Chefermittler Harald Range: Der höfliche Praktiker

Generalbundesanwalt Harald Range ist seit 2011 Deutschlands Chefermittler. Foto: Uli Deck
Generalbundesanwalt Harald Range ist seit 2011 Deutschlands Chefermittler. Foto: Uli Deck

Den Generalbundesanwalt muss man manchmal suchen: Wenn Harald Range zu juristischen Veranstaltungen in Karlsruhe als Zuhörer kommt, kann es durchaus vorkommen, dass man seine Personenschützer zuerst sieht - und erst nach einigem Hinschauen Range selbst. Der gebürtige Göttinger tritt leise auf, wirkt bedächtig und gelassen, manchmal fast stoisch. Diese Eigenschaften kamen dem 67-Jährigen sicherlich zugute, als er im November 2011 das Amt des Generalbundesanwalts übernahm und trotz all seiner Erfahrungen als Staatsanwalt so ziemlich ins kalte Wasser geschmissen wurde.

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BMW-Chef: Autobranche muss schneller werden

BMW-Produktionsvorstand Harald Krüger in einem i3. Foto: Jan Woitas/Archiv
BMW-Produktionsvorstand Harald Krüger in einem i3. Foto: Jan Woitas/Archiv

Die Autobranche muss aus Sicht von BMW-Chef Harald Krüger angesichts des digitalen Wandels künftig schneller auf neue Entwicklungen reagieren. Dabei könne sich die Autoindustrie einiges von Internet-Konzernen wie Apple und Google abschauen, wie Krüger der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» sagte. «In Zeiten der Digitalisierung wird sich vieles noch weiter beschleunigen», sagte Krüger, der seit Mai Chef des Münchner Autokonzerns ist. Darauf müsse sich auch die Autoindustrie einstellen.» 

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Malaysische Regierung: Trümmerteil gehört zu Boeing 777

Das Wrackteil wurde bei Saint-André auf der französischen Insel La Réunion angeschwemmt . Foto: Zinfos974
Das Wrackteil wurde bei Saint-André auf der französischen Insel La Réunion angeschwemmt . Foto: Zinfos974

Das in La Réunion entdeckte Flugzeug-trümmerteil ist nach malaysischen Angaben eindeutig als Teil einer Boeing 777 identifiziert worden. Das erklärte der Verkehrsminister des Landes, Liow Tiong Lai, am Sonntag. Die Flügelklappe war in der vergangenen Woche auf der französischen Insel im Indischen Ozean entdeckt worden. Derzeit wird nur eine Boeing 777 vermisst - die Maschine, die für den verschollenen Flug MH370 der Malaysia Airlines eingesetzt wurde.

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Fälle von Falschgeld: 50-Euro-Schein am beliebtesten

Der 50-Euro-Schein wird am häufigsten gefälscht. Foto: Federico Gambarini/Archiv
Der 50-Euro-Schein wird am häufigsten gefälscht. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Das baden-württembergische Landeskriminal-amt hat wieder vermehrt mit Falschgeld zu tun. Im ersten Halbjahr könne als Trend ein weiterer Anstieg von Falschgeldfällen festgestellt werden, teilte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart mit. Im vergangenen Jahr habe sich die Anzahl der Delikte um 38,5 Prozent auf 12 966 Fälle erhöht.

Die beliebteste gefälschte Banknote war der 50-Euro-Schein. Sein Anteil an den sichergestellten Scheinen lag bei rund 52 Prozent. 32 Prozent der Blüten waren 20-Euro-Scheine. 

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Kurden-Präsident Barsani mahnt Türkei und PKK zu Gesprächen

Massud Barsani ist Präsident der kurdischen Autonomieregion im Nordirak. Foto: Maja Hitij/Archiv
Massud Barsani ist Präsident der kurdischen Autonomieregion im Nordirak. Foto: Maja Hitij/Archiv

Bei neuen Angriffen der türkischen Luftwaffe im Nordirak sollen mindestens acht Zivilisten getötet worden sein. Der Chef des autonomen Kurdistans fürchtet weitere Opfer - und fordert die PKK auf, die Region zu verlassen. Der Präsident der kurdischen Autonomieregion im Nordirak, Massud Barsani, hat die Türkei und die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK zur Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgerufen. Zugleich forderte er die PKK auf, die Region Kurdistan verlassen, um nicht das Leben von Zivilisten zu gefährden.

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Verfassungsschützer Maaßen nennt Strafanzeigen «notwendig»

Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Marijan Murat/Archiv
Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Marijan Murat/Archiv

In der Debatte um das Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber des Internet-Blogs Netzpolitik.org hat Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sein Vorgehen verteidigt. «Um die weitere Arbeitsfähigkeit meines Hauses im Kampf gegen Extremismus und Terrorismus sicherzustellen, war es notwendig, gegen die Herausgabe von als vertraulich oder geheim eingestuften Dokumenten des BfV juristisch vorzugehen», sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) der «Bild am Sonntag». 

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Schönheit von innen: Bei Facelifts zählt Optik immer weniger

In neuem Licht: Mercedes bietet im Cockpit der A-Klasse eine Ambientebeleuchtung in zwölf Farben an. Foto: Daimler
In neuem Licht: Mercedes bietet im Cockpit der A-Klasse eine Ambientebeleuchtung in zwölf Farben an. Foto: Daimler

«Lifecycle-Impuls», «Große Produktaufwertung», «Mopf»: Wenn es um die Aktualisierung laufender Modelle geht, bedienen sich Marketing-Manager gerne einiger Fachbegriffe. Und das alles nur, um das Wort «Facelift» zu vermeiden. Wie der Begriff sagt, geht es vor allem um optische Veränderungen. Linien werden nachgezogen, die Schminke wird aufgefrischt. Das Design angepasst. So viel zur Vergangenheit. Mittlerweile hat der Begriff ausgedient. Heute greifen Ingenieure so tief in die Technik, dass es kaum mehr für optische Retuschen reicht: 

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VfB nimmt Härtetest mit Bravour: 4:2 gegen Manchester City

Stuttgarts Daniel Didavi (l) und Daniel Ginczek jubeln nach dem Tor zum 3:0. Foto: Daniel Maurer
Stuttgarts Daniel Didavi (l) und Daniel Ginczek jubeln nach dem Tor zum 3:0. Foto: Daniel Maurer

Der VfB Stuttgart hat sich mit einem eindrucksvollen Auftritt gegen den englischen Vize-Meister Manchester City auf seinen Pflichtspielauftakt eingestimmt. Der schwäbische Fußball-Bundesligist gewann am Samstag sein letztes Testspiel mit 4:2 (4:0). Vor 40 122 Zuschauern düpierten Filip Kostic (15. Minute), Daniel Didavi (31.) und zweimal Daniel Ginczek (36./37.) die abwehrschwachen Engländer schon vor der Pause. Kelechi Iheanacho (84.) und dem früherer Wolfsburger Edin Dzeko (89.) gelangen noch die Ehrentreffer für die Gäste. (DPA)

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Spielehersteller Ravensburger will Produktpalette erweitern

Vorstandschef Karsten Schmidt. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Vorstandschef Karsten Schmidt. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Der Spielehersteller Ravensburger will seine Einkaufstour nach der Übernahme des schwedischen Spielzeugmachers Brio fortsetzen. «Wir planen eine Ausweitung der Produktpalette», sagte Vorstandschef Karsten Schmidt der «Welt am Sonntag». «Der Markt ist stark in Bewegung und es bieten sich immer wieder gute Möglichkeiten. Und die ein oder andere werden wir auch nutzen.» In welchen Bereichen Zukäufe geplant sind, wollte Schmidt nicht verraten. 

