Lehre statt Studium: Anlaufstellen für die Neuorientierung

Praxis statt Theorie: Wer das Studium abbricht, kann unter Umständen bereits erworbene Credit Points für die Meisterfortbildung angerechnet bekommen. Foto: Daniel Maurer
Praxis statt Theorie: Wer das Studium abbricht, kann unter Umständen bereits erworbene Credit Points für die Meisterfortbildung angerechnet bekommen. Foto: Daniel Maurer

So mancher fängt ein Studium an und merkt dann: Die Hochschule ist doch nichts für mich. Eine Ausbildung kann in diesem Fall eine gute Alternative sein. Beratung dazu gibt es an vielen Stellen. Wer sein Studium abbrechen und stattdessen eine Lehre aufnehmen will, kann sich direkt an die Hochschulen wenden. «An vielen Orten gibt es mittlerweile spezielle Beratungsangebote für Studienaussteiger», sagt Alexander Legowski vom Zentralverband des Deutschen Handwerks. Ziel sei es, dies künftig an allen Hochschulen anzubieten. 

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GPS und künstliche DNA: Schutz vor Autodiebstahl

Markiert: Autos können mit sogenannter «künstlicher DNA» gekennzeichnet werden. Foto: Andrea Warnecke
Markiert: Autos können mit sogenannter «künstlicher DNA» gekennzeichnet werden. Foto: Andrea Warnecke

Früher waren Drahtschlaufe und Schraubenzieher ihr Handwerkszeug. Heute arbeiten Autodiebe mit Störsendern, fangen Codes ab oder hacken gleich das ganze Fahrzeug. Schützen können sich Autofahrer trotzdem. Das sind eigentlich gute Nachrichten: Laut dem Gesamtverband der Versicherer (GDV) hat sich die Zahl der Fahrzeugdiebstähle von 2001 bis heute fast halbiert. 2013 waren es rund 19 000 kaskoversicherte Diebstähle. Die tatsächliche Zahl allerdings liegt weit höher. 

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Bezahl-TV nach Netflix-Einstieg: Wann endet der Preiskampf?

Online-Videothek Netflix - Video on Demand, also Fernsehen über das Internet, birgt ein großes Potenzial. Foto: Bernd von Jutrczenka
Online-Videothek Netflix - Video on Demand, also Fernsehen über das Internet, birgt ein großes Potenzial. Foto: Bernd von Jutrczenka

Netflix-Chef Reed Hastings verspricht nicht weniger als «die Zukunft des Fernsehens». Seit 2014 ist die Videoplattform auch in Deutschland am Start - neben etlichen Konkurrenten. Noch herrscht ein Preiskampf um neue Kunden. Doch das könnte sich ändern. Pay TV, das war in Deutschland lange eigentlich nur ein Anbieter: Premiere. Für eine stattliche Abo-Gebühr konnte man sich eine Decoder-Box ins Wohnzimmer stellen, um Filme vor der Free-TV-Premiere und Fußballspiele live zu sehen. Auf anderen Fernsehern liefen da die «Lindenstraße» und die «100.000 Mark Show».


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Aufgaben im Haushalt: Wie werden Kinder selbstständig?

Kinder auch mal machen lassen: Oft dauert es länger, macht die Kinder aber schneller eigenständig. Foto: Beyond/ Alessandro Ventura
Kinder auch mal machen lassen: Oft dauert es länger, macht die Kinder aber schneller eigenständig. Foto: Beyond/ Alessandro Ventura

Einen Teller mit Essen in die Mikrowelle schieben? Klappt! Selbst was kochen? Keine Ahnung! So mancher Jugendlicher ist in Haushaltsdingen komplett unselbstständig. Fachleute raten deshalb zu frühzeitiger Förderung. Oder notfalls zu einem Crashkurs. Auf Klassenfahrten das Bett selbst beziehen, sich nach einem langen Schultag etwas Warmes zu essen zubereiten oder selbst den Haufen Schmutzwäsche in die Maschine stecken: «Das sind alles Dinge, die Jugendliche können sollten», findet Klaus Wolf. 

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Auschwitz und der Ort Oswiecim: Todeslager und Stadtleben

«Arbeit macht frei» steht über dem Eingang zum Lager - eine zynische Parole: In Auschwitz wurden mehr als 1,1 Millionen Menschen ermordet. Foto: Eva Krafczyk
«Arbeit macht frei» steht über dem Eingang zum Lager - eine zynische Parole: In Auschwitz wurden mehr als 1,1 Millionen Menschen ermordet. Foto: Eva Krafczyk

Vor 70 Jahren befreiten Soldaten der Roten Armee die letzten Häftlinge von Auschwitz. Heute zieht das einstige Todeslager viele Touristen an - und das Städtchen Oswiecim sucht nach Normalität und Erinnerung. Es ist ruhig und beschaulich auf dem Marktplatz von Oswiecim. Die Busse der Tourveranstalter in Krakau, 60 Kilometer entfernt, machen einen Bogen um die südpolnische Kleinstadtidylle. Sie steuern jenen Ort an, der Oswiecim seit mehr als 70 Jahren überschattet: Auschwitz

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50 Jahre «Jugend forscht»: Raketenbegeisterung gab Initialzündung

Der Bundesjugendwettbewerb Jugend forscht wird 50. Foto: Roland Weihrauch/Archiv
Der Bundesjugendwettbewerb Jugend forscht wird 50. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Schon als Kind interessierte sich Alexander Kekulé für Chemikalien und ließ es gern mal krachen. «Ich hatte meine ersten Chemieexperimente so mit sechs, sieben Jahren angefangen und mit elf zum ersten Mal den Sandkasten in die Luft gesprengt.» Als Abiturient nahm er am Bundeswettbewerb von «Jugend forscht» teil. Da war sein Thema weniger explosiv, aber trotzdem ein Knaller: Warum regt Tee, der nur kurz gezogen hat, an, und warum beruhigt Tee, der lange auf den Blättern gestanden hat? 

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Fast 30 Zivilisten bei Beschuss in Mariupol getötet

Flammen schlagen aus einem Wohnhaus in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol. Foto: Sergey Vaganov
Flammen schlagen aus einem Wohnhaus in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol. Foto: Sergey Vaganov

Mariupol (dpa) - Die prorussischen Aufständischen in der Ostukraine haben ihre angekündigte Großoffensive mit einem Angriff auf die strategisch wichtige Hafenstadt Mariupol begonnen. Das sagte Separatistenführer Alexander Sachartschenko am Samstag in Donezk der Agentur Interfax zufolge. Zu einem Raketenangriff auf ein Wohnviertel von Mariupol, bei dem nach jüngsten Behördenangaben mindestens 27 Zivilisten getötet und fast 100 verletzt wurden, äußerte er sich nicht.


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Zeitung: EnBW klagt auf mehr als 200 Millionen Euro Schadenersatz

EnBW macht Ansprüche für zwei Atomkraftwerke geltend. Foto: Uli Deck/Archiv
EnBW macht Ansprüche für zwei Atomkraftwerke geltend. Foto: Uli Deck/Archiv

Karlsruhe (dpa/lsw) - Die EnBW will bei ihrer Schadenersatzklage nach dem Abschalten von Atomkraftwerken infolge der Reaktorkatastrophe von Fukushima laut einem Bericht mehr als 200 Millionen Euro zurück. Ein Unternehmenssprecher kommentierte die Angaben der «Stuttgarter Zeitung» vom Samstag nicht und verwies auf den offiziell schon genannten «niedrigen dreistelligen Millionenbetrag». Die Klage gegen Bund und Land hatte der drittgrößte deutsche Energieversorger mit Sitz in Karlsruhe am 23. Dezember beim Landgericht Bonn eingereicht.

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EZB verteidigt bei Weltwirtschaftsforum Milliarden-Anleihenkäufe

Fordert weitere Reformen von Griechenland: EZB-Direktoriumsmitglied Yves Mersch. Foto: Karlheinz Schindler/Archiv
Fordert weitere Reformen von Griechenland: EZB-Direktoriumsmitglied Yves Mersch. Foto: Karlheinz Schindler/Archiv

Die Europäische Zentralbank hat ihr Milliarden-Programm zum Anleihenankauf verteidigt und die Euro-Staaten zu mehr Reformeifer aufgerufen. Man habe wegen einer drohenden Deflation - einer die Konjunktur lähmenden Abwärtsspirale bei Preisen für Waren und Dienstleistungen - keine andere Wahl gehabt, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Coeuré am Samstag. Es sei nun an den Regierungen, mit wirtschaftspolitischen Maßnahmen Investitionen und Wachstum zu fördern.


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3,1 Millionen Erwerbstätige unter der Armutsschwelle

Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Foto: Hendrik Schmidt/Archiv
Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Foto: Hendrik Schmidt/Archiv

Nicht genug Geld für Miete und Heizung, nur jeden zweiten Tag ein richtiges Essen und keine Urlaubsreise: Immer mehr Erwerbstätige kommen nur schlecht über die Runden. Gewerkschaften und Sozialverbände fordern mehr Wohngeld. Arm trotz Arbeit: In Deutschland können immer mehr Erwerbstätige kaum von ihrem Einkommen leben. Ende 2013 bezogen nach einer Auswertung des Statistischen Bundesamts rund 3,1 Millionen Erwerbstätige ein Einkommen unterhalb der Armutsschwelle. 

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Südwest-CDU will mit Guido Wolf den Machtwechsel

Tritt für die Union gegen Ministerpräsident Kretschmann an: Guido Wolf ist CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2016. Foto: Bernd Weißbrod
Tritt für die Union gegen Ministerpräsident Kretschmann an: Guido Wolf ist CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2016. Foto: Bernd Weißbrod

Ulm (dpa) - Die baden-württembergische CDU hat wieder einen Hoffnungsträger: Guido Wolf soll die Partei 2016 an die Macht führen. Schafft er es, den beliebten Regierungschef Kretschmann abzulösen? Die Südwest-CDU will mit Guido Wolf an der Spitze die Regierungsmacht in Baden- Württemberg zurückerobern. Der Landesparteitag in Ulm wählte ihn mit 93,8 Prozent zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2016. Der bisherige Landtagspräsident ist damit Herausforderer von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). 2011 hatte die CDU nach 58 Regierungsjahren die Macht an Grün-Rot abgeben müssen.

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Griechenland steht vor entscheidenden Wahlen

Anhänger der radikalen Linken (Syriza). Viele Opfer der Krise setzen große Hoffnungen in das linke Bündnis. Foto: Yannis Kolesidis
Anhänger der radikalen Linken (Syriza). Viele Opfer der Krise setzen große Hoffnungen in das linke Bündnis. Foto: Yannis Kolesidis

Europa blickt gespannt nach Griechenland: Knapp zehn Millionen Wahlberechtigte entscheiden dort am Sonntag über die neue Zusammensetzung des Parlaments und einen möglichen Sieg der Linkspartei Syriza. Die Wahl gilt als richtungsweisend für die künftige Spar- und Sozialpolitik des hoch verschuldeten Landes. In letzten Umfragen konnte die Linkspartei von Alexis Tsipras ihren Vorsprung weiter ausbauen. In einer am Samstag veröffentlichten Umfrage lag Syriza sieben Prozentpunkte vor der konservativen Nea Dimokratia von Ministerpräsident Antonis Samaras.


