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Fleischskandal: EU verhängt Teil-Stopp für Brasilien-Importe

Metzgereiangestellte bei der Fleischverarbeitung im brasilianischen Rio de Janeiro. In Brasilien sollen mindestens 21 Firmen verdorbenes Fleisch umetikettiert, gestreckt und mit Chemikalien bearbeitet haben. Foto: Eraldo Peres/Archiv
Metzgereiangestellte bei der Fleischverarbeitung im brasilianischen Rio de Janeiro. In Brasilien sollen mindestens 21 Firmen verdorbenes Fleisch umetikettiert, gestreckt und mit Chemikalien bearbeitet haben. Foto: Eraldo Peres/Archiv

Wegen eines Gammelfleischskandals in Brasilien hat die Europäische Union einen Importstopp für Ware aus den betroffenen Betrieben verhängt. Außerdem forderte der Ratsvorsitzende, Maltas Premierminister Joseph Muscat, Gegenmaßnahmen von Brasilien. Die EU werde Kontrollen verschärfen und eine einheitliche Linie abstimmen. In Brasilien sollen mehrere Firmen verdorbenes Fleisch umetikettiert, gestreckt und mit Chemikalien bearbeitet haben. Gegen 21 unter Verdacht stehende Unternehmen verhängte Brasilien ein Exportverbot - das Land ist der größte Exporteur der Welt.

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Gestiegene Benzin- und Heizöl-Preise dämpfen Konsumlaune

Blick ein Einkaufszentrum am Berliner Alexanderplatz. Foto: Jens Kalaene/Symbolbild
Blick ein Einkaufszentrum am Berliner Alexanderplatz. Foto: Jens Kalaene/Symbolbild

Der kräftige Preisanstieg vor allem bei Benzin- und Heizöl hat die Verbraucherstimmung in Deutschland im März weiter eingetrübt. Viele Haushalte seien über die Inflationsrate von inzwischen mehr als zwei Prozent im Februar besorgt und befürchteten dadurch eine Schmälerung ihres verfügbaren Einkommens, teilte das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK in seiner Konsumklimastudie mit.

 

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«Super günstig»: Produktkopien im Netz erkennen

Beim Online-Einkauf sollten Verbraucher aufpassen. Hinter besonders gut angepriesenen Produkten können Plagiate stecken. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
Beim Online-Einkauf sollten Verbraucher aufpassen. Hinter besonders gut angepriesenen Produkten können Plagiate stecken. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Kehl (dpa/tmn) - Ob Designer-Handtaschen, Uhren oder edle Düfte: Ein Schnäppchen von einer Fälschung zu unterscheiden, ist nicht immer so leicht. Das gilt nun auch für Plagiate von alltäglicheren Produkten.

Gefälschte Luxusartikel im Internet erkennt man in der Regel am unrealistisch günstigen Preis. Doch immer öfter werden auch Plagiate von Artikeln wie Kosmetika, Medikamenten und Spielzeug im Netz angeboten, warnt das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV) in Kehl.

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Verbraucherpreise so stark gestiegen wie seit Jahren nicht

Auch die Preise für Nahrungsmittel trieben die Inflation an. Foto: Marius Becker
Auch die Preise für Nahrungsmittel trieben die Inflation an. Foto: Marius Becker

Erstmals seit vier Jahren sind die Verbraucherpreise im Februar wieder um mehr als 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Die von höheren Energie- und Nahrungsmittelpreisen angetriebene Inflationsrate lag in dem Monat bei 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Es bestätigte damit vorläufige Zahlen von Anfang März. Eine solch hohe Rate hatte es in Deutschland zuletzt im August 2012 gegeben. Gemessen am Vormonat stieg die Inflation um 0,6 Prozent.

