Billiges Benzin und gute Konjunktur: Deutsche tanken mehr

Eine Aral-Tankstelle. Foto: Ina Fassbender/Illustration
Eine Aral-Tankstelle. Foto: Ina Fassbender/Illustration

Der Preisverfall an den Tankstellen und die gute Konjunktur haben 2015 die Nachfrage nach Kraftstoffen in Deutschland kräftig angekurbelt. Entgegen dem langfristigen Abwärtstrend stieg der Gesamtabsatz von Benzin und Diesel um 2,1 Prozent auf insgesamt 35,6 Millionen Tonnen, wie Aral-Chef Patrick Wendeler am Dienstagabend in Düsseldorf berichtete. Vor allem das Geschäft mit Dieselkraftstoff lief gut.

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Daimler will Motorenwerk in Polen bauen

Das Emblem der Fahrzeugmarke Mercedes ist zu sehen. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Das Emblem der Fahrzeugmarke Mercedes ist zu sehen. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Stuttgart/Jawor (dpa) - Der Autobauer Daimler plant ein neues Motorenwerk in Polen. Der Standort soll in Jawor westlich von Breslau entstehen, wie der Stuttgarter Konzern am Mittwoch mitteilte. Dort sollen Vierzylinder-Benzin- und -Dieselmotoren produziert werden. Der Start sei für das Jahr 2019 geplant. Die Umsetzung hänge aber noch von Rahmenbedingungen ab - unter anderem von Beihilfen, auf die der Autobauer hofft.

 

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Neue Züge der Gäubahn rollen nicht über Schweizer Grenze

Ein Zug fährt in Stuttgart über die Gäubahntrasse. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Ein Zug fährt in Stuttgart über die Gäubahntrasse. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Fahrgäste der Gäubahn zwischen Stuttgart und Zürich müssen ab Dezember 2017 voraussichtlich in Singen am Bodensee umsteigen. Das sei eine Übergangslösung, sagte ein Bahnsprecher am Mittwoch. Sie werde derzeit mit dem Verkehrsministerium abgestimmt. Von einem neuen Konzept für die Strecke mit doppelstöckigen Intercity-Zügen verspricht sich die Bahn kürzere Reisezeiten. Die Züge sollen ab Dezember 2017 stündlich an den Bahnhöfen in Richtung Schweiz abfahren. 

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Donald Trump ist fast am Ziel

Der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner wird 2016 aller Voraussicht nach Donald Trump heißen. Foto: Tannen Maury
Der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner wird 2016 aller Voraussicht nach Donald Trump heißen. Foto: Tannen Maury

Der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner wird 2016 aller Voraussicht nach Donald Trump heißen. Sein ärgster Konkurrent Ted Cruz, Senator von Texas, beendete in der Nacht zum Mittwoch seinen Wahlkampf. Damit ist der Weg für Trump als Kandidat seiner Partei für das Weiße Haus frei. Der politische Quereinsteiger gewann die Vorwahl im Bundesstaat Indiana hoch. Bei den Demokraten verlor Hillary Clinton gegen Bernie Sanders.

 

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Böhmermann fühlt sich von Merkel «filetiert»

Der Satiriker und Moderator Jan Böhmermann hat sich zu Wort gemeldet. Foto: Henning Kaiser
Der Satiriker und Moderator Jan Böhmermann hat sich zu Wort gemeldet. Foto: Henning Kaiser

Jan Böhmermann hat lange wenig von sich hören lassen. Nach dem Wirbel um sein umstrittenes Gedicht über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan war der 35-jährige Satiriker mehrere Wochen abgetaucht. Nun hat er der in Hamburg erscheinenden Wochenzeitung «Die Zeit» - schriftlich - ein Interview gegeben. Darin sagt er, was er über das Verhalten von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach der Veröffentlichung seines Schmähgedichts denkt:

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Gierige Anleger verlieren an der Börse

Aktien gelten bei vielen Anlegern als riskant. Das können sie auch sein. Vor allem, wenn Aktionäre zu gierig werden. Foto: Frank Rumpenhorst
Aktien gelten bei vielen Anlegern als riskant. Das können sie auch sein. Vor allem, wenn Aktionäre zu gierig werden. Foto: Frank Rumpenhorst

Die Nachricht meiner Bank erschreckt mich: «Bestandsveränderung» lautet der Titel des Dokuments. Das Geldinstitut teilt mir darin pflichtgemäß mit, dass meine 441 Aktien einer australischen Firma ausgebucht wurden. Auf einer Hauptversammlung war ein Reverse Split beschlossen worden, was die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien der Firma reduziert. Für mich bedeutet das: Statt 441 Stück habe ich noch 5,5125 Stück im Depot.

