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Milchpreise steigen erneut

Der 1. Mai ist der Stichtag für neue Halbjahresverträge zwischen Molkereien und Handelskonzernen. Foto: Daniel Karmann
Der 1. Mai ist der Stichtag für neue Halbjahresverträge zwischen Molkereien und Handelskonzernen. Foto: Daniel Karmann

Milch wird für die Verbraucher in Deutschland erneut teurer. Nach dem Stichtag der neuen Halbjahresverträge mit Molkereien heben die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd ihre Preise für Milch um bis zu fünf Prozent an. Aber auch Butter wird Anfang Mai um bis zu 8,4 Prozent bei den beiden Discountern teurer und kostet nun wieder so viel wie schon zum Jahresbeginn 2017. Die Milchwirtschaft berichtet von einer starke Nachfrage nach Butter durch die Lebensmittelindustrie. Im Export liefen insbesondere die Geschäfte mit Käse gut.

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18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen hierzulande im Müll

Erst im Einkaufswagen, nachher im Müll: Laut WWF werden bundesweit rund 18 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Foto: Armin Weigel
Erst im Einkaufswagen, nachher im Müll: Laut WWF werden bundesweit rund 18 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Foto: Armin Weigel

Pro Jahr landen nach Berechnungen der Umweltorganisation WWF bundesweit rund 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Das entspreche etwa einem Drittel der jährlich für Deutschland produzierten Menge, betonte der WWF. Demnach markiert der 2. Mai hierzulande den Tag der Lebensmittelverschwendung: Auf das Jahr gerechnet würden all jene Lebensmittel weggeworfen, die bis zum 2. Mai für Deutschland hergestellt werden.

 

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Streit mit dm: Alnatura-Chef erwartet baldiges Lieferende

Filiale der Drogeriemarktkette dm: Alnatura-Produkte wird es hier bald nicht mehr geben. Foto: Uli Deck
Filiale der Drogeriemarktkette dm: Alnatura-Produkte wird es hier bald nicht mehr geben. Foto: Uli Deck

Wegen des Streits um die Markenrechte rechnet der Chef des Bio-Lebensmittelhändlers Alnatura mit einem vollständigen Lieferstopp seiner Waren an die Drogeriekette dm. «Dort sind noch maximal 20 Alnatura-Produkte gelistet. Ich denke, dass es auf eine komplette Auslistung hinausläuft», sagte Götz Rehn der Tageszeitung «Mannheimer Morgen». Er räumte ein, dass der Verlust des größten Kunden seinem Unternehmen «sehr geschadet» habe.

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Nachhaltige Technik: Was können Verbraucher tun?

Einen nachhaltigen Ansatz verfolgen die Hersteller des Fairphones. Foto: Daniel Karmann/dpa
Einen nachhaltigen Ansatz verfolgen die Hersteller des Fairphones. Foto: Daniel Karmann/dpa

In Smartphones steckt eine Vielzahl von Rohstoffen. Deren Abbau belastet die Umwelt. Und häufig befinden sich Minen in Konfliktgebieten, Kinderarbeit ist ein großes Problem. Als Verbraucher steht man dem beim Kauf eines technischen Geräts etwas machtlos gegenüber. «Verbraucher haben eigentlich keine Möglichkeit zu erkennen, welche Rohstoffe in einem technischen Gerät sind», sagt Jan Kosmol vom Umweltbundesamt. Auch der Preis sagt nichts über die Nachhaltigkeit der Produktion aus.

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Österlicher Schokorausch bleibt teuer

Auch wenn die Leckereien teuer bleiben: Das Schokoladengeschäft zu Ostern übertrifft die Verkäufe in der Weihnachtszeit. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Auch wenn die Leckereien teuer bleiben: Das Schokoladengeschäft zu Ostern übertrifft die Verkäufe in der Weihnachtszeit. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Ostern brummt das Schokoladengeschäft, die Saison schlägt Weihnachten: Rund 200 Millionen Schokohasen gegen 142 Millionen Nikoläuse und Weihnachtsmänner werden in Deutschland produziert. «Der Schokohase muss sich ja nicht gegen Lebkuchen und Zimtstern behaupten», sagt der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie, Torben Erbrath. Seit Mitte 2016 ist der Preis für eine wichtige Zutat, den Kakao, drastisch gefallen. Er kostet an den Rohstoffmärkten ein Drittel weniger. Kommen die Schokohasen nun als Schnäppchen daher?

