Goldpreis fällt auf Vierjahrestief

Der Goldpreis lag so niedrig wie seit Ende Juli 2010 nicht mehr. Foto: Sven Hoppe
Der Goldpreis lag so niedrig wie seit Ende Juli 2010 nicht mehr. Foto: Sven Hoppe

Ein starker Dollar und gute Konjunkturaussichten in den USA schicken den Goldpreis auf Talfahrt. Der Preis für das Edelmetall ist am Freitag auf den tiefsten Stand seit über vier Jahren gefallen. Der Preis pro Feinunze (etwa 31 Gramm) Gold sank gegen Mittag auf 1174,18 Dollar und lag damit so niedrig wie seit Ende Juli 2010 nicht mehr. Händler machten das überraschend kräftige Wachstum in den USA und die dadurch gestiegene Aussicht auf eine raschere Straffung der Geldpolitik verantwortlich. 

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Einzelhandel: Stärkster Rückgang seit über sieben Jahren

Der Einzelhandel muss derzeit Rückgänge verkraften. Foto: Boris Roessler
Der Einzelhandel muss derzeit Rückgänge verkraften. Foto: Boris Roessler

Verunsichert durch Krisen in aller Welt haben sich die deutschen Verbraucher im September in Kaufzurückhaltung geübt. Die Umsätze im Einzelhandel sind stark geschmolzen. Doch der Branchenverband gibt Entwarnung. Die deutschen Einzelhändler haben im September einen überraschend starken Dämpfer erlitten. Die Erlöse brachen im Vergleich zum Vormonat nominal um 2,9 Prozent ein, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das ist der stärkste Rückschlag seit Mai 2007. Preisbereinigt (real) fielen die Erlöse um 3,2 Prozent. Analysten hatten nur einen Rückgang um 0,9 Prozent erwartet. 

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Ab Montag neue Streiks bei Bahn möglich

Zuletzt hatten die Lokführer vom 17. bis 20. Oktober insgesamt 50 Stunden lang gestreikt. Foto: Bernd Thissen
Zuletzt hatten die Lokführer vom 17. bis 20. Oktober insgesamt 50 Stunden lang gestreikt. Foto: Bernd Thissen

Bei der Deutschen Bahn könnte ab Montag wieder gestreikt werden. Die von der Lokführer-Gewerkschaft GDL ausgerufene Streikpause läuft am Sonntag (2.11.) aus. Neue Aussagen zu einer möglichen Verlängerung machte die Gewerkschaft am Freitag nicht. Sollte es zu einem neuen Streik kommen, werde man Fahrgäste und Öffentlichkeit rechtzeitig informieren, hieß es lediglich. Zuletzt hatten die Lokführer vom 17. bis 20. Oktober insgesamt 50 Stunden lang gestreikt - ausgerechnet am Wochenende und zum Start der Herbstferien in vielen Bundesländern.

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Kripo fahndet öffentlich nach kinox.to-Betreibern

Startseite der Internetplattform Kinox.to. Foto: Matthias Hiekel
Startseite der Internetplattform Kinox.to. Foto: Matthias Hiekel

Die Kriminalpolizei fahndet jetzt öffentlich nach den beiden mutmaßlichen Betreibern des Streaming-Portals kinox.to. Die beiden 25 und 21 Jahre alten Männer würden mit internationalem Haftbefehl gesucht und als gewaltbereit eingestuft, heißt es in der Anzeige des Landeskriminalamtes. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese im Besitz von Schusswaffen seien. Sie stünden im dringenden Tatverdacht, Gründer und Rädelsführer einer kriminellen Vereinigung zu sein. Gesucht werden Hinweise zu deren Aufenthaltsort.

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Änderungen zum 1. November: Inkasso, Autoreifen, Schleuderschutz

Kontrollleuchten für Reifendruck, ABS, ESP und andere Funktionen: ESP wird für Neuwagen zur Pflicht. Foto: Armin Weigel/Symbol
Kontrollleuchten für Reifendruck, ABS, ESP und andere Funktionen: ESP wird für Neuwagen zur Pflicht. Foto: Armin Weigel/Symbol

Verbraucher sollen besser vor undurchsichtigen Inkasso-Forderungen geschützt werden. Ab 1. November treten dazu gesetzliche Änderungen in Kraft. Auch bei der Ausstattung von Autos tut sich zum Monatsbeginn etwas. Eine Übersicht: 

AUTOREIFEN: Für neu zugelassene Fahrzeuge in der EU sind vom 1. November an elektronische Reifendruckkontrollen Pflicht. Diese überwachen automatisch und kontinuierlich den Reifendruck und warnen, sobald er abfällt. Die Luftdrucksensoren sollen nach Angaben der Bundesregierung mehr Sicherheit im Straßenverkehr bringen. Auch wird ein geringerer Spritverbrauch erhofft.

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Touristen-Raumflugzeug «SpaceShipTwo» abgestürzt

Das Raumschiff "SpaceShipTwo" angedockt am Trägerflugzeug "WhiteKnightTwo" über dem Spaceport America in New Mexico. Foto: Mark Greenberg
Das Raumschiff "SpaceShipTwo" angedockt am Trägerflugzeug "WhiteKnightTwo" über dem Spaceport America in New Mexico. Foto: Mark Greenberg

Das private Raumflugzeug «SpaceShipTwo» ist bei einem Testflug im US-Bundesstaat Kalifornien abgestürzt. «Während des Tests erlitt das Gefährt eine ernsthafte Unregelmäßigkeit, die im Verlust des Gefährts resultierte», teilte das Unternehmen Virgin Galactic mit. Nach Polizeiangaben kam einer der beiden Piloten ums Leben, der andere wurde schwer verletzt. Amerikanische TV-Sender zeigten Bilder mehrerer Wrackteile in der Mojave-Wüste. Der Unfall war der zweite schwere Schlag für die private Raumfahrt innerhalb weniger Tage.

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Daimler steigt bei italienischem Motorradhersteller MV Agusta ein

Nun ist der Einstieg Daimlers offiziell. Foto: Christopher Jue/Archiv
Nun ist der Einstieg Daimlers offiziell. Foto: Christopher Jue/Archiv

Der Autobauer Daimler steigt beim italienischen Edel-Motorradbauer MV Agusta ein. Wie beide Unternehmen am Freitag mitteilten, übernehmen die Schwaben über ihre Tuning-Tocher AMG 25 Prozent der Anteile an den Italienern. Zuvor war bereits über den Einstieg spekuliert worden. Über den Kaufpreis wurde den Angaben zufolge Stillschweigen vereinbart. Beide Unternehmen wollen demnach auch bei Marketing und Vertrieb zusammenarbeiten. Die Kooperation mit MV Agusta soll Daimler zufolge auch die Bedeutung von AMG als Sportwagenmarke betonen. Die zuständigen Behörden müssen dem Vollzug noch zustimmen.

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Stuttgarter Flughafen bekommt mehr Körperscanner

Künftig soll es in Stuttgart mehr Körperscanner geben. Foto: O. Berg/Archiv
Künftig soll es in Stuttgart mehr Körperscanner geben. Foto: O. Berg/Archiv

Am Stuttgarter Flughafen wird der Einsatz der umstrittenen Körperscanner ausgeweitet. Statt zwei sollen künftig sechs Geräte bereitstehen, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Freitag sagte. Bis zum Ende des Jahres sollen die zusätzlichen Körperscanner installiert werden. Die Flugreisenden können sich den Angaben zufolge dann aussuchen, ob sie sich am Terminal den manuellen Kontrollen mit Sonden stellen oder durch den Körperscanner gehen. Die Maßnahme ergebe sich durch die gestiegene Bedrohungslage, hieß es.

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Briefe für CDU-Mitgliederbefragung sind auf dem Weg

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Briefe für die Mitgliederbefragung zur CDU-Spitzenkandidatur 2016 sind versendet worden. Die Unterlagen seien im Laufe des Freitags rausgeschickt worden, sagte Landesgeschäftsführer Florian Weller der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Jedes der rund 69 000 CDU-Mitglieder sollte also im Laufe der kommenden Woche Post bekommen. Am 13. November beginnen dann die Regionalkonferenzen, auf denen sich die beiden Bewerber vorstellen. Es konkurrieren CDU-Landeschef Thomas Strobl und Landtagspräsident Guido Wolf miteinander. Der Gewinner ist dann der Herausforderer von Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der Landtagswahl 2016. Das Ergebnis der Mitgliederbefragung wird am 5. Dezember verkündet. (DPA/LSW)

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Chinesen kaufen Solarstrom AG: Vertriebsvorstand geht

Verkauft: Die S.A.G in Freiburg. Foto: Rolf Haid/Archiv
Verkauft: Die S.A.G in Freiburg. Foto: Rolf Haid/Archiv

Die Übernahme der angeschlagenen S.A.G. Solarstrom AG durch ein chinesisches Unternehmen ist in trockenen Tüchern. Wie das Unternehmen mit Sitz in Freiburg am Freitag mitteilte, hat es den geplanten Verkauf seines operativen Geschäfts an die chinesische Shunfeng Gruppe abgeschlossen. Der Kaufpreis lag demnach bei 65 Millionen Euro. Die zuletzt 160 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Die Aktien der Gesellschaft sollen von der Frankfurter Börse genommen werden. Die Unternehmensgruppe firmiert künftig unter dem Namen S.A.G. Solarstrom GmbH & Co. KG.

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Glasbläser und Schlösser - Herbsturlaub im Süden Bayerns

Blick über den Lech auf Füssen im Herbst - im Hintergrund sieht man unter anderem das Kloster St. Mang. Foto: Füssen Tourismus/Peter Samer
Blick über den Lech auf Füssen im Herbst - im Hintergrund sieht man unter anderem das Kloster St. Mang. Foto: Füssen Tourismus/Peter Samer

Pfronten (dpa/tmn) - Allgäu und Oberbayern liegen nebeneinander - da, wo Deutschland fast zu Ende und die Grenze zu Österreich nicht weit ist. Tourismus hat hier Tradition. Im Herbst ist weniger los, aber genauso viel zu entdecken. Manchmal sogar schon im Schnee. Im Sommer lässt sich in vielen Seen prima baden, im Winter geht es auf die Piste. Das gilt fürs Allgäu genau wie für Oberbayern. Und im Herbst? Dann ist Zeit für vieles, was sonst zu kurz kommt. Eine Handvoll Tipps für den Herbst im tiefen Süden der Republik:

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Sicher ist sicher: Smartphones und Tablets schützen

Persönliches wie Fotos findet sich massenhaft auf Tablets und Smartphones. Wer die Geräte nicht sichert, riskiert, dass Unbefugte darauf zugreifen. Foto: Jens Kalaene
Persönliches wie Fotos findet sich massenhaft auf Tablets und Smartphones. Wer die Geräte nicht sichert, riskiert, dass Unbefugte darauf zugreifen. Foto: Jens Kalaene

Fotos, E-Mails, Kontakte, Notizen: Auf Smartphones und Tablets lagern jede Menge persönliche Daten. Damit diese nicht in falsche Hände geraten, müssen Geräte und Daten gesichert werden - und zwar richtig. Sie machen Fotos und filmen, sie sind Adressbuch wie Postzentrale - und für viele auch Bankschalter. Kurzum: Smartphones und Tablets sind mobile Alleskönner. Einerseits ist das ziemlich praktisch. Doch je mehr die Geräte können, desto mehr persönliche Daten lagern meist auf ihnen. Ein Verlust wäre deshalb nicht nur in finanzieller Hinsicht ärgerlich. Ein Unbefugter könnte auch auf die Daten zugreifen. Doch das lässt sich verhindern.

