Erster großer Fernbusanbieter gibt wegen Millionenverlusten auf

Ein Fernbus des Unternehmens City2City in Hannover. Foto: Christoph Schmidt
Ein Fernbus des Unternehmens City2City in Hannover. Foto: Christoph Schmidt

Im hart umkämpften deutschen Fernbusmarkt gibt der erste große Anbieter auf. Das Frankfurter Unternehmen City2City bestätigte einen Bericht der «Berliner Zeitung», dass es seinen Betrieb zum 13. Oktober einstellt. Als Grund nannte eine Sprecherin die niedrigen Ticketpreise auf dem Markt. City2City habe keine Möglichkeit gesehen, in Deutschland ein nachhaltiges Geschäft aufzubauen. Man sei zwar das erste, aber sicher nicht das letzte Fernbus-Unternehmen, das den Betrieb einstelle.

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USA steigen ab 2017 wieder in die bemannte Raumfahrt ein

Blick aus der ISS: Die USA schicken ab 2017 wieder selbst Astronauten zur Internationalen Raumstation. Foto: Nasa/Reid Wiseman
Blick aus der ISS: Die USA schicken ab 2017 wieder selbst Astronauten zur Internationalen Raumstation. Foto: Nasa/Reid Wiseman

Die USA schicken ab 2017 wieder selbst Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS. Die Abhängigkeit von russischen Sojus-Kapseln werde dann beendet sein, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Dienstag bei einer Pressekonferenz am Weltraumbahnhof Cape Canaveral mit. Mit der Entwicklung der Transport-Shuttles seien die US-Firmen Boeing und SpaceX beauftragt worden, der Vertrag habe ein Gesamtvolumen von 6,8 Milliarden Dollar (etwa 5,2 Milliarden Euro).

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GTÜ-Report: Ältere Autos schneiden schlecht ab

Kfz-Mechaniker in einer Autowerkstatt: Laut der GTÜ ist mehr als die Hälfte aller Autos ab neun Jahren mit Mängeln unterwegs. Foto: Sebastian Kahnert
Kfz-Mechaniker in einer Autowerkstatt: Laut der GTÜ ist mehr als die Hälfte aller Autos ab neun Jahren mit Mängeln unterwegs. Foto: Sebastian Kahnert

Bremsmängel und Elektrikprobleme: Von knapp 44 Millionen Autos sind weit über ein Drittel mit Mängeln im Verkehr unterwegs. Besonders negativ auf die Quote wirken sich betagte Autos aus. Ab einem Alter von neun Jahren häufen sich die Mängel. Im Alter werden Macken zum Regelfall: Mehr als die Hälfte aller Autos (55 Prozent) ab neun Jahren ist mit Mängeln unterwegs. Das geht aus dem jüngsten Mängelreport der Prüforganisation GTÜ hervor. Die Quote steigt dabei mit dem Alter enorm an: Von den Wagen mit weniger als drei Jahren auf dem Buckel haben nur 9 Prozent Mängel. 

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Werkzeugmaschinenbauer warnen vor Folgen der Russland-Sanktionen

Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Die verschärften Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland werden nach Einschätzung der deutschen Werkzeugmaschinenbauer deutliche Auswirkungen haben. Derzeit lebe das Russland-Geschäft noch von Altaufträgen, sagte Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW), am Dienstag auf der Fachmesse AMB in Stuttgart. Der Auftragseingang im drittwichtigsten Markt der Branche sei aber im ersten und zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr bereits um 40 Prozent eingebrochen. 

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Tübingen offen für Pläne zur befristeten Aufnahme von Flüchtlingen

Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Ch. Schmidt/Archiv
Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Ch. Schmidt/Archiv

Tübingen steht einer möglichen Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge offen gegenüber - zumindest befristet. Die Stadt sei zur Aufnahme von Flüchtlingen bereit und helfe dem Land, wenn es nötig ist, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) am Montag. Bis zum späten Herbst soll geprüft werden, ob der vorgesehene Standort in der Nähe des Regierungspräsidiums geeignet ist. Es könne aber nur eine befristete Erstaufnahmestelle für maximal zehn Jahre entstehen, da die Fläche für Tübingen als Neubaugebiet wichtig sei, sagte Palmer dem Südwestrundfunk.

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Grün-Rot will zusätzlich 730 Millionen Euro investieren

Winfried Kretschmann, Nils Schmid und Bilkay Öney (r.-l.). Foto: Inga Kjer
Winfried Kretschmann, Nils Schmid und Bilkay Öney (r.-l.). Foto: Inga Kjer

Die Landesregierung will in den kommenden zwei Jahren insgesamt 730 Millionen Euro zusätzlich investieren. Das Geld soll unter anderem in die Bildung, die Polizeiausstattung, die Energiewende und den Ausbau von Infrastruktur, darunter dem schnellen Internet, fließen. Das teilten Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Finanzminister Nils Schmid (SPD) am Dienstag in Stuttgart mit. Diese Ausgaben sollen über schon geleistete Einsparungen im Landesetat, Überschüsse der Vorjahre und Steuermehreinnahmen finanziert werden.

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Wichtiger Schritt zur Energiewende: Super-Batterie am Stromnetz

Europas größter kommerzieller Batteriespeicher ist in Schwerin ans Netz gegangen. Foto: Foto: Jens Büttner
Europas größter kommerzieller Batteriespeicher ist in Schwerin ans Netz gegangen. Foto: Foto: Jens Büttner

Sauberer Strom aus Wind und Sonne ist wetterabhängig und fließt nicht regelmäßig - deshalb wird an großen Speichern gearbeitet. Der größte Super-Akku Europas ist nach Betreiberangaben am Dienstag in Schwerin ans Stromnetz gegangen. Er soll zum Erfolg der Energiewende beitragen. Mit Hilfe von 25 000 Lithium-Ionen-Akkus sollen in kürzester Zeit Schwankungen im Stromnetz ausgeglichen und somit die Stromversorgung gesichert werden, teilte der kommunale Energieversorger Wemag als Investor und Betreiber mit.

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Kiew gewährt Ostukraine Sonderstatus

«Historischer Moment»: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko zeigt das Assoziierungsabkommen. Foto: Sergej Dolzhenko
«Historischer Moment»: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko zeigt das Assoziierungsabkommen. Foto: Sergej Dolzhenko

Im Ringen um eine Lösung des Ukraine-Konflikts hat Kiew ein überraschend starkes Friedenssignal an die Separatisten im Osten des Landes geschickt und sich zugleich eng an die EU gebunden. Mit einem Gesetz über einen Sonderstatus gewährte die Oberste Rada der Konfliktregion Selbstverwaltungsrechte. «Die Ukraine braucht unbedingt Frieden», sagte Präsident Petro Poroschenko nach dem Parlamentsvotum am Dienstag. In einer weiteren Abstimmung ratifizierte die Rada gleichzeitig mit dem per Video zugeschalteten Europaparlament in Straßburg ein von Moskau kritisiertes Partnerschaftsabkommen zwischen Kiew und Brüssel.

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DIW: Rentenbeitrag könnte 2015 sinken

Angesichts möglicher Milliarden-Überschüsse in den Rentenkassen steigen die Chancen auf eine Beitragssenkung. Foto: Jens Kalaene/Archiv
Angesichts möglicher Milliarden-Überschüsse in den Rentenkassen steigen die Chancen auf eine Beitragssenkung. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Angesichts sich abzeichnender Milliarden-Überschüsse in den Rentenkassen steigen die Chancen auf eine Beitragssenkung. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält eine Reduzierung zum 1. Januar 2015 um 0,6 Prozentpunkte auf 18,3 Prozent für denkbar. Auch Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) nährte nach einem Treffen mit den Arbeitgebern entsprechende Hoffnungen, legte sich aber ausdrücklich nicht fest. Im Bundesarbeitsministerium hieß es, man müsse abwarten, wie sich das Rentenpaket im zweiten Halbjahr auf die Versicherung auswirke und wie hoch die Reserven der Rentenkasse zum Stichtag im Oktober seien.

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UN warnen vor Kollaps der Ebola-Staaten

Ebola breitet sich in Westafrika rasend schnell aus. Der Druck auf westliche Regierungen wächst. US-Präsident Obama will nun Tausende Soldaten schicken, um die Epidemie zu bekämpfen. Foto: Ahmed Jallanzo
Ebola breitet sich in Westafrika rasend schnell aus. Der Druck auf westliche Regierungen wächst. US-Präsident Obama will nun Tausende Soldaten schicken, um die Epidemie zu bekämpfen. Foto: Ahmed Jallanzo

Die Vereinten Nationen (UN) haben vor einem Zusammenbruch westafrikanischer Länder durch die Ebola-Epidemie gewarnt. «Es handelt sich längst um viel mehr als um einen Gesundheitsnotstand», erklärte die UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe, Valerie Amos, am Dienstag in Genf. «Wenn nicht schnell gehandelt wird, droht den betroffenen Ländern eine massive humanitäre Krise.» US-Präsident Barack Obama kündigte an, rund 3000 Soldaten nach Westafrika zu schicken. Die Einsatzkräfte sollen in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden 17 Kliniken mit je 100 Betten für Ebola-Patienten in Liberia, Guinea und Sierra Leone bauen.

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Stiftung Warentest: Konto-Überziehen noch immer zu teuer

Bankentürme in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv
Bankentürme in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv

Viele Banken verlangen von ihren Kunden laut Stiftung Warentest noch immer zu hohe Zinsen fürs Konto-Überziehen. Wer ins Minus rutscht, muss im Extremfall Dispozinsen von bis zu 14,25 Prozent zahlen, ergab ein Vergleich für die Zeitschrift «Finanztest». Nach Ansicht der Tester müsste ein fairer Dispozins deutlich unter zehn Prozent liegen, denn die Banken selbst können sich Geld zu historisch niedrigen Konditionen leihen. Das sei zu kurz gedacht, bemängelte jedoch die Deutsche Kreditwirtschaft. 

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BVB sorgt für Sternstunde: 2:0 gegen Arsenal

Kurz vor der Halbzeit erzielt Ciro Immobile sein erstes Tor für Dortmund. Foto: Bernd Thissen
Kurz vor der Halbzeit erzielt Ciro Immobile sein erstes Tor für Dortmund. Foto: Bernd Thissen

Borussia Dortmund hat die erste Herausforderung in der neuen Champions-League-Saison mit Bravour bestanden. Mit dem 2:0 (1:0) gegen den Dauerrivalen FC Arsenal sorgte der BVB gleich zum Start der Gruppenphase trotz großer personeller Probleme für eine Sternstunde. 18,5 Millionen-Mann Ciro Immobile (45.) mit seinem ersten Pflichtspiel-Tor und Pierre-Emerick Aubameyang (48.) belohnten sich und den BVB am Dienstagabend für eine engagierte und leidenschaftliche Vorstellung gegen den vermeintlich stärksten Gegner in der Gruppe D.

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1. Halbjahr 2014: Arbeitnehmerfreizügigkeit beeinflusst Gründerzahlen

Weniger Rumänen und Bulgaren aber mehr Kroaten gründeten einen Gewerbebetrieb

 

Im 1. Halbjahr 2014 machten sich in Baden-Württemberg mehr als 40 600 Personen selbstständig, indem sie einen von rund 36 770 Gewerbebetrieben alleine oder gemeinsam mit anderen neu gründeten. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren dies 4 Prozent oder 1 650 Personen weniger als im 1. Halbjahr 2013. Deutlich zurück ging die Zahl der Gründer mit rumänischer und bulgarischer Staatsangehörigkeit. Im 1. Halbjahr 2014 zeigten 1 319 weniger Rumänen (−42 Prozent) und 924 weniger Bulgaren (−55 Prozent) eine Neugründung beim Gewerbeamt an als im 1. Halbjahr 2013.

