Bio-Essen für Gestresste: «Fixgerichte» als Naturkost-Trend

Frisch, gesund und praktisch: Das verlangen Kunden häufig auch von Bioprodukten. Foto: Daniel Karmann
Frisch, gesund und praktisch: Das verlangen Kunden häufig auch von Bioprodukten. Foto: Daniel Karmann

Es war eines der «Sakramente» der einstigen Bio-Bewegung: Auf den Tisch kommen nur frische, unverarbeitete Lebensmittel, dabei möglichst noch aus eigenem Anbau - zeitaufwendiges Gemüse-Schnippeln inklusive. Die Nachkommen der Bioladen-Gründer scheinen das - gemessen an den neuen Trends - entspannter zu sehen. Ob 3-Korn-Puffer oder Buchweizensuppe: Für Ernährungsbewusste mit wenig Zeit gibt es inzwischen auch Bio aus der Tüte. «Fixgericht» nennt das die Branche.

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Vonovia scheitert im Übernahmekampf um Deutsche Wohnen

Der Immobilienkonzern Vonovia versucht seit Langem den Konkurrenten Deutsche Wohnen zu übernehmen. Im Übernahmekampf ist er nun gescheitert. Foto: Bernd Thissen/Archiv
Der Immobilienkonzern Vonovia versucht seit Langem den Konkurrenten Deutsche Wohnen zu übernehmen. Im Übernahmekampf ist er nun gescheitert. Foto: Bernd Thissen/Archiv

Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia ist mit seinen Plänen zur feindlichen Übernahme des Rivalen Deutsche Wohnen gescheitert. Vonovia-Chef Rolf Buch räumte ein, die Annahmequote für die Milliardenofferte habe nach vorläufigen Zahlen nur bei rund 30,4 Prozent gelegen. Damit wurde die von dem Dax-Konzern geforderte Mindestannahme-quote von 50 Prozent deutlich verfehlt. Deutsche Wohnen hatte sich vehement gegen die Übernahme gewehrt und zeigte sich nun erleichtert über den Ausgang des vier-monatigen Kampfes:

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Stevens tritt als Hoffenheim-Trainer zurück

Huub Stevens ist nicht mehr Trainer von 1899 Hoffenheim. Foto: Uwe Anspach
Huub Stevens ist nicht mehr Trainer von 1899 Hoffenheim. Foto: Uwe Anspach

Die Ära von Huub Stevens bei 1899 Hoffenheim ist nach nicht einmal vier Monaten schon wieder zu Ende. Der Niederländer trat aus gesundheitlichen Gründen beim Abstiegs-kandidaten der Fußball-Bundesliga zurück. Damit stehen die Kraichgauer drei Tage vor dem wichtigen Spiel bei Werder Bremen ohne Trainer da. «Wir waren genauso überrascht», sagte Mediendirektor Christian Frommert. Stevens' Nachfolge sollen vorerst seine beiden bisherigen Assistenten Alfred Schreuder und Armin Reutershahn übernehmen.

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Deutliche Siege für Trump und Sanders in New Hampshire

New Hampshire war der zweite US-Bundesstaat, in dem die Parteien ihre Kandidaten für das Rennen ums Weiße Haus wählen. Foto: Katherine Taylor
New Hampshire war der zweite US-Bundesstaat, in dem die Parteien ihre Kandidaten für das Rennen ums Weiße Haus wählen. Foto: Katherine Taylor

Deutliche Siege für die beiden Favoriten: Mit großem Abstand haben die Präsidentschafts-bewerber Donald Trump und Bernie Sanders die Vorwahlen ihrer Parteien im US-Bundesstaat New Hampshire für sich entschieden. Hillary Clinton kassierte bei den Demokraten eine schmerzhafte Niederlage. Nach Wahlen in bislang zwei Bundesstaaten haben die Republikaner keinen klaren Sieger. Nach Angaben des US-Senders CNN entschieden sich nach Auszählung fast aller Stimmen rund 35 Prozent der republikanischen Wähler für den steinreichen New Yorker Politik-Neuling Trump.

