Mehrurlaub für ältere Beschäftigte bleibt möglich

Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden: Zum Schutz älterer Mitarbeiter darf der Arbeitgeber ihnen mehr Urlaub gewähren. Foto: Michael Reichel
Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden: Zum Schutz älterer Mitarbeiter darf der Arbeitgeber ihnen mehr Urlaub gewähren. Foto: Michael Reichel

Zusätzliche Urlaubstage für ältere Mitarbeiter bleiben unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Zwar würden jüngere Menschen durch solche Regelungen benachteiligt, entschied am Dienstag das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Doch zum Schutz älterer Beschäftigter dürfe der Arbeitgeber Mehrurlaub gewähren, wenn dies in einem angemessenen Rahmen bleibe. Geklagt hatten sieben 45- bis 56-Jährige, die bei einer Tochterfirma des Schuhherstellers Birkenstock in Rheinland-Pfalz arbeiten. Regulär haben die Mitarbeiter dort 34 Tage Urlaub im Jahr.

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Aufklärung an Schulen: Philologenverbandschef erzürnt Minister

Kultusminister Andreas Stoch (SPD). Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Kultusminister Andreas Stoch (SPD). Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Der Landeschef des Philologenverbandes, Bernd Saur, hat mit seiner Kritik an einer angeblichen «Pornografisierung» der Schule Kultusminister Andreas Stoch erzürnt. Der SPD-Politiker warf Saur in einem offenen Brief unverantwortlichen und unfairen Umgang mit dem Thema Akzeptanz sexueller Vielfalt vor. «Mit ihrem Kommentar tragen Sie wesentlich zu einer Verschärfung des öffentlichen Diskurses bei», erklärte Stoch zu einem Gastbeitrag Saurs im «Focus». Er sei empört über Art und Weise der Kritik, heißt es in dem Schreiben, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. 

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Landesstraßen: Minister gibt grünes Licht für neue Vorhaben

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Das Land will vom kommenden Jahr an nicht nur begonnene Landesstraßenprojekte fortführen, sondern erstmals seit 2011 neue Vorhaben beginnen. Dies sieht das Landesstraßen-bauprogramm 2015 bis 2019 vor, das Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart präsentierte. Pro Jahr sollen rund 40 Millionen Euro in den Neu- und Ausbau von Landesstraßen fließen. In den kommenden fünf Jahren werden neue 39 Projekte mit 127 Millionen Euro finanziert. «Das ist ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg», sagte Finanzminister Nils Schmid.

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Museum lüftet letzte Geheimnisse von Deutschlands größtem See

Die Ausstellung läuft vom 24.10.2014 bis zum 31.05.2015. Foto: Inga Kjer
Die Ausstellung läuft vom 24.10.2014 bis zum 31.05.2015. Foto: Inga Kjer

Kann Deutschlands größter See noch Geheimnisse haben? Wissenschaftler haben den Bodensee nochmal ganz genau unter die Lupe genommen und präsentieren ihre - teils überraschenden Ergebnisse - von Freitag an im Naturkundemuseum Stuttgart. Mit dem Forschungsschiff des Instituts für Seenforschung begibt man sich quasi auf das Schwäbische Meer: Was wird alles beobachtet, gemessen, erfasst? Wie wird sich der Klimawandel auswirken? Und wem gehört der See? Es werden aber auch unwichtigere Fragen geklärt: 

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Daimler will neuen Sprinter zusätzlich in Nordamerika produzieren

Daimler will den Sprinter auch in den USA produzieren. Foto: M. Balk/Archiv
Daimler will den Sprinter auch in den USA produzieren. Foto: M. Balk/Archiv

Der Autobauer Daimler will die nächste Generation des Transporters Sprinter künftig zusätzlich in Nordamerika produzieren. Das teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Stuttgart mit. Zugleich investieren die Schwaben insgesamt 450 Millionen Euro in die Modernisierung der beiden deutschen Werke Düsseldorf und Ludwigsfelde. Nach Deutschland sind die USA Daimler zufolge mittlerweile der zweitgrößte Absatzmarkt für den Transporter. Mit der zusätzlichen Produktion in Übersee will Daimler unter anderem Wettbewerbsnachteile durch hohe Importzölle und lange Lieferzeiten ausgleichen.

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«Waziristan» in Baden-Württemberg: Trittin verärgert seine Partei

Jürgen Trittin verärgerte seine Partei. Foto: Soeren Stache/Archiv
Jürgen Trittin verärgerte seine Partei. Foto: Soeren Stache/Archiv

Ein seit langem währender Richtungsstreit zwischen dem Grünen-Parteilinken Jürgen Trittin und dem Realo-Flügel in Baden-Württemberg ist wieder aufgebrochen. Grund ist eine Äußerung, mit der das Magazin «Der Spiegel» Trittin zitiert. Darin bezeichnet der frühere Fraktionschef der Grünen im Bundestag das vom ersten grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann regierte Bundesland als «Waziristan» der Grünen. Die pakistanische Region Waziristan gilt als Rückzugsgebiet der radikal-islamischen Taliban. 

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Bei Überholverbot muss Überholvorgang abgebrochen werden

Beim Überholverbot gilt keine Ausnahme: Wenn ein Autofahrer einen Überholvorgang nicht vor einem Verbotsschild beenden kann, muss er ihn abbrechen. Foto: Patrick Pleul
Beim Überholverbot gilt keine Ausnahme: Wenn ein Autofahrer einen Überholvorgang nicht vor einem Verbotsschild beenden kann, muss er ihn abbrechen. Foto: Patrick Pleul

Was macht ein Autofahrer, wenn während eines Überholvorgangs ein Überholverbotszeichen auftaucht? Das Oberlandesgericht Hamm hat eine Entscheidung getroffen. Autofahrer müssen einen Überholvorgang rechtzeitig vor einem Verbotsschild beenden - oder ihn abbrechen. Das hat der Bußgeldsenat des Oberlandesgerichts Hamm laut einem am Dienstag (21. Oktober) veröffentlichten Beschluss unterstrichen. Die Richter folgten einem erstinstanzlichen Urteil des Amtsgerichts Unna, das ein Bußgeld von 70 Euro der Bußgeldbehörde gegen einen Lkw-Fahrer bestätigt hatte. 

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iPad Air 2 im Test: Das Display macht den Unterschied

Besucher des Applestore in Berlin betrachten das neue iPad Air 2. Foto: Jörg Carstensen
Besucher des Applestore in Berlin betrachten das neue iPad Air 2. Foto: Jörg Carstensen

Schon bei der Premiere des ersten iPad Air vor einem Jahr kam der Tablet Computer von Apple schlank wie nie zuvor daher. Gerade mal 7,5 Millimeter war das Gehäuse stark. Doch dem Apple-Design-Team um Jony Ive reichte das nicht aus. Das neue iPad Air 2 ist jetzt mit nur noch 6,1 Millimetern so dünn, dass zwei Geräte aufeinandergelegt nicht einmal die Dicke des ersten iPads aus dem Jahr 2010 erreichen. Im Praxistest fällt das Schlankheitswunder aus Cupertino aber nicht als stärkster Vorteil der neuen iPad-Generation auf, zumal die 30 Gramm Gewichtsunterschied zum ersten iPad Air in der Hand kaum spürbar sind. 

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Zeugen sahen das NSU-Trio bei rechten Szenetreffen in Ludwigsburg

Tatort Heilbronner Theresienwiese: Der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter gilt als rätselhafteste NSU-Tat. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Tatort Heilbronner Theresienwiese: Der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter gilt als rätselhafteste NSU-Tat. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

München (dpa) - Das NSU-Trio hat nach Erkenntnissen der Polizei enge Kontakte nach Baden-Württemberg gepflegt, wo die Polizistin Michèle Kiesewetter ermordet wurde. Eine Beamtin des dortigen Landeskriminalamtes (LKA) sagte heute im NSU-Prozess in München, mehrere Zeugen, teils aus der rechten Szene, hätten von zahlreichen Treffen in Ludwigsburg berichtet. Dort sei die Hauptangeklagte Beate Zschäpe mindestens zwei Mal gemeinsam mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gewesen, die sich vor ihrer Festnahme erschossen hatten. Mindestens acht weitere Male sei Zschäpe nur mit Mundlos aufgetaucht.

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Bertelsmann baut Geschäft mit der Bildung aus

Bildung soll neben Medien und Dienstleistungen die dritte Säule des Bertelsmann-Konzerns werden. Foto: Bernd Thissen
Bildung soll neben Medien und Dienstleistungen die dritte Säule des Bertelsmann-Konzerns werden. Foto: Bernd Thissen

Der Medienriese Bertelsmann baut sein Geschäft mit der Bildung aus. Der Gütersloher Konzern wird dazu den US-amerikanischen Online-Bildungsanbieter Relias Learning für einen mittleren dreistelligen Millionen-Dollar-Betrag vollständig übernehmen. Das kündigte Bertelsmann am Dienstag an. Es sei die größte Übernahme Bertelsmanns in den USA seit dem Kauf der Verlagsgruppe Random House 1998, sagte Vorstandschef Thomas Rabe. Sie muss aber noch von den Kartellbehörden genehmigt werden.

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Maschinenbau trotz Konjunkturflaute zuversichtlich für 2015

Der Maschinenbau macht sich keine so großen Sorgen vor einem Abschwung. Foto: Felix Kästle
Der Maschinenbau macht sich keine so großen Sorgen vor einem Abschwung. Foto: Felix Kästle

Der deutsche Maschinenbau blickt trotz allgemein trüberer Konjunkturaussichten zuversichtlich ins kommende Jahr. «Wir gehen nicht zurück, sondern wir wachsen», sagte der Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Reinhold Festge, am Dienstag in Berlin. Er bekräftigte, dass die Produktion 2015 um Inflationseffekte bereinigt um zwei Prozent zulegen dürfte. Für dieses Jahr erwartet der Verband nur noch ein Plus von einem Prozent, vor allem wegen globaler Krisen. 

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Analyse: IT-Gipfel: Glanz und Elend der deutschen IT-Politik

Bundeskanzlerin Angela Merkel beim nationalen IT-Gipfel in Hamburg. Foto: Axel Heimken
Bundeskanzlerin Angela Merkel beim nationalen IT-Gipfel in Hamburg. Foto: Axel Heimken

Über eine mangelnde Aufmerksamkeit aus der Politik konnte sich der achte Nationale IT-Gipfel in Hamburg nicht beklagen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sechs Bundesminister im Schlepptau, um in der Hansestadt über den IT-Standort Deutschland zu beraten und sich im Minutentakt «Exzellenzprojekte made in Germany» vorführen zu lassen. Der Glanz in der Handelskammer Hamburg verdeutlichte aber gleichzeitig das Elend der deutschen IT-Politik. 

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Pistorius muss fünf Jahre in Haft

Paralympics-Star Oscar Pistorius auf der Anklagebank in Pretoria. Foto: Themba Hadebe
Paralympics-Star Oscar Pistorius auf der Anklagebank in Pretoria. Foto: Themba Hadebe

Wegen der tödlichen Schüsse auf seine Freundin muss Südafrikas Sportidol Oscar Pistorius für fünf Jahre ins Gefängnis. Gleich nach Bekanntgabe des Strafmaßes verhafteten Beamte den 27-jährigen Weltrekordler im Obersten Gericht in Pretoria. Zur Verbüßung der Strafe für die fahrlässige Tötung des 29-jährigen Models Reeva Steenkamp in der Valentinsnacht 2013 wurde Pistorius in Pretorias berüchtigtes Zentralgefängnis Kgosi Mampuru II gebracht. Während Demonstranten vor dem Gericht gegen das aus ihrer Sicht zu milde Urteil protestierten, erklärte Steenkamps Familie, der Gerechtigkeit sei genüge getan.