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Streit um Schwarzwälder Schinken erneut vor Patentgericht

Das Bundespatentamt beschäftigt sich mit Schwarzwälder Schinken. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Das Bundespatentamt beschäftigt sich mit Schwarzwälder Schinken. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Bereits zum zweiten Mal beschäftigt der Schwarzwälder Schinken das Bundespatentgericht in München. Das Gericht muss noch einmal klären, ob der Schinken mit dieser geschützten Bezeichnung nur noch im Schwarzwald geschnitten und verpackt werden darf. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Montag veröffentlichten Beschluss entschieden (Az.: I ZB 6/12) Die Bezeichnung «Schwarzwälder Schinken» ist seit 1997 als regionale Angabe geschützt. 

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Lage der Flüchtlinge Thema der ersten Regierungs-Pk

Lage der Flüchtlinge ist Gegenstand einer Pressekonferenz. Foto: Uli Deck/Archiv
Lage der Flüchtlinge ist Gegenstand einer Pressekonferenz. Foto: Uli Deck/Archiv

Die Situation der Flüchtlinge in Baden-Württemberg ist heute das Thema der ersten Regierungs-Pressekonferenz nach der parlamentarischen Sommerpause. Seit mehreren Wochen verzeichnet der Südwesten steigende Flüchtlingszahlen. Weil die Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Karlsruhe überfüllt ist, sind seit Freitag rund 500 Flüchtlinge in die ehemalige US-Kaserne nach Heidelberg gebracht worden. 

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ZF Friedrichshafen übernimmt US-Zulieferer TRW

ZF übernimmt den US-Zulieferer TRW Automotive. Foto: T. Kleinschmidt/Archiv
ZF übernimmt den US-Zulieferer TRW Automotive. Foto: T. Kleinschmidt/Archiv

ZF Friedrichshafen übernimmt den US-Zulieferer TRW Automotive für umgerechnet rund 9,5 Milliarden Euro (12,4 Milliarden US-Dollar). Beide Firmen hätten eine bindende Vereinbarung zur Übernahme unterzeichnet, teilte ZF Friedrichshafen am Montag in Friedrichshafen mit. Die Aktionäre von TRW sollen rund 105,60 US-Dollar für eine Aktie erhalten. Die US-Amerikaner sind vor allem für ihre Sicherheitsprodukte wie Airbags, Gurte, Brems- oder Fahrerassistenzsysteme bekannt. 

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Lecker und gefährlich: Zahl der Pilzvergiftungen steigt

Ein Korb mit Maronen-Röhrlingen und einem giftigen Knollenblätterpilz: Der Knollenblätterpilz ist leicht mit Champignons zu verwechseln. Pilzsammler sollten deshalb einen Sachverständigen um Rat fragen. Foto: Patrick Pleul
Ein Korb mit Maronen-Röhrlingen und einem giftigen Knollenblätterpilz: Der Knollenblätterpilz ist leicht mit Champignons zu verwechseln. Pilzsammler sollten deshalb einen Sachverständigen um Rat fragen. Foto: Patrick Pleul

Die deutschen Wälder sind dieses Jahr ein Paradies für Pilzsucher. Doch immer mehr Menschen sammeln auch giftige Exemplare. Experten raten, die Fundstücke von Fachleuten begutachten zu lassen. Auch dieses Jahr gedeihen Pilze prächtig - doch Vorsicht: Was im Wald und auf Wiesen harmlos und lecker aussieht, kann giftig sein. Das erfuhren auch dieses Jahr schon viele Menschen in Deutschland am eigenen Leib, die Zahl der Pilzvergiftungen steigt. 

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Ringen um Karstadts Zukunft

Dunkle Wolken ziehenüber die Firmenzentrale von Karstadt in Essen hinweg. Foto: Roland Weihrauch
Dunkle Wolken ziehenüber die Firmenzentrale von Karstadt in Essen hinweg. Foto: Roland Weihrauch

Die rund 17 000 Karstadt-Mitarbeiter müssen sich auf massive Einschnitte gefasst machen. Das Unternehmen habe bei dem angestrebten Personalabbau einen Anteil von 20 Prozent genannt. Das sagte Karstadt-Gesamtbetriebsratschef Hellmut Patzelt am Montag: «Das ist die Größenordnung, auf die wir uns einstellen müssen.» Bei den in den kommenden Tagen anstehenden Verhandlungen sei es jedoch das Ziel der Arbeitnehmervertreter, von dieser Größenordnung herunterzukommen.

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Lufthansa-Piloten sagen Streik ab

Lufthansa-Flugzeuge auf dem Flughafen in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler
Lufthansa-Flugzeuge auf dem Flughafen in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler

Überraschende Wende im Tarifkonflikt der Lufthansa: Die Piloten sagen den geplanten Streik kurzfristig ab. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt: Keiner der betroffenen Flüge fällt aus. Die Piloten geben sich nun verhandlungsbereit. Den Passagieren der Lufthansa bleibt ein weiterer Streiktag erspart. Die Pilotengewerkschaft Cockpit (VC) sagte überraschend die für diesen Dienstag geplante Niederlegung der Arbeit ab. Cockpit begründete dies am Montagabend damit, sie peile neue Gespräche mit der Airline an.

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Bei Neuordnung von Finanzen und «Soli» keine Steuererhöhung

Die geplante Neuordnung des Solidaritätszuschlages ab 2020 soll nicht zu Steuererhöhungen führen. Foto: Jens Büttner
Die geplante Neuordnung des Solidaritätszuschlages ab 2020 soll nicht zu Steuererhöhungen führen. Foto: Jens Büttner

Die von Bund und Ländern geplante Neuordnung der Finanzbeziehungen und des Solidaritätszuschlages ab 2020 soll nicht zu Steuererhöhungen führen. «Am Ende wird es keine Mehrbelastungen der Steuerzahler geben», hieß es im Bundesfinanzministerium. Hintergrund sind Pläne, den «Soli» künftig möglicherweise in die Einkommen- und Körperschaftsteuer zu integrieren, so dass auch Länder und Kommunen von den Milliarden profitieren. Dann würden zwar Steuersätze steigen, für den Steuerzahler soll sich unterm Strich aber nichts ändern.

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Union und SPD ignorieren die AfD weiter

CDU-Chefin Angela Merkel grenzt sich scharf von der AfD ab. Foto: Michael Kappeler
CDU-Chefin Angela Merkel grenzt sich scharf von der AfD ab. Foto: Michael Kappeler

Mit scharfer Abgrenzung und ohne Kurskorrekturen wollen Union und SPD der Alternative für Deutschland (AfD) nach ihrem Wahlerfolg den Wind aus den Segeln nehmen. «Problemlösungen sind die Antworten, die wir brauchen», sagte CDU-Chefin Angela Merkel in Berlin. SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi nannte die AfD «eine braune Suppe (..), die sich ein spießbürgerliches Gewand gibt». In Thüringen und Brandenburg, wo die AfD am Sonntag zweistellige Ergebnisse erzielte, zeichneten sich noch keine Lösungen für die schwierigen Koalitionsbildungen ab.

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SAP sieht größtes Wachstumspotenzial im «Internet der Dinge»

Das Logo des Softwarekonzerns SAP in Walldorf. Foto: Uwe Anspach
Das Logo des Softwarekonzerns SAP in Walldorf. Foto: Uwe Anspach

Der Softwarekonzern SAP will sich im Geschäft mit Abo-Modellen noch stärker auf die Industrie konzentrieren. Das sogenannte «Internet der Dinge» habe das größte Wachstumspotenzial in dem Bereich, sagte Technikvorstand Bernd Leukert am Montag in Walldorf. Dahinter verbirgt sich die Entwicklung, dass immer mehr Maschinen wie zum Beispiel Autos oder Hausgeräte mit dem Internet verbunden sind. Aber auch die Industrie will sich die Möglichkeit der Vernetzung von Maschinen und Bauteilen zunutze machen.

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Keine Gnadenfrist: HSV trennt sich von Slomka

Der Hamburger SV hat Mirko Slomka den Laufpass gegeben. Foto: Maja Hitij
Der Hamburger SV hat Mirko Slomka den Laufpass gegeben. Foto: Maja Hitij

Am Tag nach dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga sah sich der Vorstand des Hamburger SV zum Handeln gezwungen und beurlaubte Trainer Mirko Slomka. Der Vorstand um Dietmar Beiersdorfer traute es dem Coach nicht mehr zu, das Ruder nach dem Fehlstart mit nur einem Punkt und ohne Tor noch einmal herumzureißen. Dies bestätigte HSV-Mediendirektor Jörn Wolf am Montagabend der Nachrichtenagentur dpa. Damit war für den 47-jährigen Slomka bereits nach sieben Monaten am Volkspark Schluss. 

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Kino-Charts: «Sex Tape» übernimmt die Spitze

Cameron Diaz und Jason Segel kamen höchstselbst zur deutschen «Sex Tape»-Premiere nach Berlin. Foto: Britta Pedersen
Cameron Diaz und Jason Segel kamen höchstselbst zur deutschen «Sex Tape»-Premiere nach Berlin. Foto: Britta Pedersen

Mit einem privaten Sexvideo wollen Annie und Jay wieder Schwung in ihr Liebesleben bringen - nur dumm, dass das Filmchen dann auf den iPads von Freunden und Bekannten landet. Rund 370 000 Kinobesucher in Deutschland sahen zu, wie Cameron Diaz und Jason Segel in den Hauptrollen versuchen, den Schaden zu begrenzen - damit setzte sich die Komödie «Sex Tape» am Startwochenende an die Spitze der deutschen Kinocharts, wie GfK Entertainment am Montag mitteilte.

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Illegales Filesharing: 200 Euro Schadensersatz pro Song

Auch im Internet gilt das Urheberrecht. Deshalb müssen illegale Downloader einen Schadenersatz zahlen. Die Entschädigung liegt nun pro Titel bei 200 Euro. Foto: Michael Wenda
Auch im Internet gilt das Urheberrecht. Deshalb müssen illegale Downloader einen Schadenersatz zahlen. Die Entschädigung liegt nun pro Titel bei 200 Euro. Foto: Michael Wenda

Der Schadenersatz für illegales Filesharing lag bisher bei 150 Euro. Das Oberlandesgericht Frankfurt/Main hat den Betrag nun auf 200 Euro angehoben. Urheberrechtlich geschützte Musik über Filesharing-Plattformen zum Download anzubieten, kann teuer werden. Landet die Sache vor Gericht, muss man damit rechnen, pro Titel 200 Euro Schadensersatz leisten zu müssen. Diese Summe hat das Oberlandesgericht Frankfurt/Main als angemessene Entschädigung für den Urheber festgelegt (Az.: 11 U 115/13).