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Kosten für Au-pair und Babysitter von der Steuer absetzen

Wer einen Babysitter bezahlt, kann die Kosten als Sonderausgaben bei der Steuererklärung angeben. Foto: Jens Schierenbeck
Wer einen Babysitter bezahlt, kann die Kosten als Sonderausgaben bei der Steuererklärung angeben. Foto: Jens Schierenbeck

Wer sein Kind zu Hause betreut, kann einen Anspruch auf Betreuungsgeld haben. Wird zeitweise beispielsweise ein Au-pair oder ein Babysitter beauftragt, den Nachwuchs zu betreuen, können diese Kosten als Sonderausgaben die Steuer mindern. «Eltern müssen nicht befürchten, dass der Sonder-ausgabenabzug wegen des Betreuungsgeldes gekürzt wird», stellt Constanze Grüning vom Bund der Steuerzahler klar und macht auf eine entsprechende Kurzinformation des Finanz-ministeriums Schleswig-Holstein aufmerksam.

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Deutsch-französischer Urlaub: Die Südliche Weinstraße

Viele Wirtschaftswege in der Region sind Teil eines deutsch-französischen Wanderwegs. Foto: Karin Willen
Viele Wirtschaftswege in der Region sind Teil eines deutsch-französischen Wanderwegs. Foto: Karin Willen

Schweigen-Rechtenbach (dpa/tmn) − Langsam biegt ein weißes Bähnlein um die Ecke, als sei es aus einem Freizeitpark ausgebrochen. Es platzt mitten hinein in die Betriebsamkeit der Winzer. Gerade liefern Trecker Trauben am Weingut Friedrich Becker ab. So sieht das jedes Jahr zur Weinlese aus. Das putzige Grenzlandbähnchen dreht unverdrossen seine Runden vom Marktplatz im französischen Wissembourg über den Sonnenberg zum Deutschen Weintor in der südlichsten Ecke der in Schweigen-Rechtenbach und zurück. 

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DIW-Chef: Deutschland immer stärker auf Zuwanderung angewiesen

Die deutsche Wirtschaft benötige von der deutschen Asyl- und Zuwanderungspolitik mehr Planungssicherheit, beklagt der DIW-Präsident Marcel Fratzscher. Foto: Christoph Schmidt
Die deutsche Wirtschaft benötige von der deutschen Asyl- und Zuwanderungspolitik mehr Planungssicherheit, beklagt der DIW-Präsident Marcel Fratzscher. Foto: Christoph Schmidt

Deutschland braucht aus Sicht des Wirtschaftsinstituts DIW ein Einwanderungs-gesetz. «Zur Sicherung des Wohlstands ist Deutschland immer stärker auf Zuwanderung angewiesen», sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, der dpa in Berlin. Als Grund nannte er den zunehmenden Mangel an Fachkräften und die demographische Entwicklung. 

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Kienbaum-Studie: Ingenieurgehälter stark im Plus

Euroscheine. Foto: Jens Wolf/Illustration
Euroscheine. Foto: Jens Wolf/Illustration

Führungskräfte in technischen Berufen sind in deutschen Unternehmen nach wie vor stark gefragt und hoch bezahlt. Nach einer neuen Vergütungsstudie der Beratungsgesellschaft Kienbaum verdienen Ingenieure derzeit im Schnitt 3,2 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Die Bezüge entwickelten sich über-durchschnittlich, insbesondere für Experten - Funktionen, erläuterte der Vergütungsexperte von Kienbaum Hans-Georg Blang. 

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Wolfsburg gewinnt Supercup - Sieg im Elfmeterschießen

Naldo durfte als erster Spieler an die Trophäe. Foto: Peter Steffen
Naldo durfte als erster Spieler an die Trophäe. Foto: Peter Steffen

Wolfsburg (dpa) – Auch im dritten Anlauf hat Pep Guardiola den ersten Supercup-Sieg verpasst. Der spanische Trainer verlor mit dem deutschen Meister FC Bayern München nach einem Fußball-Krimi im Elfmeterschießen mit 4:5 bei Pokalsieger VfL Wolfsburg. Nur eine Minute fehlte Guardiolas Mannschaft nach den beiden Niederlagen gegen Borussia Dortmund in den Vorjahren. Doch dann glich der eingewechselte Nicklas Bendtner (89. Minute) zum 1:1 (0:0) aus, nachdem Arjen Robben (49.) die Bayern in Führung gebracht hatte.

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Mindestlohn, Erbrecht, Unterhalt - Neues im August

Bei Friseuren steigt der Mindestlohn auf 8,50 Euro. Foto: Susann Prautsch
Bei Friseuren steigt der Mindestlohn auf 8,50 Euro. Foto: Susann Prautsch

Trennungskinder bekommen mehr Geld, für Friseure gilt der Mindestlohn und in der katholischen Kirche tritt ein liberaleres Arbeitsrecht in Kraft - im August treten wieder eine Reihe neuer Gesetze, Regelungen und Verordnungen in Kraft. Eine Auswahl gesetzlicher Änderungen:


Mindestlohn: Ab dem 1. August wird es für Arbeitgeber beim Mindestlohn leichter. So brauchen sie keine Arbeitszeitaufzeichnungen mehr zu machen, wenn der regelmäßige Lohn des Arbeitnehmers mehr als 2000 Euro brutto beträgt und das Nettogehalt für die jeweils letzten zwölf Monate ausgezahlt wurde.

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Neu auf dem Oktoberfest: Bier-Eis und Mega-Schaukel

Das Oktoberfest 2015 lockt mit vielen Neuigkeiten. Foto: Peter Kneffel
Das Oktoberfest 2015 lockt mit vielen Neuigkeiten. Foto: Peter Kneffel

Das Münchner Oktoberfest rüstet dieses Jahr mit Hightech-Fahrgeschäften auf. Die weltweit höchste und schnellste Megaschaukel, das höchste transportable Hochhaus mit einem Roller-Parcour am nahen Abgrund und die größte mobile Geisterbahn. Unerschrockene und schwindelfreie Besucher dürften dieses Jahr auf dem größten Volksfest der Welt auf ihre Kosten kommen. Auch im kulinarischen Bereich dehnt das vor allem für Bier, Brezn und Hendl bekannte Volksfest seine Palette in neue Bereiche aus. 