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Bayerns 7:1 in Rom höchster Auswärtssieg im Europapokal

Die Bayern entfesselten in Rom ein Fußballfeuerwerk. Foto: Andreas Gebert
Die Bayern entfesselten in Rom ein Fußballfeuerwerk. Foto: Andreas Gebert

Der FC Bayern ist mit dem höchsten Auswärtssieg seiner Europapokal-Geschichte Richtung Achtelfinale gestürmt. Beim chancenlosen AS Rom gewann der deutsche Rekordmeister mit sehenswerten Toren und feinen Kombinationen 7:1 (5:0). Arjen Robben (9. Minute/30.), Mario Götze (23.), Robert Lewandowski (25.), Thomas Müller (Handelfmeter/36.) sorgten schon vor der Pause für die Entscheidung, Gervinho (66.) traf für die schwer getroffenen Römer. Die eingewechselten Franck Ribéry (78.) und Xherdan Shaqiri (80.) sorgten für den Endstand.

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Geplante Scheidungen früh rechtlich absichern 

Während die Anzahl der Scheidungen ab- und die der Hochzeiten zunimmt, gibt es bei den Zeitpunkten beider Rechtshandlungen eine statistische Annäherung. Im Dezember gaben sich die meisten Paare das Ja-Wort, und Scheidungsanwälte hatten im Januar die meiste Arbeit. Viele Online-Scheidungsanwälte, die den Großteil des Scheidungsvorgangs digital abwickeln und begleiten, verzeichnen nach den Weihnachtsferien einen starken Anstieg der Klickzahlen. Vor allem die Familienzusammenkunft an den Feiertagen und das ablaufende Trennungsjahr sorgen dafür, dass der Entschluss endgültig wird. Steuerrechtlich gelten bei beiden Partnern die Steuerklassen bis zum Ende des Jahres. 

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Mit Personalvermittlern den Berufseinstieg meistern

Targeting a Market


Mit Beginn des neuen Semesters halten besonders viele Absolventen und Ausbildungsjahrgänge ihre Abschlusszeugnisse in den Händen. In Stuttgart treffen sie dabei auf einen gesunden Arbeitsmarkt. Gab es 2005 noch eine Arbeitslosenquote von knapp 10 %, so sind es heute gerade einmal 6 %. Die Nachwuchskräfte sind begehrt, vor allem als potenzielle Führungskräfte. Sowohl Firmen als auch Bewerber setzen immer häufiger auf Personalvermittler, um schneller an ihren Traumbewerber bzw. Traumjob zu kommen. Bewerber haben im Gegensatz zu den Firmen sogar den Vorteil, ihre Bewerbungen kostenlos auf den Seiten von Personalexperten wie Persona.de zu hinterlegen.


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Neue Studie belegt: Autos verbrauchen mehr Sprit als der Hersteller verspricht

Flickr Tanken, Zapfhahn blu-news.org CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Flickr Tanken, Zapfhahn blu-news.org CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Der tatsächliche Spritverbrauch vieler Autos liegt nach einer aktuellen Studie deutlich über den Herstellerangaben. Die Kluft zwischen dem offiziell angegebenen und dem tatsächlichen Kraftstoffverbrauch ist so groß wie noch nie.


Große Abweichungen im Verbrauch:


Im Schnitt liegt die Differenz um 30 % über den Herstellerangaben, so die Untersuchungen der Forschungsorganisation International Council of Clean Transportation (ICCT).

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Faszination Fliegerei: Jobs auf dem Flughafen und in der Luft

© istock.com/william87
© istock.com/william87

Auch wenn das Fliegen heute fast schon so alltäglich geworden ist wie das Busfahren, geht von der Fliegerei noch immer eine große Faszination aus. Berufsbilder wie Pilot und Flugbegleiter kennt dabei jeder – doch welche Jobs gibt es eigentlich noch so am Flughafen?

Jobs im Flugzeug

Beim fliegenden Personal wird zwischen Piloten und Flugbegleitern (Stewards/Stewardessen) unterschieden. 

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Palmer nach Wahlsieg: Berliner Grüne können auch von Tübingen lernen

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne). Foto: Christoph Schmidt/Archiv
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne). Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Nach seinem klaren Wahlsieg hat der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) seine Partei aufgefordert, sich nicht auf Minderheitenthemen und den Umweltschutz zu beschränken. Für die Grünen zeige der Erfolg in der Unistadt, dass das Modell der ökologisch-sozialen Wohlstandspolitik eine breite gesellschaftliche Mehrheit habe, sagte Palmer der Nachrichtenagentur dpa am Montag. Davon könne auch Berlin lernen: «Wenn wir raus wollen aus der Acht-Prozent Nische, dann dürfen wir uns nicht auf Ökologie und Minderheitenthemen reduzieren lassen. 

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Mit Wechsel auf Winterreifen nicht mehr länger warten

Es ist Zeit, die Winterreifen aufzuziehen. Foto: David Ebener
Es ist Zeit, die Winterreifen aufzuziehen. Foto: David Ebener

Winterreifen von O bis O - also von Oktober bis Ostern. So einfach ist die Regel, an die sich Autofahrer halten sollten. Wer noch mit Sommerreifen unterwegs, sollte rasch zur Tat schreiten. Wer seinen Wagen noch nicht auf wintertaugliche Reifen umgerüstet hat, sollte sich sputen. Der Gesetzgeber verlangt Pneus mit «M+S»-Kennzeichnung (Matsch und Schnee) zwar erst bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis oder Reifglätte, wie es in der Straßenverkehrsordnung (StVO) heißt. 

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Reicher Südwesten bei Selbstanzeigen nach wie vor auf Platz eins

Bei Selbstanzeigen ist das Land bundesweit vorn. Foto: Armin Weigel/Archiv
Bei Selbstanzeigen ist das Land bundesweit vorn. Foto: Armin Weigel/Archiv

Nirgends gibt es so viele Selbstanzeigen von Steuersündern wie in Baden-Württemberg - schon jetzt liegt die Zahl höher als im gesamten Jahr 2013. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte am Montag in Stuttgart, er führe die hohe Zahl in Baden-Württemberg unter anderem auf die Wirtschaftsstärke und die Nähe zur Schweiz zurück. Im bundesweiten Vergleich liegt der Südwesten bis zum Stichtag am 13. Oktober mit 7214 Selbstanzeigen auf Platz eins. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 6191 Selbstanzeigen wegen Steuerbetrugs.

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Verbandschef sorgt mit Kritik an «Sexualpädagogik» für Irritationen

Der Vorsitzende des Philologenverbandes Bernd Saur. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Der Vorsitzende des Philologenverbandes Bernd Saur. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Der Chef des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Bernd Saur, hat mit seinem Plädoyer gegen eine «Pornografisierung» des Schulunterrichts für Irritationen gesorgt. Saur hatte im Magazin «Focus» davor gewarnt, Kinder «nicht vertretbaren Übergriffen durch entfesselte, öffentlich komplett enttabuisierte Sexualpädagogen» auszusetzen. Im Südwesten wird immer noch über die Reform der Bildungspläne gestritten, in denen das Kultusministerium die Toleranz gegenüber unter anderem sexueller Vielfalt verankern will. Am Wochenende gingen dagegen 1200 Menschen in Stuttgart auf die Straße.

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Zwei von drei Baden-Württembergern von Zeitumstellung genervt

Die Sommerzeit endet am kommenden Wochenende. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Die Sommerzeit endet am kommenden Wochenende. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Viele Menschen im Südwesten wollen nicht mehr zweimal im Jahr an ihren Uhren drehen: Zwei von drei Baden-Württembergern (67 Prozent) sind laut einer Umfrage für die Abschaffung der Zeitumstellung. Etwa jeder Vierte leide nach der Umstellung an gesundheitlichen Problemen, berichtete die Krankenkasse DAK, die das Institut Forsa mit der repräsentativen Umfrage beauftragt hatte. Die Sommerzeit, 1980 eingeführt, endet in diesem Jahr am kommenden Wochenende: Die Nacht zum Sonntag verlängert sich um eine Stunde.

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Bundesagentur und Arbeitgeber fordern längere Kita-Öffnungszeiten

Rund 3,29 Millionen Kinder unter sechs Jahren werden in einer Kindertageseinrichtung oder von Tageseltern betreut. Foto: Julian Stratenschulte
Rund 3,29 Millionen Kinder unter sechs Jahren werden in einer Kindertageseinrichtung oder von Tageseltern betreut. Foto: Julian Stratenschulte

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fordert ebenso wie der Arbeitgeberverband längere und flexiblere Öffnungszeiten in den Kindertagesstätten. «Die oft starren Betreuungszeiten in Kitas passen nicht zur heutigen Lebens- und Arbeitswelt. Wir brauchen mehr Absicherung der Betreuung in Randzeiten und an Wochenenden», kritisierte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt am Montag in Nürnberg. Auch Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer betonte: «Wir brauchen mehr hochwertige Kitas, die sich an den Interessen berufstätiger Eltern und den Bedürfnissen der Betriebe orientieren, damit Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen sind.»

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SPD einstimmig für Rot-Rot-Grün- Erster Linke-Regierungschef

Bodo Ramelow kann zum ersten Ministerpräsidenten der Linken werden. Foto: Martin Schutt/Archiv
Bodo Ramelow kann zum ersten Ministerpräsidenten der Linken werden. Foto: Martin Schutt/Archiv

25 Jahre nach dem Fall der Mauer könnte es erstmals in Deutschland einen Ministerpräsidenten der Linkspartei geben: Thüringens SPD-Führung strebt einen Regierungswechsel zu einem rot-rot-grünen Bündnis unter dem Linken Bodo Ramelow an. Fünf Wochen nach der Landtagswahl empfahl der Landesvorstand der Sozialdemokraten einstimmig das für Bund und Länder neue Koalitionsmodell. Dem muss aber noch die Parteibasis in einer Mitgliederbefragung zustimmen. «Wir gehen ein Experiment ein. 

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Weißhelme-Truppe gegen Ebola?

Eine Weißhelm-Truppe gegen Ebola - diesen Vorschlag bringt Außenminister Steinmeier im Kampf gegen Seuchen ins Spiel. Foto: Wolfgang Kumm
Eine Weißhelm-Truppe gegen Ebola - diesen Vorschlag bringt Außenminister Steinmeier im Kampf gegen Seuchen ins Spiel. Foto: Wolfgang Kumm

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat zur Bekämpfung von Seuchen wie Ebola eine internationale Weißhelm-Truppe vorgeschlagen. Bislang gebe es die als Blauhelme bezeichneten UN-Friedenstruppen, aber nichts Ähnliches als Antwort auf den Ausbruch von Epidemien, sagte er in Luxemburg. Während die Weltgesundheits-organisation (WHO) den Ebola-Ausbruch in Nigeria für beendet erklärte, bleibt die Lage in Liberia dramatisch. In Spanien soll eine infizierte Pflegehelferin am Dienstag Gewissheit haben, ob sie die Krankheit überstanden hat.