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Fast jeder fünfte PISA-Schüler versagt bei leichten Aufgaben

Nach wie vor ist der soziale Hintergrund eines Jugendlichen ein entscheidender Risikofaktor für Schulversagen. Foto: Ralf Hirschberger
Nach wie vor ist der soziale Hintergrund eines Jugendlichen ein entscheidender Risikofaktor für Schulversagen. Foto: Ralf Hirschberger

Trotz spürbarer Verbesserungen im Bildungs-system nach dem «PISA-Schock» vor 15 Jahren gilt in Deutschland immer noch fast jeder fünfte 15-jährige Schüler als zumindest teilweise äußerst leistungsschwach. Und nach wie vor ist der soziale Hintergrund eines Jugendlichen hierzulande ein entscheidender Risikofaktor für solches Schulversagen. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammen-arbeit und Entwicklung (OECD) mit Daten der PISA-Tests bis 2012 hervor.

 

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Polizei fasst mutmaßliche Finanzchefin von «El Chapo»

Guadalupe Fernandez Valencia soll sich um die Finanzen der «El Chapo»-Bande gekümmert haben. Foto: Mexican Federal Police
Guadalupe Fernandez Valencia soll sich um die Finanzen der «El Chapo»-Bande gekümmert haben. Foto: Mexican Federal Police

Die mexikanische Polizei soll die mutmaßliche Finanzchefin der Bande des inhaftierten Drogenbosses Joaquín «El Chapo» Guzmán gefasst haben. Die von den USA gesuchte Guadalupe Fernández Valencia - genannt «La Patrona» - sei in Culiacán in Sinaloa, dem Heimatstaat von «El Chapos» Drogenkartell, festgenommen worden, teilte der mexikanische Sicherheitsrat mit. Sie soll mit Guzmáns Bande Drogenhandel und Geldwäsche betrieben haben. Den Angaben zufolge war Fernández Valencia bereits 1998 in den USA wegen Schmuggels festgenommen und inhaftiert worden.

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Börsen im Abwärtstrend - Kauf sachlich hinterfragen

Der deutsche Aktienindex Dax steht an der Frankfurter Börse im Zentrum der Aufmerksamkeit: Für Privatanleger sollte er aber nicht das entscheidene Kaufkriterium sein. Foto: Frank Rumpenhorst
Der deutsche Aktienindex Dax steht an der Frankfurter Börse im Zentrum der Aufmerksamkeit: Für Privatanleger sollte er aber nicht das entscheidene Kaufkriterium sein. Foto: Frank Rumpenhorst

Würden Sie in dieses Unternehmen wieder investieren? Das ist die entscheidende Frage, die sich Aktienanleger derzeit stellen sollten, statt verunsichert zu reagieren. Der Dax sank am Montag unter die 9000er Marke - erstmals seit Oktober 2014. Dennoch gilt: Kein Grund zur Panik. «Achten Sie bei der Kaufentscheidungen nicht so stark auf den Dax oder einzelne Kursentwicklungen», rät Marc Tüngler von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapier-besitz. Wichtiger sei, dass Anleger überprüfen: Warum habe ich diese Aktie ursprünglich gekauft?

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Letzter Vermisster nach Zugunglück gefunden - Jetzt elf Tote

Die Züge waren auf der eingleisigen Strecke frontal eineinander gerast. Foto: Peter Kneffel
Die Züge waren auf der eingleisigen Strecke frontal eineinander gerast. Foto: Peter Kneffel

Nach dem Zugunglück von Bad Aibling ist der letzte Vermisste tot gefunden worden. Damit kamen bei dem Zusammenstoß zweier Regionalzüge in Bayern elf Menschen ums Leben, wie es am Mittwochmorgen vom Polizeipräsidium Rosenheim hieß. Erste Ermittlungen hatten ergeben, dass die Tragödie im oberbayerischen Bad Aibling durch menschliches Versagen ausgelöst worden war. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagabend aus zuverlässiger Quelle. Bei dem Unglück waren elf Menschen getötet worden, es gab rund 80 Verletzte.