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Scheidungskosten können doch steuerlich absetzbar sein

Nach Ansicht des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz ist die Trennung einer zerrütteten Ehe ein «elementares menschliches Bedürfnis». Die Kosten dafür seien somit abzugsfähig. Foto: Franz-Peter Tschauner
Nach Ansicht des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz ist die Trennung einer zerrütteten Ehe ein «elementares menschliches Bedürfnis». Die Kosten dafür seien somit abzugsfähig. Foto: Franz-Peter Tschauner

Sind Scheidungskosten absetzbar? Diese Frage ist umstritten. Denn seit einer Gesetzesänderung werden Prozesskosten nur noch unter strengen Voraussetzungen anerkannt. Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz stellt sich jetzt auf die Seite der Steuerzahler. Scheidungskosten können doch steuerlich absetzbar sein. Das ergibt sich aus einer Entscheidung des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz (Az.: 4 K 1976/14), die am Freitag (31. Oktober) veröffentlicht wurde. Nach Ansicht der Richter ist die Trennung einer zerrütteten Ehe ein «elementares menschliches Bedürfnis». 

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Kaufmännische Berufe bei Azubis ganz oben

Die Bildkombo zeigt vier typische Ausbildungsberufe bei jungen Männern: Industriemechaniker, Koch, Tischler und Kfz-Mechatroniker. Foto: Hendrik Schmidt/Maja Hitij/Jens Büttner/Waltraud Grubitzsch
Die Bildkombo zeigt vier typische Ausbildungsberufe bei jungen Männern: Industriemechaniker, Koch, Tischler und Kfz-Mechatroniker. Foto: Hendrik Schmidt/Maja Hitij/Jens Büttner/Waltraud Grubitzsch

Mehr als 300 Ausbildungsberufe gibt es - doch die meisten Jugendlichen ziehen nur wenige davon in Betracht. Besonders häufig werden kaufmännische Jobs gewählt. Experten raten: Den Beruf sollte man nicht nur nach der Ausbildungsvergütung aussuchen. Bei der Wahl ihres Ausbildungsplatzes haben sich die jungen Menschen in Deutschland auch im vergangenen Jahr auf eine enge Auswahl beschränkt. Bei den 525 900 Ausbildungsverträgen dominierten erneut die kaufmännischen Berufe, wie das Statistische Bundesamt am Freitag (31. Oktober) in Wiesbaden berichtete. 

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Luftdrucksensoren für Reifen ab November Pflicht

Reifenwerkstatt: Ab November sind Luftdrucksensoren für Reifen bei Neuwagen Pflicht. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Reifenwerkstatt: Ab November sind Luftdrucksensoren für Reifen bei Neuwagen Pflicht. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Für neu zugelassene Fahrzeuge in der EU sind von 1. November an elektronische Reifendruck-kontrollen Pflicht. Diese überwachen automatisch und kontinuierlich den Reifendruck und warnen, sobald er abfällt. Die Luftdrucksensoren sollen nach Angaben der Bundesregierung mehr Sicherheit im Straßenverkehr bringen. Auch wird ein geringerer Spritverbrauch erhofft. Nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) ist das Kontrollsystem für jedes neu zugelassene Fahrzeug der Klassen M1 oder M1G – das sind Pkw und Geländewagen – vorgeschrieben.

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Kiew und Moskau einigen sich im Gasstreit

Ein Mitarbeiter von Gazprom an einem Gasregler nahe der ukrainischen Grenze. Foto: Maxim Shipenkov
Ein Mitarbeiter von Gazprom an einem Gasregler nahe der ukrainischen Grenze. Foto: Maxim Shipenkov

Die Ukraine und Russland haben sich im Gasstreit geeinigt. Das sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am späten Abend nach zweitägigen Verhandlungen unter Vermittlung der EU in Brüssel. Dabei gehe es um die Gaslieferungen bis zum März 2015. Dieses Winterpaket soll die Gasversorgung der Ukraine - und damit letztlich auch Europas - sichern. Offen war bis zuletzt, wie die quasi insolvente Ukraine dies schaffen kann. «Dies ist ein wichtiger Schritt für unsere gemeinsame Energiesicherheit auf dem europäischen Kontinent», sagte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

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Bombe in Koblenz wird entschärft - Tausende müssen Häuser verlassen

Wegen der Entschärfung einer 500- Kilo-Fliegerbombe nahe der Mosel in Koblenz in Rheinland-Pfalz müssen heute rund 4000 Menschen ihre Häuser verlassen. Ein Gebiet im Umkreis von einem Kilometer um die Fundstelle soll bis 17 Uhr geräumt sein. Betroffen sind auch ein Altenheim und mehrere Hotels. Die Schifffahrt auf der Mosel sowie der Betrieb auf dem Flugplatz Winningen werde während des Einsatzes eingestellt. Bis voraussichtlich 19 Uhr will der Kampfmittelräumdienst das gefährliche Überbleibsel unschädlich gemacht haben. (DPA)

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Klicks sind nicht genug: Onlinehändler dämpfen Optimismus

Jahrelang war das Internet der Wachstumsmotor im Einzelhandel. Foto: Lukas Schulze
Jahrelang war das Internet der Wachstumsmotor im Einzelhandel. Foto: Lukas Schulze

Der neue Bestseller, gekauft mit einem Klick. Die Jeans, der Laptop, Schuhe, die Kaffeemaschine. Einkaufen im Internet ist bequem - und für viele inzwischen so normal, dass sie nicht mehr in den Laden gehen. Jahrelang stiegen die Umsätze im Internethandel daher auch schier ungebremst. Doch damit könnte es bald vorbei sein, befürchten Händler. Klicks allein sind oft nicht mehr genug. Die Wachstumsprognose, die der Bundesverband E-Commerce (BEVH) herausgab, würde anderen Branchen angesichts der gedämpften Konjunkturstimmung die Tränen in die Augen treiben. 

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EnBW senkt die Strompreise für Privatkunden leicht

Der Energieversorger EnBW senkt die Preise für die meisten seiner Stromkunden leicht. Wie der drittgrößte deutsche Stromkonzern am Donnerstag mitteilte, werden die Preise zum 1. Januar etwa in der Grundversorgung für Haushalte («EnBW Komfort») von 23,88 Cent auf 23,51 Cent pro Kilowattstunde fallen. Dies mache für einen typischen Drei-Personen-Haushalt rund 13 Euro im Jahr aus und entspreche einer prozentualen Senkung um 1,4 Prozent. Laut EnBW werden die Preise auch in anderen Tarifen in dieser Größenordnung sinken. Auch die Gaspreise bleiben laut EnBW für alle EnBW-Kunden zum Jahreswechsel «stabil». Begründet wurde die Strompreissenkung vor allem mit niedrigeren Großhandelspreisen. Dank diesen hätten die höheren Kosten für Netzentgelte ausgeglichen werden können, erläuterte EnBW-Vertriebsleiter Bastian Bossert.

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Verdi gegen Ladenöffnung rund um die Uhr

Einkaufen auch um 2.00 Uhr nachts? In einigen Gegenden könnte das lohnen - und sollte daher erlaubt sein, meint der HDE. Foto: Ole Spata
Einkaufen auch um 2.00 Uhr nachts? In einigen Gegenden könnte das lohnen - und sollte daher erlaubt sein, meint der HDE. Foto: Ole Spata

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi stellt sich gegen Forderungen des Einzelhandelsverbands HDE, die Ladenöffnungszeiten werktags völlig freizugeben. «Beschäftigte zahlen die Zeche mit noch flexibleren Arbeitszeiten», kritisierte Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger gegenüber der «Bild»-Zeitung (Donnerstag). Der Präsident des Handelsverbands Deutschland, Josef Sanktjohanser, hatte vorgeschlagen, Läden sollten überall in Deutschland an Werktagen uneingeschränkt öffnen dürfen. «Händler sollen frei entscheiden können, wann es für sie sinnvoll ist, ihre Produkte anzubieten.» 

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Wird 2014 wärmstes Jahr seit gut 130 Jahren?

Erinnerungen an den heißen Juli: Sonnenuntergang auf dem Teufelsberg in Berlin. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv
Erinnerungen an den heißen Juli: Sonnenuntergang auf dem Teufelsberg in Berlin. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

Deutschland spürt die globale Erwärmung: Das Jahr 2014 steuert hierzulande auf einen Temperaturrekord zu. Die ersten zehn Monate des Jahres seien so warm ausgefallen wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 1881, sagte Uwe Kirsche, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Im Vergleich zum Mittel der Jahre 1961 bis 1990 habe die Durchschnittstemperatur um 2,1 Grad höher gelegen. Nach der DWD-Statistik waren mit Ausnahme des Augusts alle Monate des Jahres zu warm. 

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Bürger scheitern mit Klage um AKW-Abriss

Betreiber der Anlage war die EnBW. Foto: Uli Deck/Archiv
Betreiber der Anlage war die EnBW. Foto: Uli Deck/Archiv

Sie sind zwar für den Abriss des Atomkraftwerkes Obrigheim, halten ihn aber für unsicher: Vier Bürger sind vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) mit ihrer Klage gegen die sogenannte 2. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung für das AKW im Neckar-Odenwald-Kreis gescheitert. Die Prüfungen des Landes seien ausreichend gewesen, begründete der Senat am Donnerstag sein Urteil in Mannheim. Auch eine zweite Bürgerbefragung, wie von den Klägern gefordert, sei nicht zwingend gewesen. 

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Automatenverband: Spielhallengesetz kommt Berufsverbot gleich

Die Einschränkungen für Spielhallen werden größer. Foto: Ole Spata/Archiv
Die Einschränkungen für Spielhallen werden größer. Foto: Ole Spata/Archiv

Das Landesspielhallengesetz entpuppt sich nach Angaben des Automatenverbands Baden-Württemberg als Berufsverbot für die Branche. Laut einer Studie der Forschungsstelle Glücksspiel an der Universität Hohenheim müssen in der Landeshauptstadt Stuttgart bis Mitte 2017 mehr als 80 Prozent der Spielhallen schließen, wenn die Vorgaben des Gesetzes umgesetzt werden. «Das ist desaströs», sagte Verbandschef Michael Mühleck am Donnerstag in Stuttgart. Man könne auch von einer «Abschaffung der Branche» sprechen.

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Bosch setzt auf Indien als Wachstumsmarkt

Denner prophezeit Wachstum des indischen Automarktes. Foto: B. Weißbrod/Archiv
Denner prophezeit Wachstum des indischen Automarktes. Foto: B. Weißbrod/Archiv

Nach China dürfte sich nach Einschätzung von Bosch-Chef Volkmar Denner Indien in den kommenden Jahren zu den weltweit wichtigsten Wachstumsmärkten im Automobilgeschäft aufschwingen. «Wir gehen davon aus, dass Indien sich bis Ende der Dekade als fünftgrößter Fahrzeughersteller der Welt etablieren wird», sagte Denner am Donnerstag in Bangalore. Indiens Automarkt ist noch weit von der Größe Chinas entfernt, Boschs Umsatzanteil aus Indien ist bisher vergleichsweise niedrig. 

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Mexikanische Forscher entdecken Eingang zur «Unterwelt»

Der Eingang zur «Unterwelt». Foto: National Institute of Anthropology and History (INAH)
Der Eingang zur «Unterwelt». Foto: National Institute of Anthropology and History (INAH)

Wissenschaftler haben in einer historischen Tempelanlage im Zentrum von Mexiko den Eingang zur «Unterwelt» der Teotihuacán-Kultur entdeckt. In dem Tunnel zwischen der Sonnenpyramide und dem Tempel der gefiederten Schlange nordöstlich von Mexiko-Stadt seien rund 50 000 Opfergaben gefunden worden, sagte Ausgrabungsleiter Sergio Gómez am Mittwoch. Darunter seien Statuen, Räucherfässer, Edelsteine und Muscheln. «Für die Menschen von Teotihuacán symbolisierte der Tunnel den Eingang in die Unterwelt», sagte Gómez. 