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MyTaxi startet Bestellung per WhatsApp

Nach den Taxizentralen der Genossenschaft Taxi Deutschland führt auch der App-Anbieter MyTaxi die Taxi-Bestellung per WhatsApp ein. Foto: Wolfram Steinberg/Illustration
Nach den Taxizentralen der Genossenschaft Taxi Deutschland führt auch der App-Anbieter MyTaxi die Taxi-Bestellung per WhatsApp ein. Foto: Wolfram Steinberg/Illustration

Die Taxi-Bestellung per WhatsApp breitet sich aus. Nach den Taxizentralen der Genossenschaft Taxi Deutschland führt sie auch der App-Anbieter MyTaxi ein. Der Nutzer muss dafür bei dem Kurzmitteilungsdienst seinen Standort an eine zur Kontaktliste hinzugefügte Telefonnummer senden. Bezahlt werden kann unter anderem per App. Zusätzlich führt MyTaxi das Bezahlen per Push-Nachricht ein, wie der zum Daimler-Konzern gehörende Dienst erklärte.

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Schwacher Jahresstart für Commerzbank

Trotz einen Sondereffekts halbierte sich der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Foto: Frank Rumpenhorst
Trotz einen Sondereffekts halbierte sich der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Foto: Frank Rumpenhorst

Gerade zwei Arbeitstage ist er im Amt - schon kämpft der neue Commerzbank-Chef Martin Zielke mit heftigem Gegenwind. Nach einem schwachen Jahresauftakt wackelt die Prognose für 2016. Es werde «deutlich ambitionierter», im Gesamtjahr das Ergebnis von gut einer Milliarde Euro aus dem Vorjahr zu erreichen, bekräftigte das Institut am Dienstag in Frankfurt. Für Aufregung sorgten zudem Berichte über umstrittene Aktiendeals, mit denen der deutsche Staat um Milliarden geprellt worden sein soll.

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IG Metall kündigt vorläufigen Warnstreik-Höhepunkt in Metallrunde an

Eine Flagge der IG-Metall während eines Warnstreiks in Stuttgart. Foto: Deniz Calagan/Archiv
Eine Flagge der IG-Metall während eines Warnstreiks in Stuttgart. Foto: Deniz Calagan/Archiv

Mehr als 40 000 Beschäftigte sollen sich heute nach der Planung der IG Metall bei Warnstreiks und Kundgebungen im Südwesten beteiligen. Die Warnstreik-Welle dürfte damit zu ihrem vorläufigen Höhepunkt auflaufen. Die Gewerkschaft plant Aktionen in mehr als 200 Betrieben. Unter anderem bei Audi in Neckarsulm (9.30 Uhr) sowie bei Daimler in Stuttgart und bei Bosch in Reutlingen soll die Arbeit niedergelegt werden.

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Dramatischer Halbfinal-K.o. für Bayern gegen Atlético

Spiel gewonnen, Champions-League-Traum verloren - die Bayern haben das Finale in Mailand verpasst. Foto: Peter Kneffel
Spiel gewonnen, Champions-League-Traum verloren - die Bayern haben das Finale in Mailand verpasst. Foto: Peter Kneffel

Aus der Traum vom Finale in der Champions League! Die Bayern-Spieler sanken nach dem 2:1 (1:0)-Sieg gegen Atlético Madrid zu Boden, in der Münchner Kurve feierten die Fans dennoch ihre geschlagenen Gewinner. Nur ein Tor fehlte am Ende zum Endspiel in Mailand. Beim Sturmlauf ins Champions-League-Finale wurden die Münchner von einem Kontertor des Franzosen Antoine Griezmann in der 54. Spielminute jäh gestoppt. Trotz des Siegs schieden die Münchner aus.