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Piloten verschärfen Streiks bei Lufthansa

Geparkte Passagiermaschinen der Lufthansa. Foto: Boris Roessler
Geparkte Passagiermaschinen der Lufthansa. Foto: Boris Roessler

Wenige Stunden nach dem Ende des Lokführerstreiks sind heute wieder die Lufthansa-Piloten in den Ausstand getreten und haben erneut Tausende Passagiere warten oder ganz stehen lassen. Am Mittag begann der 35-stündige Streik der Flugkapitäne zunächst auf der Kurz- und Mittelstrecke. Am Dienstag sollen die Ausstände von 06.00 Uhr bis kurz vor Mitternacht auf Langstreckenverbindungen ausgeweitet werden, wie die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mitteilte. Lufthansa strich 1511 Flüge, betroffen sind etwa 166 000 Passagiere.

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Arbeitsvermittler wegen sexueller Anmache verurteilt

Der frühere Jobvermittler hat sich entschuldigt. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Der frühere Jobvermittler hat sich entschuldigt. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Weil er zwei Ex-Prostituierte in seinem Dienstzimmer sexuell angemacht hat, ist ein ehemaliger Jobvermittler zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der 62-Jährige muss zudem eine Strafe von 10 000 Euro zahlen - wegen Bestechlichkeit und Nötigung in besonders schwerem Fall. Staatsanwaltschaft und Verteidigung sagten nach dem Urteil des Stuttgarter Amtsgerichts noch am Montag im Gerichtssaal, auf Rechtsmittel verzichten zu wollen. Den Grund für sein Verhalten wollte der Mann nicht nennen.

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Ein Drittel der Familien lebt nicht im klassischen Modell

Ein homosexuelles Paar mit seinen beiden Kindern bei einem Familienausflug in Berlin. Foto: Jens Kalaene/Archiv
Ein homosexuelles Paar mit seinen beiden Kindern bei einem Familienausflug in Berlin. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Fast jede dritte Familie in Deutschland lebt nicht mehr nach dem klassischen Modell. 20 Prozent der Väter und Mütter waren im vergangenen Jahr alleinerziehend, zehn Prozent leben in nichtehelichen oder gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Zwar dominiert noch immer die Ehe das Familienleben der Deutschen, wie Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom Montag belegen. Denn verheiratet sind 70 Prozent der Eltern in den insgesamt knapp 8,1 Millionen Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind. Aber 1996 waren es noch deutlich mehr, nämlich 81 Prozent.

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Ebay und PayPal gehen in Deutschland in die Offensive

Ebay und PayPal starten kurz vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft diverse neue Dienste in Deutschland. Foto: Ralf Hirschberger
Ebay und PayPal starten kurz vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft diverse neue Dienste in Deutschland. Foto: Ralf Hirschberger

Die Handelsplattform Ebay und der Bezahldienst PayPal wollen ihr Geschäft in Deutschland ausbauen. Ebay testet demnächst in Berlin die Zustellung am selben Tag. Dabei sollen bis 14.00 Uhr bestellte Einkäufe zwischen 20.00 und 22.00 Uhr geliefert werden, sagte Deutschlandchef Stephan Zoll am Montag in Berlin. Das Pilotprojekt mit der Post-Tochter DHL soll im November starten und voraussichtlich bis Ende des Jahres laufen. Der Bezahldienst PayPal setzt künftig verstärkt auf das Geschäft mit dem Kauf auf Rechnung im Internet und will mehr bargeldlose Zahlungen in Gaststätten oder auch an Snack-Automaten abwickeln.

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Cannabis bald in Coffeshops erhältlich?

Foto: Charlesblack
Foto: Charlesblack

Berlin. Der Besitz und Verkauf von Cannabis ist in Deutschland verboten. Doch nun will das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg die Abgabe von Cannabis in Coffeeshops legalisieren. Suchtexperten, Politiker, Polizei sowie Vertreter des Deutschen Hanf-Verbandes diskutieren derzeit über ein Modellprojekt zur kontrollierten Abgabe. Das Projekt soll zeitlich begrenzt und wissenschaftlich begleitet werden. Hauptanliegen der Initiatoren ist es laut Berliner Morgenpost, zu untersuchen, wie "Suchtprävention und Suchthilfe mit einer kontrollierten Abgabe in Einklang zu bringen sind". Dafür soll eine Ausnahme beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beantragt werden. Die Politik ist sich unterdessen uneinig. Während die Grünen in dem Vorhaben eine Chance sehen, den illegalen Handel mit Cannabis einzudämmen, zeigt sich die CDU wenig begeistert. 

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SAPs starkes Geschäft mit Abo-Modellen drückt auf den Gewinn

SAP baut das Cloud-Geschäft mit Abo-Modellen aus. Foto: Uli Deck/Archiv
SAP baut das Cloud-Geschäft mit Abo-Modellen aus. Foto: Uli Deck/Archiv

Das stark wachsende Geschäft mit Abo-Modellen aus der Cloud schmälert die Gewinnaussichten von SAP. Der Softwarekonzern rechnet auf das Gesamtjahr mit einem etwas höheren Cloud-Umsatz als bislang, der Gewinn dürfte aber niedriger ausfallen als erwartet, wie SAP am Montagmorgen in Walldorf mitteilte. SAP stellt derzeit sein Geschäft vom Verkauf herkömmlicher Softwarelizenzen auf Verträge für Mietsoftware (Cloud Computing) um. Doch die werfen zu Beginn weniger Gewinn ab als der klassische Softwareverkauf. Die Umstellung zeigte sich in den Zahlen des dritten Quartals:

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Stuttgarter Flughafen wird nach Manfred Rommel benannt

Der 2013 verstorbene Manfred Rommel. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv
Der 2013 verstorbene Manfred Rommel. Foto: Bernd Weissbrod/Archiv

Name mit Geschmäckle: Knapp ein Jahr nach dem Tod von Stuttgarts ehemaligem Oberbürgermeister Manfred Rommel (1928-2013) wird der Landesflughafen nach dem allseits beliebten CDU-Politiker benannt. Am Mittwoch (22.10.) enthüllt Rommels Nach-Nachfolger Fritz Kuhn (Grüne) eine erste Hinweistafel. Pikant ist die Namenswahl jedoch wegen Manfred Rommels Vater: dem ehemaligen Nazi-Offizier und Generalfeldmarschall Erwin Rommel (1891-1944), der wegen seines Einsatzes während des Afrika-Feldzugs als «Wüstenfuchs» bekannt und zum wichtigen Bestandteil der NS-Kriegspropaganda wurde.

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Schwedisches Militär sucht vor Stockholm ausländisches U-Boot

Die schwedische Marine sucht nach Beweisen für eine mögliche «ausländische Unterwasseroperation». Foto: Marko Saavala
Die schwedische Marine sucht nach Beweisen für eine mögliche «ausländische Unterwasseroperation». Foto: Marko Saavala

Jagd auf ein Phantom: Nach tagelanger Suche vor der Küste Stockholms wissen die Schweden immer noch nicht, wer unerlaubt in ihren Gewässern kreuzt. Wie das Militär mitteilte, wurden an drei verschiedenen Stellen in den Schären vor der Küste der Hauptstadt «Unterwasseroperationen» beobachtet. Ein Augenzeuge habe am Morgen ein Foto gemacht, auf dem ein verdächtiges Fahrzeug im Wasser zu sehen ist, das nach der Aufnahme wieder abtauchte. Medienspekulationen, wonach ein russisches U-Boot in Seenot geraten sei, wollte Einsatzleiter Anders Grenstad nicht bestätigen. 

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Jeep Renegade: Der Macho in der Modetruppe

Jeep unterwirft sich nicht ganz dem Lifestyle. So ist der Renegade ein kantiger, robuster Typ. Foto: Jeep
Jeep unterwirft sich nicht ganz dem Lifestyle. So ist der Renegade ein kantiger, robuster Typ. Foto: Jeep

Es gibt viele kleine SUV. Doch die meisten davon sehen nur aus wie Geländewagen - behauptet zumindest Jeep und schickt deshalb den Renegade ins Rennen. Der basiert zwar auf dem kreuzbraven Fiat 500L, hat aber tatsächlich das Zeug zum Abenteurer. Sie waren mit dem Willys bei den ersten, die überhaupt einen Geländewagen gebaut haben. Sie haben mit dem Cherokee das Segment der SUV erfunden und mit dem Grand Cherokee den Luxus in die Offroad-Szene gebracht. Nur den Trend zum kleinen Geländewagen haben die Manager bei Jeep irgendwie verschlafen. 

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Stuttgart-21-Projektpartner diskutieren über Filderbahnhof Plus

Im Fokus des Treffens der Projektpartner von Stuttgart 21 steht heute in Stuttgart der sogenannte Filderbahnhof Plus. Das Thema war kürzlich bei der Erörterung für den Bauabschnitt des Milliardenvorhabens rund um den Landesflughafen hochgekocht. In der Landes- und Regionalpolitik dringen CDU und FDP sowie Teile der SPD darauf, dass das Land Gespräche mit der Bauherrin Bahn über diese Alternative zu deren bisherigen Planungen führt. Sie ist etwa 224 Millionen Euro teurer als die Ursprungsvariante, verkürzt die Wege für die Reisenden und erlaubt eine Bündelung des Fernverkehrs in einem Halt. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) dringt darauf, dass die Bahn ihre Verpflichtung einhält, einen vernünftigen Bahnhof auf den Fildern zu bauen. 

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Grünen-Politiker Palmer siegt erneut bei Tübinger OB-Wahl

Gratulationen für Boris Palmer zum erneuten Gewinn der Tübinger Oberbürgermeisterwahl. Foto: Thomas Niedermüller
Gratulationen für Boris Palmer zum erneuten Gewinn der Tübinger Oberbürgermeisterwahl. Foto: Thomas Niedermüller

Der Grünen-Politiker Boris Palmer bleibt Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen in Baden-Württemberg. Laut vorläufigem Wahlergebnis setzte er sich mit 61,7 Prozent deutlich gegen seine Konkurrenten durch. Palmer versprach seinen Wählern am Abend: «Es wird so bleiben, dass ich klare Aussagen mache und nicht um den heißen Brei herumrede. Geradlinigkeit ist etwas, was in der Politik gesucht wird, für das es einen Bedarf gibt.» Die von den konservativen Parteien unterstützte Beatrice Soltys (parteilos) kam auf 33,2 Prozent. 

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Lufthansa-Piloten bestreiken Kurz- und Mittelstrecke

Die Lufthansa-Piloten wollen ab Montagmittag erneut streiken. Foto: Rolf Vennenbernd
Die Lufthansa-Piloten wollen ab Montagmittag erneut streiken. Foto: Rolf Vennenbernd

Nach den Bahn-Reisenden müssen sich zum Wochenbeginn auch wieder die Lufthansa-Passagiere auf Ausfälle und Behinderungen einstellen. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) kündigte einen 35-stündigen Pilotenstreik bei Europas größter Airline an. Er soll von Montag, 13.00 Uhr, bis Dienstagabend um kurz vor Mitternacht dauern. Betroffen seien Kurz- und Mittelstreckenflüge aus Deutschland, teilte Gewerkschaftssprecher Markus Wahl in Frankfurt mit. Der Konzern warf der VC vor, «eine Stillstands-Nation aus Deutschland zu machen». 