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Niveau der Dispozinsen gesunken

Die Zinsen für Dispokredite geben leicht nach. Foto: dpa/tmn
Die Zinsen für Dispokredite geben leicht nach. Foto: dpa/tmn

Es bewegt sich doch etwas: Nach der Diskussion um überhöhte Dispozinsen ist deren Niveau in den vergangenen zwölf Monaten gesunken - wenn auch nur ein bisschen. Mussten Kunden nach Angaben der FMH-Finanzberatung in Frankfurt am Main im Oktober 2013 im Durchschnitt noch etwa 10,5 Prozent Zinsen für den Dispokredit zahlen, liegt der durchschnittliche Zinssatz derzeit bei etwa 9,85 Prozent (Stand 29.10.14). «Das ist zwar nicht sehr viel», erklärt FMH-Inhaber Max Herbst. Es zeige aber, dass die Geldinstitute die öffentliche Diskussion darüber ernst nehmen, ob hohe Dispozinsen angesichts des allgemein niedrigen Zinsniveaus gerechtfertigt sind.

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Zwei oder fünf Sterne? Bewertungen im Onlinehandel

Wahrheit oder Fälschung? Allzu euphorische Bewertungen für Produkte stammen möglicherweise vom Hersteller selbst. Foto: Franziska Gabbert
Wahrheit oder Fälschung? Allzu euphorische Bewertungen für Produkte stammen möglicherweise vom Hersteller selbst. Foto: Franziska Gabbert

Wer online einkauft, kauft oft blind. Der Händler ist ein Fremder, das Produkt kennt man meist nur vom Foto. Kunden-Bewertungen sollen Käufern Orientierung geben. Viele Händler haben das erkannt - und nehmen ihr Ansehen im Netz in die eigene Hand. «Komplett unbrauchbar», «Frechheit», «Einfach nur Schrott!» - Im Internet sind Kunden oft nicht zimperlich, wenn sie ihre Meinung über Produkte und Verkäufer aufschreiben. Viele Kunden lassen sich bei ihrem Kauf von den Kommentaren leiten, wissen Verkäufer und Experten. Negative Bewertungen können für Onlinehändler schnell zum Problem werden. 

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BMW kündigt neue Power-SUVs mit 575 PS an

Starkes Duo: BMWs neue Hochleistungsmodelle X5 M (l) und X6 M (r) kommen im März nächsten Jahres auf den Markt. Foto: BMW
Starkes Duo: BMWs neue Hochleistungsmodelle X5 M (l) und X6 M (r) kommen im März nächsten Jahres auf den Markt. Foto: BMW

BMW bringt zwei neue Power-SUVs an den Start. Die M-Ableger X5 M und X6 M fahren mit V8-Motor und erreichen damit 575 PS. Gezeigt werden beide Modelle erstmals in Los Angeles. BMW legt die leistungsstarken M-Versionen der Geländewagen X5 und X6 neu auf. Beide Modelle erhalten einen V8-Motor, der aus 4,4 Litern Hubraum 423 kW/575 PS schöpft und auf ein maximales Drehmoment von 750 Newtonmetern kommt. Damit gelingt der Sprint auf Tempo 100 in 4,2 Sekunden, verspricht der Münchner Autobauer. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt.

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EuGH: Einbetten von Internet-Videos keine Urheberrechtsverletzung

Das Einbinden von You-Tube-Videos in eine Website verletzte keine Urheberrechte, entschieden die EuGH-Richter. Foto: Uli Deck
Das Einbinden von You-Tube-Videos in eine Website verletzte keine Urheberrechte, entschieden die EuGH-Richter. Foto: Uli Deck

Wer ein Internet-Video auf der eigenen Webseite einbettet, verletzt nicht das Urheberrecht. Das entschied der Europäische Gerichtshof in einem jetzt veröffentlichten Beschluss. Beim Einbetten werden Videos, aber auch Fotos oder Textnachrichten, in eine Webseite eingebaut. Sie können dann direkt angesehen werden. Der eigentliche Inhalt stammt aber weiterhin von der Webseite, auf der die Inhalte hochgeladen wurden, etwa der Videoplattform YouTube. Ist das Video auf der Ursprungs-Webseite frei zugänglich, verletzt das Einbetten nicht das Urheberrecht, entschieden die Luxemburger Richter.

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Russland hält die Nato auf Trab

Russisches Militär fliegt ungewöhnliche Manöver über Europa. Foto: Sergei Ilnitsky/Archiv
Russisches Militär fliegt ungewöhnliche Manöver über Europa. Foto: Sergei Ilnitsky/Archiv

Die Nato ist beunruhigt über außergewöhnlich umfangreiche Manöver der russischen Luftwaffe über den europäischen Meeren. Seit Dienstagnachmittag seien mehrere Langstreckenbomber und andere Militärflugzeuge über der Nord- und Ostsee, dem Schwarzen Meer und dem Atlantik identifiziert worden, teilte ein Sprecher des Bündnisses im belgischen Mons mit. Zwei Bomber flogen am Mittwoch laut Nato sogar bis westlich von Portugal und Großbritannien. Vorsorglich stiegen unter anderem norwegische, britische, portugiesische und deutsche Nato-Kampfjets auf.

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Deutsche trinken weniger Bier: Absatz geht zurück

Der Bierdurst der Deustchen lässt nach. Foto: Jan Woitas
Der Bierdurst der Deustchen lässt nach. Foto: Jan Woitas

Nach einem starken WM-Sommer hat der schwindende Bierdurst der Deutschen den Brauereien wieder sinkende Absätze beschert. Im dritten Quartal sank der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent oder 1,2 Millionen Hektoliter, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Damit haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager von Juli bis September rund 25,7 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. In den Zahlen sind weder alkoholfreie Biere noch Bierimporte aus Nicht-EU-Ländern enthalten, dafür aber Biermischungen. 

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Ebola-Impfstoff: Tübinger Wissenschaftler beginnen Test in Gabun

Im Kampf gegen Ebola beginnen Wissenschaftler der Uniklinik Tübingen kommende Woche im afrikanischen Gabun mit dem klinischen Test eines möglichen Impfstoffs. Die erste Phase der Studie solle zeigen, welche Dosis von Freiwilligen vor Ort vertragen werde, sagte der Direktor der Tübinger Tropenmedizin, Peter Kremsner. Es ist eine von vier Studien zu dem Impfstoff weltweit, unter anderem gibt es eine am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf. Eingesetzt werde ein Stoff, der in Tierversuchen vielversprechende Ergebnisse gezeigt habe. Die Daten aus Gabun sind dabei laut Kremsner besonders interessant, da sie die Impfreaktion der afrikanischen Bevölkerung zeigen werden. 

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Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt kommt im Oktober

Die Arbeitslosenzahl ist stark gesunken. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv
Die Arbeitslosenzahl ist stark gesunken. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Die Arbeitslosigkeit im Südwesten ist im Oktober so stark gesunken wie selten. Im Vergleich zum Vormonat ging die Zahl der Jobsuchenden um 5,7 Prozent auf 221 272 zurück, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Die Quote lag bei 3,8 Prozent. «Damit wurde der schwache Rückgang im September im Oktober mehr als wettgemacht, denn die Zahl der Arbeitslosen bewegt sich nun wieder unter dem Vorjahresniveau», sagte Direktionsleiter Christian Rauch. Im Vorjahr hatte die Arbeitslosenquote bei 3,9 Prozent gelegen.

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Filmfestival Mannheim-Heidelberg zeigt Werke junger Filmemacher

Das Filmfestival Mannheim-Heidelberg beginnt im November. Foto: J. Büttner/Archiv
Das Filmfestival Mannheim-Heidelberg beginnt im November. Foto: J. Büttner/Archiv

Mit 39 Filmen will das 63. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg Zuschauer in die Kinosäle locken. «Es sind Filme von Männern und Frauen, die ihre eigene Geschichte erzählen und ihren eigenen Stil entwickeln», sagte Festivaldirektor Michael Kötz am Mittwoch in Mannheim. Vom 6. bis zum 16. November laufen 13 Filme im Wettbewerb und 11 in der Reihe «Internationale Entdeckungen». Das Anliegen des Festivals ist es, junge Filmemacher zu fördern. Am letzten Festivaltag verkündet die Jury, wer die Auszeichnung «Newcomer of the Year» bekommt. Vergangenes Jahr kamen Kötz zufolge rund 55 000 Zuschauer. (DPA/LSW)

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Wolf plant schon mal seine Zeit als Ministerpräsident

Guido Wolf zeigt seinen Ehrgeiz. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Guido Wolf zeigt seinen Ehrgeiz. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Als Ministerpräsident würde Guido Wolf (CDU) nach eigener Einschätzung für eine ehrgeizigere Politik stehen als Amtsinhaber Winfried Kretschmann (Grüne). Nur wer sich selbst herausfordere, werde aktuellen Themen wie Haushalts-, Energie- und Flüchtlingspolitik erfolgreich bewältigen können, sagte Wolf am Mittwoch. Er stellte in Stuttgart seinen «Zukunftsplan Baden-Württemberg 2021» vor - nach eigenen Worten die Grundlage für sein Wahlprogramm, sollten die CDU-Mitglieder ihn zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2016 küren. 

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CDU-Bundesvize Strobl begrüßt Maut-Kompromiss

Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl. Foto: Jörg Carstensen/Archiv
Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl. Foto: Jörg Carstensen/Archiv

CDU-Bundesvize Thomas Strobl hat sich erfreut über den Kompromiss bei der Pkw-Maut gezeigt. Mit den überarbeiteten Vorschlägen habe Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die von der Südwest-CDU vorgegebene Linie aufgenommen, sagte der Landeschef seiner Partei am Mittwoch laut Mitteilung. «Das neue Konzept können und werden wir mittragen», betonte Strobl. Die jetzt vorgelegten Vorschläge berücksichtigten die Bedenken aus den grenznahen Regionen. Zuvor war im unionsinternen Streit über die Auswirkungen einer Pkw-Maut in Grenzregionen eine Verständigung erreicht worden. 

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Sparen mit Weitblick - Am 30. Oktober ist Weltspartag

Früh übt sich: Langfristig können Sparer trotz niedriger Zinsen mit den richtigen Produkten durchaus ein Vermögen aufbauen. Foto: Silvia Marks
Früh übt sich: Langfristig können Sparer trotz niedriger Zinsen mit den richtigen Produkten durchaus ein Vermögen aufbauen. Foto: Silvia Marks

Reich wird man selten über Nacht. Nur wer über die Jahre hinweg regelmäßig Geld beiseitelegt, kann ein Vermögen aufbauen. Daran will der Weltspartag seit 1925 jährlich erinnern. Aber bringt das Sparen angesichts der niedrigen Zinsen überhaupt etwas? Eigentlich geht es uns gut. Zumindest finanziell. Zu dieser Erkenntnis muss man jedenfalls kommen, wenn man einen Blick auf die Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zum Weltspartag (30. Oktober) wirft. Insgesamt verfügten die Bundesbürger demnach Ende 2013 über ein finanzielles Vermögen in Höhe von 5153 Milliarden Euro. 