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Beim Einkauf feilschen - Wie Kunden Preisnachlässe bekommen

Preisnachlass gibt es nicht nur zum Schlussverkauf. Kunden können oft auch handeln. Wichtig dabei: Nicht zu forsch auftreten. Foto: Ina Fassbender
Preisnachlass gibt es nicht nur zum Schlussverkauf. Kunden können oft auch handeln. Wichtig dabei: Nicht zu forsch auftreten. Foto: Ina Fassbender

Mit Worten und Gesten - so wird in vielen Ländern beim Einkaufen mit dem Händler um den Preis gerungen. Wenn es gut läuft, gibt es am Ende 40 Prozent Rabatt auf das Halstuch oder 50 Prozent Nachlass auf die Ohrringe. Diese Art des Feilschens ist in Deutschland eher unüblich. «Der harte Wettbewerb im deutschen Einzelhandel führt dazu, dass die Kunden schon ohne Feilschen von sehr günstigen Preisen profitieren», sagt Stefan Hertel vom Handelsverband Deutschland (HDE).

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Händler auf Amazon-Plattform zunehmend im Visier von Hackern

Amazon hatte die betrügerischen Shops vielfach binnen weniger Stunden nach Bekanntwerden vom Netz genommen, neue kamen aber immer wieder hinzu. Foto: Henning Kaiser/Symbolbild
Amazon hatte die betrügerischen Shops vielfach binnen weniger Stunden nach Bekanntwerden vom Netz genommen, neue kamen aber immer wieder hinzu. Foto: Henning Kaiser/Symbolbild

Drittanbieter auf der Handelsplattform Amazon geraten zunehmend ins Visier von Cyber-Betrügern. Nach einem das «Wall Street Journal» verschaffen sich die Kriminellen mit gestohlenen Daten Zugang auf die Angebotsseite und locken Verbraucher etwa mit gefälschten und scheinbar besonders günstigen Angeboten.

In den vergangenen Wochen hätten Angreifer die Bankdaten von Amazon-Accounts aktiver Händler manipuliert und diese um Zehntausende von Dollar geprellt, heißte es in dem Bericht weiter.

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dm ruft Seife wegen Verunreinigung mit Bakterien zurück

Das Logo von dm-drogerie. Foto: Uli Deck/Archiv
Das Logo von dm-drogerie. Foto: Uli Deck/Archiv

Wegen einer möglichen Verunreinigung mit gefährlichen Keimen ruft die Drogeriemarktkette dm eine Seife ihrer Eigenmarke Balea zurück. Es handele sich um zwei Chargen der Cremeseife «Balea Cremeseife Buttermilk & Lemon» mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 06.2019, teilte das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe mit. Es sei von einer «Verunreinigung vereinzelter Flaschen mit Enterobacter gergoviae auszugehen», hieß es.

 

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Online-Handel lässt immer mehr kleine Läden sterben

Eigentlich ist die Lage im Handel nicht schlecht, doch die Hälfte des Wachstums entfällt allein auf den Online-Handel. Foto: Malte Christians
Eigentlich ist die Lage im Handel nicht schlecht, doch die Hälfte des Wachstums entfällt allein auf den Online-Handel. Foto: Malte Christians

Die winzige Boutique in der Vorstadt, der vertraute Schuhladen im eigenen Viertel oder der Metzger nebenan: Die kleinen Einzelhändler in Deutschland geraten immer mehr unter Druck. «Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten fünf Jahren möglicherweise gut 50 000 Läden verlieren. Das wären gut 10 Prozent des Netzes», warnte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth. Dabei geht es dem Einzelhandel in Deutschland eigentlich gut. Dank der guten Konsumstimmung rechnet die Branche in diesem Jahr mit Umsatzzuwächsen von 2 Prozent.

