Smartphones gehören bei Hitze in den Schatten

Hitze setzt Smartphones zu. Vom kühlenden Eiswürfelbad raten Experten allerdings ab. Foto: Andrea Warnecke
Hitze setzt Smartphones zu. Vom kühlenden Eiswürfelbad raten Experten allerdings ab. Foto: Andrea Warnecke

Mit bis zu 38 Grad in den kommenden Tagen haben es nicht nur die Menschen schwer. Auch für die Technik des Smartphones ist nicht alles Sommer, Sonne, Sonnenschein. Lässt man die digitalen Alleskönner zu lange in der Sonne, kann so einiges passieren, vom Akkuschaden bis hin zum Brand. Ab wann die Überhitzung gefährlich ist und was man dagegen unternehmen kann, erklären Johannes Weicksel vom IT-Verband Bitkom und Ralf Diemann vom Tüv Rheinland. Was überhitzt beim Smartphone?


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Studie: Widerstand gegen Nationalpark Schwarzwald gebrochen

Die Baden-Württemberger bewerten den Nationalpark vor allem positiv. Foto: R. Wittek/Archiv
Die Baden-Württemberger bewerten den Nationalpark vor allem positiv. Foto: R. Wittek/Archiv

Nach teils heftigen Debatten im Landtag und Demonstrationen sind die Baden-Württemberger laut einer Studie mit dem Nationalpark Schwarzwald versöhnt. Der Widerstand gegen das grün-rote Prestige-projekt scheint anderthalb Jahre nach dem Start gebrochen. Nur noch sieben Prozent der repräsentativ Befragten im Land sehen das Projekt noch negativ, wie Naturschutzminister Alexander Bonde (Grüne) am Freitag in Stuttgart mitteilte. Viele Bedenken seien offenbar widerlegt worden, das Verständnis gewachsen. 

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Lidl-Deutschland-Chef verlässt den Discounter

Matthias Raimund verlässt Lidl auf eigenen Wunsch. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Matthias Raimund verlässt Lidl auf eigenen Wunsch. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Neckarsulm (dpa) - Lidl-Deutschland-Chef Matthias Raimund verlässt das Unternehmen. Daniel Marasch (38) übernehme mit sofortiger Wirkung den Vorsitz der Geschäftsführung des Discounters in Deutschland, teilte das Unternehmen am Freitag auf Anfrage mit. Marasch ist seit 15 Jahren bei Lidl tätig und hat zuletzt das Italien-Geschäft geleitet. Die «Lebensmittel Zeitung» hatte zuvor über den Weggang von Raimund (48) berichtet. Dieser habe das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, hieß es in der Mitteilung der Firma.

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Firefox 39 verfügbar: Tracking-Schutz im Privatmodus

Die Firefox-Version 39 ermöglicht es, Dateien aus dem Internet sicher herunterzuladen, und schützt vor Tracking. Foto: Jan-Philipp Strobel
Die Firefox-Version 39 ermöglicht es, Dateien aus dem Internet sicher herunterzuladen, und schützt vor Tracking. Foto: Jan-Philipp Strobel

Die Mozilla-Stiftung hat den Firefox-Browser aktualisiert. Er steht in der Version 39 zum Download bereit und kann nun etwa auch Downloads auf Mac- und Linux-Rechnern auf Schadsoftware hin untersuchen. Für alle Betriebssysteme besteht zudem die neue Möglichkeit, einen Tracking-Schutz zu aktivieren, der aber nur greift, wenn man im privaten Modus surft. Als Tracking wird das Nachverfolgen des Nutzers auf seinem Weg durchs Netz anhand von Cookies oder der standardmäßig vom HTTP-Protokoll übertragenen zuvor besuchten Webseite (Referer) bezeichnet. 

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Liberalere Altersgrenze für Bürgermeister rückt näher

Die Fraktionsvorsitzende der baden-württembergischen Grünen, Edith Sitzmann. Foto: W. Kastl/Archiv
Die Fraktionsvorsitzende der baden-württembergischen Grünen, Edith Sitzmann. Foto: W. Kastl/Archiv

Die Spitzen der Koalitionsfraktionen im Landtag haben sich auf eine höhere Altersgrenze für Bürgermeister und Oberbürgermeister geeinigt. Einen entsprechenden Bericht der «Stuttgarter Zeitung» bestätigte der Sprecher der Grünen im Landtag am Freitag in Stuttgart. Demnach haben sich SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel und Grünen-Fraktionschefin Edith Sitzmann darauf verständigt, dass Kandidaten bis zum vollendeten 68. Lebensjahr wählbar sind und bis zum 73. Geburtstag im Amt bleiben dürfen. 

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Heckler & Koch zieht im Streit um Sturmgewehr G36 vor Gericht

Der Streit um das Sturmgewehr G36 geht vor Gericht. Foto: Wolfram Kastl/Archiv
Der Streit um das Sturmgewehr G36 geht vor Gericht. Foto: Wolfram Kastl/Archiv

In der Affäre um das Sturmgewehr G36 zieht der Hersteller Heckler & Koch nun gegen die Bundeswehr vor Gericht, um etwaige Fehler an der Waffe juristisch klären zu lassen. Das Bundeswehr-Beschaffungsamt hatte am 10. Juni Gewährleistungsforderungen gegen das Unternehmen erhoben und mit ungenügender Treffsicherheit begründet. Dagegen habe man nun beim Landgericht Koblenz eine sogenannte negative Feststellungsklage eingereicht, teilte Heckler & Koch im baden-württembergischen Oberndorf mit. 

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Klimaanlage versagt: Keine Entschädigung bei Hitze im Zug

Die Bahn hat in der Sommerhitze wieder mit kaputten Klimaanlagen zu kämpfen. Betroffenen Zuggästen steht nur eine Entschädigung zu, wenn es dadurch zu Verspätungen kommt. Foto: Jan Woitas
Die Bahn hat in der Sommerhitze wieder mit kaputten Klimaanlagen zu kämpfen. Betroffenen Zuggästen steht nur eine Entschädigung zu, wenn es dadurch zu Verspätungen kommt. Foto: Jan Woitas

Der Ausfall der Klimaanlage in Zügen und die damit verbundenen Folgen für Reisende sind in den Fahrgastrechten nicht speziell geregelt. Darauf weist Karl-Peter Naumann vom Fahrgastverband Pro Bahn hin. Allerdings können Fahrgäste indirekt von der Verspätungsentschädigung profitieren. Das ist etwa der Fall, wenn die Passagiere wegen des Ausfalls der Klimaanlage in einen anderen Zug umsteigen müssen und deshalb erst später an ihrem Ziel ankommen. Ab 60 Minuten Verspätung bekommt man 25 Prozent des Fahrpreises erstattet. Ab 120 Minuten sind es 50 Prozent.