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Pokal-Achtelfinale: Bayern gegen Braunschweig

Pep Guardiola hat mit Titleverteidiger Bayern gegen Braunschweig Heimrecht. Foto: Christian Charisius
Pep Guardiola hat mit Titleverteidiger Bayern gegen Braunschweig Heimrecht. Foto: Christian Charisius

Cup-Verteidiger FC Bayern München steht im Achtelfinale des DFB-Pokals vor einer dankbaren Aufgabe. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola kann in der Runde der besten 16 Anfang März vor den eigenen Fans gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig antreten. Der einzige Amateurverein im laufenden Wettbewerb, Ex-Bundesligist Kickers Offenbach, darf sich auf ein Achtelfinal-Heimspiel gegen den Erstligisten Borussia Mönchengladbach freuen. «Ein fantastisches Los», sagte Kickers-Coach Rico Schmitt am späten Mittwochabend bei der Auslosung durch «Tagesschau»-Sprecherin Judith Rakers in der ARD.

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13 Millionen Menschen in Deutschland armutsgefährdet

Im reichen Deutschland sind rund 13 Millionen Menschen von Armut bedroht. Foto: Patrick Pleul/Illustration
Im reichen Deutschland sind rund 13 Millionen Menschen von Armut bedroht. Foto: Patrick Pleul/Illustration

Fast jeder Sechste in Deutschland ist von Armut bedroht. Das sind rund 13 Millionen Menschen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden für das Jahr 2013 mitteilte. Mit 16,1 Prozent war der Anteil der armutsgefährdeten Menschen in der Bundesrepublik damit genauso hoch wie 2012. Im ersten Jahr der EU-weiten Erhebung (2008) lag er noch bei 15,2 Prozent. Besonders gefährdet sind Frauen, Alleinerziehende, Alleinlebende und Arbeitslose. Sozialverbände sind alarmiert und fordern mehr Investitionen in Bildung und Betreuung sowie Nachbesserungen in den sozialen Sicherungssystemen.

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Privater US-Raumfrachter «Cygnus» bei Start explodiert

Eine Rakete mit dem unbemannten US-Raumfrachter «Cygnus» explodiert beim Start in Wallops Island im US-Bundestaat Virginia. Foto: NASA TV/EPA
Eine Rakete mit dem unbemannten US-Raumfrachter «Cygnus» explodiert beim Start in Wallops Island im US-Bundestaat Virginia. Foto: NASA TV/EPA

Dramatischer Rückschlag für die US-Raumfahrt: Eine Rakete mit dem unbemannten privaten Versorgungsfrachter «Cygnus» ist beim Start zur Internationalen Raumstation ISS explodiert. Die Antares-Rakete hob zwar am Dienstagabend pünktlich um 18.22 Ortszeit (23.22 MEZ) vom Weltraumbahnhof Wallops (US-Staat Virginia) ab, doch nur Sekunden später stürzte sie in einem riesigen Feuerball ins Meer und auf die Erde. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa gab es weder Tote noch Verletzte. An Bord der ISS befindet sich derzeit auch der deutsche Astronaut Alexander Gerst.

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Lokführer denken über nächste Streikwelle nach

Unbesetzter Platz eines Lokführers in einem Zug der Deutschen Bahn. Foto: Boris Roessler
Unbesetzter Platz eines Lokführers in einem Zug der Deutschen Bahn. Foto: Boris Roessler

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) denkt über weitere Streiks bei der Bahn nach. Die bis Sonntag, 2. November, geltende Streikpause könne verlängert oder auch beendet werden, erklärte der Gewerkschaftsvorsitzende Claus Weselsky am Dienstag in Frankfurt. Man werde Fahrgäste und Öffentlichkeit weiterhin rechtzeitig über kommende Streikmaßnahmen informieren. Zum Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zur Tarifeinheit wollte sich der GDL-Chef nicht äußern. 

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Klage wegen Billigsilikon-Implantaten: Gutachter entlastet Arzt

Prozess um Brustimplantate nach Unterbrechung fortgesetzt. Foto: G. Horcajuelo/Archiv
Prozess um Brustimplantate nach Unterbrechung fortgesetzt. Foto: G. Horcajuelo/Archiv

Eine Frau streitet seit Dienstag vor dem Landgericht Karlsruhe erneut um Schmerzensgeld und Schadenersatz wegen Billigsilikonimplantaten: Ihr waren 2007 Brustimplantate aus Industriesilikon eingesetzt worden. Der Skandal um die minderwertigen Silikonkissen des inzwischen insolventen französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) hatte international für Aufsehen gesorgt. PIP hatte sie jahrelang verkauft; alleine in Deutschland sind etwa 5000 Frauen betroffen. «Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, hätte ich mir niemals Implantate einsetzen lassen und wäre geblieben wie ich bin», sagte Klägerin Iris Herold. 

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Nashornbaby in der Wilhelma geboren

Ein Panzernashorn in der Wilhelmina in Stuttgart. Foto: Marijan Murat/Archiv
Ein Panzernashorn in der Wilhelmina in Stuttgart. Foto: Marijan Murat/Archiv

Nur 15 Minuten dauerte die Geburt - dann war der Nachwuchs bei den Panzernashörnern im Stuttgarter Zoo Wilhelma am Montagabend auf der Welt. «Das kleine Mädchen ist wohl auf», sagte Zoodirektor Thomas Kölpin. Mutter Sani habe ihr Junges gut angenommen. Wie groß und schwer das Kalb ist, steht noch nicht fest - die Zoomitarbeiter hätten die beiden erstmal in Ruhe gelassen, sagte ein Sprecher am Dienstag. Üblicherweise wiegen Nashornbabys seinen Angaben zufolge 60 bis 75 Kilogramm. Kein Vergleich zur Mutter: Sani bringe gut anderthalb Tonnen auf die Waage. 

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Baden-Württemberg unterstützt Bußgeld-Erhöhung auf 60 Euro

Schwarzfahren soll teurer werden. Foto: Martin Schutt/Archiv
Schwarzfahren soll teurer werden. Foto: Martin Schutt/Archiv

Schwarzfahrer sollen in Zukunft mehr Bußgeld zahlen. Baden-Württemberg unterstützt eine Initiative aus Bayern, das Bußgeld für Schwarzfahrer vom kommenden Jahr an von 40 auf 60 Euro zu erhöhen. «Verkehrsbetriebe machen erhebliche Verluste durch Schwarzfahrer», sagte ein Sprecher des Stuttgarter Verkehrsministeriums am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Eine Erhöhung auf 60 Euro sei dabei sehr moderat. Der Vorschlag soll nun in den Bundesrat eingebracht werden.

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FAZ: Untreue-Ermittlungen gegen Mappus werden eingestellt

Stefan Mappus (CDU) hat gut lachen. Foto: Inga Kjer
Stefan Mappus (CDU) hat gut lachen. Foto: Inga Kjer

Die Untreue-Ermittlungen gegen den früheren Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) werden nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Mittwoch) eingestellt. Dem Blatt zufolge hat sich der Verdacht nicht bestätigt. Am Mittwoch wolle die Staatsanwaltschaft eine Entscheidung verkünden, schrieb die Zeitung. Eine Sprecherin der Behörde wollte die Angaben nicht kommentieren. Ein Anwalt von Mappus sagte am Dienstagabend, er kenne die Entscheidung der Staatsanwaltschaft bislang nicht.

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BVB mit Pokal-Erfolgserlebnis - Hertha und Hannover raus

Die Dortmunder konnten endlich mal wieder einen Sieg feiern, wenn auch nur im Pokal. Foto: Daniel Bockwold
Die Dortmunder konnten endlich mal wieder einen Sieg feiern, wenn auch nur im Pokal. Foto: Daniel Bockwold

Bundesliga-Sorgenkind Borussia Dortmund hat im DFB-Pokal das ersehnte Erfolgserlebnis gefeiert. Der letztjährige Cup-Finalist gewann bei Fußball-Zweitligist FC St. Pauli mit 3:0 (2:0) und zog ungefährdet ins Achtelfinale ein. Die Tore für den BVB schossen vor 29 063 Zuschauern am ausverkauften Hamburger Millerntor Ciro Immobile (33.), Nationalspieler Marco Reus (44.) und Shinji Kagawa (86.). «Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, mit der ersten Halbzeit auch. Mit der zweiten nicht so. Da haben wir zu wenig Fußball gespielt», analysierte Trainer Jürgen Klopp in der ARD.

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Vorsätzliche Schäden an Halloween sind nicht versichert

Kinder sollten es mit den Streichen an Halloween nicht übertreiben. Foto: Wolfram Steinberg
Kinder sollten es mit den Streichen an Halloween nicht übertreiben. Foto: Wolfram Steinberg

Kaputte Briefkästen, mit Eiern beworfene Hauswände und verschmierte Autos sind keine Kavaliersdelikte an Halloween. Sie werden weder von der Polizei geduldet, noch kommt eine Versicherung dafür auf. Zugeklebte Türschlösser oder Graffiti an Hauswänden - für vorsätzlich verursachte Schäden an Halloween müssen Verbraucher meist selber haften. Eine private Haftpflichtversicherung leiste in solchen Fällen in der Regel nicht, erklärt der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Bei versehentlichen Missgeschicken greift der Versicherungsschutz aber. 

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Unzulässige Kreditgebühren: BGH gibt Bankkunden recht

Bankkunden können zu Unrecht erhobene Kreditgebühren auch noch nach vielen Jahren zurückverlangen. Foto: Oliver Berg
Bankkunden können zu Unrecht erhobene Kreditgebühren auch noch nach vielen Jahren zurückverlangen. Foto: Oliver Berg

Banken müssen ihren Kunden zu Unrecht einkassierte Gebühren zurück erstatten. Seit heute ist klar, dass das auch für alte Verträge gilt. Das Urteil des BGH könnte die Banken viel Geld kosten. Bankkunden mit alten Kreditverträgen können zu Unrecht erhobene Bearbeitungsgebühren auch noch nach Jahren einfordern. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag in einem Grundsatzurteil entschieden. (Az.: XI ZR 348/13 und 17/14). Das Urteil könnte Banken viel Geld kosten. Verbraucheranwälten liegen eigenen Angaben zufolge Tausende von Verfahren vor.

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Microsoft bietet Office-Kunden Gratis-Speicher in der Cloud

Wer Office nutzt, bekommt gratis unbegrenzten Speicherplatz für die Cloud. Foto: Ole Spata
Wer Office nutzt, bekommt gratis unbegrenzten Speicherplatz für die Cloud. Foto: Ole Spata

Microsoft untergräbt aggressiv das Geschäftsmodell spezialisierter Online-Speicherdienste: Kunden seines Office-Angebots können ohne Aufpreis unbegrenzt Daten in der Cloud speichern. Im zunehmend scharfen Wettbewerb der Cloud-Dienste setzt Microsoft seine Rivalen beim Preis unter Druck. Abo-Kunden des Bürosoftware-Angebots Office 365 bekommen kostenlos unbegrenzten Speicherplatz dazu, wie Microsoft am Montag (27. Oktober) ankündigte. Bei Cloud-Diensten werden Daten und Programme direkt aus dem Netz bereitgestellt. 

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Comics als Tafelbild 2.0: Ein neuer Trend im Konferenzraum

Auch so können Protokolle einer Konferenz aussehen. Das Ganze nennt sich Graphic Recording. Foto: Peter Steffen
Auch so können Protokolle einer Konferenz aussehen. Das Ganze nennt sich Graphic Recording. Foto: Peter Steffen

Schreibst du noch oder malst du schon? Immer mehr Unternehmen, aber auch Hochschulen halten die Ergebnisse ihrer Tagungen und Workshops als Mini-Comic fest. Die Figuren raufen sich dann schon mal die Haare. Schwungvoll führt sie den Stift über das Blatt Papier. Ruckzuck sind erste Figuren zu erkennen, Wolken, Überschriften. Was hier entsteht, ist kein gewöhnliches Bild, es ist ein visuelles Protokoll. Mit vielen fein skizzierten Szenen erstellt Anja Weiss eine Art Comic. «Was ich mache, nennt sich Graphic Recording», erklärt sie.

