Ignorieren erlaubt: Job-Anrufe in der Freizeit

Oh nein, der Chef ruft an - Arbeitnehmer dürfen dienstliche Anrufe nach der Arbeit meist aber ignorieren. Foto: Monique Wüstenhagen
Oh nein, der Chef ruft an - Arbeitnehmer dürfen dienstliche Anrufe nach der Arbeit meist aber ignorieren. Foto: Monique Wüstenhagen

Nach Feierabend klingelt das Handy: Die Nummer kennt man, es ist die Arbeit. Rangehen oder nicht? Prinzipiell gilt: In der Regel ist man nicht verpflichtet, solche Anrufe anzunehmen, sagt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin. Natürlich gibt es Ausnahmen. Klar ist der Fall zum Beispiel bei Bereitschafts-diensten: Da ist Erreichbarkeit Pflicht. Diese Dienste werden aber auch vergütet und gelten als Arbeitszeit, erklärt Bredereck.

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Twitter: Konten nun auch auf Anfrage verifiziert

Beim Kurznachrichtendienst Twitter ist nun möglich, eine Echtheitsprüfung zu veranlassen und kann damit seinen eigenen Account bestätigen lassen. Foto: Christian Charisius
Beim Kurznachrichtendienst Twitter ist nun möglich, eine Echtheitsprüfung zu veranlassen und kann damit seinen eigenen Account bestätigen lassen. Foto: Christian Charisius

Berlin (dpa/tmn) - Ausgewählte Konten populärer Nutzer hat Twitter bislang schon von sich aus verifiziert und mit einem blauen Häkchen neben dem Namen markiert. Ab sofort kann jeder auch aktiv eine Echtheitsprüfung für seinen Account anfragen, indem er ein Online-Formular ausfüllt. Das teilte das Unternehmen mit. Allerdings gibt es eine Einschränkung: Es sollen auch weiterhin nur Accounts bestätigt werden, die von «öffentlichem Interesse» sind.

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Miteinander: Jugendberufsagenturen bündeln Hilfe

Junge Menschen sollen sich in Jugendberufsagenturen wohl- und ernst genommen fühlen. Foto: Angelika Warmuth
Junge Menschen sollen sich in Jugendberufsagenturen wohl- und ernst genommen fühlen. Foto: Angelika Warmuth

Fürs Arbeitslosengeld zum Jobcenter, für die Berufsberatung zur Arbeitsagentur, für eine Schuldenberatung zur Jugendhilfe: Häufig werden Jugendliche, die auf dem Weg von der Schule zum Beruf Hilfe suchen, durch die ganze Stadt geschickt. Verschiedene Ansprechpartner wissen oft nicht, was der andere tut. «Da ist ziemlich viel aneinander vorbeigelaufen», sagt der Mainzer Sozial-forscher Heiko Bennewitz. In mehreren Städten gibt es deshalb inzwischen sogenannte Jugendberufsagenturen.

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Mängel am Neubau: Welche Rechte Eigentümer haben

Wer Mängel an seinem Neubau entdeckt, sollte aktiv werden. Foto: Ralf Hirschberger
Wer Mängel an seinem Neubau entdeckt, sollte aktiv werden. Foto: Ralf Hirschberger

Treten nach dem Einzug Mängel an einem Neubau auf, können Eigentümer laut Gesetz innerhalb der Gewährleistungsfrist eine Nachbesserung verlangen. Grundsätzlich muss der Bauunternehmer diese dann auf eigene Kosten beheben. «Das ist bis zu fünf Jahre nach der förmlichen Bauabnahme möglich», sagt Gabriele Heinrich, Geschäftsführerin von Wohnen im Eigentum. Wann genau die Frist abläuft, steht in den Bauunterlagen. Diese können sie beim Verwalter einsehen.

 

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Kündigungswelle bei Bauspar-Altverträgen geht weiter

Ziegel liegen auf dem Dach eines Rohbaus. Die Bausparkassen setzen ihren harten Kurs fort. Foto: Daniel Karmann
Ziegel liegen auf dem Dach eines Rohbaus. Die Bausparkassen setzen ihren harten Kurs fort. Foto: Daniel Karmann

Die Bausparkassen setzen im Streit um relativ hoch verzinste Verträge ihren harten Kurs fort. Wie bereits im vergangenen Jahr werde man auch 2016 Altverträge kündigen, die seit Langem zuteilungsreif sind und nur als Guthaben genutzt werden. Das teilten zahlreiche Bausparkassen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die hohen Guthabenzinsen aus den 1990er Jahren sind für die Branche in den heutigen Niedrigzins-Zeiten eine Belastung. Die große Kündigungswelle begann 2015, als 200 000 Altverträge aufgelöst wurden. Die Branche geht bei dem Thema geschlossen vor.