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Kritik an Ermittlungen gegen Politik-Blog reißt nicht ab

Für ihn und seine Mitstreiter gibt es viel Unterstützung: Markus Beckedahl, Gründer des Blogs Netzpolitik.org, in seinem Büro in Berlin. Foto: Britta Pedersen/Archiv
Für ihn und seine Mitstreiter gibt es viel Unterstützung: Markus Beckedahl, Gründer des Blogs Netzpolitik.org, in seinem Büro in Berlin. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Die Empörung über Generalbundesanwalt Harald Range angesichts der Ermittlungen wegen Landesverrats gegen kritische Journalisten reißt nicht ab. Linken-Chef Bernd Riexinger und FDP-Vize Wolfgang Kubicki kritisierten Ranges Vorgehen scharf und forderten seinen Rücktritt. Auch aus anderen Parteien hagelt es weiter Kritik. Unterstützer des betroffenen Blogs Netzpolitik.org wollen am Samstag in Berlin demonstrieren. 

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Schlechte Hygiene in Schlachthöfen führt zu mehr Erkrankungen

Geflügelfleisch ist häufig mit krankmachenden Keimen belastet. Foto: Malte Christians/Symbol
Geflügelfleisch ist häufig mit krankmachenden Keimen belastet. Foto: Malte Christians/Symbol

Geflügelfleisch ist häufig mit krankmachenden Keimen belastet: Die Zahl der von einem bestimmten Keim verursachten Darm-erkrankungen ist laut einem Bericht des «Spiegel» in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Demnach infizierten sich im vergangenen Jahr 71 000 Menschen mit dem sogenannten Campylobacter-Keim, der häufig beim Verzehr von Geflügelfleisch übertragen wird. 2004 seien es nur 55 803 gewesen. Dies geht dem Magazin zufolge aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor.


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EU-Kommission prüft Übernahme von TNT Express durch FedEx

Übernimmt der US-Konzern FedEx den niederlädnischen Paketdienst TNT, blieben nur noch vier große Paketzusteller in Europa übrig. Die EU-Kommission nimmt die Milliardenfusion noch einmal genauer unter die Lupe. Foto: Koen Suyk
Übernimmt der US-Konzern FedEx den niederlädnischen Paketdienst TNT, blieben nur noch vier große Paketzusteller in Europa übrig. Die EU-Kommission nimmt die Milliardenfusion noch einmal genauer unter die Lupe. Foto: Koen Suyk

Die EU-Kommission prüft die Milliardenfusion der beiden Post-Konkurrenten TNT Express und FedEx genauer. Wenn das US-Unternehmen FedEx wie geplant den niederländischen Rivalen TNT Express übernähme, blieben von derzeit vier großen Paketzustellern in Europa nur noch drei übrig, teilte die Brüsseler Behörde mit. Sie will deshalb beleuchten, ob die Übernahme den Wettbewerb einschränken könnte. Neben den beiden Unternehmen bieten laut EU-Kommission nur noch die Post-Tochter DHL und das US-Unternehmen United Parcel Service (UPS) ähnlich umfassende Dienste in Europa an.


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Deutsche Aktien gehen freundlich ins Wochenende

Ein Börsenhändler spiegelt sich im Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen
Ein Börsenhändler spiegelt sich im Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen

Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag freundlich ins Wochenende gegangen. Der Dax schloss 0,46 Prozent höher bei 11 308,99 Punkten. «Die Wall Street drehte nach oben und das half der Börse», sagte Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets. Der Dax schloss damit zwar den vierten Tag in Folge im Plus, verlor auf Wochensicht aber dennoch leicht. Zum Wochenauftakt war es in Folge eines Kurseinbruchs an den chinesischen Festland-börsen auch in Frankfurt kräftig bergab gegangen. 

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Ärzte warnen vor Tablets, Smartphones und Co. für Kinder

Tippen und Wischen: Auch Kinder nutzen Tablets und Co. Kinderärzte warnen davor. Foto: Boris Roessler
Tippen und Wischen: Auch Kinder nutzen Tablets und Co. Kinderärzte warnen davor. Foto: Boris Roessler

Kinderärzte mahnen: Smartphones, Tablets und Computer bleiben trotz neuester Entwicklungen schädlich für die geistige Entfaltung von Kindern. «Wir Kinder- und Jugendärzte sind von deutlichen gesundheitlichen und psychologischen Beeinträchtigungen überzeugt, sehen diese täglich in unseren Praxen», sagte Till Reckert vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) der Deutschen Presse-Agentur. Eine Gefahr liege auch darin, dass Eltern ihre Kinder vernachlässigten, weil ihnen ihre Smartphones wichtiger seien, sagte der Kinder- und Jugendarzt, der stellvertretender BVKJ-Vorsitzender in Baden-Württemberg ist. 

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Betriebsrat bangt um Stellen bei Bosch Rexroth in Horb

Der Betriebsrat von Bosch Rexroth bang am Standort Horb um Hunderte Stellen. Foto: D. Ebener/Archiv
Der Betriebsrat von Bosch Rexroth bang am Standort Horb um Hunderte Stellen. Foto: D. Ebener/Archiv

Der Betriebsrat von Bosch Rexroth bang am Standort Horb (Kreis Freudenstadt) um Hunderte Stellen. An dem Standort mit zuletzt 1100 Mitarbeitern sollen laut IG Metall bis 2018 im Zuge des angekündigten Kostenprogramms etwa 43 Millionen Euro eingespart werden. Wie viele Stellen davon betroffen seien, lasse das Unternehmen offen, sagte Betriebsratschef Alexander Plaz am Freitag nach einem Pressegespräch. Die Schätzungen schwankten zwischen 50 und 300. 

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Wasserverbrauch im Südwesten unter dem Bundesdurchschnitt

Baden-Württemberger: im Schnitt 116,4 Liter Frischwasser verbraucht (2013). Foto: Oliver Berg/Archiv
Baden-Württemberger: im Schnitt 116,4 Liter Frischwasser verbraucht (2013). Foto: Oliver Berg/Archiv

Kochen, Waschen, Duschen, Putzen: Der Baden-Württemberger hat im Jahr 2013 pro Tag im Schnitt 116,4 Liter Frischwasser verbraucht. Damit liege das Land unter dem Bundesdurchschnitt. Danach verbrauche jeder täglich etwa 121 Liter Wasser, heißt es in einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Je nach Region gibt es große Unterschiede: Das meiste Wasser verbrauchen die Hamburger (138 Liter), am sparsamsten sind die Sachsen (86 Liter). Die Statistik wird alle drei Jahre erhoben.

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Sonne, Mond und Sterne im «Sternschnuppenmonat» August

Eine Sternschnuppe leuchtet am Nachthimmel. In den lauen Sommernächten im August 2015 dürfen sich Sternengucker auf besonders viele Sternschnuppen freuen. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Eine Sternschnuppe leuchtet am Nachthimmel. In den lauen Sommernächten im August 2015 dürfen sich Sternengucker auf besonders viele Sternschnuppen freuen. Foto: Patrick Pleul/Archiv

In den lauen Sommernächten im August dürfen sich Sternengucker auf besonders viele Sternschnuppen freuen. Sie kommen vom prominenten Meteorstrom der Perseiden. Der Höhepunkt der Perseidenaktivität ist in den Morgenstunden des 13. zu erwarten. Stündlich flammen dann über hundert Meteore auf, darunter auch sehr helle Exemplare. Die Sternschnuppen scheinen dem Sternbild Perseus zu entströmen. Sie flitzen in alle Himmelsrichtungen. Die Perseiden sind recht schnelle Sternschnuppen. 

