Kretschmann reist nach Rom: am Freitag Audienz beim Papst

Winfried Kretschmann. Foto: Christoph Schmidt/Archiv
Winfried Kretschmann. Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) reist heute mit einer rund 20-köpfigen Delegation nach Rom. Bei dem bis Freitag andauernden Besuch stehen politische Gespräche an. Unter anderem trifft er Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi und den italienischen Minister für Wirtschaftliche Entwicklung, Carlo Calenda. Am Freitag hat Kretschmann eine Privataudienz bei Papst Franziskus. Kretschmann möchte mit dem kirchlichen Oberhaupt über dessen Enzyklika Laudato Si sprechen.

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Treffen zu Anti-Terror-Übungen von Polizei und Bundeswehr

Ein Soldat bei einer Übung. Müsste die Bundeswehr der Polizei bei einem großen Terroranschlag zur Hilfe kommen? Foto: Sebastian Willnow
Ein Soldat bei einer Übung. Müsste die Bundeswehr der Polizei bei einem großen Terroranschlag zur Hilfe kommen? Foto: Sebastian Willnow

Bundeswehr und Polizei sollen gemeinsam für den Fall eines großen Terroranschlags üben. Bund und Länder wollen dafür heute in Berlin die Details klären. An dem Treffen nehmen Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (beide CDU) sowie die Innenminister des Saarlands, Nordrhein-Westfalens und Mecklenburg-Vorpommerns, Klaus Bouillon (CDU), Ralf Jäger (SPD) und Lorenz Caffier (CDU) teil.

 

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EU-Aufseher begrenzen Sonderdeals für Online-Dienste

Internet-Anbieter dürfen Diensten wie Streaming-Plattformen in Europa künftig bei Erreichen des Datenlimits keine großzügigen Sonderregelungen mehr einräumen und ihnen so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Foto: Matthias Balk
Internet-Anbieter dürfen Diensten wie Streaming-Plattformen in Europa künftig bei Erreichen des Datenlimits keine großzügigen Sonderregelungen mehr einräumen und ihnen so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Foto: Matthias Balk

Internet-Anbieter dürfen Diensten wie Streaming-Plattformen in Europa künftig keine großzügigen Sonderregelungen einräumen. Entsprechende Leitlinien veröffentlichte die Telekom-Regulierungs-behörde Berec. Das «Zero Rating», bei dem Anbieter bestimmte Dienste bei der Berechnung des verbrauchten Daten-Volumens ausklammern, wird damit zumindest weitgehend eingeschränkt. Für Nutzer können solche Regelungen zwar attraktiv sein - aus Sicht von Kritikern und Aufsehern benachteiligen sie aber Wettbewerber.

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Bloß kein Sparschwein: So sparen Großeltern für Enkel

Ersparnisse wachsen lassen? Das Sparschwein ist nach Expertenmeinung die schlechteste Form, um für den Nachwuchs Geld anzulegen. Foto: beyond/Vladimir Godnik
Ersparnisse wachsen lassen? Das Sparschwein ist nach Expertenmeinung die schlechteste Form, um für den Nachwuchs Geld anzulegen. Foto: beyond/Vladimir Godnik

«Wir kriegen ein Kind.» Mit dieser Nachricht steht die Welt erst einmal Kopf. Nicht nur für die werdenden Eltern. Auch die Verwandten freuen sich in aller Regel mit. Allen voran die Großeltern, die häufig auch langfristig vorsorgen wollen. Doch es gibt einige Stolperfallen. «Junior Depot», «Junior Sparplan» – Banken haben natürlich Produkte, die sich an junge Kunden richten. «Es sind ganz normale Sparprodukte», sagt Jan Philip Weber vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisen-banken in Berlin.

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Unsichere Produkte im Netz erkennen

An ein paar Informationen kann erkennen, ob ein Online-Händler vertrauenswürdig ist oder nicht. Foto: Jens Büttner
An ein paar Informationen kann erkennen, ob ein Online-Händler vertrauenswürdig ist oder nicht. Foto: Jens Büttner

Manch ein im Netz angebotenes vermeintliches Schnäppchen kann ganz schön gefährlich werden - zum Beispiel Elektronikprodukte, die nicht den Sicherheitsbestimmungen entsprechen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) rät deswegen zur Vorsicht. Und die BAUA gibt Tipps, wie man unseriöse Händler oder billige Fälschungen etwas besser erkennen kann. Preise vergleichen: Vor dem Klick auf «kaufen» sollten die Preise verglichen werden.