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BDI beklagt bei TTIP «Foulspiel aus Berlin»

Im TTIP-Streit macht die Union Front gegen SPD-Chef Gabriel. Foto: Michael Kappeler/Archiv
Im TTIP-Streit macht die Union Front gegen SPD-Chef Gabriel. Foto: Michael Kappeler/Archiv

Die deutsche Industrie fürchtet wegen mangelnder Unterstützung aus der Politik um das transatlantische Freihandels-abkommen TTIP. Er beobachte «Foulspiel aus Berlin», schrieb der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, im «Handelsblatt». Es würden «Verhandlungen infrage gestellt» und «vorschnelle Pauschalbeurteilungen getroffen». Er sei «tief enttäuscht», wie wenig Werbung die Mehrheit der Politiker für die Ziele des Freihandels zwischen der EU und den USA machten.

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Daimler-Betriebsratschef: Bei Werkverträgen mehr mitreden

Michael Brecht, Gesamtbetriebsratsvorsitzender des Automobilkonzerns Daimler AG. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Michael Brecht, Gesamtbetriebsratsvorsitzender des Automobilkonzerns Daimler AG. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Stuttgart (dpa) - Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht startet einen neuen Anlauf für mehr Mitspracherecht und Transparenz bei der Vergabe von Werkverträgen. «Ich verlasse mich in dieser Frage nicht mehr auf den Gesetzgeber», sagte Brecht der Deutschen Presse-Agentur. «Wir müssen uns jetzt erneut mit der Frage beschäftigten, inwieweit wir Einfluss nehmen können.» Die Bundesregierung hatte im Juni einen Gesetzentwurf gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen vorgestellt.

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Smart und DHL wollen zusammenarbeiten

Das Smart-Logo. Foto: Uli Deck/Archiv
Das Smart-Logo. Foto: Uli Deck/Archiv

Böblingen (dpa/lsw) - Die Daimler-Tochter Smart will künftig mit dem Paketdienstleister DHL zusammenarbeiten. Ab Spätsommer 2016 will der Kleinwagenbauer einen Service starten, der sich um das Thema Online-Shopping und Paketlogistik dreht. Worum es genau gehen soll, stellen die beiden Unternehmen heute auf einer Presse-konferenz vor. Smart ist nicht der erste Autobauer, der gemeinsame Sache mit DHL macht. 

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Mann mit Machete tötet Frau in Reutlingen

Polizeiabsperrband ist vor einem Imbiss in Reutlingen zu sehen. Foto: Christoph Schmidt
Polizeiabsperrband ist vor einem Imbiss in Reutlingen zu sehen. Foto: Christoph Schmidt

Mit einer Machete hat ein Mann in der Innenstadt von Reutlingen in Baden-Württemberg eine 45-jährige Frau getötet und auf der Flucht fünf Menschen verletzt. Der 21-Jährige, der bereits wegen mehrerer Körperverletzungen bekannt war, wurde kurz nach der Bluttat am Sonntag festgenommen. Viele Passanten mussten die Gewaltattacke mit ansehen. Anhalts-punkte für einen terroristischen Anschlag gibt es nicht, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

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Clinton will mit Kaine als Vize Weißes Haus erobern

Hillary Clinton hat sich Tim Kaine als ihre Nummer 2 ausgesucht. Foto: Rhona Wise
Hillary Clinton hat sich Tim Kaine als ihre Nummer 2 ausgesucht. Foto: Rhona Wise

Hillary Clinton will mit Ex-Gouverneur Tim Kaine als Vize-Kandidaten an ihrer Seite im November das Weiße Haus erobern. Kaine nannte Clinton eine unermüdliche Kämpferin, die niemals aufgebe. Bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt würdigte die Demokratin den derzeitigen Senator am Samstag als einen erfahrenen und geradlinigen Politiker, der Ergebnisse anstatt von Schlagzeilen wolle. Die Ex-Außenministerin stellte den 58 Jahre alten Politiker der Öffentlichkeit zwei Tage vor Beginn des Parteitages der Demokraten in Philadelphia vor.