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Trump lässt wegen US-Handelsdefizit Freihandel untersuchen

Donald Trump wirft anderen Ländern unfaire Handelspraktiken vor - und lässt dies nun konkret untersuchen. Foto: Pablo Martinez Monsivais
Donald Trump wirft anderen Ländern unfaire Handelspraktiken vor - und lässt dies nun konkret untersuchen. Foto: Pablo Martinez Monsivais

US-Präsident Donald Trump riskiert einen massiven Handelsstreit mit wichtigen Wirtschaftspartnern wie China und Deutschland. Angesichts des hohen US-Handelsdefizits lässt Trump sämtliche Handelsbeziehungen zu anderen Ländern überprüfen. Die US-Regierung will außerdem Dumping-Vorwürfe untersuchen lassen, etwa gegen mehrere ausländische Stahlproduzenten. Dazu unterzeichnete Trump am Freitag in Washington zwei entsprechende Dekrete.

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Preisauftrieb deutlich verlangsamt

Im März schwächte sich der Anstieg von Energie- und Nahrungsmittelpreisen etwas ab. Foto: Armin Weigel
Im März schwächte sich der Anstieg von Energie- und Nahrungsmittelpreisen etwas ab. Foto: Armin Weigel

Sinkende Rohölpreise haben den Anstieg der Teuerung in Deutschland im März deutlich gebremst. Die Jahresinflationsrate lag nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes bei 1,6 Prozent.

Im Februar hatten höhere Energie- und Nahrungsmittelpreise die Rate noch auf 2,2 Prozent getrieben. Es war der höchste Stand seit viereinhalb Jahren. Damit dürfte der Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) nachlassen, die weit geöffneten Geldschleusen bald zu schließen.

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Fleischskandal: EU verhängt Teil-Stopp für Brasilien-Importe

Metzgereiangestellte bei der Fleischverarbeitung im brasilianischen Rio de Janeiro. In Brasilien sollen mindestens 21 Firmen verdorbenes Fleisch umetikettiert, gestreckt und mit Chemikalien bearbeitet haben. Foto: Eraldo Peres/Archiv
Metzgereiangestellte bei der Fleischverarbeitung im brasilianischen Rio de Janeiro. In Brasilien sollen mindestens 21 Firmen verdorbenes Fleisch umetikettiert, gestreckt und mit Chemikalien bearbeitet haben. Foto: Eraldo Peres/Archiv

Wegen eines Gammelfleischskandals in Brasilien hat die Europäische Union einen Importstopp für Ware aus den betroffenen Betrieben verhängt. Außerdem forderte der Ratsvorsitzende, Maltas Premierminister Joseph Muscat, Gegenmaßnahmen von Brasilien. Die EU werde Kontrollen verschärfen und eine einheitliche Linie abstimmen. In Brasilien sollen mehrere Firmen verdorbenes Fleisch umetikettiert, gestreckt und mit Chemikalien bearbeitet haben. Gegen 21 unter Verdacht stehende Unternehmen verhängte Brasilien ein Exportverbot - das Land ist der größte Exporteur der Welt.

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Gestiegene Benzin- und Heizöl-Preise dämpfen Konsumlaune

Blick ein Einkaufszentrum am Berliner Alexanderplatz. Foto: Jens Kalaene/Symbolbild
Blick ein Einkaufszentrum am Berliner Alexanderplatz. Foto: Jens Kalaene/Symbolbild

Der kräftige Preisanstieg vor allem bei Benzin- und Heizöl hat die Verbraucherstimmung in Deutschland im März weiter eingetrübt. Viele Haushalte seien über die Inflationsrate von inzwischen mehr als zwei Prozent im Februar besorgt und befürchteten dadurch eine Schmälerung ihres verfügbaren Einkommens, teilte das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK in seiner Konsumklimastudie mit.