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Kündigung und Probleme: Wo Azubis Hilfe finden

Mit Problemen stehen Azubis nicht allein da. Hilfe erhalten sie von verschiedenen Seiten. Foto: Julian Stratenschulte
Mit Problemen stehen Azubis nicht allein da. Hilfe erhalten sie von verschiedenen Seiten. Foto: Julian Stratenschulte

Das neue Ausbildungsjahr hat eben erst begonnen, da gibt es schon die ersten Probleme. Oder es ist schon wieder vorbei - eine Kündigung in der Probezeit. Lehrlinge haben verschiedene Möglichkeiten, sich in dieser schwierigen Zeit helfen zu lassen. Haben Jugendliche in der Ausbildung Fragen oder Probleme, wenden sie sich als erstes am besten an den Ausbilder. Er kennt den Jugendlichen und seinen Arbeitsalltag am besten. Bringt das Gespräch mit dem Ausbilder keine Besserung oder er ist selbst das Problem, finden Lehrlinge auch im Betriebsrat einen Ansprechpartner. 

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Renault Twingo: Kleiner Freund aus Frankreich

Kleine Stimmungskanone: Der neue Renault Twingo sorgt in der Stadt für gute Laune. Foto: Renault
Kleine Stimmungskanone: Der neue Renault Twingo sorgt in der Stadt für gute Laune. Foto: Renault

Als vor gut 20 Jahren der erste Renault Twingo kam, hat der Franzose die Welt der Kleinwagen komplett umgekrempelt. Wenn jetzt die dritte Auflage kommt, soll das mit radikaler Raumausnutzung und unerreichter Wendigkeit noch einmal gelingen. Renault feiert das Comeback eines kleinen Freundes: Wenn die Franzosen Ende September zu einem deutlich gesenkten Grundpreis von 9590 Euro die dritte Generation des Twingo an den Start bringen, überraschen sie nicht nur mit vielen pfiffigen Details in der Tradition des ersten Twingo von 1993. 

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Jakobskreuzkraut gefährdet Weidetiere im Südwesten

Jakobskreuzkraut: Orale Aufnahme kann zum Tod führen. Foto: Felix Kästle
Jakobskreuzkraut: Orale Aufnahme kann zum Tod führen. Foto: Felix Kästle

Die gelben Blüten sind hübsch anzusehen, aber die Pflanze kann gefährlich werden: Im Südwesten findet sich immer häufiger Jakokskreuzkraut am Straßenrand, auf Weiden und in Gärten. Die Pflanze könne bei Pferden und Rindern Schaden anrichten, da sie bei beiden Tierarten zu tödlichen Vergiftungen führe, heißt es beim Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg (LAZBW) in Aulendorf im Kreis Ravensburg. Das Kreuzkraut enthalte giftige Inhaltsstoffe, sogenannte Pyrrolizidinalkaloiden. 

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Schluss mit lustig: Schulstart in Baden-Württemberg

Das Schuljahr beginnt diesen Montag. Foto: Armin Weigel/Archiv
Das Schuljahr beginnt diesen Montag. Foto: Armin Weigel/Archiv

Nach mehr als sechs Wochen Ferien beginnt am Montag für über eine Million Kinder und Jugendliche im Südwesten wieder der Schulalltag. Rund 96 000 Mädchen und Jungen blicken gespannt ihrem ersten Schultag entgegen, wie das Landesamt für Statistik ermittelte. Das sind leicht mehr als vor einem Jahr, allerdings weiter deutlich weniger als Ende der 1990er Jahre mit teils rund 120 000 Erstklässlern. Baden-Württemberg ist traditionell das vorletzte Bundesland, in dem die Schule nach den großen Ferien wieder startet.

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Marsrover «Curiosity» erreicht Berg «Mount Sharp»

«Curiosity» soll die Beschaffenheit des «Mount Sharp» untersuchen. Foto: NASA/JPL-Caltech/MSSS
«Curiosity» soll die Beschaffenheit des «Mount Sharp» untersuchen. Foto: NASA/JPL-Caltech/MSSS

Rund zwei Jahre nach der Landung auf dem Mars hat der Rover «Curiosity» das Ziel seiner Reise erreicht. Der Forschungsroboter sei bis zum Berg «Mount Sharp» gefahren, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Den etwa 4000 Meter hohen Berg hatten die Entwickler von «Curiosity» vor der Reise als Zielort ausgewählt. «Es war ein langer, aber historischer Weg zu diesem Mars-Berg», sagte Nasa-Wissenschaftler John Grotzinger.

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Sixt-Fahrdienst My Driver sieht große Marktchancen

Ein Mietwagen mit der Aufschrift "myDriver": Der Taximarkt ist im Umbruch. Foto: Andreas Gebert
Ein Mietwagen mit der Aufschrift "myDriver": Der Taximarkt ist im Umbruch. Foto: Andreas Gebert

Der Taximarkt in Deutschland ist im Umbruch - und neben Uber will auch der Sixt-Fahrdienst My Driver angreifen. «Perspektivisch - in Richtung 2020 - könnte der Anteil alternativer Anbieter auf dem Taximarkt 20 Prozent erreichen», sagte der Geschäftsführer von My Driver, Carl Schuster, der Nachrichtenagentur dpa. «Davon wollen wir mindestens die Hälfte erreichen.» Derzeit liegt der Marktanteil alternativer Fahrdienste wie My Driver laut Schuster allerdings geschätzt bei lediglich unter einem Prozent.

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Zeitung: Schäuble plant Steuervergünstigung für Konzerne

Finanzminister Wolfgang Schäuble plant eine Steuervergünstigung für Konzerne. Foto: Matteo Bazzi
Finanzminister Wolfgang Schäuble plant eine Steuervergünstigung für Konzerne. Foto: Matteo Bazzi

Die von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Aussicht gestellten Steuerbegünstigungen zur Forschungsförderung in Unternehmen nehmen konkrete Formen an. Nach einem Bericht des Magazins «Der Spiegel» sollen internationale Firmen künftig wie in anderen Ländern Einnahmen aus Patenten und Lizenzen günstiger versteuern können als zum gegenwärtigen Tarif von rund 30 Prozent. Im Gespräch sei ein ermäßigter Steuersatz von 10 oder 15 Prozent. 

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Ukraine berichtet über Waffenlieferungen aus Nato-Staaten

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat den Einsatz von Drohnen erlaubt. Foto: Maurizio Gambarini
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat den Einsatz von Drohnen erlaubt. Foto: Maurizio Gambarini

Mehrere Nato-Staaten haben nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministers Waleri Geletej im Ostukraine-Konflikt mit Waffenlieferungen für die Regierungstruppen begonnen. «Der Prozess der Übergabe läuft», sagte Geletej dem Fernsehsender 5. Kanal, der dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko gehört. «Wir brauchen Waffen», bekräftigte Geletej am Sonntag in Kiew. Zur Art der Waffen und zu den Herkunftsländern machte der Minister keine Angaben.


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Machtwechsel in Thüringen möglich - SPD siegt in Brandenburg

Christine Lieberknecht, thüringische Ministerpräsidentin und CDU-Spitzenkandidatin, und Linke-Spitzenkandidat Bodo Ramelow unterhalten sich in einem TV-Studio in Erfurt. Foto: Kay Nietfeld
Christine Lieberknecht, thüringische Ministerpräsidentin und CDU-Spitzenkandidatin, und Linke-Spitzenkandidat Bodo Ramelow unterhalten sich in einem TV-Studio in Erfurt. Foto: Kay Nietfeld

Nach mehr als zwei Jahrzehnten CDU-Dominanz könnte in Thüringen bundesweit erstmalig ein Linke-Politiker Ministerpräsident werden. Laut vorläufigem Ergebnis der Landtagswahl vom späten Sonntagabend ist ein historischer Machtwechsel zu Rot-Rot-Grün unter Führung von Bodo Ramelow möglich - aber auch eine Fortsetzung der schwarz-roten Koalition mit CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht. Die Regierungsbildung hängt von der SPD ab - trotz ihres Debakels mit dem schlechtesten Ergebnis in Thüringen.

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Störung bei eBay - Nutzer reagieren sauer

Wegen einer Störung der Online-Handelsplattform eBay haben Nutzer längere Zeit Probleme bei Internetauktionen gehabt. Die für Deutschland zuständige Unternehmenssprecherin Maike Fuest bestätigte der Nachrichtenagentur dpa am Abend, es gebe technische Probleme. Details nannte sie zunächst nicht. Nutzer hatten zuvor von Schwierigkeiten berichtet, sich auf der Webseite einzuloggen. Auf Twitter hatte das Unternehmen mit Sitz in Kleinmachnow bei Berlin am Nachmittag geschrieben: «Wir tun alles, was wir können, um die Probleme zu beheben.» Und: «Die aktuellen Probleme führen auch dazu, dass einige Kunden derzeit Schwierigkeiten dabei haben, unsere Kundenservice-Teams zu erreichen.»

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Pleite in Hannover: Land unter für HSV - Slomka wackelt

Der Hamburger SV liegt nach dem 3. Spieltag tor- und sieglos auf dem letzten Tabellenplatz. Foto: Peter Steffen
Der Hamburger SV liegt nach dem 3. Spieltag tor- und sieglos auf dem letzten Tabellenplatz. Foto: Peter Steffen

Auch mit sieben Neuen schwach gespielt, wieder klar verloren - und nun auch noch die Rote Laterne: Nach dem katastrophalen Saisonstart wackelt beim Hamburger SV der Stuhl von Trainer Mirko Slomka gewaltig. Der Fast-Absteiger der Vorsaison kassierte am Sonntagabend beim Erfolgsteam von Hannover 96 eine bittere 0:2 (0:2)-Niederlage und ist nun Schlusslicht der Fußball-Bundesliga. Leon Andreasen (13. Minute) und Artur Sobiech (24.) stürzten die Hanseaten noch tiefer in die Krise. 

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Handwerk feiert am 20. SeptemberDie Wirtschaftsmacht von nebenan organisiert den Tag des Handwerks

Am 20. September dreht sich in ganz Deutschland wieder alles ums Handwerk: Im vierten Jahr in Folge steht die „Wirtschaftsmacht von nebenan“ am Tag des Handwerks im Mittelpunkt des medialen und öffentlichen Interesses. Bundesweit nutzen Handwerker, Innungen und Kreishandwerkerschaften die Gelegenheit, mit Marketingaktionen auf sich und die große Bedeutung des Handwerks für Wirtschaft und Gesellschaft aufmerksam zu machen. Die Kreishandwerkerschaften stehen mit ihren Aktionen schon in den Startlöchern. So findet in Stuttgart auf dem Schlossplatz eine Luftballon-Aktion statt: Über 5500 Luftballons steigen symbolisch für die Stuttgarter Handwerksbetriebe in den Himmel. Durch den Landkreis Böblingen fährt am Tag des Handwerks das „Deutsche Krokodil“ – ein historischer Zug für 250 Gäste, für die kulinarischen Genüsse an Bord sorgt das Fleischerhandwerk der Region. 

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Ehegatten können bis November Steuerklassenwechsel beantragen

Ehegatten haben noch bis zum 30. November Zeit, andere Steuerklassen zu beantragen. Foto: Andrea Warnecke
Ehegatten haben noch bis zum 30. November Zeit, andere Steuerklassen zu beantragen. Foto: Andrea Warnecke

Eheleute können die Steuerlast durch die Wahl der Lohnsteuerklasse unterschiedlich verteilen. Wer für das kommende Jahr einen Wechsel anstrebt, dem bleiben nur noch wenige Wochen Zeit, einen Antrag zu stellen. Bis zum 30. November können Ehepartner ihre Lohnsteuerklassen für dieses Jahr ändern. «Der Wechsel ist bei Eheleuten und eingetragenen Lebenspartnern, die beide Arbeitnehmer sind, nur einmal jährlich möglich», erklärt Constanze Grüning vom Bund der Steuerzahler. 

