicht nur in der Türkei, auch in Osteuropa und zunehmend in den USA zeigten sich bedenkliche Entwicklungen, sagte der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Heinrich Riethmüller, am Mittwoch bei der Eröffnungsveranstaltung im Leipziger Gewandhaus.

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Eskalation im Bierpreis-Streit vorerst gebremst

Hier posieren rund 100 Euro an Bier: Oktoberfest-Bedienungen nach dem Anstich. Foto: Felix Hörhager
Hier posieren rund 100 Euro an Bier: Oktoberfest-Bedienungen nach dem Anstich. Foto: Felix Hörhager

Im Streit um eine Deckelung des Bierpreises auf dem Münchner Oktoberfest hat Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) die Wirte erst ausgeladen - und wenige Stunden später doch wieder zum Gespräch eingeladen.

Aufgrund eines Schreibens von Wirtesprecher Toni Roiderer könne das geplante Informationsgespräch am Mittwoch stattfinden, teilte Schmid mit. «Ich gehe davon aus, dass ich nun meine Vorschläge für die notwendige Reform des Oktoberfestes im gebotenen sachlichen Rahmen erläutern kann.»

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Glücksstudie setzt Norwegen auf Rang 1

Norwegen eroberte den Spitzenplatz im Weltglücksbericht. Foto: Martin Schutt/Symbolbild
Norwegen eroberte den Spitzenplatz im Weltglücksbericht. Foto: Martin Schutt/Symbolbild

Norwegen ist einer Studie internationaler Experten zufolge das glücklichste Land der Welt. Das skandinavische Land eroberte den Spitzenplatz im Weltglücksbericht, den die Fachleute am Montag in New York zum fünften Mal vorlegten. Norwegen löst damit das zuvor dreimalig erst platzierte Dänemark ab. Im vergangenen Jahr hatten die Norweger noch auf dem vierten Rang gelegen. In den bisherigen Ausgaben des Berichts hatte es nur einmal 2015 die Schweiz an die erste Stelle geschafft. 

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Rock'n'Roll-Ikone Chuck Berry gestorben

Chuck Berry ist tot. Foto: Britta Pedersen
Chuck Berry ist tot. Foto: Britta Pedersen

Die Rock'n'Roll-Legende Chuck Berry ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Die Polizei in St. Charles County (US-Bundesstaat Missouri) meldete am Samstag auf Facebook, Rettungskräfte hätten ihn am frühen Nachmittag leblos in seinem Haus gefunden, ihn aber nicht wiederbeleben können. Die Polizei «bestätigt traurig den Tod von Charles Edward Anderson Berry Sr., besser bekannt als der legendäre Musiker Chuck Berry», heißt es in der Mitteilung weiter. Berrys Familie habe darum gebeten, in ihrer Trauer nicht gestört zu werden.

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Neues «Tatort»-Duo sucht Mörder im Schwarzwald

Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner in Bernau im Schwarzwald. Foto: Winfried Rothermel
Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner in Bernau im Schwarzwald. Foto: Winfried Rothermel

Schwarzwald-Schlucht statt Großstadt-Dschungel, Naturschauspiel statt Studioinszenierung: Eva Löbau (44) und Hans-Jochen Wagner (48) ziehen sich ihre dicken Jacken an und ermitteln in freier Natur. Der Schwarzwald ist ihr Revier. Die Schauspieler sind die zwei neuen «Tatort»-Kommissare. Im Schwarzwald drehen sie derzeit ihren ersten Fall. Und der soll auch ohne Harald Schmidt spannend werden. Denn der TV-Entertainer, der das bekannte Gesicht der Reihe werden sollte, ist nicht dabei.

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Goldene Kamera - Stars und Sternchen auf dem Roten Teppich

Ankunft der australischen Schauspielerin Nicole Kidman. Foto: Christian Charisius
Ankunft der australischen Schauspielerin Nicole Kidman. Foto: Christian Charisius

Schaulaufen auf dem Roten Teppich für die Goldene Kamera: Hollywood-Stars und deutsche Filmprominenz sind am Samstagabend zur Verleihung des Film- und Fernsehpreises in die Hamburger Messehallen gekommen. Hunderte Fans warteten, um einen Blick auf Jane Fonda, Nicole Kidman oder Colin Farrell zu erhaschen. Im schwarzen Anzug, die Hände lässig in den Hosentaschen, präsentierte sich der 40-jährige Farrell den Fotografen.