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Intelligent Assistent: Sicherheit für Motorräder

Sicherheit wie beim Auto: Immer mehr aus dem Auto bekannte Sicherheitssysteme wie der Totwinkel-Assistent halten auch beim Zweirad Eingzug. Foto: Bosch
Sicherheit wie beim Auto: Immer mehr aus dem Auto bekannte Sicherheitssysteme wie der Totwinkel-Assistent halten auch beim Zweirad Eingzug. Foto: Bosch

Motorrad fahren ist gefährlich - weder Knautschzonen noch Sicherheitsgurte schützen die Biker. Doch die Hersteller rüsten an verschiedenen Stellen auf. Seit diesem Januar müssen alle neu typgeprüften Motorräder mit elektronischem Antiblockiersystem (ABS) ausgestattet sein. Ab Januar 2017 muss dann ABS in allen neu zugelassenen Motorrädern über 125 Kubikzentimeter vorhanden sein. Laut ADAC gibt es mehr als 300 Modelle mit ABS.

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Fahrradfahrer sollen ihre Städte und Kommunen bewerten

Ein Fahrradweg in der Innenstadt von Karlsruhe. Foto: Uli Deck/Archiv
Ein Fahrradweg in der Innenstadt von Karlsruhe. Foto: Uli Deck/Archiv

Welche Stadt oder Gemeinde macht Fahrradfahrern das Leben leicht und welche schwer? In einer Internetumfrage können Radler jetzt wieder deutlich ihre Meinung sagen. Zum siebten Mal startet ab Donnerstag (1. September) der Klimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Dabei gilt es, 27 Fragen zu beantworten. Am Ende stehe die Auszeichnung «Fahrradfreundliche Kommune», teilte die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) in Stuttgart mit.

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Tank & Rast räumt Mängel an Raststätten ein

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Privates Carsharing: Mit der Autoversicherung klären

Carsharing funktioniert nicht nur über ein Unternehmen. Man kann so etwas auch privat organisieren, sollte das aber genau prüfen. Foto: Rolf Vennenbernd
Carsharing funktioniert nicht nur über ein Unternehmen. Man kann so etwas auch privat organisieren, sollte das aber genau prüfen. Foto: Rolf Vennenbernd

Wer sein eigenes Auto im Rahmen eines privaten Carsharing-Modells einsetzen will, sollte dies unbedingt seiner Kfz-Haftpflichtversicherung mitteilen. Das empfiehlt Jens Dötsch aus Andernach, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). Denn unter Umständen schränkt der bestehende Versicherungsvertrag den Kreis möglicher Nutzer des Autos ein, zum Beispiel nur auf Halter und Ehepartner. Da sich die Wahrscheinlichkeit von Unfällen bei einer Vielzahl von Fahrern erhöht, steigen zudem die Prämien.

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«Rüpeleien» und «Schattenboxen» zwischen SPD und Union

Die SPD-Generalsekretärin warf dem CDU-Generalsekretär «Rüpeleien» vor. Foto: Fredrik von Erichsen
Die SPD-Generalsekretärin warf dem CDU-Generalsekretär «Rüpeleien» vor. Foto: Fredrik von Erichsen

Im neuen Streit um Deutschlands Kurs in der Flüchtlingskrise haben führende Politiker von SPD und CDU weiter Öl ins Feuer gegossen. SPD-Generalsekretärin Katarina Barley stellte sich hinter die scharfe Kritik von Parteichef Sigmar Gabriel am Vorgehen der Union in der Krise. Die «Rüpeleien» von CDU-Generalsekretär Peter Tauber könnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die SPD die Union «zum Jagen getragen» habe, sagte Barley der Deutschen Presse-Agentur.