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Russland-Sanktionen setzen deutsche Wirtschaft unter Druck

Die 69 Tonnen schwere Maschine für Dreh-Fräsbearbeitung von Kurbelwellen, die in Chemnitz gebaut wurde, sollte eigentlich längst in Russland stehen. Das Bundesamt für Ausfuhr erteilte jedoch aufgrund der Russland-Sanktionen die Genehmigung nicht. Foto: Ja
Die 69 Tonnen schwere Maschine für Dreh-Fräsbearbeitung von Kurbelwellen, die in Chemnitz gebaut wurde, sollte eigentlich längst in Russland stehen. Das Bundesamt für Ausfuhr erteilte jedoch aufgrund der Russland-Sanktionen die Genehmigung nicht. Foto: Ja

Moskau (dpa) - Nach mehr als einem Jahr westlicher Sanktionen gegen Russland ist die Stimmung der deutschen Unternehmer im Riesenreich schlecht. «85 Prozent der Firmen beurteilen die Wirtschaftsentwicklung in Russland negativ oder leicht negativ», ergab eine Umfrage der Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau. Schuld daran sind aber nicht nur die Strafmaßnahmen wegen der Ukraine-Krise. Vielmehr sei die schwache Gesamtsituation dem niedrigen Ölpreis und versäumten Strukturreformen geschuldet, teilte die AHK am Freitag mit. 

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Daimler: Kein anhaltendes Einknicken des Automarkts in China

Daimlers China-Chef Hubert Troska rechnet nicht zwangsläufig mit einem Ende des Autobooms in China. Er geht von einem vorübergehenden Effekt aus. Foto: Andreas Landwehr
Daimlers China-Chef Hubert Troska rechnet nicht zwangsläufig mit einem Ende des Autobooms in China. Er geht von einem vorübergehenden Effekt aus. Foto: Andreas Landwehr

Stuttgart (dpa) - Daimlers China-Chef Hubert Troska rechnet nicht zwangsläufig mit einem Ende des Autobooms in China. «Sofern sich die Börsenlandschaft bald wieder stabilisiert, gehe ich davon aus, dass das nur einen vorübergehenden Effekt und keine dauerhafte Wirkung auf den chinesischen Automobilmarkt haben wird», sagte Troska dem Magazin «Autogazette». «Ich gehe davon aus, dass der Juli ein sehr guter Monat für uns sein wird. Ich sehe keine nennenswerten Auswirkungen auf unseren Absatz», so der Daimlers China-Chef. 

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Asylbewerber-Zahl steigt im Juli auf Rekordhoch

Der Wartegang zur Erstaufnahme in einer Auffangeinrichtung in Trier platzt aus allen Nähten. Eigentlich haben hier nur 844 Flüchtlinge Platz, zur Zeit leben aber 1400 Menschen in der Einrichtung. Foto: Harald Tittel
Der Wartegang zur Erstaufnahme in einer Auffangeinrichtung in Trier platzt aus allen Nähten. Eigentlich haben hier nur 844 Flüchtlinge Platz, zur Zeit leben aber 1400 Menschen in der Einrichtung. Foto: Harald Tittel

Im Juli sind so viele Asylbewerber nach Deutschland gelangt wie noch nie zuvor in einem Monat. Derzeit kämen sehr viele Asylbewerber aus den Kriegs- und Krisenregionen in Syrien, im Irak und in Afghanistan, sagte der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Manfred Schmidt. Er sprach von einem «Allzeitrekord». Mit 79 000 Menschen habe es im Juli «den höchsten Zugang aller Zeiten» gegeben, betonte auch Bayerns Sozialministerin Emilia Müller (CSU). Ende August will das Bundesamt seine Prognose für 2015 aktualisieren. 

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Größter Erfolg der Ebola-Forscher: Impfstoff schützt zuverlässig

Eine Impfstudie im westafrikanischen Guinea mit rund 4000 Teilnehmern hat ergeben, dass der Impfstoff VSV-ZEBOV wirksam vor einer Ansteckung schützen kann. Foto: Yann Libessart
Eine Impfstudie im westafrikanischen Guinea mit rund 4000 Teilnehmern hat ergeben, dass der Impfstoff VSV-ZEBOV wirksam vor einer Ansteckung schützen kann. Foto: Yann Libessart

Erstmals wirkt ein Ebola-Impfstoff nachweislich: In einer großen Studie in Guinea schützte das Mittel VSV-ZEBOV die Teilnehmer zuverlässig vor einer Ansteckung mit dem Virus. Geimpft wurden Menschen, die mehr oder weniger Kontakt zu Neuinfizierten hatten und als besonders gefährdet galten. Die Generaldirektorin der Weltgesundheits-organisation (WHO), Margaret Chan, sprach von einer «sehr vielversprechenden» Entwicklung. Zudem wolle die WHO aus ihren Fehlern während der Ebola-Krise mit mehr als 11 000 Toten lernen und habe umfangreiche Reformen eingeleitet.

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Facebook stellt riesige Internet-Drohne «Aquila» vor

«Aquila», die Drohne mit der Flügelspannweite einer Boeing 737, soll das Internet auch in entlegene Gebiete mit schwacher Infrastruktur bringen. Foto: Facebook
«Aquila», die Drohne mit der Flügelspannweite einer Boeing 737, soll das Internet auch in entlegene Gebiete mit schwacher Infrastruktur bringen. Foto: Facebook

Menlo Park (dpa) - Facebook hat seine erste Drohne präsentiert, die Internet in entlegene Gebiete bringen soll. Das unbemannte Fluggerät mit dem Namen «Aquila» habe die Spannweite einer Boeing 737, erklärte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Die solarbetriebene Drohne wiege weniger als ein Auto und könne bis zu drei Monate in der Luft bleiben. Außerdem entwickelte Facebook einen Laser, der Daten mit einer Geschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde übertragen könne. 

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Trends der Tourismusbranche 2015

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und der Deutsche Tourismusverband (DTV) sind die größten Interessenvertreter der Fremdenverkehrsbranche in der Bundesrepublik. Sie versuchen jedes Jahr aufs Neue, die sich ständig ändernden Reisetrends festzustellen und entsprechende Impulse an ihre Mitglieder zu geben. Ein Blick in die Zukunft des Tourismus zeigt: Hyper-Vernetzung und virtuelle Realität werden die Branche maßgeblich beeinflussen.


Aktuelle Reisetrends der Deutschen


Die Reiselust der Deutschen ist auch im Jahr 2015 ungebrochen. Trotz vieler politischer Brennpunkte befindet sich das Urlaubsverhalten auf einem erneuten Rekordkurs. Der große Gewinner ist einmal mehr die Bundesrepublik selbst, denn im eigenen Land gefällt es den Deutschen mit Abstand am besten. 37 Prozent aller Reisenden hielten sich 2014 im Inland auf – ein Trend, der sich auch in diesem Jahr zu bestätigen scheint, wie der DTV berichtet. Dahinter folgen Spanien, Italien und die Türkei. 