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Straßenschäden: Minister verfügt Tempo 80 auf Autobahnen aus Beton

Wegen der Hitze ist eine Betonfahrbahn aufgebrochen. Foto: Rene Priebe
Wegen der Hitze ist eine Betonfahrbahn aufgebrochen. Foto: Rene Priebe

Tempo drosseln wegen der Hitze: Das baden-württembergische Verkehrsministerium hat ein Tempolimit von 80 Stundenkilometern auf allen Autobahnen mit Betonbelag angeordnet. Dies teilte ein Sprecher am Freitag in Stuttgart mit. Hintergrund sei die Gefahr von Straßen-schäden. Von den 1054 Kilometern Autobahn im Südwesten bestehen 40 Prozent aus einer Betondecke. Die Hitze sorgte am Donnerstag auf der Autobahn 5 bei Heidelberg, einer zentralen Verkehrsader, für Straßenschäden.

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Stillstudie: Babys gebildeter Mütter mit Startvorteil   

Die Stillbereitschaft in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Die Stillbereitschaft in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Jedes dritte Baby in Deutschland wird mindestens vier Monate lang voll gestillt - doch von diesem Startvorteil profitieren vor allem Kinder gebildeter Mütter. Das geht aus dem neuen Faktenblatt des Robert Koch-Instituts zum Stillverhalten hervor, das auf Daten der Studie zur Kinder- und Jugendgesundheit KiGGS fußt: Demnach hat etwa die Hälfte der Babys, die vier Monate lang ausschließlich die Brust bekommen, eine Mutter mit höherem Bildungsstand, und nur jedes fünfte eine mit einfacher Bildung.


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Mehr Weinanbau in Deutschland möglich

Weintrauben auf dem Köppelberg des Landesweingutes Kloster Pforta in Sachsen-Anhalt. Foto: Jan Woitas
Weintrauben auf dem Köppelberg des Landesweingutes Kloster Pforta in Sachsen-Anhalt. Foto: Jan Woitas

Die Winzer in Deutschland können mehr Wein anbauen. Die rund 100 000 Hektar große Rebfläche darf in den kommenden Jahren um 0,3 Prozent pro Jahr wachsen. Dafür stellte der Bundestag die Weichen. In Deutschland werden pro Jahr im Schnitt neun Millionen Hektoliter geerntet. Die Ausweitung um 0,3 Prozent wären bis zu 3 Millionen Liter Wein zusätzlich. Der Bundesrat muss noch zustimmen. Der Deutsche Weinbauverband wertete die Entscheidung positiv: «Wir begrüßen diesen Beschluss, da er unserer Empfehlung entspricht, vorsichtig in das neue System zu starten», sagte Generalsekretär Rudolf Nickenig in Bonn der Deutschen Presse-Agentur. 

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EU-Politiker fordern «Ja» der Griechen beim Referendum

Bei einem «Nein» werden weitere Gespräche verkompliziert, warnt Pierre Moscovici (l) - bei einem «Ja» will Gianis Varoufakis zurücktreten. Foto: Olivier Hoslet
Bei einem «Nein» werden weitere Gespräche verkompliziert, warnt Pierre Moscovici (l) - bei einem «Ja» will Gianis Varoufakis zurücktreten. Foto: Olivier Hoslet

Europäische Politiker haben sich in die Debatte über die griechische Volksabstimmung zur Sparpolitik eingeschaltet. Dabei geht es darum, ob die Griechen mehrheitlich «Ja» sagen zu den Sparforderungen ihrer Geldgeber. Die Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras wünscht sich ein «Nein». Ob das umstrittene Referendum überhaupt wie geplant am Sonntag stattfindet, will Griechenlands Staatsrat - das oberste Verwaltungsgericht des Landes - an diesem Freitag entscheiden.


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Fast zwei Drittel haben Verständnis für Poststreik

Das Logo der Deutschen Post AG: Es gibt wieder Tarifgespräche bei der Post. Foto: Martin Schutt
Das Logo der Deutschen Post AG: Es gibt wieder Tarifgespräche bei der Post. Foto: Martin Schutt

Auch nach fast vier Wochen mit Einschränkungen in der Brief- und Paketzustellung findet der Streik der Postbeschäftigten einer Umfrage zufolge noch großen Rückhalt in der Bevölkerung. Wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov ermittelte, haben 63 Prozent der Bundesbürger Verständnis für den Arbeitskampf. Nur 29 Prozent lehnen ihn kategorisch ab. Dabei hat fast die Hälfte der Bundesbürger inzwischen die Auswirkungen des Streiks persönlich zu spüren bekommen. Insgesamt 42 Prozent der 1370 Befragten gaben an, durch den Streik bereits wichtige Post zu spät bekommen zu haben. 

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Vivil gegen Südzucker - Worum geht es in der Klage?

Aus Sicht des Bundeskartellamts haben sich Südzucker, Nordzucker und Pfeifer & Langen (Diamant-Zucker) über Jahre hinweg über Verkaufsgebiete, Quoten und Preise abgesprochen. Foto: Jewns Wolf
Aus Sicht des Bundeskartellamts haben sich Südzucker, Nordzucker und Pfeifer & Langen (Diamant-Zucker) über Jahre hinweg über Verkaufsgebiete, Quoten und Preise abgesprochen. Foto: Jewns Wolf

Europas größter Zuckerhersteller Südzucker steht ab heute in Mannheim wegen illegaler Kartellabsprachen vor Gericht. Bonbon-hersteller Vivil verlangt Schadensersatz in Millionenhöhe. Doch warum klagt Vivil und welche Konsequenzen kann der Prozess haben?

Einige Fragen und Antworten: Warum hat der Bonbonhersteller Vivil Südzucker verklagt? Der Grund ist, dass Südzucker mit anderen Zuckerproduzenten ein Kartell gebildet hat. Weil die Preise in einem Kartell meist höher liegen als im freien Wettbewerb, befürchtet Vivil, zu viel für Zucker gezahlt zu haben. 

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Wen die Prüfpflicht für Wasserleitungen trifft

Eigentümer in Wasserschutzgebieten müssen die Abwasserkanäle ihres Grundstücks bis Jahresende überprüfen lassen. Foto: Jens Wolf
Eigentümer in Wasserschutzgebieten müssen die Abwasserkanäle ihres Grundstücks bis Jahresende überprüfen lassen. Foto: Jens Wolf

Wasserschutzgebiete benötigen besonderen Schutz. Deshalb müssen Abwasserleitungen, die in solchen Gebieten vor 1965 auf Grundstücken verlegt wurden, bis Ende 2015 geprüft werden. Bei später verlegten Leitungen endet die Prüffrist erst Ende 2020. Vorsicht: Die Frist zur Kanaldichtheitsprüfung ruft unseriöse Anbieter auf den Plan. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf hin. Die windigen Unternehmen versuchen Hausbesitzer am Telefon oder der Haustür zu überreden, eine Prüfung durchführen zu lassen. 

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Reallöhne steigen zu Jahresbeginn kräftig

Da die Verbraucherpreise im Vergleich der beiden Quartale nahezu unverändert blieben, hatten die Beschäftigten real deutlich mehr Geld in der Tasche. Foto: Andreas Gebert
Da die Verbraucherpreise im Vergleich der beiden Quartale nahezu unverändert blieben, hatten die Beschäftigten real deutlich mehr Geld in der Tasche. Foto: Andreas Gebert

Die realen Einkommen deutscher Arbeitnehmer sind zu Jahresbeginn so stark gestiegen wie seit vielen Jahren nicht mehr. Das lag vor allem an den Verbraucherpreisen, die sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum überhaupt nicht verändert haben (0,0 Prozent), wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Die nominale Lohnsteigerung von 2,5 Prozent kam so im vollen Umfang bei den Beschäftigten an. Mit 2,5 Prozent stieg der Reallohn so stark wie noch nie seit Einführung der Statistik im Jahr 2008.