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Lukrative Verträge: Riester-Rente besser nicht kündigen

Wer noch einen alten Riester-Vertrag hat, bekommt in der Regel ganz gut Zinsen. Foto: Andrea Warnecke
Wer noch einen alten Riester-Vertrag hat, bekommt in der Regel ganz gut Zinsen. Foto: Andrea Warnecke

Teuer, kompliziert, unrentabel - die staatlich geförderte Altersvorsorge wird oft kritisiert. Gute Riester-Verträge von schlechten zu unterscheiden, ist für Verbraucher oft nicht leicht, berichtet die Stiftung Warentest in der Zeitschrift «test» (Heft 9/2016). Trotz der Kritik sollten Sparer laufende Verträge aber nicht gleich kündigen. Denn das ist häufig ein Verlustgeschäft: Die Zulagen und Steuerersparnisse müssen zurückgezahlt werden, und der Anbieter zieht zusätzlich seine Kosten ab. Die Folge:

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Was Mieter tun können: Gekündigt wegen Zahlungsverzugs

Miete sollte besser pünktlich und vollständig gezahlt werden. Denn geraten Mieter in Zahlungsverzug, riskieren sie die Kündigung. Oft können sie diese aber noch abwenden. Foto: Christin Klose
Miete sollte besser pünktlich und vollständig gezahlt werden. Denn geraten Mieter in Zahlungsverzug, riskieren sie die Kündigung. Oft können sie diese aber noch abwenden. Foto: Christin Klose

Die meisten wissen: Wer seine Miete nicht oder nur teilweise zahlt, riskiert die Kündigung. Denn grundsätzlich gilt: «Ein Vermieter kann offene Mietzahlungen gerichtlich geltend machen, per Mahn-bescheid oder im Zahlungsklageverfahren», erklärt Beate Heilmann von der Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltverein. Zur Miete gehören die Nettokaltmiete, die Vorauszahlungen für kalte Betriebskosten wie Wasser und Müllentsorgung und die Heizkosten oder dafür vereinbarte Pauschalen.

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Milliardär Würth will kulturelles Engagement ausbauen

Reinhold Würth. Foto: Matthias Balk
Reinhold Würth. Foto: Matthias Balk

Der Schraubenmilliardär Reinhold Würth will sein kulturelles Engagement ausbauen. Am Sitz der Würth-Gruppe in Künzelsau (Hohenlohekreis) entstehe derzeit für etwa 60 Millionen Euro eine Kultur- und Kongresshalle, die am 18. Juli 2017 eröffnet werde, sagte der 81 Jahre alte Unternehmer der Deutschen Presse-Agentur an seinem Zweitwohnsitz in Salzburg. Das Zentrum solle sein Vermächtnis an die Kommune werden.

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Ersatz von Palmöl kann Umweltprobleme verschärfen

Palmöl-Plantage in Indonesien. Foto: Bagus Indahono
Palmöl-Plantage in Indonesien. Foto: Bagus Indahono

Der weltweit steigende Verbrauch von Palmöl belastet die Umwelt. Ein Ersatz durch andere Pflanzenöle ist aber schwierig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Beratungsfirma Agripol im Auftrag der Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund For Nature). «Der simple Austausch von Palmöl durch andere Pflanzenöle löst die Probleme nicht, sondern kann sie sogar verschlimmern», sagte WWF-Studienleiterin Ilka Petersen in Berlin.

 

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EU erklärt Apple-Deals in Irland laut Medien für unzulässig

Die Struktur mit Töchtern in Irland wurde bereits 1980 bei Apple eingeführt. Foto: Peter Kneffel
Die Struktur mit Töchtern in Irland wurde bereits 1980 bei Apple eingeführt. Foto: Peter Kneffel

Die EU-Kommission will laut Medien-berichten die Steuerkonditionen für Apple in Irland für unzulässige Beihilfen erklären und damit den Weg für potenziell milliardenschwere Nachforderungen ebnen.

Die Entscheidung könne bereits am Dienstag bekanntgegeben werden, berichteten am Montag der irische Sender RTE, der Finanzdienst Bloomberg, die «Financial Times» und das «Wall Street Journal» unter Berufung auf informierte Personen.