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Zweite Metall-Tarifrunde erwartet Arbeitgeber-Angebot

Die IG Metall fordert für die Branche mit ihren 3,7 Millionen Beschäftigten unter anderem 5,5 Prozent mehr Gehalt. Foto: Sebastian Kahnert
Die IG Metall fordert für die Branche mit ihren 3,7 Millionen Beschäftigten unter anderem 5,5 Prozent mehr Gehalt. Foto: Sebastian Kahnert

Am Montag wird die Metallbranche ihre Augenmerk auf Ludwigsburg bei Stuttgart richten. Die spannende Frage ist, ob die Arbeitgeber der Gewerkschaft einen ersten Lösungsvorschlag präsentieren. Die IG Metall geht in der Erwartung eines ersten Angebots der Arbeitgeber am Montag in die zweite Tarifrunde in Ludwigsburg. Die Gewerkschaft hatte den Verband aufgerufen, kurz vor Ablauf der Friedenspflicht am 28. Januar eine Offerte auf den Verhandlungstisch zu legen.

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Behörde: 52 deutsche Medikamente vorerst besser nicht zulassen

52 Medikamente in Deutschland sollten nach einer Empfehlung der Europäischen Zulassungsbehörde für Arzneimittel vorerst nicht verschrieben und verkauft werden. Foto: Matthias Hiekel/Symbolbild
52 Medikamente in Deutschland sollten nach einer Empfehlung der Europäischen Zulassungsbehörde für Arzneimittel vorerst nicht verschrieben und verkauft werden. Foto: Matthias Hiekel/Symbolbild

52 Medikamente in Deutschland sollten einer Empfehlung der Europäischen Zulassungsbehörde für Arzneimittel (EMA) zufolge vorerst nicht verschrieben und verkauft werden. Grund seien die möglichen Mängel bei den Zulassungsstudien, teilte die EMA in London mit. Europaweit sind ungefähr 700 Zulassungen betroffen. Ausnahmen sollen demnach für Arzneimittel gemacht werden, die lebensnotwendig für die Patienten sind, weil keine Alternativen verfügbar sind. Es gebe mit Blick auf die Studien keinen Hinweis auf Gesundheitsgefahren oder Unwirksamkeit der Medikamente.


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DHB feiert Gruppensieg - WM-Achtelfinale gegen Ägypten

Deutschland bleibt weiter ungeschlagen bei der WM. Foto: Guillaume Horcajuelo
Deutschland bleibt weiter ungeschlagen bei der WM. Foto: Guillaume Horcajuelo

Dagur Sigurdsson summte sich bei der deutschen Nationalhymne in Stimmung, vertraute im Spiel seiner zweiten Garde und verfolgte gelassen das Torfestival seine Spieler. Mit dem erwartet leicht herausgespielten 36:19 (18:8)-Schützenfest gegen Außenseiter Saudi-Arabien haben die deutschen Handballer in Doha die Vorrunde bei der WM in Katar beendet. Durch den vierten Sieg im fünften Spiel stürmte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) ungeschlagen als Erster ins Achtelfinale der WM.

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Alle deutschen Tennisprofis raus: Görges verpasst Viertelfinale

Julia Görges ist bei den Australian Open als letzte von anfangs 17 deutschen Tennisprofis ausgeschieden. Die 26-Jährige verlor gegen die an Nummer zehn gesetzte Jekaterina Makarowa 3:6, 2:6 und verpasste ihr erstes Viertelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier. Nach den US Open im vergangenen Jahr hat damit beim zweiten Grand Slam nacheinander kein deutscher Profi das Viertelfinale erreicht. Bei den Herren war gestern Benjamin Becker in Runde drei ausgeschieden, bei den Damen stand nur Görges im Achtelfinale. (DPA)

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Gabriel überraschend bei Diskussionsrunde mit Pegida-Anhängern

SPD-Parteichef Gabriel sucht den Dialog mit Anhängern der islamkritischen Pegida. Foto: Rainer Jensen/Archiv
SPD-Parteichef Gabriel sucht den Dialog mit Anhängern der islamkritischen Pegida. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Der SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel hat völlig überraschend an einer Diskussions-veranstaltung mit Pegida - Anhängern in Dresden teilgenommen. Zu der Gesprächsrunde hatte die Landeszentrale für politische Bildung eingeladen. Gabriel sagte, er sei als Privatmann gekommen um zuzuhören. An der Diskussion nahmen sowohl Anhänger als auch Gegner der islamkritischen Pegida teil. Nach der Veranstaltung, an der etwa 200 Menschen teilnahmen, diskutierte er etwa eine Stunde lang auch mit Anhängern der Pegida.

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Stift oder Block: Diebstahl im Job ist kein Kavaliersdelikt

Geklaut wird nach Einschätzung von Experten in fast jeder Firma - dabei ist Diebstahl am Arbeitsplatz kein Kavaliersdelikt und rechtfertigt eine fristlose Kündigung. Foto: Jens Büttner
Geklaut wird nach Einschätzung von Experten in fast jeder Firma - dabei ist Diebstahl am Arbeitsplatz kein Kavaliersdelikt und rechtfertigt eine fristlose Kündigung. Foto: Jens Büttner

Selbst eine mögliche fristlose Kündigung ist für manche Diebe keine Abschreckung: Mitarbeiter mit langen Fingern gibt es wohl in fast jeder Firma. Die Unternehmen können des Problems nur bedingt Herr werden. Ein bisschen Schwund ist ja immer, muss sich der Leiharbeiter im Daimler-Werk in Rastatt wohl gedacht haben. Gut zwei Jahre lang soll er regelmäßig Navigationsgeräte abgezweigt haben, die eigentlich für den Einbau in die Autos vorgesehen waren. Seine Frau soll derweil für ihn an der Pforte Schmiere gestanden und ihm eine Nachricht geschrieben haben, wenn die Luft rein war.


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Gebrauchte Lehrbücher für Studenten bei «knickknacks»

Hilfreiches Portal für Studenten mit kleinem Budget: Hier können sie Fachbücher gebraucht kaufen oder verkaufen. Foto: knickknacks.de
Hilfreiches Portal für Studenten mit kleinem Budget: Hier können sie Fachbücher gebraucht kaufen oder verkaufen. Foto: knickknacks.de

Fachliteratur ist oft teuer, vor allem während des Studiums. Das Online-Portal knickknacks.de vermittelt gebrauchte Fachbücher deutlich günstiger. Studenten haben viele Ausgaben: Neben Semestergebühren und Miete gehören Lehrbücher zu den größten Kostenfaktoren. 50 Euro oder mehr pro Buch sind keine Seltenheit. Wer die nächste Klausur überstehen möchte, investiert das Geld oft zähneknirschend - oder sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit, den Titel gebraucht zu erstehen.


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Betrunken aufs Fahrrad - Wo liegt die Grenze?

Betrunken Radfahren ist gefährlich. Foto: Holger Hollemann
Betrunken Radfahren ist gefährlich. Foto: Holger Hollemann

Wenn es zu einer feucht-fröhlichen Runde geht, schwingen sich viele aufs Fahrrad. Denn da liegt der Alkohol-Grenzwert höher als beim Auto. Experten ist das ein Dorn im Auge und fordern ein neues Limit. Doch ab wann wird es wirklich gefährlich? Angetrunkene Radfahrer schieben ihr Velo besser nach Hause. Dazu rät Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR). 

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Daimler-Betriebsrat droht Amtsenthebung wegen «Charlie Hebdo»-Kritik

Der Betriebsrat muss mit Amtsverlust rechnen. Foto: S. Kahnert/Archiv
Der Betriebsrat muss mit Amtsverlust rechnen. Foto: S. Kahnert/Archiv

Rastatt (dpa) - Einem Betriebsrat im Rastatter Daimler-Werk droht ein Amtsenthebungsverfahren wegen Äußerungen über den Anschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo». Sowohl Betriebsrat als auch IG Metall und Unternehmen wollen beim Arbeitsgericht Karlsruhe die Amtsenthebung des Betriebsrats beantragen. Das bestätigten alle drei Seiten am Freitag. Zuvor hatten örtliche Medien darüber berichtet. Der Mann habe mit Äußerungen auf seiner privaten Facebook-Seite wie «Jeder Mensch zahlt für seine Taten! 

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Kretschmann lädt zur dritten Online-Sprechstunde

Online-Sprechstunde: Am 29. Januar findet die Kretschmann statt. Foto: D. Naupold
Online-Sprechstunde: Am 29. Januar findet die Kretschmann statt. Foto: D. Naupold

Zum dritten Mal bekommen Baden-Württemberger die Chance, Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) auszufragen. Bei einer Online-Sprechstunde unter dem Motto «Sagen Sie mal, Herr Kretschmann...» will der Ministerpräsident am 29. Januar von 19.00 bis 20.00 Uhr Fragen beantworten, wie das Staatsministerium mitteilte. Fragen können an dem Tag von 16.00 Uhr an über ein Online-Formular auf der Internetseite www.baden-württemberg.de gestellt werden. 

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Größte Anti-Pegida-Demonstration im Südwesten - 20 000 Teilnehmer

20.000 Demonstranten protestieren gegen Pegida. Foto: Winfried Rothermel
20.000 Demonstranten protestieren gegen Pegida. Foto: Winfried Rothermel

Beim bisher größten Protest gegen die islamkritische Pegida-Bewegung in Baden-Württemberg sind am Freitag in Freiburg rund 20 000 Menschen auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben blieb die Veranstaltung friedlich, wenngleich die Zahl Demonstranten überraschend hoch war. Die Menschen demonstrierten gegen Rassismus und Islamfeindlichkeit. Das Motto lautete «Farbe bekennen». Organisiert wurde der Protest von einem 28-jährigen Freiburger. 

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Deutlich mehr Euro-Falschgeld in Deutschland und weltweit

In Deutschland und im Euroraum sind Geldfälscher so aktiv wie lange nicht. Foto: Boris Roessler
In Deutschland und im Euroraum sind Geldfälscher so aktiv wie lange nicht. Foto: Boris Roessler

Geldfälscher haben 2014 deutlich mehr Euro-Blüten in Umlauf gebracht als im Vorjahr. In Deutschland zogen Banken, Handel und Polizei rund 63 000 falsche Euro-Banknoten aus dem Verkehr und damit 63 Prozent mehr als 2013, wie die Bundesbank mitteilte. «Das Falschgeldaufkommen ist deutlich gestiegen - aber auf einem niedrigen Niveau», sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Erstmals versuchten sich Fälscher auch am neuen Zehn-Euro-Schein, den Europas Notenbanken erst seit dem 23. September ausgeben.


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Bahn-Tarifverhandlung: Keine Einigung mit EVG auf Einmalzahlung

Bei der Bahn kommen die Tarifverhandlungen mit zwei konkurrierenden Gewerkschaften nicht voran. Foto: Rainer Jensen/Archiv
Bei der Bahn kommen die Tarifverhandlungen mit zwei konkurrierenden Gewerkschaften nicht voran. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Bei den Tarifverhandlungen der Deutschen Bahn ist die Gefahr weiterer Streiks nicht gebannt. Auch in der sechsten Verhandlungsrunde konnten sich der Konzern und die Gewerkschaft EVG am Freitag in Frankfurt nicht auf eine Teillösung für das längst abgelaufene Tarifjahr 2014 einigen. Die Bahn sei weiterhin nicht bereit, alle Beschäftigten gleich zu behandeln, erklärte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba. «Der Dienstleistungsbereich soll nach wie vor weniger bekommen als alle anderen, eine Spaltung der Eisenbahnerfamilie wird die EVG jedoch nicht zulassen.»