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Gute Geschäfte im Einzelhandel: Mehr Umsatz im 1. Halbjahr

Der Juni beschärte den Händlern ein kräftiges Plus von 5,1 Prozent. Der Internet- und Versandhandel legte sogar 16,8 Prozent zu. Foto: Robert Schlesinger
Der Juni beschärte den Händlern ein kräftiges Plus von 5,1 Prozent. Der Internet- und Versandhandel legte sogar 16,8 Prozent zu. Foto: Robert Schlesinger

Die Inflation ist niedrig, der Arbeitsmarkt robust - die Verbraucher sind in Konsumstimmung. Der Einzelhandel kann sich über steigende Umsätze freuen. Die Kauflaune der Verbraucher lässt im deutschen Einzelhandel die Kassen klingeln. Im ersten Halbjahr 2015 setzte die Branche real (preisbereinigt) 2,5 Prozent mehr um als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Ein kräftiges Plus von 5,1 Prozent brachte der Juni den Händlern ein. Allerdings hatte der Monat in diesem Jahr auch zwei Verkaufstage mehr als 2014. 

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Deutsche Brauereien können Vorjahreserfolg nicht wiederholen

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Absatz der deutschen Brauereien ohne die alkoholfreien Sorten um 2,1 Prozent auf 46,9 Millionen Hektoliter. Foto: Sven Hoppe/Archiv
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Absatz der deutschen Brauereien ohne die alkoholfreien Sorten um 2,1 Prozent auf 46,9 Millionen Hektoliter. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Die deutschen Brauereien haben im ersten Halbjahr 2015 weniger Bier verkauft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Absatz ohne die alkoholfreien Sorten um 2,1 Prozent auf 46,9 Millionen Hektoliter, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete. Mit einem Minus von 2,7 Prozent waren die Verluste im Inland über-durchschnittlich hoch, während der Bier-Export in Länder außerhalb der EU um 11,2 Prozent anzog. 

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6,4 Millionen Euro für Denkmäler im Südwesten

Blick auf die Heilbronner Kilianskirche. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Blick auf die Heilbronner Kilianskirche. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Um knapp 200 Denkmäler im Südwesten zu erhalten und zu sanieren, hat die Landesregierung rund 6,4 Millionen Euro aus Lotto-Gewinnen ausgeschüttet. Das Geld kommt etwa der Erlöserkirche in Mannheim, der Kilianskirche in Heilbronn, dem Schwarzen Tor in Rottweil oder dem Römerbad in Walldürn (Neckar-Odenwaldkreis) zugute, wie das Wirtschaftsministerium am Freitag in Stuttgart mitteilte. Bereits im April seien rund 4,6 Millionen Euro geflossen. Das Ministerium fördert Vorhaben von Privatleuten, Kommunen und Kirchen. 

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Forscher: Fehler im Asylsystem sind Grund für Antragsstau

Das Zeltlager für Flüchtlinge in Dresden kann bis zu 1100 Personen aufnehmen. Die Flüchtlinge haben hier keine festen Behausungen. Foto: Arno Burgi
Das Zeltlager für Flüchtlinge in Dresden kann bis zu 1100 Personen aufnehmen. Die Flüchtlinge haben hier keine festen Behausungen. Foto: Arno Burgi

Ineffiziente Strukturen im deutschen Asylsystem sind nach Experteneinschätzung Grund für den enormen Stau bei der Bearbeitung von Asylanträgen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge schiebe eine immense Bugwelle unerledigter Anträge vor sich her, sagte der Migrationsforscher Dietrich Thränhardt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Im europäischen Vergleich liege Deutschland hier weit an der Spitze, und eine Besserung sei nicht in Sicht. 

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Möglichkeiten der NFC-Übertragung im Alltag

NFC-fähige Handys müssen zum Bezahlen einfach nur kurz ans Terminal gehalten werden. Foto: GS1 GmbH/Marcus Meertz
NFC-fähige Handys müssen zum Bezahlen einfach nur kurz ans Terminal gehalten werden. Foto: GS1 GmbH/Marcus Meertz

Ein stilisiertes N als Logo prangt auf dem Kaffeeautomaten. Was es anzeigt: Hier kann mit Handy oder einer Chipkarte kontaktlos im Vorbeigehen gezahlt werden. NFC steht für Near Field Communication. Bei dieser Technologie handelt es sich um eine Art Kurzstreckenfunk mit dem über ein sehr schwaches magnetisches Feld auf sehr kurzen Distanzen Daten ausgetauscht und abgerufen werden können. Das geht zwischen NFC-fähigen Smartphones und sogenannten NFC-Tags oder -Stickern, in denen auf hauchdünnen Minispulen Informationen gespeichert sind. 

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WHO-Agentur: Glyphosat ist wahrscheinlich krebserregend

Sprüheinsatz auf dem Feld: Das weit verbreitete Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat ist nach Einschätzung von Forschern wahrscheinlich krebserregend. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv
Sprüheinsatz auf dem Feld: Das weit verbreitete Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat ist nach Einschätzung von Forschern wahrscheinlich krebserregend. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv

Das weit verbreitete Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat ist nach Einschätzung der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) wahrscheinlich krebserregend. Zu diesem Schluss kam die Behörde der Weltgesundheits-agentur (WHO) nach Auswertung zahlreicher Studien. Damit widerspricht der offizielle Bericht der Einschätzung des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Umweltorganisationen forderten, in Deutschland sofort Konsequenzen aus dem Bericht zu ziehen.

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Euroschwäche hilft Siemens

Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser. Foto: Rainer Jensen/Archiv
Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Der Elektrokonzern Siemens bekommt das schwächere Marktumfeld zu spüren und kämpft mit anhaltenden Problemen in der Stromerzeugungssparte. Im dritten Geschäfts-quartal schnitt Siemens beim Gewinn auch wegen der Kosten für den Personalabbau schlechter ab als im Vorjahreszeitraum. Die Neuausrichtung des Unternehmens gehe weiter voran, sagte Konzernchef Joe Kaeser. «Wir wissen aber, dass noch sehr viel zu tun ist. Die kurzfristigen Marktbedingungen sind dabei nicht sehr hilfreich», erklärte er in einer Telefon-Konferenz.

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Prämien bei freiwilliger Rückkehr in die Heimat

Durch das Geld will der Landkreis die Kosten der Asylverfahren einsparen. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Durch das Geld will der Landkreis die Kosten der Asylverfahren einsparen. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Asylbewerber können im Südwesten für die freiwillige Rückkehr in ihre Heimat Prämien bekommen. Der südbadische Landkreis Lörrach hat mehr als 100 Asylsuchenden - vor allem vom Balkan - Bargeld gezahlt und reagiert damit auf die steigenden Flüchtlingszahlen. Auch das Land setzt auf die freiwillige Ausreise und bietet eine Rückkehrberatung für Asylbewerber an. Der Landkreistag sieht besondere finanzielle Anreize jedoch nicht als landesweite Lösung, um gegen Engpässe bei der Flüchtlingsunterbringung vorzugehen.