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Einbau einer neuen Heizung - Fristen für die Ankündigung

Soll die Heizung modernisiert werden, muss der Mieter rechtzeitig darüber informiert werden. Foto: Oliver Berg
Soll die Heizung modernisiert werden, muss der Mieter rechtzeitig darüber informiert werden. Foto: Oliver Berg

Wenn der Vermieter die Heizung modernisieren will, muss er dies den Mietern spätestens drei Monate vor Beginn der Arbeiten in schriftlicher Form mitteilen. In der Zeit können Mieter Einspruch einlegen. Vermieter müssen ihre Mieter mindestens drei Monate vor einer Heizungsmodernisierung darüber informieren. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Die Mieter haben bis zum Ablauf des auf diese Ankündigung folgenden Monats Zeit, dem Vermieter Gründe darzulegen, warum sie die Modernisierung nicht akzeptieren können. 

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Große Trauerfeier für Siegfried Lenz in Hamburg

Abschied von Siegfried Lenz. Foto: Maurizio Gambarini
Abschied von Siegfried Lenz. Foto: Maurizio Gambarini

Abschied von Siegfried Lenz: Zur Trauerfeier für den großen Schriftsteller («Deutschstunde») werden am Dienstag (12.00 Uhr) in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis 2000 Gäste erwartet, darunter viele Prominente. Der gebürtige Ostpreuße war am 7. Oktober im Alter von 88 Jahren in Hamburg - seiner Heimat nach dem Zweiten Weltkrieg - gestorben. Die Hansestadt und Schleswig-Holstein haben Trauerbeflaggung für ihren Ehrenbürger angeordnet. Der Eichensarg wird im Michel aufgebahrt. 

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Laub, Batterie und Co.: 7 Tipps fürs Autofahren im Herbst

Wenn sich zwischen Frontscheibe und Motorhaube viel Laub ansammelt, verstopfen dort mitunter die Regenabläufe. Foto: Andrea Warnecke
Wenn sich zwischen Frontscheibe und Motorhaube viel Laub ansammelt, verstopfen dort mitunter die Regenabläufe. Foto: Andrea Warnecke

Schlechte Sicht, verstopfte Lüftung, Batterietod: Autobesitzer müssen im Herbst ihr Fahrzeug mehr denn je pflegen. Experten geben sieben Ratschläge für die Saison. Auto regelmäßig von Laub befreien Im Herbst befreien Autofahrer ihren Wagen besser regelmäßig von Laub. «Entfernen Sie die Blätter auch aus den Spalten und Vertiefungen der Karosserie», rät Dietmar Clysters, Obermeister der Kfz-Innung Rhein-Neckar-Odenwald. Das gelte insbesondere für die Senke zwischen Frontscheibe und Motorhaube, wo bei den meisten Autos die Scheibenwischer montiert sind. 

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BayernLB-Prozess: Bewährungsstrafe für Ex-Bank-Chef Schmidt

Der frühere Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Landesbank (BayernLB), Werner Schmidt. Foto: Tobas Hase
Der frühere Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Landesbank (BayernLB), Werner Schmidt. Foto: Tobas Hase

Der Prozess um den Milliarden-Fehlkauf der Hypo Group Alpe Adria ist auch für die beiden verbliebenen Angeklagten vorzeitig zu Ende gegangen. Nach einem Deal zwischen den Prozessbeteiligten verurteilte das Landgericht München den früheren BayernLB-Chef Werner Schmidt am Montag wegen Bestechung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung. Schmidt hatte die Bestechung des früheren Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider eingeräumt. Dieser soll 2,5 Millionen Euro für das Klagenfurter Fußballstadion gefordert haben, damit er dem Verkauf der HGAA zustimmt. 2008 starb Haider.

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Deutsche Wirtschaft fürchtet längere Wachstumsschwäche

Die Sorgen der Exportindustrie steigen laut DIHK mittlerweile deutlich. Foto: Jens Büttner
Die Sorgen der Exportindustrie steigen laut DIHK mittlerweile deutlich. Foto: Jens Büttner

Trübe Wachstumsaussichten verschlechtern die Stimmung in der deutschen Wirtschaft deutlich. Unerwartet stark fiel der Ifo-Geschäftsklima-Index - das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer - im Oktober. Er sank von 104,7 auf 103,2 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag mitteilte. Es war bereits der sechste Rückgang in Folge. Für das kommende Jahr rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit deutlich weniger Wirtschaftswachstum als bisher die Bundesregierung:

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Trauer in Südafrika: Nationaltorwart Meyiwa erschossen

Nationaltorwart Senzo Meyiwa hat eine Auseinandersetzung nicht überlebt. Foto: Barry Aldworth
Nationaltorwart Senzo Meyiwa hat eine Auseinandersetzung nicht überlebt. Foto: Barry Aldworth

Der gewaltsame Tod von Südafrikas Fußball- Nationaltorwart Senzo Meyiwa hat weit über die Sportwelt hinaus für Trauer und Bestürzung beim Gastgeber der WM 2010 gesorgt. Ein Raubüberfall, bei dem nur ein Mobiltelefon erbeutet wurde, kostete den 27 Jahre alten Kapitän der Bafana Bafana am Sonntag das Leben. «Man kann den Schock der Nation über diesen Verlust kaum in Worte fassen», sagte Präsident Jacob Zuma. Nationaltrainer Ephraim Mashaba wischte sich Tränen aus dem Gesicht, als er über seinen getöteten Kapitän sprach.

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Politik pocht auf Härte gegen Hooligans

Vermummte Demonstranten laufen durch die Kölner Innenstadt. Foto: Caroline Seidel
Vermummte Demonstranten laufen durch die Kölner Innenstadt. Foto: Caroline Seidel

Nach den Krawallen Tausender Hooligans und Rechtsextremisten in Köln wollen Politik und Sicherheitsbehörden den Randalierern entschlossen entgegentreten. Wer Gewalt in Deutschlands Städte trage, müsse mit allen Mitteln des Rechtsstaats verfolgt und bestraft werden, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Die nordrhein-westfälische Landesregierung kündigte nach den Straßenschlachten an, ähnliche Treffen künftig gerichtlich verbieten zu lassen. Am Sonntag waren rund 4800 Hooligans und Neonazis aus vielen Teilen Deutschlands nach Köln gereist.

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Erste Flüchtlinge ziehen in neue LEA auf der Zollernalb

Waldemar Naumann, Verwalter der Kleiderkammer in der LEA Karlsruhe. Foto: U. Deck
Waldemar Naumann, Verwalter der Kleiderkammer in der LEA Karlsruhe. Foto: U. Deck

Ankunft auf der Alb: In die lange erwartete Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Meßstetten sollen am Dienstag die ersten Flüchtlinge einziehen. Die Schutzsuchenden kommen planmäßig gegen Mittag mit dem Bus aus Karlsruhe auf der Zollernalb an, wie ein Sprecher des Regierungspräsidiums Karlsruhe der Nachrichtenagentur dpa sagte. Mit Meßstetten nimmt die zweite LEA im Südwesten ihren Betrieb auf. In der bislang einzigen Einrichtung in Karlsruhe hofft man damit auf Entlastung - denn trotz gesunkener Ankunftszahlen im Oktober habe sich die Lage nur «leicht entspannt».

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Prozess: Bürger befürchten Schäden wegen AKW-Rückbaus

Bürger fürchten wegen des Rückbaus um ihre Sicherheit. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Bürger fürchten wegen des Rückbaus um ihre Sicherheit. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Bürger aus der Nähe des stillgelegten Atomkraftwerkes Obrigheim fürchten wegen des Rückbaus der Anlage um ihre Sicherheit. Vier von ihnen sind wegen dieser Sorgen vor den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) in Mannheim gezogen. Sie klagen gegen die sogenannte 2. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung für das AKW Obrigheim, die das Umweltministerium der Betreiberfirma EnBW Kernkraft GmbH 2011 erteilt hatte. Unter anderem erlaubt sie den Abbau zweier schwach radioaktiv belasteter Dampfturbinen. 

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Rechtliche Grauzone: Was Streaming-Nutzern droht

Bei Portalen wie Kinox.to werden die Filme nicht zum Herunterladen angeboten, sondern als sogenannte Streams direkt aus dem Internet abgespielt. Solche Angebote liegen für Nutzer in einer rechtlichen Grauzone. Foto: Matthias Hiekel
Bei Portalen wie Kinox.to werden die Filme nicht zum Herunterladen angeboten, sondern als sogenannte Streams direkt aus dem Internet abgespielt. Solche Angebote liegen für Nutzer in einer rechtlichen Grauzone. Foto: Matthias Hiekel

Der neueste Blockbuster, die aktuelle Folge der Lieblingsserie: Streaming-Seiten wie kinox.to im Netz sind verführerisch. Doch ist es legal, sie zu nutzen? Nutzer von Streaming-Seiten im Netz befinden sich in einer rechtlichen Grauzone. Schauen sie sich dort etwa illegal bereitgestellte Filme an, stellt sich die Frage, ob sie sich des Raubkopierens schuldig machen. Das ist umstritten. Ob eine Abmahnung Bestand hätte, kommt zum Beispiel darauf ab, ob der Nutzer tatsächlich eine Kopie des Films auf seinem Rechner hat. «Beim Streaming findet in der Regel keine Kopie auf der Festplatte des Nutzers statt», beruhigt der Kölner Rechtsanwalt Christian Solmecke.

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Neue Informationspflichten für Inkassounternehmen

Inkassounternehmen müssen nun neue Regeln beachten und erhoffen sich dadurch einen besseren Ruf. Foto: Britta Pedersen
Inkassounternehmen müssen nun neue Regeln beachten und erhoffen sich dadurch einen besseren Ruf. Foto: Britta Pedersen

Viele Bürger verstehen die Forderungen der Inkassounternehmen nicht. Der Gesetzgeber hat das erkannt und neue Regeln formuliert. Die Rechnung muss nun sehr viel mehr Details enthalten. Für Inkassounternehmen gelten ab dem 1. November neue Informationspflichten. Darauf weist die Verbraucherzentrale Berlin hin. Werden zum ersten Mal Forderungen gegenüber Privatpersonen geltend gemacht, muss nun neben dem Namen oder der Firma des Auftraggebers auch der Forderungsgrund genannt werden. Bei Forderungen aus Verträgen muss zudem der Vertragsgegenstand und das Datum des Vertragsschlusses klar und verständlich bezeichnet werden.

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«Hi, Schatz!»: Chefs erlauben private Telefonate und Surfen

Ein kurzes Privatgespräch während der Arbeitszeit ist in vielen Firmen heutzutage erlaubt. Foto: Patrick Pleul
Ein kurzes Privatgespräch während der Arbeitszeit ist in vielen Firmen heutzutage erlaubt. Foto: Patrick Pleul

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Diese Faustregel gilt zumindest bei einigen Unternehmen nicht mehr. Sie erlauben auch während der Arbeit privates Surfen oder Telefonieren. Für die Mitarbeiter hat das nicht unbedingt nur Vorteile. Zwischen zwei Besprechungen mal eben bei Facebook gucken oder die Liebste in der Pause übers Diensthandy anrufen. Bei den meisten Arbeitnehmern ist das zwar Usus - in der Regel aber mit einem schlechten Gewissen verbunden. In einigen Unternehmen können Mitarbeiter inzwischen ganz ungeniert Dienstgeräte für private Kommunikation nutzen. 

