Weißes Papier hilft gegen den Fachkräftemangel 

Vorteil durch Wissen – Ein neues Produkt des Junior Business Team e.V.


Ab dem 24.04.2015 bietet das Junior Business Team ein Dokument in Form eines White Papers als kostenfreie Informationsquelle für Unternehmen zum Thema Arbeitgeberattraktivität an. Dabei werden aktuelle wirtschaftliche Prob-lemstellungen aufgegriffen und den Betroffenen Lösungsansätze eröffnet. Dieses Dokument ist allen Interessenten frei zugänglich und soll Unternehmen durch Vorbeugung einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Alle aufgegriffenen Themen wurden von Experten verfasst, die ihre durch Projektarbeit, Studien oder vertieftes Wissen an Universitäten erworbene Expertise, an den Mann bringen möchten.

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Schlechte Internetverbindungen in Deutschland - kein Ende in Sicht

Hinsichtlich ihrer Internetverbindung sind die Stuttgarter wahre Glückskinder. Zusammen mit Köln und Frankfurt am Main gibt es dort nämlich durchschnittlich die schnellsten Internetverbindungen. In anderen Orten sieht es damit nicht gut aus. Der versprochene deutschlandweite Ausbau des Breitbandnetzes geht nur schleppend voran. Auf dem Land beklagen sich viele Firmen über die schlechten Verbindungen, welche Zeit und dadurch auch Nerven und Geld kosten. DSL ist nicht gleich DSL. Wie schnell die jeweilige Internetverbindung tatsächlich ist, hängt vor allem ab von dem jeweiligen Standort. Selbst in Großstädten werden angegebene Maximalleistungen faktisch nur selten erreicht. 

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Schadstoff-Rangliste: Stuttgarts Luft besonders schlecht

Fernsehturm in Stuttgart: Die Luft in der baden-württembergischen Landeshauptstadt gilt als besonders schadstoffbelastet. Foto: Patrick Seeger
Fernsehturm in Stuttgart: Die Luft in der baden-württembergischen Landeshauptstadt gilt als besonders schadstoffbelastet. Foto: Patrick Seeger

Stuttgart ist sowohl der am höchsten mit Feinstaub als auch mit Stickstoffdioxid belastete Ort in Deutschland. Das geht aus einer Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach ist - auch wegen der Lage in einem Talkessel - der Jahreswert beim Stickstoffdioxid teils mehr als doppelt so hoch wie der zulässige Grenzwert. Es folgen München, Reutlingen, Düren, Kiel, Limburg und Freiburg. Beim Feinstaub wurde der Grenzwert 2013 am Neckartor in Stuttgart an bis zu 91 Tagen überschritten, bei eigentlich maximal 35 zulässigen Überschreitungen in einem Jahr.

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Bahn: Zugausfälle auch nach Streikende noch möglich

Fahrgäste am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main: Die meisten Züge rollen nach dem Ende des Lokführerstreiks wieder. Foto: Christoph Schmidt
Fahrgäste am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main: Die meisten Züge rollen nach dem Ende des Lokführerstreiks wieder. Foto: Christoph Schmidt

Reisende und Pendler müssen auch am Freitagmorgen vereinzelt noch mit Einschränkungen im Bahnverkehr rechnen. Die Deutsche Bahn hat zwar nach dem Ende des Lokführerstreiks am Donnerstagabend bundesweit wieder den Regel-betrieb aufgenommen, wie das Unternehmen in der Nacht zum Freitag bestätigte. Einzelne Verspätungen oder Zugausfälle am Morgen seien aber nicht auszuschließen. Der Ersatzfahrplan der Bahn war so getaktet worden, dass die Züge zum Streikende dort ankamen, wo sie regulär wieder starten sollten. 

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Bildungsprämie nehmen vor allem Frauen in Anspruch

Die Weiterbildung durch eine Bildungsprämie finanzieren lassen - dieses Angebot nutzen vor allem Frauen. Foto: Jens Kalaene
Die Weiterbildung durch eine Bildungsprämie finanzieren lassen - dieses Angebot nutzen vor allem Frauen. Foto: Jens Kalaene

Das Angebot vom Staat, sich eine Weiterbildung mit einer Bildungsprämie zu finanzieren, nutzen derzeit vor allem Frauen. Das geht aus dem vorläufigen Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor. Drei von vier (76 Prozent) der seit dem 1. Juli vergebenen Bildungsprämien gingen an Frauen. Schaut man sich die Teilnehmer nach Branchen an, sind sie vor allem bei Berufstätigen aus den Bereichen Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen beliebt. Die Bildungsprämie gibt es in zwei Varianten: 

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BND soll US-Dienst NSA bei massiver Spionage in Europa geholfen haben

BND-Anlage in Bad Aibling. Foto: Stephan Jansen/Archiv
BND-Anlage in Bad Aibling. Foto: Stephan Jansen/Archiv

Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll den USA über Jahre massive Datenspionage bei europäischen Unternehmen und Politikern ermöglicht haben. Vertreter von Koalition und Opposition zeigten sich am Donnerstag alarmiert und empört. Die Linke forderte den Rücktritt von BND-Präsident Gerhard Schindler. Die Bundesregierung bescheinigte dem BND öffentlich Defizite. Über Erkenntnisse, die einen neuen Skandal nahelegen, unterrichtete Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) am Mittwochabend die für Geheimdienstkontrolle zuständigen Bundestagsabgeordneten. 

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EU weitet Seenotrettung für Flüchtlinge aus

Flüchtlingsboot vor der Küste der italienischen Insel Lampedusa. Foto: Italian Navy
Flüchtlingsboot vor der Küste der italienischen Insel Lampedusa. Foto: Italian Navy

Mit dreimal soviel Geld und mehr Schiffen für die Seenotrettung im Mittelmeer will die Europäische Union (EU) weitere Flüchtlings-katastrophen verhindern. Bei einem Sonder-gipfel in Brüssel beschlossen die Staats- und Regierungschefs, die Mittel für die EU-Grenzschutzmission «Triton» zu verdreifachen. Künftig stehen damit rund 9 Millionen Euro pro Monat dafür zur Verfügung. Bundeskanzlerin Angela Merkel bot an, zwei Schiffe der deutschen Marine für die Seenotrettung ins Mittelmeer zu schicken. Wenn nötig auch noch mehr, sagte Merkel nach dem Treffen.


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Weiche Fahrradhelme sind härter im Nehmen als harte

Beim Helmkauf sollten Radfahrer nicht nur auf die Schutzeigenschaften achten. Foto: ADAC
Beim Helmkauf sollten Radfahrer nicht nur auf die Schutzeigenschaften achten. Foto: ADAC

Bei Fahrradhelmen schützt eine harte Schale nicht besser als eine weiche. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC, der zwölf Helme für Erwachsene unter die Lupe genommen hat. Zwar gab es dabei keine ernsthaften Ausreißer nach unten, doch schnitten alle getesteten Modelle mit einer harten Helmschale nur mit «befriedigend» ab. Die acht anderen, sogenannten Micro-Shell-Helme, bei denen nur eine dünne, verformbare Schale über dem eigentlichen Schutzkörper sitzt, erreichten dagegen die Wertung «gut». Bei der Schlagprüfung erreichten sie gute bis sehr gute Dämpfungswerte.


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App-Lawine am Handgelenk zum Start der Apple Watch

Viele App-Anbieter haben ihre Anwendungen um eine Watch-Funktion erweitert. Foto: Andrew Cowie
Viele App-Anbieter haben ihre Anwendungen um eine Watch-Funktion erweitert. Foto: Andrew Cowie

Wenn am Freitag (24. April) die ersten Käufer ihre Apple Watch auspacken, werden sie bereits Dutzende Apps auf der Computeruhr installieren können. In den vergangenen Wochen erweiterten alle möglichen Anbieter ihre Anwendungen um Watch-Funktionen. Es gibt Apps für Fitness, Wetter, Notizen, Nachrichten, Restaurant-Reservierungen, die Anzeige von Reise-Informationen oder Steuerung vernetzter Glühbirnen. Die Website Watchaware, die die Entwicklung beobachtet, listet inzwischen rund 2200 Anwendungen auf.


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Vorsicht Sonne: Kinder vor Hautkrebs schützen

Ein Klecks Sonnencreme ist nicht genug: Besonders am Strand reflektiert das Licht. Deshalb sollten Eltern den Sonnenschutz dick und mehrfach auftragen. Foto: Silvia Marks
Ein Klecks Sonnencreme ist nicht genug: Besonders am Strand reflektiert das Licht. Deshalb sollten Eltern den Sonnenschutz dick und mehrfach auftragen. Foto: Silvia Marks

Eltern sollten ihren Kindern schon früh vermitteln, wie wichtig Sonnenschutz ist. Denn junge Haut ist besonders empfindlich. Kinderhaut ist viel dünner als die Haut von Erwachsenen. Sie kann noch nicht ausreichend Pigmente produzieren, die die Haut vor UV-Strahlen schützen. «Hier können irreparable Hautschäden durch Sonneneinstrahlung entstehen, die später zu schwarzem Hautkrebs, dem sogenannten malignen Melanom, führen können», sagt Ralph von Kiedrowski vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche mit sehr hellen Hauttypen. 

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Land meldet zwei Dutzend Teststrecken für Lang-Lkw an

Ein Lang-Lkw. Foto: Friso Gentsch/Archiv
Ein Lang-Lkw. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Stuttgart (dpa) - Die Landesregierung hat nach den Worten von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) mehr als zwei Dutzend Strecken für den Feldversuch mit Lang-Lkw nach Berlin gemeldet. Dabei könne aber nur ein kleiner Teil der Wünsche von Spediteuren berücksichtigt werden, sagte Hermann der Fachzeitschrift «trans aktuell» (Freitag). «Es hat sich gezeigt, dass deren Wunschliste unendlich geworden wäre. Wir mussten eine Auswahl treffen.»


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Höheren Lohn für Edelmetall-Beschäftigte im Südwesten

IG Metall verkündet neuen Abschluss. Foto: Stefan Puchner/Archiv
IG Metall verkündet neuen Abschluss. Foto: Stefan Puchner/Archiv

Die Beschäftigen der Edelmetallindustrie im Südwesten bekommen künftig mehr Geld. In der ersten Runde der Tarifverhandlungen haben Gewerkschaft und Arbeitgeber sich auf 3,4 Prozent mehr Lohn geeinigt, wie die IG Metall Pforzheim am Mittwoch mitteilte. «Der Abschluss beteiligt die Beschäftigten angemessen an der guten wirtschaftlichen Entwicklung», sagte Walter Beraus, Verhandlungsführer der IG Metall-Bezirksleitung. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft ein Plus von 5,5 Prozent gefordert. 

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KfW warnt: 580 000 Mittelständler suchen Nachfolger

Laut KfW-Analyse ziehen sich Unternehmenschefs mit steigendem Alter aus Investitionen zurück, zudem lasse die Innovationstätigkeit nach. Foto: Stefan Sauer
Laut KfW-Analyse ziehen sich Unternehmenschefs mit steigendem Alter aus Investitionen zurück, zudem lasse die Innovationstätigkeit nach. Foto: Stefan Sauer

Der deutsche Mittelstand braucht nach einer Studie dringend nachrückende Jungunternehmer. Denn das hohe Alter vieler Firmenlenker wird schon bald zu einem einschneidenden Generationenwechsel an der Spitze deutscher Mittelständler führen, wie die Förderbank KfW berichtet. Nach der Analyse des Instituts planen bis 2017 die Chefs von rund 580 000 mittelständischen Firmen die Übergabe oder den Verkauf an einen Nachfolger. «Das ist jeder sechste Mittelständler in Deutschland. Etwa vier Millionen Arbeitsplätze hängen vom Gelingen dieser Unternehmensnachfolgen ab», betonte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner.