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Baden-Württembergs Tourismusbranche wächst und wächst

Baden-Württembergs Tourismusbranche ist auf Wachstumskurs geblieben. Foto: Marijan Murat/Archiv
Baden-Württembergs Tourismusbranche ist auf Wachstumskurs geblieben. Foto: Marijan Murat/Archiv

Relativ gutes Wetter und hohe Beliebtheit im Ausland hat Baden-Württemberg 2015 im Tourismus auf Wachstumskurs gehalten. Die Zahl der Übernachtungen im Südwesten sei um 3,3 Prozent auf 50,8 Millionen gestiegen, teilte das für Tourismus zuständige Ministerium am Dienstag in Stuttgart mit. Damit sei der Wert im fünften Jahr nacheinander angestiegen. «Baden-Württemberg ist ein überaus attraktives Reiseland, das auch im Ausland zunehmend an Strahlkraft gewinnt und neue Gäste anzieht», sagte Tourismusminister Alexander Bonde (Grüne).

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Dekra: Reinigungsfahrzeuge gegen Feinstaub einsetzen

Messgeräte des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erfassen die Feinstaubbelastung. Foto: Martin Gerten
Messgeräte des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erfassen die Feinstaubbelastung. Foto: Martin Gerten

Der Chef der Dekra-Autosparte, Clemens Klinke, hat vorgeschlagen, dem gefährlichen Feinstaub in Stuttgart zunächst mit umgebauten Reinigungsfahrzeugen zu Leibe zu rücken. «Ich wundere mich manchmal, dass wir über flächendeckende Fahrverbote reden, ohne vorher ganz einfache Möglichkeiten ausprobiert zu haben», sagte er den «Stuttgarter Nachrichten». Denn wenn sich Feinstaub absaugen und auswaschen lasse, «warum versucht man es dann nicht erst einmal damit, die Strecke mit einer Kehr- und Absauganlage regelmäßig zu reinigen?»

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Verband: Geschäfte setzen weiter auf 1- und 2-Cent-Münzen

Baden-Württembergs Händler werden vermutlich nicht auf Kleingeld verzichten. Foto: Rolf Vennenbernd
Baden-Württembergs Händler werden vermutlich nicht auf Kleingeld verzichten. Foto: Rolf Vennenbernd

Ob an der Ladentheke oder an der Supermarkt-kasse: Der Griff zum Kleingeld wird in Baden-Württemberg nach Einschätzung eines Branchenverbandes auch künftig fester Bestandteil im alltäglichen Konsum sein. Baden-Württembergs Einzelhändler hätten keinerlei Absichten, auf 1- und 2-Cent-Münzen zu verzichten und die Beträge stattdessen zu runden, sagte die Hauptgeschäftsführerin von Baden-Württembergs Handelsverband, Sabine Hagmann, in Stuttgart.

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Vier Verdächtige nach Handgranatenanschlag gefasst

Der leitende Kriminaldirektor Andreas Stenger vom baden-württembergischen Landeskriminalamt zeigt Modelle der Handgranate M52 aus dem ehemaligen Jugoslawien. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Der leitende Kriminaldirektor Andreas Stenger vom baden-württembergischen Landeskriminalamt zeigt Modelle der Handgranate M52 aus dem ehemaligen Jugoslawien. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Nach dem Anschlag mit einer Handgranate auf eine Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen haben die Ermittler vier Verdächtige gefasst. Die Spur führt ins Sicherheitsgewerbe. Ein fremdenfeindliches Motiv schließen Polizei und Staatsanwaltschaft nach Angaben aus. Drei Männer im Alter von 23, 27 und 37 Jahren kamen in Untersuchungs-haft. Die Handgranate war Ende Januar auf das Gelände der Erstaufnahmestelle geworfen worden und neben einem Container des Sicherheitsdienstes gelandet. Sie explodierte nicht.

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Tui bekommt Terror in Urlaubsländern zu spüren

Mit halb so vielen Türkei-Urlaubern wie 2015 rechnet Tui in diesem Jahr. Foto: Soeren Stache/Symbolbild
Mit halb so vielen Türkei-Urlaubern wie 2015 rechnet Tui in diesem Jahr. Foto: Soeren Stache/Symbolbild

Der weltgrößte Reisekonzern Tui bekommt die Terrorfolgen in der Türkei und Nordafrika zu spüren. Die Sommerbuchungen für das Land am Bosporus seien im Vergleich zum Vorjahr bislang um 40 Prozent eingebrochen, sagte der künftig allein amtierende Tui-Chef Fritz Joussen. Zuvor fielen schon Tunesien und halb Ägypten als Urlaubsziele weg. Joussen glaubt dennoch an eine Gewinnsteigerung im laufenden Geschäftsjahr. Hoffnung macht ein Buchungsansturm auf Spanien samt Kanaren, trüber sind die Aussichten bei der Container-Reederei Hapag-Lloyd.