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Deutlich mehr Kirchenaustritte wegen neuer Steuerregelung

Die Kirchen verlieren wieder deutlich mehr Mitglieder. Foto: Roland Weihrauch/Archiv
Die Kirchen verlieren wieder deutlich mehr Mitglieder. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben 2014 deutlich mehr Mitglieder verloren als zuletzt. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in katholischen Bistümern, evangelischen Landeskirchen und Behörden. Demnach muss die katholische Kirche damit rechnen, dass der Aderlass noch größer war als im Rekordjahr 2010 nach Bekanntwerden des Missbrauchsskandals. Bei den Protestanten sieht es ähnlich dramatisch aus, dort verdoppelten sich die Austrittszahlen teils.


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Südwest-CDU kürt Guido Wolf zum Spitzenkandidaten

Guido Wolf wird CDU-Spitzenkandidat für die baden-württembergische Landtagswahl 2016. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Guido Wolf wird CDU-Spitzenkandidat für die baden-württembergische Landtagswahl 2016. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Rund 14 Monate vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg kürt die Südwest-CDU heute den bisherigen Landtagspräsidenten Guido Wolf zu ihrem Spitzenkandidaten. Der 53-Jährige wird den grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann herausfordern. Nach dem Machtverlust an Grün-Rot 2011 soll Wolf die CDU bei der Wahl im März 2016 wieder zurück an die Regierung führen. Zum Landesparteitag in Ulm werden rund 380 Delegierte und mehr als 300 Gäste erwartet. 

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Finanzmärkte eilen nach EZB-Geldwelle von Rekord zu Rekord

Mario Draghi (r), Präsident der EZB, und sein Stellvertreter Vitor Constancio verlassen die EZB-Pressekonferenz in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert
Mario Draghi (r), Präsident der EZB, und sein Stellvertreter Vitor Constancio verlassen die EZB-Pressekonferenz in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert

Die Anleger feiern immer noch die angekündigte neue Geldflut der EZB. Zugleich hält die Debatte um den Nutzen und die Gefahren des historischen Schrittes an. Kritik kommt weiter vor allem aus Deutschland, wo auch am lautesten weitere Reformen in den Euroländern angemahnt werden. Der deutsche Börsen-Leitindex Dax riss am Freitag gleich mehrere runde Rekordmarken: 10 500, 10 600, 10 700 Punkte. Auch andere Börsen zogen kräftig an. Am Ende lag der Dax mit gut zwei Prozent im Plus bei 10 649,58 Punkten.


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Becker als letzter Deutscher in Australien raus

Benjamin Becker war die Enttäuschung anzusehen. Foto: Lukas Coch
Benjamin Becker war die Enttäuschung anzusehen. Foto: Lukas Coch

Benjamin Becker ist bei den Australian Open in Melbourne als letzter von anfangs acht deutschen Tennis-Herren ausgeschieden. Der 33 Jahre alte Mettlacher war zwei Tage nach seinem Fünf-Satz-Sieg gegen den Australier Lleyton Hewitt gegen den an Nummer acht gesetzten Milos Raonic aus Kanada chancenlos. Nach 1:41 Stunden verlor Becker in drei Sätzen 4:6, 3:6, 3:6. «Es ist natürlich enttäuschend, so glatt zu verlieren. Ich hab's probiert und habe es gar nicht so schlecht gemacht. 

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Südwestrundfunk verlässt letzten Platz unter den «Dritten»

Der SWR verbessert seine Position unter den «Dritten». Foto: F. Kraufmann/Archiv
Der SWR verbessert seine Position unter den «Dritten». Foto: F. Kraufmann/Archiv

Der Südwestrundfunk (SWR) ist bei der Zuschauer-Akzeptanz die Rote Laterne unten den dritten Programmen los. Mit einem Marktanteil von durchschnittlich 6,7 Prozent sei man im vergangenen Jahr vom letzten auf den fünften Rang vorgerückt, wie Intendant Peter Boudgoust am Freitag in Stuttgart mitteilte. Hinter dem SWR liegen demnach inzwischen die «Dritten» vom Hessischen Rundfunk (HR) und vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). 

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Gefährliche Keime in Kieler Klinik - mehr als 19 Infizierte

Isolierzimmer für Patienten mit multiresistenten Keimen in einer Klinik. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv
Isolierzimmer für Patienten mit multiresistenten Keimen in einer Klinik. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Nach der Ausbreitung von gefährlichen Bakterien in der Kieler Uniklinik sind fünf schon zuvor schwer Erkrankte gestorben. Ob jeweils allein die Vorerkrankungen oder auch die multiresistenten Keime den Tod verursacht oder mitverursacht haben, sei eine offene Frage, sagte der Chef des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel, Prof. Jens Scholz, zu dem Ausbruch. Insgesamt infizierten sich mehr als 19 Patienten mit dem Erreger.


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Großer Asteroid rast an der Erde vorbei

Beim Asteroiden «2004 BL86» bleiben die Experten entspannt. Er soll an der Erde vorbeirasen. Nasa / Noaa Goes / Handout Foto: Nasa / Noaa Goes / Handout
Beim Asteroiden «2004 BL86» bleiben die Experten entspannt. Er soll an der Erde vorbeirasen. Nasa / Noaa Goes / Handout Foto: Nasa / Noaa Goes / Handout

Am kommenden Montag saust der Asteroid «2004 BL86» an der Erde vorbei - laut US-Raumfahrtagentur Nasa so nah wie kein anderer bisher registrierter Himmelskörper seiner Größe. Abwehr-Experten bleiben gelassen. «Bei «2004 BL86» besteht keine Gefahr, dass er die Erde trifft», sagt Gerhard Drolshagen, der bei der europäischen Weltraumagentur Esa in Noordwijk auf erdnahe Objekte spezialisiert ist. «Seine Bahn ist relativ gut bekannt.» Dem stimmt der Kleinplaneten-Fachmann Gerhard Lehmann von der Vereinigung der Sternfreunde im hessischen Heppenheim zu: «Der Asteroid ist viel zu weit weg».

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SWR plant «Tatort» zu Stuttgart 21

Die Stuttgarter «Tatort»-Kommissare Thorsten Lannert (Richy Müller, l) und Sebastian Bootz (Felix Klare). Foto: Franziska Kraufmann
Die Stuttgarter «Tatort»-Kommissare Thorsten Lannert (Richy Müller, l) und Sebastian Bootz (Felix Klare). Foto: Franziska Kraufmann

Stuttgart 21 wird Thema im «Tatort»: Die Stuttgarter Kommissare in der ARD-Krimireihe, Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare), ermitteln im Frühsommer vor dem Hintergrund des umstrittenen Milliardenprojekts der Bahn. Stuttgart solle nicht nur als Kulisse für den «Tatort» dienen, kündigte SWR-Fernsehdirektor Christoph Hauser am Freitag in Stuttgart an. Auch die großen Themen der Stadt sollten stärker in die Serie integriert werden. 

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Warnstreiks an Flughäfen in Hamburg und Stuttgart

Der Warnstreik in Stuttgart hat um 3.00 Uhr begonnen. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Der Warnstreik in Stuttgart hat um 3.00 Uhr begonnen. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Flug-Passagiere in Stuttgart und Hamburg müssen sich heute auf längere Wartezeiten einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat an beiden Airports zu Warnstreiks aufgerufen. Während der Warnstreik in Stuttgart um 3.00 Uhr beginnen und bis 14.00 Uhr dauern soll, will das Sicherheits-personal in Hamburg die Arbeit von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr niederlegen. Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen für das Sicherheitsgewerbe in den beiden Ländern. 

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EZB kauft Staatsanleihen: Billion für Konjunktur und Inflation

Die Europäische Zentralbank will sich mit milliardenschweren Staatsanleihenkäufen gegen einen drohenden Preisverfall im Euroraum stemmen. Foto: Boris Roessler
Die Europäische Zentralbank will sich mit milliardenschweren Staatsanleihenkäufen gegen einen drohenden Preisverfall im Euroraum stemmen. Foto: Boris Roessler

Mit einer Geldflut von mehr als einer Billion Euro will die EZB die Konjunktur im Euroraum anschieben. Sie will dazu von März 2015 bis zum September 2016 jeden Monat Staats- und Unternehmensanleihen im Gesamtwert von 60 Milliarden Euro kaufen. Das kündigte Notenbank-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt an. Der Italiener sorgte damit an der Börse für eine neuerliche Kaufwelle. Kritiker vor allem in Deutschland erneuerten ihre Befürchtung, dass auch dieser Schritt der EZB wirkungslos verpuffen könnte.


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Mehr als 100 000 Bankkunden fordern Kreditgebühren zurück

Zusätzlich zu den Zinsen eine Gebühr für den Kredit verlangen - das hat der Bundesgerichtshof den Banken im Mai untersagt. Foto: Jens Wolf
Zusätzlich zu den Zinsen eine Gebühr für den Kredit verlangen - das hat der Bundesgerichtshof den Banken im Mai untersagt. Foto: Jens Wolf

Zehntausende Kunden fordern von ihren Banken die Bearbeitungsgebühren für Verbraucherkredite zurück. Allein die privaten Banken schätzen, dass ihr Ombudsmann bis zum Jahreswechsel mehr als 100.000 Eingaben bekam. Auch bei Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken sind Tausende Fälle in der Schlichtung. Hinzu kommen die Fälle, in denen sich Kunden direkt mit ihrer Bank einigen konnten. Die Spitzenverbände bestätigten ent-sprechende Informationen der «Stuttgarter Zeitung». Keine Angaben gab es dazu, um wieviel Geld es geht. 

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VfB Stuttgart plant keine Verpflichtungen für Rückrunde

Dutt plant keine Verpflichtungen für Rückrunde. Foto: Daniel Maurer/Archiv
Dutt plant keine Verpflichtungen für Rückrunde. Foto: Daniel Maurer/Archiv

Der abstiegsbedrohte VfB Stuttgart plant keine Spielerverpflichtungen für die Rückrunde der Fußball-Bundesliga. Der neue Sportvorstand Robin Dutt erklärte am Donnerstag im Trainingslager im portugiesischen Lagos, er habe den Eindruck, «dass jene Spieler, die auf dem Markt sind, uns nicht weiterhelfen». Zu möglichen Verkäufen sagte Dutt nichts. Der Tabellen-15. VfB trifft im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause am 31. Januar auf Borussia Mönchengladbach. (DPA/LSW)

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Tod von Saudi-Arabiens König Abdullah beeinflusst Ölpreise

Der Tod von Saudi-Arabiens König Abdullah hat auch Folgen auf dem hochsensiblen Ölmarkt. Foto: Ahmad Yusni/Archiv
Der Tod von Saudi-Arabiens König Abdullah hat auch Folgen auf dem hochsensiblen Ölmarkt. Foto: Ahmad Yusni/Archiv

Der Tod von Saudi-Arabiens König Abdullah hat auch Folgen auf dem hochsensiblen Ölmarkt. Die Ölpreise stiegen am Freitag: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete im frühen Handel 49,44 Dollar und damit 92 Cent oder fast zwei Prozent mehr als am Donnerstagabend. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 85 Cent auf 47,16 Dollar zu. In einer ersten Reaktion auf den Tod Abdullahs waren die Ölpreise noch etwas deutlicher geklettert.