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Flüchtige Begegnung zwischen Komet und Mars

Die Animation zeigt den Kometen «Siding Spring». Foto: Nasa
Die Animation zeigt den Kometen «Siding Spring». Foto: Nasa

Rendezvous im All: Der Komet «Siding Spring» sollte am Sonntagabend knapp am Mars vorbeirasen. Die US-Weltraumbehörde Nasa berechnete die größte Annäherung mit knapp 140 000 Kilometern für 20.28 Uhr deutscher Zeit. Der Schweif des Kometen sollte dabei den Roten Planeten treffen. Ein Zusammenstoß beider Himmelskörper gilt unter Experten aber als ausgeschlossen. Mehr als ein Dutzend Raumsonden, Teleskope und Mars-Fahrzeuge brachte die Nasa für die flüchtige Begegnung in Stellung. Wissenschaftler wollen auf diese Weise wichtige Daten gewinnen: 

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HSV nur 1:1 gegen Hoffenheim - Paderborn dreht Partie

Der HSV kam gegen Hoffenheim nicht über ein 1:1 hinaus. Foto: Axel Heimken
Der HSV kam gegen Hoffenheim nicht über ein 1:1 hinaus. Foto: Axel Heimken

Der Hamburger SV hat seinen Heimfluch auch gegen Bayern-Verfolger 1899 Hoffenheim nicht beenden können und steckt nach dem 1:1 (1:1) in der Abstiegszone der Bundesliga fest. Die TSG ist nach acht Spieltagen weiterhin unbesiegt, büßte aber weiteren Boden auf den Spitzenreiter aus München ein und konnte die direkten Konkurrenten nicht abschütteln. Anthony Modeste (15.) brachte die Kraichgauer vor 49 003 Zuschauern in der Imtech-Arena in Führung, Pierre-Michel Lasogga (34.) traf zum verdienten Ausgleich. 

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Bahn fordert Klarheit zur GDL-Urabstimmung

Die Nachricht "Zug fällt heute aus" bestimmt in Dresden das Bild an der Abfahrtstafel. Foto: Matthias Hiekel
Die Nachricht "Zug fällt heute aus" bestimmt in Dresden das Bild an der Abfahrtstafel. Foto: Matthias Hiekel

Nach dem bundesweiten Streik-Wochenende bei der Deutschen Bahn sollen die Züge von Montagmorgen an wieder Fahrt aufnehmen. Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, kündigte eine siebentägige Streikpause an. «Ich denke, dass wir über die nächste Woche reden und dass wir dort eine Pause einlegen von mindestens sieben Tagen», sagte er am Samstag im ZDF-«heute journal». Am Sonntag sorgte ein Zeitungsbericht für zusätzlichen Unmut bei vielen Betroffenen. Könnte die GDL bei ihrer Urabstimmung zum Streik geschummelt haben?

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Michael Müller soll neuer Berliner Regierungschef werden

Michael Müller erzielte überraschend bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit von 59,1 Prozent. Foto: Tim Brakemeier
Michael Müller erzielte überraschend bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit von 59,1 Prozent. Foto: Tim Brakemeier

Nächster Regierungschef Berlins soll nach dem Willen der SPD-Basis der bisherige Stadtentwicklungssenator Michael Müller werden. Im Mitgliedervotum für die Nachfolge von Klaus Wowereit erzielte der 49-Jährige schon im ersten Wahlgang mit 59,1 Prozent überraschend die absolute Mehrheit. «Ich freue mich wahnsinnig, aber ich muss auch sagen, ich bin ganz platt», sagte er nach der Auszählung und sprach von einem «großen Vertrauensbeweis». Er hoffe, dass die Berliner SPD dieses Votum auch für die Wahl 2016 nutzen könne und führende Kraft bleibe.

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Brühe und Blütentee: Diese Hausmittel helfen bei Erkältungen

Abwarten und Tee trinken: Gegen eine Erkältung hilft kein Kraut - aber die Symptome lassen sich mit heißen Getränken durchaus lindern. Foto: Daniel Modjesch
Abwarten und Tee trinken: Gegen eine Erkältung hilft kein Kraut - aber die Symptome lassen sich mit heißen Getränken durchaus lindern. Foto: Daniel Modjesch

Überheizte Räume und niesende Mitmenschen - im Herbst und Winter sind die Wartezimmer der Ärzte voll mit erkälteten Patienten. Diese benötigen allerdings selten Medikamente. Der Körper kann den Infekt meist selbst bekämpfen - Hausmittel helfen dabei. Erst kratzt es unangenehm im Hals, dann verstopft die Nase, der Kopf brummt, und der ganze Körper fühlt sich an wie Blei. Die erste Erkältung der Saison ist da. «Erkältungsinfekte dauern meist etwa sechs Tage», sagt Peter Walger vom Berufsverband Deutscher Internisten. 

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Billiger Sprit drückt Absatz von Kleinwagen

Wenn Benzin so preiswert ist wie derzeit, drückt das den Absatz von Kleinwagen. Foto: Daniel Karmann/Archiv
Wenn Benzin so preiswert ist wie derzeit, drückt das den Absatz von Kleinwagen. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Sinkende Kraftstoffpreise in Deutschland sind einer Studie zufolge ein Hauptgrund für den nachlassenden Absatz spritsparender Kleinwagen. «Die Zeiten, in denen von Kraftstoffpreisen von zwei Euro und mehr gesprochen wurde, sind vorbei. Wenn Benzin so billig ist, muss es nicht unbedingt ein Kleinwagen sein», heißt es in einer Analyse des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Darin wurden die Verkaufszahlen von Mini- und Kleinwagen seit 2006 mit dem Preistrend für Superbenzin in Beziehung gesetzt.

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GDL-Chef kündigt siebentägige Streikpause ab Montag an

Bahnreisende können in der kommenden Woche etwas aufatmen: Dann will die Lokführergewerkschaft GDL erstmal eine Streikpause einlegen. GDL-Chef Claus Weselsky sagte im ZDF-«heute-journal»: «Ich denke, dass wir über die nächste Woche reden und dass wir dort eine Pause einlegen von mindestens sieben Tagen». Die Lokführer hatten die Bahnkunden mit dem Streik in den Herbstferien hart getroffen. Zwei Drittel der Fernzüge standen seit dem frühen Samstagmorgen still. Der Ausstand soll morgen früh enden. (DPA)

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Schleuderschutz und Co.: Das gilt ab November für Neuwagen

Nach dem missglückten Elchtest stattete Mercedes die erste A-Klasse (im Bild) serienmäßig mit ESP aus - mit dem System kippte das Modell bei harten Ausweichmanövern nicht mehr um. Foto: Daimler
Nach dem missglückten Elchtest stattete Mercedes die erste A-Klasse (im Bild) serienmäßig mit ESP aus - mit dem System kippte das Modell bei harten Ausweichmanövern nicht mehr um. Foto: Daimler

Moderne Autos haben immer mehr Sicherheitssysteme an Bord, die Unfälle verhindern oder deren Folgen mindern können. Zwei davon sind künftig für alle Neuwagen vorgeschrieben. Neuwagen ohne Reifendruckkontrollsystem (RDKS) und Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) sind ab dem 1. November 2014 nicht mehr zulassungsfähig. Unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit bringt die Technik, die an sich nicht mehr neu ist, klare Vorteile. Doch finanziell kann sie für Verbraucher von Nachteil sein. Kfz-Experten beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema.

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VDMA-Chef ruft Betriebe zum Umsteuern auf Industrie 4.0 auf

Dietrich Birk, der Geschäftsführer des VDMA. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Dietrich Birk, der Geschäftsführer des VDMA. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Baden-Württembergs VDMA-Chef Dietrich Birk ruft die Maschinenbauer dazu auf, schnell die Infrastruktur für Technologien der Industrie 4.0 zu schaffen. «In den nächsten fünf Jahren sollte sich jedes Maschinenbau-Unternehmen in Baden-Württemberg mit dem Thema beschäftigt haben», mahnte der Landesgeschäftsführer des Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, «und zwar nicht nur informiert haben, sondern ganz konkret prüfen, welche Anwendungsmöglichkeiten es gibt und wie man sie integrieren kann.»

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Bericht: Mietwagen-Kooperation von Daimler und Bahn startet bald

Car2go und Flinkster werden kooperieren. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Car2go und Flinkster werden kooperieren. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Der Zeitplan für die Kooperation zwischen Autobauer Daimler und der Deutschen Bahn bei Mietwagen wird einem Medienbericht zufolge konkreter. Die Dienste von Daimlers Carsharing-Tochter «Car2Go» und den Flinkster-Autos der Deutschen Bahn würden spätestens Anfang 2015 verknüpft, schreibt die «Wirtschaftswoche». Die geplante Kooperation ist seit Januar bekannt. Daimler wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren. «Car2Go»-Kunden sollen ohne gesonderte Anmeldung die Autos von Flinkster und die Mieträder der Deutschen Bahn buchen können. 

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VfB-Reserve mit Kantersieg im Stuttgarter Derby

Erzielte einen Doppelpack im Derby: Marvin Wanitzek. Foto: S. Kahnert/Archiv
Erzielte einen Doppelpack im Derby: Marvin Wanitzek. Foto: S. Kahnert/Archiv

Die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart hat das Stadtderby gegen die Stuttgarter Kickers in der 3. Fußball-Liga klar gewonnen. Die Gastgeber siegten am Samstag vor 2200 Zuschauern mit 5:1 (2:1) gegen den bisherigen Tabellenzweiten. Daniel Ginczek erzielte in der 14. Minute die Führung für den VfB II, die Elia Soriano (32.) egalisierte. Noch vor der Pause sorgte Marvin Wanitzek (41.) für die erneute Führung der Heimmannschaft. Timo Baumgartl traf in der 48. Minute zum vorentscheidenden 3:1. Erneut Wanitzek in der 72. und Marco Grüttner in der 88. Minute markierten den Endstand.

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Tübingen wählt neuen Oberbürgermeister: Palmer kämpft um Wiederwahl

Will wieder gewählt ewrden: Boris Palmer (Grüne). Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Will wieder gewählt ewrden: Boris Palmer (Grüne). Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Amtsinhaber Boris Palmer (Grüne) kämpft heute in Tübingen um seine Wiederwahl als Oberbürgermeister. Herausgefordert wird der 42-Jährige unter anderem von der Baubürgermeisterin aus Fellbach (Rems-Murr-Kreis), Beatrice Soltys (parteilos). Nicht repräsentative Umfragen im Internet zeigen bisher ein offenes Rennen. Daneben treten der Philosoph und Musiker Markus Vogt sowie der Lagerist Hermann Johannes Saßmannshausen an. Vor acht Jahren erhielt Palmer 50,4 Prozent der Stimmen. 

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Bosch-Geschäftsführer will Steuererleichterungen für Heizungen

Eine Heizung hält im Schnitt bis zu 30 Jahre. Kein Grund also für Hausbesitzer, sich vorzeitig über einen teuren neuen Kessel Gedanken zu machen. Dabei wäre es gut fürs Klima. Foto: Sven Hoppe/Archiv/Symbolbild
Eine Heizung hält im Schnitt bis zu 30 Jahre. Kein Grund also für Hausbesitzer, sich vorzeitig über einen teuren neuen Kessel Gedanken zu machen. Dabei wäre es gut fürs Klima. Foto: Sven Hoppe/Archiv/Symbolbild

Bosch-Geschäftsführer Stefan Hartung hat sich für eine stärkere Förderung für den Einbau neuer Heizungen ausgesprochen. «Das wirksamste Mittel wird sein, das über Abschreibungen und Steuererleichterungen zu fördern», sagte Hartung. «Die Deutschen sparen gerne Steuern!» Bei der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Förderung kombinierter Wärme- und Stromerzeugung seien noch keine konkreten Schritte zu sehen, so Hartung. Bosch ist selbst einer der größten Heizungsbauer Deutschlands. Der Bereich Thermotechnik machte bei Bosch zuletzt etwa sieben Prozent des Gesamtumsatzes von 46,1 Milliarden Euro aus.