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Risiko Fahrzeugmängel: Bei Schäden drohen Bußgelder

Polizeikontrolle! Fahrzeugschäden werden dabei mit einem Bußgeld geahndet. Ist das Auto verkehrsunsicher, wird es stillgelegt. Foto: Patrick Pleul
Polizeikontrolle! Fahrzeugschäden werden dabei mit einem Bußgeld geahndet. Ist das Auto verkehrsunsicher, wird es stillgelegt. Foto: Patrick Pleul

Abblendlicht defekt, Reifenprofil abgefahren, Bremsanlage undicht: All das sind Schäden, die die Polizei bei ihren Kontrollen häufig entdeckt. In solchen Fällen drohen Bußgelder. Im schlimmsten Fall wird das Auto stillgelegt. Fast jeder Autofahrer ist schon einmal mit defektem Abblendlicht unterwegs gewesen. Wer mit nur einer intakten Leuchte erwischt wird, muss Bußgeld zahlen. Gleiches gilt bei Reifen, die weniger als 1,6 Millimeter Profil haben. «Beides sind Beispiele für erhebliche Mängel, die umgehend beseitigt werden müssen», sagt Thomas Caasmann von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ).

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Schützenfest: VfB Stuttgart gewinnt Test mit 11:0

Der VfB Stuttgart hat in seinem ersten Fußball-Testspiel für die kommende Bundesliga-Saison ein Schützenfest gefeiert. Die Mannschaft des neuen Trainers Alexander Zorniger besiegte am Donnerstag vor 400 Zuschauern im Trainingslager in Österreich eine Amateurauswahl aus dem Zillertal mühelos mit 11:0 (5:0). Für die mit einer Rumpftruppe angetretenen Schwaben eröffnete Daniel Ginczek, der insgesamt zweimal traf, den Torreigen in Mayrhofen. Jerome Kiesewetter mit zwei weiteren Treffern und einmal Daniel Didavi erhöhten für den VfB noch vor der Pause.

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Nackenschlag für EnBW: Prokon wird Genossenschaft

Über die Zukunft der insolventen Windenergiefirma Prokon fällt in Hamburg die Entscheidung. Foto: Marijan Murat
Über die Zukunft der insolventen Windenergiefirma Prokon fällt in Hamburg die Entscheidung. Foto: Marijan Murat

Die Gläubiger der insolventen Windenergie-Firma Prokon haben sich einhellig und mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, das Unternehmen als Genossenschaft fortzuführen und nicht zu verkaufen. Bei der Gläubigerversammlung am Donnerstag in Hamburg stimmten rund 80 Prozent des vertretenen Anlegerkapitals für das Genossenschaftsmodell, teilte Insolvenz-verwalter Dietmar Penzlin mit. «Die klare Entscheidung ist ein positives Signal und wird den Neustart von Prokon erleichtern», sagte der Insolvenzverwalter. 

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Mehr Wohngeld für Geringverdiener

Bundesbauministerin Barbara Hendricks. Foto: Gregor Fischer/Archiv
Bundesbauministerin Barbara Hendricks. Foto: Gregor Fischer/Archiv

Arbeitslose, Rentner und Geringverdiener können ab 2016 mit einem höheren Wohngeld rechnen. Der Bundestag hat am Donnerstag eine Reform des entsprechenden Gesetzes beschlossen, von dem rund 870 000 Haushalte profitieren sollen. «Damit greifen wir den Menschen ein Stück weit unter die Arme, deren Einkommen nicht so hoch sind. Wir sorgen dafür, dass auch für sie Wohnen bezahlbar bleibt», sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD), aus deren Ressort die Reform stammt.


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Immobilienkredit: Widerrufs-Joker bedacht ausspielen

Immobilienbesitzer sollten bedenken: Nutzen sie den «Widerruf-Joker», müssen sie den ausstehenden Kreditbetrag innerhalb von 30 Tagen ihrer Bank zurückzahlen. Foto: Andrea Warnecke
Immobilienbesitzer sollten bedenken: Nutzen sie den «Widerruf-Joker», müssen sie den ausstehenden Kreditbetrag innerhalb von 30 Tagen ihrer Bank zurückzahlen. Foto: Andrea Warnecke

Widerrufsbelehrungen bei Immobilienkrediten sind oft fehlerhaft. Diesen «Joker» kann man für einen Vertragsausstieg nutzen. Dabei müssen Verbraucher ihre Pflichten im Auge behalten. Für Kunden kann eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung ein Vorteil sein: Der Widerruf kann nicht nur innerhalb von 14 Tagen ausgeübt werden, sondern unbefristet. Der Ausstieg aus einem Vertrag ist mit einem solchen sogenannten «Widerrufs-Joker» also auch noch Jahre nach der Unterschrift möglich. In Zeiten niedriger Zinsen kann sich das also durchaus lohnen.

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Fliegen, Mücken, Wespen: Plagen an heißen Tagen loswerden

Sie stehen auf Süßes und lassen einen auf der Terrasse kaum in Ruhe: Wespen sind an warmen Sommertagen eine Plage. Foto: Paul Zinken
Sie stehen auf Süßes und lassen einen auf der Terrasse kaum in Ruhe: Wespen sind an warmen Sommertagen eine Plage. Foto: Paul Zinken

Obstfliegen sind eine Sommerplage. Sie vermehren sind an warmen Tagen explosions-artig. Wespen bedrohen die Kaffeetafel im Freien, und Mücken stechen sowieso einfach zu. Ein paar einfache Mittel gegen die Nervensägen:


Obstfliegen: Ihre Vermehrung unterbindet man am besten, indem man ihnen den Ablageort für die Brut nimmt. Das ist vor allem überreifes Obst. Fruchtabfälle kommen idealerweise nicht auf den Kompost, sondern in die verschließbare Biotonne. 

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Anträge auf Bürgerentscheide zu Stuttgart 21 abgelehnt

Baustelle Stuttgart 21. Foto: Daniel Naupold/Archiv
Baustelle Stuttgart 21. Foto: Daniel Naupold/Archiv

Der Gemeinderat von Stuttgart hat am Donnerstag zwei Anträge auf Bürgerentscheide zum Ausstieg der Stadt aus dem Milliarden-Bahnprojekt Stuttgart 21 ablehnt. In einem Fall hatte der Gutachter der Landeshauptstadt erklärt, dass das Begehren ungültig sei. Es könnte das elementare Prinzip der Vertragstreue erschüttern und verfolge ein rechtswidriges Ziel. Formal sei das Bürgerbegehren zudem zu spät beantragt worden. 41 Gemeinderäte stimmten laut Mitteilung für die Ablehnung des Antrags, 15 waren dagegen.