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Daimler ruft 840 000 Fahrzeuge mit Takata-Airbags zurück

Der Autobauer Daimler ruft vorsroglich 705 000 Mercedes-Benz Pkw und rund 136 000 Daimler Vans in die Werkstätten zurück. Sie könnten von den defekten Airbags des japanischen Zulieferers Takata betroffen sein. Foto: Marijan Murat/Symbolbild
Der Autobauer Daimler ruft vorsroglich 705 000 Mercedes-Benz Pkw und rund 136 000 Daimler Vans in die Werkstätten zurück. Sie könnten von den defekten Airbags des japanischen Zulieferers Takata betroffen sein. Foto: Marijan Murat/Symbolbild

Der Autobauer Daimler ist stark von der jüngsten Ausweitung des Debakels um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata in den USA betroffen. Der deutsche Autobauer teilte mit, 705 000 Mercedes-Benz Pkw und rund 136 000 Daimler Vans vorsorglich in die Werkstätten zu beordern. Das entspricht mehr als dem Doppelten des letzten US-Jahresabsatzes der Stuttgarter. Die US-Verkehrsaufsicht hatte Daimler zuvor darüber informiert, dass der Behörde mögliche Defekte gemeldet worden seien. Mit den Airbags von Takata gibt es schon lange Probleme. 

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Pollenflug: Medikamente während der ganzen Saison nehmen

Wegen der milden Temperaturen beginnt die Heuschnupfenzeit in diesem Jahr recht früh. Foto: Arno Burgi
Wegen der milden Temperaturen beginnt die Heuschnupfenzeit in diesem Jahr recht früh. Foto: Arno Burgi

Bei so manch einem läuft schon jetzt die Nase und die Augen tränen: «Die Allergiesaison ist gestartet», erklärt Prof. Torsten Zuberbier, Vorsitzender der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF). Zurzeit sind die Haselpollen unterwegs, bald folgen Erle und Birke. Die schlechte Nachricht: «Diejenigen, die auf Hasel reagieren, reagieren mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf Erle und Birke.» Die gute Nachricht: Die Allergie kann und sollte behandelt werden. «Wenn man nichts macht, schadet man sich selbst.»

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Das war's - Narren nehmen Abschied von der Fastnacht

Burgnarren aus Waldburg ziehen beim Narrensprung durch Ravensburg. Foto: Felix Kästle
Burgnarren aus Waldburg ziehen beim Narrensprung durch Ravensburg. Foto: Felix Kästle

Schluss mit lustig: Tränenreich nehmen die Narren im Südwesten am Aschermittwoch Abschied von der Fastnacht. Mit großem Wehklagen und lautem Jammern wird bei den verschiedenen Ritualen im Land das Ende der närrischen Zeit besiegelt. In Wolfach in der Ortenau etwa wollen Männer der Geldwäschergilde im Stadtbrunnen ihre Geldbeutel auswaschen - als Zeichen dafür, dass die Portemonnaies während der Fastnacht völlig geleert wurden. Die Geldbeutel werden anschießend an einer Leine zum Trocknen aufgehängt.

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VfB und Großkreutz scheitern im Pokal an BVB

Nach dem Spielende steht Stuttgarts Kevin Großkreutz (r) geknickt auf dem Spielfeld. Foto: Marijan Murat
Nach dem Spielende steht Stuttgarts Kevin Großkreutz (r) geknickt auf dem Spielfeld. Foto: Marijan Murat

Stuttgart (dpa) - Serien gerissen, das Wiedersehen mit dem Ex-Club ohne Happy-End: Der VfB Stuttgart ist mit seinem Weltmeister und ehemaligen Borussia-Profi Kevin Großkreutz beim 1:3 (1:2) gegen Dortmund im Viertelfinale aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Die Tore für Dortmund erzielten Marco Reus (5. Minute), Pierre-Emerick Aubameyang (31.) und Henrich Mchitarjan (90.). Lukas Rupp hatte zwischenzeitlich zum 1:1 (21.) getroffen.