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Die Spannung steigt: Das 48-Volt-Bordnetz für Autos kommt

Durch den Wechsel auf 48 Volt können auch Technologien eingesetzt werden, die den Kraftstoffverbrauch senken. Foto: Continental
Durch den Wechsel auf 48 Volt können auch Technologien eingesetzt werden, die den Kraftstoffverbrauch senken. Foto: Continental

Seit über 40 Jahren ist im Bordnetz von Autos zwölf Volt die Spannung der Wahl. Doch bei immer mehr stromhungrigen Systemen gerät ein solches Netz an seine Grenzen. Erste Systeme setzen bald auf 48 Volt. Mit einem Tastendruck summt der Motor, und der Sitz schiebt sich nach hinten, ein zweiter stellt die Lehne steil, und mit einem dritten wird die Sitzfläche schön warm. Kaum ein Auto kommt heute ohne Stellmotoren und Steuerungssysteme aus. Das 12-Volt-Bordnetz moderner Fahrzeuge hat wohl bald ausgedient - 48 Volt heißt die Zukunft.

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25 Banken im Euroraum versagen bei Stresstest

Die belgisch-französische Dexia-Bank schnitt 2011 glänzend ab, musste aber wenig später als erstes großes Opfer der Euro-Schuldenkrise zerschlagen werden. Foto: Julien Warnand
Die belgisch-französische Dexia-Bank schnitt 2011 glänzend ab, musste aber wenig später als erstes großes Opfer der Euro-Schuldenkrise zerschlagen werden. Foto: Julien Warnand

Aufatmen in Europa: Die meisten großen Banken in Europa sind für schwere Zeiten gewappnet. Allerdings klaffen vor allem bei Geldhäusern in Italien und Griechenland noch Kapitallücken, die spätestens in neun Monaten geschlossen werden müssen. 13 Häuser im Euroraum brauchen noch knapp zehn Milliarden Euro, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Sonntag in Frankfurt mitteilte. Im schlechtesten Fall müssten noch einmal die Steuerzahler in den Ländern einspringen. 25 der 130 untersuchten Institute im Euroraum fielen beim EZB-Stresstest zum Stichtag 31. Dezember 2013 durch, darunter als einzige deutsche Bank die Münchener Hypothekenbank. 

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Streik-Start bei Amazon in Leipzig und Bad Hersfeld

Die Amazon-Standorte in Leipzig und Bad Hersfeld werden bestreikt. Foto: Uwe Zucchi/Archiv
Die Amazon-Standorte in Leipzig und Bad Hersfeld werden bestreikt. Foto: Uwe Zucchi/Archiv

Die Beschäftigten des Versandhändlers Amazon haben ihre Arbeit am hessischen Standort in Bad Hersfeld und in Leipzig mit der Nachtschicht niedergelegt. Wie ein Verdi-Sprecher in Bad Hersfeld mitteilte, streikten die Mitarbeiter dort seit 0.00 Uhr. Mit der Frühschicht folgen nach Verdi-Angaben die Standorte Graben bei Augsburg, Werne (NRW) und Rheinberg im Ruhrgebiet. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat in Bad Hersfeld, Leipzig und Graben bis einschließlich Mittwoch zum Ende der Spätschicht zum Streik aufgerufen, in Werne soll bis einschließlich Dienstag zum Ende der Spätschicht gestreikt werden.

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Arbeitshilfe für Vermieter: Abschreibungen richtig ermitteln

Die AfA kann bares Geld bringen. Foto: Kai Remmers
Die AfA kann bares Geld bringen. Foto: Kai Remmers

Je älter Immobilien werden, desto stärker verlieren sie an Wert. Um diesem Verlust Rechnung zu tragen, können Vermieter Absetzungen für Abnutzungen steuermindernd als Werbungskosten geltend machen. Da das nicht einfach ist, gibt es eine Arbeitshilfe. Die Höhe der Absetzungen für Abnutzungen (AfA) bemisst sich nach dem Anteil des Kaufpreises, der auf das Gebäude entfällt. Grund und Boden sind hingegen nicht abnutzbar und können nicht abgeschrieben werden. 

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Weniger Jugendherbergen im Südwesten

Die Zahl der Jugendherbergen ist zurückgegangen. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Die Zahl der Jugendherbergen ist zurückgegangen. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Die Zahl der Jugendherbergen im Südwesten ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen - vor allem auf dem Land. Wurden 2004 noch 64 Einrichtungen gezählt, waren es vergangenes Jahr 55, wie aus einer Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervorgeht. Häuser schlossen vor allem aus wirtschaftlichen Gründen auf dem Land - so etwa in Alpirsbach, Hallwangen, Igersheim und Isny. Andere Herbergen verabschiedeten sich aus der Partnerschaft des Verbandes. 

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Nissan Pulsar: Am Puls der Zeit

Ein neuer Spieler auf dem Golfplatz: Der Nissan Pulsar tritt gegen VW Golf, Mazda3 und Co. an. Foto: Nissan
Ein neuer Spieler auf dem Golfplatz: Der Nissan Pulsar tritt gegen VW Golf, Mazda3 und Co. an. Foto: Nissan

Berlin (dpa-infocom) – Mit dem Crossover-Modell Qashqai hat Nissan eine Mode losgetreten. Doch Masse macht man in der Kompaktklasse mit konventionellen Autos. Deshalb stellen die Japaner ihrem Trendsetter nun den Pulsar zur Seite. VW Golf, Opel Astra und Ford Focus haben einen neuen Konkurrenten aus Fernost bekommen: Nach Toyota Auris, Mazda3, Honda Civic, Kia Ceed und Hyundai i30 drängt nun der Nissan Pulsar auf den gut besetzten Golfplatz. 

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Proeuropäische Kräfte sehen sich bei Ukraine-Wahl als Sieger

Der ukraininische Staatschef Poroschenko kann auf eine solide Mehrheit für seinen EU-Kurs setzen. Foto: Sergey Dolzhenko
Der ukraininische Staatschef Poroschenko kann auf eine solide Mehrheit für seinen EU-Kurs setzen. Foto: Sergey Dolzhenko

Nach dem Erfolg prowestlicher Kräfte um Präsident Petro Poroschenko bei der Parlamentsneuwahl in der Ukraine wollen die Parteien rasch mit den Koalitionsverhandlungen beginnen. Neben dem Poroschenko-Block und der Volksfront von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk könnten sich die liberale Partei Samopomoschtsch (Selbsthilfe) und die Vaterlandspartei von Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko an der Regierung beteiligen. Prognosen nach Schließung der Wahllokale am Sonntagabend zufolge kämen sie auf eine deutliche Mehrheit in der Obersten Rada.

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Spitzenspiel ohne Sieger: Gladbach trotzt Bayern 0:0 ab

Die Gladbacher hatten Bayerns Offensive weitgehend im Griff. Foto: Bernd Thissen
Die Gladbacher hatten Bayerns Offensive weitgehend im Griff. Foto: Bernd Thissen

Das 0:0 im rassigen Gipfeltreffen bei Borussia Mönchengladbach zerrte am Ende sogar an Pep Guardiolas Nervenkostüm. Bayern Münchens Startrainer forderte mehr Nachspielzeit und legte sich an der Seitenlinie sogar mit der Vierten Offiziellen Bibiana Steinhaus an. Der Spanier beruhigte sich aber schnell und sparte nicht mit Lob: «Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.» Nach einer gut kontrollierten ersten Halbzeit habe man zwar «nachher etwas die Ordnung verloren und ein paar Konter bekommen. Aber ich bin sehr zufrieden mit der Performance», sagte Guardiola nach der Partie am Sonntagabend wieder völlig entspannt.

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Vom Grab ins Internet: Trauer mit Pixelmuster

QR-Code am Grab der DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin. Foto: Stephanie Pilick
QR-Code am Grab der DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin. Foto: Stephanie Pilick

Man kennt sie von Bahn-Tickets oder aus der Werbung - doch langsam tauchen sie sogar auf Friedhöfen auf: QR-Codes, diese schwarz-weißen Pixelmuster für den schnellen Weg mit dem Smartphone ins Internet. Mal auf angeschraubten Messingplatten, mal eingraviert auf dem Grabstein oder auf einer Stele davor. Immer mehr Städte erlauben das in ihren Friedhofssatzungen. Wer den QR-Code mit einer App auf seinem Smartphone einliest, erhält aus dem Internet mehr Infos über den Toten als auf einen Grabstein passen. Möglich sind auch Weiterleitungen auf Kondolenzseiten.

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Neues Gerät soll SMS-Schreiber hinterm Steuer aufspüren

Lebensgefahr - vor allem für die Menschen, auf die ein solcher Fahrer zufährt, ohne irgendetwas außer seinem Handy wahrzunehmen. Foto: Arno Burgi/Archiv
Lebensgefahr - vor allem für die Menschen, auf die ein solcher Fahrer zufährt, ohne irgendetwas außer seinem Handy wahrzunehmen. Foto: Arno Burgi/Archiv

Ein kurzes Piepen, ein schneller Blick aufs Display und dann fix die SMS beantworten: Für Autofahrer kann solch ein Verhalten tödlich enden. Das Benutzen des Handys hinterm Steuer ist lebensgefährlich - und deshalb in Deutschland verboten. Doch die Handynutzer zu entlarven, stellt die Polizei oft vor Schwierigkeiten. Die Firma ComSonics aus dem US-Bundesstaat Virginia will helfen: Sie entwickelt derzeit einen Handydetektor. Die Funktion des Geräts ähnelt den «Radarpistolen», mit denen die Polizei die Geschwindigkeit von Autos misst.

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Achtung, Werbung: Bei Girokonto-Wahl nicht locken lassen

Wer über ein verlockendes Angebot für ein Girokonto stolpert, sollte sich nicht blenden lassen. Foto: Daniel Reinhardt
Wer über ein verlockendes Angebot für ein Girokonto stolpert, sollte sich nicht blenden lassen. Foto: Daniel Reinhardt

Zufriedenheitsgarantie, ein üppiger Wechselbonus oder sogar ein Startguthaben: Geldinstitute versprechen mitunter viel, wenn sie neue Kunden gewinnen wollen. Doch daran sind meist Bedingungen geknüpft. Geldinstitute locken Neukunden oft mit diversen Angeboten. «Mit solchen Aktionen wollen die Anbieter vor allem Aufmerksamkeit erzeugen», erklärt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. 

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Murks mit Methode? - Wenn Hausgeräte schnell verschleißen

Fast neu und schon ein Fall für den Schrotthaufen? Verbraucher beklagen, dass manche Produkte nicht lange halten. Foto: Maja Hitij
Fast neu und schon ein Fall für den Schrotthaufen? Verbraucher beklagen, dass manche Produkte nicht lange halten. Foto: Maja Hitij

Der Toaster gibt nach einem Jahr auf, der Staubsauger nach drei Jahren. Und der Fernseher muss schon nach sechs Monaten zur Reparatur. Wie ärgerlich! Und mancher mag in so einem Fall denken: Das hat doch Methode. Zu Recht? Früher war alles besser! Das mag mancher denken, wenn sein Staubsauger oder der Wasserkocher schon wenige Monate nach dem Kauf streikt. Früher, da gab es noch echte Wertarbeit, heute wird von vornherein Schrott produziert - solche Gedanken kommen da bei einigen auf. Aber gibt es das wirklich: geplanten Verschleiß? Oder ist das eine reine Verschwörungstheorie? Die Frage ist umstritten.