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Neuer Flüchtlingsrekord löst Finanzierungsdebatte aus

Zwei Flüchtlinge sitzen auf einem Notbett. Foto: Uli Deck/Archiv
Zwei Flüchtlinge sitzen auf einem Notbett. Foto: Uli Deck/Archiv

Mit fast 5000 neuen Flüchtlingen im Südwesten hat die Zahl im Juni einen Rekord erreicht - ihre Unterbringung wird immer schwieriger. Mittlerweile setzen die Kommunen auf Container oder leerstehende Turnhallen. In Sigmaringen wird überlegt, ob die Menschen in einer Bundeswehrkaserne untergebracht werden können. In diesem Jahr werden rund 54 000 neu ankommende Flüchtlinge im Südwesten erwartet. Nach Innenminister Reinhold Gall (SPD) forderte auch CDU-Landtagsfraktionschef Guido Wolf eine Debatte über das Sachleistungsprinzip - sprich Kleidung statt Bargeld.

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Ansprüche bei Mängeln auf Griechenland-Reisen prüfen

Wer nach Griechenland reist und dort Abstriche machen muss, kann seine Ansprüche geltend machen. Foto: Orestis Panagiotou
Wer nach Griechenland reist und dort Abstriche machen muss, kann seine Ansprüche geltend machen. Foto: Orestis Panagiotou

Pauschalreisen nach Griechenland lassen sich aufgrund der aktuellen politischen Diskussion nicht per se kostenlos stornieren. Allerdings können Urlauber durchaus Ansprüche an den Veranstalter haben, wenn es beim Reiseprogramm oder den vertraglich vereinbarten Leistungen Abstriche gibt. Fallen zum Beispiel wegen eines Streiks bestimmte Reiseleistungen aus, muss der Veranstalter den entsprechenden Anteil des Reisepreises zurückzahlen. Darauf weist der Reiserechts-experte Prof. Ernst Führich hin.

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Berliner Energiekompromiss kommt im Land gut an

Ein Kirchturm isthinter einem Strommast zu sehen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv
Ein Kirchturm isthinter einem Strommast zu sehen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Der Berliner Energiekompromiss stößt bei Grün-Rot vorwiegend auf Zustimmung. Die Stromtrasse SuedLink werde demnach wie schon immer geplant in Grafenrheinfeld (Bayern) und Großgartach bei Heilbronn enden, erläuterte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart. «Das ist das gute Ende des bayerischen Bazars um die Energiewende.» Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) sieht die Einigung ebenfalls positiv. «Es ist gut, dass Seehofer mit seiner St.-Florians-Strategie gescheitert ist.» 

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K+S lehnt geplante Übernahme durch Konkurrenten Potash ab

Kali-Mine von K+S. Die Übernahme sei nicht im Interesse des Unternehmens, sagte K+S. Foto: Ole Spata
Kali-Mine von K+S. Die Übernahme sei nicht im Interesse des Unternehmens, sagte K+S. Foto: Ole Spata

Der kanadische Düngemittelhersteller Potash ist mit seinem Übernahme-Vorstoß beim Kali- und Salz-Produzenten K+S abgeblitzt. «Nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung der Gesamtumstände» hätten Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, den Vorschlag abzulehnen, teilte der Kasseler Dax-Konzern am Donnerstag mit. K+S und Potash gehören zu den größten Kaliherstellern der Welt. K+S ist zudem der weltweit größte Salzhersteller, Potash in dem Bereich bislang nicht vertreten.

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Kartellamt beobachtet Ableser von Heiz- und Wasserkosten

Neben der Marktstruktur wollen die Wettbewerbshüter auch die Preise und Erlöse für die Erfassung und Berechnung der Heiz- und Wasserkosten prüfen, die in Deutschland überwiegend von den Mietern getragen werden. Foto: Jens Kalaene/Symbolbild
Neben der Marktstruktur wollen die Wettbewerbshüter auch die Preise und Erlöse für die Erfassung und Berechnung der Heiz- und Wasserkosten prüfen, die in Deutschland überwiegend von den Mietern getragen werden. Foto: Jens Kalaene/Symbolbild

Bonn (dpa) - Wegen des Verdachts möglicher Wettbewerbseinschränkungen nimmt das Bundeskartellamt den Markt für Ablesedienste für Heiz- und Wasserkosten unter die Lupe. Kartellamtspräsident Andreas Mundt kündigte am Donnerstag an, die Behörde wolle mit der Sektoruntersuchung «etwaige Wettbewerbsprobleme aufdecken». Der Markt für Ablesedienste ist nach Angaben Mundts sehr konzentriert. Neben kleinen lokalen Dienstleistern gebe es nur wenige bundesweit aktive Anbieter.

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Studie: Gerüche zeigen Meeresvögeln den Heimweg

Schwarzbrauenalbatros: Auf ihren langen Reisen über monotone Wasserflächen orientieren sich einige Meeresvögel wahrscheinlich an Gerüchen. Foto: Dean Lewins
Schwarzbrauenalbatros: Auf ihren langen Reisen über monotone Wasserflächen orientieren sich einige Meeresvögel wahrscheinlich an Gerüchen. Foto: Dean Lewins

Harpenden (dpa) – Auf ihren langen Reisen über monotone Wasserflächen orientieren sich einige Meeresvögel wahrscheinlich an Gerüchen. Das berichtet ein internationales Team um Andrew Reynolds von der britischen Forschungsstation Rothamsted Research nördlich von London. In ihrer Studie folgten die Wissenschaftler Sturmtauchern mithilfe von GPS-Geräten. Im Anschluss verglichen sie die Flugrouten der Vögel mit einem mathematischen Model, das erklärt, wie sich Gerüche in der Atmosphäre verteilen. Die Forscher stellen ihre Ergebnisse in den «Proceedings B» der britischen Royal Society vor.


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Ozon-Alarm in Baden-Baden: Erstmals im Südwesten seit 2007

Erstmals seit 2007 ist am Donnerstag in Baden-Württemberg wegen besonders hoher Werte Ozon-Alarm ausgelöst worden. An der Messstelle in Baden-Baden wurde am Nachmittag der Grenzwert von 240 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft überschritten, wie die Landesanstalt LUBW in Karlsruhe mitteilte. Ozonempfindlichen Erwachsenen und Kindern wurde empfohlen, ungewohnte körperliche Anstrengung und Ausdauersport vor allem in den Nachmittags- und frühen Abendstunden zu vermeiden. Erhöhte Ozonwerte können Reizungen der Atemwege, Husten, Kopfschmerzen und Atembeschwerden verursachen. Die allgemeine Belastung im Südwesten ist laut LUBW in den vergangenen Jahren allerdings zurückgegangen.

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Post-Chef Appel: Firmenausgliederungen «nicht verhandelbar»

Die Post verweist auf ihr Express-Angebot - das ist vom Streik nicht betroffen. Foto: Axel Heimken
Die Post verweist auf ihr Express-Angebot - das ist vom Streik nicht betroffen. Foto: Axel Heimken

Die Deutsche Post hält auch nach fast vier Wochen Streik an der umstrittenen Ausgliederung von Paketgesellschaften mit niedrigerer Bezahlung fest. «Dass es die neuen Gesellschaften gibt, ist für uns nicht verhandelbar», sagte Konzernchef Frank Appel der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (WAZ). Für die bevorstehenden Tarif-verhandlungen für die rund 140 000 Tarifbeschäftigten mit der Gewerkschaft Verdi an diesem Freitag und Samstag in Bad Neuenahr zeigte er sich dennoch zuversichtlich. «Ich bleibe Optimist und bin mir sicher, dass wir uns einigen können.»