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Das sind die neuen Funktionen von Windows 10

Holografie, Sprachsteuerung und ein neuer Browser: Mit Windows 10 wagt Microsoft den großen Sprung nach vorne. Foto: Microsoft
Holografie, Sprachsteuerung und ein neuer Browser: Mit Windows 10 wagt Microsoft den großen Sprung nach vorne. Foto: Microsoft

Mit Windows 10 will Microsoft ein neues Kapitel in der Geschichte seines Betriebssystems aufschlagen. Nutzern bringt das viele neue Funktionen, zum Beispiel die Sprachsteuerung Cortana. Die 7 wichtigsten Neuerung im Überblick. Microsofts neues Betriebssystem Windows 10 wird noch in diesem Jahr als kostenloses Update veröffentlicht. Nach Angaben von Windows-Chef Terry Myerson sollen Nutzer von Windows 7 und 8 im ersten Jahr nach Erscheinen gratis auf das neue System umsteigen können. 

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Coole Cruiser, starke Sportler: Neue Motorräder für 2015

Erstarktes Superbike: Der Motor der modernisierten Aprilia RSV4 RR leistet 148 kW/201 PS. Foto: Aprilia
Erstarktes Superbike: Der Motor der modernisierten Aprilia RSV4 RR leistet 148 kW/201 PS. Foto: Aprilia

Sie sind mehr der lässige Typ? Einer, der sonntags mit einem chromblitzenden Cruiser über Landstraßen schippert? Oder gehören Sie zur flotten Fraktion mit Faible für Superbikes? Wie dem auch sei: An Motorradneuheiten aller Spielarten mangelt es nicht. Nach und nach trudeln jetzt zig modernisierte und teils brandneue Motorradmodelle für die kommende Saison bei den Händlern ein. Von hübschen Retro-Bikes bis hin zu supersportlichen Maschinen mit über 200 Pferdestärken ist alles dabei. Ein Überblick:


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Schmid: Wohnungsmangel im Südwesten gemeinsam bekämpfen

Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD). Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD). Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid (SPD) will sich mit Kommunen und Wohnungswirtschaft zusammentun, um noch mehr bezahlbare Wohnungen zu schaffen. «Wohnungsmangel können Bund, Land, Kommunen und die Wohnungswirtschaft nur gemeinsam beseitigen», sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in Stuttgart. In vielen Bereichen des Landes sei der Wohnungsmarkt angespannt - nicht nur in Groß- und Universitätsstädten. 

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Heidelberg hat weiter das beliebteste Schloss im Südwesten

Das Schloss Heidelberg ist das beliebteste im Südwesten. Foto: U. Anspach/Archiv
Das Schloss Heidelberg ist das beliebteste im Südwesten. Foto: U. Anspach/Archiv


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AOK-Chef erwartet «deutliche» Beitragssteigerungen

Der AOK-Landeschef Christopher Hermann. Foto: Inga Kjer/Archiv
Der AOK-Landeschef Christopher Hermann. Foto: Inga Kjer/Archiv

Der Chef der AOK Baden-Württemberg, Christopher Hermann, erwartet in den kommenden Jahren Beitragserhöhungen. «Im Schnitt wird der Zusatzbeitrag 2016 schon über 1,0 Prozent liegen. 2017 werden deutliche Steigerungen folgen, weil dann die Reserven der meisten Krankenkassen aufgebraucht sind», sagte er der «Stuttgarter Zeitung» (Freitag). Die AOK Baden-Württemberg ist mit rund 3,9 Millionen Versicherten die größte gesetzliche Kasse im Südwesten.


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Bericht: Stuttgarter S-Bahnen so verspätet wie nie

Die S-Bahnen im Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) sind laut einem Zeitungsbericht im vergangenen Jahr so unpünktlich wie nie gewesen. Im Tagesdurchschnitt seien nur noch 85,8 Prozent der Züge weniger als drei Minuten verspätet gefahren, berichten die «Stuttgarter Nachrichten» (Freitag). 95,6 Prozent hätten weniger als sechs Minuten Verspätung gehabt. In der Hauptverkehrszeit sei sogar jede vierte S-Bahn bis zu drei und etwa jede zehnte Bahn bis zu sechs Minuten hinter dem Fahrplan hergefahren. Das VVS-Gebiet umfasst etwas mehr als 3000 Quadratkilometer Fläche und 2,4 Millionen Einwohner. Anders im Fernverkehr: Laut einer am Wochenende veröffentlichten Statistik war 2014 fast jeder vierte Fernzug der Deutschen Bahn unpünktlich. 

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Bahn-Tarifverhandlung unter Streikdrohung der EVG

Die Bahn verfolgt das Ziel, mit den konkurrierenden Gewerkschaften jeweils deckungsgleiche Abschlüsse hinzubekommen. Foto: Rainer Jensen/Archiv
Die Bahn verfolgt das Ziel, mit den konkurrierenden Gewerkschaften jeweils deckungsgleiche Abschlüsse hinzubekommen. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Unter hohem Druck steht heute die Tarifverhandlung zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft EVG in Frankfurt. Die Gewerkschaft hat mit Streiks für den Fall gedroht, dass es nicht zu einer Teileinigung über die Einmalzahlungen für das Tarifjahr 2014 kommt. Das bisherige Angebot der Bahn sei deutlich zu niedrig. Die Bahn will höhere Zahlungen als an die Mitglieder der konkurrierenden Lokführergewerkschaft GDL aber verhindern. (DPA)

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Karriere-Netzwerk Xing kauft Job-Suchmaschine

Im vergangenen Herbst hatte Xing einen eigenen Online-Stellenmarkt gestartet. Foto: Tobias Hase/Archiv
Im vergangenen Herbst hatte Xing einen eigenen Online-Stellenmarkt gestartet. Foto: Tobias Hase/Archiv

Das Karriere-Netzwerk Xing hat sich eine Job-Suchmaschine zugelegt. Das Hamburger Unternehmen aus dem Burda-Medienkonzern zahlt für den Betreiber von Jobbörse.com zunächst rund 6,3 Millionen Euro. Beim Erreichen bestimmter Ziele können bis zu 2,4 Millionen Euro im Jahr 2017 zum Kaufpreis dazukommen, wie Xing mitteilte. Bei Jobbörse.com seien über 2,5 Millionen Stellenanzeigen erreichbar, hieß es. Zudem sichere sich Xing die Suchtechnologie des Unternehmens. (DPA)

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Hart erkämpft: DHB-Team ungeschlagen ins WM-Achtelfinale

Die deutschen Handballer feiern den Sieg über Argentinien und den Einzug ins Achtelfinale. Foto: Robert Ghement
Die deutschen Handballer feiern den Sieg über Argentinien und den Einzug ins Achtelfinale. Foto: Robert Ghement

Mit einem hart erkämpften Sieg sind die deutschen Handballer bei der WM in Katar ungeschlagen ins Achtelfinale gestürmt. Einen Spieltag vor Abschluss der Vorrunde erkämpfte sich das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson in Doha gegen Argentinien einen 28:23 (13:14)-Arbeitssieg. Beim siebten Treffer von Patrick Groetzki zum Endstand ballte der Coach aus Island siegesgewiss die Faust, nachdem sein Team zuvor vor rund 3750 Zuschauern in der Lusail Multipurpose Hall durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen war. 

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Bizarre Welt: «Rosetta» liefert Details über Komet «Tschuri»

700 Meter hohe Klippen, Staubdünen, Geröllhalden und ein langer Riss am Hals: «Tschuris» Oberfläche bietet immer neue Überraschungen. Foto: ESA/ATG medialab
700 Meter hohe Klippen, Staubdünen, Geröllhalden und ein langer Riss am Hals: «Tschuris» Oberfläche bietet immer neue Überraschungen. Foto: ESA/ATG medialab

Schroffe Klippen, Staubfontänen und tiefe Löcher mit «Gänsehaut»: Der Komet «Tschuri» hat sich auf den detailreichen Bildern der europäischen Raumsonde «Rosetta» als vielfältige, bizarre Welt entpuppt. In einer Artikelserie im US-Fachjournal «Science» fassen internationale Forscherteams die Beobachtungen der ersten Monate zusammen. «Wir beobachten einen erwachenden Kometen», erläutert Holger Sierks vom Göttinger Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, einer der leitenden Wissenschaftler der Auswertung.

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Urteil: Mieter dürfen im Stehen pinkeln

Jetzt auch richterlich geklärt: Männer dürfen im Stehen pinkeln. Foto: Ole Spata
Jetzt auch richterlich geklärt: Männer dürfen im Stehen pinkeln. Foto: Ole Spata

Mieter dürfen auf der Toilette ihrer Wohnung im Stehen pinkeln. Dies gehöre zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Mietwohnung, entschied das Düsseldorfer Amtsgericht. Das Gericht gab damit einem Mieter Recht, der auf Auszahlung von 3000 Euro Mietkaution geklagt hatte. Der Hausbesitzer wollte 1900 Euro einbehalten, weil der Marmorboden der Toilette durch Urinspritzer abgestumpft war. Ein Fachmann hatte die Urinspritzer als Ursache ausgemacht. Dies sei nachvollziehbar und glaubwürdig, befand Richter Stefan Hank. 

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2,45 Milliarden Euro Umsatz: Bundesliga boomt weiter

Christian Seifert verkündete die Rekordzahlen. Foto: Frank Rumpenhorst
Christian Seifert verkündete die Rekordzahlen. Foto: Frank Rumpenhorst

Die Fußball-Bundesliga boomt weiter. Noch vor dem WM-Erfolg von Brasilien hat die Liga in der Saison 2013/14 mit 2,45 Milliarden Euro zum zehnten Mal hintereinander einen Rekordumsatz geschrieben. «Wir sind das einzige Land in Europa, wo sich die Nationalmannschaft und die Liga parallel entwickeln», sagte Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL), bei der Präsentation des «Bundesliga-Reports» in Frankfurt/Main voller Stolz. Er verspricht sich weitere Steigerungsraten.


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Massiver Jobabbau bei Ebay

Ebay plant, 2400 Stellen zu kürzen. Foto: Maurizio Gambarini
Ebay plant, 2400 Stellen zu kürzen. Foto: Maurizio Gambarini

Der Online-Handelsriese Ebay wird in diesem Jahr in seine Einzelteile zerlegt - doch vorher sollen noch Tausende Jobs gestrichen werden. Der Konzern teilte am Mittwoch mit, 2400 Stellen zu kürzen, das entspricht etwa sieben Prozent der Belegschaft. Der Personalabbau betrifft alle Geschäftsfelder. Neben der Bezahltochter PayPal könnte auch die Sparte Enterprises abgespalten werden. «Unsere Pläne, Ebay und PayPal im zweiten Halbjahr 2015 in unabhängige Unternehmen aufzuteilen, sind auf Kurs und wir sind zuversichtlich, dass dies der richtige strategische Weg für beide Firmen ist», sagte Konzernchef John Donahoe. 