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Narren in Südbaden feiern Bauernfastnacht

Narren feiern in Weil am Rhein die Bauernfastnacht. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Narren feiern in Weil am Rhein die Bauernfastnacht. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Vier Tage nach Aschermittwoch feiern Narren in Südbaden den Höhepunkt der diesjährigen Bauernfastnacht. Zu Straßenumzügen in mehreren Gemeinden werden heute Zehntausende Menschen erwartet. Den größten Umzug gibt es von 13.30 Uhr an in der Innenstadt von Weil am Rhein (Kreis Lörrach). Dort haben sich nach Angaben der Veranstalter mehr als 4000 Narren aus Baden-Württemberg und der Schweiz angesagt. Es werden etwa 30 000 Zuschauer erwartet.

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Narren im Südwesten toben sich vor Aschermittwoch aus

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: M. Murat/Archiv
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: M. Murat/Archiv

Hexenspuk, Brezelwerfen, Polonaisen, Fackelumzüge oder ein Teller Innereien zum Frühstück: Heute geben die Narren noch einmal Vollgas. Zehntausende werden zu zahlreichen Veranstaltungen im Südwesten erwartet. Zum Endspurt vor dem Aschermittwoch weist der «Narrenfahrplan 2017» der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) jede Menge Gelegenheiten für Frohsinn aus.

Ein Highlight das Froschkutteln-Essen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).

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Keine Oscars für deutsche Filmschaffende

Mahershala Ali ist als bester Nebendarsteller für seine Rolle im Film «Moonlight» ausgezeichnet worden. Foto: Chris Pizzello/Invision
Mahershala Ali ist als bester Nebendarsteller für seine Rolle im Film «Moonlight» ausgezeichnet worden. Foto: Chris Pizzello/Invision

Die deutschen Filmschaffenden sind bei der Oscar-Verleihung leer ausgegangen. Regisseurin Maren Ade musste sich mit ihrer Tragikomödie «Toni Erdmann» dem iranischen Drama «The Salesman» von Asghar Farhadi geschlagen geben. Für Farhadi war es bereits der zweite Auslands-Oscar in seiner Karriere. Der Doku-Filmer Marcel Mettelsiefen konnte in seiner Kategorie «Kurz-Dokumentation» ebenfalls nicht gewinnen. Der 38-Jährige war mit seinem Werk «Watani: My Homeland» über die Flucht einer syrischen Familie nach Deutschland nominiert.

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Richard Lugner mit Goldie Hawn beim Opernball im Glück

Richard Lugner schwärmt von seinem Gast Goldie Hawn. Foto: Herbert Pfarrhofer
Richard Lugner schwärmt von seinem Gast Goldie Hawn. Foto: Herbert Pfarrhofer

Richard Lugner war so fröhlich wie selten zuvor. Cholerische Ausbrüche oder öffentlich vorgetragene Verzweiflung über seinen teuer engagierten Stargast wie in den Jahren zuvor waren am 61. Wiener Opernball für den Baumeister in weiter Ferne. Seine Begleitung, US-Schauspielerin Goldie Hawn (71), gab sich Donnerstagabend ohne Allüren. «Sie ist nett, macht Spaß und ist pünktlich. So eine Frau findet man selten», frohlockte Lugner. Hawn sei wie eine Prinzessin und überhaupt nicht zickig, sagte der 84-Jährige.

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Schwarzwald-«Tatort» ohne Harald Schmidt

Harald Schmidt hat beim Schwarzwald-«Tatort» abgesagt. Foto: Christoph Schmidt
Harald Schmidt hat beim Schwarzwald-«Tatort» abgesagt. Foto: Christoph Schmidt

Es war ein großer Coup und nun wird daraus nichts. TV-Entertainer und Publikumsmagnet Harald Schmidt will beim neuen Schwarzwald-«Tatort» nicht mehr mitspielen. Warum? So richtig weiß das keiner. «Wir haben das erst am Wochenende erfahren», sagt Wolfgang Utz, Sprecher des Südwestrundfunks (SWR) in Stuttgart. «Es hat uns kalt erwischt», sagt die SWR-Sprecherin in Baden-Baden, Annette Gilcher. «Dazu gibt es leider keinen weiteren Kommentar», sagt Schmidts Agentin Sigrid Korbmacher.