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Referendum wird zum entscheidenden Faktor im Schuldendrama

Angela Merkel und Wolfgang Schäuble wollen das Ergbnis der Volksbefragung abwarten. Foto: Wolfgang Kumm
Angela Merkel und Wolfgang Schäuble wollen das Ergbnis der Volksbefragung abwarten. Foto: Wolfgang Kumm

Im griechischen Schuldendrama geht die Hängepartie weiter. Die Euro-Finanzminister vertagten weitere Beratungen am Mittwoch auf die Zeit nach der Volksabstimmung am kommenden Sonntag. Damit wird das umstrittene Referendum der Griechen über die Sparforderungen ihrer Geldgeber zu einem entscheidenden Faktor im Schuldenstreit mit der EU. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und EU-Ratspräsident Donald Tusk erklärten, vor weiteren Schritten in der Griechenland-Krise müsse man das Votum abwarten.


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Teures schwarz-rotes Energie-Paket: Kohle-Abgabe kommt nicht

Eine breite Kohlelobby aus Gewerkschaften, Industrie, Braunkohle-Ländern, Union und Teilen der SPD hat sich letztlich gegen Gabriel durchgesetzt. Foto: Rainer Jensen
Eine breite Kohlelobby aus Gewerkschaften, Industrie, Braunkohle-Ländern, Union und Teilen der SPD hat sich letztlich gegen Gabriel durchgesetzt. Foto: Rainer Jensen

Die Strafabgabe für alte Kohle-Kraftwerke von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ist endgültig vom Tisch. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer legten sich stattdessen darauf fest, Braunkohle-Kraftwerke vom Netz zu nehmen und in eine Reserve zu schicken. Dafür erhalten die Stromkonzerne Prämien. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in der Nacht aus Regierungs-kreisen. Bis 2020 sollen dann Kraftwerksblöcke mit einer Gesamtleistung von 2,7 Gigawatt endgültig stillgelegt werden. 

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Kretschmann besucht «Erfinder von morgen» im Karlsruher KIT

Zu Besuch im KIT: Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Foto: Uli Deck
Zu Besuch im KIT: Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Foto: Uli Deck

Zu Besuch bei den «Erfindern von morgen»: Acht Nachwuchswissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben am Mittwoch Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (beide Grüne) ihre Arbeiten präsentiert. Die jungen Frauen und Männer stellten Lösungen für die künftige Energieversorgung vor, darunter Projekte zur elektrochemischen Energiespeicherung und stationäre Speichersysteme. 

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3000 Jahre alte Holzplanke aus der Bronzezeit gibt Rätsel auf

Dieckmann (l.) und Nelle betrachten die alte Holzplanke. Foto: Nico Pointner
Dieckmann (l.) und Nelle betrachten die alte Holzplanke. Foto: Nico Pointner

Das Brett hat zwei quadratische Löcher, ist mehr als 3000 Jahre alt und stellt Archäologen vor ein Rätsel: Das vor kurzem entdeckte Bauteil diente vielleicht zur Stabilisierung von Blockhäusern in der Bronzezeit, sagte Archäologe Bodo Dieckmann vom Landesamt für Denkmalpflege am Mittwoch bei der Vorstellung des Funds in Oggelshausen (Kreis Biberach). «Aber sicher sind wir uns nicht.» Das 1,10 Meter lange Bauteil aus Eichenholz war vor kurzem bei Entwässerungsarbeiten am Federsee gefunden worden.


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Verdi erhöht Druck im Einzelhandel-Tarifkonflikt

Verdi kämpft für den Einzelhandel. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Verdi kämpft für den Einzelhandel. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Gewerkschaft Verdi erhöht den Druck im Tarifkonflikt des Einzelhandels. 1500 Kaufland-Beschäftigte aus acht Bundesländern werden am Donnerstag zu einer Protestkundgebung vor der Zentrale der Supermarktkette Kaufland in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) erwartet, wie Verdi am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Etwa 500 von ihnen kommen aus Baden-Württemberg, die anderen sind aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und vier weiteren Ländern.


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Konjunktur im Südwesten trotz Griechenland im Aufwind

Hans-Eberhard Koch, baden-württembergischer Industriepräsident. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Hans-Eberhard Koch, baden-württembergischer Industriepräsident. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Die Stimmung in der Wirtschaft im Südwesten ist trotz der aktuellen Griechenlandkrise positiv. «Sollte es zu einem Grexit kommen, sind die mittelbaren Folgen kaum zu kalkulieren», sagte der baden - württembergische Industrie-präsident Hans-Eberhard Koch am Mittwoch in Stuttgart. Die Lage sei nur schwer einzuschätzen. Ausfuhren nach Griechenland spielten für die baden-württembergische Industrie aber kaum eine Rolle - im Gegensatz zu Russland, dessen Ausfall einige Unternehmen empfindlich trifft. Griechenland habe bezogen auf die Weltwirtschaft eine geringere Bedeutung als Baden-Württemberg, so Koch. 

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Bosch: IG Metall mobilisiert Mitarbeiter

Betriebsräte und Gewerkschafter trommeln Mitarbeiter von Boschs Geschäftsbereich Auto-Anlassertechnik zusammen. Die Arbeitnehmervertreter hatten ergebnisoffene Verhandlungen für den zur Disposition stehenden Geschäftsbereich gefordert. Heute wollen sie etwa 2000 Mitarbeiter der betroffenen Standorte Hildesheim (Niedersachsen) und Schwieberdingen (Kreis Ludwigsburg) für eine Protestkundgebung in Stuttgart mobilisieren. Es werden auch Delegationen von anderen Bosch-Standorten und Mitarbeiter der Mercedes-Benz-Werke Sindelfingen (Kreis Böblingen) und Stuttgart-Untertürkheim erwartet.

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Giacometti-Fälscher vor Gericht

Eien der gefälschten Skulpturen 2009 im Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA) in Stuttgart. Foto: Norbert Försterling
Eien der gefälschten Skulpturen 2009 im Landeskriminalamt Baden-Württemberg (LKA) in Stuttgart. Foto: Norbert Försterling

Im millionenschweren Betrugsfall um Hunderte gefälschte Giacometti-Skulpturen steht seit Mittwoch ein Bildhauer in Stuttgart vor Gericht. Der 56-Jährige gilt als künstlerischer Kopf einer Bande, die über Jahre mit wertlosen Metall-Skulpturen in Deutschland Millionen gemacht hat. Laut Anklage geht es um einen Schaden von acht Millionen Euro. Zudem habe es Pläne gegeben, mit Fälschungen weitere 50 Millionen Euro zu erzielen. Viele Skulpturen trugen die typischen Giacometti-Signaturen und die passenden Gießereistempel.


