Knödel, Weißwurst, Whisky: Schlemmen am Tegernsee

Nicht nur Wasser und Berge: Das bayerische Oberland rund um den Tegernsee hat sich als Feinschmeckerregion einen Namen gemacht. Foto: Bayern Tourismus
Nicht nur Wasser und Berge: Das bayerische Oberland rund um den Tegernsee hat sich als Feinschmeckerregion einen Namen gemacht. Foto: Bayern Tourismus

Das bayerische Oberland ist für seine deftige Küche und sein gutes Bier bekannt. In der Region um Tegernsee und Schliersee bekommt der Gast Einblicke in die traditionelle Küche: bei einem Knödeldiplom und einem Weißwurst-seminar. Knödel sind so eine Wissenschaft für sich. Aus Kartoffeln gibt es sie, halb und halb, Semmelknödel, Serviettenknödel - und noch eine ganze Reihe mehr. Michaela Schmitz-Guggenbichler liebt Knödel. Sie kocht sie leidenschaftlich gern und ist mit ihnen aufgewachsen. 


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Fahren und gefahren werden - Alternativen zum eigenen Auto

Abschied vom eigenen Auto: Die Flotten von Car-Sharing-Unternehmen werden vielerorts immer größer. Und auch den alternativen Fahrdiensten wird ein Boom vorausgesagt. Foto: Roland Weihrauch
Abschied vom eigenen Auto: Die Flotten von Car-Sharing-Unternehmen werden vielerorts immer größer. Und auch den alternativen Fahrdiensten wird ein Boom vorausgesagt. Foto: Roland Weihrauch

Wer selbst fahren will, kauft sich ein Auto. Wer gefahren werden will, ruft ein Taxi. So einfach war Mobilität bis vor ein paar Jahren. Durch Car-Sharing und alternative Fahrdienste wie Uber & Co hat sich der Markt im Zeitraffer gewandelt. Die Abkehr vom eigenen Auto sorgt bei Car-Sharing-Anbietern und Chauffeur-Diensten in Deutschland für Goldgräberstimmung. Deutschlands größter Autovermieter Sixt freut sich früher als gedacht über erste Gewinne bei seinem Car-Sharing-Unternehmen «DriveNow» und will das Erfolgs-modell am liebsten gemeinsam mit BMW nun auch in die USA exportieren. 

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DSV-Springer gewinnen Team-Weltcup in Klingenthal

Die deutschen Skispringer um Severin Freund präsentierten sich gut in Form zum Weltcup-Auftakt. Foto: Hendrik Schmidt
Die deutschen Skispringer um Severin Freund präsentierten sich gut in Form zum Weltcup-Auftakt. Foto: Hendrik Schmidt

Die deutschen Skispringer haben mit einem ungefährdeten Sieg im Teamwettbewerb einen glanzvollen Saisonstart hingelegt und Hoffnungen auf einen erfolgreichen WM-Winter geweckt. Das DSV-Quartett mit Markus Eisenbichler, Richard Freitag sowie den Mannschafts-Olympiasiegern Andreas Wellinger und Severin Freund setzte sich am Samstag in Klingenthal mit 1098,0 Punkten souverän vor Japan (1068,9) und Norwegen (1061,2) durch. «Alle sind wie entfesselt gesprungen. Es war fantastisch und ein verdienter Sieg», äußerte sich Bundestrainer Werner Schuster begeistert.

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«test»: Gebogene Fernsehschirme bieten kaum Vorteile

Curved-TVs mit gebogenem Bildschirm drängen immer mehr in den Markt. Im Vergleich zum flachen Display bieten sie allerdings kein besseres Bild, urteilt die Stiftung Warentest. Foto: Andrea Warnecke
Curved-TVs mit gebogenem Bildschirm drängen immer mehr in den Markt. Im Vergleich zum flachen Display bieten sie allerdings kein besseres Bild, urteilt die Stiftung Warentest. Foto: Andrea Warnecke

Gebogene Fernsehbildschirme sind die neueste Innovation auf dem Markt. Doch wirkliche Vorteile liefern die Curved-Modelle laut Stiftung Warentest nicht. Flache Geräte sind zudem meist deutlich günstiger. Gebogene Fernsehbildschirme bieten kaum Vorteile gegenüber flachen Modellen, sind aber meist deutlich teurer. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von Stiftung Warentest («test»-Ausgabe 12/2014), die 20 aktuelle Modelle mit und ohne Krümmung getestet hat. Nach Angaben vieler Hersteller soll ein gebogener Curved-Bildschirm durch immer gleichen Abstand zum Zuschauer für ein intensiveres Fernseherlebnis sorgen. 

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So verrückt sind deutsche Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmarkt in Magdeburg: Hier wird «Schlag den Santa» gespielt, mit Disziplinen wie Baumschmücken und Geschenke-Einpacken. Foto: Jens Wolf
Weihnachtsmarkt in Magdeburg: Hier wird «Schlag den Santa» gespielt, mit Disziplinen wie Baumschmücken und Geschenke-Einpacken. Foto: Jens Wolf

Trends erobern auch die traditionellen Weihnachtsmärkte. Zum Auftakt der Saison ein Überblick, wo es vegan, bio oder erotisch zugeht - oder sogar «Schlag den Santa» gespielt wird. Glühweinduft, gebrannte Mandeln und Stollen gehören zur Weihnachtszeit. Sie fehlen auf keinem Weihnachtsmarkt - egal ob in Nürnberg, München, Dresden oder Berlin. Allerdings lassen sich die Veranstalter immer wieder etwas Neues einfallen und setzen dabei auch auf Ausgefallenes - von Pornokaraoke auf der Hamburger Reeperbahn bis hin zum Spiel «Schlag den Santa» auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt. 

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Grünen-Parteitag: Zustimmung für Kretschmann

Auf der dreitägigen Bundesdelegiertenkonferenz der Bündnis90/Grünen sollen die Weichen für weitere Regierungsbeteiligungen gestellt werden. Foto: Axel Heimken
Auf der dreitägigen Bundesdelegiertenkonferenz der Bündnis90/Grünen sollen die Weichen für weitere Regierungsbeteiligungen gestellt werden. Foto: Axel Heimken

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat nach heftigem Streit über die Asylpolitik die Zustimmung der grünen Parteibasis erhalten. Beim Bundesparteitag in Hamburg stellte sich ein Großteil der gut 700 Delegierten hinter den einzigen grünen Regierungschef. Protest kam von der grünen Jugend. Kretschmann verteidigte in einer leidenschaftlichen Rede sein Ja zum Asylkompromiss mit Union und SPD im Bundesrat und rief die Partei zur Geschlossenheit auf. Es seien massive Verbesserungen erreicht worden, etwa die Abschaffung der Residenzpflicht und die Lockerung des Arbeitsverbots. 

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Im Duell Strobl-Wolf hofft die CDU auf mehr Stimmen der Basis

Die CDU zog positive Bilanz ihrer Regionalkonferenzen. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Die CDU zog positive Bilanz ihrer Regionalkonferenzen. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Nach dem Ende ihrer Regionalkonferenzen im Zweikampf um die Spitzenkandidatur zur Landtagswahl 2016 hat die CDU eine positive Bilanz gezogen. Zu den landesweit sechs Konferenzen kamen knapp 5000 CDU-Mitglieder, sagte Generalsekretärin Katrin Schütz der Nachrichtenagentur dpa am Freitagabend im badischen Appenweier im Ortenaukreis. Das Duell zwischen Thomas Strobl und Guido Wolf sei damit auf ein unerwartet großes Interesse gestoßen. Zudem sei es fair geblieben. 

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MV Agusta will mit Daimler stärker in Auslandsmärkte vordringen

MV Agusta will stärker in Auslandsmärkte vordringen. Foto: C. Jue/Archiv
MV Agusta will stärker in Auslandsmärkte vordringen. Foto: C. Jue/Archiv

Nach dem Einstieg von Daimler will der italienische Motorradbauer MV Agusta noch stärker auf Märkten im Ausland angreifen. «Wir prüfen im Moment die Potenziale», kündigte Geschäftsführer Giovanni Castiglioni der Deutschen Presse-Agentur dpa in Stuttgart an. «Kernmärkte für uns sind Deutschland, die USA, Brasilien und auch Japan.» MV Agusta sei zwar bereits international aufgestellt, wolle aber in die genannten Märkte weiter vor-dringen.


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Rentenversicherung droht Geldmangel für Reha-Maßnahmen

Das Logo der Deutschen Rentenversicherung. Foto: Gero Breloer/Archiv
Das Logo der Deutschen Rentenversicherung. Foto: Gero Breloer/Archiv

Der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg droht das Geld für Rehabilitations-maßnahmen auszugehen. «Wir haben nicht genug Geld. Wir überziehen Jahr für Jahr unsere an sich zugewiesenen Budgetgrenzen», sagte der DRV-Landeschef Hubert Seiter im SWR-«Interview der Woche». Bisher habe man davon profitiert, dass andere Rentenversicherungsträger ihren Anteil am Reha-Budget nicht ausgeschöpft haben. Baden-Württemberg habe deshalb zusätzliche Mittel einsetzen können. 

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Stuttgarter Kickers spielen 1:1 gegen Erfurt

Die Heimsiegserie des FC Rot-Weiß Erfurt in der 3. Fußball-Liga ist nach sieben Erfolgen gerissen. Die Thüringer trennten sich am Samstag von den Stuttgarter Kickers 1:1 (0:0). Vor 4174 Zuschauern gingen die Gäste durch einen direkt verwandelten Freistoß von Daniel Kaiser (51.) in Führung. Doch der bis dahin unauffällige Carsten Kammlott (61.) glich mit seinem dritten Saisontreffer aus. Auf Stuttgarter Seite wurde kurz vor Schluss Daniel Engelbrecht eingewechselt, der mit Defibrillator spielen muss. Im Juli 2013 war er im Spiel gegen Erfurt wegen einer Herzmuskelentzündung zusammengebrochen.

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Edward Snowden bekommt Stuttgarter Friedenspreis 2014

Edward Snowden wird ausgezeichnet. Foto: Guardian/Glenn Greenwald/Laura Poitras
Edward Snowden wird ausgezeichnet. Foto: Guardian/Glenn Greenwald/Laura Poitras

Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden wird heute mit dem Stuttgarter Friedens-preis 2014 ausgezeichnet. Der Whistleblower soll per Video live aus Russland zur Preisverleihung im Theaterhaus zugeschaltet werden, wie die Bürgerinitiative «Die AnStifter» mitteilte. Die Organisation ehrt alljährlich Menschen, die sich in besonderer Weise für Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen. Die Auszeichnung ist mit 5000 Euro dotiert. 

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ADAC vor gundlegender Strukturreform

Der ADAC will sich nach diversen Skandalen grundlegend reformieren. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Der ADAC will sich nach diversen Skandalen grundlegend reformieren. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Der ADAC steht nach dem Skandal um Fälschungen beim Autopreis «Gelber Engel» und Kritik an seinen wirtschaftlichen Aktivitäten vor einer grundlegenden Strukturreform. Dabei will der Autoclub seinen steuermindernden Vereinsstatus behalten. Ein entsprechender Reformplan, der aus mehreren Entwürfen ausgewählt wurde, soll der außerordentlichen ADAC-Hauptversammlung am 6. Dezember in München vorgelegt werden, teilte ADAC-Sprecher Christian Garrels mit.