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Fast jede zweite Flasche Wein stammt vom Discounter

Die Deutschen achten auch bei Wein gern auf den Preis: Laut einer Marktuntersuchung wurde 2016 fast die Hälfte der Weinflaschen bei Discountern eingekauft. Foto: Rolf Vennenbernd
Die Deutschen achten auch bei Wein gern auf den Preis: Laut einer Marktuntersuchung wurde 2016 fast die Hälfte der Weinflaschen bei Discountern eingekauft. Foto: Rolf Vennenbernd

Düsseldorf (dpa) - Wein kaufen die Deutschen in erster Linie beim Discounter. Fast jede zweite Flasche (48 Prozent), die im vergangenen Jahr hierzulande über den Ladentisch ging, stammt aus den Regalen von Aldi, Lidl und Co.. Supermärkte, der Fachhandel und der Direkteinkauf beim Winzer spielen dagegen mengenmäßig eine deutlich kleinere Rolle. Das geht aus einer aktuellen Marktuntersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor, die nun vom deutschen Weininstitut präsentiert wurde.

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Richtig reklamieren: Wie Käufer zu ihrem Recht kommen

Auch wenn ein Händler keinen Umtausch gewährt, ist er verpflichtet, mangelhafte Ware zu ersetzen. Foto: Roland Weihrauch
Auch wenn ein Händler keinen Umtausch gewährt, ist er verpflichtet, mangelhafte Ware zu ersetzen. Foto: Roland Weihrauch

Gekauft wie gesehen - eine solche Regel gibt es beim Kauf von Neuware nicht. Denn grundsätzlich steht jeder Händler in der Regel zwei Jahre nach dem Kauf für die Mangelfreiheit der Ware zum Zeitpunkt des Kaufs ein. Das ist im gesetzlichen Gewährleistungsrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt, erklärt die Verbraucherzentrale Brandenburg in Potsdam. Reklamationen defekter Waren sind prinzipiell auch möglich, wenn Händler einen Umtausch ausschließen.

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Online wächst: Schonzeit für Lebensmittelhandel läuft ab

Immer mehr deutsche Supermarktketten stärken ihr Online-Standbein. Foto: Oliver Berg
Immer mehr deutsche Supermarktketten stärken ihr Online-Standbein. Foto: Oliver Berg

Während der Modehandel und Elektronikanbieter unter dem Siegeszug des Online-Handels ächzen, spüren Supermärkte und Drogeriemarktketten bislang nur wenig von der Internetkonkurrenz. Nur etwa ein Prozent der Branchenumsätze von rund 170 Milliarden Euro in der Branche werden bislang online gemacht. Doch die Anzeichen mehren sich, dass die Schonzeit für Deutschlands Lebensmittelhändler zu Ende geht.

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China löst USA als wichtigster deutscher Handelspartner ab

Zwischen China und Deutschland wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht. Foto: Ole Spata
Zwischen China und Deutschland wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht. Foto: Ole Spata

China ist im vergangenen Jahr an den USA als wichtigster Handelspartner Deutschlands vorbeigezogen. Zwischen dem Reich der Mitte und Deutschland wurden Waren im Wert von knapp 170 Milliarden Euro ausgetauscht, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervorgeht. Auf Rang zwei folgte Frankreich (167 Mrd). Die USA belegten den dritten Platz mit knapp 165 Milliarden Euro an Ausfuhren und Einfuhren zusammengerechnet.

 

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Was darf ein Ei aus vorübergehender Bodenhaltung kosten?

Wer Eier einkauft, sucht derzeit vergeblich nach der Kennzeichnung für Freilandhaltung. Wegen der Vogelgrippe müssen Hühner im Stall bleiben. Foto: Julian Stratenschulte
Wer Eier einkauft, sucht derzeit vergeblich nach der Kennzeichnung für Freilandhaltung. Wegen der Vogelgrippe müssen Hühner im Stall bleiben. Foto: Julian Stratenschulte

Freiland-Eier sind in Supermärkten und bei Discountern kaum noch zu finden. «Bis auf homöopathische Dosen ist alles abverkauft, was Freiland angeht», sagt ein Rewe-Sprecher. Der Grund ist die Vogelgrippe, wegen der viele Eierproduzenten ihre Hühner im Stall halten müssen. Eier von Freilandhennen, die länger als zwölf Wochen im Stall verbrachten, dürfen nicht mehr als Freilandeier auf den Markt kommen.Das ist nicht nur eine Umstellung für die Verbraucher, die plötzlich vergeblich nach Eiern mit einer 1 (für Freiland-Haltung) im Erzeugercode suchen, es ist auch ein Dilemma für die betroffenen Produzenten.