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Zeitumstellung: So wird man den Jetlag los

Der Winter schenkt uns zwar ab 26. Oktober eine zusätzliche Stunde Nachtruhe, doch gerade Frühaufstehern bereitet die Umstellung erstmal Probleme. Foto: Jan Woitas
Der Winter schenkt uns zwar ab 26. Oktober eine zusätzliche Stunde Nachtruhe, doch gerade Frühaufstehern bereitet die Umstellung erstmal Probleme. Foto: Jan Woitas

Bald ist wieder Winterzeit: Am 26. Oktober werden die Uhren nachts von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt. Die Umstellung bringt häufig den Biorhythmus durcheinander. Viel Bewegung bei Tageslicht und Winterrituale schaffen Abhilfe. Kopfschmerzen, Schlaf-und Konzentrationsstörungen, Blutdruckschwankungen, Antriebslosigkeit und schlechte Stimmung: Bei der Umstellung auf die Winterzeit in der Nacht auf den 26. Oktober spüren vor allem Frühaufsteher so etwas wie einen kleinen Jetlag. 

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Französische Filmtage sollen Emotionen wecken

Festivalleiter Christopher Buchholz. Foto: Marc Herwig/Archiv
Festivalleiter Christopher Buchholz. Foto: Marc Herwig/Archiv

«Von Angesicht zu Angesicht» wollen die 31. Französischen Filmtage in Tübingen und Stuttgart einen Blick auf die Filmlandschaft des Nachbarlandes werfen. «Filme sind eine Art Spiegel - man versucht sich selbst zu erkennen und zugleich etwas über andere zu erfahren», sagte Festivalleiter Christopher Buchholz der Nachrichtenagentur dpa. Es gehe im Kino um die emotionale Begegnung zwischen Menschen und Filmen. Das Festival zeigt vom 29. Oktober bis 5. November rund 150 Produktionen.

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Verkehrsminister Dobrindt: Hermann ist «fachlich überfordert»

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Foto: Sebastian Willnow/Archiv
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Foto: Sebastian Willnow/Archiv

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hält seinen Amtskollegen in Baden-Württemberg für überfordert. Er habe nichts gegen Winfried Hermann (Grüne), sagte er am Samstag auf einem Bezirksparteitag der CDU Nordwürttemberg. Er glaube aber, Hermann sei «fachlich überfordert». Baden-Württembergs Verkehrsminister hatte zuvor angekündigt, den Bund wegen einer Beteiligung an den Mehrkosten für den Filderbahnhof Plus des Bahnprojektes Stuttgart 21 anzusprechen. «Gerne, wenn es denn sein muss», sagte Dobrindt. Hermann müsse dann aber sagen: 

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Bankenstresstest: Südwest-Häuser gelten nicht als Wackelkandidaten

Es wird ernst: Heute wollen die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bankenaufsicht EBA ihre Ergebnisse für den Bankenstresstest veröffentlichen. Drei Institute im Südwesten wurden durchgecheckt: Neben der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sind auch der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische und das Förderinstitut L-Bank dabei. Dabei mussten die Institute beweisen, dass sie auch im Ernstfall - wenn die Wirtschaft einbricht und die Immobilienpreise abstürzen - ausreichend Kapital haben, um ihr Geschäft fortzuführen. Die baden-württembergischen Banken gelten nicht als Wackelkandidaten. (DPA/LSW)

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Dürr-Chef sieht kein Ende des Wachstums in China

Der Vorstandsvorsitzende der Dürr AG, Ralf Dieter. Foto: Inga Kjer
Der Vorstandsvorsitzende der Dürr AG, Ralf Dieter. Foto: Inga Kjer

Trotz der jüngsten Wachstumsdelle macht sich der Chef des Anlagenbauers Dürr um die Wirtschaft in China keine Sorgen. «Ich schätze China als äußerst stabil ein», sagte Ralf Dieter der Nachrichtenagentur dpa. «Ein Ende des Wachstums ist auf die nächsten Jahre nicht abzusehen.» Das chinesische Statistikamt hatte am vergangenen Dienstag das langsamste Wachstum seit fünf Jahren vermeldet. Dürr machte dort 2013 gut ein Drittel seiner Umsätze. China peile ein Wachstum um 7,5 Prozent an, sagte der Chef des auf Lackieranlagen spezialisierten Autozulieferers. 

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Zahl der Ebola-Fälle auf mehr als 10 000 gestiegen

Bergung eines Ebola-Opfers in Liberia. Foto: Ahmed Jallanzo
Bergung eines Ebola-Opfers in Liberia. Foto: Ahmed Jallanzo

Die Zahl der registrierten Ebola-Fälle in Westafrika ist auf mehr als 10 000 gestiegen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Samstag sind insgesamt 10 141 Menschen an der Seuche erkrankt, 4922 davon sind gestorben. Experten gehen weiterhin von einer hohen Dunkelziffer aus. Zudem liegen der WHO für Liberia seit mehreren Tagen keine aktualisierten Daten vor. In Sierra Leone ist die Zahl der Ebola-Fälle innerhalb von drei Tagen um fast 200 auf 3896 gestiegen. Dort starben 22 weitere Menschen an der Krankheit, berichtete die WHO in Genf.

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Zeitung: Apple will Beats-Musik-App in iTunes aufgehen lassen

Apple ist der weltgrößte Verkäufer von Musik mit seiner Plattform iTunes. Sie soll laut einem Medienbericht um den Streaming-Dienst des Milliarden-Zukaufs Beats ergänzt werden. Foto: David Ebener
Apple ist der weltgrößte Verkäufer von Musik mit seiner Plattform iTunes. Sie soll laut einem Medienbericht um den Streaming-Dienst des Milliarden-Zukaufs Beats ergänzt werden. Foto: David Ebener

Apple will die Streaming-App der teuer zugekauften Musik-Firma Beats laut einem Zeitungsbericht in seine iTunes-Plattform integrieren. Hintergrund sei ein deutlicher Rückgang der digitalen Musikverkäufe des Download-Dienstes um 13 bis 14 Prozent seit Jahresbeginn, berichtete das «Wall Street Journal» unter Berufung auf informierte Personen. Die Einbindung von Beats in iTunes sei für das kommende Jahr geplant, hieß es in dem Bericht. Die Beats-App bietet ein Musik-Abo für zehn Dollar im Monat an. Der Technologie-Blog «TechCrunch» hatte schon vor Monaten unter Berufung auf Insider berichtet, dass Apple Beats in iTunes einfließen lassen wolle. 

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BVB unterliegt Hannover - VfB gewinnt 5:4 in Frankfurt

Der BVB kassierte die vierte Niederlage in Serie. Foto: Bernd Thissen
Der BVB kassierte die vierte Niederlage in Serie. Foto: Bernd Thissen

Trotz des Rückenwinds aus der Champions League findet Borussia Dortmund keinen Weg aus seiner Bundesliga-Krise. Die Elf von Trainer Jürgen Klopp kassierte am neunten Spieltag ein 0:1 (0:0) gegen Hannover 96 und blieb zum sechsten Mal in Serie ohne Sieg. Damit rutschte der BVB sogar auf den 15. Platz ab, da der VfB Stuttgart durch ein 5:4 (2:1) in einem spektakulären Spiel bei Eintracht Frankfurt vorbeizog und seinem Trainer Armin Veh eine erfolgreiche Rückkehr an die alte Wirkungsstätte bescherte.

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Abweichende Wohnfläche: Bis Zehn Prozent ist kein Mietmangel

Falsche Wohnflächenangabe? Mieter können die Miete nur mindern, wenn die Abweichung mehr als zehn Prozent beträgt. Foto: Franziska Gabbert
Falsche Wohnflächenangabe? Mieter können die Miete nur mindern, wenn die Abweichung mehr als zehn Prozent beträgt. Foto: Franziska Gabbert

Laut Mietvertrag soll die Wohnung 100 Quadratmeter groß sein. In Wirklichkeit sind es aber nur 92 Quadratmeter. Für Mieter ärgerlich, denn in diesem Fall können sie sich nicht wehren. Falsche Wohnflächenangaben sind nach Angaben des Deutschen Mieterbundes (DMB) in der Regel nur dann ein Mangel, wenn die Abweichung mehr als zehn Prozent beträgt. Nur dann können Mieter die Miete mindern. Das ergibt sich aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) (Az.: VIII ZR 295/03).

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Weinproduktion 2014: Frankreich vorne, Deutschland Zehnter

Deutschland hat unter den Weinnationen weltweit den zehnten Rang verteidigt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Deutschland hat unter den Weinnationen weltweit den zehnten Rang verteidigt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Mehr Wein: Deutschlands Winzer haben deutlich mehr produziert und dem Land damit Platz 10 unter den Weinnationen gesichert. Weltweit sanken die Erträge dagegen und das Klima sorgte für überraschende Veränderungen in der Rangliste. Frankreich hat sich in der Weinproduktion 2014 den Spitzenplatz von Italien zurückerobert, Deutschland hält bei einer deutlichen Steigerung den zehnten Platz. Weltweit gesehen war das ablaufende Jahr vom Produktionsvolumen her kein herausragendes, die ersten Schätzungen der Gesamtproduktion gehen von etwa 271 Millionen Hektolitern Wein aus.

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Greenpeace weist gefährliche Stoffe in Kinderkleidung nach

Eine Greenpeace-Untersuchung hat ergeben: Kinderkleidung und -schuhe von Aldi, Lidl, Rewe und Tchibo enthalten gefährliche Stoffe. Foto: Greenpeace.de
Eine Greenpeace-Untersuchung hat ergeben: Kinderkleidung und -schuhe von Aldi, Lidl, Rewe und Tchibo enthalten gefährliche Stoffe. Foto: Greenpeace.de

Schädliche Chemikalien finden sich in Kinderkleidung und -Schuhen von Discountern. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Studie. Unmittelbare Gefahr für die Gesundheit der Träger bestehe aber nicht. Bei der Untersuchung von Kinderkleidung und Kinderschuhen von Discountern hat die Umweltorganisation Greenpeace gefährliche Chemikalien nachgewiesen. In mehr als der Hälfte von 26 Produkten hätten unabhängige Labore umwelt- und gesundheits-schädliche Chemikalien oberhalb der Vergleichs- und Vorsorgewerte entdeckt, teilte die Organisation am Donnerstag (23. Oktober) mit. 

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Sternenstadt und Winterblüher: Weihnachtszeit am Bodensee

Sternenmeer im Hafen von Konstanz: Viele Besucher des Weihnachtsmarkts reisen mit dem Schiff an. Foto: Tourist-Information Konstanz GmbH
Sternenmeer im Hafen von Konstanz: Viele Besucher des Weihnachtsmarkts reisen mit dem Schiff an. Foto: Tourist-Information Konstanz GmbH

Die Adventszeit am Bodensee ist besinnlich. In Konstanz lockt der gewaltige Weihnachtsmarkt, St. Gallen strahlt im Sternenschein. Wer einen Ort der Ruhe sucht, fährt auf die Mainau - zu schwedischen Spezialitäten und Tieren aus den Tropen. Es liegt nicht am Glühwein, dass am Ende des Weihnachtsmarkts plötzlich ein Schiff vorbeifährt. Schließlich führt in Friedrichshafen der Weg zwischen den Buden direkt hinunter zum Bodensee. Auch im Winter gibt es rund um Europas drittgrößten Binnensee viel zu sehen.