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Vogelgrippe-Virus bei Wildvogel nachgewiesen

Die Vogelgrippe-Gefahr schien nachzulassen. Nun gibt es einen neuen Fall in Mecklenburg-Vorpommern - bei einem Wildvogel. Foto: Patrick Seeger
Die Vogelgrippe-Gefahr schien nachzulassen. Nun gibt es einen neuen Fall in Mecklenburg-Vorpommern - bei einem Wildvogel. Foto: Patrick Seeger

Erstmals in Europa ist das gefürchtete Vogelgrippe-Virus H5N8 bei einem Wildvogel nachgewiesen worden. Entdeckt wurde es in einer Krickente, die im Rahmen der Wildvögel-Überwachung auf der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern geschossen wurde. Das sagte Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) in Schwerin. Damit erhärtet sich der Verdacht, dass die Ausbrüche der vergangenen Wochen in Nutztierställen in Europa auf eine Übertragung aus der Wildvogelpopulation zurückzuführen sind. 

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Fahrdienst-Vermittler Uber holt sich Unterstützung für Datenschutz

Uber-Gründer und Geschäftsführer Travis Kalanick. Foto: Will Olivier
Uber-Gründer und Geschäftsführer Travis Kalanick. Foto: Will Olivier

Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber holt sich professionelle Hilfe, um seine Datenschutz-bestimmungen offiziell prüfen zu lassen. Ein Team um Datenschutzspezialistin Harriet Pearson von der Anwaltssozietät Hogan Lovells solle die Richtlinien des Unternehmens genau unter die Lupe nehmen, teilte das Unternehmen mit. Die Vorschläge von Pearson sollten dann umgesetzt werden und sicherstellen, dass Uber im Bereich Privatsphäre und Datensicherheit eine führende Position einnehmen könne. 

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Wie viel Privatsphäre bleibt? - Webseite untersucht Apps

Vom grünen A bis zum roten D listet die Webseite privacygrade.org auf, wie viel Privatsphäre eine App dem Nutzer lässt. Foto: privacygrade.org
Vom grünen A bis zum roten D listet die Webseite privacygrade.org auf, wie viel Privatsphäre eine App dem Nutzer lässt. Foto: privacygrade.org

Dass viele Apps wahre Datenkraken sind, hat sich herumgesprochen. Welche Apps besonders neugierig sind, verrät die Webseite privacygrade.org. Noten bieten Nutzern Orientierung. Und es wird erklärt, warum eine App bestimmte Informationen braucht. Es gibt Smartphone-Apps, die nur sind, was sie sind - etwa ein unterhaltsames Spiel oder ein guter Messenger. Andere übertragen im Hintergrund zusätzlich noch fleißig Daten über den Nutzer ins Netz. Das ist lästig, weil es am meist eh knappen Datenvolumen zehrt. 

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Ein gläserner Versicherungskunde könnte erst der Anfang sein

Faires Bonus-Programm oder Einfallstor für die Totalüberwachung? Die Versicherungsindustrie spielt mit dem Gedanken, ihre Kunden für eine gesunde Lebensweise zu belohnen. Foto: Paul Zinken
Faires Bonus-Programm oder Einfallstor für die Totalüberwachung? Die Versicherungsindustrie spielt mit dem Gedanken, ihre Kunden für eine gesunde Lebensweise zu belohnen. Foto: Paul Zinken

Mit Fitness-Bändern und Computer-Uhren sammeln immer mehr Menschen Informationen über ihre Gesundheit. In der Versicherungs-industrie gibt es Gedankenspiele, darauf Geschäftsmodelle aufzubauen. Experten warnen vor Risiken. Das klingt doch eigentlich ganz fair: Wer gesünder lebt, bekommt Vorteile, wenn es um Kranken- oder Lebensversicherung geht. Doch wie misst man als Versicherung das gesunde Leben? Analoge Methoden wie Stempelhefte sind von gestern. Heute können immer mehr Sensoren präzise Daten über einen Kunden liefern. Die Industrie wittert einen Umbruch der Geschäftsmodelle. 

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Licht-Test entlarvt Blender - Mängel an jedem dritten Auto

Einwandfreie Scheinwerfer sind besonders in der dunklen Jahreszeit Pflicht - der diesjährige Licht-Test stellte jedoch Mängel an jedem dritten Auto fest. Foto: Julian Stratenschulte
Einwandfreie Scheinwerfer sind besonders in der dunklen Jahreszeit Pflicht - der diesjährige Licht-Test stellte jedoch Mängel an jedem dritten Auto fest. Foto: Julian Stratenschulte

Jedes dritte Auto im diesjährigen Licht-Test wies Mängel an Scheinwerfern oder Rücklichtern auf. 32,9 Prozent der Lichtanlagen funktionierten nicht einwandfrei oder waren falsch eingestellt. Bei jedem zehnten Auto sind die Scheinwerfer zu hoch eingestellt. Mit einer Quote von 10,4 Prozent war dies der häufigste festgestellte Mangel beim Licht-Test 2014. Um die Zahl der Blender im Gegenverkehr zu reduzieren, rät der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK): 

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Vorsicht, Diebe! Auf Weihnachtsmärkten nicht ablenken lassen

Leichte Beute auf dem Weihnachtsmarkt: Der Schreck ist groß, wenn plötzlich die Brieftasche mit allen persönlichen Papieren weg ist. Foto: Frank Rumpenhorst
Leichte Beute auf dem Weihnachtsmarkt: Der Schreck ist groß, wenn plötzlich die Brieftasche mit allen persönlichen Papieren weg ist. Foto: Frank Rumpenhorst

Taschendiebe machen im Gewühle der Vorweihnachtszeit oft leichte Beute. Besonders auf Weihnachtsmärkten ist die Gefahr groß, bestohlen zu werden. Wie man sich schützen kann, erklärt die Hilfsorganisation Weisser Ring. Volle Weihnachtsmärkte oder Gedränge in den Geschäften - Taschendiebe nutzen den Trubel der Adventszeit häufig für ihre Beutezüge. Vorsicht ist zum Beispiel geboten, wenn Fremde einen in ein Gespräch verwickeln wollen, erklärt die Hilfsorganisation Weisser Ring. 

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Obama bewahrt Millionen Einwanderer vor Abschiebung

Obama stellt klar: «Wir sind eine Einwanderernation und werden immer eine bleiben.» Foto: Jim Bourg
Obama stellt klar: «Wir sind eine Einwanderernation und werden immer eine bleiben.» Foto: Jim Bourg

US-Präsident Barack Obama will die Ein-wanderungspolitik im Alleingang lockern und sagt damit den oppositionellen Republikanern offen den Kampf an. Mit einem Erlass ohne Zustimmung des Kongresses bewahrt er rund fünf Millionen Ausländer, die illegal in den USA leben, vor der Abschiebung. Noch heute will Obama die Verordnung in Las Vegas unterschreiben. Der Präsident hatte das umstrittene Dekret am Vorabend in einer mit Spannung erwarteten Fernsehansprache gegen den Widerstand der Opposition vorgestellt.


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Draghi und China befeuern den Dax

Der Dax hat mit einer fulminanten Rally am Freitag das größte Wochenplus seit gut einem Jahr eingefahren. Auslöser dafür waren Aussagen des europäischen Notenbankpräsidenten Mario Draghi und eine überraschende Zinssenkung in China. Der deutsche Leitindex verzeichnete mit einem Kurssprung von 2,62 Prozent auf 9732,55 Punkte den siebten Gewinntag in Folge und steht so hoch wie seit zwei Monaten nicht mehr. Auf Wochensicht ergab dies einen Gewinn von 5,18 Prozent - dies ist das größte Wochenplus seit Juli 2013. Für den MDax, den Index mittelgroßer Werte, ging es am Freitag um 1,83 Prozent auf 16 840,94 Punkte nach oben. Der TecDax der Technologiewerte rückte um 0,79 Prozent auf 1329,02 Punkte vor.

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Kunterbunte Candy-Party - Wie hält man einen Hype am Leben?

US-Sänger Nicole Scherzinger stellt vor der Tower Bridge in London das neue Spiel «Candy Crush Soda Saga» vor. Foto: Carmen Valino/King Digital Han
US-Sänger Nicole Scherzinger stellt vor der Tower Bridge in London das neue Spiel «Candy Crush Soda Saga» vor. Foto: Carmen Valino/King Digital Han

Die Londoner Tower Bridge ist immer ein schöner Anblick, vor allem nachts. Wenn unter dieser weltberühmten Brücke aber ein gigantischer, blau strahlender Gummibär auf einem pinken Springbrunnen tuckert und dazu Walzermusik über der Themse erklingt, dann ist das ziemlich spektakulär, kitschig und auch ein bisschen bizarr. Und passt damit gut zur quietschbunten Spielsensation «Candy Crush», deren Neuauflage, «Candy Crush Soda Saga», Hersteller King mit dieser Show in London feiert.

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Kantinen-Hits der Deutschen: Schnitzel und Currywurst

So einfach, so lecker: Das gute alte Schnitzel ist in deutschen Kantinen am gefragtesten. Foto: Bernd Thissen
So einfach, so lecker: Das gute alte Schnitzel ist in deutschen Kantinen am gefragtesten. Foto: Bernd Thissen

In der Mittagspause mögen es die Deutschen simpel: Sie greifen in der Kantine am liebsten zu Schnitzel, Currywurst und Pasta. Das zeigt eine Auswertung von 70 Millionen servierten Essen. Wenn mittags der Magen knurrt, greifen die Deutschen in den Kantinen am liebsten zum Schnitzel. Wenig überraschend belegt das panierte Stück Fleisch in der Liste der Lieblingsgerichte in den Betriebsrestaurants erneut den ersten Platz - vor der Currywurst mit Pommes und einem Teller Spaghetti Bolognese. 

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Kretschmann: Grüne sind selbstverständlich eine Wirtschaftspartei

Winfried Kretschmann (r, Bündnis 90 / Die Grünen). Foto: Bernd Weißbrod
Winfried Kretschmann (r, Bündnis 90 / Die Grünen). Foto: Bernd Weißbrod

Die Grünen sind nach den Worten des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann «selbstverständlich» eine Wirtschaftspartei. Beim Bundesparteitag der Grünen am Freitag in Hamburg sprach sich Kretschmann für eine soziale und ökologische Marktwirtschaft aus und wandte sich gegen eine Bevormundung der Wirtschaft. «Wir müssen heute Unternehmern nicht dauernd beibiegen, was grün ist», sagte der einzige grüne Länderregierungschef vor knapp 500 Delegierten. Die Partei müsse sich in dieser Frage ändern.


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Neuer Fall in JVA Bruchsal: Verbale Entgleisungen von Sozialarbeitern

Im Gefängnis Bruchsal hat eine Sozialarbeiterin auf einer Liste mit Namen von Häftlingen Notizen gemacht, von denen einige aus Sicht des Justizministeriums «nicht hinnehmbare Entgleisungen» waren. Die Frau arbeite nicht mehr im Justizvollzug, teilte eine Ministeriumssprecherin am Freitag mit. Sie bestätigte Informationen der «Stuttgarter Nachrichten» (Samstag) über den Fall. Die Sozialarbeiterin habe die Liste von einem Kollegen übernommen, der längere Zeit abwesend war. Laut Ministerium wurden die Gefangenen dabei einzeln durchgesprochen. «Neben Charakterisierungen wie "ruhig" und "weint schnell" wurden hinter den Namen von zwei Gefangenen auch nicht hinnehmbare Entgleisungen vermerkt», heißt es in einer Erklärung aus dem Haus von Rainer Stickelberger (SPD). 