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Landtag bleibt «Männerclub»: Keine Aussicht auf mehr Frauen

Baden-Württembergs Landtag wird von Männern dominiert. Foto: Daniel Naupold/Archiv
Baden-Württembergs Landtag wird von Männern dominiert. Foto: Daniel Naupold/Archiv

Der Landtag von Baden-Württembergs bleibt nach Überzeugung des Landesfrauenrats noch über Jahre der reinste «Männerclub» der Republik. Auch nach der Wahl im März 2016 wird nur gut jeder fünfte Platz im Stuttgarter Parlament mit einer Frau besetzt sein, wie Manuela Rukavina vom Vorstand des Bündnisses am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Ohne Änderung des Wahlrechts sei auch über Jahre keine Besserung zu erwarten. Womit Baden-Württemberg in dieser Statistik weiter Letzter bleibt. Die Grünen sind «frustriert», die CDU gelobt Besserung.

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«test»: Schnelltilgerkredit kann sich lohnen

Steigen die Zinsen für Immobilienkredite oder bleiben sie so niedrig? Wer sich gegen Steigerungen absichern will, kann ein sogenanntes Volltilgerdarlehen wählen. Foto: Andrea Warnecke
Steigen die Zinsen für Immobilienkredite oder bleiben sie so niedrig? Wer sich gegen Steigerungen absichern will, kann ein sogenanntes Volltilgerdarlehen wählen. Foto: Andrea Warnecke

Für Immobilienkäufer sind die Bedingungen günstig. Denn Kredite sind nach wie vor preiswert. Allerdings könnte sich das bald ändern. «Die Zinsen für Immobilienkredite sind seit Mai extrem gestiegen», hat Max Herbst von der FMH-Finanzberatung in Frankfurt am Main beobachtet. So kletterte der durchschnittliche Zinssatz für einen Kredit mit einer Zinsbindung von zehn Jahren laut FMH von 1,23 Prozent auf bis zu 1,82 Prozent. Aktuell liegt der Zinssatz wieder etwas niedriger bei 1,76 Prozent. Von einer echten Trendwende zu sprechen, ist daher vielleicht noch etwas früh. Dennoch: 

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Wacken extrem: Metal-Fans feiern Schlammparty

Schlammschlacht gefällig: Die Metal-Fans Katharina, Melanie und Anna aus Ibbenbüren in Wacken. Foto: Axel Heimken
Schlammschlacht gefällig: Die Metal-Fans Katharina, Melanie und Anna aus Ibbenbüren in Wacken. Foto: Axel Heimken

Knietief im Matsch und Morast waten die Metal-Fans in Wacken zu ihrem Festivalgelände. Die Autos stecken im Schlamm und spritzen den Dreck meterweit in die Höhe. «Es ist die Liebe, die mich in Wacken hält», sagt ein Mann. Liebe zum Metal, Liebe zur Musik. Trotz des andauernden Starkregens, der durchnässten Zelte und der Kälte harren Tausende Fans im schleswig-holsteinischen Wacken auf dem Gelände eines der weltweit größten Heavy-Metal-Festivals aus.

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Fahrradhelme im Test: Nur 3 Modelle überzeugen wirklich

Gute Stoßdämpfung und akzeptable Lüftung: So überzeugt der Melon Urban Active. Der Fahrradhelm ist der Testsieger. Foto: Stiftung Warentest
Gute Stoßdämpfung und akzeptable Lüftung: So überzeugt der Melon Urban Active. Der Fahrradhelm ist der Testsieger. Foto: Stiftung Warentest

Viele Fahrradhelme schützen den Kopf bei einem Aufprall zu wenig. Das ist das Ergebnis eines Tests der Stiftung Warentest. Überprüft wurden 18 Fahrradhelme zum Preis von 16 bis 120 Euro («test»-Ausgabe 8/2015). Alle Modelle haben nach Einschätzung der Prüfer Schwächen beim Schutz der Schläfenpartie. Lediglich 3 Helme bewerteten die Prüfer als «gut», 13 Modelle sind «befriedigend», 2 weitere nur «ausreichend». Die Note «sehr gut» gab es gar nicht.

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Airlines müssen Endpreis bei Online-Buchung sofort anzeigen

Außenaufnahme des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe. Foto: Uli Deck
Außenaufnahme des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe. Foto: Uli Deck

Fluggesellschaften müssen bei Online-Buchungen von Anfang an den Endpreis inklusive Steuern und Gebühren anzeigen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Die Endpreise müssten sofort und bei allen Flügen zu sehen sein, damit der Verbraucher eine «informationsgeleitete Entscheidung» treffen könne. Die Richter gaben damit der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) recht, die Air Berlin wegen seiner Online-Buchungsanzeigen in der Vergangenheit verklagt hatte. (Az.: I ZR 29/12).

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Aufträge aus Inland und Euroraum beschäftigen Maschinenbauer

Vor allem aus dem Euro-Raum kamen stattliche Maschienbau-Bestellungen, die im ersten Halbjahr 2015 12 Prozent über dem Vorjahreszeitraum lagen. Foto: Felix Kästle
Vor allem aus dem Euro-Raum kamen stattliche Maschienbau-Bestellungen, die im ersten Halbjahr 2015 12 Prozent über dem Vorjahreszeitraum lagen. Foto: Felix Kästle

Der deutsche Maschinenbau hat im Juni weniger Aufträge erhalten als ein Jahr zuvor. Der Branchenverband VDMA begründete das Minus von 4 Prozent mit dem sehr starken Großanlagen-Geschäft im Juni 2014, das so nicht wiederholt werden konnte. 7 Prozent mehr Bestellungen aus dem Inland konnten die um 9 Prozent schwächere Nachfrage aus dem Ausland nur in Teilen ausgleichen. Aus Nicht-Euro-Ländern kamen in dem Monat sogar 15 Prozent weniger Bestellungen.


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Erkenntnisse über «Tschuri» lassen Forscher staunen

«Tschuri» überrascht Astronomen: Der Komet enthält organische Moleküle und eine Oberfläche, die stellenweise weich wie Neuschnee, andernorts extrem hart ist. Foto: ESA/Rosetta/Philae/ROLIS/DLR/dpa
«Tschuri» überrascht Astronomen: Der Komet enthält organische Moleküle und eine Oberfläche, die stellenweise weich wie Neuschnee, andernorts extrem hart ist. Foto: ESA/Rosetta/Philae/ROLIS/DLR/dpa

Der Komet «Tschuri» ist wesentlich vielseitiger als bisher vermutet: Messungen des Landeroboters «Philae» beweisen, dass der Himmelskörper viele organische Moleküle enthält. Zudem zeigen die ungeplanten Hopser des Mini-Labors, dass die Oberfläche stellenweise weich wie Neuschnee ist, andernorts dagegen extrem hart. Das schreiben Forschergruppen mit maßgeblicher deutscher Beteiligung in sieben Fachartikeln des Magazins «Science». 