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Kerber ringt Scharapowa nieder: Megafroh über Stuttgart-Viertelfinale

Angelique Kerber schlug Maria Scharapowa mit 2:6, 7:5, 6:1. Foto: Marijan Murat
Angelique Kerber schlug Maria Scharapowa mit 2:6, 7:5, 6:1. Foto: Marijan Murat

Angelique Kerber hat beim Tennis-Turnier in Stuttgart für eine Riesen-Überraschung gesorgt und mit einem Sieg gegen Titelverteidigerin Maria Scharapowa das Viertelfinale erreicht. Die Kielerin setzte sich am Donnerstagabend gegen die russische Weltranglisten-Zweite mit 2:6, 7:5, 6:1 durch und zeigte dabei eine ganz starke Vorstellung. Für Scharapowa war es die erste Niederlage im Schwabenland überhaupt. In den vergangenen drei Jahren hatte sie die Sandplatz-Veranstaltung stets gewonnen. Zudem wird sie im Ranking Platz zwei an die Rumänin Simona Halep verlieren.


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Unreife Junge oder sture Alte - Altersgrenze für Bürgermeister nötig?

Ministerpräsident Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Felix Kästle
Ministerpräsident Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Felix Kästle

Die Pläne zum Wegfall der Altersgrenze für Bürgermeister in Baden-Württemberg sind ins Stocken geraten. Im Ressort von Innenminister Reinhold Gall (SPD) hieß es am Donnerstag zur Begründung: «Die Regierungsfraktionen haben sich bisher noch nicht geeinigt.» Die Grünen im Landtag sind für eine Aufhebung der Altersgrenze, die Sozialdemokraten restriktiver. In der geplanten Reform der Gemeindeordnung ist das Thema ausgeklammert, obwohl sich Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) im Herbst 2014 dafür ausgesprochen hatte. 

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E-Zigaretten und E-Shishas für Jugendliche werden verboten

Die E-Zigarette verbrennt keinen Tabak, sondern verdampft eine Flüssigkeit, die auch Nikotin enthalten kann. Foto: Friso Gentsch
Die E-Zigarette verbrennt keinen Tabak, sondern verdampft eine Flüssigkeit, die auch Nikotin enthalten kann. Foto: Friso Gentsch

Die Bundesregierung will Kinder und Jugendliche besser vor E-Zigaretten und E-Shishas schützen. Dafür soll der Verkauf der Produkte - ob mit Nikotin oder ohne - an Minderjährige noch in diesem Jahr verboten werden. Das kündigte Bundesjugendministerin Manuela Schwesig (SPD) an. Ernährungsminister Christian Schmidt (CSU) will außerdem nikotinfreie E-Zigaretten den nikotinhaltigen gesetzlich gleichstellen. Das würde Hinweispflichten auf der Verpackung oder Werbebeschränkungen bedeuten.


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Machtkampf bei VW nicht zu Ende

Martin Winterkorn (M) und der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Ferdinand Piech. Foto: Julian Stratenschulte
Martin Winterkorn (M) und der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Ferdinand Piech. Foto: Julian Stratenschulte

Der Machtkampf bei Volkswagen ist nicht zu Ende. Nach übereinstimmenden Informationen des NDR, der «Welt» und der Deutschen Presse-Agentur hat VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch versucht, die Ablösung von Vorstandschef Martin Winterkorn noch vor der VW-Hauptversammlung am 5. Mai zu betreiben. Piëch dementierte dies gegenüber der «Bild»-Zeitung, anderen Medien und auch der dpa. Er erklärte: «Wir haben uns letzte Woche ausgesprochen. Und uns auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Ich betreibe die Ablösung von Martin Winterkorn nicht.»


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Verbände: Wohnungsbau zu teuer für bezahlbare Mieten

Eine bezahlbare Wohnung in der Großstadt muss derzeit teuer bezahlt werden. Foto: Axel Heimken
Eine bezahlbare Wohnung in der Großstadt muss derzeit teuer bezahlt werden. Foto: Axel Heimken

Neue Wohnungen sind in Deutschland zu bezahlbaren Mieten nicht mehr zu bauen. Das ist das Fazit einer Studie im Auftrag von Baubranche, Wohnungswirtschaft und Deutschem Mieterbund. Danach sind die Ausgaben für Neubauwohnungen seit dem Jahr 2000 um knapp 40 Prozent gestiegen. «Es fehlen 400 000 bis 500 000 Wohnungen», sagte Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten und forderte mehr politisches Engagement für den Wohnungsbau. «Der Markt allein hat das Problem in den letzten Jahren nicht gelöst.» 

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Bundesbürger erwarten höhere Einkommen

Positiv sind die Bundesbürger mit Blick auf Einkommen gestimmt: Sie erwarten mehr. Foto: Sebastian Kahnert
Positiv sind die Bundesbürger mit Blick auf Einkommen gestimmt: Sie erwarten mehr. Foto: Sebastian Kahnert

Die Einkommenserwartungen der Bundes-bürger haben im April den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. Das geht aus dem monatlichen Konsumklimaindex des Marktforschungsunternehmens GfK hervor. Insgesamt sei das Konsumklima erneut gestiegen, «wenn auch im Vergleich zu den Vormonaten in abgeschwächter Form», sagte Rolf Bürkl von der GfK in Nürnberg. Der GfK-Konsumklimaindex prognostiziert für Mai einen Anstieg um 0,1 Zähler auf 10,1 Punkte. 

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Verleger warnen: Urheberrecht darf nicht geschleift werden

Die Zeitungsverleger stemmen sich gegen Eingriffe zu ihren Lasten bei der Reform des europäischen Urheberrechts. «Kulturgüter und geistige Leistungen dürfen nicht kostenlos sein», sagte Valdo Lehari jr., Vizepräsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbands (ENPA), der Deutschen Presse-Agentur zum Tag des Urheberechts. Die Verlage wenden sich vor allem gegen Vorschläge der im EU-Parlament federführenden Abgeordnete Julia Reda von der Piratenpartei. Diese will die Verwendung von Fotos, Filmausschnitten und Texten erleichtern und die Regeln in der EU einheitlich gestalten. Reda hatte argumentiert, technisch überholte und von Land zu Land unterschiedliche Urheberrechtsregeln seien eine unverhältnismäßige Hürde für alltägliche Handlungen im Internet. 

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Gericht akzeptiert Dashcam-Aufzeichnungen als Beweismittel

Dashcams im Auto waren bisher datenschutzrechtlich umstritten. Foto: Rene Ruprecht/Archiv
Dashcams im Auto waren bisher datenschutzrechtlich umstritten. Foto: Rene Ruprecht/Archiv

Videoaufnahmen aus den umstrittenen Dashcams im Fahrzeug können unter Umständen vor Gericht als Beweismittel dienen. Im Strafprozess gegen einen Verkehrsrowdy hat das Amtsgericht Nienburg Bilder als Beweismittel akzeptiert, die ein Zeuge mit der Mini-Kamera aufgenommen hatte. Laut «Spiegel Online» handelt es sich um das bundesweit erste vergleichbare Urteil eines Strafgerichts (Az: 4 Ds 155/14, 4 Ds 520 Js 39473/14 (155/14)). Dashcams sind kleine Videokameras, die sich an der Windschutzscheibe oder auf dem Armaturenbrett befestigen lassen. 

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Wolfsburg raus: Nach 0:2 immerhin noch 2:2 in Neapel

Für Nicklas Bendtner und den VfL Wolfsburg ist das Kaptiel Europa League beendet. Foto: Peter Steffen
Für Nicklas Bendtner und den VfL Wolfsburg ist das Kaptiel Europa League beendet. Foto: Peter Steffen

Nicht noch einmal blamiert, aber klar gescheitert: Der VfL Wolfsburg ist in der Europa League nach einem 2:2 (0:0) beim SSC Neapel im Viertelfinale ausgeschieden. Nach dem 1:4-Hinspiel-Debakel vor einer Woche war der Fußball-Bundesligist im baufälligen Stadio San Paolo insgesamt ohne Chance auf das Weiterkommen. Für die konterstarken Neapolitaner machten Jose Callejón (50.) und Dries Mertens (65.) mit der 2:0-Führung den Halbfinal-Einzug klar. 

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Schokoladeneis im Test: Unbeschwerter Genuss möglich

Kinder lieben Schokoladeneis. Eltern können unbesorgt zu Haushaltspackungen greifen. Foto: Julian Stratenschulte
Kinder lieben Schokoladeneis. Eltern können unbesorgt zu Haushaltspackungen greifen. Foto: Julian Stratenschulte

Im Sommer hat Schokoladeneis Hochsaison. Da beruhigt es zu wissen: Wer das Schokoladeneis in der Haushaltspackung kauft, braucht keine Angst vor Keimen oder Schadstoffen haben. Die Stiftung Warentest hat 20 solcher Packungen getestet. Auf kritische Keimgehalte stießen die Tester kein einziges Mal, auch der Gehalte an Schadstoffen wie Kadmium aus Kakao oder Mineralöle waren unauffällig. Die Bewertung machte sich deshalb vor allem am Geschmack fest. Sieben Eissorten erhielten die Note «gut», zehn die Note «befriedigend» und zwei die Note «ausreichend». 

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Vorurteile gegenüber Kreuzfahrten

Bildrechte: Flickr Aida Roman Pfeiffer CC BY-ND 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Bildrechte: Flickr Aida Roman Pfeiffer CC BY-ND 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Hochseereisen werden immer beliebter und gehören zu den am stärksten wachsenden Reiseformen. Dennoch gibt es noch immer viele Vorurteile gegenüber Kreuzfahrten, die sich wacker halten. Am häufigsten sind die folgenden zu hören:

  • Kreuzfahrten sind unbezahlbar Diese Aussage kann man pauschal keinesfalls unterstreichen. Die Kosten für eine Kreuzfahrt sind je nach Reiseziel, Schiff, Kabine und Dauer der Reise sehr unterschiedlich. Deswegen lohnt es sich, vorher die Preise der unterschiedlichen Reiseveranstalter zu vergleichen.
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Viele Unternehmen mit Bachelor-Absolventen unzufrieden

Erstsemester-Studenten im Hörsaal der Uni Mainz. Der überwiegende Teil deutschen Wirtschaft ist mit Bachelor-Absolventen unzufrieden. Foto: Fredrik von Erichsen
Erstsemester-Studenten im Hörsaal der Uni Mainz. Der überwiegende Teil deutschen Wirtschaft ist mit Bachelor-Absolventen unzufrieden. Foto: Fredrik von Erichsen

Die deutsche Wirtschaft ist zunehmend unzufrieden mit Bachelor-Absolventen. Bei einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) gaben nur 47 Prozent der Unternehmen an, dass Berufseinsteiger mit diesem Hochschul-abschluss ihre Erwartungen erfüllen. 2007 waren noch 67 und 2011 noch 63 Prozent aller Firmen mit den Absolventen zufrieden gewesen. Für die Umfrage, die der «Welt» vorliegt, wurden 2000 Unternehmen befragt. 

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Facebook-Umsatz schießt hoch

Facebook-Europazentrale in Dublin. Im ersten Quartal stieg der Umsatz des weltgrößten Online-Netzwerks im Jahresvergleich um 42 Prozent. Foto: Jessica Binsch
Facebook-Europazentrale in Dublin. Im ersten Quartal stieg der Umsatz des weltgrößten Online-Netzwerks im Jahresvergleich um 42 Prozent. Foto: Jessica Binsch

Das Geschäft mit Smartphone-Werbung bei Facebook boomt. Im ersten Quartal schoss der Umsatz des weltgrößten Online-Netzwerks im Jahresvergleich um 42 Prozent auf 3,54 Milliarden Dollar hoch. Allerdings lasten die hohen Ausgaben auf dem Gewinn. Mit 512 Millionen Dollar verdiente Facebook ein Fünftel weniger als vor einem Jahr. Der Konzern steckt unter anderem viel Geld in Rechenzentren. Insgesamt waren die Kosten um 83 Prozent höher als vor einem Jahr. Die weltweite Nutzerzahl stieg auf 1,44 Milliarden im Monat, wie Facebook nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte. 