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Lebensmittelhandel: Wettlauf um das gute Gewissen

Fleisch ohne Gentechnik soll es künftig nicht nur in Bio-Supermärkten geben. Lidl etwa will nun auch gentechnikfreies Rindfleisch anbieten. Foto: David Ebener/dpa
Fleisch ohne Gentechnik soll es künftig nicht nur in Bio-Supermärkten geben. Lidl etwa will nun auch gentechnikfreies Rindfleisch anbieten. Foto: David Ebener/dpa

Lidl will den Zucker- und Salzgehalt in seinen Eigenmarken um 20 Prozent reduzieren. Aldi Süd arbeitet seit Jahresanfang klimaneutral. Rewe schickt die Plastiktüte in Rente. Und Edeka wirbt mit der bundesweiten Einführung von Milch und Milchprodukten mit dem Siegel «Ohne Gentechnik». Ob Umweltschutz, Tierwohl oder Verbrauchergesundheit: Die großen deutschen Lebensmittelhändler greifen immer häufiger gesellschaftliche Reizthemen auf.

 

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«Plagiarius»: Mehr Fälschungen wegen Onlinehandel

Links das Original der Roll-Hundeleine der Firma Flexi Bogdahn neben der chinesischen Fälschung. Dafür gab es den gefürchteten Schmäh-Preis Plagiarius. Foto: Susann Prautsch
Links das Original der Roll-Hundeleine der Firma Flexi Bogdahn neben der chinesischen Fälschung. Dafür gab es den gefürchteten Schmäh-Preis Plagiarius. Foto: Susann Prautsch

Der globale Onlinehandel erleichtert Produktpiraten ihr Geschäft. Das wurde auf der Frankfurter Konsumgütermesse Ambiente deutlich, in deren Rahmen zum 41. Mal der Schmähpreis «Plagiarius» verliehen wurde. Eine Jury prangert damit besonders dreist abgekupferte Nachahmerprodukte an, die auf einer Sonderschau den Design-Originalen gegenübergestellt werden.

Die bequeme Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit großer Mengen vermeintlicher Markenprodukte zum Spottpreis verführe zum Kauf, kritisierte Christine Lacroix, Sprecherin der Aktion Plagiarius.

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Gericht untersagt Media Markt ungefragten Gutscheinverkauf

Das Logo der Elektronikkette Media Markt. Foto: Alexander Heinl/Archiv
Das Logo der Elektronikkette Media Markt. Foto: Alexander Heinl/Archiv

Das Stuttgarter Landgericht hat dem Media Markt in Sindelfingen untersagt, Kunden ungefragt Testabos in Rechnung zu stellen. Das geht aus einem Urteil des Gerichts hervor (Az.: 38 O 67/16 KfH), das am Dienstag bekannt wurde. Die Verbraucherzentrale hatte geklagt, nachdem zuvor ein Verbraucher in dem Media Markt für ein Musikflatrate-Testabo einen Cent hatte zahlen müssen. Gefragt worden war er nicht. Es handele sich um einen Einzelfall und Fehler im Kassiervorgang, sagte eine Sprecherin von Media Markt.