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Wenige Frauen in der Spitzenforschung

Die Präsidentin des Kuratoriums für die Tagungen spricht bei der Eröffnung. Foto: Felix Kästle
Die Präsidentin des Kuratoriums für die Tagungen spricht bei der Eröffnung. Foto: Felix Kästle

Die Nobelpreisträgertagung in Lindau am Bodensee beschäftigt sich in diesem Jahr auch mit dem Thema Frauen in der Spitzenforschung. Weltweit seien nur rund 30 Prozent aller Forscher weiblich, teilte das für die Tagung zuständige Kuratorium mit. Noch geringer sei der Anteil unter den Nobelpreisträgern: Seit 1901 wurden 814 Männer und 46 Frauen ausgezeichnet. Bei der 65. Tagung der Nobelpreisträger treffen sich 65 Spitzenforscher bis Freitag mit rund 650 Nachwuchs-wissenschaftlern, um zu diskutieren und sich über ihre Forschungsthemen auszutauschen. 

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Prokon-Gläubiger vor der Wahl: Verkauf oder Genossenschaft?

Über die Zukunft der insolventen Windenergiefirma Prokon fällt in Hamburg die Entscheidung. Foto: Marijan Murat
Über die Zukunft der insolventen Windenergiefirma Prokon fällt in Hamburg die Entscheidung. Foto: Marijan Murat

Über die Zukunft der insolventen Wind-energiefirma Prokon fällt heute in Hamburg die Entscheidung. Rund 100.000 Gläubiger stimmen in einem mehrstufigen Verfahren darüber ab, ob der Betrieb in eine Genossenschaft umgewandelt werden soll oder an den Energiekonzern EnBW geht. Der Karlsruher Energieversorger will Prokon für 550 Millionen Euro übernehmen. Neben den 75.000 Anlegern, die über Genussrechte rund 1,4 Milliarden Euro in der Firma in Itzehoe (Schleswig-Holstein) angelegt hatten, geben auch Banken, Lieferanten und Stromkunden ihr Votum ab.


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Jeder Monat zählt - Rentenbescheid richtig kontrollieren

Wie viel Geld bekomme ich als Rentner? Darüber informiert der Rentenbescheid. Den sollten Empfänger gut prüfen. Fehler können Geld kosten. Foto: Jens Kalaene
Wie viel Geld bekomme ich als Rentner? Darüber informiert der Rentenbescheid. Den sollten Empfänger gut prüfen. Fehler können Geld kosten. Foto: Jens Kalaene

Rund 1,5 Millionen Rentenbescheide wurden im Jahr 2013 laut der Deutschen Renten-versicherung erlassen. Für die Empfänger ist das Dokument wichtig, denn in ihm sind wichtige Informationen enthalten, die im Zweifel geprüft werden sollten. «Im Rentenbescheid steht, um was für eine Rentenart es sich handelt, wann die Rente beginnt und wie hoch sie ausfällt», erklärt Dirk von der Heide von der Deutschen Rentenversicherung Bund. Außerdem sind die genaue Berechnungsgrundlage und eine Rechtsbelehrung enthalten.


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Trockene Hitze gut für Getreidebauern: Waldbrandgefahr

Getreidebauern sind froh über die heißen Temperaturen. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Getreidebauern sind froh über die heißen Temperaturen. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Die Hitzewelle im Südwesten lässt viele Menschen schwitzen und stöhnen - für die Getreidebauern ist das Wetter dagegen gut. «Bei der Ernte der Wintergerste, die jetzt anläuft, ist es hilfreich, wenn es trocken ist», sagte der stellvertretende Geschäftsführer des Landesbauernverbandes, Horst Wenk, am Mittwoch. «Sonst können die Körner feucht werden und müssen getrocknet werden.» Auch in den vergangenen Wochen seien die Wetterverhältnisse aus landwirtschaftlicher Sicht recht gut gewesen: «Bislang gab es keine größeren Probleme», sagte Wenk. 

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Passwort nicht geändert: Was Arbeitnehmern drohen kann

Mancher Mitarbeiter ist unsicher, was der Arbeitgeber beim Thema Datenschutz von ihm erwartet. Hier hilft ein Blick in die Sicherheitsanweisungen und im Zweifel eine Nachfrage beim Chef. Foto: Ole Spata
Mancher Mitarbeiter ist unsicher, was der Arbeitgeber beim Thema Datenschutz von ihm erwartet. Hier hilft ein Blick in die Sicherheitsanweisungen und im Zweifel eine Nachfrage beim Chef. Foto: Ole Spata

Hackerattacken auf Firmen sind keine Seltenheit. Arbeitnehmer sollen Daten schützen, indem sie ihre Passwörter regelmäßig ändern. Tun sie es nicht, haben es Datendiebe leicht. Ist der Schaden da, stellt sich die Frage, welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen das hat. Haben Mitarbeiter ihr Passwort nicht regelmäßig gewechselt, es ist zu einfach zu knacken, oder sie haben sich in der Mittagspause vom Computer nicht abgemeldet, können sich Datendieben Zugang verschaffen. Ist der Schaden da, stellt sich die Frage, welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen das für Mitarbeiter hat. Das hängt vor allem von den internen Sicherheitsanweisungen ab.


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Neue Einlagensicherung: Mehr Schutz fürs Ersparte

Damit die Ersparnisse von Bankkunden besser geschützt sind, tritt am 3. Juli das neue Einlagensicherungsgesetz in Kraft. Foto: Jens Kalaene
Damit die Ersparnisse von Bankkunden besser geschützt sind, tritt am 3. Juli das neue Einlagensicherungsgesetz in Kraft. Foto: Jens Kalaene

Sparer sollen auch in turbulenten Zeiten keine Angst um ihr Geld haben. Der Notgroschen auf dem Konto ist ab Anfang Juli besser vor dem Verlust bei Bankenpleiten geschützt. Dann tritt das Gesetz zur Umsetzung der europäischen Einlagensicherungsrichtlinie in Kraft. Das Wichtigste dazu hier im Überblick:


Was ändert sich für Sparer in Deutschland?

Wie bisher schon bleibt es im Fall einer Bankenpleite beim gesetzlich garantierten Schutz von bis zu 100 000 Euro pro Kunde und pro Bank. Dieses Mindestschutzniveau soll ab 3. Juli in allen 28 EU-Staaten gelten. 

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Einigung im Bahn-Tarifkonflikt - Keine Streiks mehr

Keine Bahnstreiks mehr: Schon diverse Male hatten Reisende, Pendler und Touristen in den vergangenen Monaten darunter zu leiden. Foto: Martin Gerten
Keine Bahnstreiks mehr: Schon diverse Male hatten Reisende, Pendler und Touristen in den vergangenen Monaten darunter zu leiden. Foto: Martin Gerten

Aufatmen bei Pendlern und Reisenden: Nach einem Jahr Verhandlungen und neun Arbeitskämpfen ist der härteste Tarifkonflikt in der Geschichte der Deutschen Bahn beendet. Das Unternehmen und die Lokführer-gewerkschaft GDL einigten sich auf einen Tarifvertrag, der am Mittwoch in Berlin präsentiert wurde. Fünf Wochen lang hatten die beiden Schlichter Bodo Ramelow (Linke), Thüringens Ministerpräsident, und Matthias Platzeck, Brandenburgs früherer Regierungs-chef, an der Lösung des festgefahrenen Konflikts gearbeitet. Streiks bei der Bahn sind nun bis Herbst 2016 ausgeschlossen.