 

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«Super günstig»: Produktkopien im Netz erkennen

Beim Online-Einkauf sollten Verbraucher aufpassen. Hinter besonders gut angepriesenen Produkten können Plagiate stecken. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
Beim Online-Einkauf sollten Verbraucher aufpassen. Hinter besonders gut angepriesenen Produkten können Plagiate stecken. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Kehl (dpa/tmn) - Ob Designer-Handtaschen, Uhren oder edle Düfte: Ein Schnäppchen von einer Fälschung zu unterscheiden, ist nicht immer so leicht. Das gilt nun auch für Plagiate von alltäglicheren Produkten.

Gefälschte Luxusartikel im Internet erkennt man in der Regel am unrealistisch günstigen Preis. Doch immer öfter werden auch Plagiate von Artikeln wie Kosmetika, Medikamenten und Spielzeug im Netz angeboten, warnt das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV) in Kehl.

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Verbraucherpreise so stark gestiegen wie seit Jahren nicht

Auch die Preise für Nahrungsmittel trieben die Inflation an. Foto: Marius Becker
Auch die Preise für Nahrungsmittel trieben die Inflation an. Foto: Marius Becker

Erstmals seit vier Jahren sind die Verbraucherpreise im Februar wieder um mehr als 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Die von höheren Energie- und Nahrungsmittelpreisen angetriebene Inflationsrate lag in dem Monat bei 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Es bestätigte damit vorläufige Zahlen von Anfang März. Eine solch hohe Rate hatte es in Deutschland zuletzt im August 2012 gegeben. Gemessen am Vormonat stieg die Inflation um 0,6 Prozent.

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Fast jede zweite Flasche Wein stammt vom Discounter

Die Deutschen achten auch bei Wein gern auf den Preis: Laut einer Marktuntersuchung wurde 2016 fast die Hälfte der Weinflaschen bei Discountern eingekauft. Foto: Rolf Vennenbernd
Die Deutschen achten auch bei Wein gern auf den Preis: Laut einer Marktuntersuchung wurde 2016 fast die Hälfte der Weinflaschen bei Discountern eingekauft. Foto: Rolf Vennenbernd

Düsseldorf (dpa) - Wein kaufen die Deutschen in erster Linie beim Discounter. Fast jede zweite Flasche (48 Prozent), die im vergangenen Jahr hierzulande über den Ladentisch ging, stammt aus den Regalen von Aldi, Lidl und Co.. Supermärkte, der Fachhandel und der Direkteinkauf beim Winzer spielen dagegen mengenmäßig eine deutlich kleinere Rolle. Das geht aus einer aktuellen Marktuntersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor, die nun vom deutschen Weininstitut präsentiert wurde.

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Richtig reklamieren: Wie Käufer zu ihrem Recht kommen

Auch wenn ein Händler keinen Umtausch gewährt, ist er verpflichtet, mangelhafte Ware zu ersetzen. Foto: Roland Weihrauch
Auch wenn ein Händler keinen Umtausch gewährt, ist er verpflichtet, mangelhafte Ware zu ersetzen. Foto: Roland Weihrauch

Gekauft wie gesehen - eine solche Regel gibt es beim Kauf von Neuware nicht. Denn grundsätzlich steht jeder Händler in der Regel zwei Jahre nach dem Kauf für die Mangelfreiheit der Ware zum Zeitpunkt des Kaufs ein. Das ist im gesetzlichen Gewährleistungsrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt, erklärt die Verbraucherzentrale Brandenburg in Potsdam. Reklamationen defekter Waren sind prinzipiell auch möglich, wenn Händler einen Umtausch ausschließen.