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Soraya Kohlmann aus Leipzig wird «Miss Germany»

Die Miss Germany 2017 ist Soraya Kohlmann. Foto: Patrick Seeger
Die Miss Germany 2017 ist Soraya Kohlmann. Foto: Patrick Seeger

Die Schülerin Soraya Kohlmann aus Leipzig ist die neue «Miss Germany». Die 18-Jährige setzte sich bei der Wahl in der Nacht zum Sonntag im Europa-Park in Rust bei Freiburg gegen 20 Konkurrentinnen im Alter zwischen 17 und 28 Jahren durch. «Ich kann mein Glück gar nicht in Worte fassen», sagte sie nach der Wahl der Deutschen Presse-Agentur: «Ich freue mich, Deutschland mit Offenheit und Herzlichkeit repräsentieren zu dürfen.»

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Nicht nur am Valentinstag: Küssen ist gesund

Am 14. Februar ist Valentinstag - Tag der Liebenden. Foto: Christian Charisius
Am 14. Februar ist Valentinstag - Tag der Liebenden. Foto: Christian Charisius

Romantik ist schön. Hormonchemie ist besser. Wer am Valentinstag schwer verliebt ist, mag gefühlt auf Wolke Sieben schweben und eine rosarote Brille tragen. Im Körper aber hat ein streng reguliertes System aus hormonellen Wirkstoffen mit gänzlich unromantischen Namen die Regentschaft übernommen, zum Beispiel Serotonin, Phenylethylamin, Dopamin und Oxytocin. Wie dieses System in allen Einzelheiten funktioniert, ist noch nicht völlig klar.

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Adele räumt bei den Grammys ab

Adele ist ganz aus dem Häuschen. Foto: Matt Sayles/Invision
Adele ist ganz aus dem Häuschen. Foto: Matt Sayles/Invision

Die britische Sängerin Adele ist die große Gewinnerin der diesjährigen Grammy-Awards in Los Angeles. Die 28-Jährige nahm fünf der wichtigsten Musikpreise mit nach Hause. Sie wurde am Sonntag (Ortszeit) für ihren Song «Hello» in den beiden Hauptkategorien Aufnahme des Jahres und Lied des Jahres ausgezeichnet. Ihr «25» wurde zudem zum besten Album des Jahres gekürt. In ihrer Dankesrede würdigte Adele unter Tränen ihre Konkurrentin, R&B-Sängerin Beyoncé. «Die Künstlerin meines Lebens ist Beyoncé», sagte sie.

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Erste Berlinale-Gala nach der Trump-Wahl

Zwei, die sich kennen. Zwei, die sich gut verstehen. Zwei, die sich mögen: Moderatorin Anke Engelke und Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. Foto: Britta Pedersen
Zwei, die sich kennen. Zwei, die sich gut verstehen. Zwei, die sich mögen: Moderatorin Anke Engelke und Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. Foto: Britta Pedersen

Die Moderatorin Anke Engelke hat eine Art silbernes Gitter vorne an ihrem Kleid, sie sei «eingezäunt», das passe doch gut. Die internationalen Gäste fragt sie, ob die wegen des Festivals da seien oder weil man sie nicht mehr zurück in ihre Heimat lasse.

Das sind nicht die einzigen Anspielungen auf Donald Trump, den neuen Präsidenten der USA. Sein Name fällt bei der Berlinale-Eröffnungsgala am Donnerstagabend kein einziges Mal. Aber selten hat das Festival so politisch begonnen wie diesmal.

 

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Marc Terenzi holt sich die Dschungelkrone

Marc Terenzi hat sich durchgebissen. Foto: Patrick Seeger
Marc Terenzi hat sich durchgebissen. Foto: Patrick Seeger

Er quetschte mit den Zähnen Fischaugen aus und stieg zu einem Krokodil ins Wasser: Sänger Marc Terenzi hat sich den Sieg bei der elften RTL-Show «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» hart erkämpfen müssen.