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Porsche vermietet seine Sportwagen künftig auch

Das Porsche-Erlebnis zum mieten startet bei 69 Euro pro Stunde. Foto: Bob Riha Jr/Archiv
Das Porsche-Erlebnis zum mieten startet bei 69 Euro pro Stunde. Foto: Bob Riha Jr/Archiv

Der Sportwagenbauer Porsche vermietet seine Autos künftig unter dem Namen Porsche Drive. Wie das Unternehmen mitteilte, gibt es bereits ein entsprechendes Pilotprojekt in Stuttgart. Interessenten können sich etwa die Sportwagen Boxster, Cayman und den 911er ebenso wie den Geländewagen Macan leihen. Die günstigste Vermietung startet bei 69 Euro pro Stunde. Kunden können einen Wagen maximal eine Woche mieten. Nach Angaben einer Sprecherin sind weitere Standorte in Planung. 

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Bahn und Gewerkschaften verhandeln weiter

Claus Weselsky (l), Vorsitzender der Lokführer-Gewerkschaft GDL, spricht mit Ulrich Weber (r), Personalvorstand der Deutschen Bahn AG (DB). Foto: Frank Rumpenhorst
Claus Weselsky (l), Vorsitzender der Lokführer-Gewerkschaft GDL, spricht mit Ulrich Weber (r), Personalvorstand der Deutschen Bahn AG (DB). Foto: Frank Rumpenhorst

Gute Nachricht für die Bahnkunden: Im Tarifkonflikt haben sich der Konzern und die beiden konkurrierenden Gewerkschaften EVG und GDL auf weitere Verhandlungen verständigt. Mit der Lokführergewerkschaft GDL will die Bahn bereits am kommenden Freitag in Berlin weiter verhandeln, mit der EVG soll es am 12. Dezember ein weiteres Treffen geben. «Wir haben damit gezeigt, dass es uns nicht um den Streik an sich geht», erklärte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitagabend in Frankfurt. 

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Pläne zur Begrenzung von Plastiktüten nehmen weitere EU-Hürde

Eine weggeworfene Plastiktüte. Foto: Patrick Pleul/Illustration
Eine weggeworfene Plastiktüte. Foto: Patrick Pleul/Illustration

Der Verbrauch von Plastiktüten in Europa soll innerhalb des nächsten Jahrzehnts drastisch sinken. Entsprechende Pläne haben nun auch die Unterstützung der 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Die EU-Botschafter stimmten in Brüssel geschlossen für das Vorhaben, wie Diplomaten berichteten. Um den Verbrauch von Einwegtüten zu begrenzen, sollen die Staaten entweder Gebühren oder Steuern auf die Beutel erheben oder konkrete Ziele zur Verminderung beschließen. Auch nationale Verbote wären möglich.


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Machtwechsel in Thüringen rückt näher

Die Parteivorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, Grünen-Chef Dieter Lauinger und SPD-Chef Andreas Bausewein (v.l.) stellen den Thüringer Koalitionsvertrag vor. Foto: Martin Schutt
Die Parteivorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, Grünen-Chef Dieter Lauinger und SPD-Chef Andreas Bausewein (v.l.) stellen den Thüringer Koalitionsvertrag vor. Foto: Martin Schutt

Die Linke in Thüringen hat den Weg für ihren ersten Ministerpräsidenten mit großen Zugeständnissen an SPD und Grüne frei-gemacht. Die Partei von Bodo Ramelow bekommt nur drei der acht Fachministerien, obwohl sie bei der Landtagswahl auf zehn Prozentpunkte mehr kam als SPD und Grüne zusammen. Zudem stellt sie in dem rot-rot-grünen Bündnis den Chef der Staatskanzlei. «Wir haben auf Augenhöhe verhandelt», sagte Linken-Landeschefin Susanne Hennig-Wellsow bei der Vorstellung des Koalitionsvertrages in Erfurt. Die Koalition trage die Handschrift aller drei Parteien.


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Mit Knalleffekt: Vettel-Wechsel vor Titel-Entscheidung

Sebastian Vettel wechselt zu Ferrari. Foto: Valdrin Xhemaj
Sebastian Vettel wechselt zu Ferrari. Foto: Valdrin Xhemaj

Kurz vor dem Formel-1-Finalkrimi der Silberpfeile hatten die Heimlichkeiten um den entthronten Titelverteidiger Sebastian Vettel endlich ein Ende. Beim Saison-Schlussakt in Abu Dhabi bestätigte Ferrari die Verpflichtung des vier-maligen Weltmeisters bis Ende 2017 und den Abschied von Fernando Alonso. «Ich muss nicht betonen, wie magisch Ferrari ist und welche Strahlkraft es hat», sagte Vettel, der am Sonntag auf dem Yas Marina Circuit sein letztes Rennen für Red Bull bestreiten wird. 

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Run auf Rente mit 63: Rund 110 000 Anträge genehmigt

Die Werbung für das Rentenpaket hat offenbar überzeugt. Foto: Jens Kalaene/Archiv
Die Werbung für das Rentenpaket hat offenbar überzeugt. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Die neue abschlagsfreie Rente mit 63 wird stark genutzt und kommt teurer als von der Regierung zunächst beziffert. Von den 163 000 Anträgen, die bis Ende Oktober gestellt wurden, sind bisher rund 110 000 bearbeitet und fast ausnahmslos bewilligt worden. Das bestätigte ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin, nachdem zunächst die «Rheinische Post» darüber berichtet hatte. Nach früheren Angaben der Rentenversicherung kostet die Rente mit 63 in diesem Jahr voraussichtlich knapp 1,5 Milliarden Euro. 

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Mehrere Interessenten bei Ausschreibung des Schienennahverkehrs

Mehrere Interessenten bei Ausschreibung des Schienennahverkehrs
Mehrere Interessenten bei Ausschreibung des Schienennahverkehrs

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat die Große Koalition in Berlin aufgefordert, die Gelder für den Schienennahverkehr zu erhöhen. Der Haushalts-Ausschuss des Bundestags habe die Mittel für das kommende Jahr auf den heutigen Stand eingefroren, sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag in Stuttgart. Das sei ein völlig unhaltbarer Zustand. Es sei der Versuch von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), die schwarze Null zu retten.


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Urteil: Werbung um Annahme von Konkurrenz-Rabattgutscheinen zulässig

Müllers Werbeaktion ist zulässig. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Müllers Werbeaktion ist zulässig. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Im Streit um eine Werbeaktion der Drogeriemarkt-kette Müller mit Rabattgutscheinen von Konkurrenten hat die Wettbewerbszentrale vor Gericht eine Niederlage einstecken müssen. Müller hatte damit geworben, Rabattgutscheine etwa von dm oder Rossmann sowie Douglas-Parfümerien anzunehmen. Nach Ansicht des Landgerichts Ulm stellt die Aktion zwar eine erhebliche Behinderung der betroffenen Mitbewerber dar, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Sie sei jedoch nicht unzulässig. 

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TRW-Aktionäre stimmen Übernahme durch ZF zu

TRW-Aktionäre stimmen Übernahme durch ZF zu. Foto: Felix Kästle/Archiv
TRW-Aktionäre stimmen Übernahme durch ZF zu. Foto: Felix Kästle/Archiv

Grünes Licht für ZF: Die Aktionäre des US-Zulieferers TRW Automotive haben einer Übernahme durch den Autozulieferer vom Bodensee zugestimmt. Das teilten ZF und TRW am Donnerstag mit. Die Zustimmung sei ein «Meilenstein im Übernahmeprozess», sagte ZF-Vorstandschef Stefan Sommer laut Mitteilung. «Wir freuen uns sehr, dass die TRW-Aktionäre unsere Pläne mit so deutlicher Mehrheit unterstützen.» Der Autozulieferer ZF mit Sitz in Friedrichshafen übernimmt TRW Automotive für umgerechnet rund 9,5 Milliarden Euro (12,4 Milliarden US-Dollar). 

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City-Managerin schlägt Hugendubel-Filiale in Karstadt-Immobilie vor

Nach dem angekündigten Aus der Stuttgarter Hugendubel-Filiale schlägt die zuständige City-Managerin einen Umzug in einen Teil des derzeitigen Karstadt-Gebäudes vor. «Ich finde es charmant, mal darüber nachzudenken, ob man so ein Hugendubel-Konzept nicht in die Karstadt-Fläche integrieren kann», sagte Bettina Fuchs von der City-Initiative Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Das ist zu viel Fläche, um es nur mit einem Konzept zu bespielen.» Gerüchten zufolge soll sich unter anderem die irische Modekette Primark für einen Platz in der Immobilie interessieren. Karstadt will bis Mitte 2015 schließen. Für die bisherige Hugendubel-Filiale soll im April des nächsten Jahres Schluss sein. Der Buchhändler hat bereits angekündigt, nach einer kleineren Fläche in der Königstraße Ausschau zu halten. (DPA/LSW)

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Zukunft der Realschulen gesichert - Stoch sagt Millionen-Beträge zu

Kultusminister Andreas Stoch (SPD). Foto: Sebastian Kahnert
Kultusminister Andreas Stoch (SPD). Foto: Sebastian Kahnert

Lange war die Zukunft der Realschulen beim Umbau des Schulsystems unsicher - nun hat sich Kultusminister Andreas Stoch (SPD) zu dieser Schulart bekannt. Er will sie mit zusätzlichen Millionen Euro ausstatten. Nach den Vorstellungen Stochs sollen die mehr als 400 Realschulen im Land zum Schuljahr 2016/17 für die Förderung ihrer immer unterschiedlicheren Schülerschaft 500 Lehrerstellen mehr erhalten. Erste zusätzliche Poolstunden zur individuellen Förderung soll es schon im Schuljahr 2015/16 geben. 

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Das müssen Steuerzahler bis Ende Dezember erledigen

Steuerzahler können sich Geld vom Finanzamt zurückholen, wenn sie bestimmte Fristen beachten. Foto: Andrea Warnecke
Steuerzahler können sich Geld vom Finanzamt zurückholen, wenn sie bestimmte Fristen beachten. Foto: Andrea Warnecke

Um dem Finanzamt nicht mehr Geld abzugeben als nötig, lohnt es sich, in den kommenden Wochen in Sachen Steuern aktiv zu werden. Auch manche Ausgabe kann sich bei geschickter Aufteilung bis Ende des Jahres noch auszahlen. Das Einkommen mindern, staatliche Zuschüsse sichern, die Steuerlast senken - bis zum Jahresende haben Steuerzahler einige Möglichkeiten, sich mehr von ihrem Geld zu sichern. Ein Überblick: 

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Lieber gleich ganz aufhören - So gelingt der Rauchstopp

Schluss für immer: Vor allem das Verändern von Gewohnheiten kann Rauchern beim Aufhören helfen. Foto: Oliver Berg
Schluss für immer: Vor allem das Verändern von Gewohnheiten kann Rauchern beim Aufhören helfen. Foto: Oliver Berg

E-Zigaretten sind laut dem Bundesverwaltungs-gericht keine Arzneimittel. Damit dürfen sie weiter in Tabakläden verkauft werden. Als Ersatz für die normale 'Fluppe' sollten sie aber besser nicht dienen. Wer aufhören will, kann das auch anders schaffen. Die umstrittenen E-Zigaretten gelten nicht als Arzneimittel. Damit benötigen die nikotinhaltigen Flüssigkeiten, die in den Elektrozigaretten verdampft werden, auch keine Zulassung und können weiter in Tabakläden und im Internet verkauft werden. 