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Kochen und spülen im Garten: Outdoorküche für den Sommer

Mit Freunden zusammen grillen - das kennt man. «Grillen ist immer noch eines der Topthemen. Aber nicht nur das BBQ, sondern das Kochen unter freiem Himmel und damit auch Outdoorküchen werden immer beliebter», sagt Stefan Lohrberg, Projektmanager der Gartenmesse spoga+gafa in Köln. Aber ist die Outdoorküche mehr als ein Grill? «Eine Außenküche ist genau wie eine Küche im Haus», findet Ebbo Christ von der German Barbecue Association. Doch:

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Ökonom: Staat muss bei Infrastruktur nachlegen

Auf der Autobahn 100 (A100) staut sich in Berlin wegen Straßensperrungen der Verkehr. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
Auf der Autobahn 100 (A100) staut sich in Berlin wegen Straßensperrungen der Verkehr. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Bund und Länder müssen nach Ansicht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bei den Investitionen in die Infrastruktur noch deutlich nachlegen. Lastwagen, die im Stau stehen oder Umwege fahren müssen, verursachten zusätzliche Kosten, sagte der IW-Experte für öffentliche Finanzen, Tobias Hentze, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Das schade der Wettbewerbs-fähigkeit. Die Qualität der Infrastruktur sei auch ein Kriterium für die Ansiedlung von Unternehmen.

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SPD-Landesvorstand schart sich hinter Breymaier

Leni Breymaier während eines Interviews. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Leni Breymaier während eines Interviews. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Stuttgart (dpa/lsw) - Mit Leni Breymaier an der Spitze will die baden-württembergische SPD wieder aus dem Tief kommen. Der Landesvorstand schlug die derzeitige Verdi-Landeschefin am Samstag in Stuttgart einstimmig als neue Landesvorsitzende vor. Er folgte damit einem Vorschlag des scheidenden Landeschefs Nils Schmid. Breymaier sagte: «Ich habe richtig Lust auf diese Aufgabe.» Offiziell gewählt werden soll die 56-Jährige bei einem Parteitag am 22. Oktober.

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Großeinsatz nach Bombendrohung in Ludwigsburg

Polizeifahrzeuge stehen vor dem Forum am Schlosspark in Ludwigsburg. Foto: Friebe/Archiv
Polizeifahrzeuge stehen vor dem Forum am Schlosspark in Ludwigsburg. Foto: Friebe/Archiv

Das Abschlusskonzert der Schlossfestspiele in Ludwigsburg ist wegen einer Bombendrohung abgebrochen worden. Wie die Polizei in der Nacht zum Sonntag mitteilte, hatte eine Person am Rande der Veranstaltung im Forum am Schlosspark gegenüber einem Feuerwehrmann die Drohung ausgesprochen. Der Veranstalter entschied sich daraufhin die Veranstaltung abzubrechen, Gäste und Angestellte in Sicherheit zubringen und die Polizei zu alarmieren.

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Politische Debatte nach Amoklauf in München beginnt

Die Fahnen von Europa, Deutschland und Bayern hängen in München vor der Staatskanzlei auf Halbmast. Foto: Sven Hoppe
Die Fahnen von Europa, Deutschland und Bayern hängen in München vor der Staatskanzlei auf Halbmast. Foto: Sven Hoppe

Nach dem Amoklauf in München setzt die politische Debatte ein, wie solche Bluttaten künftig verhindert werden können. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sprach sich dafür aus, die Einsatzkonzepte der Polizei noch einmal unter die Lupe zu nehmen. «Das wird sicher jetzt noch einmal überprüft werden müssen», sagte der CDU-Politiker am Samstagabend in der ARD. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) forderte in der «Welt am Sonntag», dass «wir in extremen Situationen» wie Terroranschlägen «auch in Deutschland auf die Bundeswehr zugreifen können».

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Vernetzt gegen Einbrecher: Was taugt Smarthome-Überwachung?