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Opel bringt 2015 günstiges Kleinauto «Karl» auf den Markt

Mini- und Kleinwagenreihen von Opel: Karl, Adam und die neue Corsa-Generation. Foto: obs/Adam Opel AG
Mini- und Kleinwagenreihen von Opel: Karl, Adam und die neue Corsa-Generation. Foto: obs/Adam Opel AG

Kleiner als der Verkaufsschlager Corsa, und sogar kürzer als der Cityflitzer Adam soll er sein: Der Autobauer Opel bringt 2015 mit dem «Karl» einen neuen Kleinwagen auf den Markt. Im Wettbewerb um Marktanteile in Europa will Opel künftig mit einem günstigen Kleinwagen punkten. Das 3,68 Meter kurze Modell «Karl» soll im Sommer 2015 auf den Markt kommen, teilte der Autobauer am Donnerstag (11. September) in Rüsselsheim mit. Den Verkaufspreis für den Fünftürer mit bis zu fünf Sitzplätzen nannte der Hersteller zwar zunächst nicht. 

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Die Wiesn und ihre Tücken

Darf Mann flirten oder nicht? Das erkennt er am Dirndl. Trägt sie die Schleife der Schürze links, ist sie frei. Foto: Andreas Gebert
Darf Mann flirten oder nicht? Das erkennt er am Dirndl. Trägt sie die Schleife der Schürze links, ist sie frei. Foto: Andreas Gebert

Am 20. September ist es so weit - dann heißt es in München wieder «Ozapft is». Sechs Millionen Besucher werden zum Oktoberfest erwartet. Für Neulinge erschließt sich manches nicht auf den ersten Blick. Die Massen strömen, das Bier auch: Oktoberfest. Aus aller Welt reisen Menschen nach München, um das größte Volksfest der Welt zu erleben. Am dritten Septemberwochenende startet die Wiesn mit dem Anzapfen des ersten Fasses Bier und Böllerschüssen.

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Kann Apple die Smartphone-Geldbörse in den Alltag bringen?

So funktioniert das mobile Bezahlen: Das Telefon wird an das Lesegerät an der Kasse gehalten und die Zahlung per Fingerabdruck auf dem iPhone-Sensor bestätigt. Foto: Monica Davey
So funktioniert das mobile Bezahlen: Das Telefon wird an das Lesegerät an der Kasse gehalten und die Zahlung per Fingerabdruck auf dem iPhone-Sensor bestätigt. Foto: Monica Davey

Apple stellte seinen eigenen Mobil-Bezahldienst neben größeren iPhones und einer Computeruhr vor. Für viele Experten war Apple Pay die wichtigste Neuheit des Tages, die das Bezahlen im Alltag verändern könnte. Schon seit Jahren versuchen Mobilfunk-Anbieter, Kreditkarten-Konzerne und auch Internet-Firmen wie Google, die digitale Brieftasche im Handy zu etablieren. Der Erfolg blieb bisher überschaubar. Jetzt springt Apple auf den Zug auf - und viele Branchenbeobachter verkünden auf einmal, die Ära des mobilen Bezahlens mit dem Smartphone habe begonnen.

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Zalando, Hella und Co.: Anlegertipps für Börsengänge

Mode-Händler Zalando will voraussichtlich am 1. Oktober an die Börse gehen. Foto: Oliver Berg
Mode-Händler Zalando will voraussichtlich am 1. Oktober an die Börse gehen. Foto: Oliver Berg

Zalando, Rocket Internet oder Hella - viele Unternehmen streben im Moment an die Börse. Doch lohnt es sich auch für Kleinanleger, von Anfang an dabei zu sein? Privatanleger sollten gut abwägen, ob sie bei einem Börsengang Aktien zeichnen wollen, empfiehlt die Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW). Drei Tipps für Anleger: Transparenz: Unternehmen können zwischen verschiedenen Segmenten wählen, in denen die Papiere gelistet werden. 

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Grün-Rot ändert Pläne für umstrittenes Jagdgesetz

SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Im Streit um das neue Jagdgesetz ist die grün-rote Landesregierung zu Zugeständnissen bereit. Dem Kabinett werde ein neuer Gesetzentwurf vorgelegt, sagte SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel am Samstag der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Dieser komme den Jägern weitestgehend entgegen. Schmiedel sprach von einem «ausgewogenen Kompromiss». So solle die Wildschweinjagd im Wald bis zu einem Abstand von 200 Metern zum Waldaußenrand und auf freier Flur auch in der Schonzeit erlaubt werden. 

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Gabriel offen für mehr Wettbewerb auf dem Taxi-Markt

Müssen Taxis an die Anforderungen der digitalen Welt angepasst werden? Foto: Rene Ruprecht/Archiv
Müssen Taxis an die Anforderungen der digitalen Welt angepasst werden? Foto: Rene Ruprecht/Archiv

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ist nach einem Bericht der «Wirtschaftswoche» offen für mehr Wettbewerb auf dem Taximarkt. «Aus wettbewerblicher Sicht halten wir generell eine Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung bestehender Regelungen an die Anforderungen der digitalen Welt und den veränderten Mobilitätsbedürfnissen der Verbraucherinnen und Verbraucher für erforderlich», heißt es nach Angaben des Magazins in einer Stellungnahme des Ministeriums.

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Toll Collect: Bund droht mit Milliarden-Rückforderungen

Der Bund behält seit Jahren Teile der Vergütungen zurück, weil er auf Schadenersatz für die verspätete Einführung des Mautsystems klagt. Foto: Patrick Seeger
Der Bund behält seit Jahren Teile der Vergütungen zurück, weil er auf Schadenersatz für die verspätete Einführung des Mautsystems klagt. Foto: Patrick Seeger

Im Streit über das Lkw-Mautsystems Toll Collect droht die Regierung dem Autokonzern Daimler und der Deutschen Telekom einem Zeitungsbericht zufolge mit Milliardenrückforderungen. Grund sei, dass das Betreiber-Konsortium trotz Aufforderung eines Schiedsgerichts nicht nachweise, welche Leistungen es sich im Detail vom Bund vergüten lasse, schreibt die «Frankfurter Rundschau». Eine Sprecherin des Verkehrsministeriums sagte am Samstag auf Anfrage in Berlin, ein laufendes Gerichtsverfahren werde nicht kommentiert. Daimler und die Telekom sind die größten Anteilseigner am Toll-Collect-Konsortium.

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HP macht sich für gemeinsamen Datenraum in Europa stark

HP-Deutschlandchef Heiko Meyer fordert einen rechtlichen und technologischen Rahmen für Cloud-Dienste für die 28 EU-Mitglieder. Foto: Sebastian Kahnert
HP-Deutschlandchef Heiko Meyer fordert einen rechtlichen und technologischen Rahmen für Cloud-Dienste für die 28 EU-Mitglieder. Foto: Sebastian Kahnert

Der US-Computerhersteller Hewlett-Packard will sich für einen gemeinsamen europäischen Datenraum einsetzen. «Wir treten für eine europäische Cloud ein», sagte HP-Deutschlandchef Heiko Meyer der Nachrichtenagentur dpa. «Wir sollten einen gemeinsamen Datenraum für Europa entwickeln wie den europäischen Wirtschaftsraum.» Im Zuge der NSA-Affäre haben sich mehrere europäische Firmen für rechtliche Abkommen zu Diensten und Software ausgesprochen, auf die Nutzer über das Internet zugreifen (Cloud Computing). 

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FC Bayern kommt der Spitze näher - BVB feiert Kagawa

Shinji Kagawa (M) erzielte bei seinem BVB-Comeback das 2:0 gegen den SC Freiburg. Foto: Matthias Balk
Shinji Kagawa (M) erzielte bei seinem BVB-Comeback das 2:0 gegen den SC Freiburg. Foto: Matthias Balk

Der FC Bayern München und Borussia Dortmund haben in der Fußball-Bundesliga die Verfolgung von Tabellenführer Bayer Leverkusen aufgenommen. Der Titelverteidiger gewann am 3. Spieltag gegen den VfB Stuttgart mit 2:0 und schloss nach Punkten zur Werkself auf, die beim 3:3 gegen Werder Bremen am Freitag erstmals in dieser Spielzeit Zähler eingebüßt hatte. Der BVB fand mit dem 3:1 gegen den SC Freiburg Anschluss nach oben und feierte Rückkehrer Shinji Kagawa, Borussia Mönchengladbach erkämpfte sich mit dem 4:1 gegen Schalke seinen ersten Saisonsieg.

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Obama bekräftigt nach Geiselmord Entschlossenheit zum Kampf gegen IS

US-Präsident Barack Obama hat die Ermordung der britischen Geisel David Haines durch die Terrormiliz Islamischer Staat am Abend als barbarischen Akt verurteilt. Zugleich bekräftigte er seine Entschlossenheit, zusammen mit Partnern rund um die Welt die Dschihadisten-Organisation zu zerstören. Die USA stünden «in Trauer und Entschlossenheit» Seite an Seite mit ihrem engen Freund und Verbündeten Großbritannien. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat im Internet Videobilder veröffentlicht, auf denen Haines Enthauptung zu sehen ist. (DPA)

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ADAC gibt Werkstätten auf und will lieber wieder testen

Der ADAC gibt eigene Werkstätten auf, um die Glaubwürdigkeit bei der Beurteilung anderer Reparaturanbieter wieder herzustellen. Foto: Andreas Gebert
Der ADAC gibt eigene Werkstätten auf, um die Glaubwürdigkeit bei der Beurteilung anderer Reparaturanbieter wieder herzustellen. Foto: Andreas Gebert

Der ADAC zieht weitere Konsequenzen aus dem Skandal um Manipulationen beim Autopreis «Gelber Engel». Ab Oktober soll es keine Werkstattbetriebe mehr mit dem Logo «ADAC Werkstatt» geben. Der Automobilclub trennt sich von einem umstrittenen Geschäftsfeld. «Präsidium und Verwaltungsrat des ADAC haben entschieden, künftig keine unternehmerischen Aktivitäten im Bereich Werkstätten mehr zu verfolgen», teilte der Autoclub in München mit. Seinen Werkstatttest, auf den er zuletzt wegen möglicher Interessenkonflikte verzichtet hatte, will der ADAC dagegen wieder fortsetzen.

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Mehr Auswahl war nie: Das sind die Smartphone-Neuheiten

Das Mittelklasse-Smartphone Sony Xperia E3 für 180 Euro sieht aus wie die Geräte der teureren Z-Baureihe, ist aber im Gegensatz zu diesen nicht wasserfest. Foto: Andrea Warnecke
Das Mittelklasse-Smartphone Sony Xperia E3 für 180 Euro sieht aus wie die Geräte der teureren Z-Baureihe, ist aber im Gegensatz zu diesen nicht wasserfest. Foto: Andrea Warnecke

Ständiger Begleiter, Unterhalter, Informant, Sprachrohr und Schaltzentrale fürs vernetzte Haus: Smartphones sind unersetzlich geworden. Schon für 200 Euro gibt es gute Mittelklasse-Geräte, wie auf der IFA in Berlin zu sehen war.