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Fisch per Paket: Online-Handel mit Lebensmitteln ist Nische

Kabeljau wird für den Versand verpackt: Der Großhändler Deutsche See liefert seine Waren seit Kurzem mit Hilfe eines Online-Shops bis nach Stuttgart aus. Foto: Sebastian Kahnert
Kabeljau wird für den Versand verpackt: Der Großhändler Deutsche See liefert seine Waren seit Kurzem mit Hilfe eines Online-Shops bis nach Stuttgart aus. Foto: Sebastian Kahnert

Frisches Hackfleisch, Milch oder Tomaten per Päckchen? Immer mehr Anbieter verkaufen Lebensmittel online. Doch Experten sind skeptisch: Das große Geschäft lasse sich mit dem Versandhandel nicht machen. Das Angebot klingt verlockend: Fangfrischer Fisch direkt nach Hause - 700 Kilometer von der Nordseeküste entfernt. Der Fisch-Großhändler Deutsche See liefert seit Kurzem mit Hilfe eines Online-Shops bis nach Stuttgart. Eine Bedrohung für den Einzelhandel vor Ort? Amazon hatte die Händler schon 2010 mit der Ankündigung aufgescheucht, auch Lebensmittel anzubieten. 

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BKA warnt vor wachsender Cyber-Kriminalität

Kreditkartenbetrug, Drogen- und Waffenhandel, sexuelle Ausbeutung und Terrorismus werden immer mehr über das Internet organisiert. Das BKA fordert mehr Handhabe bei der Bekämpfung. Foto: Jens Büttner
Kreditkartenbetrug, Drogen- und Waffenhandel, sexuelle Ausbeutung und Terrorismus werden immer mehr über das Internet organisiert. Das BKA fordert mehr Handhabe bei der Bekämpfung. Foto: Jens Büttner

Der klassische Banküberfall wirkt da fast altertümlich: Heute können Kriminelle per Internet Geldautomaten in vielen Staaten gleichzeitig manipulieren. Die Polizei kämpft einen verzweifleten noch schlagkräftig dagegen vorgehen? Die wachsende Internetkriminalität stellt die Polizei vor immer größere Probleme. «Die Lampe, mit der wir Licht ins Dunkel zu bringen versuchen, wird schwächer», sagte die BKA-Abteilungsleiterin für organisierte Kriminalität, Sabine Vogt, bei einer Expertentagung in Mainz. «Sie ist an einigen Stellen schon erloschen.»

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Lernen mit Computern lässt in Deutschland zu wünschen übrig

Schülerinnen in Rüsselsheim arbeiten mit einem Tablet: Achtklässler in Deutschland liegen mit ihren Computer-Kompetenzen international im Mittelfeld, so die Studie. Foto: Arne Dedert
Schülerinnen in Rüsselsheim arbeiten mit einem Tablet: Achtklässler in Deutschland liegen mit ihren Computer-Kompetenzen international im Mittelfeld, so die Studie. Foto: Arne Dedert

Zu wenig Computer, veraltete Geräte und kaum Berücksichtigung der Neuen Medien in den Lerninhalten: In Deutschland erwerben Schüler Computer-Kenntnisse «trotz Schule» - zeigt eine weltweite Studie. Achtklässler in Deutschland liegen mit ihren Computer-Kompetenzen im internationalen Mittelfeld. Jedoch gibt es weit weniger Spitzenschüler als in vielen anderen Industrienationen, dafür mehr Jugendliche mit nur geringsten PC-Kenntnissen. Das zeigt die am Donnerstag (20. November) in Berlin vorgestellte ICILS-Studie, die die Kenntnisse von 12- bis 13-jährigen Jugendlichen in 24 Staaten vergleicht. 

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Strompreise sinken erstmals nach 14 Jahren

Licht am Horizont: Erstmals seit 14 Jahren senken viele deutsche Stromversorger die Preise. Foto: Christoph Schmidt
Licht am Horizont: Erstmals seit 14 Jahren senken viele deutsche Stromversorger die Preise. Foto: Christoph Schmidt

Anfang 2015 senken viele Stromversorger die Preise - nach 14 Jahren Preisanstieg. 35 Euro können Familienhaushalte damit im Jahr sparen. Endlich die Trendwende - oder «zu spät und zu wenig», wie Kritiker meinen? Erfreuliche Vorweihnachtspost für viele Stromkunden: Nach 14 Jahren mit - im Bundesschnitt - regelmäßig steigenden Stromrechnungen senken viele deutsche Stromversorger Anfang 2015 erstmals wieder die Preise. «Eine Trendwende», jubelt die Verbraucherzentrale NRW, gießt aber gleichzeitig viel Wasser in den Wein: 

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Pflegekräften steht Mindestlohn für Bereitschaftsdienst zu

Auch der Bereitschaftsdienst von Pflegekräften muss mit dem Mindestlohn bezahlt werden. Foto: Angelika Warmuth/Archiv
Auch der Bereitschaftsdienst von Pflegekräften muss mit dem Mindestlohn bezahlt werden. Foto: Angelika Warmuth/Archiv

Der Mindestlohn in der Pflegebranche muss auch für Bereitschaftsdienste voll gezahlt werden. Das hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt klargestellt. Die Entscheidung hat Bedeutung weit über den konkreten Fall aus Baden-Württemberg hinaus. In Deutschland arbeiten etwa 950 000 Menschen in der Pflege. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin können Betroffene ein Jahr rückwirkend Ansprüche geltend machen. Eine ähnliche Formulierung wie in der Verordnung zur Pflegebranche findet sich auch im Gesetz über den Mindestlohn von 8,50 Euro, der ab 1. Januar bundesweit gilt.


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Deutsche stecken ein Drittel des Einkommens in die Miete

Die Wohnkostenbelastung in Deutschland steigt. Foto: Sebastian Kahnert
Die Wohnkostenbelastung in Deutschland steigt. Foto: Sebastian Kahnert

Die Miete frisst in deutschen Haushalten im Schnitt ein Drittel des Einkommens. In den vergangenen zehn Jahren sei die Wohnkostenbelastung um rund drei Prozentpunkte gestiegen. Das sagte der Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Axel Gedaschko, in Berlin. Schuld daran seien weniger hohe Kaltmieten, als höhere Energiekosten. Mit den von der schwarz-roten Bundesregierung geplanten Regulierungen für die Wohnungswirtschaft sei das Mieten-Problem daher kaum lösbar. 

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Kabinett beschließt besseren Schutz für Spareinlagen

Klassische Spareinlage: Ein Sparbuch der Sparkasse liegt unter Euro-Geldscheinen. Foto: Patrick Pleul
Klassische Spareinlage: Ein Sparbuch der Sparkasse liegt unter Euro-Geldscheinen. Foto: Patrick Pleul

Sparer in Deutschland sind künftig besser vor dem Verlust ihres Geldes geschützt. Das Bundeskabinett beschloss das Gesetz zur Umsetzung einer EU-Richtlinie für die einheitliche Einlagensicherung. Danach kommen Sparer im Schadensfall künftig auch schneller und unbürokratischer an ihr Geld. Bei einer Bank-Pleite sollen Kontoinhaber ihre Einlagen innerhalb von sieben Tagen zurückerhalten - in Deutschland gilt dies ab 1. Juni 2016, europaweit spätestens 2024. 

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Hugendubel schließt Filiale in Stuttgart

Der Buchhändler Hugendubel schließt seine Filiale in Stuttgart im April 2015. Es werde nach einer kleineren Fläche, passend für ein neues Filialkonzept, gesucht, die ebenfalls in der Königstraße in der Innenstadt liegen solle, teilte das Unternehmen am Mittwochabend in München mit. «Wir bedauern sehr, dass wir unseren Mitarbeitern und Kunden keinen nahtlosen Übergang bieten können», sagte der geschäftsführende Gesellschafter Maximilian Hugendubel laut Mitteilung. Mit 4000 Quadratmetern zählt die Filiale in der Landeshauptstadt zu den zwei größten von Hugendubel. 38 Mitarbeiter sind laut einem Sprecher von der Schließung betroffen. Wie ihre Zukunft konkret aussieht, war am Abend zunächst unklar. (DPA/LSW)

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Armutsgefährdung im Südwesten leicht gestiegen

Bundesweit liegt das Armutsrisiko bei 15,5 Prozent. Foto: Martin Gerten/Archiv
Bundesweit liegt das Armutsrisiko bei 15,5 Prozent. Foto: Martin Gerten/Archiv

Etwa jeder Neunte in Baden-Württemberg ist von einem erhöhten Armutsrisiko bedroht. Die Armutsgefährdungsquote lag im Jahr 2013 bei 11,4 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Im Jahr 2012 waren es 11,1 Prozent, 2005 hatte der Anteil armutsgefährdeter Personen in Baden-Württemberg noch bei 10,6 Prozent gelegen. Die Quote gibt den Anteil der Personen an, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung auskommen müssen.


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Stuttgarter Weihnachtsmarkt leuchtet mit Ökostrom

Der Weihnachtsbaum wird mit Ökostrom versorgt. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Der Weihnachtsbaum wird mit Ökostrom versorgt. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Der Weihnachtsmarkt in Stuttgart wird dieses Jahr zum ersten Mal mit Ökostrom versorgt. Wenn der Markt am 26. November eröffnet wird, bekommen sowohl der Weihnachtsbaum vor dem Königsbau als auch alle 290 Marktstände ihren Strom komplett aus erneuerbaren Energien der Stadtwerke Stuttgart. Mit seiner mehr als 300-jährigen Tradition gehört der Stuttgarter Weihnachtsmarkt zu den ältesten Märkten Europas. Die Veranstalter erwarten bis zu vier Millionen Besucher.


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Kälbchen mit «Nadelstreifen»: Nachwuchs bei Stuttgarter Bongos

Die kleine Bongo-Antilope heißt Kaamu. Foto: Susanne Kern/Stuttgarter Wilhelma
Die kleine Bongo-Antilope heißt Kaamu. Foto: Susanne Kern/Stuttgarter Wilhelma

Zierlicher Körper, staksige Beine und Streifen-Look - Stuttgarts Waldantilopen haben Nachwuchs. Der kleine Kaamu kam bereits Ende Oktober zur Welt, wie der Zoo Wilhelma am Mittwoch mitteilte. Wie bei jungen Bongos üblich liegt er aber erst einmal allein im Stroh der Wurfbox. Nur ab und an schaut seine 2008 in Stuttgart geborene Mutter Wilma zum Säugen vorbei. Vater Tambo kam 2012 aus Duisburg. Die parallelen weißen «Nadelstreifen» hat Kaamu schon, auch der typische Bürstenkamm ziert schon seinen Rücken.

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Experte warnt vor Gefahren von «Legal Highs»

«Legal Highs» werden als Kräutermischung deklariert. Foto: F. v. Erichsen/Archiv
«Legal Highs» werden als Kräutermischung deklariert. Foto: F. v. Erichsen/Archiv

«Legal Highs» sind nach Auskunft eines Experten trotz harmloser Beschreibungen als Badesalz oder Kräutermischung hochgefährlich. «Da riskiert man Kopf und Kragen», sagte der Göppinger Psychiater Leo Hermle bei einer Fachveranstaltung am Mittwoch in Stuttgart. Die körperlichen Wirkungen des Konsums der synthetisch hergestellten Varianten von Cannabis und Amphetaminen reichten bis hin zum Schlaganfall und Herzinfarkt. Auch psychische Veränderungen seien die Folge, darunter länger andauernde Psychosen. 

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Zeitung: Keine Neueröffnung der Bühlerhöhe 2015

Neueröffnung des Schlosshotels Bühlerhöhe ist gescheitert. Foto: Rolf Haid/Archiv
Neueröffnung des Schlosshotels Bühlerhöhe ist gescheitert. Foto: Rolf Haid/Archiv

Die für das kommende Jahr geplante Neueröffnung des Schlosshotels Bühlerhöhe ist nach einem Bericht der «Stuttgarter Nachrichten» gescheitert. Das Luxushotel an der Schwarzwaldhochstraße könne frühestens 2016 wieder Gäste empfangen, sagte Hotel-Manager Reto Schumacher dem Blatt (Donnerstag). Gründe für die Verzögerung nannte er nicht. Vor knapp einem Jahr hatte eine internationale Investorengruppe mit Sitz in Kasachstan das Anwesen erworben und einen umfangreichen Umbau zu einem Fünf-Sterne-Hotel angekündigt.