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Urteil: Auch in der Probezeit gilt nur Pendlerpauschale

Egal wie man zur Arbeit kommt: Die Pendlerpauschale beträgt 30 Cent pro Kilometer. Damit müssen sich auch Arbeitnehmer in der Probezeit zufriedengeben. Foto: Oliver Berg
Egal wie man zur Arbeit kommt: Die Pendlerpauschale beträgt 30 Cent pro Kilometer. Damit müssen sich auch Arbeitnehmer in der Probezeit zufriedengeben. Foto: Oliver Berg

Gilt die Probezeit als Argument, um mehr Fahrtkosten zur Arbeit von der Steuer abzusetzen als lediglich die Pendlerpauschale? Darüber hatte der Bundesfinanzhof zu entscheiden. Er lehnte die Klage eines Arbeitnehmers ab. Arbeitnehmer können die Fahrtkosten zur Arbeit nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs auch während der Probezeit nur mit der Pendlerpauschale in ihrer Steuererklärung ansetzen. Die tatsächlichen Kosten für die Fahrten zwischen Wohnsitz und Arbeitsstätte, die zum Teil höher sind als die Entfernungspauschale in Höhe von 30 Cent pro Kilometer, können nicht geltend gemacht werden.

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«123456» und «password» - Die schlimmsten Passwörter 2014

«Qwertz» ist eines der schlechtesten und unsichersten Passwörter, welche man sich zum Schutz seiner Daten aussuchen kann. Foto: Franziska Gabbert
«Qwertz» ist eines der schlechtesten und unsichersten Passwörter, welche man sich zum Schutz seiner Daten aussuchen kann. Foto: Franziska Gabbert

Ja, es ist schon ein Kreuz mit diesen Passwörtern. Doch wer seine Daten gut schützen will, sollte einige Tipps beachten. Die Spitzenreiter der jährlichen SplashData-Liste der schlechtesten Passwörter dienen als abschreckende Beispiele. Trotz ständiger Warnungen und Sicherheitslücken, bei denen komplette Nutzerdatensätze geknackt und im Netz veröffentlicht werden - schlechte Passwörter halten eisern durch. Das geht aus der jährlichen Liste der schlimmsten Passwörter hervor, die das Sicherheitsunternehmen SplashData veröffentlicht hat.


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Südwestmetall warnt vor Produktionsverlagerung bei hohem Abschluss

Der Vorsitzende des Verbandes Südwestmetall, Stefan Wolf. Foto: Marijan Murat
Der Vorsitzende des Verbandes Südwestmetall, Stefan Wolf. Foto: Marijan Murat

Die Metall-Arbeitgeber haben vor einer verstärkten Verlagerung von Produktion ins Ausland im Fall eines hohen Lohnabschlusses in der Metall- und Elektroindustrie gewarnt. «Wenn der Trend sich fortsetzt, kriegen wir in Deutschland ein richtiges Problem», sagte Südwestmetall-Chef Stefan Wolf am Mittwoch in Stuttgart. Dies werde auch Folgen für die Beschäftigung haben, die nach einer Umfrage des Verbandes bereits 30 Prozent der Betriebe im kommenden Halbjahr herunterfahren wollen.

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Bosch steigt in Projekt zur Zweitverwertung von E-Auto-Batterien ein

Bosch Logo in Stuttgart. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Bosch Logo in Stuttgart. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Der Technikkonzern Bosch steigt in ein Projekt von BMW und Vattenfall zur Zweitverwertung von E-Auto-Batterien. BMW und Vattenfall erforschen seit gut anderthalb Jahren, wie ausgediente Batterien weiterverwendet werden können. Nun hilft Bosch, in Hamburg auf dem Gelände von Vattenfall einen großen Stromspeicher zusammenzuschalten, wie der Stuttgarter Konzern am Mittwoch mitteilte. Darüber, wieviel Geld Bosch dafür in die Hand nimmt, machte der Konzern keine Angaben.


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Antiquariatsmesse in Ludwigsburg startet mit Preisverleihung

Antiquariatsmesse «Antiquaria» in Ludwigsburg. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Antiquariatsmesse «Antiquaria» in Ludwigsburg. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Mit der Verleihung des Antiquaria-Preises für Buchkultur startet die Messe Antiquaria heute in Ludwigsburg. Er geht in diesem Jahr an den Berliner Literaturprofessor Lothar Müller (Jahrgang 1954). Der Publizist erhalte die mit 8000 Euro dotierte Auszeichnung für seinen «klugen und engagierten» Journalismus, hieß es. 53 europäische Antiquare haben sich zu der dreitägigen Veranstaltung angemeldet. Die Schwestermesse in Stuttgart beginnt erst am Freitag. 

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Guido Wolf will eigenständiges Wirtschaftsressort - Arbeitgeber dafür

Guido Wolf, designierter Spitzenkandidat der CDU. Foto: Daniel Naupold/Archiv
Guido Wolf, designierter Spitzenkandidat der CDU. Foto: Daniel Naupold/Archiv

CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf will bei einem Regierungswechsel wieder ein eigenes Wirtschaftsministerium schaffen - und erhält dafür Applaus von den Arbeitgebern. Der Präsident der Arbeitgeberverbände im Land, Stefan Wolf, hält den Vorschlag für «absolut richtig». Die Bedeutung der Wirtschaft sei so hoch, dass sie ein eigenes Ministerium verlange. Dies habe sich über Jahre bewährt, sagte der Südwestmetall-Vorsitzende am Mittwoch in Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur. Auch BWIHK-Präsident Peter Kulitz sagte: 

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Einigung über Pilotengehälter bei Lufthansa-Tochter Eurowings

Die rund 300 Piloten der Lufthansa-Billigtochter Eurowings bekommen mehr Geld. Foto: Deutsche Lufthansa
Die rund 300 Piloten der Lufthansa-Billigtochter Eurowings bekommen mehr Geld. Foto: Deutsche Lufthansa

Ungeachtet des heftigen Arbeitskampfes mit den eigenen Piloten hat Lufthansa für die Billigtochter Eurowings einen langfristigen Tarifabschluss unter Dach und Fach gebracht. Sie einigte sich mit der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit, die beim Mutterkonzern 2014 zehn Streikwellen organisiert hat, auf einen Vertrag mit fünf Jahren Laufzeit. Die rund 300 Eurowings-Piloten sollen danach in diesem Jahr 2,5 Prozent mehr Geld bekommen und in den Folgejahren jeweils mindestens zwei Prozent mehr Geld erhalten, wie Lufthansa am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.


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Bahn plant Fernbus-Offensive

Bahnchef Rüdiger Grube sagte, die Konkurrenz durch Fernbusse habe das DB-Ergebnis 2014 mit rund 120 Millionen Euro belastet. Foto: Rainer Jensen
Bahnchef Rüdiger Grube sagte, die Konkurrenz durch Fernbusse habe das DB-Ergebnis 2014 mit rund 120 Millionen Euro belastet. Foto: Rainer Jensen

Die Deutsche Bahn will im März ein neues Konzept für den Fernverkehr vorstellen und bereits im Vorfeld eine neue Strategie für die Verstärkung der eigenen Fernbusflotte präsentieren. Eine neues Konzept für den gesamten Fernverkehr werde dem Aufsichtsrat am 18. März vorgelegt und dann öffentlich gemacht, sagte Vorstandschef Rüdiger Grube in Berlin. «Wir werden mit dem Fernverkehr in die Offensive gehen, an die Fahrgastrekorde der vergangenen Jahre anknüpfen und sie sogar übertreffen», fügte er hinzu.


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BGH stärkt Mieterrechte beim Verkauf der Wohnung

Mieter haben ein gesetzliches Vorkaufsrecht, wenn ihre Wohnung an Dritte verkauft wird. Foto: Daniel Bockwoldt/Symbolbild
Mieter haben ein gesetzliches Vorkaufsrecht, wenn ihre Wohnung an Dritte verkauft wird. Foto: Daniel Bockwoldt/Symbolbild

Karlsruhe (dpa) - Sind Mieter beim Verkauf ihrer Wohnung übergangen worden, können sie Schadenersatz verlangen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch ent-schieden. Die Karlsruher Richter gaben damit im Grundsatz einer Hamburger Mieterin recht. Sie möchte Schadenersatz in Höhe von 79 428 Euro. Die Klägerin macht geltend, beim Verkauf ihrer Wohnung 2011 nicht die Gelegenheit bekommen zu haben, diese selbst zu erwerben. (Az.: VIII ZR 51/14)


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Studie: Schmerzen verbessern das Gedächtnis

Das Modell von einem menschlichen Gehirn. Foto: Armin Weigel
Das Modell von einem menschlichen Gehirn. Foto: Armin Weigel

Angst vor Schmerzen kann schwache Erinnerungen rückwirkend verstärken. Das konnten US-amerikanische Forscher in einem Experiment mit leichten Stromstößen nachweisen. Sie zeigten, wie scheinbar belanglose Informationen sich ins Gedächtnis einprägen, wenn sie durch ein darauffolgendes, bewegendes Ereignis Bedeutung erlangen. Die Studie ist im Fachjournal «Nature» veröffentlicht. Fast ununterbrochen prasseln Eindrücke und Informationen auf uns ein - das meiste davon ist nicht weiter bedeutsam und wird nur schwach abgespeichert. 

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Zuwanderung lässt Bevölkerung auf über 81 Millionen steigen

Die Zahl der Einwanderer machte sowohl 2013 als auch 2014 einen Sprung nach oben. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Die Zahl der Einwanderer machte sowohl 2013 als auch 2014 einen Sprung nach oben. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Berlin (dpa) - Die Zuwanderung nach Deutschland ist auf dem höchsten Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten. Die Zahl der Einwanderer machte sowohl 2013 als auch 2014 einen Sprung nach oben. Das ergibt sich aus dem Migrationsbericht 2013, den Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) vorstellte, und aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Nach vorläufigen Schätzungen der Statistiker kamen 2014 mindestens 470 000 Menschen mehr nach Deutschland als weggingen. So einen hohen Wert hatte es zuletzt Anfang der 90er Jahre gegeben.


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Investment in Gold - Wann die Anlageform sich lohnt

Ein Investment in Gold ist riskanter als viele denken. Sinkt der Preis, müssen Anleger unter Umständen einen Verlust hinnehmen. Foto: Andrea Warnecke
Ein Investment in Gold ist riskanter als viele denken. Sinkt der Preis, müssen Anleger unter Umständen einen Verlust hinnehmen. Foto: Andrea Warnecke

In Zeiten von Mini-Zinsen schauen sich viele nach Alternativen zum Sparbuch oder Festgeldkonto um. Manche liebäugeln damit, in Gold zu investieren. Doch das Edelmetall ist nicht jedermanns Sache. Gold hat bislang alle Krisen überstanden. Auch deswegen übt das Edelmetall eine große Faszination auf Anleger aus. Dabei droht unterzugehen, dass Gold eine riskante und spekulative Geldanlage ist - und längst nicht für jeden Sparer geeignet.


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Merkel stellt Korrekturen beim Mindestlohn in Aussicht

Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro in Deutschland: Regelungen und Ausnahmefälle. Foto: Archiv
Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro in Deutschland: Regelungen und Ausnahmefälle. Foto: Archiv

Drei Wochen nach dem Start des gesetzlichen Mindestlohns hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Änderungen für weniger Bürokratie in Aussicht gestellt. «Denn wir wollen kleineren Unternehmen das Leben nicht zu einer dauerhaften bürokratischen Herausforderung machen», sagte sie beim Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbands in ihrem Wahlkreis in Greifswald. Der Parlamentskreis Mittelstand (PKM) der Unionsfraktion will der Fraktion schon am 3. Februar einen Antrag zur Abstimmung stellen, der Dokumentationspflichten für Firmen abschwächen soll. 