Vernetzte Bewegungsmelder können etwa den Bewohner benachrichtigen, wenn etwas in der Wohnung vor sich geht. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Vernetzte Bewegungsmelder können etwa den Bewohner benachrichtigen, wenn etwas in der Wohnung vor sich geht. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Mit gekonnten Handgriffen verschaffen sich die Einbrecher Zugang zum Haus. Doch sie bleiben nicht unbemerkt: Bewegungsmelder registrieren die unwillkommenen Gäste. Sofort gehen die Lichter im Haus an, Kameras starten die Aufzeichnung und sendet eine Nachricht an den Hausbesitzer. Der kann sich auf dem Smartphone direkt das Live-Bild des Einbruchs anschauen und etwa versuchen, die Eindringlinge zu verjagen.

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Hermann will noch nicht über Lang-Lkw entscheiden

Das Schild «Lang-Lkw» hängt an einem langen Lastwagen. Foto: Marijan Murat/Archiv
Das Schild «Lang-Lkw» hängt an einem langen Lastwagen. Foto: Marijan Murat/Archiv

Stuttgart (dpa/lsw) - Auch wenige Monate vor Ende des Feldversuchs will Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) noch kein grünes Licht für einen möglichen Regelbetrieb von Lang-Lkw geben. Für Baden-Württemberg sei es wichtig, zunächst die abschließenden Ergebnisse zum Feldversuch zu kennen und zu bewerten, sagte Hermann der Deutschen Presse-Agentur. In diese Bewertung würden dann auch die Erkenntnisse der Untersuchung des Landes mit dem Autobauer Daimler einbezogen.

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Wieder vermehrt deutsche Chefs in Dax-Vorstandsetagen

Laut einer Studie haben die Dax-Vorstandsetagen wieder vermehrt deutsche Chefs (Illustration). Foto: Christian Charisius
Laut einer Studie haben die Dax-Vorstandsetagen wieder vermehrt deutsche Chefs (Illustration). Foto: Christian Charisius

Die Vorstandsetagen der Dax-Konzerne werden laut einer Studie immer deutscher. Das dritte Jahr infolge sank der Ausländeranteil in den Führungszirkeln der 30 größten börsennotierten Unternehmen. Dies ergab eine Analyse des Beratungsunternehmens Simon-Kucher & Partners, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach fiel der Ausländeranteil 2016 weiter, nämlich bis zur Jahresmitte auf 27,2 Prozent. «An den Höchstwert von 29,1 Prozent aus 2013 kommen die Dax-Unternehmen auch dieses Jahr nicht heran.

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Deutschland will eine globale Finanzsteuer

Wolfgang Schäuble trifft zum G20-Treffen in Chengdu ein. Foto: Ng Han Guan/Pool
Wolfgang Schäuble trifft zum G20-Treffen in Chengdu ein. Foto: Ng Han Guan/Pool

Deutschland ergreift die Initiative für eine Besteuerung von Finanztransaktionen auf globaler Ebene. Da eine solche Steuer allein in Europa wenig bringe, machte Wolfgang Schäuble (CDU) beim Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) überraschend einen entsprechenden Vorstoß. 

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Aids-Konferenz endet - HIV-Prophylaxe in Deutschland gefordert

In Deutschland gab es zuletzt jährlich rund 3200 HIV-Infektionen. Foto: Daniel Bockwoldt/Symbolbild
In Deutschland gab es zuletzt jährlich rund 3200 HIV-Infektionen. Foto: Daniel Bockwoldt/Symbolbild

Zum Abschluss der Welt-Aids-Konferenz hat die Deutsche Aids-Hilfe die Einführung einer medikamentösen Prophylaxe gegen das HI-Virus auch in der Bundesrepublik gefordert. Die Prophylaxe könne dabei helfen, bei Angehörigen von Risikogruppen Neu-infektionen zu verhindern. «Wir haben die Möglichkeit, Leben zu retten und Infektionen zu verhindern – dafür müssen wir alles tun, was möglich ist», sagte die Geschäfts-führerin der Organisation, Silke Klumb. In Deutschland gab es zuletzt jährlich rund 3200 HIV-Infektionen.