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Generalbundesanwalt ermittelt gegen Netzpolitik-Journalisten

Markus Beckedahl, Gründer des Blogs Netzpolitik.org, in seinem Büro in Berlin: Sein Blog zählt zu den bekanntesten in Deutschland. Foto: Britta Pedersen/Archiv
Markus Beckedahl, Gründer des Blogs Netzpolitik.org, in seinem Büro in Berlin: Sein Blog zählt zu den bekanntesten in Deutschland. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Der Generalbundesanwalt wirft Journalisten des Blogs Netzpolitik.org Landesverrat vor und ermittelt. Darüber informierte die oberste Ermittlungsbehörde die Blogger in einem Brief, den Netzpolitik.org am Donnerstag veröffentlichte. Es geht um die Veröffentlichung von Informationen und Dokumenten des Bundesamts für Verfassungsschutz. «Wir lassen uns nicht einschüchtern», schrieben die Blogger. Der Generalbundesanwalt hatte die Blogger über die Anzeige in einem Brief informiert, den Netzpolitik.org veröffentlichte. 

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Interesse an Social Freezing wächst

Kassetten mit eingefrorenen Eizellen lagern in einem Labor im Tübinger Universitätsklinikum. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv
Kassetten mit eingefrorenen Eizellen lagern in einem Labor im Tübinger Universitätsklinikum. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Auch in Deutschland denken immer mehr Frauen darüber nach, für einen späteren Babywunsch Eizellen einfrieren zu lassen. «Die Zahl der Interessentinnen ist gestiegen. Aber längst nicht jede Frau, die nachfragt, lässt den Eingriff tatsächlich machen», sagte Sebastian Ellinghaus vom Infoportal profertilitaet.de der Deutschen Presse-Agentur. Nach Einschätzung von Reproduktionsmedizinern hat es 2014 etwa 500 solcher Kryokonservierungen in Deutschland gegeben. 

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BVB siegt im ersten Pflichtspiel von Tuchel 1:0

Dortmund machte das wichtige Auswärtstor, wirkte aber nicht über die ganze Spielzeit souverän. Foto: Gert Eggenberger
Dortmund machte das wichtige Auswärtstor, wirkte aber nicht über die ganze Spielzeit souverän. Foto: Gert Eggenberger

Trainer Thomas Tuchel hat bei Borussia Dortmund einen erfolgreichen Einstand gefeiert. In seinem ersten Pflichtspiel an neuer Wirkungsstätte gelang seinem Team in der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League ein 1:0 (1:0) beim Wolfsberger AC. Vor 30 250 Zuschauern im ausverkauften Wörthersee Stadion von Klagenfurt kam der Fußball-Bundesligist dank des Treffers von Jonas Hofman (14. Minute) zu einem insgesamt verdienten Sieg, musste aber in der hektischen Schlussphase bange Minuten überstehen. 

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ProSiebenSat.1 legt mit Internet-Portalen kräftig zu

Das Konzern-Logo der ProSiebenSat.1 Media AG am Eingang zur Konzern-Zentrale in Unterföhring bei München. Foto: Andreas Gebert
Das Konzern-Logo der ProSiebenSat.1 Media AG am Eingang zur Konzern-Zentrale in Unterföhring bei München. Foto: Andreas Gebert

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 ist weiter auf Einkaufstour. Die Kasse für weitere Übernahmen sei mit einer halben Milliarde Euro gut gefüllt, erklärte der Vorstand am Donnerstag in Unterföhring bei München. Nach dem Kauf des Strompreis-Portals Verivox sei ProSiebenSat.1 auf der Suche nach weiteren Vergleichsportalen als Ergänzung. Eine mögliche Fusion mit Axel Springer, von der Insider berichtet hatten, ist bis auf weiteres abgesagt.


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Noch weniger Bafög-Empfänger

Antrag auf Ausbildungsförderung (Bafög): Rund 925 000 junge Menschen bekamen 2014 Geld nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Foto: Marcus Brandt
Antrag auf Ausbildungsförderung (Bafög): Rund 925 000 junge Menschen bekamen 2014 Geld nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Foto: Marcus Brandt

Der Bafög-Knick setzt sich fort: Zum zweiten Mal in Folge ist die Zahl staatlich geförderter Schüler und Studenten gesunken, und das bei seit 2010 praktisch eingefrorenen Bafög-Sätzen.

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, erhielten im vergangenen Jahr rund 925 000 junge Menschen Geld nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) - 3,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Etwa 647 000 Bafög-Bezieher studierten, 278 000 gingen zur Schule. Der Rückgang im Vergleich zu 2013 war bei den Schülern (minus 5,0 Prozent) stärker als bei den Studierenden (minus 2,9 Prozent). 

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Anleger sorgen sich um steigende Kosten bei Facebook

Die Ausgaben von Facebook sind im zweiten Quartal um 82 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar gestiegen. Foto: Daniel Reinhardt
Die Ausgaben von Facebook sind im zweiten Quartal um 82 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar gestiegen. Foto: Daniel Reinhardt

Facebook hat im zweiten Quartal deutliche Abstriche beim Gewinn machen müssen. Der Überschuss sank von April bis Juni um gut neun Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf 719 Millionen Dollar (653 Mio Euro), wie das Online-Netzwerk mitteilte. Die Aktionäre zeigten sich enttäuscht und straften das soziale Netzwerk an der Börse ab. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel um über drei Prozent nach. Die Ausgaben von Facebook stiegen kräftig um 82 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Der Konzern hatte bereits eine Investitions-offensive angekündigt; 

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Arbeitslosenzahl steigt auf 2,773 Millionen

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli um 61 000 auf 2,773 Millionen gestiegen. Foto: Julian Stratenschulte
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli um 61 000 auf 2,773 Millionen gestiegen. Foto: Julian Stratenschulte

Wegen der Sommerpause in vielen Betrieben und zahlreicher Schulabgänger auf Stellensuche ist die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland im Juli um 61 000 auf 2,773 Millionen gestiegen. Das sind dennoch 99 000 Betroffene weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote legte im Vergleich zu Juni um 0,1 Punkte auf 6,3 Prozent zu. «Insgesamt steht der Arbeitsmarkt aber gut da», betonte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. 

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Höllentalbahn mehr als drei Wochen gesperrt

Die Strecke der Höllentalbahn muss an vielen Stellen saniert werden. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Die Strecke der Höllentalbahn muss an vielen Stellen saniert werden. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Zum Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg hat die Höllentalbahn bei Freiburg ihren Betrieb eingestellt. Bis zum 23. August fahren auf der bei Einheimischen und Touristen beliebten Strecke zwischen Freiburg und Titisee-Neustadt im Schwarzwald keine Züge, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn zum Start der Bauarbeiten am Donnerstag. Während der mehr als drei Wochen dauernden Sperrung verkehren Ersatzbusse, Reisende müssten mit Behinderungen rechnen. Fahrräder könnten in dieser Zeit nicht transportiert werden.