 

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Tarifverdienste im zweiten Quartal nur wenig gestiegen

Die Flaute bei den Tarifabschlüssen ist leichter verkraftbar, weil im beobachteten Zeitraum die Verbraucherpreise nur minimal gestiegen sind. Foto: Arno Burgi
Die Flaute bei den Tarifabschlüssen ist leichter verkraftbar, weil im beobachteten Zeitraum die Verbraucherpreise nur minimal gestiegen sind. Foto: Arno Burgi

Die Verdienste der deutschen Tarif-beschäftigten sind im zweiten Quartal nicht in den Himmel gewachsen. Einschließlich der Sonderzahlungen lagen die Entgelte um 0,9 Prozent über dem Wert aus dem Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das sei der schwächste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2011 gewesen. Rechnet man die Sonderzahlungen heraus, betrug der Zuwachs 1,2 Prozent.

 

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Minister: Risiko der Einschleppung von Seuchen bleibt hoch

Peter Hauk hält das Risiko für Seuchen über eingeschleppte Tiere für hoch. Foto: Felix Kästle/Archiv
Peter Hauk hält das Risiko für Seuchen über eingeschleppte Tiere für hoch. Foto: Felix Kästle/Archiv

Einfallstor Flughafen: Das Risiko der Einschleppung von Seuchen über illegal mitgebrachte Tiere und Lebensmittel aus tierischer Herkunft bleibt nach Angaben von Verbraucherminister Peter Hauk (CDU) hoch. Eine besondere Gefahr seien illegale Einfuhren aus Staaten außerhalb der EU, da nicht immer bekannt sei, ob es dort auch eine effektive Tierseuchenbekämpfung gebe, sagte Hauk vor einem heutigen Besuch des Zolls am Flughafen.

 

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Kampagne wirbt in Stuttgart für mehr Fahrgemeinschaften

Autos in Stuttgart am Neckartor. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv
Autos in Stuttgart am Neckartor. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv

Mehr Fahrgemeinschaften fordert eine Kampagne der Stadt Stuttgart. Nach Angaben der Stadt vom Montag, richtet sich die Aktion ab dem ersten September insbesondere an Berufspendler aus dem Umland. «Wer Fahrgemeinschaften nutzt, leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität, senkt die eigenen Fahrkosten, hat weniger Stress und fährt in Gesellschaft», heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Stuttgart.

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Die Stars der Messe: Flachbild-Fernseher auf der IFA

Die Nachfrage nach Flachbildfernseher ist nach wie vor groß. Foto: Wolfgang Kumm
Die Nachfrage nach Flachbildfernseher ist nach wie vor groß. Foto: Wolfgang Kumm

TV-Geräte sind seit jeher die großen Aushängeschilder der IFA (2. bis 7. September) in Berlin. In diesem Jahr dürften die großen Hersteller wieder mit Rückenwind auf die Messe kommen. Die Fußball-EM und die Olympischen Spiele in Rio haben der Branche einen kräftigen Schub verschafft. Nach langer Durststrecke verzeichnen die Anbieter laut Branchenverband gfu im ersten Halbjahr 2016 ein Plus von 4,1 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Besonders positiv sei:

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Sonne satt, Erträge mau: Defekte der Solaranlage erkennen

Wenn die Sonne scheint, sollten Solaranlagen ihr volle Leistung abrufen können. Ist das über längere nicht Zeit so, sollte man die Anlagen vom Fachmann überprüfen lassen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Wenn die Sonne scheint, sollten Solaranlagen ihr volle Leistung abrufen können. Ist das über längere nicht Zeit so, sollte man die Anlagen vom Fachmann überprüfen lassen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Solaranlagen bringen Hausbesitzern saubere Energie. Sie sparen außerdem Energiekosten und machen im Idealfall etwas Gewinn mit ihrer Anlage, wenn diese den nicht benötigten Strom ins Netz einspeist. Maximalen Nutzen bringen die Solar-Module allerdings nur, wenn sie einwandfrei funktionieren. Produzieren sie weniger, verliert der Hausbesitzer letztlich Geld. Doch ab wie viel Leistungsverlust könnte ein Defekt die Ursache sein? Wo liegen Fehlerquellen?

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Millionen Kinder und Jugendliche zu arm für Urlaub

Milionen Kinder in Deutschland leben in einem Haushalt, der sich keinen Urlaub leisten kann. Foto: Arne Dedert/Archiv
Milionen Kinder in Deutschland leben in einem Haushalt, der sich keinen Urlaub leisten kann. Foto: Arne Dedert/Archiv

Berlin (dpa) - Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland können wegen zu knapper Kasse nicht in den Urlaub fahren. Nach den jüngsten offiziellen Zahlen lebten 2014 mehr als 3,4 Millionen Kinder und Jugendliche in einem Haushalt, der sich keine einwöchige Urlaubsreise leisten kann. Die Daten des Europäischen Statistikamtes Eurostat lagen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. Das waren 23,8 Prozent aller unter 18-Jährigen in Deutschland. 