Der 38 Jahre alte US-Amerikaner erhielt im Finale in der Nacht zu Sonntag im australischen Urwald die meisten Stimmen im Telefon- und SMS-Voting. Auf Platz zwei kam die als TV-Maklerin bekannt gewordene Hanka Rackwitz (47), Dritter wurde «It-Boy» Florian Wess (36).

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Beethoven und Lichtshow: Elbphilharmonie eröffnet

In Licht getaucht: Die Hamburger Elbphilharmonie. Foto: Markus Scholz
In Licht getaucht: Die Hamburger Elbphilharmonie. Foto: Markus Scholz

Applaus brandet auf, als Chefdirigent Thomas Hengelbrock den Saal betritt, seinen Taktstock hebt und das Eröffnungskonzert mit Benjamin Brittens zauberhaften Oboe-Tönen im Dunkeln beginnt. Während Bundespräsident und Bundeskanzlerin den Klängen lauschen, illuminiert draußen im Hamburger Hafen zeitgleich eine spektakuläre Lichtshow die Fassade des alten Kaispeichers, auf dem die Elbphilharmonie steht, und setzt die Musik in Farben und Formen um.

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Golden Globes: Hauptpreise für «La La Land» und «Moonlight»

Ryan Gosling und Emma Stone verzaubern das Publikum in dem Musical «La La Land». Foto: Jordan Strauss/Invision
Ryan Gosling und Emma Stone verzaubern das Publikum in dem Musical «La La Land». Foto: Jordan Strauss/Invision

Der Film «Moonlight» von Regisseur Barry Jenkins hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Das berührende Werk erzählt von einem jungen, schwulen Afroamerikaner. Der große Abräumer der Gala war aber die Musical-Romanze «La La Land» mit sensationellen sieben Trophäen. Das ist neuer Rekord bei des Globes: Bislang hatte es höchstens sechs Auszeichnungen für einen Film gegeben. «La La Land» wurde als beste Komödie ausgezeichnet.

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Trends 2017: Was angesagt werden könnte

Könnte Aerial Yoga zu einem Trend werden? Foto: Stephanie Strasburg
Könnte Aerial Yoga zu einem Trend werden? Foto: Stephanie Strasburg

Von den Trends 2016 - etwa 80er-Jahre-Mode, Craft Beer oder Einhörnern - bleibt vieles auch in diesem Jahr vorerst «in». Was darüber hinaus 2017 angesagt sein könnte: Phänomene, Begriffe, Orte, Trends und Leute - alphabetisch geordnet: Aarhus: Auf vielen Trendreiseziel-Listen taucht Dänemarks zweitgrößte Stadt auf, die größere der beiden Kulturhauptstädte Europas 2017. Aerial Yoga:

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Schatzsucher beim Dreikönigstauchen im Bodensee

Dreikönigstauchen vor Überlingen. Foto: Felix Kästle
Dreikönigstauchen vor Überlingen. Foto: Felix Kästle

Schatzsuche in den Tiefen des Bodensees: Hunderte Teilnehmer werden heute zum traditionellen Dreikönigstauchen in Überlingen erwartet. Die Veranstaltung gibt es nach Angaben der dortigen Tauchgruppe bereits seit 46 Jahren. Um die Taucher zu locken, verstecken die Organisatoren jedes Jahr eine Kiste im etwa fünf Grad kalten Wasser. Die Teilnehmer kämen aber nicht nur wegen des Schatzes, heißt es bei der Tauchgruppe.

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Baden-Württemberg feiert mit Polizeischutz ins neue Jahr

«Gutes Neues» steht auf einer Leuchtschriftanzeige eines Polizeitransporters. Foto: Lino Mirgeler
«Gutes Neues» steht auf einer Leuchtschriftanzeige eines Polizeitransporters. Foto: Lino Mirgeler

Mit viel Polizei auf den Straßen und weitgehend friedlich hat Baden-Württemberg das neue Jahr begrüßt. Von größeren Zwischenfällen bei den Silvesterfeiern war nach Angaben der Einsatzkräfte zunächst nichts bekannt. Nach den Übergriffen auf Frauen im vergangenen Jahr und dem Terroranschlag in Berlin waren nach Angaben des Innenministeriums vor allem in den großen Städten deutlich mehr Beamte im Einsatz als sonst. 

