Pressenriese Schuler steigert Ergebnis nach Übernahmen

Ein Mitarbeiter des Maschinenbauers Schuler AG reinigt ein Exzenterrad. Foto: Marijan Murat
Ein Mitarbeiter des Maschinenbauers Schuler AG reinigt ein Exzenterrad. Foto: Marijan Murat

Nach Firmenübernahmen in China und Deutschland hat der Pressenhersteller Schuler sein Ergebnis deutlich verbessert. Für 2016 meldete das im baden-württembergischen Göppingen ansässige Unternehmen am Freitag einen Jahresüberschuss von 77,4 Millionen Euro - verglichen mit 39,3 Millionen Euro im Vorjahr. Schuler hat auch ein Werk in Erfurt, in dem Großpressen hergestellt werden.

2016 hatte Schuler den chinesischen Pressenhersteller Yadon und den sächsischen Werkzeugbauer Aweba übernommen.

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Vollere Auftragsbücher für Südwest-Maschinenbauer

Ein Arbeiter baut in einem Werk ein Getriebe für einen Omnibus zusammen. Foto: Felix Kästle/Archiv
Ein Arbeiter baut in einem Werk ein Getriebe für einen Omnibus zusammen. Foto: Felix Kästle/Archiv

Stuttgart (dpa/lsw) - Dank einer starken Inlandsnachfrage haben Baden-Württembergs Maschinenbauer ihr Geschäftsvolumen im vergangenen Jahr etwas hochfahren können. Die Auftragseingänge seien 2016 um zwei Prozent gestiegen, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Montag in Stuttgart mit. Im Inland stiegen die Aufträge um sechs Prozent, im Ausland nur um ein Prozent.

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Maschinenbauer Manz: größter Auftrag der Firmengeschichte

Dieter Manz. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv
Dieter Manz. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv

Der angeschlagene Maschinenbauer Manz hat einen Großauftrag aus China an Land gezogen. Es seien Solar-Produkte für 263 Millionen Euro bestellt worden, deren Installation 2018 abgeschlossen sein soll, teilte Manz in Reutlingen mit. Zum Vergleich: In einem ganzen Jahr (2015) machte Manz Gesamtumsätze von 220 Millionen Euro. Die Stromkapazität der Solarmodule liegt den Angaben zufolge bei 350 Megawatt. Es geht um die sogenannte CIGS-Technologie, bei der Sonnenenergie auf sehr dünnen Schichten zu Energie gewandelt wird.

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Aufträge im Maschinenbau ziehen zum Jahresende an

Aufträge im Maschinenbau ziehen zum Jahresende an. Foto: Marijan Murat/Archiv
Aufträge im Maschinenbau ziehen zum Jahresende an. Foto: Marijan Murat/Archiv

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Auftragslage im baden-württembergischen Maschinenbau hat sich zum Jahresende deutlich aufgehellt. Im November seien die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahresmonat um acht Prozent gestiegen, wie der Branchenverband VDMA am Mittwoch mitteilte. Vor allem im Euro-Raum, aber auch in Deutschland legten die Aufträge zu. «Die Berg- und Talfahrt bei den Auftragseingängen hat sich zum Jahresende hin beruhigt», sagte Geschäftsführer Dietrich Birk.

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Maschinenbauer Voith macht nach Umbau wieder Gewinn

Ein Mitarbeiter der Voith GmbH vermisst Teile einer Wasserkraftturbine. Foto: Stefan Puchner/Archiv
Ein Mitarbeiter der Voith GmbH vermisst Teile einer Wasserkraftturbine. Foto: Stefan Puchner/Archiv

Nach dem Abschluss des tiefgreifenden Umbaus erwirtschaftet der Anlagen- und Maschinenbauer Voith wieder Gewinn. Das Ergebnis im Geschäftsjahr 2015/2016 (Stichtag: 30. September 2016) beträgt 29 Millionen Euro, teilte Unternehmenschef Hubert Lienhard am Dienstag in Stuttgart mit. Unterm Strich stand wegen des Umbaus im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 93 Millionen Euro. Voith ist in mehr als 60 Ländern aktiv und beschäftigt noch knapp 20 000 Mitarbeiter.