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Mann + Hummel streicht in Deutschland 500 Stellen

Der Filterspezialist Mann + Hummel streicht in Deutschland rund 500 Stellen. Foto: Daniel Naupold/Archiv
Der Filterspezialist Mann + Hummel streicht in Deutschland rund 500 Stellen. Foto: Daniel Naupold/Archiv

Ludwigsburg (dpa/lsw) - Der Filterspezialist Mann + Hummel streicht in Deutschland rund 500 Stellen. Neben den 275 Arbeitsplätzen, die am Stammsitz in Ludwigsburg wegfallen, werden auch an anderen Standorten Stellen gestrichen, sagte eine Sprecherin am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht der «Stuttgarter Zeitung». In Bad Harzburg (Niedersachsen) sollen 150 Arbeitsplätze abgebaut werden, in Sonneberg (Thüringen) sind es der Sprecherin zufolge 50. Insgesamt beschäftigte Mann + Hummel zuletzt 6100 Mitarbeiter in Deutschland. Weltweit sind es 16 000.

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Nichts erreicht? - Wie Unternehmen Studienabbrecher umwerben

Der Auszubildende Lennard Kauke gehört zu den 100.000 Studienabbrechern in Deutschland. Er macht nun eine Ausbildung als Industriekaufmann. Dabei profitiert er vom Abbrecher-Programm der IHK Osnabrück. Foto: Friso Gentsch
Der Auszubildende Lennard Kauke gehört zu den 100.000 Studienabbrechern in Deutschland. Er macht nun eine Ausbildung als Industriekaufmann. Dabei profitiert er vom Abbrecher-Programm der IHK Osnabrück. Foto: Friso Gentsch

Nach vier Semestern war für Lennard Kauke Schluss. «Am Anfang hat mir das Studium noch gut gefallen», sagt der 22-Jährige. Nach Abitur und einem Jahr Auszeit in Australien war es eine neue Erfahrung. «Aber es war einfach nicht das Richtige.» 850 Mitstudenten hatte Lennard Kauke in seinem Wirtschaftsstudiengang in einer der großen deutschen Unis - viel zu viele für seinen Geschmack. «Das war alles sehr unpersönlich.» So wie Kauke geht es tausenden Studenten in Deutschland. Fast nirgendwo scheitern so viele junge Leute an der Hochschule. 100 000 brechen ihr Studium jedes Jahr ab. Doch immer mehr machen aus dem tiefen Einschnitt etwas Positives.

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BGH stärkte Rechte von Lebensversicherungs-Kunden

Der BGH urteilte über die Rückabwicklung einer alten Lebensversicherung - zugunsten der Kunden. Foto: Kai Remmers
Der BGH urteilte über die Rückabwicklung einer alten Lebensversicherung - zugunsten der Kunden. Foto: Kai Remmers

So mancher möchte seine Lebensversicherung am liebsten ungeschehen machen. Doch nach einem erfolgreichen Widerspruch stellt sich die Frage: Was bekommt der Kunde zurück? Das hat jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) geklärt. Kunden einer Lebensversicherung steht eventuell eine höhere Rückzahlung ins haus. Diese müssen gegen den Abschluss Widerspruch eingelegt haben. Dem aktuellen BGH-Urteil zufolge muss sich der Kunde zwar den während der Zeit genossenen Versicherungsschutz anrechnen lassen, nicht jedoch die Abschluss -und Versicherungskosten.

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Hilfsorganisationen warnen vor Meningitis-Epidemie in Afrika

Impfaktion der Ärzte ohne Grenzen gegen Masern, Polio und Meningitis in einem von der Hilfsorganisation installierten Gesundheitszentrum im Tschad. Foto: Samantha Maurin/Ärzte ohne Grenzen e. V.
Impfaktion der Ärzte ohne Grenzen gegen Masern, Polio und Meningitis in einem von der Hilfsorganisation installierten Gesundheitszentrum im Tschad. Foto: Samantha Maurin/Ärzte ohne Grenzen e. V.

In einem gemeinsamen Aufruf warnen vier große Gesundheitsorganisationen vor einer Meningitis-Epidemie in Afrika. Die Hirnhaut-entzündung tritt vor allem in der Trockenzeit auf. Die Pharmahersteller müssten sofort die Produktion von Impfstoffen ausbauen, mahnten die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Kinderhilfswerk Unicef, Ärzte ohne Grenzen (MSF) und die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC). Bis Januar würden fünf Millionen Impfdosen gegen Meningitis C benötigt.

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MH370-Ermittler untersuchen Wrackteil im Indischen Ozean

Malaysia-Airline-Flugzeuge auf dem Flughafen von Kuala Lumpur. Gehört das am Strand von La Reunion gefundene Wrackteil zur vermissten Maschine von Flug MH370? Foto: Fazry Ismail
Malaysia-Airline-Flugzeuge auf dem Flughafen von Kuala Lumpur. Gehört das am Strand von La Reunion gefundene Wrackteil zur vermissten Maschine von Flug MH370? Foto: Fazry Ismail

Flugzeugexperten arbeiten mit Hochdruck an der Identifzierung des im Indischen Ozean angespülten Flugzeugwrackteils. Ermittler halten es für gut möglich, dass es zu der vor mehr als 16 Monaten spurlos verschwundenen Malaysia-Airlines-Maschine mit der Flug-nummer MH370 gehört. US-Ermittler wollen auf Fotos ein Merkmal entdeckt haben, das eindeutig auf eine Boeing 777 hinweise, berichtete der US-Sender CNN. MH370 war eine Boeing 777, die am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur in Südostasien nach Peking vom Radar verschwand. An Bord waren 239 Menschen.

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Sattelfest versichert - Guter Schutz gegen Fahrraddiebstahl

Eins von zehn: 300 000 Fahrräder werden jährlich als gestohlen gemeldet, nur zehn Prozent der Diebstähle werden aufgeklärt. Foto: Andrea Warnecke
Eins von zehn: 300 000 Fahrräder werden jährlich als gestohlen gemeldet, nur zehn Prozent der Diebstähle werden aufgeklärt. Foto: Andrea Warnecke

Oft reichen wenige Minuten und weg ist der geliebte Drahtesel. Über 300 000 Mal im Jahr schlagen Fahrrad-Diebe nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungs-wirtschaft (GDV) zu. Nur zehn Prozent der Diebstähle werden aufgeklärt. Glücklich, wer da eine geeignete Versicherung hat. «Bei Fahrraddiebstahl springt zwar die Hausrat-versicherung ein - doch nur, wenn das Rad aus einem verschlossenen Einzelkeller oder der Wohnung geklaut wurde», sagt Gerald Archangeli, Vizepräsident des Bundesverbandes deutscher Versicherungskaufleute. 

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Sicherheitslücken bedrohen Millionen Android-Handys

Fiese Angriffe: Millionen Android-Handys sind über mehrere Sicherheitslücken angreifbar für Hacker. Foto: Britta Pedersen
Fiese Angriffe: Millionen Android-Handys sind über mehrere Sicherheitslücken angreifbar für Hacker. Foto: Britta Pedersen

Berlin (dpa) - Millionen Handys mit dem Betriebssystem Android sind über mehrere Sicherheitslücken angreifbar für Hacker. Davor warnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Die Lücken klaffen in der Multimedia-Schnittstelle Stagefright. Damit lasse sich über eine Multimedia-Nachricht Schadcode auf Handys platzieren, berichtete der Sicherheitsfachmann Joshua Drake. Hacker könnten so Daten stehlen, Ton und Video aufnehmen oder auf gespeicherte Fotos zugreifen.

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