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Grünes Licht für bessere Technik bei Polizei und Feuerwehr

Alarm-Hundertschaften sollen mehr Schutzkleidung bekommen. Foto: P. Seeger/Archiv
Alarm-Hundertschaften sollen mehr Schutzkleidung bekommen. Foto: P. Seeger/Archiv

Polizei, Feuerwehr und die Regierungspräsidien in Baden-Württemberg können sich in den kommenden beiden Jahren über eine Finanzspritze freuen. Der Finanzausschuss des Landtags habe am Mittwoch den Haushaltsplan des Innenministeriums über insgesamt 2,6 Milliarden Euro abgesegnet, sagte ein Sprecher von Ressortchef Reinhold Gall (SPD). Angesichts der Sparzwänge sei dies ein Erfolg. Das Geld werde in «Dinge investiert, die beim Bürger ankommen».


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Jobben im Ruhestand: So viel dürfen Rentner verdienen

Wer schon die Regelaltersgrenze erreicht hat, muss bei seinem Hinzuverdienst keine Grenzen beachten. Foto: Andreas Gebert
Wer schon die Regelaltersgrenze erreicht hat, muss bei seinem Hinzuverdienst keine Grenzen beachten. Foto: Andreas Gebert

Immer mehr ältere Menschen in Deutschen haben einen regulären Job. Das zeigt der aktuelle Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung. Doch wie viel darf man im Ruhestand überhaupt dazuverdienen? Die Deutsche Rentenversicherung klärt auf. Wie viel Rentner nebenbei verdienen dürfen, hängt in erster Linie von ihrem Alter ab. Wer schon die Regelaltersgrenze erreicht hat, darf unbegrenzt hinzuverdienen. Für Senioren, die nach dem 31. Dezember 1946 geboren sind, wird diese Grenze schrittweise auf 67 Jahre angehoben. 

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Handel im größten Umbruch seit Ende des Tante-Emma-Ladens

Online gegen Offline: Die Läden in den Innenstädten bekommen immer mehr Konkurrenz im Internet. Foto: Carsten Rehder
Online gegen Offline: Die Läden in den Innenstädten bekommen immer mehr Konkurrenz im Internet. Foto: Carsten Rehder

In wenigen Jahren geben die Deutschen nach Prognosen jeden vierten Euro im Internet aus. Das bedroht Läden in den Innenstädten. Dennoch verharren viele Händler wie das Kaninchen vor der Schlange. Marc Ramelow war verblüfft. Der Chef eines alteingesessenen Elmshorner Modehauses wollte mit seinen Verkäufern darüber reden, wie sie über Kanäle wie Twitter und Facebook an die Kunden herankommen. Doch da hatte einer der Kollegen längst seine 50 wichtigsten Kunden in einer WhatsApp-Gruppe organisiert. 

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Renovierung nach Küchenbrand: BGH gibt Mietern recht

Nach einem Wohnungsbrand ist meist nicht nur der Schock, sondern oft auch der Schaden groß. Foto: Kay Nietfeld
Nach einem Wohnungsbrand ist meist nicht nur der Schock, sondern oft auch der Schaden groß. Foto: Kay Nietfeld

Ein Feuer in der Wohnung verursacht oft großen Schaden. Doch wer kommt dafür auf? Darüber hatte jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) zu urteilen. Klar ist: Mieter können nicht alles auf ihren Vermieter abwälzen. In einigen Fällen sind sie selber gefragt. Wenn es in der Wohnung brennt, ist der Schreck erst mal groß. Hinterher muss geregelt werden, wer die Renovierung zahlt. Dem BGH lag jetzt ein ungewöhnlicher Fall vor. Die Tochter der Mieter hatte beim Kochen einen Brand verursacht: Sie erhitzte Öl in einem Topf und verließ dann zeitweise die Küche. 

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Aktiv werden! 5 Tipps gegen das Herbsttief

Raus trotz Dämmerlicht: Gegen das Herbsttief hilft Bewegung - zum Beispiel Radfahren. Foto: Tobias Hase
Raus trotz Dämmerlicht: Gegen das Herbsttief hilft Bewegung - zum Beispiel Radfahren. Foto: Tobias Hase

Einfach die Decke über den Kopf ziehen und auf den Frühling warten: Das klingt bei dem trüben Wetter momentan sehr verlockend. Nur ist diese Strategie leider völlig falsch. Stattdessen heißt es: Nicht durchhängen - den inneren Schweinehund bekämpfen! Morgens wird es nicht mehr richtig hell, dafür schon am Nachmittag wieder stockdunkel: Nun ist es doch noch richtig Herbst geworden. Viele würden jetzt gerne den ganzen Tag im Bett bleiben. Doch genau das ist der falsche Weg, um Müdigkeit und gedrückter Stimmung Herr zu werden. 

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Falsche Telekom-Rechnungen enthalten Schadsoftware

Sieht aus wie eine Rechnung von der Telekom, enthält aber Schadsoftware. Wer eine solche E-Mail bekommt, sollte sie am besten sofort löschen. Foto: Andrea Warnecke
Sieht aus wie eine Rechnung von der Telekom, enthält aber Schadsoftware. Wer eine solche E-Mail bekommt, sollte sie am besten sofort löschen. Foto: Andrea Warnecke

Momentan machen massenhaft Mails mit gefälschten Telekom-Rechnungen die Runde. Im Anhang steckt allerdings gefährliche Schadsoftware. Der Tipp lautet: Am besten gleich löschen. Vorsicht bei E-Mails mit angeblichen Rechnungen von der Telekom. Wie die Verbraucherzentrale Thüringen und die Webseite «spam-info.de» berichten, versenden Betrüger derzeit massenweise E-Mails mit vermeintlichen Telefonrechnungen im Anhang. Darin werden teilweise Beträge zwischen 200 und 300 Euro gefordert. 

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Bahngewerkschaft EVG macht vor Spitzengespräch Druck auf GDL

Alexander Kirchner, Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Foto: Uwe Zucchi/Archiv
Alexander Kirchner, Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Foto: Uwe Zucchi/Archiv

Vor einem Spitzengespräch über den Tarifkonflikt bei der Bahn hat die größere Gewerkschaft EVG den Druck auf die kleinere Lokführergewerkschaft GDL erhöht. «Gemeinsame Verhandlungen machen nur dann Sinn, wenn damit auch die gleichen Ziele verfolgt werden», sagte der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Alexander Kircher, am Dienstag. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) verfolgt bislang andere Ziele. 

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Kretschmann: Keine Rücknahme der Einsparungen für Beamte

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Inga Kjer/Archiv
Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Inga Kjer/Archiv

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat gelassen auf die Drohung von Beamtenbundchef Volker Stich reagiert, 2016 zur Abwahl von Grün-Rot aufrufen zu wollen. Wenn Stich meine, bei der CDU komme es «wärmer raus» für die Beamtenschaft des Landes, dann müsse Stich halt zur Wahl der Union aufrufen, sagte der Regierungschef am Dienstag in Stuttgart. Bereits beschlossene Einsparmaßnahmen für die Staatsdiener werde die Landesregierung aber nicht zurücknehmen, sagte Kretschmann.


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Wann gibt die Keltenfürstin ihre Geheimnisse preis?

Drei Goldkugeln aus einem rekonstruierten Brustcollier. Foto: Sebastian Kahnert
Drei Goldkugeln aus einem rekonstruierten Brustcollier. Foto: Sebastian Kahnert

Vier Jahre nach einer aufsehenerregenden Bergung der Grabkammer einer Keltenfürstin bei Sigmaringen stehen die Forscher noch vor jeder Menge Rätsel. Erst in den nächsten Jahren werde das eine oder andere davon gelöst werden - eventuell, wie Landesarchäologe Dirk Krausse am Dienstag in Stuttgart betont. Bevor er und sein Team mit den Originalen nochmal ins Labor gehen, sind sie bis Mitte Dezember noch einmal öffentlich zu sehen: in Ausstellungscontainern im Ehrenhof des Neuen Schlosses in Stuttgart.


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Keine betriebsbedingten Kündigungen bei WMF in Geislingen

Der Stammsitz des Haushaltswarenherstellers WMF. Foto: Daniel Maurer/Archiv
Der Stammsitz des Haushaltswarenherstellers WMF. Foto: Daniel Maurer/Archiv

Beim Küchenspezialisten WMF soll es am Konzernsitz im schwäbischen Geislingen keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Darauf haben sich der Betriebsrat und IG Metall Göppingen-Geislingen mit dem Konzern geeinigt, wie die Gewerkschaft am Dienstag mitteilte. Ein WMF-Sprecher bestätigte die Entwicklungen. Beschäftigten der Tochterunternehmen Silit in Riedlingen (Kreis Biberach) und Kaiser Backformen im Diez (Rheinland-Pfalz) werden alternative Arbeitsplätze bei WMF angeboten. 


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Benzin aus Biomasse: Pilotanlage in Karlsruhe geht in Betrieb

Stroh rein, Benzin raus: Eine Anlage zur Herstellung von Kraftstoffen aus Biomasse ist am Dienstag in Betrieb gegangen. Das Pilotprojekt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verwertet Reststoffe aus der Land- und Forstwirtschaft, etwa Stroh und Restholz, zu Benzin. Das Verfahren habe besonderes Potenzial, die Wertschöpfung im ländlichen Raum zu stärken, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser (CDU). Eine Tonne Stroh produziere rund 100 Kilogram Kraftstoff, der besonders motorenvertraglich sei, erklärte eine Sprecherin des KIT. Noch sei die Anlage aber in der Testphase. 

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Kroos schießt DFB-Rumpfelf zum 1:0-Sieg gegen Spanien

Toni Kroos (M) lässt sich nach seinem Treffer von den Mitspielern feiern. Foto: Lavandeira Jr.
Toni Kroos (M) lässt sich nach seinem Treffer von den Mitspielern feiern. Foto: Lavandeira Jr.

Im Dauerregen von Vigo hat Joachim Löw zum Abschluss des glorreichen WM-Jahres noch einen Prestige-Erfolg bejubeln können. Toni Kroos bescherte der deutschen Rumpfelf mit seinem Treffer in der 89. Minute einen 1:0 (0:0)-Sieg gegen Europameister Spanien. Im erstmals erprobten 3-4-3-System erarbeitete sich das DFB-Team ohne zahlreiche gestandene Fußball-Weltmeister mit Kampfkraft und Disziplin den ersten Sieg in Spanien nach 32 Jahren. Bei seinem Siegtor hatte Kroos Glück, dass der eingewechselte Keeper Kiko Casilla den nassen Ball nicht zu fassen bekam.


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Verzicht auf Plastiktüten: Was sind echte Alternativen?