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Fitschen vor Betrugsprozess: «Es wird jetzt ungemütlich»

Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen. Foto: Bodo Marks
Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen. Foto: Bodo Marks

Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, hat wenige Tage vor dem Beginn des Betrugsprozesses in München im Fall Kirch seine Unschuld bekräftigt. «Ich war ja aufrichtig», sagte er dem Magazin «Stern». Eine Einigung außerhalb des Gerichtssaales, über den in den vergangenen Monaten spekuliert worden war, habe er nicht in Erwägung gezogen. «Ich hätte mich mit einem Vergleich nicht gut gefühlt. Ich habe ein Grundvertrauen in die Justiz und bin zuversichtlich.» Das Fatale sei aber, dass einen manche schon vorverurteilten.

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Studie: Unternehmensgründung bleibt eine Männerdomäne

Ein Unternehmen gründen überwiegend Männer. Unabhängigkeit, Geld und Selbstverwirklichung sind die Gründe dafür. Foto: Wolfgang Kumm
Ein Unternehmen gründen überwiegend Männer. Unabhängigkeit, Geld und Selbstverwirklichung sind die Gründe dafür. Foto: Wolfgang Kumm

Die Gründung eines Unternehmens bleibt eine Männerdomäne. Von den 18- bis 64 Jahre alten Männern hätten sich in den vergangenen dreieinhalb Jahren 6,5 Prozent für die berufliche Selbstständigkeit entschieden; bei Frauen waren es vier Prozent, geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Für Frauen sei der Aufbau einer Existenz zudem häufig nur die zweite Wahl, weil sie keine passende Festanstellung gefunden hätten. 60 Prozent der Männer strebten dagegen mit dem Leben als eigener Chef vor allem Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und ein höheres Einkommen an. 

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Vererben über Grenzen hinweg - Ab August gilt neues EU-Recht

Erben über EU-Grenzen hinweg ist bisher mitunter kompliziert. Ab dem 17. August soll sich das ändern. Dann treten neue Regelungen in Kraft. Foto: Arno Burgi
Erben über EU-Grenzen hinweg ist bisher mitunter kompliziert. Ab dem 17. August soll sich das ändern. Dann treten neue Regelungen in Kraft. Foto: Arno Burgi

Menschen, die ihr Testament machen wollen oder eins gemacht haben, sollten sich den 17. August merken. Von diesem Tag gilt in Deutschland das neue EU-Erbrecht. Das EU-Erbrecht regelt, welches nationale Recht angewendet wird, wenn Vermögen im EU-Ausland vererbt wird. Das betrifft nach einer Schätzung der Bundesregierung jährlich mindestens 450 000 Familien in Deutschland. Es ist der Klassiker: Ein Rentnerehepaar verbringt seinen Lebensabend im sonnigen Spanien. Die beiden haben in der alten Heimat ein gemeinsames Testament geschrieben. Der Mann stirbt. 

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Wilde Kerle: Manche Jungs finden lernen unmännlich

Manche Jungs finden es uncool, sich im Unterricht zu melden. Dahinter kann ein falsches Männlichkeitsbild stecken. Foto: Mascha Brichta
Manche Jungs finden es uncool, sich im Unterricht zu melden. Dahinter kann ein falsches Männlichkeitsbild stecken. Foto: Mascha Brichta

Bielefeld (dpa/tmn) - Wenn Jungen nicht für die Schule lernen möchten, kann ein falsches Männlichkeitsbild dahinterstecken. «Auch in der Schule gibt es Geschlechterstereotypen», sagt Miguel Diaz vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit mit Blick auf den Girls' und Boys' Day am 23. April. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass Jungen glauben, lernen ist unmännlich. «Wenn sie ohne Fleiß gut in der Schule sind, kann das zwar cool sein», erklärt Diaz. «Aber wer sich anstrengen muss oder sich im Unterricht oft meldet, wirkt in der Clique vielleicht wie ein Streber.»


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Neue Airlines versprechen Umsatzplus für Stuttgarter Flughafen

Der Stuttgarter Flughafen erwartet wieder ein Umsatzplus. Foto: Wolfram Kastl
Der Stuttgarter Flughafen erwartet wieder ein Umsatzplus. Foto: Wolfram Kastl

Der Start von zwei Billig-Airlines sowie über zehn Millionen Passagiere werden den Umsatz des Stuttgarter Flughafens in diesem Jahr voraussichtlich steigern. Über 80 Prozent der Flüge von Billiganbietern Easyjet und Ryanair, die jeweils im März und April gestartet sind, seien vom ersten Tag an voll gewesen, sagte Geschäftsführer Georg Fundel am Mittwoch in Stuttgart. «Wir sind gut gestartet.» Demnach werden 2015 mehr als 10 Millionen Passagiere erwartet - über fünf Prozent mehr als im Vorjahr.


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Lisicki geht 0:6, 0:6 unter - auch Görges raus

Sabine Lisicki machte gegen Sarina Dijas aus Kasachstan kein einziges Spiel. Foto: Marijan Murat
Sabine Lisicki machte gegen Sarina Dijas aus Kasachstan kein einziges Spiel. Foto: Marijan Murat

Nach ihrem desolaten Auftritt wollte Sabine Lisicki nur noch weg. Mit gesenktem Haupt flüchtete die Berlinerin vom Centre Court der Stuttgarter Porsche-Arena, auf dem sie zuvor ihre Erstrunden-Partie gegen die Kasachin Sarina Dijas sang- und klanglos mit 0:6, 0:6 verloren hatte. Zum ersten Mal setzte es für die 25-Jährige in einem Spiel auf der WTA-Tour die sportliche Höchststrafe. Drei Tage nach der bitteren Niederlage im Fed Cup gab es für Lisicki damit den nächsten herben Rückschlag. 

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Ritter Sport will bis 2025 nur noch mit nachhaltigem Kakao arbeiten

Ritter-Chef Ronken präsentierte den Nachhaltigkeitsbericht. Foto: Marijan Murat
Ritter-Chef Ronken präsentierte den Nachhaltigkeitsbericht. Foto: Marijan Murat

Der Schokoladenhersteller Ritter Sport will seine Tafeln bis 2025 gänzlich mit nachhaltig angebautem Kakao produzieren - was allerdings zu steigenden Preisen führen könnte. «Nachhaltiger Kakao ist teurer», sagte Ritter-Chef Andreas Ronken am Mittwoch in Waldenbuch bei der Präsentation eines Nachhaltigkeitsberichts. Die Preise bestimme letztlich aber der Handel. Zuletzt machten Schokoladenherstellern auch steigende Kosten für Nüsse zu schaffen. «Für uns sind die beiden wichtigsten Rohstoffe Kakao und Haselnüsse», sagte Ronken.

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G8/G9-Debatte rückt Gymnasium in Fokus: vernachlässigte Schulart?

Elternbeirat: Die Qualität des Unterrichts kommt zu kurz. Foto: A. Weigel/Archiv
Elternbeirat: Die Qualität des Unterrichts kommt zu kurz. Foto: A. Weigel/Archiv

In der Debatte über den acht- oder neunjährigen Weg zum Abitur kommt aus Sicht des Landeselternbeirates (LEB) die viel wichtigere Frage nach der Unterrichtsqualität zu kurz. «Das Gymnasium ist eine vergessene Schulart - trotz erheblicher Defizite», sagte Verbandschef Carsten Rees der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf das Abschneiden Baden-Württembergs etwa in der IQB-Studie. Laut dem Schulleistungs-vergleich des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) sind die baden-württembergischen Schüler in Mathematik und Naturwissenschaften nur Mittelmaß. 

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Lokführer streiken noch bis 21.00 Uhr

Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL wird fortgesetzt. Foto: Jasper Rothfels
Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL wird fortgesetzt. Foto: Jasper Rothfels

Auch am Donnerstag müssen sich Millionen Reisende und Pendler nach Alternativen umschauen: Noch bis zum Abend setzen die Lokführer der Deutschen Bahn (DB) ihren Streik fort. Das Unternehmen wird wieder nur ein Rumpfangebot aufrechterhalten. Am Mittwoch hatte es in den Fern- und Regionalzügen sowie S-Bahnen teilweise noch viele freie Plätze gegeben. Nach dem Ersatzfahrplan der Bahn fährt etwa jeder dritte Fernzug. Bei Regionalzügen ist es unterschiedlich: Während in Westdeutschland bis zu 60 Prozent fahren, reicht es im Osten stellenweise nur für 10 bis 15 Prozent. 

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Glatze oder Haare im Gesicht: Wann die Kasse zahlt

Wer unter einer körperlichen Auffälligkeit leidet, sollte wissen: Die Krankenkassen zahlen nicht immer eine Behandlung. Foto: Patrick Pleul
Wer unter einer körperlichen Auffälligkeit leidet, sollte wissen: Die Krankenkassen zahlen nicht immer eine Behandlung. Foto: Patrick Pleul

Bei körperlichen Auffälligkeiten wie einer Glatze oder einem sechsten Finger müssen die Krankenkassen nicht die Kosten für Behandlungen oder Hilfsmittel übernehmen. Denn dafür gelten feste Regeln, wie ein aktuelles Urteil zeigt. Laut dem Bundessozialgericht können Männer in bestimmten Fällen eine Perücke von der Krankenkasse bezahlt bekommen. Allerdings muss eine Krankheit vorliegen. Der unbehaarte Kopf - auch ohne Brauen, Wimpern und Bart - muss eine entstellende Wirkung haben, wie das Bundessozialgericht in Kassel am Mittwoch (22. April) entschieden hat.


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Illegale Praktiken: EU droht Gazprom mit Milliardenstrafe

Ein Mitarbeiter von Gazprom nahe der ukrainischen Grenze: Künftig soll russisches Gas über die Türkei und Griechenland nach Europa kommen. Foto: Maxim Shipenkov/Archiv
Ein Mitarbeiter von Gazprom nahe der ukrainischen Grenze: Künftig soll russisches Gas über die Türkei und Griechenland nach Europa kommen. Foto: Maxim Shipenkov/Archiv

Die EU-Kommission droht dem russischen Energieriesen Gazprom wegen unlauterer Geschäftspraktiken in Osteuropa mit einem Milliardenbußgeld. Gazprom habe in acht osteuropäischen EU-Ländern die Gasmärkte abgeschottet und die Preise hoch getrieben, lautet der Vorwurf der EU-Behörde. Brüssel droht Gazprom mit einer EU-Kartellstrafe von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes, also derzeit rund 6,9 Milliarden Euro. Die Kommission schickte nach eigenen Angaben die formelle Beschwerde nach Moskau.


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Mutmaßlicher «Flash Crash»-Verursacher wehrt sich gegen Auslieferung

Aktienhändler und Analysten in Frankfurt verfolgten den sogenannten "Flash Crash" am 06.05.2010. Foto: Boris Roessler/Archiv
Aktienhändler und Analysten in Frankfurt verfolgten den sogenannten "Flash Crash" am 06.05.2010. Foto: Boris Roessler/Archiv

Ein britischer Aktienhändler soll sich mit Manipulationen auf dem Finanzmarkt ein Millionenvermögen ergaunert und einen beispiellosen Absturz des US-Leitindex mitverursacht haben. Er wolle sich gegen einen Auslieferungsantrag der US-Behörden zur Wehr setzen, sagte der 36-Jährige am Mittwoch vor einem Londoner Gericht. Der Richter setzte eine Kaution von 5,05 Millionen Pfund (7,1 Mio Euro) fest. Am Vortag hatten Ermittler den Mann aus dem Londoner Stadtteil Hounslow festgenommen. 