Eine wahre Schwemme neuer Smartphones kündigt sich an. Auf der IFA (5. bis 10. September) zeigten nicht nur die großen Hersteller ihre Entwicklungen, auch unbekannte Marken versuchen ihr Glück auf dem Handy-Markt. Beide Lager bieten viele günstige, aber leistungsfähige Mittelklasse-Geräte an - und fast alle Neuvorstellungen kommen mit aktuellem Android 4.4 oder Windows Phone 8.1 sowie einem Vierkern-Prozessor. 

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Woher Eier und Wurst kommen: Lebensmittel-Angaben entziffern

Ein Code bildet die Herkunft eines Eis ab. Foto: Andrea Warnecke
Ein Code bildet die Herkunft eines Eis ab. Foto: Andrea Warnecke

Wer sich genau über die Herkunft eines Lebensmittels informieren will, darf nicht nur kurz auf die Verpackung schauen. Er muss recherchieren. Wenn überhaupt, geben oft nur Codes Hinweise auf das Herkunftsland und den Betrieb. Neun von zehn Verbraucher möchten über die Herkunft der wichtigsten Zutaten in ihren Lebensmitteln Bescheid wissen. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Verbraucherorganisation Foodwatch, die am Freitag (12. September) in Berlin vorgestellt wurde. 

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Daimler: Schmiede und Gießerei bleiben erhalten

Laut Daimler bleiben Schmiede und Gießerei erhalten. Foto: D. Bockwoldt/Archiv
Laut Daimler bleiben Schmiede und Gießerei erhalten. Foto: D. Bockwoldt/Archiv

Der Autobauer Daimler hat ein Bekenntnis für die Schmiede und Gießerei im Mercedes-Werk in Stuttgart-Untertürkheim abgegeben. «Ganz klar ist: Die Gießerei und Schmiede im Werk Untertürkheim stehen aktuell nicht zur Disposition», heißt es in einer der dpa vorliegenden Mitarbeiter-Information. Das Unternehmen reagierte damit auf Proteste des Betriebsrats gegen die angekündigte Neuausrichtung der Pkw-Fertigung.


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Wassersportmesse Interboot zeigt Neuheiten der Branche

Für Nautiker und Sportbegeisterte: Die Messe Interboot. Foto: Felix Kästle
Für Nautiker und Sportbegeisterte: Die Messe Interboot. Foto: Felix Kästle

Neuheiten der Wassersportbranche zeigt von der kommenden Woche (20. September) an die Messe Interboot in Friedrichshafen am Bodensee. Knapp 500 Aussteller aus 15 Ländern präsentieren neben Innovationen bei Motor- und Segelbooten auch neue Sportarten-Trends - beispielsweise Wakeboarden oder Stehpaddeln. Bei letzterem stehen die Sportler aufrecht auf einem Surfbrett und bewegen sich mit einem Paddel vorwärts. 

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Arbeitgeber: Schluss mit «unsäglichem Gezänk» um Turboabi

Schüler werden mit ständig wechselnden Ansichten konfrontiert. Foto: B. Weißbrod
Schüler werden mit ständig wechselnden Ansichten konfrontiert. Foto: B. Weißbrod

Baden-Württembergs Arbeitgeber fordern ein sofortiges Ende der Debatte um die richtige Dauer der Schulzeit bis zum Abitur. «Das unsägliche parteipolitische Gezänk gefährdet die Zukunft unserer Kinder», sagte Hauptgeschäftsführer Peer-Michael Dick am Freitag in Stuttgart. Die Politiker müssten zur schulpolitischen Vernunft zurückkehren. Durch täglich neue Vorschläge würden Schüler, Eltern, Lehrer und Wirtschaft nur unnötig verunsichert.


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Polizei will 1118 Radarfallen beim Blitzmarathon einsetzen

1118 mobile Radarfallen sollen eingesetzt werden. Foto: Inga Kjer/Archiv
1118 mobile Radarfallen sollen eingesetzt werden. Foto: Inga Kjer/Archiv

1118 mobile Radarfallen sollen beim zweiten Blitzmarathon im Südwesten eingesetzt werden. Das berichtet die Zeitung «Sonntag aktuell». Am kommenden Donnerstag (18. September) überwachen demnach 2118 Polizisten in Baden-Württemberg, ob sich Autofahrer an die zulässige Höchstgeschwindigkeit halten. Die bundesweite Aktion beginnt um 6.00 Uhr und dauert bis Freitagmorgen um 6.00 Uhr. Der erste Blitzmarathon in Deutschland fand im Oktober 2013 statt. 

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25 Jahre ZKM: Kunstzentrum als Beispiel für Konversion gewürdigt

Seit Gründung zählte das ZKM 300 Ausstellungen und 600 Gastkünstler. Foto: U.Deck
Seit Gründung zählte das ZKM 300 Ausstellungen und 600 Gastkünstler. Foto: U.Deck

Karlsruhe (dpa/lsw) - Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe hat sich zu seinem 25-jährigen Bestehen als Modell für die Umwandlung der Rüstungsindustrie präsentiert. «Wo früher harte Munition geschaffen wurde, wird heute die Gesellschaft munitioniert für die Zukunft», sagte der Stiftungsratsvorsitzende Frank Mentrup am Freitagabend bei einem Festakt zum Jubiläum in Karlsruhe. 

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IS darf in Deutschland nicht mehr aktiv werden

«Wir müssen verhindern, dass radikalisierte Islamisten ihren Dschihad in unsere Städte tragen»: Bundesinnenminister Thomas de Maizière Foto: Paul Zinken
«Wir müssen verhindern, dass radikalisierte Islamisten ihren Dschihad in unsere Städte tragen»: Bundesinnenminister Thomas de Maizière Foto: Paul Zinken

Die Bundesregierung hat Anhängern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) jede Propaganda und das Anwerben von Kämpfern in Deutschland verboten. «Die Terrororganisation Islamischer Staat ist eine Bedrohung - auch für die öffentliche Sicherheit in Deutschland», begründete Innenminister Thomas de Maizière (CDU)die Entscheidung in Berlin. Verstöße können mit bis zu zwei Jahren Haft geahndet werden. Auch die Grünen begrüßten das Verbot, verlangten aber größere Anstrengungen gegen die Radikalisierung muslimischer Jugendlicher.

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Investitionen sollen Europa aus der Krise helfen

Bundesfinanzminster Wolfgang Schäuble will den Ländern in den Verhandlungen über die Finanzbeziehungen entgegenkommen. Sie sollen ab 2020 weiter Kredite aufnehmen dürfen. Foto: Rainer Jensen
Bundesfinanzminster Wolfgang Schäuble will den Ländern in den Verhandlungen über die Finanzbeziehungen entgegenkommen. Sie sollen ab 2020 weiter Kredite aufnehmen dürfen. Foto: Rainer Jensen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will die strenge Schuldenbremse für die Länder lockern. In den Verhandlungen über eine Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen schlägt Schäuble vor, dass die teils mit erheblichen Defiziten kämpfenden Länder auch nach 2020 weiter Kredite aufnehmen dürfen. Das geht aus einer bekanntgewordenen Unterlage von Bund und Ländern hervor. Das Angebot für eine Entschärfung ist aber an Bedingungen geknüpft - etwa ein härteres Vorgehen gegen Schuldensünder. Aus mehreren Ländern kam Ablehnung, einige reagierten zunächst zurückhaltend.

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Dax gibt zum Wochenschluss weiter nach

Der Dax hat am Freitag weiter nachgegeben. Als Belastungsfaktoren sah Marktanalyst Jasper Lawler von CMC Markets die anhaltende Zurückhaltung der Anleger vor der US-Notenbanksitzung sowie dem Referendum über eine Unabhängigkeit Schottlands in der kommenden Woche. Eine Reihe europäischer und amerikanischer Konjunkturdaten hatte letztlich wenig Einfluss auf die Märkte. Der deutsche Leitindex schloss 0,41 Prozent schwächer bei 9651,13 Punkten. Auf Wochensicht verbuchte er damit ein Minus von knapp einem Prozent. Für den MDax ging es am Freitag indes um 0,11 Prozent auf 16 164,77 Punkte hoch, während der TecDax 0,13 Prozent auf 1256,64 Punkte gewann. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,08 Prozent auf 3235,07 Punkte.

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Serie gerissen: Bayer spielt 3:3 gegen Bremen

Leverkusens Stefan Kießling (l) kniet nach einer vergebenen Torchance auf dem Boden. Foto: Jonas Güttler
Leverkusens Stefan Kießling (l) kniet nach einer vergebenen Torchance auf dem Boden. Foto: Jonas Güttler

Die Siegesserie von Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen ist trotz einer phasenweise berauschenden Offensiv-Show und einer kämpferischen Aufholjagd gerissen. Die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt kam zum Auftakt des dritten Spieltags in der Fußball-Bundesliga nach unzähligen vergebenen Chancen in einem mitreißenden Spiel nicht über ein 3:3 (1:1) gegen den SV Werder Bremen hinaus. 

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Zahl der Ebola-Toten steigt weiter

Ein Friseur in Liberia arbeitet mit Handschuhen, um die Infektionsgefahr zu mindern. Foto: Ahmed Jallanzo
Ein Friseur in Liberia arbeitet mit Handschuhen, um die Infektionsgefahr zu mindern. Foto: Ahmed Jallanzo

Zum Kampf gegen Ebola sendet Kuba 165 Ärzte und andere medizinische Helfer nach Westafrika. Das kündigte Kubas Gesundheitsminister Roberto Morales Ojeda vor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf an. Es ist das bisher größte Kontingent an Spezialisten für die betroffene Region. Die Bundesregierung will ihre finanzielle Hilfe für die Krisengebiete auf 10 Millionen Euro aufstocken. Die Zahl der Ebola-Toten steigt weiter deutlich an: Bisher starben nach WHO-Angaben etwa 2400 Menschen, 

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Online-Handel: «Der Verdrängungswettbewerb ist noch in vollem Gange»

Der Online-Händler Zalando hat den Textilmarkt in Deutschland aufgemischt wie kaum ein anderer. Jetzt drängt er an die Börse. Doch es gibt einiges, was potenzielle Anleger über den Online-Markt in der Bundesrepublik wissen sollten. Foto: Bodo Marks
Der Online-Händler Zalando hat den Textilmarkt in Deutschland aufgemischt wie kaum ein anderer. Jetzt drängt er an die Börse. Doch es gibt einiges, was potenzielle Anleger über den Online-Markt in der Bundesrepublik wissen sollten. Foto: Bodo Marks

Der Online-Handel ist im Moment der Wachstumsmotor im deutschen Einzelhandel. Allein in diesem Jahr sollen die Umsätze der Internet-Händler nach Schätzungen des Handelsverbandes Deutschland (HDE) um 17 Prozent wachsen. Der Mode-Händler Zalando will diesen Rückenwind nutzen und drängt an die Börse. Doch wer mit einem Einstieg liebäugelt, sollte eines wissen: Trotz der hohen Wachstumsraten ist der Online-Handel kein Paradies, eher schon gleicht er einem Haifischbecken. «Der Verdrängungswettbewerb im Online-Handel ist noch im vollen Gange», urteilt etwa der Geschäftsführer des Kölner Instituts für Handelsforschung (IFH), Kai Hudetz.

