In Stuttgart droht wieder Feinstaubalarm

Ein Schild zeigt einen Feinstaub-Alarm an. Foto: Marijan Murat/Archiv
Ein Schild zeigt einen Feinstaub-Alarm an. Foto: Marijan Murat/Archiv

Von diesem Wochenende an müssen sich Autofahrer in Stuttgart wieder auf Feinstaubalarm einstellen. Bei absehbar hohen Feinstaubwerten und Wetterlagen, in denen die Luftschadstoffe nicht abziehen können, werden Autofahrer aufgerufen, freiwillig auf Busse und Bahnen umzusteigen. Auch Nutzern von Komfortkaminen, deren erster Sinn nicht das Heizen ist, wird der Verzicht nahegelegt.

Die neue Feinstaubalarmperiode bis Mitte April gilt als letzte Möglichkeit, die Luftverschmutzung in der Landeshauptstadt noch ohne gerichtlich angeordnete Verbote in den Griff zu bekommen.

 

Wetterphänomene lassen die Feinstaubwerte vor allem im Winter nach oben gehen. Dann kann der Luftaustausch mit der Atmosphäre stark eingeschränkt sein. Zwischen Januar und April gab es bereits fünf Alarme in Stuttgart für jeweils mehrere Tage. An den insgesamt 22 Alarmtagen wurden die EU-Grenzwerte an Deutschlands Feinstaubhochburg Neckartor an 17 Tagen überschritten. Umfragen zufolge gaben 27 Prozent der Befragten an, ihr Mobilitätsverhalten freiwillig umweltgerecht geändert zu haben. (DPA/LSW)