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Gegendemonstranten übertrumpfen Legida

Zur Großdemonstration des Legida-Bündnisses und etlichen Gegenaktionen erwartet Leipzig tausende Teilnehmer. Foto: Hendrik Schmidt
Zur Großdemonstration des Legida-Bündnisses und etlichen Gegenaktionen erwartet Leipzig tausende Teilnehmer. Foto: Hendrik Schmidt

Dem islamkritischen Legida-Bündnis ist es nicht gelungen, für eine Großdemonstration in Leipzig wie erhofft einige Zehntausend Teilnehmer zu mobilisieren. Zu der Kundgebung auf dem zentralen Augustusplatz mit anschließendem Aufzug über einen Teil des Innenstadtrings versammelten sich am Mittwochabend nach Angaben der Stadt 15 000 Legida-Anhänger. 20 000 Menschen demonstrierten dagegen. Fast zeitgleich trat Lutz Bachmann, Mitgründer und Chef der «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» (Pegida), von seinen Ämtern zurück - gegen ihn wird wegen Volksverhetzung ermittelt. 

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Microsoft-Chef: Nutzer sollen Windows 10 lieben

Mit Windows 10 will Microsoft einen kompletten Neustart hinlegen. Foto: Ole Spata
Mit Windows 10 will Microsoft einen kompletten Neustart hinlegen. Foto: Ole Spata

Microsoft will mit Windows 10 ein neues Kapitel in der Geschichte seines Betriebssystems aufschlagen. «Wir wollen, dass Windows 10 das meistgeliebte Windows aller Zeiten wird», sagte Microsoft-Chef Satya Nadella. Nutzer sollten es nicht nur benötigen, sondern auch lieben. Am Mittwoch zeigte der Konzern neue Details des Systems, das in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Windows 10 sei für eine Welt gemacht, in der alles miteinander verbunden ist, sagte Nadella. Windows 10 soll erstmals über alle Geräteklassen hinweg vom PC bis zum Smartphone eine einheitliche Plattform bieten.


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Neuer Vogelgrippe-Fall: H5N8-Virus bei Huhn nachgewiesen

Ein neuer Vogelgrippe-Fall mit dem hochansteckenden Erreger H5N8 bereitet den Behörden in Mecklenburg-Vorpommern Sorge. Foto: Arne Dedert/Symbol
Ein neuer Vogelgrippe-Fall mit dem hochansteckenden Erreger H5N8 bereitet den Behörden in Mecklenburg-Vorpommern Sorge. Foto: Arne Dedert/Symbol

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es einen weiteren Vogelgrippe-Fall mit dem hochansteckenden Erreger H5N8. «Das Virus wurde bei einem toten Huhn in einem Tiergehege im Anklamer Stadtpark nachgewiesen», erklärte der Amtstierarzt des Kreises Vorpommern-Greifswald, Holger Vogel. Am Vormittag wurden alle Enten, Hühner und Gänse des Geflügelbestandes mit 50 Tieren getötet. «Als Ursache vermuten wir eine Übertragung durch Wildvögel», sagte Vogel. Auch das Agrarministerium hält dies für wahrscheinlich.


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EU-Behörde empfiehlt schärferen Grenzwert für Bisphenol A

Kassenbons sind oft mit dem umstrittenen Stoff Bisphenol A beschichtet. Foto: Jörg Carstensen/Symbol
Kassenbons sind oft mit dem umstrittenen Stoff Bisphenol A beschichtet. Foto: Jörg Carstensen/Symbol

Der empfohlene Grenzwert für die umstrittene Chemikalie Bisphenol A (BPA) ist deutlich verschärft worden. Sie steckt unter anderem in Kassenbons und Plastikgeschirr. Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA setzte die tolerierbare Aufnahme des Stoffes von 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag auf 4 herunter. Der Stoff steht im Verdacht, Erkrankungen des Hormonsystems sowie des Herzkreislauf- und Nervensystems auszulösen.


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Studie: Künftig noch weniger Lehrer für Mathe und Physik

Schüler im Chemieunterricht: In den nächsten zehn Jahren könnte die Zahl der Lehrer für die sogenannten MINT-Fächer an allgemeinbildenden Schulen rapide sinken. Foto: Felix Kästle
Schüler im Chemieunterricht: In den nächsten zehn Jahren könnte die Zahl der Lehrer für die sogenannten MINT-Fächer an allgemeinbildenden Schulen rapide sinken. Foto: Felix Kästle

Mathe, Informatik und Biologie - wer soll die MINT-Fächer in zehn Jahren noch unterrichten? Schon heute fehlen Lehrer. Eine Studie sieht vor allem bei jungen Frauen wenig Interesse für diesen Bereich. In den nächsten zehn Jahren könnte sich die Zahl der Lehrer für Fächer wie Mathematik, Biologie, Physik und Chemie an allgemeinbildenden Schulen halbieren. Damit werde sich der Lehrermangel in diesen Fächern weiter verschärfen, heißt es in einer Prognose des Essener Bildungsforschers Klaus Klemm

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Ideen gegen Krisen gesucht: Rekordteilnahme in Davos

Eine Rekordzahl von Teilnehmern hat sich zu den Beratungen in Davos angesagt. Foto: Jean-Christophe Bott
Eine Rekordzahl von Teilnehmern hat sich zu den Beratungen in Davos angesagt. Foto: Jean-Christophe Bott

Im Schweizer Alpenkurort Davos kommen heute Hunderte Topmanager und Spitzenpolitiker zum diesjährigen Weltwirtschaftsforum zusammen. Eine Rekordzahl von mehr als 2500 Teilnehmern aus 140 Ländern hat sich zu den bis Samstag geplanten Beratungen angesagt. Sie wollen über wirtschaftliche und politische Krisen sowie neue globale Herausforderungen wie die digitale Revolution debattieren.


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Berliner Fashion Week zwischen Berghain und Salon

Die Sixties lassen grüßen (Designer: Lena Hoschek). Foto: Lukas Schulze
Die Sixties lassen grüßen (Designer: Lena Hoschek). Foto: Lukas Schulze

Katzenjammer oder neue Chancen? Die deutsche Modewelt geht neue Wege und zeigt Flagge - zu sehen ist das gerade bei der Fashion Week in Berlin. Bei der Premiere des «Berliner Mode Salons» stellten sich am Dienstag 18 deutsche Designer und Labels vor, darunter Dawid Tomaszewski, Lala Berlin, Iris von Armin, Augustin Teboul, Dorothee Schumacher und Talbot Runhof. Wie in einer Ausstellung zeigten sie ihre Kollektionen für den Herbst - edler Rahmen dafür war das Kronprinzenpalais Unter den Linden.


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Nutzer von Popcorn Time riskieren teure Abmahnungen

Wer den Videodienst Popcorn Time in Anspruch nimmt, riskiert teure Abmahnungen. Oft wissen Nutzer nämlich nicht, dass sie beim Anschauen der Filme geschütze Inhalte weiterverbreiten. Foto: popcorntime.io
Wer den Videodienst Popcorn Time in Anspruch nimmt, riskiert teure Abmahnungen. Oft wissen Nutzer nämlich nicht, dass sie beim Anschauen der Filme geschütze Inhalte weiterverbreiten. Foto: popcorntime.io

Im Netz locken viele Angebote mit aktuellen Filmen und Serien. Viele agieren dabei in einer rechtlichen Grauzone, andere sind in Deutschland illegal. So etwa das Portal Popcorn Time: Bei dessen Nutzung verbreiten Zuschauer geschützte Inhalte weiter. Wer Videodienste wie Popcorn Time nutzt, riskiert teure Abmahnungen vom Anwalt. Seit Anfang des Jahres erhalten zahlreiche Nutzer des kostenloses Videoportals Post von Anwaltskanzleien wegen der Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials. 

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Diese Nebenwirkungen sind bei Schmerzmitteln möglich

Beschwerden? Dann werden häufig Schmerzmittel geschluckt. Viele machen sich keine Gedanken darüber, welche Neben- oder Wechselwirkungen die Mittel haben können. Foto: Franziska Gabbert
Beschwerden? Dann werden häufig Schmerzmittel geschluckt. Viele machen sich keine Gedanken darüber, welche Neben- oder Wechselwirkungen die Mittel haben können. Foto: Franziska Gabbert

Ein Hämmern im Kopf, pochende Zahnschmerzen oder ein quälendes Ziehen im Rücken: Viele greifen in diesen Fällen zu Schmerzmitteln. Dabei bekämpfen die Präparate nicht die Ursache der Schmerzen. Und sie sind nicht ohne Nebenwirkungen. Schmerzmittel sind zwar meist ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Dennoch sollten sie nicht unbedarft eingenommen werden, warnt die Landesapothekerkammer Hessen. Zum einen seien Schmerzen kein eigenes Krankheitsbild, sondern ein Warnsignal des Körpers: Daher müsse der Ursache der Schmerzen auf den Grund gegangen werden. 

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Rendite nur mit Risiko - Das bedeuten die niedrigen Zinsen

Auch wenn die Kurse von Aktien schwanken: Auf lange Sicht können Anleger meist eine positive Rendite erzielen. Der Dax legte von 2004 bis 2014 jährlich um 8,4 Prozent zu. Foto: Frank Rumpenhorst
Auch wenn die Kurse von Aktien schwanken: Auf lange Sicht können Anleger meist eine positive Rendite erzielen. Der Dax legte von 2004 bis 2014 jährlich um 8,4 Prozent zu. Foto: Frank Rumpenhorst

Wohin mit meinem Geld? Diese Frage ist derzeit nicht einfach zu beantworten. Denn Zinsen bekommen Sparer für ihr Vermögen kaum. Es gibt aber Möglichkeiten, eine gute Rendite zu erzielen. Man muss sich nur trauen. Keine Frage: Die Stimmung ist bei vielen Anlegern schlecht. Zwei Drittel (66 Prozent) der Verbraucher, die 2014 Geld angelegt haben, sind unzufrieden mit der Wertentwicklung ihrer Anlage. Das geht aus einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken hervor. Nur ein Drittel der Befragten (33 Prozent) äußerte sich zufrieden.


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Viel Sparpotenzial: Preis für Motorrad-Versicherung prüfen

Die Angebote für Motorradversicherungen fallen unterschiedlich aus. Ein Vergleich zahlt sich aus. Foto: dpa-infocom
Die Angebote für Motorradversicherungen fallen unterschiedlich aus. Ein Vergleich zahlt sich aus. Foto: dpa-infocom

Noch ist es nicht zu spät: Hat das Motorrad ein Saisonkennzeichen, lässt sich die Versicherung in der Regeln im neuen Jahr noch wechseln. Ein Blick auf die Fristen ist allerdings auch in diesem Fall sinnvoll. Bei Motorrädern mit Saisonkennzeichen ist der Wechsel der Kfz-Versicherung oft am Jahresanfang noch möglich. Mit einer neuen Police können Biker mehr als die Hälfte sparen, hat das Vergleichsportal Toptarif.de ermittelt. Die alten Verträge können in der Regel bis einen Monat vor Laufzeitende gekündigt werden - bei einer Saisonzulassung ab März läuft die Frist also bis Ende Januar.