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Händler müssen nicht jede Euro-Note annehmen

Geldschein und Preis der gekauften Ware oder Dienstleistung müssen im angemessenen Verhältnis stehen. Nur dann ist der Händler verpflichtet, auch große Euro-Noten anzunehmen. Foto: Federico Gambarini
Geldschein und Preis der gekauften Ware oder Dienstleistung müssen im angemessenen Verhältnis stehen. Nur dann ist der Händler verpflichtet, auch große Euro-Noten anzunehmen. Foto: Federico Gambarini

Ein Händler muss nicht jede Euro-Note annehmen. Zwar sind Banknoten gesetzliche Zahlungsmittel, erklärt der Bundesverband deutscher Banken in Berlin. Allerdings muss der verwendete Geldschein in einem angemessenen Verhältnis zum Preis der gekauften Ware oder Dienstleistung stehen.

Ein Beispiel: Will ein Käufer eine Packung Kaugummi mit einem 100-Euro-Schein bezahlen, muss der Händler die Banknote nicht annehmen, wenn er glaubhaft versichern kann, dass er zu wenig Wechselgeld in der Kasse hat.

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Verbraucherschützer warnen vor Versandkosten-Tricks

Wer Produkte im Internet bestellt, sollte bei den Versandkosten genau hinschauen. Hier greifen Online-Händler häufiger zu Tricks. Foto: Stefan Sauer
Wer Produkte im Internet bestellt, sollte bei den Versandkosten genau hinschauen. Hier greifen Online-Händler häufiger zu Tricks. Foto: Stefan Sauer

Beim Online-Shopping kommen zum Kaufpreis eines Produkts häufig auch Versandkosten dazu. An dieser Stelle werden manche Online-Händler sehr kreativ und tricksen, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erklärt. Manche staffeln die Versandkosten nach Warenmenge, manche nach Warenwert, manche nach Art der Bezahlung. Besonders undurchsichtig kann es werden, wenn Online-Händler neben einem eigenen Online-Shop auch auf Online-Marktplätzen wie Ebay oder Amazon Marketplace präsent sind.

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Treueherzen und Payback-Punkte: Deutsche sammeln und sammeln

Mit Sammelpunkten wollen Verbrauchermärkte die Kunden an sich binden. Foto: Roland Weihrauch
Mit Sammelpunkten wollen Verbrauchermärkte die Kunden an sich binden. Foto: Roland Weihrauch

Egal ob Treueherzen für ein neues Messerset, Sammelbilder zur Fußball-Europameisterschaft oder ganz nüchtern Payback-Punkte: Die Deutschen sind begeisterte Bonusjäger. Nach einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen nutzen fast drei Viertel der Bundesbürger Treueprogramme des Einzelhandels. Damit liegen sie deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Für den Marketingexperten Martin Fassnacht von der Wirtschaftshochschule WHU kommt das nicht überraschend:

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Glasscherben: Kaufland ruft Sauerkirschen im Glas zurück

Die Warenhaus-Kette Kaufland ruft Sauerkirschen im Glas zurück. Es könne nicht völlig ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Gläsern Scherben befinden, die beim Verzehr zu Verletzungen führen können, hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens am Freitag in Neckarsulm. Betroffen seien K-Classic Sauerkirschen, entsteint, gezuckert mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum/Charge 04.07.2019 ES221 und der Lieferantennummer LFN 352916.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum sei auf dem Deckelrand aufgedruckt. Die LFN-Nummer befinde sich auf dem Etikett unterhalb der Nährwerttabelle. 

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Verbände warnen vor Macht großer Lebensmittelkonzerne

Lediglich vier Großkonzerne kontrollieren rund 70 Prozent des Welthandels mit Agrarrohstoffen. Foto: Daniel Karmann
Lediglich vier Großkonzerne kontrollieren rund 70 Prozent des Welthandels mit Agrarrohstoffen. Foto: Daniel Karmann

Vom Acker bis zum Supermarkt bestimmen immer weniger Konzerne den weltweiten Markt mit Lebensmitteln. Umwelt- und Entwicklungsorganisationen warnten in Berlin vor einer enormen Machtkonzentration zum Nachteil nicht nur von Landwirten, sondern auch von Verbrauchern. So kontrollierten lediglich vier Großkonzerne rund 70 Prozent des Welthandels mit Agrarrohstoffen. Stimmten Kartellbehörden zu, würden drei Konzerne mehr als 60 Prozent des globalen Markts für Saatgut und Pestizide bestimmen, hieß es.