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Verband: «Tagelöhnerei» bei Putzportalen

An dern Arbeitsbedingungen von Online-Putzportalen regt sich Kritik. Foto: Peter Endig/Archiv
An dern Arbeitsbedingungen von Online-Putzportalen regt sich Kritik. Foto: Peter Endig/Archiv

Der Verband der Gebäudereiniger hat Online-Putzportale wie Helpling, Homejoy oder Book-a-Tiger wegen der Arbeitsbedingungen der vermittelten Beschäftigten scharf kritisiert. Der Geschäftsführer der Bundesinnung der Branche, Johannes Bungart, sagte der «Wirtschaftswoche»: «Anbieter arbeiten mit sogenannten Selbstständigen und umgehen so Tarifverträge und den Mindestlohn.» Bei Preisen von 12 bis 13 Euro pro Stunde gingen 20 Prozent Provision ab, rechnete Bungart vor.

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BVB verliert auch in Köln - FC Bayern weiter souverän

Der VfB Stuttgart lag zur Halbzeit 0:3 zurück und konnte am Ende doch noch jubeln. Foto: Bernd Weißbrod
Der VfB Stuttgart lag zur Halbzeit 0:3 zurück und konnte am Ende doch noch jubeln. Foto: Bernd Weißbrod

Borussia Dortmund steckt auch nach der Länderspielpause tief in der Krise. Der Revierclub verlor am Samstag mit 1:2 (0:1) beim 1. FC Köln und rutschte nach der dritten Niederlage nacheinander in der Fußball-Bundesliga auf Platz 14 ab. Meister FC Bayern München überzeugte hingegen auch beim 6:0 (4:0) gegen Schlusslicht Werder Bremen und führt die Tabelle weiter souverän an. Borussia Mönchengladbach schob sich durch das 3:0 (1:0) bei Hannover 96 vorerst auf Rang zwei. Der SC Freiburg wartet nach dem 1:2 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg weiter auf den ersten Ligasieg. 

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Sanierungskosten bei Wohneigentum: Alle müssen zahlen

Wohneigentümer müssen die Kosten für wichtige Sanierungen in einem Mehrfamilienhaus gemeinsam zahlen. Das hat der BGH entschieden. Foto: Ronald Wittek
Wohneigentümer müssen die Kosten für wichtige Sanierungen in einem Mehrfamilienhaus gemeinsam zahlen. Das hat der BGH entschieden. Foto: Ronald Wittek

Der Keller fault weg, die darin befindliche Wohnung ist nicht nutzbar. Doch die Eigentümer der anderen Wohnungen wollen nicht sanieren. Jetzt hat der BGH ein Machtwort gesprochen. Mehrere Wohnungseigentümer unter einem Dach. Da gibt es häufig Streit ums Geld - etwa bei Sanierungen. Wichtige Renovierungen an den gemeinschaftlichen Teilen eines Gebäudes müssen aber ohne Ausnahme alle sofort mitfinanzieren. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Freitag (17. Oktober) in einem Grundsatzurteil (Aktenzeichen: V ZR 9/14) entschieden.

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Jugendkanal von ARD und ZDF nur im Netz

Der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor. Foto: Arne Dedert/Archiv
Der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor. Foto: Arne Dedert/Archiv

Der von ARD und ZDF geplante Jugendkanal wird anders als geplant nur im Internet an den Start gehen. Ein eigenes Angebot in Radio und Fernsehen soll es nicht geben. Das haben die Ministerpräsidenten der Länder am Freitag bei ihrer Konferenz in Potsdam nach monatelangem Streit beschlossen. Die öffentlich-rechtlichen Sender hatten ursprünglich einen Multimedia-Auftritt für 14- bis 29-Jährige in Fernsehen, Radio und im Netz geplant. Doch dagegen hatte es in einigen Bundesländern Widerstand gegeben. Für das neue Online-Angebot werden der ARD-Digitalkanal EinsPlus und ZDF-Kultur eingestellt.

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Armee-Beschäftigte in Deutschland vor Warnstreiks

Verdi fordert für die Armee-Mitarbeiter 3% mehr Gehalt. Foto: P. Seeger/Archiv
Verdi fordert für die Armee-Mitarbeiter 3% mehr Gehalt. Foto: P. Seeger/Archiv

Im Tarifstreit für die rund 17 000 Zivilbeschäftigten ausländischer Streitkräfte in Deutschland wollen die Armee-Beschäftigen mit Warnstreiks auf ihre Forderungen aufmerksam machen. Wie die Gewerkschaft Verdi am Freitag in Berlin mitteilte, sollen am Montag Beschäftigte an den amerikanischen Militärflughäfen Ramstein und Grafenwöhr in der Oberpfalz die Arbeit niederlegen. Außerdem sind Warnstreiks beispielsweise in Stuttgart, Gießen oder auch Kaiserslautern angekündigt. Verdi fordert für die Armee-Mitarbeiter drei Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 90 Euro.

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Goldener Oktober - warme Temperaturen locken ins Freie

Das wohl letzte sommerliche Wochenende steht bevor. Foto: S. Kahnert/Archiv
Das wohl letzte sommerliche Wochenende steht bevor. Foto: S. Kahnert/Archiv

Der Oktober zeigt sich in den nächsten zwei Tagen von seiner milden Seite. Bei Temperaturen bis zu 24 Grad am Sonntag und bis zu 23 Grad am Samstag können Sonnenhungrige noch einmal in den Biergarten oder ins Straßencafé. Ein solch warmes Wochenende wie dieses wird es im laufenden Jahr nicht mehr geben, war sich eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes am Freitag in Stuttgart sicher. «Diese Temperaturen sind ungewöhnlich hoch für Oktober.» So warm würde es im November auf keinen Fall mehr. 

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Geldvermögen der Deutschen gewachsen

Die Sparer in Deutschland sind verunsichert. Sie legen ihr Geld lieber kurzfristig und risikolos an. Trotzdem steigt ihr Geldvermögen immer weiter. Foto: David Ebener
Die Sparer in Deutschland sind verunsichert. Sie legen ihr Geld lieber kurzfristig und risikolos an. Trotzdem steigt ihr Geldvermögen immer weiter. Foto: David Ebener

Die Menschen in Deutschland haben immer größere Geldvermögen. Zwar bevorzugen die privaten Haushalte trotz niedriger Zinsen nach wie vor kurzfristige und risikoarme Anlageformen. Dennoch wuchs ihr Geldvermögen von April bis Juni um 57 Milliarden Euro auf 4,976 Billionen Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Dabei stieg das Vermögen in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen vor allem durch Transaktionen. 

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Ikea bekräftigt lebenslanges Umtauschrecht

Bestseller-Regal "Billy": Ikea hat das unbefristete Umtauschrecht in Deutschland bekräftigt. Foto: Frank May/Archiv
Bestseller-Regal "Billy": Ikea hat das unbefristete Umtauschrecht in Deutschland bekräftigt. Foto: Frank May/Archiv

Das Möbelhaus Ikea hat das unbefristete Umtauschrecht in Deutschland für alle ab Ende August gekauften Waren bekräftigt. Eine Sprecherin sagte auf dpa-Anfrage, man halte an der Regelung fest. Der stellvertretende Deutschland-Chef Michael Mette hatte im «Westfalen-Blatt» (Bielefeld) betont: «Wir rudern nicht zurück. Für alles, was seit dem 25. August gekauft wurde, gilt das lebenslange Rückgaberecht.» An jenem Tag war der neue Ikea-Katalog veröffentlicht worden.

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Ukraine-Gipfel mit Putin ohne Durchbruch

Krisentreffen in Mailand: Wladimir Putin (v.l.), Angela Merkel und Petro Poroschenko. Foto: Daniel Dal Zennaro
Krisentreffen in Mailand: Wladimir Putin (v.l.), Angela Merkel und Petro Poroschenko. Foto: Daniel Dal Zennaro

Ein neuer diplomatischer Anlauf in der Ukraine-Krise hat einzelne Fortschritte, aber keinen grundlegenden Durchbruch gebracht. Nach einem Treffen europäischer Spitzenpolitiker mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko in Mailand kritisierte der Kreml am Freitag die «absolut voreingenommene» Haltung einiger westlicher Regierungschefs. Sie hätten keinen großen Willen gezeigt, «die Lage in der Ukraine objektiv zu erörtern». Auch Kanzlerin Angela Merkel zeigte sich enttäuscht: 

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Yosemite öffnet die Tore: Was das neue Mac-Betriebssystem kann

Eine schlanke Schrift, die von der mobilen iOS-Welt inspirierte Mitteilungszentrale, eine verbesserte Suche und der aufpolierte Safari-Browser: Apples neues Mac-Betriebssystem OS X Yosemite hat einiges zu bieten. Foto: Apple
Eine schlanke Schrift, die von der mobilen iOS-Welt inspirierte Mitteilungszentrale, eine verbesserte Suche und der aufpolierte Safari-Browser: Apples neues Mac-Betriebssystem OS X Yosemite hat einiges zu bieten. Foto: Apple

Nach einem ausführlichen Beta-Test, an dem über eine Millionen Apple-Kunden beteiligt waren, kommt nun das neue Macintosh-Betriebssystem OS X Yosemite auf den Markt. Bei den meisten OS-X-Versionen zuvor durften nur registrierte Entwickler die Software vorab ausprobieren und auf Herz und Nieren testen. Die Nachrichtenagentur dpa hat die nach dem US-Nationalpark Yosemite benannte Version von OS X vorab angeschaut und ausprobiert. Das neue Mac-Betriebssystem Yosemite hat sich von der Optik stark an das Mobilsystem iOS angenähert. 

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Habichte erobern Städte. Vogel des Jahres 2015

Der Habicht ist vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) zum «Vogel des Jahres 2015» gewählt worden. Foto: Jens Wolf
Der Habicht ist vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) zum «Vogel des Jahres 2015» gewählt worden. Foto: Jens Wolf

Er gilt als wendiger Flugsprinter bei der Jagd nach Kaninchen, Tauben und Krähen. Und obwohl der Habicht selbst die Stadt als neuen Lebensraum entdeckt hat, sorgen sich Vogelschützer weiterhin um die Bestände in Deutschland. Denn der größte Feind des Greifvogels sei der Mensch, berichteten am Freitag der bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Naturschutzbund (Nabu). Beide Verbände haben den anpassungsfähigen Beutegreifer daher für 2015 zum Vogel des Jahres erklärt. Nach Schätzungen von Vogelkundlern gibt es in Deutschland zwischen 11 500 und 16 500 Brutpaare. 

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Analyse:  Langer Bahnstreik wird teuer

Güterzüge auf dem Abstellgleis. Foto: Tobias Hase
Güterzüge auf dem Abstellgleis. Foto: Tobias Hase

Nur wenige Züge werden fahren - und diese werden meistens randvoll sein. Keine 48 Stunden ließ die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bis zum nächsten Streik vergehen. Diesmal dauert die Arbeitsniederlegung nicht nur 14 Stunden wie zuletzt, sondern gleich zwei volle Tage. Beim Güterverkehr ist es sogar noch ein halber Tag mehr. So trifft die GDL auch die Transporte, die für die Nacht zum Samstag geplant waren. Noch lässt sich nicht genau beziffern, wie teuer diese Arbeitsniederlegungen werden. Klar ist aber:

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Wandel im Handymarkt: klassische Tarife auf dem Rückmarsch? 