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Strompreis steigt kräftig: So können Verbraucher sparen

Der Strompreis ist inzwischen auf 29,4 Cent gestiegen. Wer bei der nächsten Stromrechnung keine böse Überraschung erleben möchte, sollte Energieschluckern den Stecker ziehen. Foto: Patrick Pleul
Der Strompreis ist inzwischen auf 29,4 Cent gestiegen. Wer bei der nächsten Stromrechnung keine böse Überraschung erleben möchte, sollte Energieschluckern den Stecker ziehen. Foto: Patrick Pleul

Seit 2008 sind die Strompreise der Bundesregierung zufolge für Privathaushalte durchschnittlich um 38 Prozent gestiegen. Das ist viel - zu viel für manchen Haushalt. Mit ein paar Tricks lässt sich einiges sparen. Viel Strom lässt sich mit effizienteren Haushaltsgeräten sparen - aber in diese muss man erst mal investieren. Mit ein paar kleinen Änderungen des eigenen Verhaltens ist aber auch schon einiges zu erreichen. Tipps zum Stromsparen geben die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und das Umweltbundesamt (UBA) und nennen Orientierungsgrößen zum Einsparpotenzial: 

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Lokführer vor längeren Streiks - Urabstimmung eingeleitet

Jetzt tickt die Uhr. Wenn Lokführergewerkschaft und Bahn nicht doch noch einen Weg zurück an den Verhandlungstisch finden, wird wohl Anfang Oktober eine Streikwelle beginnen. Foto: Martin Gerten
Jetzt tickt die Uhr. Wenn Lokführergewerkschaft und Bahn nicht doch noch einen Weg zurück an den Verhandlungstisch finden, wird wohl Anfang Oktober eine Streikwelle beginnen. Foto: Martin Gerten

Der Deutschen Bahn und ihren Fahrgästen drohen im Oktober längere Streiks. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) beschloss am Donnerstag, die Urabstimmung über einen Arbeitskampf bei dem Unternehmen einzuleiten. Bis zur Auszählung der Stimmen am 2. Oktober werde es keine weiteren Warnstreiks geben, teilte die GDL mit. In der vergangenen Woche hatten Lokführer zweimal mehrere Stunden die Arbeit niedergelegt, was zu zahlreichen Zugausfällen führte. Der festgefahrene Tarifkonflikt bei der Lufthansa erschwert die Reiseplanung derzeit zusätzlich.

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Kretschmann will EnBW «irgendwann» wieder privatisieren

Kretschmann hat Zukunftspläne für EnBW. Foto: Stefan Sauer/Archiv
Kretschmann hat Zukunftspläne für EnBW. Foto: Stefan Sauer/Archiv

Das Land Baden-Württemberg sollte nach Meinung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) seine Anteile an dem Energiekonzern EnBW auch mal wieder verkaufen. Der über Schulden finanzierte Erwerb von über 46 Prozent der EnBW-Anteile durch seinen Vorgänger Stefan Mappus (CDU) wirke sich finanziell negativ für das Land aus, sagte Kretschmann am Donnerstag auf dem Deutschen Energiekongress in München. «Nun ist die Dividende niedriger als die Zinsen.

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Deutscher Atommüll bleibt länger in Frankreich

In Philippsburg soll der Atommüll gelagert werden. Foto: Uwe Anspach/Archiv
In Philippsburg soll der Atommüll gelagert werden. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Die Rücknahme deutschen Atommülls aus Frankreich verzögert sich: Der eigentlich Ende 2015 geplante Castor-Transport von der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague nach Deutschland wird auf 2016 oder später verschoben. In Gesprächen mit den französischen Behörden habe man eine Übereinstimmung erzielt, dass eine Rückführung nicht vor 2016 erfolgen werde, bestätigte das Bundesumweltministerium einen Bericht der «Frankfurter Rundschau».


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Womöglich weniger betriebsbedingte Kündigungen bei WMF als gedacht

Wahrscheinlich gute Nachrichten bei WMF. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Wahrscheinlich gute Nachrichten bei WMF. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Beim Küchengerätehersteller WMF könnte es zu weniger betriebsbedingten Kündigung kommen als bislang angenommen. 238 Logistik-Mitarbeiter sollen alternative Arbeitsplätze im Konzern, sowie Regelungen für Altersteilzeit und vorgezogene Altersrente angeboten bekommen, wie die IG Metall Göppingen am Donnerstag mitteilte. Profitieren könnten Mitarbeiter am Konzernsitz in Geislingen (Kreis Göppingen), sowie bei den Tochterfirmen Silit in Riedlingen (Kreis Biberach) und Kaiser im rheinland-pfälzischen Diez an der Lahn. 

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«New Pop Festival» bringt Festspielhaus Baden-Baden zum Tanzen

Die US-Band American Authors hat den Reigen eröffnet: In Baden-Baden spielen bis zum Wochenende 17 aktuelle Bands beim SWR «New Pop Festival» auf. Zum Auftakt boten die vier Herren der American Authors am Donnerstagabend tanzbare Pop-Rock-Nummern mit Folk-Anklängen. Die Zuhörer im Parkett und auf den Rängen hielt es da trotz der gediegenen Umgebung im Festspielhaus nicht auf den Sitzen und sie erklatschten sich immerhin noch zwei Zugaben. Die 20 000 Tickets für das Festival sind schon lange ausverkauft. Zu den Nachwuchstalenten zählen Sam Smith und die Indie-Melancholiker London Grammar, die ebenfalls am Donnerstag Konzerte gaben. 

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Tourismusbranche am Bodensee und im Schwarzwald zufrieden mit Sommer

Trotz unbeständigen Sommers seien die Zahlen gut. Foto: F. Kästle/Archiv
Trotz unbeständigen Sommers seien die Zahlen gut. Foto: F. Kästle/Archiv

Trotz des wechselhaften Wetters gibt sich die Tourismusbranche im Schwarzwald und am Bodensee weitgehend zufrieden mit dem Verlauf des Sommers. So habe es im Juni überdurchschnittlich viele Gäste in das Mittelgebirge gezogen, sagte eine Sprecherin der Schwarzwald-Tourismus-Gesellschaft. Dagegen habe es im Juli im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang auf 845 700 (minus 1,5 Prozent) gegeben, was auch mit der unbeständigen Wetterlage zusammenhänge. 

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Login-Daten von Google-Mail-Nutzern im Internet aufgetaucht

Im Netz sind Login-Daten von Google-Mail-Nutzern aufgetaucht. Foto: Sebastian Kahnert
Im Netz sind Login-Daten von Google-Mail-Nutzern aufgetaucht. Foto: Sebastian Kahnert

Unbekannte haben massenhaft Einwahldaten von Google-Profilen im Internet veröffentlicht. Die Kombinationen aus E-Mail-Adresse und Passwort tauchten laut Medienberichten in russischen Internet-Foren auf. Dort seien fast 5 Millionen Datensätze veröffentlicht worden, hieß es. Google schränkte jedoch ein, weniger als zwei Prozent der veröffentlichten Kombinationen seien noch gültig gewesen. Das entspräche etwa 100 000 betroffenen Nutzern des Google-Dienstes GMail.

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EU und USA erhöhen mit neuen Sanktionen Druck auf Russland

Russische Fahne auf dem Meeresboden am Nordpol: Unter anderem will die EU Hochtechnologieexporte nach Russland verbieten, die das Land für die Ölförderung in der Arktis benötigt. Foto: EPA/NTV TV GRAB/Archiv
Russische Fahne auf dem Meeresboden am Nordpol: Unter anderem will die EU Hochtechnologieexporte nach Russland verbieten, die das Land für die Ölförderung in der Arktis benötigt. Foto: EPA/NTV TV GRAB/Archiv

Als Reaktion auf das russischen Verhalten im Ukraine-Konflikt verschärfen EU und USA heute die Sanktionen gegen Moskau. Die Strafmaßnahmen der Europäischen Union sollen vor allem den Zugang russischer Banken zum EU-Kapitalmarkt erschweren, aber auch die Rüstungsindustrie des Landes treffen. US-Präsident Barack Obama kündigte Maßnahmen gegen Finanz-, Energie- und Verteidigungsbereiche der russischen Wirtschaft an. Der Kreml drohte seinerseits mit Sanktionen - möglich sind Importbegrenzungen für ausländische Autos sowie eine Einschränkung der Überflugrechte für westliche Airlines.


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Der Kampf um Opel ist vorbei

Das Opel-Werk in Bochum: Opel schließt unwiderruflich die Autoproduktion im Ruhrgebiet. Foto: Marius Becker/Archiv
Das Opel-Werk in Bochum: Opel schließt unwiderruflich die Autoproduktion im Ruhrgebiet. Foto: Marius Becker/Archiv

Mehr als zehn Jahre haben die Opel-Mitarbeiter in Bochum um ihr Werk gekämpft - mit spektakulären Aktionen wie einer nächtlichen «Dauerbetriebsversammlung» und sogar einer Klage gegen das Unternehmen. Jetzt ist der Kampf zu Ende. Die «Wir-sind- Opel»-Transparente werden eingerollt. Opel schließt zum Jahresende wegen Überkapazitäten unwiderruflich die Autoproduktion im Ruhrgebiet. Bis Ende September können die Bochumer Mitarbeiter für eine zweijährige Transfergesellschaft unterschreiben, die Anfang 2015 startet. Danach droht die Arbeitslosigkeit.

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Automaten größtenteils auf neue 10-Euro-Note umgestellt

Die neue 10-Euro-Banknote wird ab dem 23. September in Umlauf gebracht. Foto: Boris Roessler/Symbol
Die neue 10-Euro-Banknote wird ab dem 23. September in Umlauf gebracht. Foto: Boris Roessler/Symbol

Wenige Tage vor Einführung der neuen 10-Euro-Noten rechnet die Deutsche Bundesbank mit einer weitgehend reibungslosen Umstellung. So habe die Deutsche Bahn schon Ende August alle Fahrkartenautomaten auf den Bahnhöfen vorbereitet, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Donnerstag in Frankfurt. Der Bundesverband der Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller habe zugesagt, zum Stichtag 23. September würden 95 Prozent aller Maschinen den neuen Zehner akzeptieren.

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Gericht: Beanstandete ADAC-Werbung nicht irreführend

Das Logo des ADAC. Foto: Peter Kneffel/Symbol
Das Logo des ADAC. Foto: Peter Kneffel/Symbol

Im Rechtsstreit um eine umstrittene Werbeanzeige des ADAC zeichnet sich eine Niederlage des kleineren Konkurrenten ACE ab. Die vom Auto Club Europa beanstandete Anzeige sei ersichtlich nicht irreführend, erklärte der Richter am Donnerstag vor dem Stuttgarter Landgericht. Streitpunkt ist das Motiv: Es zeigt die gelben ADAC-Einsatzfahrzeuge, eingerahmt von einem Notarztwagen, einem Feuerwehr- und einem Polizeiauto. «Wir helfen Helfen» steht darüber gedruckt.


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Inflation auf niedrigstem Stand seit Anfang 2010

Die Inflationstrate ist seit vergleichsweise langer Zeit auf niedrigem Niveau. Foto: Andreas Gebert
Die Inflationstrate ist seit vergleichsweise langer Zeit auf niedrigem Niveau. Foto: Andreas Gebert

Die Preise für Sprit und Heizöl sind weiter im Sinkflug und halten die Inflation in Deutschland niedrig: Im August verharrte die jährliche Teuerungsrate bei 0,8 Prozent, auf dem tiefsten Stand seit mehr als vier Jahren. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit und bestätigte damit eine erste Schätzung. Eine niedrigere Inflationsrate gab es zuletzt im Februar 2010 mit 0,5 Prozent. Im Vergleich zum Juli blieben die Verbraucherpreise unverändert.