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Maschinenbauer leiden unter schwachen Aufträgen

Im Oktober sank der Auftragseingang der Maschinenbauer gemessen am Vorjahresmonat real um zehn Prozent. Foto: Felix Kästle
Im Oktober sank der Auftragseingang der Maschinenbauer gemessen am Vorjahresmonat real um zehn Prozent. Foto: Felix Kästle

Die Maschinenbauer in Deutschland haben weiter mit schwachen Bestellungen zu kämpfen. Im Oktober sank der Auftragseingang gemessen am Vorjahresmonat real um zehn Prozent, teilte der Branchenverband VDMA. «Einzig die Bestellungen aus dem Inland brachten einen kleinen Zuwachs von 1 Prozent», erklärte Ralph Wiechers, Chefvolkswirt beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Die Order aus dem Ausland seien dagegen um 15 Prozent gefallen.

 

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Tesla kauft deutschen Maschinenbauer

Ein Tesla «Model S» wird an einem «Supercharger» aufgeladen. Foto: Jens Wolf
Ein Tesla «Model S» wird an einem «Supercharger» aufgeladen. Foto: Jens Wolf

Der Elektroauto-Hersteller Tesla setzt beim geplanten massiven Ausbau seiner Produktion auf Technologie aus Deutschland. Der US-Konzern kauft den Maschinenbauer Grohmann Engineering aus Prüm (Rheinland-Pfalz), der auf Anlagen für automatisierte Produktion spezialisiert ist. Daraus entsteht die Tochter Tesla Grohmann Automation, wie die Firma aus Kalifornien mitteilte. Tesla-Chef Elon Musk kündigte zudem an, dass im kommenden Jahr ein Standort für die erste große Tesla-Fabrik in Europa ausgesucht werden soll.

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Südwestindustrie: Investitionen übertreffen Vorkrisenniveau

Produktion von Exzenterrädern. Foto: Marijan Murat/Archiv
Produktion von Exzenterrädern. Foto: Marijan Murat/Archiv

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Südwestindustrie hat im vergangenen Jahr erstmals wieder mehr investiert als vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. In die heimischen Industriebetriebe seien 11,9 Milliarden Euro gesteckt worden, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Stuttgart mit. Damit lagen die Investitionen erstmals höher als im Jahr 2008, bevor die Ausgaben im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise einbrachen. Vor allem der Maschinenbau litt in den Jahren unter der Zurückhaltung vieler Firmenkunden.

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Maschinenbauer machen im August wieder bessere Geschäfte

Ein Mitarbeiter eines Pressenherstellers prüft Exzenterräder. Foto: Marijan Murat/Illustration
Ein Mitarbeiter eines Pressenherstellers prüft Exzenterräder. Foto: Marijan Murat/Illustration

Das Geschäft mit Maschinen «Made in Germany» ist nach dem Einbruch im Juli wieder in Schwung gekommen. Die Bestellungen stiegen im August vor allem dank starker Nachfrage aus dem Inland real um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aus dem Inland kamen 8 Prozent mehr Orders, wie der Branchenverband VDMA am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Die Aufträge aus dem Ausland sanken dagegen leicht um 1 Prozent.

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Sommerloch für deutsche Maschinenbauer: Aufträge brechen ein

Vor allem aus dem Inland und aus den Euro-Partnerländern kamen deutlich geringere Aufträge für die Maschinenbauer. Foto: Marijan Murat
Vor allem aus dem Inland und aus den Euro-Partnerländern kamen deutlich geringere Aufträge für die Maschinenbauer. Foto: Marijan Murat

Bei den deutschen Maschinenbauern sind im Juli die Aufträge eingebrochen. Der Orderwert lag real um 19 Prozent unter Vorjahresmonat, laut dem Branchenverband VDMA. Vor allem aus dem Inland (-34 Prozent) und aus den Euro-Partnerländern (-27 Prozent) kamen niedrigere Bestellungen. Insgesamt herrsche auf vielen Absatzmärkten eine starke Verunsicherung, erklärte VDMA-Chef-Volkswirt Ralph Wiechers. Die Auslandsnachfrage sank in dem Monat insgesamt um 9 Prozent.