Plastiktüten müssen verbrannt werden, was klimaschädliche Substanzen freisetzt. Ein Problem ist zudem, dass viele Tüten nicht richtig entsorgt werden - sie landen in der Natur. Foto: Patrick Pleul
Plastiktüten müssen verbrannt werden, was klimaschädliche Substanzen freisetzt. Ein Problem ist zudem, dass viele Tüten nicht richtig entsorgt werden - sie landen in der Natur. Foto: Patrick Pleul

Jeder Einwohner der Europäischen Union nutzt im Schnitt 198 Plastiktüten pro Jahr. Damit will die EU nun Schluss machen. Doch was sind wirklich gute Alternativen? Ein Überblick für umweltbewusste Verbraucher. EU-Bürger sollen in Zukunft deutlich weniger Plastiktüten verwenden. Darauf verständigten sich jetzt Unterhändler von EU-Staaten und Europaparlament im Grundsatz. Mit den neuen Regeln will die EU vor allem die Nutzung leichter Einweg-Tüten eindämmen. Dabei hätten die Staaten die Wahl zwischen zwei Methoden: 

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Neue Urteile zu PID und künstlicher Befruchtung

Mikroskopische Aufnahme einer menschlichen Eizelle: Gesetzliche Krankenkassen müssen die Präimplantationsdiagnostik nicht bezahlen, befand das Bundessozialgericht. Foto: Ralf Hirschberger
Mikroskopische Aufnahme einer menschlichen Eizelle: Gesetzliche Krankenkassen müssen die Präimplantationsdiagnostik nicht bezahlen, befand das Bundessozialgericht. Foto: Ralf Hirschberger

Gesetzlich Versicherten steht von der Krankenkasse kein Geld für eine Präimplantationsdiagnostik (PID) zu. So urteilte das Bundessozialgericht. Die Richter entschieden zudem: Ohne Trauschein wird auch eine Kinderwunsch-Behandlung nicht bezahlt. Gesetzliche Krankenkassen müssen die Präimplantations-diagnostik nicht bezahlen. Das Verfahren, bei dem künstlich befruchtete Eizellen vor dem Einsetzen auf einen Gendefekt hin untersucht werden, gehöre nicht zum Leistungs-katalog, entschied das Bundessozialgericht am Dienstag (18. November) in Kassel.


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Gericht erlaubt Frage nach Zugehörigkeit zu Gewerkschaft

Arbeitgeber haben unter Umständen das Recht, ihre Beschäftigten nach der Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft zu fragen, urteilte das Bundesarbeitsgericht. Foto: Martin Schutt
Arbeitgeber haben unter Umständen das Recht, ihre Beschäftigten nach der Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft zu fragen, urteilte das Bundesarbeitsgericht. Foto: Martin Schutt

Darf der Arbeitgeber in Erfahrung bringen, ob seine Mitarbeiter einer Gewerkschaft angehören? Darüber hatte das Bundesarbeitsgericht zu entscheiden. Die Richter meinen: In einigen Fällen ist diese Frage zulässig. Arbeitgeber haben unter Umständen das Recht, ihre Beschäftigten nach der Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft zu fragen. Das hat das Bundesarbeitsgericht am Dienstag (18. November) in Erfurt entschieden. Die Richter lehnten den Antrag der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ab, dem Arbeitgeber eine solche Frage generell zu untersagen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. 

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Neue Datenschutzeinstellungen in Facebook nutzen

Facebook führt nun auch per digitalem Assistent durch die Privatsphäreeinstellungen. Was man mit wem teilt, sollte man trotz des freundlichen Dinos mit Bedacht wählen. Foto: Andrea Warnecke
Facebook führt nun auch per digitalem Assistent durch die Privatsphäreeinstellungen. Was man mit wem teilt, sollte man trotz des freundlichen Dinos mit Bedacht wählen. Foto: Andrea Warnecke

Facebook bietet mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, etwas mehr Kontrolle über seine im Netzwerk veröffentlichten Daten zu erhalten. Mit ein wenig Mühe lässt sich viel erreichen. Facebooks neue Datenschutzeinstellungen erlauben mehr Kontrolle darüber, was mit den eigenen Inhalten passiert. Nutzer des Netzwerks sollten sie allerdings nicht in den Grundeinstellungen belassen, schreibt die Zeitschrift «PC Go» (Ausgabe 12/14). Mittlerweile bietet Facebook auch einen digitalen Assistenten an, der die wichtigsten Einstellungen erklärt. Hier einige Tipps:


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«Zur vollen Zufriedenheit» - Durchschnitt im Arbeitszeugnis

«Zu unserer vollen Zufriedenheit» - oder «stets zu unserer vollen Zufriedenheit»: Das macht im Arbeitszeugnis einen Unterschied. Foto: Jens Büttner
«Zu unserer vollen Zufriedenheit» - oder «stets zu unserer vollen Zufriedenheit»: Das macht im Arbeitszeugnis einen Unterschied. Foto: Jens Büttner

Arbeitszeugnisse belegen meist verschlüsselt, was wir im Job leisten - oder nicht. Welche Formulierung für eine durchschnittliche Leistung steht, darüber hat nun das Bundesarbeitsgericht entschieden. Wer sein Arbeitszeugnis richtig deuten will, der muss vor allem eines: zwischen den Zeilen lesen. Denn nicht immer ist alles so gemeint, wie es klingt. Hinter wohlwollenden Formulierungen können sich negative Einschätzungen verbergen. Auch für die Gesamtbewertung der Arbeitsleistung gibt es Standardfloskeln, die am Dienstag (18. November) beim Bundesarbeitsgericht auf dem Prüfstand standen.


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Aus Midijob wird Minijob - Übergangsregelungen laufen aus

Bisherige Midijobber, die zwischen 400,01 und 450 Euro verdienten, werden zu Minijobbern. Ab Januar entfällt für sie weitgehend die Sozialversicherungspflicht. Foto: Frank Rumpenhorst
Bisherige Midijobber, die zwischen 400,01 und 450 Euro verdienten, werden zu Minijobbern. Ab Januar entfällt für sie weitgehend die Sozialversicherungspflicht. Foto: Frank Rumpenhorst

Seit dem 1. Januar 2013 dürfen Minijobber mehr Geld bekommen. Die Verdienstgrenze liegt seitdem bei 450 Euro - statt wie vorher 400 Euro monatlich. Jetzt entfällt für viele geringfügig Beschäftigte großteils auch die Sozialversicherungspflicht. Die Anhebung der Verdienstgrenze hatte auch Auswirkungen auf Beschäftigungen in der Gleitzone, sogenannte Midijobs. Hier stieg die Grenze von 400,01 Euro bis 800 Euro auf jetzt 450,01 Euro bis 850 Euro.

In Bezug auf die Sozialversicherungspflicht gab es für bestehende Beschäftigungsverhältnisse allerdings eine Übergangsregelung, erklärt die Minijob-Zentrale. 

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Im Fall der Fälle - Rauchwarnmelder gehören in jede Wohnung

Lebensretter: In vielen Alt- und Neubauten sind Rauchwarnmelder bereits Pflicht. Foto: Roland Weihrauch
Lebensretter: In vielen Alt- und Neubauten sind Rauchwarnmelder bereits Pflicht. Foto: Roland Weihrauch

Wer nicht aufwacht, hat kaum eine Chance: Nur drei bis vier Atemzüge in einem Raum voller Rauch können für eine Rauchvergiftung ausreichen. 95 Prozent der Brandtoten sterben daran - und nicht durch die Flammen. Rauchwarnmelder sind daher Lebens-retter. Rauchwarnmelder retten Leben. Zwar können sie Brände nicht verhindern. Aber sie alarmieren die Bewohner so rechtzeitig, dass sie sich im Ernstfall retten können. 

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Damit die Liebe nicht rostet - Tipps für den Oldtimerkauf

Für jeden das richtige Blech: Das Angebot an klassischen Fahrzeugen ist groß. Interessenten sollten sich darüber im Klaren sein, welches Modell zu ihnen passt. Foto: Jens Wolf
Für jeden das richtige Blech: Das Angebot an klassischen Fahrzeugen ist groß. Interessenten sollten sich darüber im Klaren sein, welches Modell zu ihnen passt. Foto: Jens Wolf

Die Zahl der Oldtimer-Fahrer nimmt offenbar zu. Kein Wunder, schließlich sind viele Autos jenseits der 30 durchaus alltagstauglich. Doch der Kauf betagter Fahrzeuge birgt noch immer gewisse Risiken. Autokauf ist Vertrauenssache. Oldtimerkauf erst recht. Denn im Gegensatz zu Neufahrzeugen haben historische Fahrzeuge mindestens 30 Jahre auf dem Buckel - mit den entsprechenden Folgen für Blech und Technik. Doch der Bestand nimmt zu. Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) waren Ende 2011 rund 231 000 Autos mit historischen Kennzeichen (H) angemeldet, 

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Anschlag auf Jerusalemer Synagoge zerstört Hoffnung auf Beruhigung

Israelische Rettungskräfte erreichen den Unglücksort in Jerusalem. Foto: Abir Sultan
Israelische Rettungskräfte erreichen den Unglücksort in Jerusalem. Foto: Abir Sultan

Nach einem blutigen Terroranschlag in einer Jerusalemer Synagoge mit vier Toten hat Israels Regierung Gegenmaßnahmen an-gekündigt. Polizeiminister Izchak Aharonovich will es mehr Israelis erlauben, zur Selbstverteidigung Waffen zu tragen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte am Dienstagabend die rasche Zerstörung der Häuser von Attentätern an. Andere Minister forderten rigorose Strafmaßnahmen gegen die Familien der Täter.

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DBB: 170 000 Stellen im öffentlichen Dienst unbesetzt

Nach Angaben des Beamtenbunds sind mehr als 170 000 Stellen im öffentlichen Dienst unbesetzt. Foto: Armin Weigel
Nach Angaben des Beamtenbunds sind mehr als 170 000 Stellen im öffentlichen Dienst unbesetzt. Foto: Armin Weigel

Dem öffentlichen Dienst fehlen nach Angaben des Beamtenbunds mehr als 170 000 Erzieher, Lehrer, Polizisten und andere Mitarbeiter. Das geht aus einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Aufstellung des DBB hervor, über die die «Westdeutsche Allgemeine Zeitung» (Montag) zuerst berichtet hatte. Der Vorsitzende des DBB Beamtenbund und Tarifunion, Klaus Dauderstädt, sagte dem Blatt: «Es brennt. Wir brauchen eine Personaloffensive, um junge Menschen für den öffentlichen Dienst zu begeistern.» 

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Studie: Deutsche Arbeit wird teurer - auch im EU-Vergleich

Steigende Lohnkosten verteuern die Arbeit in Deutschland. Foto: Hannibal
Steigende Lohnkosten verteuern die Arbeit in Deutschland. Foto: Hannibal

Die Arbeitskosten in Deutschland sind im vergangenen Jahr gestiegen - liegen aber im EU-Vergleich nach einer Studie weiter im Mittelfeld.

Mit 31,30 Euro pro Stunde lag die Bundesrepublik bei den Arbeitskosten für die Privatwirtschaft 2013 an achter Stelle, wie aus einer Analyse hervor geht, die das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Montag in Berlin vorstellte. Die deutschen Arbeitskosten je Stunde stiegen demnach im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent, im EU-Durchschnitt waren es 1,3 Prozent. 

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BGH-Urteil zu Kinderquark «Monsterbacke» im Februar

Der Früchtequark «Monsterbacke» enthält mehr Zucker als reine Milch. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Der Früchtequark «Monsterbacke» enthält mehr Zucker als reine Milch. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Der Bundesgerichtshof (BGH) will sein mit Spannung erwartetes Urteil über einen umstrittenen Slogan für den Kinderquark «Monsterbacke» erst im Februar verkünden. Konkret geht es um den Werbespruch «So wichtig wie das tägliche Glas Milch!». Eine Entscheidung in dem Streit zwischen dem Molkereikonzern Ehrmann und der Wettbewerbs-zentrale soll am 12. Februar fallen, wie das Gericht am Montag mitteilte. Das Allgäuer Unternehmen verwendet den Spruch wegen des laufenden Verfahrens derzeit nicht mehr auf den Verpackungen des Früchtequarks. 