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Watt nicht unbedingt wichtig - Handstaubsauger im Test

Testsieger bei den Geräten mit 12-Volt-Anschluss: der Pivot PAV1205 von Black & Decker. Foto: Black & Decker
Testsieger bei den Geräten mit 12-Volt-Anschluss: der Pivot PAV1205 von Black & Decker. Foto: Black & Decker

Wer sein Auto intensiv nutzt, macht es auch innen schmutzig. Als Alternative zu den Saugern an Waschanlagen oder Tankstellen empfehlen sich Handstaubsauger. Die müssen laut einem Test nicht mal teuer sein, um gut zu funktionieren. Hundehalter wissen es: Tierhaare setzen sich im Auto selbst in den entferntesten Ritzen fest. Und natürlich auf den Polstern, von wo sie dann auf die Kleidung wandern. Ein Handstaubsauger kann insofern eine lohnenswerte Anschaffung sein. 

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Suhrkamp jubelt über «endgültigen Befreiungsschlag»

Der Suhrkamp Verlag wird saniert. Foto: Maurizio Gambarini
Der Suhrkamp Verlag wird saniert. Foto: Maurizio Gambarini

Länger als ein Jahr steckte der Suhrkamp Verlag, einst geistige Heimat von Größen wie Theodor W. Adorno, Christa Wolf und Peter Handke, in der Insolvenz. Der erbitterte Widerstand von Miteigentümer Hans Barlach blockierte den Sanierungsplan, den Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz zur Kaltstellung ihres ungeliebten Partners ausgeklügelt hatte. Doch nun zog das Landgericht Berlin einen Schlussstrich. In einem Beschluss vom 20. Oktober wies die 51. Zivilkammer Barlachs höchstrichterlich durch-gefochtene Beschwerde gegen den Insolvenzplan endgültig zurück. 

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Sie kommen im Dunkeln - Wirksamer Schutz vor Einbrechern

Die Nacht verschluckt sie: Vergleichsweise oft schlagen Einbrecher in der Dunkelheit zu. Foto: www.nicht-bei-mir.de
Die Nacht verschluckt sie: Vergleichsweise oft schlagen Einbrecher in der Dunkelheit zu. Foto: www.nicht-bei-mir.de

Alle zwei Minuten wird in Deutschland irgendwo eingebrochen. Jeder kann betroffen sein. Im Herbst und Winter sind Einbrüche doppelt so häufig wie im Sommer. Hier 7 Sicherheitstipps anlässlich des Tages des Einbruchschutzes am 26. Oktober. Die Dämmerung macht Einbrecher unsichtbar. Zumindest ereigneten sich fast zwei Drittel der rund 150 000 Wohnungseinbrüche im Jahr 2013 am späten Nachmittag, abends oder nachts. Zwischen 16.00 und 17.00 Uhr sind Einbrüche nach Informationen der Organisation Geld und Verbraucher (GVI) am häufigsten - in jener Zeit, in der es im Winter schon dunkel ist, aber viele Berufstätige noch im Büro sitzen. 

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Städtetag für Abschaffung des Dualen Systems

Kommunen wollen das Duale System abschaffen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv
Kommunen wollen das Duale System abschaffen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Die Südwest-Kommunen wollen Verpackungen und Wertstoffe künftig selbst sammeln und anschließend vermarkten. Die Krise der Dualen Systeme in den vergangenen Monaten habe gezeigt, dass es eines neuen Regelwerks bedürfe, damit Wertstoffe in ökologisch anspruchsvoller Art und Weise gesammelt, sortiert und verwertet würden, sagte der Chef des Umweltausschusses des Städtetags, Eckart Würzner (parteilos) am Freitag in Stuttgart. Die Verpackungswirtschaft müsse dabei aber auch weiterhin in der finanziellen Verantwortung für die Entsorgung ihrer Verpackungen bleiben.

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IG Metall kritisiert mögliche Verlagerung von Sprinter-Produktion

In Düsseldorf sollen 1800 Stellen wegfallen. Foto: Federico Gambarini/Archiv
In Düsseldorf sollen 1800 Stellen wegfallen. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Arbeitnehmervertreter des Autobauers Daimler protestieren mit scharfen Worten gegen eine mögliche Verlagerung eines Teils der Sprinter-Produktion von Düsseldorf nach Nordamerika. Ein massiver Arbeitsplatzabbau mit dem Ziel einer Verlagerung in einen anderen Wirtschaftsraum sei ein Tabubruch und absolutes Novum bei Daimler, sagte der Chef der IG Metall in Nordrhein-Westfalen, Knut Giesler, am Freitag in Düsseldorf. Gewerkschaft und Betriebsrat befürchten den Wegfall von 1800 Jobs in Düsseldorf. Insgesamt sind dort bei Daimler 6500 Menschen beschäftigt.

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Beamtenbund ärgert sich über grünes Eigenlob

Volker Stich. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv
Volker Stich. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

Die Spannungen zwischen Beamtenbund und den Grünen wegen des Sparkurses der Landesregierung haben nach einem Treffen eher noch zugenommen. Der Landeschef des Beamtenbunds, Volker Stich, reagierte verärgert auf eine Pressemitteilung der Grünen zu dem Gespräch am vergangenen Montag. «Es ist schon mutig, so einseitig eine Lobeshymne auf sich selbst zu singen, ohne auf die bestehenden Spannungen einzugehen», sagte Stich der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. 

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Karstadt in Stuttgart vor dem Aus: Verdi kritisiert Karstadt-Eigner

Verdi: Mehr als 200 Beschäftigte sind von Schließung betroffen. Foto: C. Seidel
Verdi: Mehr als 200 Beschäftigte sind von Schließung betroffen. Foto: C. Seidel

Die geplante Schließung des Karstadt-Hauses in Stuttgart hat nach Einschätzung der Gewerkschaft Verdi nichts mit der schwierigen Lage der Warenhäuser zu tun. «Hier saniert sich der Immobilienbesitzer Benko auf dem Rücken der Stuttgarter Belegschaft», sagte Verdi-Landesfachbereichsleiter Bernhard Franke am Freitag in Stuttgart mit Blick auf den Neu-Eigentümer René Benko, der hinter der Holding Signa steht. In Stuttgart sind nach Angaben der Gewerkschaft mehr als 200 Beschäftigte von der für Mitte 2015 vorgesehenen Schließung betroffen.

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Bewegung im Piloten-Tarifstreit - Streikpause bei der Bahn

Lufthansa-Passagiere können hoffen, dass ihnen weitere Streiks vorerst erspart bleiben. Foto: Lukas Schulze/Archiv
Lufthansa-Passagiere können hoffen, dass ihnen weitere Streiks vorerst erspart bleiben. Foto: Lukas Schulze/Archiv

Lufthansa-Passagiere können hoffen: Nach acht Streikwellen der Piloten wollen sich die Tarifparteien wieder an einen Tisch setzen. Nach Angaben der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) wurden bereits Termine vereinbart. Wann und wo sich Vertreter von Lufthansa und der Gewerkschaft treffen wollen, sagte der VC-Sprecher nicht. Auch im Tarifkonflikt der Bahn herrscht vorerst Ruhe an der Streikfront. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will bis 2. November nicht streiken. Dennoch ist der Graben zwischen GDL und Deutscher Bahn tief. 

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Anleger gehen auf Nummer sicher: Dax fällt unter 9000 Punkte

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben nach drei Tagen mit teils kräftigen Gewinnen vor dem Wochenende Kasse gemacht. Sie setzen auf Sicherheit: Mit dem Ergebnis des europäischen Bankenstresstests und der Zinssitzung der US-Notenbank Fed werfen zwei wichtige Ereignisse ihre Schatten voraus. Der besser als erwartete GfK-Konsumklimaindex half den Aktien nicht. Der Dax pendelte immer wieder um die Marke von 9000 Punkten und ging schließlich mit einem Minus von 0,66 Prozent bei 8987,80 Punkten aus dem Handel. Auf Wochensicht gelang dem deutschen Leitindex damit wieder ein Anstieg um 1,6 Prozent.


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Ende der Ära Dutt? Werder verliert 0:1 gegen Köln

Für Werder-Trainer Robin Dutt wird es eng. Foto: Carmen Jaspersen
Für Werder-Trainer Robin Dutt wird es eng. Foto: Carmen Jaspersen

Resigniert saß Robin Dutt auf der Bank und registrierte mit verbitterter Miene den nächsten Tiefpunkt von Bundesliga-Schlusslicht Werder Bremen - und womöglich das Ende seiner Amtszeit. Eine bittere Heimpleite gegen Aufsteiger 1. FC Köln hat die Krise der Hanseaten weiter verschärft. Die Bremer kassierten nach einer erneut glanzlosen Vorstellung zum Auftakt des neunten Bundesliga-Spieltags durch ein Tor von Joker Anthony Ujah eine 0:1 (0:0)-Niederlage, womit der umstrittene Coach nur noch wenige Argumente für eine Weiterbeschäftigung hat.

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Bürgermeister bestätigt ersten Ebola-Fall in New York

Für New York wird ein Schreckensszenario wahr: Es gibt einen ersten Ebola-Kranken in der Stadt. Foto: Justin Lane
Für New York wird ein Schreckensszenario wahr: Es gibt einen ersten Ebola-Kranken in der Stadt. Foto: Justin Lane

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hat einen ersten Ebola-Fall in der US-Millionenmetropole bestätigt. Bei einem Arzt sei die lebensgefährliche Krankheit nachgewiesen worden, sagte De Blasio am späten Donnerstagabend (Ortszeit). Der 33-jährige Mediziner war vor wenigen Tagen aus Westafrika zurückgekehrt und hatte zuletzt über Fieber und Durchfall geklagt. Er wurde sofort isoliert. «Es gibt keinen Grund zur Sorge», beteuerte De Blasio. «Wir haben ein starkes Team, und wir sind seit Monaten vorbereitet. Jetzt läuft ab, was wir so oft geübt haben.» Ebola übertrage sich nur durch Körperflüssigkeiten: 

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Kagermann: Deutschland muss bei Industrie 4.0 Fahrt aufnehmen

Ex-SAP-Chef Kagermann macht sich für Industrie 4.0 stark. Foto: Gambarini/Archiv
Ex-SAP-Chef Kagermann macht sich für Industrie 4.0 stark. Foto: Gambarini/Archiv

Der frühere SAP-Chef Henning Kagermann hat im Zuge der wachsenden Digitalisierung der Industrie vor einem Nachlassen des Engagement gewarnt. «Wir sind ganz früh gestartet», sagte Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech), am Donnerstag bei einer SAP-Veranstaltung in Fellbach. «Jetzt ist es an der Zeit Fahrt aufzunehmen.» Wichtig sei, dass die Politik helfe, entsprechende Plattformen zu schaffen, damit Firmen ihre Produktion tatsächlich auch vernetzen können. 

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Daimler-Betriebsrat verlangt Überarbeitung von Gesetz zu Frauenquote

Michael Brecht, der Betriebsratsvorsitzende der Daimler AG. Foto: Bernd Weißbrod
Michael Brecht, der Betriebsratsvorsitzende der Daimler AG. Foto: Bernd Weißbrod

Daimlers Betriefsratschef Michael Brecht fordert in einem Brief an Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), das geplante Gesetz zur Frauenquote in Aufsichtsräten zu überarbeiten. In der konkreten Ausgestaltung der Regelung sehe er «erhebliche Probleme», heißt es in einem Schreiben, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. «Sie ist aus unserer Sicht in ihrer Wirkung nicht durchdacht.» Der Brief richtet sich neben Gabriel auch an Arbeitsministerin Andrea Nahles und Frauenministerin Manuela Schwesig (beide SPD). Brecht hat ihn zusammen mit seinem Stellvertreter Ergun Lümali unterzeichnet.

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«Ein Traum von Rom»: Sonderschau zu römischen Städten im Südwesten

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