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Karstadt kündigt Sanierung an - keine Schließungsbeschlüsse

Mitarbeiter fürchten um ihre Filialen: Nach dem Wechsel des Eigentümers bei Karstadt hat der Aufsichtsrat der angeschlagenen Warenhauskette hat eine umfassende Sanierung des Unternehmens angekündigt. Foto: Oliver Berg
Mitarbeiter fürchten um ihre Filialen: Nach dem Wechsel des Eigentümers bei Karstadt hat der Aufsichtsrat der angeschlagenen Warenhauskette hat eine umfassende Sanierung des Unternehmens angekündigt. Foto: Oliver Berg

Der Aufsichtsrat der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt hat eine umfassende Sanierung des Unternehmens angekündigt. Auch die Schließung verlustreicher Filialen wird dabei nicht ausgeschlossen, wie das Unternehmen nach einer Sitzung des Aufsichtsrats in Essen mitteilte. Nachdem die in den vergangenen Jahren verfolgte Strategie wirtschaftlich fehlgeschlagen sei, sei ein solcher Schritt zwingend. Notwendig sei auch eine Senkung der Personalkosten, um Wettbewerbsnachteile auszugleichen. 

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Keine Höchststrafe: Weinender Pistorius entgeht Mord-Urteil

Oscar Pistorius wartet auf sein Urteil. Foto: Phill Magakoe/Pool
Oscar Pistorius wartet auf sein Urteil. Foto: Phill Magakoe/Pool

Südafrikas einstiges Sportidol Oscar Pistorius ist einer Verurteilung wegen Mordes oder Totschlags entgangen. Richterin Thokozile Masipa schloss am Donnerstag einen Vorsatz bei den tödlichen Schüssen auf seine Freundin Reeva Steenkamp klar aus. Er habe nicht wissen können, dass er jemanden töte, als er durch eine geschlossene Tür schoss. Bei manchen Rechtsexperten stößt Masipa damit auf absolutes Unverständnis: «Die Menschen sind aufgebracht und verärgert», erklärte der Kapstädter Anwalt Keith Gess. Viele hätten eine deutlich härtere Entscheidung erwartet.

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Fuchsberger ist tot: «Danke für alles, Blacky!»

Joachim Fuchsberger ist tot. Foto: Peter Kneffel
Joachim Fuchsberger ist tot. Foto: Peter Kneffel

Joachim Fuchsberger war einer der Großen des Fernsehens: Jahrzehntelang hat er die Menschen unterhalten - als Entertainer, Showmaster und Schauspieler. Er starb am Donnerstag im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Grünwald bei München, wie seine Frau der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. «Die Organe haben nicht mehr mitgemacht», sagte sie. In den vergangenen Wochen sei Fuchsberger in mehreren Kliniken behandelt worden und danach wieder nach Hause gekommen. «Er war fröhlich. Er dachte, es klappt.»

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Maschinen für Genießer: Ausblick auf die Motorradmesse Intermot

Getreu dem historischen Vorbild kommt die neue Indian Scout mit serienmäßigem Leder-Einzelsitz. Foto: Indian/Barry Hathaway
Getreu dem historischen Vorbild kommt die neue Indian Scout mit serienmäßigem Leder-Einzelsitz. Foto: Indian/Barry Hathaway

Anfang Oktober wird das Messegelände in Köln zum Mekka für Motorrad-Fans: Die Intermot, die dort alle zwei Jahre stattfindet, zählt zu den wichtigsten Messen der Zweiradbranche. Was die Modellpremieren anbelangt, machen es die Hersteller spannend. Das große Schweigen vor der Intermot hat Tradition: Alle zwei Jahre öffnet die Motorrad-Leitmesse in Köln ihre Pforten, im Oktober ist es wieder soweit (Publikumstage: 2. bis 5. Oktober). Und jedes Mal machen die Zweiradhersteller Staatsgeheimnisse daraus, mit welchen Modellneuheiten sie an den Rhein reisen werden. 

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Angst und Hoffnung - Digitalboom auf dem Arbeitsmarkt

Für die digitale Steuerung in deutschen Produktionsstätten gibt es ein Schlagwort: Industrie 4.0.. Foto: Christoph Schmidt
Für die digitale Steuerung in deutschen Produktionsstätten gibt es ein Schlagwort: Industrie 4.0.. Foto: Christoph Schmidt

Neue Chancen auf Massenproduktion und gute Jobs oder eine neue Schicht von Computer-Arbeitern ohne Rechte? Die digitalen Umwälzungen lösen große Hoffnungen und Riesenängste aus. Wie reagiert die Politik? Größer könnte die Bandbreite kaum sein zwischen den Hoffnungen auf die Segnungen der Digitalisierung und schlimmsten Befürchtungen. BDI-Präsident Ulrich Grillo schwärmt bei der Vorstellung eines neuen Milliarden-Fördertopfs der Bundesregierung von einer Neuansiedlung intelligenter Massenproduktion in Deutschland. 

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Patchday: Windows und Flash aktualisieren

Adobe schließt ein Leck in der Speicherverwaltung und stellt ein Sicherheitsupdate für den Flash Player zur Verfügung. Foto: www.get.adobe.com
Adobe schließt ein Leck in der Speicherverwaltung und stellt ein Sicherheitsupdate für den Flash Player zur Verfügung. Foto: www.get.adobe.com

Microsoft und Adobe haben nachgebessert. Für Windows, den Internet Explorer und den Flash-Player sind Sicherheitsupdates veröffentlicht worden. Nutzer sollten schnell darauf zurückgreifen. Microsoftstopft mit vier Software-Flicken rund 40 Sicherheitslücken in diversen Programmen, während Adobe ein Leck in der Speicherverwaltung von Flash repariert hat, über das Angreifer Schadsoftware auf Rechnern platzieren könnten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt eine zeitnahe Installation der Updates. 

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Pannenhelfer vor Gericht: ACE geht gegen ADAC-Werbung vor

Der Auto Club Europa (ACE) will vor dem Stuttgarter Landgericht am Donnerstag das Verbot eines Werbefotos des größeren Konkurrenten ADAC erreichen. Streitpunkt ist ein Anzeigenmotiv: Es zeigt die gelben ADAC-Einsatzfahrzeuge, eingerahmt von einem Notarztwagen, einem Feuerwehr- und einem Polizeiauto. «Wir helfen Helfen» steht darüber gedruckt. Der ACE sieht darin einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrechts. Eine ADAC-Sprecherin wies den Vorwurf im Vorfeld erneut zurück. Das Anzeigenmotiv sei in Fachzeitschriften verwendet worden und werde aktuell nicht geschaltet. Es thematisiere die Kernleistung des Vereins. Es werde nicht nur Mitgliedern, sondern auch Nichtmitgliedern und staatlichen Partnern geholfen. 

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Die meisten Deutschen wollen unabhängiger von den USA sein

Vor allem US-Präsident Barack Obama erlebt in Deutschland einen herben Imageverlust. Foto: Junko Kimura-Matsumoto
Vor allem US-Präsident Barack Obama erlebt in Deutschland einen herben Imageverlust. Foto: Junko Kimura-Matsumoto

Die Deutschen sehen die USA laut einer aktuellen Umfrage so kritisch wie lange nicht mehr. Nur noch 58 Prozent der Bundesbürger hätten eine positive Meinung von den Vereinigten Staaten. Das teilte das US-Institut German Marshall Fund (GMF) am Mittwoch in Washington mit. Im Vorjahr waren es noch 68 Prozent. Vor allem US-Präsident Barack Obama erlebte einen herben Imageverlust. Lediglich 56 Prozent der Deutschen sind demnach einverstanden mit seiner Außenpolitik - das sind ganze 20 Prozentpunkte weniger als 2013. Zum Vergleich: 2010 äußerten noch 87 Prozent Zustimmung.

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Kiew sieht Entspannung in Ostukraine - Streit um Sanktionen

Ukrainische Soldaten an einem Kontrollpunkt. Die meisten russischen Kämpfer sollen die krisengeschüttelte Ostukraine verlassen haben. Foto: Roman Pilipey
Ukrainische Soldaten an einem Kontrollpunkt. Die meisten russischen Kämpfer sollen die krisengeschüttelte Ostukraine verlassen haben. Foto: Roman Pilipey

Trotz einer brüchigen Waffenruhe hat sich die Lage im Kriegsgebiet im Osten der Ukraine nach Angaben der Regierung in Kiew erstmals spürbar beruhigt. Russland habe 70 Prozent seiner Kämpfer aus der Konfliktregion abgezogen, sagte Präsident Petro Poroschenko mit Verweis auf Geheimdienstinformationen. Im Donbass war es am Mittwoch nach Angaben der Behörden in Kiew und auch der prorussischen Separatisten insgesamt ruhig. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte dennoch eine sofortige Anwendung der geplanten EU-Sanktionen gegen Moskau. 

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Mieter und Baubranche: Mieten mit mehr Staatsgeld mindern

Neubauten im Stadtteil Neuhausen in München. Foto: Lukas Barth
Neubauten im Stadtteil Neuhausen in München. Foto: Lukas Barth

Der Staat soll nach dem Willen des Mieterbunds und der Immobilienbranche den Wohnungsbau stärker fördern, damit die Mieten auch für Normalverdiener erschwinglich bleiben. Für Bauherren soll es nach dem Willen der sieben Verbände höhere steuerliche Abschreibungsgrenzen sowie Finanzierungshilfen und günstiges Bauland aus öffentlicher Hand geben. «Wir brauchen neue Wohnungen insbesondere im mittleren und unteren Preissegment», sagte Mieterbund-Geschäftsführer Lukas Siebenkotten am Mittwoch in Berlin.

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GEW sieht keinen Spielraum für Lehrerstellenabbau

Es werden weniger Stellen abgebaut als geplant. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Es werden weniger Stellen abgebaut als geplant. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Trotz Korrekturen der Landesregierung beim Lehrerstellenabbau ist die Bildungsgewerkschaft GEW noch nicht zufrieden. GEW-Landeschefin Doro Moritz sagte am Mittwoch in Stuttgart, dass sie bis zum Schuljahr 2020/2021 keinen Spielraum für die Streichung von Stellen an allgemeinbildenden Schulen sieht. Zwar gingen die Schülerzahlen zurück. Jedoch machten Vorhaben wie etwa der Ausbau der Gemeinschaftsschulen und des Ganztagsbetriebs zusätzliche Stellen nötig. 

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Tarifstreit im privaten Busgewerbe beigelegt: kein Streik

Streikgefahr im privaten Busgewerbe ist gebannt. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv
Streikgefahr im privaten Busgewerbe ist gebannt. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

Pünktlich zum Schulbeginn ist ein Streik im privaten Omnibusgewerbe im Südwesten abgewendet worden. Die rund 7000 Beschäftigten bekommen bis zum September 2016 schrittweise 5,9 Prozent mehr Geld, wie die Gewerkschaft Verdi und der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) am Mittwoch mitteilten. Ferner werde das Weihnachtsgeld in diesem und im kommenden Jahr um jeweils 100 Euro erhöht. Verdi-Verhandlungsführer Rudolf Haußmann sprach von einem «anständigen Kompromiss». 