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Immer mehr Stiftungen im Land: Bürgernähe gefragt

Die Zahl der Stiftungen im Südwesten ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Mehr als 3000 Stiftungen verzeichneten alleine die Regierungspräsidien in Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen im Jahr 2014, wie Präsidiumssprecher am Dienstag mitteilten. Der Trend gehe hin zu Stiftungen, die vom Bürgerengagement getragen werden und stark mit der Region verknüpft seien, sagte Daniel Hahn vom Regierungspräsidium Tübingen. Das Ziel sei dabei oft «vor Ort gemeinsam etwas zu bewegen». Die meisten Neugründungen habe es mit 38 im Raum Stuttgart gegeben. In dem Bezirk sind nach Angaben der Behörde rund 40 Prozent aller Stiftungen im Land angesiedelt, die zusammen ein Vermögen von 4,2 Milliarden Euro verwalten.

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Witthöft und Görges bei Australian Open in Runde drei

Die Hamburgerin Carina Witthöft überrascht bei den Australian Open. Foto: Made Nagi
Die Hamburgerin Carina Witthöft überrascht bei den Australian Open. Foto: Made Nagi

Das Hamburger Tennis-Talent Carina Witthöft hat bei den Australian Open die dritte Runde erreicht und den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere gefeiert. Bei dem Grand-Slam-Turnier in Melbourne setzte sich die 19-Jährige nach einer überzeugenden Vorstellung gegen Christina McHale aus den USA in nur 49 Minuten mit 6:3, 6:0 durch. Auch Julia Görges kam durch einen schwer erkämpften 6:3, 4:6, 6:2-Erfolg in 2:11 Stunden gegen die Tschechin Klara Koukalova weiter und steht erstmals seit zwei Jahren wieder bei einem der vier wichtigsten Turniere in der dritten Runde.


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Finanzinvestoren bringen WMF-Übernahme in trockene Tücher

Das Investoren-Duo KKR und Fiba hat WMF übernommen. Foto: Marijan Murat/Archiv
Das Investoren-Duo KKR und Fiba hat WMF übernommen. Foto: Marijan Murat/Archiv

Investoren haben am Dienstag die Komplett-übernahme des schwäbischen Küchenspezialisten WMF in trockene Tücher gebracht. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in Stuttgart wurde die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf die Holdinggesellschaft Finedining Capital beschlossen. Das Investoren-Duo KKR und Fiba verfügte über diese Gesellschaft bereits über rund 92 Prozent des WMF-Grundkapitals und hatte formell bereits das Sagen.

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Opel ruft 60 000 Astra zurück

Opel ruft 60 000 Astra und Astra GTC zurück zurück. Bei diesen Modellen kann es zu Problemen mit der Batterieabdeckung kommen. Foto: Fredrik von Erichsen
Opel ruft 60 000 Astra und Astra GTC zurück zurück. Bei diesen Modellen kann es zu Problemen mit der Batterieabdeckung kommen. Foto: Fredrik von Erichsen

Wegen Problemen mit der Batterieabdeckung ruft der Autobauer Opel allein in Deutschland etwa 60 000 Astra und Astra GTC zurück. Die Abdeckung könne sich lösen und so die Lüftung blockieren, sagte ein Opel-Sprecher in Rüsselsheim. «Auto-Bild» und «Spiegel Online» hatten zuvor darüber berichtet. Eine Folge könnte dann eine Überhitzung des Kühlsystems sein, das im äußersten Fall in Brand geraten könnte. Bisher sei aber nichts von Unfällen oder Verletzten bekannt. 

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«Finanztest»: Beratungsfehler kosten Bausparer Geld

Bekommen Bausparer den Vertrag, der zu ihnen passt? Oder zahlen sie am Ende zu viel? Diesen Fragen ist die Stiftung Warentest nachgegangen. Foto: Patrick Pleul/Illustration
Bekommen Bausparer den Vertrag, der zu ihnen passt? Oder zahlen sie am Ende zu viel? Diesen Fragen ist die Stiftung Warentest nachgegangen. Foto: Patrick Pleul/Illustration

Millionen Deutsche sichern sich heute die niedrigen Zinsen für die Zukunft - mit Bausparverträgen. Doch das passende Angebot ist nicht immer leicht zu finden. Und die Branche plagen noch andere Probleme. Die Beratung von Bausparkassen lässt nach Ansicht der Stiftung Warentest häufig zu wünschen übrig und kostet viele Kunden unnötig Geld. Nur drei der zwanzig Bausparkassen in Deutschland erhielten die Note «gut», vier fielen mit «mangelhaft» durch, wie aus einer Untersuchung der Stiftung in ihrer Zeitschrift «Finanztest» (Februar-Ausgabe) hervorgeht.


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Gesundheitsminister Gröhe ruft zu mehr Organspenden auf

Appell von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: «Organspenden können Leben retten.» Foto: David Ebener
Appell von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: «Organspenden können Leben retten.» Foto: David Ebener

Da zuletzt immer weniger Bürger zu Organspenden bereit waren, hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) jetzt an die Bürger appelliert, im Todesfall ihre Organe anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. «Organspenden können Leben retten, jeder kann durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit schon morgen in die Lage kommen, auf ein Spenderorgan angewiesen zu sein», sagte der Minister der «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Die Regierung habe 2012 Konsequenzen aus dem Fehlverhalten in einigen Kliniken durch striktere Kontrollen in der Transplantationsmedizin gezogen. 

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Handballer haben neues WM-Ziel: Gruppensieg

Michael Kraus (M) im Spiel gegen Dänemark. Foto: Axel Heimken
Michael Kraus (M) im Spiel gegen Dänemark. Foto: Axel Heimken

Deutschlands Handballer haben bei der WM in Katar ein neues Ziel. Der Tabellenführer der Vorrundenstaffel D will nun Gruppensieger werden. «Es muss jetzt das Ziel sein, aus eigener Kraft Gruppensieger zu werden», sagte Spielmacher Michael Kraus in Doha. Kurz zuvor hatte der WM-Nachrücker im Top-Duell gegen den WM-Zweiten Dänemark mit 30:30 (16:16) einen unerwarteten Punkt gewonnen und den Spitzenplatz verteidigt. 

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Pegida-Ableger will Zehntausende in Leipzig auf die Straße bringen

Gegendemonstranten protestieren in Duisburg gegen Pegida. Foto: Caroline Seidel
Gegendemonstranten protestieren in Duisburg gegen Pegida. Foto: Caroline Seidel

Nach dem Demonstrationsverbot in Dresden wegen einer Terrordrohung gegen Pegida wollen die Islamkritiker nun in Leipzig Zehntausende Anhänger auf die Straße bringen. Zu einer Demonstration des dortigen Pegida-Ablegers Legida werden an diesem Mittwoch nach Behördenangaben 30 000 bis 40 000 Teilnehmer erwartet, zunächst war von 60 000 die Rede gewesen. Ein Versammlungsverbot soll es nicht geben. «Eine konkrete Gefährdung, wie sie in Dresden vorlag, gibt es in Leipzig nicht», sagte Sachsens Innenstaatssekretär Michael Wilhelm (CDU). 

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Amazon will Hollywood Konkurrenz machen

«Transparent» ist nur eine von etlichen Serienproduktionen von Amazon. Nun wagt sich Amazon auch an Kinofilme. Foto: Beth Dubber/Amazon.com Inc
«Transparent» ist nur eine von etlichen Serienproduktionen von Amazon. Nun wagt sich Amazon auch an Kinofilme. Foto: Beth Dubber/Amazon.com Inc

Amazon nimmt Hollywood ins Visier: Nach TV-Serien packt der weltgrößte Online-Einzelhändler auch die Produktion von Kinofilmen an. Dabei will Amazon das Zeitfenster zwischen Kinodebüt und dem Erscheinen auf einem Fernsehbildschirm drastisch verkürzen. Nach dem erfolgreichen Ausflug in die Welt der Fernsehserien will Amazon auch Hollywood herausfordern. Der Online-Händler wird eigene Kinofilme produzieren und fremde Streifen dazukaufen, kündigte Amazon am Montag an. 

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Der Frühling bringt Ordnung ins Haus

© istock/YinYang |  Im Frühling ist in vielen Haushalten traditionell der Frühjahrsputz angesagt.
© istock/YinYang | Im Frühling ist in vielen Haushalten traditionell der Frühjahrsputz angesagt.

In vielen Haushalten wird im Frühjahr mal wieder so richtig ausgemistet und alles, was man nicht mehr braucht, landet auf dem Müll. Um nicht im Chaos zu versinken, sollte man sich vorher einen genauen Plan aufstellen, was zu tun ist.


1. Ordnung schaffen

Bevor man mit dem eigentlichen Putzen beginnt, lohnt es sich in allen Zimmern erstmal gründlich auszumisten. Besonders im Kleiderschrank und in Nebenräumen, die weniger genutzt werden, sammelt sich mit der Zeit viel unnötiger Ballast an.

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Finanzamt an doppelter Haushaltsführung beteiligen

Eine Heimfahrt pro Woche ist von der Steuer absetzbar. Foto: Jens Schierenbeck
Eine Heimfahrt pro Woche ist von der Steuer absetzbar. Foto: Jens Schierenbeck

Ein neuer Job oder eine Versetzung - immer wieder müssen Beschäftigte aus beruflichen Gründen einen zweiten Hausstand gründen. Finanziell muss das Pendeln keine große Belastung darstellen, viele Kosten können beim Finanzamt geltend gemacht werden. Pendler können das Finanzamt an der doppelten Haushaltsführung beteiligen. Denn wer für den Job einen zweiten Haushalt gründen muss, kann viele der damit verbundenen Kosten als Werbungskosten absetzen. Darauf weist die Lohnsteuerhilfe Bayern hin. Welche Kosten geltend gemacht werden können im Überblick:


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Mehr schaffen an einem Tag - Effizienz steigern im Job

Das Telefon klingelt, neue E-Mails trudeln ein und dann kommt noch die Kollegin: Bei dem Chaos den Überblick zu behalten, ist nicht leicht. Foto: Monique Wüstenhagen
Das Telefon klingelt, neue E-Mails trudeln ein und dann kommt noch die Kollegin: Bei dem Chaos den Überblick zu behalten, ist nicht leicht. Foto: Monique Wüstenhagen

Der Tag war lang und anstrengend: Trotzdem bleibt beim Feierabend das Gefühl, nichts wirklich geschafft zu haben. Die Ursache ist häufig mangelnde Effizienz. Fünf Stellschrauben, an denen Mitarbeiter drehen können. Der Kollege bringt schon wieder einen Stapel Akten und 20 neue E-Mails warten auf Antwort: «Das ist ein klarer Fall von Zuvielisation», sagt Werner Tiki Küstenmacher aus Gröbenzell bei München. Er hat mehrere Bücher zum Thema geschrieben. Im Wunsch, allem gerecht zu werden, wird der Arbeitstag zum Schaffenskampf - doch wirklich voran geht es nicht. 