 

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Real verzichtet komplett auf Plastiktüten

Bereits seit April vergangenen Jahres gibt es eine freiwillige Vereinbarung, nach der Unternehmen Plastiktüten ihren Kunden nicht mehr umsonst mitgeben sollen. Foto: Patrick Pleul
Bereits seit April vergangenen Jahres gibt es eine freiwillige Vereinbarung, nach der Unternehmen Plastiktüten ihren Kunden nicht mehr umsonst mitgeben sollen. Foto: Patrick Pleul

Die Supermarktkette Real gibt ihren Kunden von diesem Januar an keine klassischen Plastiktüten mehr aus. Gratis seien die Tragetaschen aus Kunststoff in den 285 deutschen Märkten schon seit zehn Jahren nicht mehr zu haben, teilte das Unternehmen mit. Nun hätten Kunden an der Kasse nur noch die Wahl zwischen Baumwolltragetaschen, Papiertüten, Kartons und Permanent-Tragetaschen aus bis zu 85 Prozent Recycling-Material. Gehen diese mal kaputt, werden sie ersetzt. Thermo-Taschen für tiefgekühlte Produkte gibt es weiterhin.

 

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Ende der Mini-Inflation für Deutschlands Verbraucher

Der Einkauf könnte bald teuerer werden, sagen Experten. Foto: Frank Rumpenhorst
Der Einkauf könnte bald teuerer werden, sagen Experten. Foto: Frank Rumpenhorst

Schlechte Nachrichten für Verbraucher: Die Preise in Deutschland steigen tendenziell wieder. Volkswirte und Währungshüter jedoch finden das gut. Das Statistische Bundesamt hat nach Mitteilung vom Dienstag für Dezember 2016 und das Gesamtjahr steigende Teuerungsraten errechnet. Wie haben sich die Verbraucherpreise zuletzt entwickelt? Die Zeiten extrem niedriger Teuerungsraten nahe der Nullmarke oder gar darunter scheinen vorbei zu sein. Im Dezember gab es einen überraschend kräftigen Sprung:

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Fett, Form und Farbe: Tipps beim Fleischkauf

Rindfleisch sollte schön rot sein - aber nicht dunkelrot. Foto: Christin Klose
Rindfleisch sollte schön rot sein - aber nicht dunkelrot. Foto: Christin Klose

Bonn (dpa/tmn) - Fleisch ist Lieferant von Vitaminen und Mineralstoffen und gehört für viele zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Dennoch sollten Verbraucher nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche essen. Das rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Doch woran lässt sich bereits beim Einkauf erkennen, dass es sich um qualitativ hochwertiges Fleisch handelt? Ratsam ist es generell, Fleisch aus der Region zu kaufen. Und neben zahlreichen Siegeln geben auch ganz einfache Äußerlichkeiten einen Hinweis auf die Qualität des Fleisches. Ein Überblick:

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Industrie hofft auf TTIP-Comeback mit Trump

Der künftige US-Präsident Donald Trump. Foto: Tracie Van Auken
Der künftige US-Präsident Donald Trump. Foto: Tracie Van Auken

Die deutsche Industrie will den Traum vom europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP noch nicht begraben. Mit Blick auf den Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump, der den freien Welthandel einschränken will, sagte Industriepräsident Ulrich Grillo der Deutschen Presse-Agentur: «Ich wette, dass es eine Neuauflage geben wird - mit Trump.» Der Milliardär werde auch in seiner neuen Rolle als Staatschef merken, dass ein intensiver Handel mit Europa ganz Nordamerika nutzen und Arbeitsplätze schaffen würde.