© istock.com/nico_blue
© istock.com/nico_blue

Das Handy ist ausgesucht und der passende Vertrag auch. Oft werden die Kosten für Hardware und Service zusammengefasst und monatlich abgerechnet; dieses Modell ist seit über zehn Jahren etabliert. Anbieter wie Netzclub führen jedoch einen Wandel herbei, da sie das Prepaid-Prinzip mit einer neuen Methode angehen.

Eine neue Erfahrung: Netzclub und die Werbe-SMS

Mittlerweile gibt es im Netz eine ganze Reihe an Netzclub Erfahrungen von Verbrauchern. Der Tenor geht stets in dieselbe Richtung: Die werbefinanzierte Flatrate ist eine gute Alternative für all die, die bei den Handykosten bewusst sparen wollen. Das Prinzip ist einfach: Netzclub bietet einen Prepaid-Tarif an, wie man ihn kennt. Bedeutet: Die Karte aufladen, wie es beliebt, ohne feste monatliche Abbuchungen. 

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Kundenbindung durch kleine Geschenke

Zigarren gelten als Luxussymbol und besiegeln oft einen Geschäftsabschluss; © istock.com/KieselUndStein
Zigarren gelten als Luxussymbol und besiegeln oft einen Geschäftsabschluss; © istock.com/KieselUndStein

Kleine Geschenke erhalten nicht nur die Freundschaft, sondern auch die Kundenbindung an ein Unternehmen oder eine Marke. So gibt es fast kein Unternehmen mehr, die nicht auf Messen, Hausbesuchen oder auch einfach so zu Weihnachten etc. kleine Werbegeschenke an ihre treuen Kunden verteilen. Um sich aus der breiten Masse an Kugelschreibern und Notizblöcken hervorzuheben, ist bei der Suche nach dem passenden Give-away für Ihre Kunden Kreativität gefragt.

Für die Genießer

Um das Wohlbefinden Ihrer Kunden zu steigern, eignen sich sehr gut Geschenke, die mit Genuss und leiblichem Wohl zu tun haben und ein positives Gefühl beim Kunden auslösen, das dieser im Anschluss mit Ihrem Unternehmen verbindet.

 

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Wenn die Panik mitfährt - Hilfe für ängstliche Autofahrer

Die Angst im Nacken: In Extremfällen kann Panik das Autofahren unmöglich machen. Foto: Jens Kalaene
Die Angst im Nacken: In Extremfällen kann Panik das Autofahren unmöglich machen. Foto: Jens Kalaene

Nach Schätzung des ADAC leiden rund eine Million Autofahrer unter Angst beim Fahren. Es gibt Wege, diese abzubauen. Zum Beispiel über spezialisierte Fahrlehrer, die ihren Fahrschülern stress- und angstfreies Autofahren beibringen. Die Hände sind schweißnass. Das Herz rast und die Augen zucken. Nervös dreht sich der Kopf hin und her. Manche Autofahrer haben hinter dem Lenkrad Angst zu versagen, Angst einen Unfall zu verursachen. Für diese Piloten ist das Fahren mehr als eine Qual. Denn Angst am Steuer kann gefährlich werden.

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Das «Goldland» zwischen Buddha und Nat-Geistern

Ein visualisierter Geist mit Opfergaben. Foto: Inga Kjer
Ein visualisierter Geist mit Opfergaben. Foto: Inga Kjer

Zu lange isoliert, unterjocht, vergessen - das Stuttgarter Linden-Museum für Völkerkunde widmet Myanmars Weg in die Moderne eine umfassende Sonderausstellung. Gut 200 Originale - von uralten bronzenen Buddhastatuen bis zum heute noch für Männer und Frauen typischen Wickelrock Longyis - gewähren von Samstag an Einblicke in die myanmarische Gesellschaft. «Myanmar - Das Goldene Land» ist von Samstag (18.10.) an bis zum 17. Mai 2015 zu sehen. 

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Jetzt für Lehrstelle im Ausbildungsjahr 2015 bewerben

Viele Firmen vergeben bereits Ausbildungsplätze für 2015. Wer für nächstes Jahr eine Lehrstelle sucht, sollte sich jetzt bewerben. Foto: Lukas Schulze/Ralf Hirschberger/Jens Büttner
Viele Firmen vergeben bereits Ausbildungsplätze für 2015. Wer für nächstes Jahr eine Lehrstelle sucht, sollte sich jetzt bewerben. Foto: Lukas Schulze/Ralf Hirschberger/Jens Büttner

Das Ausbildungsjahr hat gerade erst begonnen, da werden bereits die Lehrstellen für 2015 vergeben. Wer im nächsten Jahr mit der Schule fertig wird, sollte sich jetzt darum kümmern. Schüler eines Abschlussjahrganges bewerben sich am besten vor Jahresende auf die bereits ausgeschriebenen Lehrstellen. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen in ihrer Broschüre «Bewerbungstipps - Der erfolgreiche Weg zum Ausbildungsplatz» hin. Manche Unternehmen beginnen mit der Vergabe ihrer Ausbildungsplätze sogar eineinhalb Jahre vor dem Start. Wer sich früh bewirbt, hat nicht nur alle Chancen, einen Platz zu finden. 

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Kein Schulfrieden im Landtag in Sicht

Mittagspause im Landtag. Foto: Inga Kjer
Mittagspause im Landtag. Foto: Inga Kjer

Stuttgart (dpa/lsw) - Ein Schulkonsens aller im Landtag vertretenen Parteien ist weiterhin nicht in greifbarer Nähe. Vertreter der Regierungs-fraktionen erklärten am Donnerstag, die CDU als größte Oppositionspartei müsse erst einmal ihr eigenes bildungspolitisches Chaos beseitigen. Die CDU wiederum forderte die grün-rote Landesregierung auf, Teile ihrer Bildungspolitik zu korrigieren. Die Liberalen hatten einen neuen Vorstoß zu einem sogenannten Schulfrieden gestartet. 

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SWR nimmt für neues Medienzentrum viel Geld in die Hand

Der Südwestrundfunk will in Baden-Baden ein neues Medienzentrum bauen, das Hörfunk, Fernsehen und Online eng miteinander verzahnen soll. In den Bau der neuen Gebäude will der SWR bis 2020 rund 50 Millionen Euro investieren, wie der Sender am Donnerstag mitteilte. Das Geld dafür soll vor allem aus dem Verkauf von älteren Immobilien in Baden-Baden kommen. Die Grundzüge der baulichen Planung wurden erstmals 2013 vorgestellt und jetzt konkretisiert. Die Stadt Baden-Baden muss den Plänen noch zustimmen. «Der SWR befindet sich in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess», sagte Intendant Peter Boudgoust laut einer schriftlichen Mitteilung. 

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Krankenhausausschuss debattiert über Zukunft von Abtreibungsklinik

Arzt und Leiter der Klinik Friedrich Stapf. Foto: I. Kjer/Archiv
Arzt und Leiter der Klinik Friedrich Stapf. Foto: I. Kjer/Archiv

Über die Zukunft der privaten Klinik Stapf debattiert heute der Krankenhausausschuss der Stadt Stuttgart. Der nach eigenen Angaben größten Abtreibungsklinik Baden-Württembergs droht zum Jahresende das Aus, weil der Mietvertrag mit der Stadt ausläuft. Pro Familia befürchtet einen Versorgungsengpass in der Region, wenn die Klinik schließen sollte: Die kleinen Praxen in der Stadt könnten das Angebot demnach nicht ausgleichen. Betroffene Frauen müssten dann weite Fahrtwege in Kauf nehmen. 

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Ukraine-Konflikt dominiert Asem-Gipfel

Bundeskanzlerin Merkel kommt in Mailand mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko zusammen. Foto: Mykhailo Palinchak/TASS
Bundeskanzlerin Merkel kommt in Mailand mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko zusammen. Foto: Mykhailo Palinchak/TASS

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Nato haben Russland vor einem Krisentreffen zum Ukraine-Konflikt zu einem entschiedeneren Einsatz für eine friedliche Lösung aufgefordert. Ein Militärsprecher des Verteidigungs-bündnisses sagte, man sehe bislang keine Anzeichen für den angekündigten Abzug russischer Truppen aus dem Grenzgebiet zur Ukraine. Merkel erklärte am Rande des Europa-Asien-Gipfels (Asem) in Mailand: «Den entscheidenden Beitrag zur Deeskalation muss Russland leisten.» Russlands Präsident Wladimir Putin hatte zuvor noch einmal den Ton in der festgefahrenen Ukraine-Krise verschärft. 

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Politische Krisen drücken den Milchpreis

Milch wird günstiger. Foto: Ingo Wagner
Milch wird günstiger. Foto: Ingo Wagner

Der Preis für deutsche Milch sinkt - liegt aber weiter auf einem hohen Niveau. «Deutsche Milchprodukte sind weltweit gefragt, die Märkte außerhalb Europas wachsen», sagte Karl-Heinz Engel, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbands, am Donnerstag in Hamburg. Im Geschäftsjahr 2013/14 sei der Preis in Deutschland so hoch wie nie zuvor gewesen. «Wir profitieren vom großen Vertrauen in Milchprodukte.» Die deutschen Landwirte erlösten im vergangenen Jahr 37,51 Euro für 100 Kilogramm Milch mit 4,0 Prozent Fett ab Hof. Im Jahr zuvor waren es nur 31,99 Euro.

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Nach Lokführer- und Pilotenstreik: Tarifkonflikte gehen weiter

Nach dem Streik ist vor dem Streik. Während die Lokführer auf die Schiene zurückkehren, bleiben die Germanwings-Piloten am Boden.. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Nach dem Streik ist vor dem Streik. Während die Lokführer auf die Schiene zurückkehren, bleiben die Germanwings-Piloten am Boden.. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Gestrichene Flüge und viele Zugverspätungen: Aufeinanderfolgende Streiks von Lokführern und Piloten haben heute die Reisepläne Tausender über den Haufen geworfen. Nach dem 14-stündigen Lokführerstreik bis zum frühen Morgen sorgten von Mittag an die Piloten der Lufthansa-Tochter Germanwings mit einem Ausstand für Ausfälle. Rund 100 Flüge mussten bundesweit gestrichen werden. Der Pilotenstreik sollte kurz vor Mitternacht enden, vom frühen Freitagmorgen an wurde wieder mit planmäßigem Flugbetrieb gerechnet.

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Freistoßspray feiert Premiere im deutschen Fußball

Ab Freitag wird auch in der Bundesliga gesprüht. Foto: Patrick Seeger
Ab Freitag wird auch in der Bundesliga gesprüht. Foto: Patrick Seeger

Die ersten Graffitis fanden sich schon vor über 4000 Jahren im Alten Ägypten, ab sofort wird auch in den Stadien des Fußball-Weltmeisters kräftig gesprüht. Wenn das bei der WM erprobte Freistoßspray am Freitag seine Premiere im deutschen Profifußball feiert, geht es jedoch nicht um künstlerische Ausdrucksformen, sondern die klare Botschaft an die Spieler: Bis hierhin und nicht weiter. «Das Freistoßspray ist nichts Revolutionäres. Dadurch wird sich der Fußball nicht verändern. 