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Arbeitnehmer senden Porsche-Betriebsratschef Hück in VW-Aufsichtsrat

Der 53-jährige Hück folgt auf den bisherigen Betriebsratschef der Nutzfahrzeugtochter MAN, Jürgen Dorn. Foto: Sebastian Kahnert
Der 53-jährige Hück folgt auf den bisherigen Betriebsratschef der Nutzfahrzeugtochter MAN, Jürgen Dorn. Foto: Sebastian Kahnert

Die Arbeitnehmerseite im VW-Aufsichtsrat schickt den Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück als neuen Vertreter in das Kontrollgremium des Konzerns. Der 53-jährige Hück folgt auf den bisherigen Betriebsratschef der Nutzfahrzeug-tochter MAN, Jürgen Dorn, der - wie bereits seit Ende Mai bekannt - als Personalmanager in die Wolfsburger VW-Zentrale wechselt. Das teilte VW mit. Porsche gehört seit rund drei Jahren komplett zum VW-Konzern. 

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Dämpfer für Datenschützer: Gericht weist Klage gegen Facebook zurück

Facebook zeigte sich zufrieden. «Dieser Rechtsstreit war unnötig und wir sind erfreut, dass das Gericht die Klagen entschieden zurückgewiesen hat», teilte das Unternehmen mit. Foto: Daniel Reinhardt
Facebook zeigte sich zufrieden. «Dieser Rechtsstreit war unnötig und wir sind erfreut, dass das Gericht die Klagen entschieden zurückgewiesen hat», teilte das Unternehmen mit. Foto: Daniel Reinhardt

Der österreichische Datenschutz-Aktivist Max Schrems ist mit einer Sammelklage gegen das soziale Netzwerk Facebook zunächst gescheitert. Das Wiener Landgericht erklärte sich für nicht zuständig, da der Kläger kein Verbraucher sei. Schrems nutze das weltweite Medieninteresse an seinem Vorgehen mittlerweile auch beruflich, teilte die Kammer mit. Nur Verbraucher dürfen an einem Gericht in ihrer Heimat klagen. Andere Gruppen müssen sich an ein Gericht in Irland wenden, weil Facebook dort seinen Europasitz hat. Das wäre deutlich aufwendiger und teurer.


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Viele Studenten haben psychische Probleme

Jens Baas ist Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Jens Baas ist Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Dauerstress macht an deutschen Hochschulen viele Studenten so mürbe, dass sie psychotherapeutische Hilfe suchen. Jeder Vierte (27 Prozent) gab in einer Umfrage an, der Druck sei schon mal so hoch gewesen, dass ihm mit den üblichen Entspannungsstrategien nicht mehr beizukommen war. «Knapp die Hälfte von ihnen hat deshalb professionelle Hilfe in Anspruch genommen», sagte der Vorstandschef der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung zweier aktueller Studien zur Studenten-Gesundheit.


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In der Hitze von Wimbledon: Nur Petkovic weiter

Andrea Petkovic hat es in Wimbledon in die dritte Runde geschafft. Foto: Facundo Arrizabalaga
Andrea Petkovic hat es in Wimbledon in die dritte Runde geschafft. Foto: Facundo Arrizabalaga

Am heißesten Tag in der Wimbledon-Geschichte hat Andrea Petkovic die dürftige deutsche Bilanz geschönt. Die 27 Jahre alte Darmstädterin setzte sich am Mittwoch bei Temperaturen von mehr als 35 Grad Celsius gegen die Kolumbianerin Mariana Duque-Marino mit 6:3, 6:1 durch. Petkovic zog damit als erster von anfangs insgesamt 18 deutschen Tennisprofis in die dritte Runde ein. Ausgeschieden sind dagegen Anna-Lena Friedsam und in Tommy Haas und Alexander Zverev der älteste und der jüngste Spieler im Hauptfeld der Grand-Slam-Veranstaltung.


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Rente, Einlagenschutz, Elterngeld: Das ändert sich ab Juli

Die Rente steigt ab 1. Juli. Foto: Andreas Gebert
Die Rente steigt ab 1. Juli. Foto: Andreas Gebert

Die 20,6 Millionen Rentner bekommen ab Juli mehr Geld. Auch für die Jüngeren gibt es Änderungen: Die Elternzeit kann flexibler genutzt werden. Mit Inkrafttreten der neuen europäischen Regeln für die Einlagensicherung sollen Sparer in turbulenten Zeiten keine Angst um ihr Geld haben.


Renten-Erhöhung: Die gesetzlichen Renten steigen zum 1. Juli 2015 in den alten Ländern um 2,1 Prozent und in den neuen Ländern um 2,5 Prozent. 

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Chefwechsel bei der Deutschen Bank: Cryan ersetzt Jain

Der Brite John Cryan ist neuer Co-Chef der Deutschen Bank. Foto: Steffen Schmidt / Archiv
Der Brite John Cryan ist neuer Co-Chef der Deutschen Bank. Foto: Steffen Schmidt / Archiv

Gut drei Wochen nach der Rücktritts-ankündigung von Anshu Jain bekommt die Deutsche Bank einen neuen Co-Chef: Der Brite John Cryan tritt sein Amt an der Seite von Jürgen Fitschen an. Nach der Haupt-versammlung am 19. Mai 2016 soll Cryan die Führung des größten deutschen Geldhauses allein in die Hand nehmen. Die Erwartungen an den 54-Jährigen sind gewaltig: Die Börse bejubelte die Personalie, Aktionäre hoffen auf endlich wieder dauerhaft steigende Kurse, Aufseher mahnen ein Ende der Skandale an. 

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Kaum Verstöße gegen Bestellerprinzip bei Maklerprovisionen

Seit dem 1. Juni muss bei der Vermietung einer Wohnung in der Regel der Vermieter die Courtage zahlen. Foto: Marijan Murat
Seit dem 1. Juni muss bei der Vermietung einer Wohnung in der Regel der Vermieter die Courtage zahlen. Foto: Marijan Murat

Das zum 1. Juni eingeführte Bestellerprinzip bei Maklerprovisionen, wonach bei der Vermietung einer Wohnung in der Regel der Vermieter die Courtage zahlen muss, hat sich ohne größere Probleme etabliert. «Offensichtlich gibt es eine unglaublich große Erwartung, dass das Gesetz umgangen wird. Ich kann das bisher nicht bestätigen», sagte Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund. Dies sei nicht verwunderlich: «Es gibt keine wirtschaftlich vernünftige oder legale Möglichkeit, dies zu umgehen.»


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Griechenland zahlt IWF-Kreditrate nicht fristgerecht zurück

Athen hat die fällige IWF-Kreditrate nicht fristgemäß zurückgezahlt. Foto: Simela Pantzartzi
Athen hat die fällige IWF-Kreditrate nicht fristgemäß zurückgezahlt. Foto: Simela Pantzartzi

Griechenland hat nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) eine fällige Kreditrate in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro nicht pünktlich zurückgezahlt. Das Geld sei am Dienstag nicht beim IWF eingegangen, teilte IWF-Sprecher Gerry Rice in Washington mit. Die griechische Regierung hatte den Ausfall der Zahlung angekündigt. Griechenland ist das erste entwickelte Land, das seine IWF-Schulden nicht fristgerecht zurückzahlt. Bisher waren verarmte afrikanische Entwicklungsländer oder Schwellen-länder wie etwa Argentinien zahlungssäumig.