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Drogeriekette dm ruft erneut Stollenkonfekt zurück

Ein Logo der Drogeriemarktkette dm an der Firmenzentrale. Foto: Uli Deck/Archiv
Ein Logo der Drogeriemarktkette dm an der Firmenzentrale. Foto: Uli Deck/Archiv

Die Drogeriemarktkette dm ruft erneut einen Teil ihres Sortiments «Bio-Stollenkonfekt mit Marzipan» zurück. Die Ware mit Mindesthaltbarkeitsdatum 8. Juni 2017 enthalte Haselnüsse, auf die auf der Verpackung nicht hingewiesen werde, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Das könne bei Allergikern gesundheitliche Probleme verursachen. Bei Kontrollen sei festgestellt worden, dass versehentlich «Feine Vanillemonde» in 140-Gramm-Stollenkonfekt-Tüten verpackt worden seien.

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Handelsverband: Weihnachtsgeschäft bislang durchwachsen

Ein Weihnachtsbaum in einem Einkaufscenter. Foto: Alexander Körner/Archiv
Ein Weihnachtsbaum in einem Einkaufscenter. Foto: Alexander Körner/Archiv

Alle Hoffnungen des Handels im Südwesten ruhen auf den letzten Tagen vor Weihnachten. Bislang sei das Weihnachtsgeschäft durchwachsen gewesen, sagte die Geschäftsführerin des Handelsverbands, Sabine Hagmann, der Deutschen Presse-Agentur. Am vierten Adventssamstag seien die Erwartungen vieler Händler nicht erfüllt worden, sagte auch Handelsverbandspräsident Hermann Hutter am Samstag nach einer Umfrage unter mehreren Händlern.

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Preiskrise für Milchbetriebe schwächt sich ab

Eine Milchbäuerin zapft an ihrem Milchautomaten einen Liter Milch. Foto: Felix Kästle/Archiv
Eine Milchbäuerin zapft an ihrem Milchautomaten einen Liter Milch. Foto: Felix Kästle/Archiv

Nach der Preiskrise für Milcherzeuger in diesem Jahr blickt die Agrarbranche wieder optimistischer in die Zukunft. «Die Preissituation entspannt sich und wird sich weiter entspannen», sagt Horst Wenk vom Landesbauernverband Baden-Württemberg in Stuttgart. Im Juni hatte der Erzeugerpreis von 24 Cent pro Kilogramm Milch seinen Tiefstand gehabt - zweieinhalb Jahre zuvor waren es noch 41 Cent gewesen. Große Betriebe brauchen nach eigener Darstellung mindestens 35 Cent pro Kilogramm, bei kleineren Betrieben liegt die Schwelle höher.

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Drogeriekette dm darf Alnatura-Vertrieb nicht bestimmen

Ein dm-Bioprodukt. Foto: Daniel Naupold/Archiv
Ein dm-Bioprodukt. Foto: Daniel Naupold/Archiv

Im Vertriebsstreit zwischen den Handelsunternehmen dm und Alnatura hat das Darmstädter Landgericht am Freitag die Klage der Drogeriekette abgewiesen. Sie darf weiterhin keinen Einfluss nehmen bei der Frage, über welche Handelspartner Alnatura seine Bio-Produkte vertreibt. Außerdem muss dm nach dem noch nicht rechtkräftigen Urteil 2,345 Millionen Euro samt Zinsen an Alnatura für einseitig gekürzte Rechnungen nachzahlen, entschied der Vorsitzende Richter Werner Schäfer.

 

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Erster Adventssamstag: Handelsverband zufrieden

Euro-Münzen sind gestapelt. Foto: Oliver Berg/Archiv
Euro-Münzen sind gestapelt. Foto: Oliver Berg/Archiv

Der Südwest-Handelsverband erwartet ein lukratives Weihnachtsgeschäft. Bereits am ersten Adventssamstag seien die Geschäfte im Land gut gelaufen. «Insgesamt ist die Stimmung ganz gut, überall sind die Innenstädte gut frequentiert. Die Leute schauen sich schon um», sagte der Präsident des Handelsverbands Baden-Württemberg, Hermann Hutter. Auch die Weihnachtsmärkte seien gut besucht.