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Risiko für Mückenstiche wird von DNA mitbestimmt

Wen eine Mücke sticht, das wird vom Erbgut des Opfers mitbestimmt. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Wen eine Mücke sticht, das wird vom Erbgut des Opfers mitbestimmt. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Den einen stechen sie wie wild, den anderen verschonen sie: Mücken sind wählerisch. Das Risiko für Mückenstiche wird vom eigenen Erbgut mitbestimmt, zeigen Forscher nun mit einer Untersuchung an eineiigen und zweieiigen Zwillingen. Die Gene beeinflussten vermutlich den Körpergeruch, schreiben sie im Fachblatt «PLOS ONE». Würden sie ausfindig gemacht, ließen sich auf Basis dieser Daten eventuell bessere Abwehrmittel entwickeln. Dass Mücken nicht auf jeden Menschen gleichermaßen fliegen, ist schon länger bekannt. 

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Mannheim kürt sich zum Eishockey-Meister

Die Mannheimer setzten sich in der Finalserie durch und feiern die Meisterschaft. Foto: Daniel Karmann
Die Mannheimer setzten sich in der Finalserie durch und feiern die Meisterschaft. Foto: Daniel Karmann

Die Adler Mannheim haben sich erstmals seit 2007 wieder zum deutschen Eishockey-Meister gekrönt. Durch ein 3:1 (0:0, 1:1, 2:0) beim Titelverteidiger ERC Ingolstadt holte sich der Favorit den vierten Sieg in der Finalserie und feierte seinen siebten Titel. «Acht Jahre haben wir gewartet. Das ist ein geiler Moment. Wir werden das genießen», sagte ein strahlender Nationalstürmer Christoph Ullmann, der ebenso wie Kink, Frank Mauer und Ronny Arendt schon bei der bis dato letzten Titel-Krönung dabei war. «Ich glaube, wir sind ein würdiger Sieger. 

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Lebenserwartung steigt weiter

Das Statistische Bundesamt hat die neue Sterbetafel mit aktuellen Zahlen zur Lebenserwartung in Deutschland veröffentlicht. Foto: Federico Gambarini/Archiv
Das Statistische Bundesamt hat die neue Sterbetafel mit aktuellen Zahlen zur Lebenserwartung in Deutschland veröffentlicht. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Die Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter. Für neugeborene Mädchen beträgt sie derzeit fast 83 Jahre. Männliche Säuglinge können sich auf nahezu 78 Jahre freuen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit liegt Deutschland etwa im Durchschnitt der 28 EU-Länder - bei den Jungen ganz leicht darüber, bei den Mädchen knapp darunter. Der Anstieg der Lebenserwartung nach der aktuellen Modellrechnung (Sterbetafel 2010/2012) erscheint im Vergleich zur vorigen Erhebung (Sterbetafel 2009/2011) gering: 

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Uber stellt in Frankfurt und München auf Mitfahr-Tarif um

Uber fühlt sich von der Bundesregierung unfair behandelt, weil das US-Unternehmen in Deutschland nur eingeschränkt operieren kann. Foto: Rene Ruprecht
Uber fühlt sich von der Bundesregierung unfair behandelt, weil das US-Unternehmen in Deutschland nur eingeschränkt operieren kann. Foto: Rene Ruprecht

Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber hat seinen Service UberPop nun auch in Frankfurt und München auf den Mitfahrtarif von 35 Cent pro Kilometer umgestellt. Damit will das US-Unternehmen drohenden rechtlichen Schwierigkeiten aus dem Weg gehen. Auslöser sei, dass der Verband Taxi Deutschland die Sicherheitsleistung von 400 000 Euro für die Vollstreckung eines vom Frankfurter Landgericht gefällten Urteils gegen UberPop hinterlegt habe, teilte das Unternehmen in einem Blogeintrag mit.


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Amazon, Audi und DHL testen Zustellung in den Kofferraum

Amazon testet in Deutschland die Lieferung von Bestellungen in den Kofferraum der Kunden. Foto: Amazon
Amazon testet in Deutschland die Lieferung von Bestellungen in den Kofferraum der Kunden. Foto: Amazon

Der Online-Händler Amazon testet in Deutschland die Lieferung von Bestellungen in den Kofferraum der Kunden. Der Zusteller bekommt dabei einen Einmal-Code, mit dem er den Kofferraum des geparkten Autos öffnen kann, teilte Amazon mit. Das Verfahren wird in einem Pilotprojekt in der Nähe von München in Zusammenarbeit mit Audi und DHL ausprobiert. Der Lieferweg soll Kunden des Zusatzdienstes Amazon Prime offenstehen. Der Nutzer muss bei der Bestellung den ungefähren Standort seines Fahrzeugs angeben. 

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Schutt, Asche, Hoffnung - Ausstellung über Europa 1945

Ein Besucher betrachtet ein sowjetisches Plakat aus dem Jahr 1945 mit der Aufschrift «Der Feind ist listig - sei auf der Hut!». Foto: Gregor Fischer
Ein Besucher betrachtet ein sowjetisches Plakat aus dem Jahr 1945 mit der Aufschrift «Der Feind ist listig - sei auf der Hut!». Foto: Gregor Fischer

Mit Kriegsausstellungen sei man ja sehr erfolgreich, sagte Alexander Koch, Direktor des Deutschen Historischen Museums (DHM), am Mittwoch in Berlin. Tatsächlich zieht das Museum Unter den Linden mit den Katastrophen des 20. Jahrhunderts immer wieder Besuchermassen an. Nach den großen Ausstellungen zum Ersten Weltkrieg im vergangenen Jahr und davor zum Zweiten Weltkrieg sind nun die Friedensmonate nach dem 8. Mai 1945 an der Reihe.


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Bayern nach «magischer Nacht» gespannt auf Auslosung

Nach dem Spiel war die Stimmung bei den Bayern-Profis ausgelassen. Foto: Peter Kneffel
Nach dem Spiel war die Stimmung bei den Bayern-Profis ausgelassen. Foto: Peter Kneffel

Die berauschten Bayern-Stars feierten vor ihrer Fan-Kurve schon wie Champions. Thomas Müller kletterte nach dem zauberhaften Fußball-Abend auf den Zaun, heizte Team-kollegen und Anhängern in ein Megafon brüllend ein. Zu «Humba, Humba, Täterä» tanzten die Münchner nach dem 6:1 (5:0) im Viertelfinal-Rückspiel über den FC Porto so losgelöst auf dem Rasen wie normalerweise nur nach einem Titelgewinn. «Es war eine magische Nacht. Ich habe noch nicht viele solcher Nächte erlebt, obwohl ich schon lange dabei bin», staunte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge eine Woche nach der bedrohlichen 1:3-Niederlage in Portugal.

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Lokführer streiken jetzt auch im Personenverkehr

Im Fernverkehr soll nur rund jeder dritte Zug fahren. Foto: Maurizio Gambarini
Im Fernverkehr soll nur rund jeder dritte Zug fahren. Foto: Maurizio Gambarini

Die Lokführergewerkschaft GDL hat ihren Streik auf den Personenverkehr der Deutschen Bahn ausgedehnt. Seit 2.00 Uhr gilt der Streikaufruf auch für die Lokführer von Fern- und Regionalzügen. Damit müssen Millionen Pendler und Reisende auf andere Verkehrsmittel umsteigen oder hoffen, mit einem der Züge mitzukommen, die trotz des Streiks unterwegs sind. Zuvor hatte der GDL-Ausstand am Dienstagnachmittag bereits im Güterverkehr begonnen. Im laufenden Tarifkonflikt der Gewerkschaft mit der Bahn ist es inklusive Warnstreiks bereits die siebte Arbeitsnieder-legung seit September vergangenen Jahres.


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Twitter ermöglicht Direktnachrichten von allen

Twitter-Nutzer können mit dem zweiten Symbol von rechts eine neue Nachricht erstellen und - das ist neu - diese an alle senden. Foto: Twitter Blog
Twitter-Nutzer können mit dem zweiten Symbol von rechts eine neue Nachricht erstellen und - das ist neu - diese an alle senden. Foto: Twitter Blog

Neuerung bei Twitter: Der Kurznachrichten-dienst ermöglicht es seinen Nutzern, Direktnachrichten von allen Usern zu erhalten. Damit wolle man dafür sorgen, dass Nutzer unkomplizierter miteinander kommunizieren können, ohne dass dies alle anderen mitbekommen, schrieb Nhu Vuong aus Twitters Entwicklerteam im Unternehmensblog. Bislang mussten die Anwender den gewünschten Kommunikations-partner öffentlich auf Twitter oder auf einem anderen Kanal darum bitten, sich gegenseitig zu folgen, um sich dann per privater Nachricht an ihn zu wenden. 

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Nach Flüchtlingsdrama: Schleuser müssen mit Härte rechnen

Die italienische Staatsanwaltschaft will den den tunesischen Kapitän (l) und einen syrischen Seemann (r) anklagen. Foto: Alessandro Di Meo
Die italienische Staatsanwaltschaft will den den tunesischen Kapitän (l) und einen syrischen Seemann (r) anklagen. Foto: Alessandro Di Meo

Nach den jüngsten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer müssen Schleuserbanden mit harten Konsequenzen rechnen. Die EU-Kommission machte deutlich, dass sie vom Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs grünes Licht für Pläne zur gezielten Zerstörung leerer Schleuserschiffe erwartet. In Italien wurden nach dem Unglück vom Wochenende mit vermutlich 800 Toten der Kapitän und ein Besatzungsmitglied festgenommen. Bei einer Verurteilung in Italien müssen sie sich auf lange Haftstrafen einstellen.


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Elternzeit und Altersvorsorge: Diese Optionen gibt es

Was kann ich für meine Altersvorsorge während der Elternzeit aufbringen? Diese Frage sollten sich werdende Eltern stellen und die Versicherung informieren. Foto: Kai Remmers
Was kann ich für meine Altersvorsorge während der Elternzeit aufbringen? Diese Frage sollten sich werdende Eltern stellen und die Versicherung informieren. Foto: Kai Remmers

Nach der Geburt eines Kindes steigen viele für eine Zeit lang aus dem Beruf aus. Doch was passiert während der Elternzeit mit der Altersvorsorge? Weitersparen oder still-legen? «Welche Variante für einen nun die sinnvollste ist, hängt immer von den Vertragsmodalitäten ab und sollte im Austausch mit dem Versicherer oder dem Vermittler abgeklärt werden», rät Hasso Suliak vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungs-wirtschaft. Die Möglichkeiten im Überblick:


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Bußgeld ab Mai: Energiewerte in Immobilienanzeigen Pflicht

Wer über eine Anzeige eine Immobilie anbietet, muss die vollständigen Daten zum Energieverbrauch nennen. Andernfalls drohen ab Mai bis zu 15 000 Euro Strafe. Foto: Franziska Gabbert
Wer über eine Anzeige eine Immobilie anbietet, muss die vollständigen Daten zum Energieverbrauch nennen. Andernfalls drohen ab Mai bis zu 15 000 Euro Strafe. Foto: Franziska Gabbert

Fehlen in einem Inserat die Angaben zum Energieverbrauch einer Immobilie, handelt sich um eine Ordnungswidrigkeit. Darauf weist der Verbraucherzentrale Bundesverband hin. Nach Informationen des Landesprogramms Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg können bis zu 15 000 Euro Strafe drohen, sind die Daten unvollständig oder mangelhaft. Zwar war das schon seit vergangenem Jahr vorgesehen, bislang wurde davon aber abgesehen. Vermieter und Verkäufer müssen in der Anzeige das Baujahr des Hauses, den Energieträger der Heizung, den Endenergie-kennwert aus dem Energieausweis und die Art des Ausweises nennen. 