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Wie ein Darmbakterium zum Pesterreger wurde

Diese elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Pestbakterium Yersinia pestis. Foto: Robert-Koch-Institut/dpa
Diese elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Pestbakterium Yersinia pestis. Foto: Robert-Koch-Institut/dpa

Nur zwei kleine Änderungen im Erbgut haben aus einem relativ harmlosen Darmbakterium den gefährlichen Pesterreger gemacht. Das haben amerikanische Wissenschaftler anhand von genetischen Analysen und Versuchen mit Mäusen herausgefunden. Wyndham Lathem und seine Kollegen von der Northwestern University Feinberg School of Medicine in Chicago untersuchten die Fähigkeiten verschiedener Pesterregerstämme, die Krankheit auszulösen. Über ihre Ergebnisse berichten sie in der Fachzeitschrift «Nature Communications».


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Verfassungsschutz: IS-Pseudostaat Bedrohung für Deutschland

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Massen (l), und Bundesinnenminister Thomas de Maiziere stellen in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2014 vor. Foto: Stephanie Pilick
Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Massen (l), und Bundesinnenminister Thomas de Maiziere stellen in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2014 vor. Foto: Stephanie Pilick

Der Verfassungsschutz hält den islamistischen Terrorismus aktuell für die größte Bedrohung in Deutschland. Im Verfassungsschutzbericht 2014 heißt es, je länger der Pseudostaat der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) existiere, desto größer werde die Terrorgefahr in Europa. «Die militärischen Erfolge des IS und die Ausrufung des «Kalifats» haben zu einer neuen Dimension terroristischer Bedrohung geführt», stellte der Inlandsgeheimdienst fest. Die IS-Miliz verfüge im Irak und in Syrien inzwischen über ein «logistisches Zentrum», um auch komplexe Attentate in anderen Staaten zu koordinieren. 

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Urlaubs-Knigge: Fettnäpfchen im Urlaub vermeiden

Am Buffet ist Zurückhaltung gefragt: Lieber mehrmals gehen statt Berge von Essen auf den Teller schaufeln - das wirkt stillos. Foto: Jens Kalaene
Am Buffet ist Zurückhaltung gefragt: Lieber mehrmals gehen statt Berge von Essen auf den Teller schaufeln - das wirkt stillos. Foto: Jens Kalaene

Manche Urlauber scheinen ihr gutes Benehmen mit ihrem Alltag zu Hause lassen. Das fängt bei der Liegestuhl-Reservierung mit dem Handtuch an und hört beim Restaurantbesuch in Badehose nicht auf. Der Arbeitskreis Umgangs-formen International (AUI) gibt Tipps, welches Benehmen bei Reisen mit ins Gepäck gehört: Im Flieger: Schon hier fängt es mit den Unsitten an. Damit auch die anderen Urlauber entspannt an ihrem Zielort ankommen, sollte man nicht ruckartig die Lehne gegen ihre Knie schnellen lassen, beide Armlehnen beanspruchen, während des Essens aufstehen und an den anderen vorbeiquetschen oder beim Ein- und Aussteigen drängeln. 

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«Flach» und «rund»: etliche Sondersammelsysteme im Südwesten

Verschiedene Sondersammelsysteme für Wertstoffabfaller. Foto: Jens Kalaene/Archiv
Verschiedene Sondersammelsysteme für Wertstoffabfaller. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Neben dem dualen System gibt es im Südwesten etliche Sondersammelsysteme für Wertstoffabfall. Die Landkreise und die Duale System Deutschland AG hatten sich bei Inkrafttreten der Verpackungsverordnung 1991 darauf verständigt, dass bereits eingeführte Systeme weiter betrieben werden können. Nach Angaben des Landkreistages existieren im Rhein-Neckar-Kreis, im Landkreis Karlsruhe, im Stadtkreis Karlsruhe, im Enzkreis sowie im Landkreis Ludwigsburg abweichende Verfahren.


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Daimler steckt eine Milliarde Euro in Rastatter Werk

In Rastatt soll die nächste Generation von Daimler-Kompaktwagen gefertigt werden, die voraussichtlich bis 2018 auf den Markt kommt. Foto: Uli Deck
In Rastatt soll die nächste Generation von Daimler-Kompaktwagen gefertigt werden, die voraussichtlich bis 2018 auf den Markt kommt. Foto: Uli Deck

Rastatt (dpa) - Der Autokonzern Daimler will bis 2020 eine Milliarde Euro in sein Kompakt-wagenwerk in Rastatt investieren. Außerdem werden an dem Standort mit zuletzt rund 6500 Mitarbeitern 250 neue Arbeitsplätze geschaffen, kündigte der Werkleiter Stefan Abraham in Rastatt (Baden-Württemberg) an. Im Gegenzug soll ein dreistelliger Millionen-Euro-Betrag eingespart werden - unter anderem durch flexiblere Arbeitszeiten wie spontane Zusatzschichten in der Produktion und Auslagerung von Aufgaben an Dritte in Bereichen wie Rohbau, Vormontage und Logistik. 

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Hitze am Wochenende: Coole Tipps für heiße Tage

Der Licht- oder UV-Schutzfaktor von Sonnenschirmen sollte am besten zwischen 60 und 80 liegen. Foto: Andrea Warnecke
Der Licht- oder UV-Schutzfaktor von Sonnenschirmen sollte am besten zwischen 60 und 80 liegen. Foto: Andrea Warnecke

Die Temperaturen klettern in den kommenden Tagen immer weiter nach oben: Fürs Wochenende (4./5. Juni) sagen die Meteorologen mehr als 30 Grad voraus. Ein Überblick, worauf Verbraucher während der Hitzetage achten sollten:


Im Haus: Frisch gewaschene Kleidung ist eine alternative Klimaanlage: Wird der nasse Stoff im Wohnraum getrocknet, entsteht Verdunstungs-kälte - und die hält zum Beispiel nachts das Schlafzimmer kühler. Dazu rät der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin. 

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Kartellamt: Erfolg für Benzinpreisstelle

Im Internet, über Smartphone-Apps und Navigationsgeräte können Verbraucher auch auf Reisen die billigste Zapfsäule finden. Foto: Ole Spata
Im Internet, über Smartphone-Apps und Navigationsgeräte können Verbraucher auch auf Reisen die billigste Zapfsäule finden. Foto: Ole Spata

Zum Start der Urlaubs- und Sommerreise-Saison 2015 sehen Deutschlands Wettbewerbs-hüter einen Erfolg der vor knapp zwei Jahren gestarteten Benzinpreis-Meldestelle. Die verbesserte Möglichkeit zum Preisvergleich stärke den Wettbewerb. Das zeigten nicht zuletzt neue Angebote wie etwa «Bestpreisgarantien», mit denen inzwischen einzelne Tankstellenketten um Kunden werben, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt.

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