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Kritik an «Sozialleistung» von Facebook und Apple

Das Angebot von Facebook und Apple, ihren US-Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen zu bezahlen, stößt auf Kritik. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv
Das Angebot von Facebook und Apple, ihren US-Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen zu bezahlen, stößt auf Kritik. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv

Arbeitgeber und Gewerkschaften in Deutschland haben auf das Angebot von Facebook und Apple, ihren US-Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen zu bezahlen, mit großer Skepsis reagiert. «Die deutschen Arbeitgeber mischen sich nicht in die Familienplanung von Arbeitnehmern ein», sagte ein Sprecher der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) der «Süddeutschen Zeitung» (Donnerstag). Ein Kinderwunsch sei «eine persönliche Entscheidung, auf die der Arbeitgeber keinen Einfluss nimmt». Ziel der Betriebe bleibe aber, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch familienfreundliche Angebote zu erleichtern.

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Bundeswehr kauft Transportsysteme für Ebola-Patienten

Ein Transportisolator für Ebola-Patienten im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz. Foto: Thomas Frey
Ein Transportisolator für Ebola-Patienten im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz. Foto: Thomas Frey

Für die Versorgung von Ebola-Infizierten hat die Bundeswehr 20 spezielle Transportsysteme gekauft. Mit diesen könnten Patienten im Liegen zu Behandlungen geflogen werden, sagte Oberstarzt Johannes Backus, Leiter der Task Force Ebola beim Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr, in Koblenz. Drei Exemplare seien ausgiebig getestet worden, etwa in einer Druckkammer. Mit 20 Systemen sei die Bundeswehr gut ausgestattet. «Mir ist kein Land bekannt, das mehr hätte.»

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Industrie mahnt bei Politik bessere Rahmenbedingungen an

Koch: auch Deutschland ist keine «Insel der Seligen». Foto: S. Kahnert/Archiv
Koch: auch Deutschland ist keine «Insel der Seligen». Foto: S. Kahnert/Archiv

Die Industrie hat sich strikt gegen ein Konjunkturprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft ausgesprochen. «Das brauchen wir nicht», erklärte der Präsident des Landesverbandes der baden-württembergischen Industrie (LVI), Hans-Eberhard Koch, am Mittwoch in Stuttgart. Zurzeit komme jeder an günstiges Geld, da die Zinsen niedrig seien. Die Rahmenbedingungen für die Industrie müssten generell verbessert werden, damit die Unternehmen wieder verstärkt investierten. 

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Drei Minuten, zehn Sekunden: Ex-Polizeichef verweigert Aussage

Siegfried Stumpf, ehemaliger Stuttgarter Polizeipräsident. Foto: F.Kraufmann/Archiv
Siegfried Stumpf, ehemaliger Stuttgarter Polizeipräsident. Foto: F.Kraufmann/Archiv

Sein Auftritt dauerte drei Minuten und zehn Sekunden - Ex-Polizeichef Siegfried Stumpf hat im Prozess um den eskalierten Wasserwerfereinsatz im Jahr 2010 die Aussage verweigert. Ursprünglich sollte der 64-Jährige zwei Tage lang vernommen werden. Da die Staatsanwaltschaft aber aktuell gegen den 64-Jährigen in gleicher Sache ermittelt, steht ihm «ein vollumfängliches Auskunfts-verweigerungsrecht» der Strafprozessordnung (StPO) zu, wie die Vorsitzende Richterin Manuela Haußmann am Mittwoch erklärte.

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Billig-Sarg-Betrug: Bestatter muss jahrelang in Haft

Der Bestatter hatte Angehörige Verstorbener betrogen. Foto: B. Wüstneck/Symbol
Der Bestatter hatte Angehörige Verstorbener betrogen. Foto: B. Wüstneck/Symbol

Wegen Betrugs mit Billig-Särgen und anderer Delikte muss ein Bestatter aus Schwäbisch Hall drei Jahre und acht Monate hinter Gitter. Das Landgericht Heilbronn sah es als erwiesen an, dass der 33-Jährige Verstorbene nach der Trauerfeier in billigere Särge umbettete, aber die teureren abrechnete. «Es geht um die Würde des Menschen, um Gefühle und die Trauer der Angehörigen - all das wurde hier mit Füßen getreten», sagte der Vorsitzende Richter in seiner Urteilsverkündung am Mittwoch. Der Angeklagte habe das Vertrauen der Angehörigen in schlimmster Art und Weise missbraucht.

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Verdi schlägt wegen Personalnotstands an Kliniken Alarm

Auf den Mangel an Pflegekräften macht Verdi heute mit einer Kundgebung aufmerksam. Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe für eine Reform der Krankenhausversorgung müsse sich dieses Themas annehmen, fordert die Gewerkschaft. Nach ihrer Erhebung fehlen im Südwesten rund 21 000 Stellen über alle nicht-ärztlichen Berufsgruppen hinweg, wobei der Schwerpunkt auf Pflegekräften liegt. Dies habe auch gravierende Folgen für die Gesundheit des verbliebenen Personals, das sich zunehmend überlastet fühle. Der Bund müsse wieder eine gesetzliche Personalbemessung an den Krankenhäusern einführen. Das Land müsse seine Investitionskostenförderung dem notwendigen Bedarf anpassen. (DPA/LSW)

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Kretschmann wirbt für Chancen der Digitalisierung

Winfried Kretschmann, baden-württembergischer Ministerpräsident. Foto: I.Kjer/Archiv
Winfried Kretschmann, baden-württembergischer Ministerpräsident. Foto: I.Kjer/Archiv

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will die Technologieführerschaft des Landes ausbauen und setzt dabei auf die Digitalisierung der Wirtschaft. Diese sei ein zentraler Schlüssel dafür, dass Baden-Württembergs starke Wirtschaft auch künftig im globalen Wettbewerb bestehen könne, sagte der Regierungschef am Mittwoch in seiner Regierungserklärung im Stuttgarter Landtag. «Wir sind auf einem guten Weg, wir dürfen in unseren Anstrengungen nicht nachlassen.» Einige große Unternehmen hätten die Chancen bereits erkannt. 

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Apple und Facebook bezahlen Mitarbeiterinnen Einfrieren von Eizellen

Befruchtung einer weiblichen Eizelle im Labor. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv
Befruchtung einer weiblichen Eizelle im Labor. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv

Apple und Facebook bieten Frauen eine kontroverse Hilfe bei der Karriere- und Lebensplanung an: Sie bezahlen das Einfrieren von Eizellen. Damit können Frauen den Kinderwunsch aufschieben und sich in jungen Jahren auf ihre Karriere konzentrieren. Laut US-Medienberichten geht es um Kosten von bis zu 20 000 Dollar pro Fall. Der iPhone-Konzern und das weltgrößte Online-Netzwerk betonen zugleich, die Maßnahme sei lediglich ein Teil ihrer Sozialleistungen für Frauen und Familien.

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Siemens plant Stellenabbau in Deutschland

Seit Monaten sorgt der radikale Umbau des Siemens-Konzerns für Unruhe bei den Mitarbeitern. Foto: Andreas Gebert
Seit Monaten sorgt der radikale Umbau des Siemens-Konzerns für Unruhe bei den Mitarbeitern. Foto: Andreas Gebert

Der Siemens-Konzern plant in seiner Energiesparte den Abbau zahlreicher Arbeitsplätze an mehreren deutschen Standorten. Nach Informationen des «Bayerischen Rundfunks» geht es insgesamt um 1200 Stellen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Mittwoch in München, dass Anpassungen geplant seien, ließ die Zahl der betroffenen Stellen und Standorte aber offen. «Wir werden zeitnah mit den Arbeitnehmervertretern die notwendigen Beratungen und Verhandlungen aufnehmen.» Nach Informationen des «BR» will der Konzern in den kommenden Tagen die Mitarbeiter an den betroffenen Standorten informieren. 

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Spielepreis für «Russian Railroads» und «Feuerdrachen»

«Russian Railroads» wurde als Spiel des Jahres ausgezeichnet. Foto: Roland Weihrauch
«Russian Railroads» wurde als Spiel des Jahres ausgezeichnet. Foto: Roland Weihrauch

Das Strategiespiel «Russian Railroads» und das Kinderspiel «Feuerdrachen» sind die Gewinner des Deutschen Spielepreises 2014. Das gab die Messe «Spiel '14» am Mittwoch und damit einen Tag vor der Eröffnung in Essen bekannt. Bei «Russian Railroads» bauen Spieler unter schwierigen Bedingungen Eisenbahnstrecken im späten Zarenreich. «Feuerdrachen» handelt von Drachen und Vulkanen. Die jungen Spieler müssen beim Ausbruch möglichst viele Rubine ergattern. Hier ist Glück beim Würfeln gefragt. Insgesamt 850 Neuheiten und viele etablierte Spiele zeigt die Spielemesse von Donnerstag bis Sonntag in Essen. 

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Telekom stellt neue Festnetz-Tarife vor

Mit dem neuen Tarif «Magenta Zuhause» können Neukunden ab 29,95 Euro monatlich im Internet surfen so viel sie wollen. Foto: Martin Gerten
Mit dem neuen Tarif «Magenta Zuhause» können Neukunden ab 29,95 Euro monatlich im Internet surfen so viel sie wollen. Foto: Martin Gerten

Im Tarifdschungel greifen immer mehr Kunden zu einfacheren Flatrate-Angeboten. Die Telekom reagiert darauf mit neuen Komplett-Tarifen für Festnetz und Internet. Die Telekom hat neue Einheitstarife für das Festnetz vorgestellt und verspricht Preissenkungen für viele Telefonie- und Internetkunden. Je nach Tarifgruppe könnten Neukunden monatlich fünf bis zehn Euro im Verhältnis zu den bisherigen Telekom-Preisen sparen, sagte der Leiter des Telekom-Privatkundenmanagements, Ingo Hofacker, am Mittwoch bei der Präsentation des Angebots.

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«Finanztest»: Beim Gas lohnt sich der Wechsel

Wer von der Grundversorgung in einen anderen Tarif wechselt, kann viel Geld sparen. In Leipzig etwa können das bis zu 847 Euro pro Jahr sein. Foto: Patrick Pleul
Wer von der Grundversorgung in einen anderen Tarif wechselt, kann viel Geld sparen. In Leipzig etwa können das bis zu 847 Euro pro Jahr sein. Foto: Patrick Pleul

Deutsche Gaskunden können bei einem Tarifwechsel bis zu 847 Euro pro Jahr sparen. Das hat eine Berechnung der Zeitschrift «Finanztest» ergeben. Beim Einsparpotenzial gibt es jedoch regional starke Unterschiede. Bonus-Angebote sollten Verbraucher genau prüfen. Ein Wechsel des Gasanbieters kann mehrere Hundert Euro Ersparnis bedeuten. «Finanztest» (Ausgabe 11/2014) hat in 41 deutschen Städten für einen Beispielhaushalt mit 20 000 Kilowattstunden Jahresverbrauch den Wechsel aus der Grundversorgung berechnet.