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Preisverfall am Himmel hemmt Lufthansa-Aufstieg

Unter dem Strich stand bei der Lufthansa ein Verlust von 8 Millionen Euro. Foto: Boris Roessler
Unter dem Strich stand bei der Lufthansa ein Verlust von 8 Millionen Euro. Foto: Boris Roessler

Der heftige Preiskampf im Luftverkehr hat der Lufthansa im ersten Quartal des Jahres erhebliche Probleme bereitet. Trotz zusätzlicher Flüge (+2,8 Prozent) und mehr Passagieren (+3,6 Prozent) sanken die Verkehrserlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent. Dies teilte der Dax-Konzern in Frankfurt mit. Das Unternehmen will nun sein Wachstum etwas bremsen und das Geschäft der besonders verlustreichen Frachttochter Lufthansa Cargo genauer unter die Lupe nehmen.

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Paar aus Höxter verbrannte weiteres Opfer im Kamin

Das Haus wird Zentimeter für Zentimeter nach etwaigen Spuren weiterer Opfer durchsucht. Foto: Marcel Kusch
Das Haus wird Zentimeter für Zentimeter nach etwaigen Spuren weiterer Opfer durchsucht. Foto: Marcel Kusch

Das verdächtigte Paar aus Höxter hat nach Angaben der Ermittler eine zweite Frau umgebracht, ihre Leiche zerstückelt und im Kamin verbrannt. Die 33-Jährige aus Niedersachsen sei bereits 2014 getötet worden, teilten Polizei und Staats-anwaltschaft in Bielefeld mit. Ihre Leiche sei zunächst in der Tiefkühltruhe eingefroren worden. Dann habe das Paar die Leichenteile nach und nach verbrannt und die Asche in der Umgebung verstreut.

 

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Hugo Boss verbucht im ersten Quartal Gewinneinbruch

Gewinneinbruch bei Hugo Boss im ersten Quartal. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Gewinneinbruch bei Hugo Boss im ersten Quartal. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Der Modekonzern Hugo Boss ist mit deutlich weniger Gewinn in das neue Jahr gestartet. Die Probleme in China und den USA haben das Unternehmen weiterhin im Griff. Auch die Abfindung für den geschassten Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs sowie Abschreibungen belasteten das Ergebnis. Der Überschuss brach zwischen Januar und März um fast die Hälfte auf 38,5 Millionen Euro ein, wie der Konzern am Dienstag in Metzingen mitteilte.

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Linde-Manager Blades wird Chef bei Bilfinger

Für Bilfinger ist Thomas Blades der vierte Chef seit 2014: Foto: Tobias Hase
Für Bilfinger ist Thomas Blades der vierte Chef seit 2014: Foto: Tobias Hase

Linde-Manager Thomas Blades soll den krisengeschüttelten Bau- und Dienst-leistungskonzern Bilfinger wieder in ruhiges Fahrwasser führen. Der 59-Jährige wird die Stelle als Vorstandschef spätestens im dritten Quartal 2016 antreten, wie der Mannheimer Konzern mitteilte. Blades war bereits nach dem überraschenden Abgang von Per Utnegaard (56) im Gespräch gewesen. Bei dem Münchner Gasehersteller Linde ist der in Hamburg geborene Brite bisher für das Amerika-Geschäft zuständig.

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Grüne beklagen «Arroganz der Macht» der großen Koalition

Mit ihrer Klage beim Bundesverfassungsgericht will die Linken-Bundestagsfraktion eine Grundgesetzänderung erzwingen. Foto: Uli Deck
Mit ihrer Klage beim Bundesverfassungsgericht will die Linken-Bundestagsfraktion eine Grundgesetzänderung erzwingen. Foto: Uli Deck

Die große Koalition verweigert der Opposition nach Ansicht der Grünen-Bundestagsfraktion die Rechenschaft im Parlament. «Es ist kennzeichnend für diese große Koalition, wie arrogant sie mit dem Parlament umgeht, wie schlecht sie parlamentarische Anfragen oder mündliche Fragen beantwortet», sagte Fraktionschef Anton Hofreiter vor dem erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die Rechte der Opposition im Bundestag. Die Folge seien mehr Untersuchungsausschüsse als üblich.