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Online wächst: Schonzeit für Lebensmittelhandel läuft ab

Immer mehr deutsche Supermarktketten stärken ihr Online-Standbein. Foto: Oliver Berg
Immer mehr deutsche Supermarktketten stärken ihr Online-Standbein. Foto: Oliver Berg

Während der Modehandel und Elektronikanbieter unter dem Siegeszug des Online-Handels ächzen, spüren Supermärkte und Drogeriemarktketten bislang nur wenig von der Internetkonkurrenz. Nur etwa ein Prozent der Branchenumsätze von rund 170 Milliarden Euro in der Branche werden bislang online gemacht. Doch die Anzeichen mehren sich, dass die Schonzeit für Deutschlands Lebensmittelhändler zu Ende geht.

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China löst USA als wichtigster deutscher Handelspartner ab

Zwischen China und Deutschland wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht. Foto: Ole Spata
Zwischen China und Deutschland wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht. Foto: Ole Spata

China ist im vergangenen Jahr an den USA als wichtigster Handelspartner Deutschlands vorbeigezogen. Zwischen dem Reich der Mitte und Deutschland wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervorgeht. Auf Rang zwei folgte Frankreich (167 Mrd). Die USA belegten den dritten Platz mit knapp 165 Milliarden Euro an Ausfuhren und Einfuhren zusammengerechnet.

 

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Was darf ein Ei aus vorübergehender Bodenhaltung kosten?

Wer Eier einkauft, sucht derzeit vergeblich nach der Kennzeichnung für Freilandhaltung. Wegen der Vogelgrippe müssen Hühner im Stall bleiben. Foto: Julian Stratenschulte
Wer Eier einkauft, sucht derzeit vergeblich nach der Kennzeichnung für Freilandhaltung. Wegen der Vogelgrippe müssen Hühner im Stall bleiben. Foto: Julian Stratenschulte

Freiland-Eier sind in Supermärkten und bei Discountern kaum noch zu finden. «Bis auf homöopathische Dosen ist alles abverkauft, was Freiland angeht», sagt ein Rewe-Sprecher. Der Grund ist die Vogelgrippe, wegen der viele Eierproduzenten ihre Hühner im Stall halten müssen. Eier von Freilandhennen, die länger als zwölf Wochen im Stall verbrachten, dürfen nicht mehr als Freilandeier auf den Markt kommen.Das ist nicht nur eine Umstellung für die Verbraucher, die plötzlich vergeblich nach Eiern mit einer 1 (für Freiland-Haltung) im Erzeugercode suchen, es ist auch ein Dilemma für die betroffenen Produzenten.

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Lebensmittelhandel: Wettlauf um das gute Gewissen

Fleisch ohne Gentechnik soll es künftig nicht nur in Bio-Supermärkten geben. Lidl etwa will nun auch gentechnikfreies Rindfleisch anbieten. Foto: David Ebener/dpa
Fleisch ohne Gentechnik soll es künftig nicht nur in Bio-Supermärkten geben. Lidl etwa will nun auch gentechnikfreies Rindfleisch anbieten. Foto: David Ebener/dpa

Lidl will den Zucker- und Salzgehalt in seinen Eigenmarken um 20 Prozent reduzieren. Aldi Süd arbeitet seit Jahresanfang klimaneutral. Rewe schickt die Plastiktüte in Rente. Und Edeka wirbt mit der bundesweiten Einführung von Milch und Milchprodukten mit dem Siegel «Ohne Gentechnik». Ob Umweltschutz, Tierwohl oder Verbrauchergesundheit: Die großen deutschen Lebensmittelhändler greifen immer häufiger gesellschaftliche Reizthemen auf.

 

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«Plagiarius»: Mehr Fälschungen wegen Onlinehandel

Links das Original der Roll-Hundeleine der Firma Flexi Bogdahn neben der chinesischen Fälschung. Dafür gab es den gefürchteten Schmäh-Preis Plagiarius. Foto: Susann Prautsch
Links das Original der Roll-Hundeleine der Firma Flexi Bogdahn neben der chinesischen Fälschung. Dafür gab es den gefürchteten Schmäh-Preis Plagiarius. Foto: Susann Prautsch

Der globale Onlinehandel erleichtert Produktpiraten ihr Geschäft. Das wurde auf der Frankfurter Konsumgütermesse Ambiente deutlich, in deren Rahmen zum 41. Mal der Schmähpreis «Plagiarius» verliehen wurde. Eine Jury prangert damit besonders dreist abgekupferte Nachahmerprodukte an, die auf einer Sonderschau den Design-Originalen gegenübergestellt werden.