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Kammüller führt Maschinenbauer im Südwesten

Mathias Kammüller. Foto: Christoph Schmidt/Archiv
Mathias Kammüller. Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Trumpf-Geschäftsführer Mathias Kammüller ist neuer Chef des Maschinenbauverbands VDMA im Südwesten. Der Mann von Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller wurde am Mittwoch zum neuen Vorsitzenden gewählt, nachdem er das Amt bereits seit Mai kommissarisch inne hatte, wie der Verband in Stuttgart mitteilte. Er folgt auf Rainer Hundsdörfer, der nach seinem Ausscheiden bei ebm-papst auch seine Funktion als VDMA-Vorsitzender niedergelegt hatte. Die Amtsperiode geht voraussichtlich bis 2018.

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Maschinenbauer befürchten Einbußen bei einem Brexit

Fertigung von Rotornaben für Hochleistungsturbinen beim Windkraftanlagenbauer Nordex: Der deutsche Maschinenbau fürchtet um seinen Exportmarkt Großbritannien. Foto: Bernd Wüstneck
Fertigung von Rotornaben für Hochleistungsturbinen beim Windkraftanlagenbauer Nordex: Der deutsche Maschinenbau fürchtet um seinen Exportmarkt Großbritannien. Foto: Bernd Wüstneck

Deutschlands Maschinenbauer fürchten um einen ihrer wichtigsten Exportmärkte bei einem Austritt Großbritanniens aus der EU. «Der Handel mit Großbritannien würde im Brexit-Fall wohl spürbar erschwert - für eine exportstarke und mittelständisch geprägte Industrie wie den Maschinenbau wäre dies eine deutliche Belastung», sagte Ulrich Ackermann, Außenwirtschaftsexperte des Branchenverbandes VDMA.

 

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Chinesen wollen Halbleiter-Ausrüster Aixtron kaufen

Die Konzernzentrale des Maschinenbauunternehmens Aixtron SE in Herzogenrath. Foto Aixtron Foto: aixtron
Die Konzernzentrale des Maschinenbauunternehmens Aixtron SE in Herzogenrath. Foto Aixtron Foto: aixtron

Chinesische Investoren greifen nach dem nächsten deutschen Maschinenbauer: Ein Fonds aus dem Reich der Mitte will den kriselnden Halbleiter-Ausrüster Aixtron kaufen. Das Angebot von Fujian Grand Chip Investment (FGC) hat einen Wert von rund 670 Millionen Euro, wie Aixtron am Montag in Herzogenrath mitteilte. Nach der Offerte des chinesischen Hausgeräte-Herstellers Midea für den Augsburger Roboterbauer Kuka ist dies bereits das zweite Kaufangebot aus China für einen deutschen Maschinenbauer innerhalb einer Woche.

 

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Mehr Aufträge für Maschinenbauer

Trotz der neuen Aufträge kommt bei den Maschinenbauern keine Aufbruchstimmung auf. Foto: Felix Kästle
Trotz der neuen Aufträge kommt bei den Maschinenbauern keine Aufbruchstimmung auf. Foto: Felix Kästle

Nach einem schwachen Jahresauftakt zieht die Nachfrage nach Maschinen «Made in Germany» wieder an. Im Februar gingen 7 Prozent mehr Bestellungen bei deutschen Maschinenbauern ein als im Vorjahres-monat, wie der Branchenverband VDMA am Montag in Frankfurt mitteilte. Die Aufträge aus dem Inland legten deutlich um 12 Prozent zu. Das Auslandsgeschäft zog um 5 Prozent an. Damit konnte das Minus von real 12 Prozent im Januar teilweise kompensiert werden.

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Maschinenbauverband fürchtet um Industrialisierung

Dietrich Birk fordert die Landesregierung zum Handeln auf. foto: B. Weißbrod/Archiv
Dietrich Birk fordert die Landesregierung zum Handeln auf. foto: B. Weißbrod/Archiv

Stuttgart (dpa/lsw) - Die künftige Landes-regierung muss sich nach Einschätzung des Maschinenbauverbands VDMA stärker um die Industrie im Land kümmern. «Die Landes-regierung muss aktiver handeln, um Industrie am Standort Baden-Württemberg zu halten und neue Betriebe zu gewinnen», sagte VDMA-Geschäftsführer Dietrich Birk der Deutschen Presse-Agentur. «Die Politik ist gefordert, denn industrielle Wertschöpfung trägt wesentlich zu Arbeitsplätzen und Wohlstand in Baden-Württemberg bei, hierzulande mehr als in allen anderen Regionen Deutschlands und Europas.»

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