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Handel will zehn verkaufsoffene Sonntage pro Jahr

Passanten in der Hamburger Innenstadt: Ob und wie oft Geschäfte sonntags öffnen, entscheiden bislang die Länder. Foto: Bodo Marks/Illustration
Passanten in der Hamburger Innenstadt: Ob und wie oft Geschäfte sonntags öffnen, entscheiden bislang die Länder. Foto: Bodo Marks/Illustration

Verbraucher in Deutschland sollen nach dem Willen des Einzelhandels an zehn Sonntagen im Jahr einkaufen können.

«Wir schlagen vor: Bundesweit zehn verkaufsoffene Sonntage mit Öffnungszeiten von 13 bis 18 Uhr, ohne dass es dafür einen besonderen Anlass geben muss», sagte der Präsident des Handelsverbands Deutschland, Josef Sanktjohanser, der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Notwendig sei eine bundeseinheitliche Regelung, um Standortnachteile zu vermeiden.

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Bei Online-Apotheken auf Sicherheitslogo achten

An diesem EU-Sicherheitslogo erkennt man seriöse Internet-Apotheken. Foto: DIMDI
An diesem EU-Sicherheitslogo erkennt man seriöse Internet-Apotheken. Foto: DIMDI

Berlin (dpa/tmn) - Wer Medikamente im Internet kauft, sollte auf das EU-Sicherheitslogo achten. Alle deutschen Internet-Apotheken, die eine Erlaubnis zum Versandhandel haben, führen es, wie das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information ( DIMDI) erläutert. Das Logo hat oben ein weißes Kreuz zwischen mehreren grünen Streifen, darunter eine Deutschlandfahne und den Schriftzug «Zur Überprüfung der Legalität der Webseite hier klicken».

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Verdi: juristisch gegen verkaufsoffene Sonntage vorgehen

Ver.di will juristisch gegen verkaufsoffene Sonntage vorgehen. Foto: Bodo Marks/Archiv
Ver.di will juristisch gegen verkaufsoffene Sonntage vorgehen. Foto: Bodo Marks/Archiv

Verdi geht weiter gerichtlich gegen verkaufsoffene Sonntage in Baden-Württemberg vor. Die Gewerkschaft hatte zuletzt versucht, einen verkaufsoffenen Sonntag in Sindelfingen per Antrag auf einstweilige Anordnung beim Verwaltungs-gerichtshof (VGH) zu verhindern, war damit aber gescheitert. Nun werde eine Klage vorbereitet, sagte der Fachbereichsleiter Handel, Bernhard Franke, der «Südwest Presse» (Mittwoch). Die Gewerkschaft wolle damit rückwirkend klären lassen, ob die Aktion am 30. Oktober rechtmäßig war. 

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Qualitätsaussagen auf Milchpackungen führen oft in die Irre

Beim Milchkauf sollte man Aufschriften wie «Weidemilch» oder Bildern von weidenden Kühen skeptisch begegnen. Sie sind nicht immer aussagekräftig über die tatsächliche Herstellungsweise. Foto: Sebastian Gollnow
Beim Milchkauf sollte man Aufschriften wie «Weidemilch» oder Bildern von weidenden Kühen skeptisch begegnen. Sie sind nicht immer aussagekräftig über die tatsächliche Herstellungsweise. Foto: Sebastian Gollnow

Auf Milchpackungen werben Hersteller oft mit Namen wie Bergbauern- oder Weidemilch und geben Hinweise zur Herkunft. Verlassen sollten sich die Verbraucher auf die Aussagen und Bilder jedoch nicht, warnt die Verbraucherzentrale Bayern. Bei der Prüfung von 24 Produkten stellte der Verein mehrere Mängel fest. Da gesetzliche Vorgaben fehlen, gehen Hersteller etwa mit dem Begriff «Regionalität» ganz unterschiedlich um. 

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