Die bequeme Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit großer Mengen vermeintlicher Markenprodukte zum Spottpreis verführe zum Kauf, kritisierte Christine Lacroix, Sprecherin der Aktion Plagiarius.

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Gericht untersagt Media Markt ungefragten Gutscheinverkauf

Das Logo der Elektronikkette Media Markt. Foto: Alexander Heinl/Archiv
Das Logo der Elektronikkette Media Markt. Foto: Alexander Heinl/Archiv

Das Stuttgarter Landgericht hat dem Media Markt in Sindelfingen untersagt, Kunden ungefragt Testabos in Rechnung zu stellen. Das geht aus einem Urteil des Gerichts hervor (Az.: 38 O 67/16 KfH), das am Dienstag bekannt wurde. Die Verbraucherzentrale hatte geklagt, nachdem zuvor ein Verbraucher in dem Media Markt für ein Musikflatrate-Testabo einen Cent hatte zahlen müssen. Gefragt worden war er nicht. Es handele sich um einen Einzelfall und Fehler im Kassiervorgang, sagte eine Sprecherin von Media Markt.

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Händler müssen nicht jede Euro-Note annehmen

Geldschein und Preis der gekauften Ware oder Dienstleistung müssen im angemessenen Verhältnis stehen. Nur dann ist der Händler verpflichtet, auch große Euro-Noten anzunehmen. Foto: Federico Gambarini
Geldschein und Preis der gekauften Ware oder Dienstleistung müssen im angemessenen Verhältnis stehen. Nur dann ist der Händler verpflichtet, auch große Euro-Noten anzunehmen. Foto: Federico Gambarini

Ein Händler muss nicht jede Euro-Note annehmen. Zwar sind Banknoten gesetzliche Zahlungsmittel, erklärt der Bundesverband deutscher Banken in Berlin. Allerdings muss der verwendete Geldschein in einem angemessenen Verhältnis zum Preis der gekauften Ware oder Dienstleistung stehen.

Ein Beispiel: Will ein Käufer eine Packung Kaugummi mit einem 100-Euro-Schein bezahlen, muss der Händler die Banknote nicht annehmen, wenn er glaubhaft versichern kann, dass er zu wenig Wechselgeld in der Kasse hat.

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Verbraucherschützer warnen vor Versandkosten-Tricks

Wer Produkte im Internet bestellt, sollte bei den Versandkosten genau hinschauen. Hier greifen Online-Händler häufiger zu Tricks. Foto: Stefan Sauer
Wer Produkte im Internet bestellt, sollte bei den Versandkosten genau hinschauen. Hier greifen Online-Händler häufiger zu Tricks. Foto: Stefan Sauer

Beim Online-Shopping kommen zum Kaufpreis eines Produkts häufig auch Versandkosten dazu. An dieser Stelle werden manche Online-Händler sehr kreativ und tricksen, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erklärt. Manche staffeln die Versandkosten nach Warenmenge, manche nach Warenwert, manche nach Art der Bezahlung. Besonders undurchsichtig kann es werden, wenn Online-Händler neben einem eigenen Online-Shop auch auf Online-Marktplätzen wie Ebay oder Amazon Marketplace präsent sind.