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VW-Krise frisst sich in Geldbeutel Zehntausender Bürger

Der VW-Abgasskandal beeinflusst viele VW-Standorte in Deutschland. Wegen massiv einbrechender Gewerbesteuer-Einnahmen erhöhen die Städte ihre Gebühren. Foto: Maurizio Gambarini dpa/Archiv
Der VW-Abgasskandal beeinflusst viele VW-Standorte in Deutschland. Wegen massiv einbrechender Gewerbesteuer-Einnahmen erhöhen die Städte ihre Gebühren. Foto: Maurizio Gambarini dpa/Archiv

Der Abgas-Skandal bei VW treibt die Kosten für den Alltag der Menschen an vielen deutschen VW-Standorten in die Höhe. Wegen der massiv einbrechenden Gewerbesteuer drehen betroffene Städte teils heftig an den Gebührenschrauben, wie eine bundesweite Umfrage der dpa ergab. Damit wird klar, dass auch Zehntausende Bürger die Abgas-Affäre im Geldbeutel spüren. Es steigen die Gebühren von der Hafenstadt Emden - dort baut VW den Passat - bis ins kleine Weissach in Baden-Württemberg - da forscht die Konzerntochter Porsche.

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Studie: Große Mehrheit der Azubis lernt im Mittelstand

Die KfW regte an, berufsvorbereitende Maßnahmen auszubauen, um die Chancen junger Flüchtlinge ohne Ausbildungsplatz zu verbessern. Foto: Oliver Berg
Die KfW regte an, berufsvorbereitende Maßnahmen auszubauen, um die Chancen junger Flüchtlinge ohne Ausbildungsplatz zu verbessern. Foto: Oliver Berg

Angesichts sinkender Schülerzahlen rechnet die KfW erstmals seit Jahren mit weniger Auszubildenden im Mittelstand. In den vergangenen fünf Jahren gelang es kleinen und mittleren Firmen noch, die Zahl der Nachwuchskräfte bei etwa 1,2 Millionen konstant zu halten, wie die KfW Bankengruppe anlässlich des Beginns des neuen Ausbildungsjahres am 1. September mitteilte. Insgesamt sank die Zahl der Azubis den Angaben zufolge dagegen von einst 1,61 Millionen im Jahr 2008 auf 1,34 Millionen im vergangenen Jahr.

 

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Fahrradboom lockt Start-ups an

Im vergangenen Jahr verkaufte die Industrie rund 4,35 Millionen Fahrräder und E-Bikes. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Im vergangenen Jahr verkaufte die Industrie rund 4,35 Millionen Fahrräder und E-Bikes. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Der Fahrradbranche geht es gut: Laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) sind die Umsätze mit Rädern und E-Bikes 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 2,42 Milliarden Euro gestiegen. Das Wachstum locke zahlreiche Neugründer und Start-ups in die Szene: «Es gibt viele Schrauber und Bastler, die sich gut auskennen», sagt ZIV-Sprecher David Eisenberger. «Da entstehen natürlich auch neue Geschäftskonzepte - eine ganze Menge.» Doch nur die wenigsten könnten sich auch dauerhaft am Markt halten.

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Leipzig bei Bundesliga-Premiere remis bei Hoffenheim

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl hatte auch nach 90 Minuten noch viel Energie über. Foto: Uwe Anspach
Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl hatte auch nach 90 Minuten noch viel Energie über. Foto: Uwe Anspach

Zunächst konnte sich Ralph Hasenhüttl über den Premierenpunkt von RB Leipzig in der Bundesliga nicht recht freuen. Weil Schiedsrichter Tobias Stieler am Ende einen Eckstoß nicht mehr ausführen ließ, lief der Gästetrainer nach dem 2:2 (0:0) bei 1899 Hoffenheim wütend auf den Platz. Doch nach wenigen Minuten hatte sich auch Hasenhüttl mit dem Remis angefreundet und dankte seinem Team noch auf dem Rasen im Mannschaftskreis für den couragierten Auftritt.

