Kunst in politischen Zeiten: Die 14. «art Karlsruhe»

Die Kunstmesse art Karlsruhe. Foto: Uli Deck
Die Kunstmesse art Karlsruhe. Foto: Uli Deck

«Entdecken. Lieben. Sammeln» ist das Motto der diesjährige Kunstmesse «art Karlsruhe». Die internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst betont damit einmal mehr ihren Fokus auf private Sammler und Kunstliebhaber jenseits millionenteurer Investitionskunst. Gezeigt werden rund 6500 verschiedene Werke - Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen oder Installationen. Jahr für Jahr beschränkt sich die «art» dabei auf etwa 200 Galerien.

In diesem Jahr sind 211 Galerien aus elf Ländern vertreten, 30 davon sind zum ersten Mal dabei.

 

Private Sammelleidenschaft betont auch eine dem Kunstsammler Reinhold Würth gewidmete Sonderschau mit einem Querschnitt aus dem riesigen Werk Tomi Ungerers. Außerdem gibt es eine Sonderausstellung zum Thema Druckgrafik sowie zu «30 Jahre Retour de Paris». Dabei zeigen baden-württembergische Künstler, die als Stipendiaten in Pariser Ateliers arbeiteten, ihre Sicht auf die französische Hauptstadt.

 

Wie jedes Jahr präsentiert die 14. Ausgabe der von Gründer Ewald Karl Schrade betreuten Messe ihre Skulpturen und Installationen auf 19 Skulpturenplätzen. Auf der Begleitveranstaltung «Artima art meeting» soll es um «Malerei in politischen Zeiten» und um Fragen nach der Kunst der Zukunft gehen. Erwartet werden rund 50 000 Besucher. (DPA/LSW)