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AKTIE IM FOKUS 2: SAP springt auf 15-Jahreshoch dank starkem Cloud-Geschäft

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das stark gewachsene Geschäft von SAP mit Mietsoftware über das Internet begeistert die Anleger - daran änderte auch ein rückläufiges Betriebsergebnis nichts. Nach der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen am Dienstag waren die Aktien zwischenzeitlich auf ein 15-Jahreshoch bei 69,73 Euro geklettert. SAP behaupte beim Wandel zum Cloud-Unternehmen seine Marktanteile, merkte Analyst Thomas Becker von der Commerzbank positiv an. Der Konzern ist Marktführer für Programme zur Unternehmenssteuerung, die Buchhaltung, Logistikprozesse oder Personalmanagement abbilden. Die Papiere des Software-Herstellers verteuerten sich zum Handelsschluss an der Dax-Spitze um 2,27 Prozent auf 68,94 Euro. Damit half das Schwergewicht SAP auch dem deutschen Leitindex etwas auf die Sprünge. Dieser legte um 0,40 Prozent zu.

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Über Verkehrsregeln im Reiseland informieren

Tempolimit, Linksverkehr, Kreisel: Über all das sollten sich Autofahrer vor der Abfahrt in den Urlaub informieren. Foto: Wolfram Steinberg
Tempolimit, Linksverkehr, Kreisel: Über all das sollten sich Autofahrer vor der Abfahrt in den Urlaub informieren. Foto: Wolfram Steinberg

Andere Länder, andere Verkehrsbedingungen. Damit Autofahrer im Urlaubsland sicher unterwegs sind, sollten sie sich vor der Abreise über mögliche Gefahren im Straßenverkehr erkundigen. Das raten die Automobilclubs ADAC und Auto Club Europa (ACE). Nicht nur der Zustand der Straßen kann im Reiseland vom bekannten Standard abweichen. Geschwindigkeits- und Promillegrenzen können sich von denen der Heimat unterscheiden. Autofahrer können auch auf ungewohnte Verkehrsführungen treffen. In Frankreich sind beispielsweise mehrspurige Kreisverkehre üblich. 


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Stuttgarter Flughafen und Taxi-Zentrale im Clinch

Der Stuttgarter Flughafen droht der Taxi-Zentrale, ihr das Vermittlungsmonopol zu entziehen. Der Airport sei schon länger mit der Qualität mancher Taxis und Fahrer unzufrieden, sagte Flughafen-Geschäftsführer Georg Fundel den «Stuttgarter Nachrichten» (Mittwoch). «Wir können die Lizenz für den Flughafen auch jemand anderem geben.» Die Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart sei dagegen unzufrieden mit den vielen Verkehrskontrollen der Polizei und suche seit Monaten das Gespräch mit der Flughafengesellschaft, sagte der Vorstandsvorsitzende Murat Arslan der Zeitung. Er drohte: Wenn sich nichts daran ändere, werde man Fahrern empfehlen, weder Kunden zum Flughafen zu fahren noch dort abzuholen. Auch eine Taxi-Demonstration sei denkbar. (DPA/LSW)

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Anteil regulärer Jobs nimmt ab

Ein Fensterputzer auf dem gläsernen Dach eines Geschäftshauses. Foto: Matthias Hiekel
Ein Fensterputzer auf dem gläsernen Dach eines Geschäftshauses. Foto: Matthias Hiekel

Deutlich mehr Menschen als noch vor Jahren arbeiten in Deutschland nicht in regulären Jobs: Die Zahl dieser Arbeitnehmer stieg binnen 20 Jahren um mehr als 70 Prozent. Sie sind befristet, in Teilzeit mit 20 oder weniger Wochenstunden, Zeitarbeit oder geringfügig beschäftigt. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. 1993 waren noch 4,4 Millionen Arbeitnehmer atypisch beschäftigt - 2013 bereits 7,6 Millionen. Demgegenüber ist der Anteil der Normalarbeitnehmer an den Erwerbstätigen in dem Zeitraum von 76,8 auf 67,5 Prozent gesunken. 

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EU will Soforthilfen gegen Jugendarbeitslosigkeit freigeben

Nach Angaben der EU sind derzeit rund sieben Millionen junge Europäer ohne Job oder Ausbildungsplatz. Foto: Javier Lizon/Archiv
Nach Angaben der EU sind derzeit rund sieben Millionen junge Europäer ohne Job oder Ausbildungsplatz. Foto: Javier Lizon/Archiv

Luxemburg (dpa) - EU-Staaten wie Griechenland sollen insgesamt eine Milliarde Euro Soforthilfe zur Bekämpfung der hohen Jugendarbeits-losigkeit bekommen. Die Erfahrung habe gezeigt, dass betroffene Länder die eigentlich verlangte Vorfinanzierung für Hilfsprojekte mitunter nicht leisten könnten. Die EU-Staaten seien deswegen bereit, in diesem Jahr nicht wie vorgesehen 67 Millionen Euro, sondern knapp eine Milliarde Euro an Vorauszahlungen zu leisten, teilten die zuständigen Minister am Dienstag nach einem Treffen in Luxemburg mit. 

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IBM-Umsatz schrumpft weiter - Cloud-Umsatz wächst

Besonders im Hardware-Geschäft hat IBM mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Foto: Fredrik von Erichsen
Besonders im Hardware-Geschäft hat IBM mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Foto: Fredrik von Erichsen

Der Computerkonzern IBM ist mitten in seinem groß angelegten Umbau weiter auf Schrumpf-kurs. Im vergangenen Quartal sackte der Umsatz im Jahresvergleich um rund zwölf Prozent auf 19,6 Milliarden Dollar ab. Besonders deutlich war der Rückgang im Hardware-Geschäft mit mehr als 22 Prozent - auch wegen Verkäufen von Firmenteilen. Bei den zukunftsträchtigen Cloud-Diensten gab es dagegen ein Plus von 60 Prozent. Das stützte den Gewinn, der um 2,4 Prozent auf 2,33 Milliarden Dollar sank, wie IBM nach US-Börsenschluss am Montag mitteilte. 

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Grüne drohen im Streit um G36 mit Untersuchungsausschuss

Thomas de Maizière soll bereits im Frühjahr 2012 detailliert über die Probleme unterrichtet worden sein. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
Thomas de Maizière soll bereits im Frühjahr 2012 detailliert über die Probleme unterrichtet worden sein. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Die Grünen haben von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) umfassende Aufklärung über die Präzisionsprobleme beim Sturmgewehr G36 gefordert. «Wenn von der Leyen an diesem Mittwoch im Verteidigungs-ausschuss nicht endlich für Klarheit über den desaströsen Umgang des Verteidigungs-ministeriums mit dem G36 sorgt, muss ein Untersuchungsausschuss die Missstände aufklären», sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter der Deutschen Presse-Agentur.


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Klare Positionen beziehen: Mit Kindern über Drogen sprechen

«Du nimmst keine Drogen!» Mit dieser autoritären Ansagen kommen Eltern nicht weiter. Foto: dpa-infocom
«Du nimmst keine Drogen!» Mit dieser autoritären Ansagen kommen Eltern nicht weiter. Foto: dpa-infocom

Eine offene Gesprächskultur ist die Grundlage dafür, später mit den Kindern auch heikle Themen zu besprechen - etwa das Thema Drogen. Dafür ist wichtig, dass Eltern den Kindern schon früh vermitteln, dass sie sich Zeit nehmen für Gespräche und auch offen für Wünsche und Forderungen sind, ohne komplett auf Regeln zu verzichten, erklärt Bodo Reuser von der Bundeskonferenz für Erziehungs-beratung (BKE). Je früher Eltern außerdem anfangen, den Kindern zu zeigen, dass es bestimme Dinge gibt, die ihnen selbst Angst machen, desto besser.


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Gericht setzt Kaution für Middelhoff fest

Thomas Middelhoff im September 2014 in einem Saal des Landgerichts in Köln. Foto: Thilo Schmülgen
Thomas Middelhoff im September 2014 in einem Saal des Landgerichts in Köln. Foto: Thilo Schmülgen

Nach gut fünf Monaten in Untersuchungshaft kann der frühere Topmanager Thomas Middelhoff gegen eine Kaution zunächst wieder freikommen. Das Essener Landgericht bezifferte die zu zahlende Sicherheitsleistung auf 895 000 Euro. Außerdem müsse er seine Reisepässe abgeben, teilte das Gericht in Essen mit. Das Gericht gehe davon aus, dass einer möglichen Fluchtgefahr mit diesen Auflagen begegnet werden könne, hieß es. Gegen den Beschluss der Kammer können Middelhoff und die Bochumer Staatsanwaltschaft Beschwerde einlegen.


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Studie: Dax-Unternehmen gehören mehrheitlich Auslandsinvestoren

Einem Experten zufolge zeigt das starke Engagement ausländischer Investoren, dass die deutschen Konzerne auf dem Weltmarkt geschätzt werden: Foto: Boris Roessler
Einem Experten zufolge zeigt das starke Engagement ausländischer Investoren, dass die deutschen Konzerne auf dem Weltmarkt geschätzt werden: Foto: Boris Roessler

Der aktuelle Börsen-Höhenflug der deutschen Top-Konzerne spült vor allem ausländischen Anlegern Geld in die Taschen. Denn mit inzwischen 56 (Vorjahr: 54) Prozent liegt deutlich mehr als jede zweite Aktie der Börsen-Schwergewichte im Leitindex Dax in Depots ausländischer Investoren, wie die Beratungs-gesellschaft EY in Frankfurt mitteilte. Wie aus der Studie zur Anlegerstruktur bei den 30 Börsenschwergewichten hervorgeht, halten Aktionäre aus Deutschland nur noch 36 (Vorjahr: 37) Prozent der Anteile, 8 Prozent der Aktien können keiner Region zugeordnet werden.


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Frisches Geld für Autobahnen - Politik für neue Investitionsprojekte

Fahrbahnsanierungsarbeiten auf der Autobahn A5 Darmstadt - Frankfurt. Foto: Arne Dedert
Fahrbahnsanierungsarbeiten auf der Autobahn A5 Darmstadt - Frankfurt. Foto: Arne Dedert

Bund und Länder wollen künftig in einer neuen staatlichen Infrastrukturgesellschaft die Autobahnen betreiben und Geld von privaten Investoren einsammeln. Damit soll der Verfall von Bundesfernstraßen gestoppt werden. Bei einem Investitionskongress am Dienstag in Berlin zeigte sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zuversichtlich, dass die für das Projekt benötigte Grundgesetzänderung eine Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat bekommt. «Die Argumentationskraft von Sigmar Gabriel und mir ist so stark, dass wir alle dafür gewinnen werden.» 

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Grippewelle klingt ab

Die Grippewelle in Deutschland hatte Ende Februar ihren Höhepunkt erreicht. Seitdem ging die Zahl der Virusnachweise immer weiter zurück. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Die Grippewelle in Deutschland hatte Ende Februar ihren Höhepunkt erreicht. Seitdem ging die Zahl der Virusnachweise immer weiter zurück. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Die Grippesaison in Deutschland klingt ab. In der zweiten Aprilwoche seien noch 756 bestätigte Neuerkrankungen erfasst worden, sagte die Influenzaexpertin des Robert Koch-Instituts (RKI), Silke Buda, der Deutschen Presse-Agentur. Zum Höhepunkt der Erkrankungswelle Ende Februar waren es zeitweise mehr als 10 000 pro Woche. Ein endgültiges Fazit sei noch nicht möglich, sicherlich sei es aber «keine leichte Grippewelle» gewesen, sagte Buda. Das RKI geht davon aus, dass bei weitem nicht jeder Grippefall registriert ist. 