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Kurz nach Carrie Fisher: Auch Mutter Debbie Reynolds tot

Debbie Reynolds (r) und ihre Tochter Carrie Fisher. Foto: Paul Buck
Debbie Reynolds (r) und ihre Tochter Carrie Fisher. Foto: Paul Buck

Hollywood hat binnen kürzester Zeit zwei seiner großen Stars verloren: Nur einen Tag nach ihrer Tochter Carrie Fisher ist auch die US-Schauspielerin Debbie Reynolds gestorben. Das bestätigte der Sohn der 84-Jährigen, Todd Fisher, am Mittwochabend (Ortszeit) mehreren US-Medien. Branchenportale wie «TMZ» zitierten ihn mit den Worten: «Sie ist mit Carrie zusammen.»

Laut «TMZ» war Reynolds am Nachmittag mit Verdacht auf Herzversagen in ein Krankenhaus gebracht worden, nachdem aus dem Hause ihres Sohnes in Beverly Hills der Notruf gewählt worden war.

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«Star Wars»-Schauspielerin Carrie Fisher gestorben

2015 war Fisher in «Star Wars: Das Erwachen der Macht» auf die Leinwand zurückgekehrt. Foto: Facundo Arrizabalaga
2015 war Fisher in «Star Wars: Das Erwachen der Macht» auf die Leinwand zurückgekehrt. Foto: Facundo Arrizabalaga

Die aus der Reihe «Star Wars» bekannte Schauspielerin Carrie Fisher ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Das meldeten mehrere US-Medien, darunter der Sender CNN unter Berufung auf ein Statement der Familie. Fisher hatte vor wenigen Tagen bei der Rückkehr von London nach Los Angeles im Flugzeug eine Herzattacke erlitten. «Die Welt hat sie geliebt», heißt es in einem Statement ihrer Tochter Billie Lourd, die ebenfalls als Schauspielerin arbeitet.

 

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Sänger George Michael gestorben

George Michael ist tot. Foto: Ade Johnson
George Michael ist tot. Foto: Ade Johnson

Der britische Popsänger George Michael ist tot. «Mit großer Trauer bestätigen wir, dass unser geliebter Sohn, Bruder und Freund George während der Weihnachtstage zu Hause friedlich entschlafen ist», teilte sein Publizist mit. Künstler würdigten den 53-jährigen Musiker («Last Christmas») in sozialen Netzwerken noch in der Nacht zum Montag als einen brillanten Musiker.

Im Namen der Familie bat der Publizist, ihr Privatleben «in dieser schwierigen Zeit» zu respektieren. «Gegenwärtig gibt es dazu keinen weiteren Kommentar.»

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Ehre für Kerber, Hambüchen und Beachvolleyballerinnen

Florian Hambüchen und Angelique Kerber freuen sich über ihre Auszeichnungen. Foto: Patrick Seeger
Florian Hambüchen und Angelique Kerber freuen sich über ihre Auszeichnungen. Foto: Patrick Seeger

Im Glitzerkleid strahlte Tennis-Queen Angelique Kerber über das ganze Gesicht. Turn-Held Fabian Hambüchen bekam von Freundin Marcia einen dicken Kuss, die Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst klatschten sich lässig ab.

Kerber, Hambüchen sowie das Duo Ludwig/Walkenhorst sind die «Sportler des Jahres» 2016. Dies ergab die Abstimmung unter mehr als 3000 Sportjournalisten. Die rund 750 Gäste im Kurhaus von Baden-Baden spendeten den Siegern bei der 70. Auflage der Gala begeisterten Applaus.

 

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Sängerin Angel Flukes ist das «Supertalent»

Angel Flukes darf jetzt in Las Vegas auftreten. Foto: Henning Kaiser
Angel Flukes darf jetzt in Las Vegas auftreten. Foto: Henning Kaiser

Die englische Sängerin Angel Flukes hat das Finale der RTL-Casting-Show «Das Supertalent» gewonnen. Die Fernsehzuschauer kürten die 28-Jährige am Samstag per Telefonabstimmung zur Siegerin der zehnten Staffel. Mit ihrer Interpretation von Céline Dions «Think Twice» setzte sich Flukes in einer knapp vierstündigen Live-Show in Köln gegen elf weitere Finalisten durch. Bei der diesjährigen Staffel von «Deutschland sucht den Superstar» war die Sängerin noch in der Vorrunde ausgeschieden.

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