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Unister-Insolvenz: Was Verbraucher wissen müssen

Die Leipziger Internetfirma Unister hatte einen Insolvenzantrag gestellt - vier Tage nach dem Unfalltod ihres Chefs. Wagner war am 14. Juli beim Absturz einer Privatmaschine in Slowenien ums Leben gekommen. Foto: Jan Woitas
Die Leipziger Internetfirma Unister hatte einen Insolvenzantrag gestellt - vier Tage nach dem Unfalltod ihres Chefs. Wagner war am 14. Juli beim Absturz einer Privatmaschine in Slowenien ums Leben gekommen. Foto: Jan Woitas

Die Insolvenz des Internetunternehmens Unister wirft viele Fragen bei Verbrauchern auf. Neben dem Tochterunternehmen und Reiseveranstalter Urlaubstours GmbH hat mittlerweile auch die Reisetochter Unister Travel Betriebsgesellschaft Insolvenz angemeldet: Zu ihr gehört die Betreiber-firma von ab-in-den-urlaub.de. Bereits gebuchte Reisen von Urlaubstours würden durchgeführt, teilte der vorläufige Unister-Insolvenzverwalter Lucas Flöther mit. Probleme gibt es derzeit aber mit Reise-Gutscheinen, die vor dem 20. Juli von einem Tochterunternehmen der Unister Travel, der U-Deals GmbH, erworben wurden.

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Klein und flott: Mini-Segways erobern Deutschland

Mini-Segways dürfen in Deutschland in der Regel nur auf privatem Gelände gefahren werden. Foto: Andreas Arnold
Mini-Segways dürfen in Deutschland in der Regel nur auf privatem Gelände gefahren werden. Foto: Andreas Arnold

Auf den ersten Blick scheint Antoine elegant in weiten Kurven auf einem Gehsteig im Rheingau bei Wiesbaden zu schweben. Bei Nähertreten wird klar: Der 13-Jährige fährt auf einem kleinen Vehikel, das sich in Deutschland erst seit Kurzem verbreitet. Ein Trittbrett, ein Elektromotor, eine Balanceregelung, zwei Räder und kein Griff zum Festhalten: Antoine steuert das Gefährt nur mit Gewichtsverlagerung. Es hat mehrere Namen: Mini-Segway, E-Board, Self Balance Scooter, Oxboard - oder auch Hoverboard.

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Todesschütze von München war 18-jähriger Einzeltäter

Polizisten mit Maschinenpistolen stehen in München am Hauptbahnhof und sichern das Gelände. Foto: Andreas Gebert
Polizisten mit Maschinenpistolen stehen in München am Hauptbahnhof und sichern das Gelände. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Nach dem Anschlag von München mit neun Todesopfern und stundenlangem Ausnahmezustand hat die Polizei Entwarnung gegeben: Der Schütze, ein 18-jähriger Deutsch-Iraner, habe mit hoher Wahrscheinlichkeit alleine gehandelt und sich danach selbst erschossen, teilten die Ermittler mit. Die Hintergründe der Bluttat und das Motiv seien noch völlig unklar, sagte Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä.

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Wirtschaftsministerin: Binnennachfrage stützt Konjunktur

Wirtschaftsminiterin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Wirtschaftsminiterin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Kauflust der Baden-Württemberger treibt die Wirtschaft im Südwesten. «Die lebhafte Binnennachfrage, die von der günstigen Arbeitsmarktlage, den steigenden Einkommen und dem weiterhin stabil niedrigen Preisniveau unterstützt wird, bleibt die tragende Säule der konjunkturellen Entwicklung», erklärte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Freitag am Stuttgart. Dabei tätigen die Menschen im Südwesten auch langfristige Investitionen:

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Weniger Euro-Blüten im Umlauf

Am beliebtesten waren bei Kriminellen Zwanziger und Fünfziger, auf sie entfielen rund 80 Prozent aller Blüten. Foto: Stefan Puchner
Am beliebtesten waren bei Kriminellen Zwanziger und Fünfziger, auf sie entfielen rund 80 Prozent aller Blüten. Foto: Stefan Puchner

Harte Zeiten für Geldfälscher: Rund 331 000 Euro-Blüten sind nach Angaben der Europäischen Zentralbank im ersten Halbjahr 2016 weltweit aus dem Verkehr gezogen worden - das waren 25 Prozent weniger als in der zweiten Jahreshälfte 2015. In Deutschland entdeckten Banken, Handel und Polizei nach Angaben der Bundesbank von Januar bis Juni 45 625 falsche Scheine - 1,7 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2015, aber deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum mit rund 50 500 Blüten.