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WhatsApp führt Anruf-Funktion ein

WhatsApp wurde im vergangenen Jahr für knapp 22 Milliarden Dollar von Facebook gekauft. Foto: Jens Kalaene
WhatsApp wurde im vergangenen Jahr für knapp 22 Milliarden Dollar von Facebook gekauft. Foto: Jens Kalaene

Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp ist bereit für die breite Einführung der seit langem angekündigten Anruf-Funktion. Die am Dienstag-abend veröffentlichte neue Version der App für Apples iPhone enthält den Telefonier-Service mit dem Namen WhatsApp Call. Die Funktion werde «in den nächsten Wochen langsam aktiviert», hieß es. Die App nutzt dabei nicht das herkömmliche Telefonnetz, sondern die Internet-Verbindung. Mitgründer Jan Koum hatte Anrufe über WhatsApp bereits vor über einem Jahr in Aussicht gestellt. Mit dem Update vereinfacht WhatsApp zudem das Teilen von Fotos und Videos.


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Stuttgart: Erstrunden-Aus für Vorjahresfinalistin Ivanovic

Ana Ivanovic schied in Runde eins aus. Foto: Marijan Murat
Ana Ivanovic schied in Runde eins aus. Foto: Marijan Murat

Vorjahresfinalistin Ana Ivanovic ist beim Tennis-Turnier in Stuttgart bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Die Serbin verlor am Dienstag-abend ihre Auftaktpartie gegen Caroline Garcia aus Frankreich mit 6:7 (6:8), 4:6. Im vergangenen Jahr hatte die Weltranglisten-Sechste erst im Endspiel gegen die Russin Maria Scharapowa verloren. Garcia trifft nun im Achtelfinale auf Carina Witthöft. Die Hamburgerin hatte am Montag das deutsche Duell gegen Mona Barthel in zwei Sätzen gewonnen. (DPA)

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Sonnenflieger auf 1200 Kilometer langer Etappe über China

Die «Solar Impulse 2» kurz vor dem Start im südwestchinesischen Chongqing. Foto: Solar Impulse
Die «Solar Impulse 2» kurz vor dem Start im südwestchinesischen Chongqing. Foto: Solar Impulse

Mit rund dreiwöchiger Verspätung ist der Schweizer Sonnenflieger «Solar Impulse 2» ist zu seiner ersten Etappe ausschließlich über chinesischem Boden aufgebrochen. «Endlich wieder in der Luft», kommentierte Abenteurer Bertrand Piccard aus dem Cockpit kurz nach dem Start in der südwestchinesischen Millionenstadt Chongqing. Für die 1200 Kilometer lange Etappe nach Nanjing in der Nähe der Küstenmetropole Shanghai sind 17 Stunden Flugzeit eingeplant.


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Bosch schließt Zellfertigung für E-Auto-Batterien in Europa nicht aus

E-Batterien sind «Schlüssel zum Erfolg» für E-Autos. Foto: Carsten Rehder/Archiv
E-Batterien sind «Schlüssel zum Erfolg» für E-Autos. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Stuttgart (dpa) - Eine Fertigung von Batteriezellen für E-Autos ist für den Zulieferer Bosch noch nicht vom Tisch. «Es wird eine Zellproduktion in Europa geben, wenn die Nachfrage groß genug ist», sagt auch Boschs Leiter E-Mobilität und Batterietechnologie, Joachim Fetzer, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. «Offen ist, wer diese aufbaut und betreibt.» Aktuell sehe man auch bei Bosch keinen Anreiz, in eine Zellfertigung zu investieren, so Fetzer. Das könne sich aber ändern: «Die Frage ist: Wann ist der richtige Zeitpunkt für Investitionen in eine Zellproduktion.»


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Nach Absage: Petkovic rechnet nicht mit langer Pause

Andrea Petkovic geht nicht von einer längeren Pause aus. Foto: Marijan Murat
Andrea Petkovic geht nicht von einer längeren Pause aus. Foto: Marijan Murat

Nach ihrer kurzfristigen Absage beim WTA-Turnier in Stuttgart will Andrea Petkovic erst einmal ein paar Tage komplett vom Tennis abschalten. «Solange ich etwas im Oberschenkel spüre, werde ich keinen Schläger in die Hand nehmen», sagte die deutsche Nummer eins. Petkovic hatte ihren Verzicht auf den Porsche Tennis Grand Prix erklärt, weil sie sich bei der Fed-Cup-Niederlage gegen Russland in Sotschi eine Verletzung am linken Oberschenkel zugezogen hatte. Von einer längeren Pause geht die Darmstädterin aber nicht aus. 

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Gazprom-Chef trifft Tsipras in Athen

Noch hat Regierungschef Alexis Tsipras keinen Weg gefunden, die Finanzkrise seines Landes nachhaltig zu bekämpfen. Foto: Yannis Kolesidis
Noch hat Regierungschef Alexis Tsipras keinen Weg gefunden, die Finanzkrise seines Landes nachhaltig zu bekämpfen. Foto: Yannis Kolesidis

Fast zwei Wochen nach dem Besuch des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras in Russland setzen Athen und Moskau heute ihre Gespräche über eine engere Zusammenarbeit im Energiebereich fort. Der Chef des russischen Staatsmonopolisten Gazprom, Alexej Miller, wird sich mit Energieminister Panagiotis Lafazanis und anschließend auch mit Tsipras treffen. Im Mittelpunkt der Unterredungen werde nach Informationen aus Kreisen der Regierung in Athen die geplante Erweiterung einer Gas-Pipeline auf griechischen Boden sowie andere Energiethemen stehen. 

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Bahnfahrer müssen sich ab Mittwoch auf Streik einstellen

Rote Lichter leuchten in München an den Signalanlagen an den Gleisen im Hauptbahnhof. Foto: Sven Hoppe/Illustration
Rote Lichter leuchten in München an den Signalanlagen an den Gleisen im Hauptbahnhof. Foto: Sven Hoppe/Illustration

Die Lokführer treten wieder bundesweit in den Streik. Am Mittwoch und Donnerstag wird es für die Fahrgäste der Deutschen Bahn ernst. Der Ausstand im gesamten Personenverkehr beginnt am Mittwoch um 2.00 Uhr und soll am Donnerstag um 21.00 Uhr enden. Das teilte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Montag mit. Im Güterverkehr wollen die bei der GDL organisierten Lokführer bereits am Dienstagnachmittag (15.00 Uhr) die Arbeit niederlegen - bis Freitagmorgen um 9.00 Uhr.


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Ex-Porsche-Chef Wiedeking muss Ende Juli vor den Richter

Der ehemalige Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Der ehemalige Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Für den früheren Porsche-Chef Wendelin Wiedeking wird es ernst: Der Manager muss sich von Ende Juli an wegen des gescheiterten Versuchs einer Übernahme von Volkswagen vor Gericht verantworten. Mit ihm auf der Anklagebank sitzt Porsches Ex-Finanzvorstand Holger Härter. Wie das Stuttgarter Landgericht am Montag mitteilte, ist der erste Verhandlungstermin für den 31. Juli geplant. Weitere Sitzungen sind bis Ende Oktober festgesetzt. 

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Wann eine Luft-Wärmepumpe sinnvoll ist

Ob eine Luft-, Wasser- oder Erdwärme-Pumpe zum Haus passt, sollte vorher genau geprüft werden. Foto: Daniel Maurer
Ob eine Luft-, Wasser- oder Erdwärme-Pumpe zum Haus passt, sollte vorher genau geprüft werden. Foto: Daniel Maurer

Umweltbewusste Hausbesitzer können auf Wärmepumpen setzen. Aber auch der wirtschaftliche Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Genau deshalb sollte das passende System zum Haus gefunden werden. Wärmepumpen nutzen die Wärme aus der Umwelt. Allerdings ist der Wärmegehalt der Luft rund 3500 Mal kleiner als der des Wassers, erklärt Jörg Nowitzki, Energieberater beim Bauherren-Schutzbund. Außerdem wird ausgerechnet dann besonders viel Wärme zum Heizen gebraucht, wenn die Luft besonders kalt ist: im Winter. Das bedeutet, dann ist auch die Heizleistung am niedrigsten. 

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Ratgeber-Bestseller: Frischer Wind mit neuen Rezeptbüchern

Franziska Rubin schafft es mit «Hauptsache gesund» in die Top Ten der Ratgeberbücher. Foto: Christian Verlag
Franziska Rubin schafft es mit «Hauptsache gesund» in die Top Ten der Ratgeberbücher. Foto: Christian Verlag

In die Top Ten der Ratgeberbücher sind zwei Titel neu eingestiegen: «Frischer Südwesten» auf Platz sieben und «Hauptsache gesund» auf der Zehn. Wilhelm Schmids «Gelassenheit» bleibt die Nummer eins. «Smoothies» klettert von der Drei auf die Zwei und «Weber's Grillbibel» schafft es von Platz vier auf Platz drei.


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Studie zeigt: Stuttgart wird Feinstaub bis 2020 nicht los

Am Neckartor ist die Feinstaub-Belastung am größten. Foto: Daniel Naupold/Archiv
Am Neckartor ist die Feinstaub-Belastung am größten. Foto: Daniel Naupold/Archiv

Obwohl die Autos immer sauberer werden, wird Stuttgart sein Feinstaubproblem laut einer Studie bis 2020 nicht los. Die Prognose zeigt, dass die EU-Vorgaben für gesundheits-schädlichen Feinstaub und bei Stickstoffdioxid an vielbefahrenen Strecken nicht eingehalten werden können, wie Verkehrs-Staatssekretärin Gisela Splett (Grüne) am Montag in Stuttgart mitteilte. Der geltende Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft ist an der seit Jahren bundesweit am stärksten betroffenen Messstelle «Am Neckartor» im Stuttgarter Zentrum bereits an mehr Tagen überschritten worden. (DPA/LSW)

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Schön schräg: Mercedes mit GLC-Studie in Shanghai

Sportlich zugeschnittener Geländewagen: Mit dem Concept GLC Coupé zeigt Mercedes, dass in der Nachfolgebaureihe für den GLK ein Derivat mit schrägem Heck denkbar ist. Foto: Daimler
Sportlich zugeschnittener Geländewagen: Mit dem Concept GLC Coupé zeigt Mercedes, dass in der Nachfolgebaureihe für den GLK ein Derivat mit schrägem Heck denkbar ist. Foto: Daimler

Mercedes gibt auf der Motorshow in Shanghai einen Ausblick auf den GLK-Nachfolger. Die Geländewagenbaureihe wird künftig GLC heißen, die auf der Messe (Publikumstage: 22. bis 29. April) ausgestellte Studie Concept GLC Coupé lässt auf eine sportlich zugeschnittene Variante mit schrägem Heck schließen. Das 4,73 Meter lange und nur 1,60 Meter hohe Konzeptfahrzeug mit dynamisch anmutender Front, weit ausgestellten Radläufen und wuchtigen 21-Zoll-Rädern basiert technisch auf der neuen C-Klasse. Den sportlichen Anspruch unterstreicht Mercedes mit der Wahl des Antriebs: 

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Vorsicht beim Knuddeln: Haustiere können Erreger übertragen

Ein kleiner Junge schmust mit seiner Katze. Vielen Haustierhaltern ist Wissenschaftlern zufolge nicht ausreichend bewusst, dass ihre tierischen Begleiter auch Krankheiten übertragen können. Foto: Patrick Pleul
Ein kleiner Junge schmust mit seiner Katze. Vielen Haustierhaltern ist Wissenschaftlern zufolge nicht ausreichend bewusst, dass ihre tierischen Begleiter auch Krankheiten übertragen können. Foto: Patrick Pleul