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Treueherzen und Payback-Punkte: Deutsche sammeln und sammeln

Mit Sammelpunkten wollen Verbrauchermärkte die Kunden an sich binden. Foto: Roland Weihrauch
Mit Sammelpunkten wollen Verbrauchermärkte die Kunden an sich binden. Foto: Roland Weihrauch

Egal ob Treueherzen für ein neues Messerset, Sammelbilder zur Fußball-Europameisterschaft oder ganz nüchtern Payback-Punkte: Die Deutschen sind begeisterte Bonusjäger. Nach einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen nutzen fast drei Viertel der Bundesbürger Treueprogramme des Einzelhandels. Damit liegen sie deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Für den Marketingexperten Martin Fassnacht von der Wirtschaftshochschule WHU kommt das nicht überraschend:

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Glasscherben: Kaufland ruft Sauerkirschen im Glas zurück

Die Warenhaus-Kette Kaufland ruft Sauerkirschen im Glas zurück. Es könne nicht völlig ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Gläsern Scherben befinden, die beim Verzehr zu Verletzungen führen können, hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens am Freitag in Neckarsulm. Betroffen seien K-Classic Sauerkirschen, entsteint, gezuckert mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum/Charge 04.07.2019 ES221 und der Lieferantennummer LFN 352916.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum sei auf dem Deckelrand aufgedruckt. Die LFN-Nummer befinde sich auf dem Etikett unterhalb der Nährwerttabelle. 

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Verbände warnen vor Macht großer Lebensmittelkonzerne

Lediglich vier Großkonzerne kontrollieren rund 70 Prozent des Welthandels mit Agrarrohstoffen. Foto: Daniel Karmann
Lediglich vier Großkonzerne kontrollieren rund 70 Prozent des Welthandels mit Agrarrohstoffen. Foto: Daniel Karmann

Vom Acker bis zum Supermarkt bestimmen immer weniger Konzerne den weltweiten Markt mit Lebensmitteln. Umwelt- und Entwicklungsorganisationen warnten in Berlin vor einer enormen Machtkonzentration zum Nachteil nicht nur von Landwirten, sondern auch von Verbrauchern. So kontrollierten lediglich vier Großkonzerne rund 70 Prozent des Welthandels mit Agrarrohstoffen. Stimmten Kartellbehörden zu, würden drei Konzerne mehr als 60 Prozent des globalen Markts für Saatgut und Pestizide bestimmen, hieß es.

 

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Real verzichtet komplett auf Plastiktüten

Bereits seit April vergangenen Jahres gibt es eine freiwillige Vereinbarung, nach der Unternehmen Plastiktüten ihren Kunden nicht mehr umsonst mitgeben sollen. Foto: Patrick Pleul
Bereits seit April vergangenen Jahres gibt es eine freiwillige Vereinbarung, nach der Unternehmen Plastiktüten ihren Kunden nicht mehr umsonst mitgeben sollen. Foto: Patrick Pleul

Die Supermarktkette Real gibt ihren Kunden von diesem Januar an keine klassischen Plastiktüten mehr aus. Gratis seien die Tragetaschen aus Kunststoff in den 285 deutschen Märkten schon seit zehn Jahren nicht mehr zu haben, teilte das Unternehmen mit. Nun hätten Kunden an der Kasse nur noch die Wahl zwischen Baumwolltragetaschen, Papiertüten, Kartons und Permanent-Tragetaschen aus bis zu 85 Prozent Recycling-Material. Gehen diese mal kaputt, werden sie ersetzt. Thermo-Taschen für tiefgekühlte Produkte gibt es weiterhin.

 

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Ende der Mini-Inflation für Deutschlands Verbraucher

Der Einkauf könnte bald teuerer werden, sagen Experten. Foto: Frank Rumpenhorst
Der Einkauf könnte bald teuerer werden, sagen Experten. Foto: Frank Rumpenhorst

Schlechte Nachrichten für Verbraucher: Die Preise in Deutschland steigen tendenziell wieder. Volkswirte und Währungshüter jedoch finden das gut. Das Statistische Bundesamt hat nach Mitteilung vom Dienstag für Dezember 2016 und das Gesamtjahr steigende Teuerungsraten errechnet. Wie haben sich die Verbraucherpreise zuletzt entwickelt? Die Zeiten extrem niedriger Teuerungsraten nahe der Nullmarke oder gar darunter scheinen vorbei zu sein. Im Dezember gab es einen überraschend kräftigen Sprung:

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