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Umwelthilfe fordert: Rußfilter kontrollieren

Junge Frauen betrachten den Stuttgarter Talkessel. Foto: Marijan Murat/Archiv
Junge Frauen betrachten den Stuttgarter Talkessel. Foto: Marijan Murat/Archiv

Um der dicken Luft im Stuttgarter Talkessel Herr zu werden, müssen aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auch die Baumaschinen auf der Bahnhofsbaustelle besser kontrolliert werden. Zwar habe man die Unternehmen auf der Großbaustelle für Stuttgart 21 gerichtlich zum Einbau von Dieselrußpartikelfiltern verpflichten können, «das kontrolliert aber niemand», kritisierte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch am Montag in Stuttgart.

 

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Sonnenflieger «Solar Impulse 2» in Arizona gelandet

Bevor das Solarflugzeug den Atlantik überqueren soll, stehen noch mindestens drei Stopps in den USA an. Foto: Christophe Chammartin
Bevor das Solarflugzeug den Atlantik überqueren soll, stehen noch mindestens drei Stopps in den USA an. Foto: Christophe Chammartin

Der Schweizer Sonnenflieger «Solar Impulse 2» hat die nächste Etappe geschafft. Der Flieger sei in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) in der Stadt Phoenix im US-Bundesstaat Arizona gelandet, teilten die Betreiber per Kurznachrichtendienst Twitter mit. Das Solarflugzeug war am frühen Montagmorgen (Ortszeit) nach rund einer Woche Pause in Mountain View in Kalifornien gestartet. Für die etwa 1200 Kilometer nach Phoenix hatte das Flugzeug rund 16 Stunden gebraucht.

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Garantie-Verzinsung für neue Lebensversicherungen sinkt weiter

Der sogenannte Garantiezins soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zum 1. Januar 2017 auf 0,9 Prozent sinken - von aktuell 1,25 Prozent. Foto: Jens Büttner
Der sogenannte Garantiezins soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zum 1. Januar 2017 auf 0,9 Prozent sinken - von aktuell 1,25 Prozent. Foto: Jens Büttner

Neukunden klassischer Lebens-versicherungen müssen sich vom kommenden Jahr an auf einen weiteren Rückgang der garantierten Verzinsung einstellen. Der sogenannte Garantiezins soll zum 1. Januar 2017 auf 0,9 Prozent im Neugeschäft sinken - von aktuell 1,25 Prozent. Dies wolle das Bundesfinanzministerium per Verordnung festlegen, bestätigte eine Sprecherin. Versicherer kritisieren die Absenkung umgehend als zu stark und zu früh.

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VW startet Rückruf von europaweit 15 000 Golf-Diesel

Weltweit muss Volkswagen rund elf Millionen Fahrzeuge mit Diesel-Motoren umrüsten. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
Weltweit muss Volkswagen rund elf Millionen Fahrzeuge mit Diesel-Motoren umrüsten. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Der schleppende Diesel-Rückruf bei Volkswagen geht nur in ganz kleinen Schritten voran: Von heute an werden rund 15 000 Modelle des Golf TDI Blue Motion mit 2,0 Liter-Motor und Schaltgetriebe in den Vertragswerkstätten von der Betrugs-Software befreit. Per Post sollen die Besitzer zunächst von Europas größtem Autobauer darüber informiert werden. VW reagiert mit dem Vorziehen des Golfs auf massive Probleme bei der Passat-Umrüstung.

 

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Fortsetzung der Warnstreiks in der Metallbranche

Porsche Arbeitnehmer demonstrieren während eines Warnstreiks in Stuttgart. Foto: Deniz Calagan
Porsche Arbeitnehmer demonstrieren während eines Warnstreiks in Stuttgart. Foto: Deniz Calagan

Die IG Metall ruft im Tarifstreit in der Metall- und Elektrobranche im Südwesten heute zum dritten Mal zu Warnstreiks auf. In den vergangenen Tagen beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaft mehr als 47 000 Beschäftigte an Aktionen und Kund-gebungen. Heute werden erneut mehrere Tausend Teilnehmer erwartet. Eine Kundgebung findet vor der Zentrale von Heidelberger Druckmaschinen in Wiesloch statt, auch bei John Deere, ABB Ladenburg und ThyssenKrupp Stahl in Mannheim plant die Gewerkschaft Aktionen.