Haustiere können zahlreiche verschiedene Krankheitserreger auf ihre Besitzer übertragen. Vor allem kleine Kinder, ältere und kranke Menschen und Schwangere seien durch Infektionen mit Viren, Bakterien, Pilzen oder Parasiten gefährdet. Das berichten Wissenschaftler aus Kanada und den USA im Fachblatt «Canadian Medical Association Journal». Für gesunde Menschen sei das Risiko gering, wenn die Tiere angemessen versorgt und Hygiene-Regeln eingehalten werden. Zudem können sich Haustiere Studien zufolge auch positiv auf die Gesundheit auswirken: 

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«Run All Night2» steigt auf Platz drei ein

Liam Neeson (l) als Jimmy Conlon und Joel Kinnaman als sein Sohn Mike Conlon in einer Szene des Kinofilms «Run All Night» Foto: Myles Aronowitz/Warner Bros
Liam Neeson (l) als Jimmy Conlon und Joel Kinnaman als sein Sohn Mike Conlon in einer Szene des Kinofilms «Run All Night» Foto: Myles Aronowitz/Warner Bros

Der Thriller «Run All Night» hat sich als einziger Neueinsteiger in dieser Woche auf Platz drei der Cinemaxx-Kinocharts gesetzt. Liam Neeson kämpft darin als abgehalfterter Gangster Jimmy Conlon ums Überleben in den mörderischen Straßen von New York. Der spanische Regisseur Jaume Collet-Serra inszeniert ein packendes Drama um Ehre und Freundschaften. Spitzenreiter ist weiterhin «Fast & Furious 7». Im siebten Teil der Actionreihe um illegale Straßenrennen hat der während der Dreharbeiten 2013 gestorbene Paul Walker seinen letzten Auftritt. 

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Stoch gegen mehr G9-Schulen: Studie sieht kaum Unterschiede

Kultusminister Andreas Stoch (SPD). Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Kultusminister Andreas Stoch (SPD). Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Kultusminister Andreas Stoch (SPD) sieht angesichts einer neuen Studie seinen Kurs gegen ein Ausweiten der neunjährigen Gymnasialzüge bestätigt. Der Minister betonte mit Blick auf die Untersuchung des Tübinger Bildungsforschers Ulrich Trautwein, dass die grün-rote Koalition für den Rest der Legislaturperiode festgelegt habe, die Zahl der 44 G9-Modellschulen nicht zu erhöhen. «Für mich wäre das auch darüber hinaus gültig», sagte er am Montag in Stuttgart.


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Mehr Strom aus erneuerbaren Energien: Photovoltaik Spitze

Photovoltaik-Großanlage. Foto: David Ebener/Archiv
Photovoltaik-Großanlage. Foto: David Ebener/Archiv

Erneuerbare Energie spielt in Baden-Württemberg eine immer größere Rolle. Sowohl bei der Stromerzeugung als auch beim Stromverbrauch seien die Anteile 2014 gestiegen, teilte das Energieministerium am Montag in Stuttgart mit - auf 23,2 Prozent beziehungsweise 18,3 Prozent. Am meisten Strom habe unter den erneuerbaren Energien erstmals die Photovoltaik erzeugt. Damit habe sie nach großem Zuwachs in den vergangenen Jahren die Wasserkraft überholt. 

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Klage gegen Stadt nach abgelehntem Stuttgart-21-Bürgerbegehren

Der Verwaltungsgerichtshof befässt sich mit Stuttgart 21. Foto: R. Wittek/Archiv
Der Verwaltungsgerichtshof befässt sich mit Stuttgart 21. Foto: R. Wittek/Archiv

Erstmals beschäftigt sich der Verwaltungs-gerichtshof Baden-Württemberg heute mit einem Bürgerbegehren zum Bahnprojekt Stuttgart 21. Weil ihr Vorstoß 2011 abgelehnt wurde, klagen Mitunterzeichner und Vertrauensleute gegen die Stadt. Nach dem Willen der Kläger soll ein Bürgerentscheid dazu führen, dass die Stadt aus dem Milliarden-Projekt aussteigt. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte die Klage 2013 abgelehnt - die Kündigung der Verträge wäre ein rechtswidriges Ziel für einen Bürgerentscheid, hieß es. 

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Beamtenbund: Treffen mit Kretschmann zu Tarifkonflikt

Volker Stich, Beamtenbund Baden-Württemberg. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv
Volker Stich, Beamtenbund Baden-Württemberg. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

Im Streit um die Übertragung der Tarif-ergebnisse im öffentlichen Dienst trifft sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag mit den Gewerkschaften. Beamtenbundchef Volker Stich sagte am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart, er habe nach monatelanger Funkstille für Dienstagnachmittag eine Einladung ins Staats-ministerium bekommen. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund sei eingeladen. 

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Neues Milliarden-Programm für die Wissenschaft

Frisches Geld für Forschung und Lehre. Foto: Daniel Reinhardt/Illustration
Frisches Geld für Forschung und Lehre. Foto: Daniel Reinhardt/Illustration

Für ihr Milliarden-Programm zur Förderung der Wissenschaft will die große Koalition auch die Bundesländer in die Pflicht nehmen. Der jüngste Beschluss der Fraktionsspitzen von Union und SPD werde «erhebliche Verhandlungen von Bund und Ländern» über die Ausformung dieser Pläne nach sich ziehen, sagte der stellvertretende SPD-Fraktionschef Hubertus Heil der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. 

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Tiefkühlkostfirma Iglo wechselt für 2,6 Mrd Euro Besitzer

Die Investmentgesellschaft Nomad will die Iglo Group zu einem globalen Champion der Nahrungsmittelindustrie machen. Foto: Miriam Schmidt
Die Investmentgesellschaft Nomad will die Iglo Group zu einem globalen Champion der Nahrungsmittelindustrie machen. Foto: Miriam Schmidt

Die Traditionsfirma Iglo bleibt Spielball von Finanzinvestoren und steuert auf eine ungewisse Zukunft zu. Der britische Beteiligungsfonds Permira reicht den Tiefkühlkosthersteller für etwa 2,6 Milliarden Euro an die Investment-gesellschaft Nomad mit Geschäftssitz auf den Britischen Jungferninseln weiter. Am Montag teilten die auf gewinnbringende Firmen-übernahmen spezialisierten Unternehmen mit, den Deal im zweiten Quartal 2015 abschließen zu wollen. 

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Google will Seiten ohne Mobil-Optimierung abwerten

«Da immer mehr Menschen Mobilgeräte für den Zugriff auf das Internet verwenden, müssen sich unsere Algorithmen diesen Nutzungsgewohnheiten anpassen.» Foto: Martin Gerten
«Da immer mehr Menschen Mobilgeräte für den Zugriff auf das Internet verwenden, müssen sich unsere Algorithmen diesen Nutzungsgewohnheiten anpassen.» Foto: Martin Gerten

Acht Wochen nach einer ersten Ankündigung macht Google nun Ernst: Von diesem Dienstag an werden Webseiten schlechtere Rankings im Google-Index erhalten, die sich auf Smartphones und Tablet Computer nicht gut darstellen lassen. «Da immer mehr Menschen Mobilgeräte für den Zugriff auf das Internet verwenden, müssen sich unsere Algorithmen diesen Nutzungsgewohnheiten anpassen», hieß es in einem offiziellen Blogeintrag des Webmaster-Teams von Google. Vom 21. April an werde die «Mobil-Freundlichkeit» einer Website ein Ranking-Kriterium werden. 

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WHO bedauert Versagen bei Ebola

Im Schutzanzug im Ebola-Gefahrengebiet: Mitarbeiter des Roten Kreuzes von Liberia im Oktober 2014 in Monrovia. Foto: Ahmed Jallanzo
Im Schutzanzug im Ebola-Gefahrengebiet: Mitarbeiter des Roten Kreuzes von Liberia im Oktober 2014 in Monrovia. Foto: Ahmed Jallanzo

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat schwere Fehler bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie eingestanden. Zugleich verspricht die UN-Sonderorganisation grundlegende Ver-besserungen im Umgang mit Seuchen. «Wir werden unsere Arbeitsweise verändern», erklärten WHO-Chefin Margaret Chan und die gesamte Führung der Organisation in einer Erklärung. Das Krisenmanagement der WHO habe angesichts des Ausmaßes der Katastrophe anfangs weitgehend versagt. Die Organisation müsse grundlegend reformiert werden.


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Computer-Problem legt Arbeitsagenturen lahm

Technische Probleme im zentralen IT-Netz der Bundesagentur für Arbeit haben Arbeitsagenturen und Jobcenter in ganz Deutschland lahmgelegt. Die Kolleginnen und Kollegen in allen Dienststellen hätten keinen Zugriff auf die Software, die zentral laufe, bestätigte eine Sprecherin der Nürnberger Behörde der dpa. So könnten die Berater keine Stellenanzeigen abrufen und daher auch keine Vermittlungsvorschläge machen. «Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Störung», sagte die Sprecherin - ein Ende ist noch nicht absehbar. (DPA)

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Hannover 96 beendet Experiment mit Trainer Korkut

Die Tage von Tayfun Korkut als Trainer bei Hannover 96 sind gezählt. Foto: Peter Steffen
Die Tage von Tayfun Korkut als Trainer bei Hannover 96 sind gezählt. Foto: Peter Steffen

Hannover 96 hat im Bundesliga-Abstiegskampf die Konsequenzen aus einer beispiellosen Sieglos-Serie gezogen und sich von Trainer Tayfun Korkut getrennt. Der glücklose Coach wurde am Montag beurlaubt. Unter der Regie des Deutsch-Türken, der das 96-Team als Nachfolger von Mirko Slomka zu Jahresbeginn 2014 übernommen hatte, blieb die Mannschaft zuletzt 13 Mal in Folge ohne Sieg und rutschte auf Platz 15 ab. Bis zum nächsten Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim wird ein neuer Trainer verpflichtet. «Es ist unser Bestreben, schnell einen Nachfolger zu präsentieren», bekräftige 96-Pressechef Alex Jacob. 

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Warnstreiks in Kitas vor neuer Runde der Tarifverhandlungen

Ein Mann bringt seine Kinder in eine Kindertagesstätte. Foto: Peter Kneffel
Ein Mann bringt seine Kinder in eine Kindertagesstätte. Foto: Peter Kneffel

Vor der nächsten Runde der Tarifverhandlungen für Erzieher und Sozialarbeiter im öffentlichen Dienst hat es erneut Warnstreiks an Kitas gegeben. Allein in Baden-Württemberg blieben nach Angaben der Gewerkschaft Verdi heute rund 700 Einrichtungen geschlossen. Zu einer Kundgebung mit ihrem Vorsitzenden Frank Bsirske erwartete die Gewerkschaft mehr als 8000 Teilnehmer aus Baden-Württemberg und Bayern in Stuttgart. Die Tarifverhandlungen sollen an diesem Montag im hessischen Offenbach fortgesetzt werden. 

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BMW muss fast 92.000 Mini Cooper zurückrufen

Betroffen von der Rückrufaktion sind Mini Cooper und Cooper S aus den Jahren 2005 bis 2006, sowie die Cabrio-Version des Mini Cooper und Mini Cooper S aus den Jahren 2005 bis 2008. Symbolbild: David Ebener Foto: David Ebener
Betroffen von der Rückrufaktion sind Mini Cooper und Cooper S aus den Jahren 2005 bis 2006, sowie die Cabrio-Version des Mini Cooper und Mini Cooper S aus den Jahren 2005 bis 2008. Symbolbild: David Ebener Foto: David Ebener

Der Autobauer BMW muss erneut Autos in den USA zurückrufen. Wegen eines möglichen Fehlers am Airbag müssen 91 800 Mini Cooper in den USA in Werkstätten beordert werden. Ein Problem mit Sensoren am Vordersitz könne verhindern, dass der Airbag bei einem Unfall richtig funktioniere, wie es in einer Mitteilung der US-Verkehrsbehörde NHTSA vom Wochenende heißt. Der Airbag werde unter Umständen deaktiviert, obwohl jemand auf dem Sitz Platz genommen hat. Betroffen sind Mini Cooper und Cooper S aus den Jahren 2005 bis 2006, sowie die Cabrio-Version des Mini Cooper und Mini Cooper S aus den Jahren 2005 bis 2008. 