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Gruner + Jahr lässt Online-Nutzer mit Werbeblocker zahlen

Gruner + Jahr weitet seine Anti-Adblock-Maßnahmen auf sieben weitere Websites aus. Foto: Christian Charisius/Archiv
Gruner + Jahr weitet seine Anti-Adblock-Maßnahmen auf sieben weitere Websites aus. Foto: Christian Charisius/Archiv

Wer Internetseiten wie Geo.de oder Schöner-Wohnen.de des Verlags Gruner + Jahr (G+J) nutzen will, muss sich künftig entscheiden: Entweder er schaltet seinen Werbeblocker ab und kann weiterhin kostenlos durch die Inhalte surfen. Oder er unterdrückt die Werbung weiterhin und muss dann für den Zugang zahlen. Dieser koste als Tagespass 0,50 Euro, der Wochenpass 2 Euro, erläuterte ein G+J-Sprecher. Neben Geo.de habe der Hamburger Verlag seine Anti-Adblock-Maßnahmen auf sieben weitere Websites ausgeweitet.

 

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Bundesweite Daten zum Wolf - Beratungszentrum startet

Ein Wolfsrudel tollt im Wildpark Knüll in Hessen. Foto: Uwe Zucchi
Ein Wolfsrudel tollt im Wildpark Knüll in Hessen. Foto: Uwe Zucchi

Fünfzehn Jahre nach der Rückkehr des Wolfs in Deutschland startet das Bundesumwelt-ministerium mit dem Aufbau eines Beratungs-zentrums für die zuständigen Landesbehörden. Es soll zudem erstmals bundesweite Daten zum Wolf sammeln und aufbereiten. Zuständig ist ein Konsortium unter Führung der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung, wie das Ministerium im Vorfeld einer Pressekonferenz berichtete. Daran nehmen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Barbara Jessel, und Senckenberg-Generaldirektor Volker Mosbrugger teil.

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Neun Tote und viele Verletzte bei Zugunglück in Bayern

Rettungskräfte an der Unfallstelle. Foto: Peter Kneffel
Rettungskräfte an der Unfallstelle. Foto: Peter Kneffel

Bei einem Zugunglück sind in Oberbayern mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Rund 80 wurden verletzt. Unter den Toten seien wahrscheinlich auch die beiden Lokführer, sagte ein Polizeisprecher. Es ist das schlimmste Zugunglück in Deutschland seit fünf Jahren. Zehn Menschen wurden bei dem Zusammenstoß zweier Nahverkehrszüge in der Nähe von Bad Aibling im Landkreis Rosenheim schwer verletzt, acht Reisende mittelschwer und 63 leicht. Mindestens ein Mensch wurde zunächst noch vermisst.

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Stadt Augsburg untersagt AfD-Chefin Petry Rede im Rathaus

AfD-Chefin Petry hatte gesagt, Polizisten müssten illegale Grenzübertritte von Flüchtlingen notfalls auch mit der Schusswaffe verhindern. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
AfD-Chefin Petry hatte gesagt, Polizisten müssten illegale Grenzübertritte von Flüchtlingen notfalls auch mit der Schusswaffe verhindern. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Nach ihren umstrittenen Äußerungen zum Schusswaffengebrauch an der Grenze hat Augsburg der AfD-Chefin Frauke Petry das angedrohte Hausverbot im historischen Rathaus ausgesprochen. Zugleich sei der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland die Nutzung des Gebäudes für einen Neujahrsempfang am Freitag untersagt worden, teilte die Stadt mit. AfD-Stadtrat Markus Bayerbach kündigte umgehend eine Klage gegen die Entscheidung des Oberbürgermeisters Kurt Gribl (CSU) an.