 

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Metalltarifpartner uneins über neue Arbeitszeitregelungen

Stefan Wolf (l)und Roman Zitzelsberger (r). Foto: Christoph Schmidt/Archiv
Stefan Wolf (l)und Roman Zitzelsberger (r). Foto: Christoph Schmidt/Archiv

In der Diskussion um neue Regelungen für Arbeitszeiten herrscht Uneinigkeit zwischen den Tarifparteien der wichtigsten Branche im Land. «Es gibt schon heute im Arbeitszeitgesetz zunehmend Möglichkeiten für tariflich vereinbarte Abweichungen - sonst wäre zum Beispiel Arbeitsbereitschaft überhaupt nicht möglich», sagte IG-Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger der Deutschen Presse-Agentur. «Diese Möglichkeiten zu erweitern, kann ich mir durchaus vorstellen. 

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VW-Betriebsratschef: Müssen uns für Wegfall von Jobs rüsten

Bald durch Roboter ersetzbar? VW-Mitarbeiter arbeiten in der Motoren- und Getriebemontage. Foto: Sebastian Gollnow
Bald durch Roboter ersetzbar? VW-Mitarbeiter arbeiten in der Motoren- und Getriebemontage. Foto: Sebastian Gollnow

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh will die Fähigkeiten von Mitarbeitern künftig besser nutzen, um gegen den Verlust von Arbeitsplätzen ankämpfen. «Ich glaube, gerade in den Verwaltungsbereichen werden sich in den kommenden fünf bis zehn Jahren eine Menge Arbeitsplätze verändern und ein Teil sogar wegfallen, sagte Osterloh der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Mit dem verstärkten Einzug selbstlernender Maschinen greift die Herausforderung der Automatisierung einfacher Tätigkeiten.

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Aufmerksame Vermieter sorgen für Mietschulden-Rückgang

Haus- und Wohnungsbesitzer reagieren deutlich schneller auf ausbleibende Mietzahlungen als früher. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv
Haus- und Wohnungsbesitzer reagieren deutlich schneller auf ausbleibende Mietzahlungen als früher. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Aufmerksame Vermieter und gute Zusammenarbeit mit Behörden sorgen nach Ansicht der Branche für einen Rückgang der Mietschulden in Deutschland. «Die Zahlungsmoral ist weder besser noch schlechter geworden», sagte der Vorsitzende des Mieterschutzbunds, Claus Deese, der Deutschen Presse-Agentur. Aber Haus- und Wohnungsbesitzer reagierten deutlich schneller auf ausbleibende Zahlungen als früher und gingen besser damit um.

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Schäferläufer trotzen in Markgröningen der Hitze

Teilnehmerinnen des Schäferlaufs. Foto: Silas Stein
Teilnehmerinnen des Schäferlaufs. Foto: Silas Stein

Rennen trotz Sommerhitze: Beim historischen Schäferlauf in Markgröningen (Kreis Ludwigsburg) sind die Teilnehmer am Samstag bei Temperaturen von mehr als 30 Grad an den Start gegangen. Acht Frauen und fünf Männer legten die rund 300 Meter barfuß auf einem frisch gemähten Stoppelfeld zurück. Bei der Veranstaltung dürfen traditionell nur Schäfer, Schäferinnen und deren Töchter mitmachen. Bei den Frauen triumphierte in diesem Jahr Lisa Link-Wohlfarth aus Balingen.

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Bahn will 1200 Lokführer einstellen

Die Bahn will in diesem Jahr 1200 Lokführer einstellen. Foto: Jan Woitas/Archiv
Die Bahn will in diesem Jahr 1200 Lokführer einstellen. Foto: Jan Woitas/Archiv

Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr 1200 Lokführer einstellen. Diese Zahl geht aus einer Übersicht hervor, die das bundeseigene Unternehmen vor der kommenden Tarifrunde zusammengestellt hat. Dabei handele es sich um Quereinsteiger und neue Auszubildende. Derzeit seien konzernweit 360 Lokführer und 68 Zugbegleiter im Einsatz, deren Stellen über den eigentlichen Bedarf hinausgingen, heißt es in dem Papier der Bahn.

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