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Küchengeräte-Hersteller WMF profitiert von Neuausrichtung

Zuletzt war WMF von Finanzinvestoren übernommen worden. Foto: Marijan Murat
Zuletzt war WMF von Finanzinvestoren übernommen worden. Foto: Marijan Murat

Der Küchengeräte-Hersteller WMF profitiert von seinem laufenden Umbau und rechnet 2015 mit Zuwächsen - auch dank eines guten China-Geschäfts. Das Ergebnis stieg vor Zinsen und Steuern (Ebit) 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf fast 56 Millionen Euro. Das teilte das schwäbische Unternehmen in Geislingen mit. Als Gründe nannte WMF neben der positiven Entwicklung in China und der hohen Nachfrage nach Kaffeemaschinen auch die laufende Neuausrichtung. Angaben zum Gewinn wurden nicht gemacht. Das Unternehmen steckt derzeit in einem Umbau. 

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Auto rast in Nürnberger Café: Ermittlungen gehen weiter

dpatopbilder Polizisten stehen in Nürnberg vor einem Cafe, nachdem hier ein Autofahrer in eine Menschengruppe gefahren ist. Foto: News5/Leuthel/dpa
dpatopbilder Polizisten stehen in Nürnberg vor einem Cafe, nachdem hier ein Autofahrer in eine Menschengruppe gefahren ist. Foto: News5/Leuthel/dpa

Nachdem ein Mann mit seinem Auto in einem Nürnberger Lokal drei Menschen verletzt hat, arbeitet die Polizei weiter an der Aufklärung des Falls. Die Ermittlungen gehen heute weiter, wie ein Sprecher der Polizei am Morgen mitteilte. Im Laufe des Vormittags sollten weitere Informationen bekanntgegeben werden. Wohl absichtlich war der Mann am Sonntagabend mit seinem Wagen in den Außenbereich des Lokals gefahren. Drei Männer wurden verletzt, einer von ihnen - ein 37 Jahre alter Mann - wurde nach Angaben eines Notarztes dabei lebensgefährlich verletzt. 

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Endlagerung könnte erst in 150 Jahren abgeschlossen sein

Ein an einer Kette befestigtes Schild im atomaren Zwischenlager in Gorleben warnt vor Strahlung. Foto: Jochen Lübke/Archiv
Ein an einer Kette befestigtes Schild im atomaren Zwischenlager in Gorleben warnt vor Strahlung. Foto: Jochen Lübke/Archiv

Die bundesweite Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll und dessen Bau könnten sich nach Ansicht von Experten um Jahrzehnte verzögern und deshalb deutlich teurer werden. Eine Arbeitsgruppe der Endlager-Suchkommission sagt nach einem Bericht der «Frankfurter Rundschau» (Montag) in einem jetzt vorgelegten Papier voraus, dass das Projekt möglicherweise erst Mitte des nächsten Jahrhunderts abgeschlossen sein werde. 

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Automesse: Neue Modelle sollen Absatz in China ankurbeln

Fahrzeuge der verschiedenen Marken des VW-Konzerns stehen beim Konzernabend von Volkswagen vor der Auto Shanghai auf der Bühne. Foto: Friso Gentsch/Volkswagen/dpa
Fahrzeuge der verschiedenen Marken des VW-Konzerns stehen beim Konzernabend von Volkswagen vor der Auto Shanghai auf der Bühne. Foto: Friso Gentsch/Volkswagen/dpa

Angesichts eines schwächeren Wachstums wollen die deutschen Autobauer ihren Verkauf in China mit mehr Gelände- und Kompaktwagen aus lokalen Fabriken ankurbeln. Während der weltgrößte Fahrzeugmarkt im Moment vor allem im Segment für Billigautos wächst, sollen bei Daimler und BMW künftig mehr Geländelimousinen vor Ort gebaut werden, wie Unternehmensvertreter am Montag zur Eröffnung der internationalen Automesse in Shanghai ankündigten.


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Pegida-Demo im Schwarzwald verläuft friedlich

Pegida-Anhänger in Villingen-Schwenningen im Januar 2015. Foto: Marc Eich/Archiv
Pegida-Anhänger in Villingen-Schwenningen im Januar 2015. Foto: Marc Eich/Archiv

Die mittlerweile sechste Kundgebung der rechtsgerichteten Pegida-Bewegung in Villingen -Schwenningen ist nach Angaben der Polizei ohne Zwischenfälle verlaufen. «Es gab keine besonderen Vorkommnisse», sagte ein Sprecher der Polizei Tuttlingen. Die Polizei sei bei der Demo am Sonntagnachmittag mit deutlich mehr als 100 Beamten im Einsatz gewesen, um die rund 90 Pegida-Anhänger und die 60 Gegendemonstranten zu trennen und Auseinandersetzungen zu verhindern. 

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Postbank-Beschäftigte starten mit unbefristeten Streiks

Verdi fordert für die 9000 Postbank-Mitarbeiter eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2020. Foto: Axel Heimken/Archiv
Verdi fordert für die 9000 Postbank-Mitarbeiter eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2020. Foto: Axel Heimken/Archiv

Im festgefahrenen Tarifkonflikt bei der Postbank beginnen am Montag die ersten unbefristeten Streiks. Wie die Gewerkschaft Verdi am Sonntag mitteilte, haben 94,8 Prozent ihrer Mitglieder in der Urabstimmung für einen unbefristeten Streik gestimmt. Die Streiks starten heute im Filialbereich Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie in Teilen Thüringens. «Das wird der erste Schwerpunkt sein», sagte Verdi-Sprecher Christoph Schmitz der dpa. In den darauffolgenden Tagen sollen die Streiks nach und nach gesteigert und auf ganz Deutschland ausgeweitet werden.


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Mercedes-Maybach S 600: Aber bitte mit Sahne

Der Mercedes-Maybach S 600 ist die luxuriöse Version der S-Klasse. Die beiden Modelle unterscheiden sich äußerlich nicht sehr stark. Foto: Mercedes
Der Mercedes-Maybach S 600 ist die luxuriöse Version der S-Klasse. Die beiden Modelle unterscheiden sich äußerlich nicht sehr stark. Foto: Mercedes

Manager, Magnaten und Monarchen aufgepasst: Ihr bekommt einen neuen Dienstwagen. Zwei Jahre nach dem Ende von Maybach 57 und 62 bringt Daimler den noblen Namen als besonders luxuriöse Version der S-Klasse zurück.


Luxuriöseste Limousine aus Deutschland

20 Zentimeter mehr Radstand und Sitze wie im Lear-Jet machen das auf 5,45 Meter gestreckte Flaggschiff zur längsten und luxuriösesten Limousine aus Deutschland. Nur beim Preis haben sich die Schwaben Mäßigung auferlegt: 

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700 Tote nach Flüchtlingsdrama befürchtet

Die «Gregoretti» der italienischen Küstenwache ist auf der Suche nach Überlebenden. Foto: Italian Coast Guard
Die «Gregoretti» der italienischen Küstenwache ist auf der Suche nach Überlebenden. Foto: Italian Coast Guard

Nach einem der schlimmsten Flüchtlings-dramen im Mittelmeer befürchten die italienischen Behörden bis zu 700 Tote. Ein Fischerboot mit Hunderten Menschen an Bord kenterte in der Nacht zum Sonntag vor der libyschen Küste, wie die Küstenwache mitteilte. Bis zum Abend konnten die Einsatzkräfte 28 Überlebende retten und 24 Leichen bergen. Genaue Angaben zur Zahl der Vermissten gab es nicht, die Suche nach Opfern dauerte am Abend noch an. Das zweite schwere Unglück im Mittelmeer innerhalb von nur einer Woche löste heftige Kritik an der EU-Flüchtlingspolitik aus.


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Bosch steigert Umsatz in China kräftig

Trotz der etwas schwächeren Konjunktur in China sieht Bosch auch künftig weiter gute Wachstumschancen. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Trotz der etwas schwächeren Konjunktur in China sieht Bosch auch künftig weiter gute Wachstumschancen. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Der Autozulieferer und Technikkonzern Bosch hat seinen Umsatz in China im vergangenen Jahr kräftig um 27 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro steigern können. Trotz der etwas schwächeren Konjunktur in der zweitgrößten Volkswirtschaft sieht Geschäftsführer Peter Tyroller auch künftig weiter gute Wachstumschancen. Die gesamte Asien-Pazifik-Region bleibe «ein wichtiger Wachstumsmotor» für die Bosch-Gruppe, sagte Tyroller am Sonntag vor Beginn der Automesse vor Journalisten in Shanghai. 

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Hamilton souveräner Sieger in Bahrain - Vettel Fünfter

Lewis Hamilton (M) holte sich in Bahrain den Sieg vor Kimi Räikönnen (l) und seinem Teamkollegen Nico Rosberg. Foto: Srdjan Suki
Lewis Hamilton (M) holte sich in Bahrain den Sieg vor Kimi Räikönnen (l) und seinem Teamkollegen Nico Rosberg. Foto: Srdjan Suki

Lewis Hamilton hüpfte nach seinem ungefährdeten Triumph beim packenden Flutlicht-Rennen in der Wüste wie ein kleiner Junge auf dem Siegerpodest herum und genoss das spektakuläre Feuerwerk am Nachthimmel. «Super», sagte der Silberpfeil-Star nach seinem dritten Saisonsieg und dem nächsten wichtigen Schritt zur Formel-1-Titelverteidigung. «Klar, mein Ziel ist es, wieder Weltmeister zu werden.» Bittere Rückschläge seiner beiden härtesten WM-Konkurrenten Nico Rosberg und Sebastian Vettel beim Großen Preis von Bahrain machten den Erfolg für Hamilton noch süßer.


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Leben mit einer Behinderung - die Tücken des Alltags

Der Alltag für Behinderte ist oftmals nicht einfach
Der Alltag für Behinderte ist oftmals nicht einfach

Fast neun Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind schwerbehindert, in absoluten Zahlen mehr als sieben Millionen. Obgleich sich das Verhalten gegenüber Behinderten in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert hat, sind viele Bürger noch immer unsicher, wenn sie auf einen Menschen mit Behinderung oder anderer Einschränkung treffen. Ein Grund hierfür basiert auf der Tatsache, dass trotz wachsender Bemühungen um Inklusion das Gros der Nicht-Behinderten keinen oder nur sporadischen Kontakt zu Behinderten hat.

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GDL-Spitze beschließt Streik

GDL-Chef Claus Weselsky geht von baldigen Streiks aus. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
GDL-Chef Claus Weselsky geht von baldigen Streiks aus. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv

Bahnfahrer müssen sich in der neuen Woche wieder auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Nach den gescheiterten Tarifgesprächen hat die Spitze der Lokführer-gewerkschaft GDL offiziell beschlossen, erneut zu streiken, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. «Es wird ganz Deutschland betroffen sein.» Wann und wie lange die Deutsche Bahn bestreikt wird, sagte der Sprecher nicht. Dies werde die GDL «rechtzeitig» mitteilen. Bislang waren das 24 Stunden vor Beginn eines Ausstands. 

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