 

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Einweg- und Pfandflaschen sollen besser gekennzeichnet werden

Leere PET-Flaschen bei einem Getränkehändler in Köln. Foto: Henning Kaiser
Leere PET-Flaschen bei einem Getränkehändler in Köln. Foto: Henning Kaiser

Beim Getränkekauf sollen Kunden künftig auf den ersten Blick erkennen, ob sie eine Einweg- oder eine Mehrwegpackung in der Hand haben. In Läden soll es dafür Schilder an den Verkaufsregalen geben, heißt es in einem Gesetzentwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Auch die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» hatte darüber berichtet. Die Hinweise mit «Einweg» oder «Mehrweg» müssen dem Entwurf zufolge mindestens so groß gedruckt sein wie die Angabe des Preises.

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Grundsteinlegung für Tiefbahnhof Stuttgart 21 verschoben

Blick auf Hauptbahnhof von Stuttgart. Foto: Christoph Schmidt/Archiv
Blick auf Hauptbahnhof von Stuttgart. Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Der Grundstein für den umstrittenen Tiefbahnhof Stuttgart 21 kann erst nach den Sommerferien gelegt werden. Für die Feier um das Milliardenprojekt peile man jetzt Mitte September an, wie Projektsprecher Jörg Hamann mitteilte. Ein genauer Termin stehe noch nicht fest, nur ein Zeitraum: Die Grundsteinlegung werde nach dem Schulbeginn am 12. September und vor dem Beginn des Cannstatter Volksfestes am 23. September stattfinden.

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Steuervorteile ausnutzen: Tipps für Azubis und Studierende

Für Auszubildende und Studierende ist es möglich, ihre Fahrtkosten von der eigenen Wohnung zur Arbeitsstätte steuerlich abzusetzen. Foto: Jan Woitas
Für Auszubildende und Studierende ist es möglich, ihre Fahrtkosten von der eigenen Wohnung zur Arbeitsstätte steuerlich abzusetzen. Foto: Jan Woitas

Auszubildende können Aufwendungen für ihre Berufsausbildung als Werbungskosten beim Finanzamt angeben. Das gilt auch für Studierende, die bereits einen beruflichen Abschluss haben - sich also in einer Zweitausbildung befinden. Darauf macht der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine in Berlin aufmerksam. Bei Studierenden in Erstausbildung ist die Sache anders: Sie erhalten in der Regel einen vorläufigen Steuerbescheid - denn bislang ist strittig, ob sie die Ausgaben als Werbungskosten absetzen dürfen.

 

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Mängel an reduzierter Ware. Verbraucher dürfen reklamieren

Im Schlussverkauf gibt es kein generelles Umtauschrecht - mangelhafte Ware können Kunden aber reklamieren. Foto: Tobias Hase
Im Schlussverkauf gibt es kein generelles Umtauschrecht - mangelhafte Ware können Kunden aber reklamieren. Foto: Tobias Hase

Ob in den Schaufenstern oder im Internet - Händler locken mit Rabatt-Aktionen und Angeboten zum Sommerschlussverkauf. Bei der Suche nach Schnäppchen achten manche Kunden besonders auf den Preis. Wer später Mängel an der Ware entdeckt, kann diese reklamieren, informiert die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Zunächst darf der Käufer die Lieferung eines mangelfreien Produktes oder eine Reparatur verlangen.

 

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Paypal schließt Partnerschaft mit Visa

Mit dem Deal sollen Paypal-Nutzer unter anderem über Terminals für kontaktlose Zahlungen auch in Läden bezahlen können. Foto: Lukas Schulze
Mit dem Deal sollen Paypal-Nutzer unter anderem über Terminals für kontaktlose Zahlungen auch in Läden bezahlen können. Foto: Lukas Schulze

Der Online-Bezahldienst Paypal will über eine Partnerschaft mit Visa stärker in den Alltag vorstoßen. Mit dem Deal sollen Paypal-Nutzer unter anderem über Terminals für kontaktlose Zahlungen auch in Läden bezahlen können. Dieser Service soll zunächst in den USA verfügbar sein. Paypal gab gleichzeitig bekannt, dass die Zahl aktiver Kunden im vergangenen Quartal um elf Prozent auf 188 Millionen zulegte.

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