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Werder gewinnt Krisen-Gipfel - VfB droht Abstieg

Bremens Anthony Ujah trifft zum 6:2-Endstand. Foto: Carmen Jaspersen
Bremens Anthony Ujah trifft zum 6:2-Endstand. Foto: Carmen Jaspersen

Werder Bremen hat mit einem furiosen Sieg im Krisen-Gipfel die Abstiegsplätze verlassen, dem VfB Stuttgart droht der erste Bundesliga-Abstieg seit 41 Jahren. Die Hanseaten kamen im ersten regulären Montagsspiel der Liga-Geschichte zu einem beeindruckenden 6:2 (3:1). Während Bremen mit nun 34 Punkten auf den 15. Tabellenplatz kletterte, rutschten die um einen Zähler schlechteren Schwaben durch die 17. Saisonpleite auf den vorletzten Platz ab.

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«TTIP Leaks» befeuern Streit über Freihandelsabkommen

TTIP-Dokumente liegen in Berlin in einem gläsernen Leseraum von Greenpeace zur Information der Bürger aus. Foto: Kay Nietfeld
TTIP-Dokumente liegen in Berlin in einem gläsernen Leseraum von Greenpeace zur Information der Bürger aus. Foto: Kay Nietfeld

Die Bundesregierung pocht auch nach den «TTIP Leaks» auf einen raschen Erfolg der umstrittenen Freihandelsgespräche zwischen der EU und den USA. «Wir halten den zügigen Abschluss eines ehrgeizigen Abkommens für sehr wichtig», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Zuvor hatte Greenpeace bislang geheime TTIP-Dokumente ins Internet gestellt und den USA vorgeworfen, mit dem geplanten Handelsabkommen europäische Umwelt- und Verbraucherschutz-Standards aushöhlen zu wollen.

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Deutsche Bank muss Programm gegen Finanzkriminalität überarbeiten

Die größte deutsche Bank steht seit geraumer Zeit wegen diverser Verfehlungen aus der Vergangenheit unter Beschuss. Foto: Andreas Arnold
Die größte deutsche Bank steht seit geraumer Zeit wegen diverser Verfehlungen aus der Vergangenheit unter Beschuss. Foto: Andreas Arnold

Die Deutsche Bank hat wieder Probleme mit der Bankenaufsicht. Das Geldhaus räumte am späten Sonntagabend Schwierigkeiten bei ihren Vorkehrungen gegen Geldwäsche, Terrorfinanzierung und Sanktionen ein. «Wir kooperieren mit unseren Regulatoren, um unser Programm zur Abwehr von Finanzkriminalität grundlegend zu korrigieren», teilte das Institut mit. Zuvor hatte die «Financial Times» berichtet, dass die britische Finanzaufsicht FCA der Bank grobe Versäumnisse bei den Kontrollen vorwirft.

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Immenser Druck für Werder und Stuttgart vor Abstiegsgipfel

VfB Stuttgart - Werder Bremen, Spielszene. Foto: Daniel Maurer/Archiv
VfB Stuttgart - Werder Bremen, Spielszene. Foto: Daniel Maurer/Archiv

Selten war die Brisanz so groß wie vor dem 100. Bundesliga-Duell zwischen Werder Bremen und dem VfB Stuttgart. Den beiden Gründungsmitgliedern droht der jeweils zweite Abstieg, doch mit diesem Schreckensszenario wollten sich die beiden Trainer im Vorfeld nicht beschäftigen. «Wir haben keine Angst», versicherte Werder-Trainer Viktor Skripnik. Sein VfB-Kollege Jürgen Kramny kündigte einen Kampf auf Biegen und Brechen für Montagabend (20.15 Uhr/Sky) an:

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Fördervolumen der L-Bank steigt um etwa ein Fünftel

Fahnen der Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank) in Karlsruhe. Foto: Wolfram Kastl/Archiv
Fahnen der Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank) in Karlsruhe. Foto: Wolfram Kastl/Archiv

Das Fördervolumen der L-Bank ist im vergangenen Jahr um ein Fünftel gestiegen. Mit 8,5 Milliarden Euro sei die Nachfrage nach Förderkrediten der L-Bank so hoch wie nie in der Geschichte der Bank gewesen, sagte Vorstandschef Axel Nawrath am Montag in Stuttgart. Neben günstigen Krediten für Firmen und Existenzgründer gibt die Förderbank auch Darlehen für Neubau, Kauf und Modernisierung von Häusern und Wohnungen. Insgesamt waren das im vergangenen Jahr 2,2 Milliarden Euro für 36 738 Wohnungen.