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IG Metall geißelt Minilöhne und «Sittenverfall» bei Computerarbeit

Um die Interessen der Beschäftigten in der digitalen Arbeitswelt ist es nicht beonders gut bestellt, meint die IG Metall. Foto: Sebastian Widmann
Um die Interessen der Beschäftigten in der digitalen Arbeitswelt ist es nicht beonders gut bestellt, meint die IG Metall. Foto: Sebastian Widmann

Deutschlands größte Gewerkschaft IG Metall will die neuen, über das Internet organisierten Arbeitsformen zähmen. Bei vielen Auftrags- und Vertragsformen für Computerarbeit sei ein «Sittenverfall» zu beklagen, sagte Vorstandsmitglied Christiane Benner am Mittwoch auf einer IT-Fachtagung in Rüsselsheim. Angesichts der leider üblichen Minilöhne seien ein «Mindestentgelt für die Cloud» und weitere Regulierungen dringend erforderlich. Als Negativbeispiel nannte Benner die allgemeinen Geschäftsbedingungen einiger Crowdsourcing-Plattformen, über die digitale Arbeiten vermittelt werden.

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Bahn will Tarifstreit moderieren lassen

Die GDL will nach zwei Warnstreiks am Donnerstag verkünden, ob sie eine Urabstimmung über weitere Streiks abhält. Foto: Sven Hoppe
Die GDL will nach zwei Warnstreiks am Donnerstag verkünden, ob sie eine Urabstimmung über weitere Streiks abhält. Foto: Sven Hoppe

In den festgefahrenen Tarifstreit bei der Deutschen Bahn soll eine moderierte Verhandlungsrunde Bewegung bringen. «Die Gespräche sollen von Persönlichkeiten moderiert werden, die das Vertrauen und die Wertschätzung aller Beteiligten genießen», teilte die Bahn am Mittwoch in Berlin mit. Personalvorstand Ulrich Weber habe der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zwei Vorschläge gemacht.

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Rettungsaktion endet für Betreuerin eine Kindergruppe tödlich

Vor den Augen einer Kindergruppe ist eine Betreuerin beim Wandern in Lichtenstein (Kreis Reutlingen) abgestürzt und ums Leben gekommen. Die 62 Jahre alte Frau habe am Mittwoch einem Elfjährigen helfen wollen, der abgerutscht war, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Junge erlitt schwerste Verletzungen. Die Gruppe aus vier Erwachsenen und 16 Kindern war bei sonnigem Wetter im Rahmen des Kinderferienprogramms eines Reutlinger Jugendhauses beim Schloss Lichtenstein unterwegs gewesen. Wie es genau zu dem Unfall während des Aufstiegs zum Schloss kam, war zunächst unklar. Die Frau sei auf jeden Fall mehrere Meter gestürzt.

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Apple stellt Computeruhr und größere iPhones vor

Die einzelnen Apps werden mit runden Symbolen angezeigt. Foto: Christoph Dernbach
Die einzelnen Apps werden mit runden Symbolen angezeigt. Foto: Christoph Dernbach

Apple will mit seiner ersten Computeruhr den Erfolg von iPhone und iPad wiederholen. Konzernchef Tim Cook präsentierte am Dienstag die seit langem erwartete Apple Watch, die verschiedene Smartphone-Funktionen übernehmen soll. Die Uhr ist der erste Vorstoß von Apple in eine neue Produktkategorie seit dem iPad-Tablet vor über vier Jahren. Außerdem stellte Apple zwei iPhone-Modelle mit deutlich größeren Bildschirmen und ein mobiles Bezahlsystem vor, das der herkömmlichen Brieftasche Konkurrenz machen soll.

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Verfassungsgericht billigt Hartz-IV-Sätze

Das Bundesverfassungsgericht bhat die derzeitigen Hartz- IV-Sätze gebilligt. Foto: Arno Burgi
Das Bundesverfassungsgericht bhat die derzeitigen Hartz- IV-Sätze gebilligt. Foto: Arno Burgi

Vielfacher Kritik der Sozialverbände zum Trotz: Der Hartz-IV-Satz ist aus Sicht des Verfassungsgerichts in Ordnung. Die Richter machen den mehr als sechs Millionen Empfängern aber Hoffnung auf mehr Geld ab 2016. Das Bundesverfassungsgericht hat die derzeitigen Hartz-IV-Sätze und deren Berechnung im Grundsatz gebilligt. Die Richter sehen in einigen Punkten jedoch Bedarf für Nachbesserungen. 

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Daimler beginnt mit Produktion des Elektroautos Denza

Der Denza wurde komplett außerhalb Deutschlands entwickelt. Foto: A. Landwehr
Der Denza wurde komplett außerhalb Deutschlands entwickelt. Foto: A. Landwehr

In China sind die ersten Elektroautos von Daimler und seinem chinesischen Partner BYD (Build Your Dreams) vom Band gelaufen. «Der Denza ist das erste Auto, das Daimler komplett außerhalb Deutschlands entwickelt hat», sagte China-Vorstand Hubertus Troska am Dienstag. Daimler hat gemeinsam mit BYD 300 Millionen Euro investiert. Wie viele Autos zum Start hergestellt werden, ließen die Hersteller offen. Der Denza wird auf einer eigenen Produktionslinie in der südchinesischen Stadt Shenzhen produziert.


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ADAC zum Schulbeginn: «Eltern-Taxi» soll Zuhause bleiben

An der Aktion ist das Polizeipräsidium Stuttgart beteiligt. Foto: B. Weißbrod
An der Aktion ist das Polizeipräsidium Stuttgart beteiligt. Foto: B. Weißbrod

Zum bevorstehenden Schulbeginn hat der ADAC Eltern aufgerufen, ihre Kinder zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. Richtiges Verhalten im Straßenverkehr sei eine Grundlage dafür, dass Kinder nicht verunglückten. Der Vorsitzende des ADAC Württemberg, Dieter Roßkopf, kritisierte vor allem Eltern, die ihre Kinder trotz kurzer Wege mit dem Auto in die Schule bringen. Das häufig praktizierte «Eltern-Taxi» verhindere sowohl die Entwicklung der Selbstständigkeit als auch die Verkehrskompetenz der Schulanfänger. 

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AOK: Patienten mit festem Hausarzt werden besser betreut

Patienten mit festem Hausarzt werden besser betreut. Foto: Jens Wolf/Archiv
Patienten mit festem Hausarzt werden besser betreut. Foto: Jens Wolf/Archiv

Patienten mit fester Bindung an einen bestimmten Hausarzt müssen nach Darstellung der AOK Baden-Württemberg seltener in die Klinik und bekommen weniger Medikamente verordnet. Laut einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie der Universitäten Frankfurt und Heidelberg konnten im Südwesten mit der intensiveren Behandlung durch den Hausarzt 4500 Krankenhauseinweisungen vermieden werden. 

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CDU warnt Grüne: Blockade bei Asylpolitik schürt Fremdenfeindlichkeit

CDU-Fraktionschef Peter Hauk. Foto: Bernd Weißbrod
CDU-Fraktionschef Peter Hauk. Foto: Bernd Weißbrod

Baden-Württembergs CDU-Fraktionschef Peter Hauk hat den Grünen in der Asyldebatte vorgeworfen, indirekt Vorurteile gegen Ausländer zu schüren. «Untätigkeit ist der beste Nährboden für Fremdenfeindlichkeit», sagte er in Stuttgart. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und die Grünen in den anderen Ländern müssten sich endlich dazu durchringen, der Reform der Bundesregierung zuzustimmen. Zudem sei Grün-Rot viel zu zögerlich, wenn es darum gehe, den Zustrom der Flüchtlinge in den Südwesten zu bewältigen. 

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Starker US-Absatz treibt Wachstum von Motorsägenbauer Stihl

Stihl peilt für dieses Jahr ein Plus von fünf Prozent an. Foto: Franziska Kraufmann
Stihl peilt für dieses Jahr ein Plus von fünf Prozent an. Foto: Franziska Kraufmann

Ein Absatzschub im wichtigen US-Markt hat dem Motorsägenhersteller Stihl in diesem Jahr zu einem kräftigen Umsatzplus verholfen. «Trotz internationaler Krisenherde setzen wir 2014 auf Wachstum und erwarten einen neuen Absatz- und Umsatzrekord», sagte Stihl-Chef Bertram Kandziora am Dienstag im schwäbischen Waiblingen. In Westeuropa legte Stihl vor allem in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Benelux-Staaten zu. Der Absatz in der Ukraine sei dagegen stark zurückgegangen. 

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ADAC: Meldestelle senkt Benzinpreise nicht - Starke Schwankungen

Mit Hoffnungen auf niedrigere Benzinpreise war vor einem Jahr die Markttransparenzstelle gestartet. Foto: Andreas Gebert
Mit Hoffnungen auf niedrigere Benzinpreise war vor einem Jahr die Markttransparenzstelle gestartet. Foto: Andreas Gebert

Ein Jahr nach dem Start der Benzinpreis-Meldestelle hat der ADAC eine gemischte Bilanz gezogen. Ein Einfluss auf die Spritpreise sei nicht nachweisbar, teilte der Automobilclub am Dienstag in München mit. Nur wenn die Mehrzahl der Autofahrer die Daten nutze und konsequent die günstigste Tankstelle ansteuere, könne der Wettbewerb gestärkt und der Spritpreis beeinflusst werden. Die Stabilität des Spritpreises sei auf den Euro-Wechselkurs, die Zunahme der Ölförderung in den USA und die zuletzt eher schwache Weltwirtschaft zurückzuführen. 

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Ritter Sport siegt im Schoko-Streit

Der Rechtsstreit zwischen Ritter Sport und der Stiftung Warentest geht weiter. Foto: Patrick Seeger
Der Rechtsstreit zwischen Ritter Sport und der Stiftung Warentest geht weiter. Foto: Patrick Seeger

München (dpa) –  Der Schokoladenhersteller Ritter Sport hat den Machtkampf mit der Stiftung Warentest um die schlechte Bewertung seiner Nuss-Schokolade endgültig gewonnen. Vor dem Oberlandesgericht München scheiterten die Tester am Dienstag mit dem Versuch, ein früheres Urteil gegen sie aufheben zu lassen. Somit darf die Stiftung Warentest in ihrem Schokoladentest Ritter Sport weiterhin keine irreführende Kennzeichnung eines Vanillearomas vorwerfen. 

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Lufthansa-Piloten streiken in München: Rund 110 Flüge gestrichen

Die Lufthansa-Piloten legen die Arbeit nochmal nieder. Foto: Boris Roessler
Die Lufthansa-Piloten legen die Arbeit nochmal nieder. Foto: Boris Roessler

Die Lufthansa-Piloten wollen an diesem Mittwoch den Flugverkehr der Airline am Drehkreuz München in weiten Teilen lahmlegen. Zwischen 10.00 und 18.00 Uhr sind die Piloten aufgerufen, die Arbeit niederzulegen, wie die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Airline reagierte mit einem Sonderflugplan und strich rund 110 Flüge von und nach München. Insgesamt sind den Angaben zufolge 13 500 Passagiere betroffen. Lufthansa wies aber darauf hin, dass Langstreckenflüge von München aus starten sollen. 

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