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LBS Bayern bestätigt Kündigung von gut verzinsten Altverträgen

Die gut verzinsten Altverträge waren der LBS-Bayern offensichtlich ein Dorn im Auge. Foto: Lukas Barth
Die gut verzinsten Altverträge waren der LBS-Bayern offensichtlich ein Dorn im Auge. Foto: Lukas Barth

Die Bausparkasse LBS Bayern hat 26 000 Bausparverträge aus alten Zeiten gekündigt, um sich damit von früheren Zinsversprechen zu befreien. Für die Verträge hätten die Kunden zum Teil eine Verzinsung von 3,5 Prozent auf ihr Guthaben erhalten, sagte ein Sprecher der LBS in München. Der «Münchner Merkur» hatte darüber berichtet. Aktuell liegt die Verzinsung für Bausparguthaben nur noch bei 0,25 Prozent. Auch andere Bausparkassen hatten im vergangenen Jahr unter dem Druck der Mini-Zinsen ihre Altverträge aufgelöst. 

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Streik beim Textil-Discounter KiK bis Dienstag

Keine Einigung in Sicht im Tarifstreit beim Textil-Discounter KiK. Foto: Roland Weihrauch
Keine Einigung in Sicht im Tarifstreit beim Textil-Discounter KiK. Foto: Roland Weihrauch

Im Tarifstreit mit dem Textil-Discounter KiK hat die Gewerkschaft Verdi den Druck erhöht und die Beschäftigten des Zentrallagers im nordrhein-westfälischen Bönen am Montag zum Ausstand aufgerufen. Nach Mitteilung der Gewerkschaft soll der Streik mindestens bis zum Dienstag fortgesetzt werden. Rund 200 KiK-Mitarbeiter beteiligten sich nach Verdi-Angaben am Montag an den Arbeitsniederlegungen. In dem Zentrallager beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 470 Mitarbeiter. 

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Musikhochschulen erhalten mehr Geld

Die Musikschulen sollen besser gefördert werden. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Die Musikschulen sollen besser gefördert werden. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Fast eineinhalb Jahr nach ersten Überlegungen zu Kürzungen bei den Musikhochschulen sollen deren Mittel aufgestockt werden. Wie die anderen Hochschulen im Land erhalten auch die Standorte in Stuttgart, Trossingen, Freiburg, Mannheim und Karlsruhe drei Prozent mehr Geld im Jahr, kündigte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Montag in Stuttgart an. Das entspreche 28 Millionen Euro in den kommenden sechs Jahren. 

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«Porsche-Feuerwerk» vor Firmensitz geplant

Drei weiße 911er jagen, einem Feuerwerk gleich, in den Himmel - so stellt sich der Sportwagenbauer Porsche ein Kunstwerk für den Verkehrskreisel direkt vor dem Stammsitz in Zuffenhausen vor. Das grüne Licht der Stadt vorausgesetzt soll die ungewöhnliche Skulptur im Herbst 2015 vor dem Porsche-Museum enthüllt werden. Am Montag wurden die Pläne für das 24 Meter hohe Kunstobjekt vorgestellt: Drei Stelen sollen an ihren Spitzen je einen Porsche 911 halten. Sie stemmen aus verschiedenen Baureihen, um die Historie des Sportwagen-Klassikers zu dokumentieren, wie es am Montag bei Porsche in Stuttgart hieß. (DPA/LSW)

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Vergitterte Höfe für mehr Sicherheit im Jugendknast

Blick auf einen Gefängnistrakt in Adelsheim. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Blick auf einen Gefängnistrakt in Adelsheim. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Die Sanktionen im Jugendgefängnis Adelsheim erinnern an US-Filme: Hofgänge der Insassen in eingezäunten Bereichen, mit Kameras und extra Beleuchtung. Nach einer Massenschlägerei im August setzt die Justizvollzugsanstalt (JVA) im Neckar-Odenwald-Kreis auf vergitterte Bereiche, um die Insassen auf dem Hof voneinander zu trennen und die Strafvollzugsbeamten zu schützen. «Man muss die Arbeit der Bediensteten im Blick behalten, dass diese sicher und gut ihren Dienst tun können», sagte die Sprecherin des Justizministers der Deutschen Presse-Agentur am Montag in Stuttgart.

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«Dumm und Dümmehr» in US-Kinos auf Platz eins

Die Freunde Lloyd Christmas (Jim Carrey, l) und Harry Dune (Jeff Daniels). Foto: Hopper Stone / Universal Pictures
Die Freunde Lloyd Christmas (Jim Carrey, l) und Harry Dune (Jeff Daniels). Foto: Hopper Stone / Universal Pictures

Mit dummen Scherzen an die Spitze der Kinocharts: 20 Jahre nach dem Klamauk-Original «Dumm und Dümmer» haben sich Jim Carrey und Jeff Daniels mit der Fortsetzung «Dumm und Dümmehr» den ersten Platz auf der nordamerikanischen Filmrangliste gesichert. Nach Studioschätzungen spielte die Komödie der Regie-Brüder Bobby und Peter Farrelly bei ihrem Wochenenddebüt 38,1 Millionen Dollar (rund 30 Millionen Euro) ein. Knapp dahinter konnte sich der Vorwochensieger «Baymax - Riesiges Robowabohu» platzieren. 

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«Vertragslotse.com» kündigt Verträge fristgerecht

Nie wieder eine Kündigungsfrist verpassen: Der Online-Dienst «Vertragslotse» erinnert Verbraucher via SMS und E-Mail daran, wenn es Zeit wird, einen Vertrag zu beenden. Foto: vertragslotse.com
Nie wieder eine Kündigungsfrist verpassen: Der Online-Dienst «Vertragslotse» erinnert Verbraucher via SMS und E-Mail daran, wenn es Zeit wird, einen Vertrag zu beenden. Foto: vertragslotse.com

Handyvertrag, Fitnessstudio, Stromversorgung: Viele Verbraucher haben etliche Verträge abgeschlossen. «Vertragslotse.com» hilft, den Überblick zu behalten. Auf Wunsch kündigt der Online-Dienst Verträge fristgerecht - sogar per Einschreiben. So gut wieder jeder hat heutzutage mehrere Verträge in der Schublade liegen: Handy, Internetanschluss, Hausrat- und Kfz-Versicherung, Fitnessstudio, Kreditkarte und Zeitschriftenabo. Viele haben ein Dutzend oder sogar noch mehr Kontrakte parallel laufen. 

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Surfen in sozialen Netzwerken während der Arbeitszeit

Ob die Nutzung von Facebook und Co. im Job verboten ist, hängt vom Unternehmen ab. Foto: Kai Remmers
Ob die Nutzung von Facebook und Co. im Job verboten ist, hängt vom Unternehmen ab. Foto: Kai Remmers

Kurz bei Facebook oder Xing vorbeischauen: Viele Arbeitnehmer machen das in ihrer Arbeitszeit und denken sich dabei nichts. Doch Vorsicht! Wer es damit übertreibt, handelt sich schnell Ärger ein. Bevor Arbeitnehmer im Job ihre privaten Accounts in sozialen Netzwerken nutzen, sollten sie das mit dem Chef klären. Ist das Surfen im Netz zu privaten Zwecken bei der Arbeit generell untersagt und Mitarbeiter besuchen Facebook, Xing und Co, kann ihnen eine Abmahnung oder sogar schlimmstenfalls eine Kündigung drohen. 

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«Heimat» bleibt top

Neu auf dem dritten Platz der Ratgeberbücher: Das Handbuch gegen Krebs. Foto: Zabert Sandmann
Neu auf dem dritten Platz der Ratgeberbücher: Das Handbuch gegen Krebs. Foto: Zabert Sandmann

München (dpa/tmn) – Es verkauft sich wie geschnittenes Brot. Tim Mälzer hat mit seinen heimischen Rezepten einen Nerv getroffen und führt weiterhin die Charts der Ratgeberbücher an. Doch auf dem dritten Platz ist ein neues Buch eingestiegen. Das Kochbuch «Heimat» von Tim Mälzer bleibt in dieser Woche auf Platz eins der Bestsellerliste der Ratgeber. Auf Rang zwei hält sich weiterhin «Fußball-WM 2014». Neu und direkt auf Platz drei steigt «Das Handbuch gegen Krebs» ein. Die Gesundheit ist eben doch das Wichtigste im Leben.


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Studie: Allgemeine Geschäftsbedingungen werden kaum gelesen

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Einkäufe im Netz werden nur von wenigen zur Kenntnis genommen. Foto: Arno Burg
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Einkäufe im Netz werden nur von wenigen zur Kenntnis genommen. Foto: Arno Burg

Das Kleingedruckte in Verträgen wird häufig ignoriert. Noch weniger Aufmerksamkeit finden Allgemeine Geschäftsbedingungen im Online-Handel, obwohl gerade dort die Vertragsdetails geregelt werden und sie auch dem Schutz der Verbraucher dienen sollen. Das Einkaufen im Netz gehört für viele Menschen zum Alltag, doch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden dabei kaum zu Kenntnis genommen. 

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Mercedes-AMG GT: Neuer Sportwagen mit Stern startet im April

Beim Mercedes-AMG GT S steckt ein 375 kW/510 PS unter der Haube. Der Sportwagen kommt im nächsten Frühjahr, das etwas schwächere Basismodell GT soll im Sommer folgen. Foto: Daimler
Beim Mercedes-AMG GT S steckt ein 375 kW/510 PS unter der Haube. Der Sportwagen kommt im nächsten Frühjahr, das etwas schwächere Basismodell GT soll im Sommer folgen. Foto: Daimler

Der neue AMG GT kommt: Mercedes bringt den Zweitürer im April zunächst als S-Version in den Handel. Der V8-Motor kommt auf 375 kW/510 PS und beschleunigt bis auf 310 km/h. Mercedes beginnt im April nächsten Jahres mit der Auslieferung des neuen Sportwagens AMG GT. Der Zweitürer startet zunächst in der kräftigeren S-Version und kostet mindestens 134 351 Euro, teilte der Hersteller bei der Fahrvorstellung in Monterey (Kalifornien) mit. Der 4,0 Liter große und von zwei Turboladern beatmete V8-Motor kommt im Mercedes-AMG GT S auf 375 kW/510 PS, beschleunigt das Auto aus dem Stand in 3,8 Sekunden auf 100 km/h und weiter bis 310 km/h. 

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Zeitung: Facebook nimmt Kommunikation in Unternehmen ins Visier

Mit «Facebook at Work» sollen sich Mitarbeiter untereinander austauschen und gemeinsam an Dokumenten arbeiten können. Foto: Jens Büttner
Mit «Facebook at Work» sollen sich Mitarbeiter untereinander austauschen und gemeinsam an Dokumenten arbeiten können. Foto: Jens Büttner

Das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook will laut einem Zeitungsbericht auch bei der internen Kommunikation in Unternehmen mitmischen. Mit «Facebook at Work» sollen sich Mitarbeiter untereinander austauschen und gemeinsam an Dokumenten arbeiten können, berichtete die «Financial Times» am späten Sonntag. Außerdem könnten sie sich mit beruflichen Kontakten vernetzen. Die Unternehmensversion solle äußerlich sehr die gewohnte Facebook-Website aussehen, aber Nutzern erlauben, berufliche und private Profile zu trennen. 

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Hochrechnung: Deutschstämmiger gewinnt Präsidentenwahl in Rumänien

Der deutschstämmige Klaus Iohannis hat mit 55,79 Prozent der Stimmen die Wahl in Rumänien gewonnen. Foto: Alexandru Dobre
Der deutschstämmige Klaus Iohannis hat mit 55,79 Prozent der Stimmen die Wahl in Rumänien gewonnen. Foto: Alexandru Dobre

Der deutschstämmige Klaus Iohannis hat laut ersten Hochrechnungen überraschend die Präsidentenwahl in Rumänien gewonnen. Der bürgerliche Politiker kam auf 55,79 Prozent der Stimmen und besiegte damit seinen sozialistischen Rivalen, den Ministerpräsidenten Victor Ponta. Das erklärte das zentrale Wahlbüro in der Nacht zum Montag nach Auszählung der Stimmzettel in einem Drittel der Wahllokale. Zu ähnlichen Ergebnissen waren die Parteien der beiden Kandidaten bei ihren parallel laufenden Auszählungen gekommen. 