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Immobilien im Schwarm finanzieren – Crowdinvesting

Crowdfunding-Plattformen bringen private Anleger, den Schwarm, zusammen, um damit eine Immobilien zu finanzieren. Foto: Andrea Warnecke
Crowdfunding-Plattformen bringen private Anleger, den Schwarm, zusammen, um damit eine Immobilien zu finanzieren. Foto: Andrea Warnecke

Das Prinzip der Crowdfunding-Plattformen ist relativ einfach. Sie sammeln für Immobilienentwickler mit Finanzbedarf Geld von einem Schwarm privater Anleger, der Crowd, um damit Immobilienprojekte zu finanzieren. Doch meist geht es dabei um einen relativ kleinen Teil des Geldes, das der Entwickler zur Umsetzung seines Projekts braucht. Zum Beispiel beim Kauf eines Geschäftshauses: 60 Prozent des Preises kommen von der Bank, der Entwickler verfügt über 30 Prozent Eigenkapital. Die fehlenden 10 Prozent soll die Crowd beisteuern.

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Knappe Mehrheit will Kopftuch-Verbot an deutschen Schulen

Eine Schülerin mit Kopftuch nimmt am Unterricht in einer Schule teil. Foto: Bernd Thissen/Illustration
Eine Schülerin mit Kopftuch nimmt am Unterricht in einer Schule teil. Foto: Bernd Thissen/Illustration

Jeder zweite Bundesbürger würde es begrüßen, wenn für Schülerinnen in Deutschland ein Kopftuch-Verbot eingeführt würde. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur erklärten 51 Prozent der Befragten, das Tragen des Kopftuches aus religiösen Gründen sollte in der Schule grundsätzlich verboten sein. 30 Prozent vertraten dagegen in der Umfrage des Meinungsforschungs-institutes YouGov die Ansicht, das islamische Kopftuch solle weiterhin erlaubt sein.

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Mercedes S-Klasse Cabrio: Souverän beim Sonnenbad

Das neue S-Klasse Cabriolet ist da. Hier glänzt es außen in rubinschwarz-mettalic und innen mit Leder. Foto: Daimler AG
Das neue S-Klasse Cabriolet ist da. Hier glänzt es außen in rubinschwarz-mettalic und innen mit Leder. Foto: Daimler AG

Bei Mercedes gibt es einen neuen Platz an der Sonne. Denn als wären zwei Roadster, der Smart und die offenen Varianten von C- und E-Klasse noch nicht genug, setzen die Schwaben in diesem Frühjahr auch die Käufer der S-Klasse an die frische Luft. Zu Preisen ab 139 052 Euro gibt es das Flaggschiff aus Stuttgart deshalb zum ersten Mal nach über 40 Jahren wieder als Cabrio. Luxus auf dem Sonnendeck Wie es sich für eine S-Klasse gehört, umgarnt Mercedes die Käufer dabei mit allem erdenklichen Komfort:

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Grün-schwarzer Koalitionsvertrag im Südwesten steht

Thomas Strobl (l) und Winfried Kretschmann sind sich einig. Foto: Deniz Calagan
Thomas Strobl (l) und Winfried Kretschmann sind sich einig. Foto: Deniz Calagan

Sieben Wochen nach der Landtagswahl steht der Koalitionsvertrag für die bundesweit erste grün-schwarze Regierung in Baden-Württemberg. Die große Verhandlungsrunde von Grünen und CDU einigte sich nach tagelangem Tauziehen auf einen Entwurf. Das bestätigten Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und CDU-Verhandlungsführer Thomas Strobl am Sonntagabend. Grüne und CDU bekommen jeweils fünf Ministerien.

 

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Neue Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Warnstreiks der Metall- und Elektroindustrie. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Warnstreiks der Metall- und Elektroindustrie. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Zweiter Tag der Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie: Die IG Metall im Südwesten ruft heute wieder mehrere Tausend Metaller auf, für mehr Geld zu protestieren. Bei Porsche in Stuttgart ist eine Kundgebung mit Betriebsratschef Uwe Hück geplant. Hück sagte: «Die Arbeitgeber brauchen offensichtlich Streiktage.» Die Belegschaft sei wütend. «Wer fleißig arbeitet, darf nicht gedemütigt werden, sondern muss auch ordentlich beteiligt werden.»

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