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Behörde warnt vor Edeka-Gnocchi

Unter anderem bei diesen Gnocchi sollten Verbraucher auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten. Foto: lebensmittelwarnung.de
Unter anderem bei diesen Gnocchi sollten Verbraucher auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten. Foto: lebensmittelwarnung.de

Vorsicht bei Gnocchi der Marken «Gut&Günstig» sowie «Mama Gina». Sie könnten verunreinigt sein. Verkauft werden die Produkte bei Edeka, Marktkauf und Netto. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat vor dem Verzehr zweierlei Arten von Gnocchi gewarnt. Die italienischen Kartoffelklößchen der Marken «Gut&Günstig» sowie «Mama Gina» könnten mikrobiologisch verunreinigt sein, heißt es auf dem staatlichen Internet-portal Lebensmittelwarnung.de. Betroffen seien Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten vom 15. Oktober bis 3. Dezember 2014. 

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Niedrige Inflation: Fluch oder Segen für Verbraucher?

Die niedrige Inflation schont den Geldbeutel der Verbraucher. Doch Währungshüter warnen vor Risiken. Foto: Oliver Berg
Die niedrige Inflation schont den Geldbeutel der Verbraucher. Doch Währungshüter warnen vor Risiken. Foto: Oliver Berg

Viele Deutsche treibt die Angst vor einer hohen Inflation um. Tatsächlich ist die Teuerungsrate aber so niedrig wie seit Jahren nicht. Verbraucher können sich also freuen. Seit Juli verharrt die Inflation in Deutschland auf dem tiefsten Stand seit Jahren. Der geringe Preisauftrieb entlastet die Geldbeutel der Verbraucher. Aber es gibt auch Verlierer. Und die Europäische Zentralbank (EZB) sieht die Gefahr eines allgemeinen Preisverfalls. Mit aller Macht versuchen die Währungshüter, die Inflation in Richtung 2 Prozent in die Höhe zu treiben. Warum eigentlich?

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Piloten-Streik am Donnerstag bei Germanwings

Germanwings-Passagiere müssen sich auf Behinderungen gefasst machen. Denn am Donnerstag wollen die Piloten deutschlandweit streiken. Foto: Sebastian Kahnert
Germanwings-Passagiere müssen sich auf Behinderungen gefasst machen. Denn am Donnerstag wollen die Piloten deutschlandweit streiken. Foto: Sebastian Kahnert

Reisende erwischt es diese Woche wieder knüppeldick: Erst legten die Lokführer den Bahnverkehr weitgehend lahm. Einen Tag später streiken wieder Piloten. Dieses Mal trifft es erneut Passagiere der Tochter Germanwings. Kurz nach den Lokführern wollen am Donnerstag (16. Oktober) die Piloten der Lufthansa-Tochter Germanwings die Arbeit niederlegen. Reisende müssen sich auf Flugausfälle und Verspätungen einstellen. Im Streit um die Übergangsrente wollen die Piloten am Donnerstag ab 12.00 Uhr bis Mitternacht deutschlandweit streiken. 

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Zehn Tage für den Notfall: Regelung zur Pflegezeit wird verbessert

Arbeitnehmer, die kurzfristig eine Pflege für Angehörige organisieren müssen, sollen ab Januar 2015 eine bezahlte Auszeit von zehn Tagen nehmen können. Foto: Oliver Berg
Arbeitnehmer, die kurzfristig eine Pflege für Angehörige organisieren müssen, sollen ab Januar 2015 eine bezahlte Auszeit von zehn Tagen nehmen können. Foto: Oliver Berg

Hunderttausende in Deutschland kümmern sich um die Pflege alter oder kranker Angehöriger. Bei vielen ist das ein täglicher Spagat - zwischen Pflege, Familie und Job. Die Koalition will helfen. Seit Jahren versprechen Politiker in Deutschland Hilfe für Menschen, die alte oder kranke Angehörige pflegen. Von Januar 2015 an sollen sich Job und Pflege nun etwas besser zusammenbringen lassen. Die wichtigsten Fragen im Überblick. Was soll sich ab Januar 2015 bei der Pflege von Angehörigen ändern? Arbeitnehmer sollen mehr Unterstützung bekommen, wenn ein Familienmitglied krank wird und Pflege braucht. 

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Lokführerstreiks führen schon am Mittwochmorgen zu Zugausfällen

Die GDL droht erneut mit Streik. Foto: Paul Zinken
Die GDL droht erneut mit Streik. Foto: Paul Zinken

Bahnkunden müssen an diesem Mittwoch wieder umsatteln: Die Lokführer wollen Fern- und Regionalzüge sowie S-Bahnen stehen lassen. Wegen eines Ersatzfahrplans der Bahn fallen bereits am Mittwochmorgen zahlreiche Verbindungen aus. Fahrgäste der Deutschen Bahn müssen sich wegen eines erneuten Lokführerstreiks bereits ab Mittwochmorgen auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. 

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Leipziger Ebola-Patient ist tot

Krankentransport des Ebola-Patienten aus Afrika vergangene Woche am Flughafen Halle/Leipzig. Foto: Peter Endig
Krankentransport des Ebola-Patienten aus Afrika vergangene Woche am Flughafen Halle/Leipzig. Foto: Peter Endig

Erstmals ist in Deutschland ein Mensch an Ebola gestorben. Der 56 Jahre alte UN-Mitarbeiter erlag in der Nacht zum Dienstag auf der Isolierstation des Leipziger Klinikums St. Georg seiner Krankheit. «Trotz der intensiven medizinischen Betreuung und den höchsten Anstrengungen der Ärzte und Pfleger konnte der Tod nicht verhindert werden», teilte die Klinik mit. Eine erschreckende Prognose veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO): Sie erwartet bis Dezember pro Woche zwischen 5000 und 10 000 neue Ebola-Fälle in Westafrika.

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EU verschärft Gesetz: Bankgeheimnis fällt endgültig

Die EU-Finanzminister beschlossen am Dienstag in Luxemburg, ein europäisches Gesetz zur Amtshilfe der Steuerbehörden entsprechend zu verschärfen. Foto: Oliver Berg
Die EU-Finanzminister beschlossen am Dienstag in Luxemburg, ein europäisches Gesetz zur Amtshilfe der Steuerbehörden entsprechend zu verschärfen. Foto: Oliver Berg

Die EU hat das endgültige Ende vom Bankgeheimnis besiegelt. Fast alle Mitgliedstaaten werden von 2017 an automatisch Bankdaten austauschen. Sie bekämpfen damit verstärkt die grenzüberschreitende Steuerflucht. Die EU-Finanzminister beschlossen in Luxemburg, ein europäisches Gesetz zur Amtshilfe der Steuerbehörden entsprechend zu verschärfen. Österreich wurde als einzigem Land eine verlängerte Übergangszeit bis 2018 zugestanden, um sich technisch auf den Datenaustausch vorzubereiten. «Das ist ein beachtlicher Erfolg, den wir da erzielt haben», resümierte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).

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EuGH muss über angekündigte Anleihenkäufe der EZB entscheiden

Der Gerichtshof muss nun entscheiden, ob die Notenbank ihr Mandat überschritten hat. Foto: Arne Dedert
Der Gerichtshof muss nun entscheiden, ob die Notenbank ihr Mandat überschritten hat. Foto: Arne Dedert

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) muss über den deutschen Streit um die Euro-Rettung entscheiden. Vertreter von Euro-Kritikern lieferten sich am Dienstag in Luxemburg einen Schlagabtausch vor Gericht mit Anwälten von Bundestag, Bundesregierung und Europäischer Zentralbank (EZB). Dabei geht es um die umstrittene Ankündigung von EZB-Präsident Mario Draghi aus dem Jahr 2012, alles zu tun, um den Euro zu retten und notfalls auch unbegrenzt Anleihen von Euro-Krisenstaaten zu kaufen. Diese Ankündigung hatte die Schuldenkrise beruhigt.

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Daimler kommt überraschend gut voran

Daimler-Chef Dieter Zetsche auf der Automesse in Paris. Foto: Daniel Karmann
Daimler-Chef Dieter Zetsche auf der Automesse in Paris. Foto: Daniel Karmann

Der Autobauer Daimler ist im dritten Quartal in allen Geschäftsfeldern gut vorangekommen - und steht nun finanziell besser da als erwartet. Wie der Dax-Konzern am Dienstag in Stuttgart mitteilte, stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in der Auto-Kernsparte auf mehr als 1,6 Milliarden Euro aus dem laufenden Geschäft. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,3 Milliarden Euro. Bei den Werten aus dem laufenden Geschäft rechnet Daimler hinzugekommene und abgestoßene Beteiligungen heraus.

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Neue Flugrouten nach Zürich: Südbaden fürchtet mehr Fluglärm

Südbaden leidet unter dem Fluglärm. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Südbaden leidet unter dem Fluglärm. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Der Dauerstreit um den Lärm am Flughafen Zürich geht in die nächste Runde. Die drei Landkreise in Südbaden protestierten am Dienstag gegen ein neues Betriebskonzept des Airports mit einer Verlegung der Flugrouten: «Dies ist für uns nicht hinnehmbar», hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Landräte im Schwarzwald-Baar-Kreis, im Kreis Konstanz und im Kreis Waldshut. Auch das Stuttgarter Verkehrsministerium und das Regierungspräsidium Freiburg forderten, dass Betriebsänderungen nicht zu Lasten der süddeutschen Region gehen dürften.

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Stuttgart 21 wird Thema im «Tatort»

Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 wird Thema im «Tatort». In dem Krimi ermorde ein Profikiller einen Staatssekretär des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums und ein Ex-Ministerpräsident müsse vor einem Untersuchungsausschuss des Landtags aussagen, berichten die «Stuttgarter Nachrichten» (Mittwoch). «Es ist eine wirklich frei erfundene Geschichte», betonte eine Sprecherin des Südwestrundfunks (SWR) nach Angaben des Blatts. Laut Zeitung war senderintern diskutiert worden, ob es zulässig sei, wenige Monate vor der Landtagswahl 2016 einen «Tatort» mit einer solch pointierten Zuspitzung auf eine Person auszustrahlen. Die Folge mit den Ermittlern Lannert und Bootz (Richy Müller und Felix Klare) werde in diesem Monat gedreht und soll 2015 in der ARD laufen. (DPA)

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Kretschmann hält Regierungserklärung zu Chancen der Digitalisierung

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: Patrick Seeger/Archiv
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: Patrick Seeger/Archiv

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will heute mit einer Regierungserklärung die Bedeutung der Digitalisierung für die Unternehmen im Südwesten betonen. Nach seiner Ansicht bieten sich aus der Verknüpfung von Maschinen durch Informations- und Kommunikationstechnik enorme Chancen für die innovative Wirtschaft im Land. Baden-Württemberg soll auf diesem Feld Vorreiter werden. Grün-Rot unterstützt deshalb die sogenannte vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) in den kommenden beiden Jahren mit zunächst 8,5 Millionen Euro.

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Erdwärmesonden werden in Böblingen nach Häuserschäden abgedichtet

Rund 200 Häuser wurden in Böblingen beschädigt. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv
Rund 200 Häuser wurden in Böblingen beschädigt. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Nach massiven Schäden an rund 200 Häusern in Böblingen können die Bewohner auf Normalität hoffen: Wie das Umweltministerium am Dienstag mitteilte, hat die Sanierung von Erdwärmesonden begonnen, die im Untergrund nach Geothermiebohrungen nicht richtig abgedichtet worden waren. Das hatte im vergangenen Jahr zu Hebungen des Erdreichs geführt, die die Wände der Häuser zum Einreißen brachten. Die Sanierung der Bohrungen sei zwar die Voraussetzung dafür, dass die Erdhebungen aufhörten und die Häuser selbst saniert werden könnten.

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