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Ausstellerrekord bei Messe «Motorradwelt» am Bodensee

Der Absatz in der Motorradbranche wuchs um 7,5 Prozent. Foto: Oliver Berg/Archiv
Der Absatz in der Motorradbranche wuchs um 7,5 Prozent. Foto: Oliver Berg/Archiv

Biker und Aussteller stehen am Bodensee in den Startlöchern: Die Messe «Motorradwelt» eröffnet am Wochenende mit einem Ausstellerrekord. Mit 281 Messeständen wird knapp ein Drittel mehr Aussteller die Hallen in Friedrichshafen füllen als vor vier Jahren, wie die Betreiber am Montag mitteilten. Den Zuwachs schreiben die Organisatoren der starken Nachfrage auf dem Neufahrzeugmarkt zu. Die Motorradbranche befinde sich zur Zeit auf der Überholspur.

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Chemiegewerkschaft fordert 4,8 Prozent mehr Geld

Verhandlungen mit der IG BCE starten am 29. Januar. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Verhandlungen mit der IG BCE starten am 29. Januar. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Die IG BCE will in der aktuellen Tarifrunde eine Entgelterhöhung von 4,8 Prozent für die rund 74 000 Beschäftigten der Pharma- und Chemiebranche im Südwesten fordern. Außerdem soll die Ausbildungsvergütung um 50 Euro angehoben werden, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. Darüber hinaus soll für ältere Arbeitnehmer eine Drei- und Vier-Tage-Woche eingeführt werden. Damit will die Gewerkschaft ältere Mitarbeiter entlasten und die Chancen für Jüngere erhöhen, in der Branche mit unbefristeten Verträgen Fuß zu fassen.


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Welterbeliste: Neuer Anlauf für Stuttgarter Corbusier-Häuser

Die Häuser Le Corbusiers stehen in der Weissenhofsiedlung. Foto: Bernd Weißbrod
Die Häuser Le Corbusiers stehen in der Weissenhofsiedlung. Foto: Bernd Weißbrod

Schafft es die Weissenhofsiedlung in Stuttgart diesmal auf die Welterbeliste der Unesco? Sieben Staaten haben gemeinsam beantragt, das Erbe des französisch-schweizerischen Stararchitekten Le Corbusier in die Welterbeliste aufzunehmen - darunter zwei Häuser aus der Weissenhofsiedlung, wie die Stadt Stuttgart und das Finanzministerium am Montag mitteilten. Le Corbusiers Entwurf für die Stuttgarter Häuser stammt aus dem Jahr 1927.


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Im Streit ums Wasser wollen Stuttgart und EnBW einen Vergleich

Kaufpreis für die Wasserversorgung wird noch verhandelt. Foto: L. Schulze/Archiv
Kaufpreis für die Wasserversorgung wird noch verhandelt. Foto: L. Schulze/Archiv

Im Streit um die Wasserversorgung streben die Stadt Stuttgart und der Energiekonzern EnBW eine gütliche Einigung an. Die zuständige Kammer des Landgerichts habe beiden Seiten dazu einen Vorschlag vorgelegt, teilte eine Sprecherin mit. Auf dieser Grundlage sollen Vergleichsverhandlungen geführt werden. Für die Dauer dieser Gespräche ruht das Verfahren vor dem Gericht. Die Stadt will die Wasserversorgung wieder in die eigene Hand nehmen. EnBW hat einem Kauf zwar zugestimmt, beide Seiten sind sich aber noch nicht einig beim Preis. 

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Frage nach Jahreszielen beherrscht SAPs Bilanzpressekonferenz

Vor drei Jahren hatte sich SAP-Spitze dieses Ziel gesetzt. Foto: Uli Deck/Archiv
Vor drei Jahren hatte sich SAP-Spitze dieses Ziel gesetzt. Foto: Uli Deck/Archiv

Schafft SAP die angepeilten 20 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2015? Die Frage dürfte die Bilanzpressekonferenz des Softwarekonzerns heute in Walldorf beherrschen. Vor drei Jahren hatte sich die SAP-Spitze dieses Ziel gesetzt. In den ersten Jahren profitierte der Softwarekonzern noch von seinem Altgeschäft, doch das schwächelt mehr und mehr wegen der Neuausrichtung zum Abo-Geschäft. Einige Analysten gehen davon aus, dass der Softwarekonzern länger für die 20 Milliarden Euro braucht als geplant. 

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Bahn und Lokführer wollen Tariflösung schrittweise finden

Claus Weselsky hofft, dass die Bahn nicht auf Zeit spielt. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Claus Weselsky hofft, dass die Bahn nicht auf Zeit spielt. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Trotz fehlender Fortschritte in der Tarifrunde haben die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL ihren Einigungswillen demonstriert. Die Verhandlungen werden am Mittwoch kommender Woche (28. Januar) in Frankfurt fortgesetzt, wie beide Seiten am Montag in Berlin mitteilten. Weitere Termine wurden für den 2. Februar, 11. Februar und 26. Februar jeweils in Berlin vereinbart.


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Drei Strategien gegen die Angst vor Anschlägen

Viele fühlen sich durch den Terror persönlich bedroht. Sie können ihre Angst in den Griff bekommen. Foto: Jens Kalaene
Viele fühlen sich durch den Terror persönlich bedroht. Sie können ihre Angst in den Griff bekommen. Foto: Jens Kalaene

Die Angst vor Terror wächst in Deutschland. Das zeigt das jüngste Politbarometer. Doch wie sollen Betroffene mit ihrer Furcht umgehen? Die Psychologin Andrea Abele-Brehm kennt gute Methoden, sie loszuwerden. Die jüngsten Terroranschläge haben bei vielen Furcht hervorgerufen. Um die Angst zu bewältigen, gebe es unterschiedliche Strategien, erklärt Prof. Andrea Abele-Brehm, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.

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IG Metall gewinnt erneut Mitglieder - Rekordeinnahmen

Die IG Metall hat erneut einen Rekord bei den Beiträgen verbucht. Foto: Julian Stratenschulte
Die IG Metall hat erneut einen Rekord bei den Beiträgen verbucht. Foto: Julian Stratenschulte

Das vierte Jahr in Folge hat die IG Metall 2014 die Zahl ihrer Mitglieder gesteigert. Zum Jahresende hatte Deutschlands größte Gewerkschaft 2,27 Millionen Mitglieder, also rund 3400 mehr als ein Jahr zuvor, wie der Erste Vorsitzende Detlef Wetzel in Frankfurt berichtete. Insgesamt seien mehr als 110 000 neue Mitglieder in die IG Metall eingetreten. Damit konnten Austritte und Sterbefälle mehr als ausgeglichen werden. 

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Geldvermögen der Deutschen erstmals über 5 Billionen

Viele Sparer in Deutschland machen einen Bogen um Aktien. Sie legen ihr Geld trotz mickriger Zinsen lieber risikoarm an. Foto: Patrick Pleul
Viele Sparer in Deutschland machen einen Bogen um Aktien. Sie legen ihr Geld trotz mickriger Zinsen lieber risikoarm an. Foto: Patrick Pleul

Die Menschen in Deutschland haben erstmals ein Geldvermögen von mehr als 5 Billionen Euro. Zwar investierten die privaten Haushalte ihr Geld trotz niedriger Zinsen vor allem in kurzfristige und vermeintlich sichere Bankeinlagen. Trotzdem wuchs ihr Geldvermögen von Juli bis September 2014 um 28 Milliarden Euro oder 0,6 Prozent auf 5,011 Billionen Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Montag in Frankfurt mitteilte. Immobilien oder Kunstwerke sind in der Statistik nicht enthalten. Wie das Vermögen verteilt ist, geht aus der Studie nicht hervor.


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Özdemir nutzt Gelegenheit: Bundestag soll Cannabis legalisieren

Grünen-Co-Chef Cem Özdemir plädiert für eine Cannabis-Freigabe mit Vorschriften zum Jugendschutz und einem Werbeverbot. Foto: Maurizio Gambarini
Grünen-Co-Chef Cem Özdemir plädiert für eine Cannabis-Freigabe mit Vorschriften zum Jugendschutz und einem Werbeverbot. Foto: Maurizio Gambarini

Der Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir, gegen den wegen des Besitzes einer Hanfpflanze ermittelt wird, will das Cannabis-Verbot in Deutschland per Gesetz beenden lassen. Özdemir kündigte am Montag eine entsprechende Initiative im Bundestag an. Daran werde mit Hochdruck gearbeitet. Die geltende Gesetzgebung sei sinnlos und eine Verschwendung von Ressourcen. Die Freigabe der Droge müsse allerdings mit Vorschriften zum Jugendschutz und mit einem Werbeverbot einhergehen, sagte Özdemir.


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Pegida-Absage: Merkel will Recht auf Versammlungsfreiheit schützen

Pegida-Anhänger halten in Dresden Plakate mit den Namen der Opfer der Terroranschläge in Paris. Foto: Arno Burgi/Archiv
Pegida-Anhänger halten in Dresden Plakate mit den Namen der Opfer der Terroranschläge in Paris. Foto: Arno Burgi/Archiv

Kanzlerin Angela Merkel will eine Beschädigung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit wegen Terrordrohungen nicht hinnehmen und notfalls auch Hilfe des Bundes mobilisieren. Die CDU-Vorsitzende reagierte damit auf das Verbot aller Demonstrationen in Dresden am Montagabend - sowohl der islamkritischen Pegida als auch ihrer Gegner. Grund waren den Angaben zufolge islamische Terrordrohungen. «Falls der Bund hilfreich sein kann, um solche Demonstrationen abzusichern, werden wir - wenn wir gebeten würden (...) - natürlich dafür Sorge tragen», sagte Merkel am Montag in Berlin.


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Forscher planen einzigartigen Weltraumatlas

Das größte Radioteleskop der Welt soll Geheminisse des Weltalls lüften. Illustration: SPDO/TDP/DRAO/Swinburne Astronomy Productions Foto: SPDO/SKA
Das größte Radioteleskop der Welt soll Geheminisse des Weltalls lüften. Illustration: SPDO/TDP/DRAO/Swinburne Astronomy Productions Foto: SPDO/SKA

Internationale Wissenschaftler treiben ihre Pläne zur Erforschung des Weltalls mit dem weltweit größten Radioteleskop voran. Die Forscher aus mehr als zehn Nationen, darunter auch Kosmologen aus Bielefeld und Bonn, haben am Montag eine Sammlung wissenschaftlicher Artikel online veröffentlicht (http://arxiv.org/list/astro-ph/new), in denen sie das gigantische Experiment genauer vorstellen. Die größte Teleskopanlage der Welt, kurz SKA für «Square Kilometre Array», soll aus tausenden per Glasfaserkabel vernetzten Antennen in Afrika und Australien ab 2018 entstehen. 

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Lisicki und Kerber raus - Kohlschreiber stark

Angelique Kerber scheiterte erstmals seit Wimbledon 2011 wieder zum Auftakt eines Grand-Slam-Turniers. Foto: Lukas Coch
Angelique Kerber scheiterte erstmals seit Wimbledon 2011 wieder zum Auftakt eines Grand-Slam-Turniers. Foto: Lukas Coch

Angelique Kerber wirkte ratlos, Sabine Lisicki trotzig. Eine richtige Erklärung für ihre desaströsen Auftritte zum Auftakt der Australian Open hatten die beiden großen deutschen Tennis-Hoffnungsträgerinnen aber nicht. Lisicki ließ sich nach der 6:4, 4:6, 2:6-Niederlage gegen die Französin Kristina Mladenovic fast zwei Stunden Zeit, ehe sie Rede und Antwort stand, Kerber wollte das unangenehme Prozedere sofort nach ihrem kuriosen 4:6, 6:0, 1:6 gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu hinter sich bringen.


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