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Frühgeburten häufigste Todesursache bei Kleinkindern

Eine Frau versorgt im Vivantes-Klinikum Neukölln in Berlin ihr Frühchen. Foto: Britta Pedersen
Eine Frau versorgt im Vivantes-Klinikum Neukölln in Berlin ihr Frühchen. Foto: Britta Pedersen

Frühgeburten und ihre Folgen sind erstmals in der Geschichte die häufigste Todesursache für Kleinkinder. Mehr als jedes sechste Kind, das keine fünf Jahre alt wird, stirbt an den Komplikationen und Folgen einer Frühgeburt, wie Wissenschaftler in eine neue Studie ermittelt haben. Täglich sterben daran weltweit mehr als 3000 Kinder. Am heutigen 17. November ist der Welttag der Frühgeborenen. Bei fast 1,1 Millionen der schätzungsweise 6,3 Millionen Kleinkindern, die 2013 starben, sei die zu frühe Geburt die Todesursache gewesen, berichten die Experten in der Fachzeitschrift «The Lancet». 

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TV-Anwalt Ingo Lenßen geht mit einem Rechtsportal online

TV-Anwalt Ingo Lenßen. Foto: Patrick Seeger/Archiv
TV-Anwalt Ingo Lenßen. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Der Fernsehanwalt Ingo Lenßen (53) geht nach mehreren TV-Sendungen mit dem Thema Recht nun auch online. Er reagiere damit auf das große Interesse der Zuschauer, sagte der in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee lebende Jurist der Nachrichtenagentur dpa. Gemeinsam mit dem TV-Konzern ProSiebenSat.1 habe er die Gesellschaft Advopedia gegründet und mit ihr eine gleichnamige Seite im Internet gestartet. 

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Fledermäuse bremsen Sauschwänzlebahn erneut aus

Ein Zug der historischen Sauschwänzlebahn. Foto: Rolf Haid/Archiv
Ein Zug der historischen Sauschwänzlebahn. Foto: Rolf Haid/Archiv

Knapp ein Jahr nach dem erstmals angeordneten Zwangsstopp müssen die Züge der historischen Sauschwänzlebahn im Schwarzwald auch diesen Winter im Depot bleiben. Von November bis März darf aus Gründen des Tierschutzes keine Bahn fahren, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Schwarzwald-Baar. Das im Vorjahr verhängte Fahrverbot wurde erneuert und gelte nun auch für diesen und die kommenden Winter. In den sechs Tunnels der Bahn hatten sich im Winter zuletzt mehr als 200 Mopsfledermäuse eingenistet. 

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Weißes Haus bestätigt Echtheit von IS-Enthauptungsvideo

IS-Kämpfer bei einer Übung. Foto: Stringer/Archiv
IS-Kämpfer bei einer Übung. Foto: Stringer/Archiv

Die USA haben die Echtheit des von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verbreiteten Videos bestätigt, das die Ermordung einer fünften westlichen Geisel zeigt. Präsident Barack Obama verurteilte die Enthauptung des US-Bürgers Peter Kassig und sprach der Familie sein Beileid aus. Der aus Indianapolis (Indiana) stammende Entwicklungshelfer habe einen «unzähmbaren Geist des Guten und der Ausdauer» in sich getragen, erklärte Obama auf seiner Rückreise vom G20-Gipfel in Australien. 

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Modernstes Forschungsschiff eröffnet Einblick in die Tiefsee

Die deutsche Meeresforschung bekommt ein neues Flaggschiff: die «Sonne». Foto: Carmen Jaspersen
Die deutsche Meeresforschung bekommt ein neues Flaggschiff: die «Sonne». Foto: Carmen Jaspersen

Das modernste deutsche Forschungsschiff wird für seine ersten Einsätze klar gemacht. Mit der neuen «Sonne» bekommen Wissenschaftler ein schwimmendes Großlabor für Untersuchungen zur Biologie der Meere oder zum Klimawandel. Das 116 Meter lange Schiff wird am Montag (17.) an seinem Heimathafen Wilhelmshaven in Dienst gestellt. Hauptfahrtgebiete liegen künftig im Indischen und Pazifischen Ozean. Untersucht werden sollen unter anderem die Auswirkungen des Klimawandels, die Nutzung von Rohstoffen und Energieträgern und die Veränderung der marinen Ökosysteme.


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Starker Neureuther-Auftritt in Levi - Platz drei

Felix Neureuther fuhr in Levi auf den dritten Platz. Foto: Markku Ojala
Felix Neureuther fuhr in Levi auf den dritten Platz. Foto: Markku Ojala

Mit Grimassen für die Fernsehkameras hielt sich Felix Neureuther im Zielraum bei Laune. Dort sah der 30-Jährige, wie ein Konkurrent nach dem anderen im ersten Weltcup-Slalom der Alpin-Saison im finnischen Levi an seiner Bestmarke scheiterte. Nur der norwegische Tagessieger Henrik Kristoffersen und Österreichs Ski-Star Marcel Hirscher waren noch etwas schneller als Neureuther. Und das, obwohl der 30-Jährige angesichts seiner noch immer nicht ganz überstandenen Rückenprobleme und erheblichen Trainingsrückstands gehandicapt gestartet war. 

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Skoda Fabia: Clever und smart

Praktisch, pfiffig, preiswert: Die neue Generation des Skoda Fabia hat es in sich. Foto: Skoda
Praktisch, pfiffig, preiswert: Die neue Generation des Skoda Fabia hat es in sich. Foto: Skoda

Skoda bringt den nächsten Fabia in Stellung und gibt dem Kleinwagen einen neuen Drive. Zwar bleibt er preiswert und praktisch. Doch jetzt sieht er auch noch schick aus, lässt sich sportlich fahren und punktet mit smarter Technik. Er ist ein kleines Auto, hat aber eine große Bedeutung. Denn Skoda hat schon von den ersten beiden Generationen des Fabia - seit 1999 - fast 3,5 Millionen Exemplare verkauft. Weil die VW-Tochter weiter wachsen will, -haben sich die Tschechen jetzt noch einmal kräftig ins Zeug gelegt. 

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Musikhochschulen fordern statt Kürzungen mehr Geld

Die Hochschulen wehren sich gegen Sparmaßnahmen. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Die Hochschulen wehren sich gegen Sparmaßnahmen. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Im Streit um Einsparungen an den Musikhochschulen lassen die Rektoren nicht locker. Musikhochschulen müssten ebenfalls von der neuen Vereinbarung zur Hochschulfinanzierung profitieren, sagte der neue Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Musikhochschulen, Rudolf Meister, der Nachrichtenagentur dpa. Diese sieht vor, dass die verlässliche Finanzierungsbasis der Hochschulen jährlich um drei Prozent angehoben wird. «Diese drei Prozent brauchen wir auch», sagte Meister. 

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Ritter Sport verzichtet auf Schadenersatz von Stiftung Warentest

Ritter Sport wird nicht gegen Stiftung Warentest klagen. Foto: M. Murat/Archiv
Ritter Sport wird nicht gegen Stiftung Warentest klagen. Foto: M. Murat/Archiv

Der Schokohersteller Ritter Sport verzichtet auf mögliche Schadenersatzforderungen gegen die Stiftung Warentest. «Wir werden nicht gegen die Stiftung Warentest klagen», sagte ein Unternehmenssprecher dem «Tagesspiegel». Der Schokoladenhersteller hatte im September vor Gericht im Streit mit der Stiftung Warentest gesiegt. Die Stiftung darf Ritter Sport in ihrem Schokoladentest keine irreführende Kennzeichnung eines Vanillearomas vorwerfen.

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Taxikunden müssen bald tiefer in die Tasche greifen

Der Mindestlohn zieht auch in die Taxibranche ein. Viele Unternehmer wollen deshalb die Preise anheben. Foto: Oliver Berg/Archiv
Der Mindestlohn zieht auch in die Taxibranche ein. Viele Unternehmer wollen deshalb die Preise anheben. Foto: Oliver Berg/Archiv

Wer mit dem Taxi fahren will, muss künftig deutlich mehr bezahlen. Weil mit Jahresbeginn auch für die 200 000 angestellten Taxifahrer in Deutschland der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde gilt, will das Gewerbe an der Preisschraube drehen. Denn Taxifahrer werden bislang nicht nach Stundenlohn, sondern mit einer Umsatzbeteiligung von etwa 40 bis 45 Prozent bezahlt. Derzeit beträgt der Durchschnittslohn so zwischen 6,00 Euro und 6,50 Euro pro Stunde.

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Billiges Öl macht Tanken günstiger

Der Absturz der Ölpreise zaubert den Autofahrern ein Lächeln ins Gesicht. Sie tanken zu Preisen vom Herbst 2010. Foto: Arno Burgi/Archiv
Der Absturz der Ölpreise zaubert den Autofahrern ein Lächeln ins Gesicht. Sie tanken zu Preisen vom Herbst 2010. Foto: Arno Burgi/Archiv

Der Ölpreis ist erstmals seit September 2010 unter die Marke von 80 Dollar je Barrel (159 Liter) gefallen und zieht damit auch die Preise von Benzin und Diesel an den Tankstellen nach unten. Mit durchschnittlich 1,47 Euro je Liter Superbenzin (E5) sei auch der Benzinpreis auf das Niveau von Ende 2010 gesunken, teilte der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) in Berlin mit. Für E10 liegt der Preis nochmal um drei Cent niedriger. Diesel kostet um die 1,30 Euro je Liter. Ginge es nach der Verbraucherlobby, sollten auch Flugpassagiere in Form sinkender Treibstoffzuschläge profitieren.


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G20-Gipfel: Ukraine-Konflikt kann Weltkonjunktur abwürgen

Der australische Premierminister Abbott und Bundeskanzlerin Merkel begrüßen sich beim G20-Gipfel. Foto: Lukas Coch
Der australische Premierminister Abbott und Bundeskanzlerin Merkel begrüßen sich beim G20-Gipfel. Foto: Lukas Coch

Die Ukraine-Krise droht Anstrengungen der führenden Wirtschaftsnationen für mehr Wachstum zunichtezumachen. Am ersten Tag des G20-Gipfels im australischen Brisbane wurden vermehrt Sorgen laut, dass das Investitionsklima weltweit leidet, sollte der Bürgerkrieg im Osten der Ukraine weiter eskalieren. Die Konfrontation des Westens mit Russland könnte an Schärfe zunehmen. Nach informellen Beratungen und Arbeitssitzungen ergab sich beim Gipfel am Samstag dieses Bild:

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Boxweltmeister Klitschko besiegt Pulew durch K.o.

Wladimir Klitschko (r) besiegte Kubrat Pulew durch K.o. in der fünften Runde. Foto: Christian Charisius
Wladimir Klitschko (r) besiegte Kubrat Pulew durch K.o. in der fünften Runde. Foto: Christian Charisius

Für Klitschko, der die Weltmeistergürtel der Verbände IBF, WBO und WBA hält, war es der 63. Sieg im 66. Profikampf. Der in Hamburg und den USA lebende Athlet ist seit acht Jahren Weltmeister und hat seit zehneinhalb Jahren nicht mehr verloren. Pulew kassierte die erste Niederlage nach 20 siegreichen Profikämpfen. Der 35 Jahre alte Herausforderer fällt damit in der IBF-Rangliste zurück, kann sich das Recht auf einen WM-Kampf aber wieder erarbeiten.


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