 

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Immer mehr Bürger besorgen sich kleinen Waffenschein

Kleiner Waffenschein und Schreckschusspistole «Walther P22»: Von Ende November bis Ende Januar nahm die Zahl dieser Waffenscheine um mehr als 21 000 zu. Foto: Oliver Killig/Illustration
Kleiner Waffenschein und Schreckschusspistole «Walther P22»: Von Ende November bis Ende Januar nahm die Zahl dieser Waffenscheine um mehr als 21 000 zu. Foto: Oliver Killig/Illustration

Immer mehr Menschen in Deutschland rüsten mit einem kleinen Waffenschein für Schreckschusspistolen oder Pfefferspray auf. Von Ende November bis Ende Januar nahm die Zahl dieser Waffenscheine um mehr als 21 000 zu. Das zeigt eine der Deutschen Presse-Agentur vorliegende Antwort des Bundes-innenministeriums auf eine Frage der Grünen-Abgeordneten Irene Mihalic. Insgesamt waren im Nationalen Waffenregister Ende Januar fast 301 000 kleine Waffenscheine gespeichert. 

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Schlepper und Flut befreien Containerriesen aus Elbschlick

Mehrere Schlepper ziehen das Containertschiff «CSCL Indian Ocean» zurück in das Fahrwasser der Elbe. Foto: Ingo Wagner
Mehrere Schlepper ziehen das Containertschiff «CSCL Indian Ocean» zurück in das Fahrwasser der Elbe. Foto: Ingo Wagner

Im dritten Anlauf ist es Schleppern auf der Elbe gelungen, den vor gut fünf Tagen auf Grund gelaufenen Containerriesen «CSCL Indian Ocean» freizubekommen. Zwölf Schlepper mit zusammen 1085 Tonnen Zugkraft zogen das 400 Meter lange Schiff in der Nacht zurück in die Fahrrinne. Der Schleppversuch hatte gegen 2.00 Uhr begonnen, wenige Minuten später war bereits das Heck frei. Nach 20 Minuten hatte das Schiff wieder Wasser unter dem Kiel. Ursprünglich war mit einem mehrstündigen Manöver gerechnet worden. Gegen 5.30 Uhr kam die «Indian Ocean» in Hamburg an.

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Gabriel setzt bei Flüchtlingskindern auf Einzelfalllösungen

Setzt im Streit über den Familiennachzug minderjähriger Flüchtlinge auf Einzelfalllösungen: SPD-Chef Gabriel: Foto: Daniel Bockwoldt
Setzt im Streit über den Familiennachzug minderjähriger Flüchtlinge auf Einzelfalllösungen: SPD-Chef Gabriel: Foto: Daniel Bockwoldt

SPD-Chef Sigmar Gabriel setzt im Streit über den Familiennachzug minderjähriger Flüchtlinge auf Einzelfalllösungen. «Ich hoffe, dass wir die Kollegen aus der CDU überzeugen können, dass man am Ende nach menschlichem Ermessen entscheiden muss, nach Nächstenliebe und Verantwortungs-bewusstsein», sagte der Vizekanzler gestern Abend in Hamburg. Einen ungeregelten Familiennachzug lehnte Gabriel jedoch ab: «Die afghanischen Behörden sagen, wenn ihr offensiv den Familiennachzug für unbegleitete Minderjährige anbietet, dann werden viele Eltern ihre Kinder auf eine ganz gefährliche Reise schicken.»

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Vermieter darf Werbepost nicht unterbinden

«Keine Werbung» fordern viele Mieter an ihrem Briefkasten. Doch was, wenn die Post persönlich an den Mieter adressiert ist? Foto: Arno Burgi
«Keine Werbung» fordern viele Mieter an ihrem Briefkasten. Doch was, wenn die Post persönlich an den Mieter adressiert ist? Foto: Arno Burgi

Wenn der Briefkasten überquillt, weil er mit Werbung vollgestopft ist, helfen Aufkleber mit dem Hinweis «Bitte keine Werbung». Mieter dürfen sie an ihrem Briefkasten anbringen. Darauf weist der Deutsche Mieterbund hin. Der Vermieter hingegen kann nicht generell verbieten, dass der Postbote Werbung zustellt. Allgemeine Aushänge an der Eingangstür, die den Empfang von Werbepost unterbinden, sind nicht zulässig. Außerdem gilt: Ist Werbung persönlich an den Mieter adressiert, helfen auch Aufkleber nichts. Sie muss der Postbote zustellen - also in den Briefkasten werfen. (DPA/TMN)

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Pläne schmieden und dranbleiben: So gelingt das Fernstudium

Wann kann ich mich am besten konzentrieren? Und wo? Wer ein Fernstudium durchziehen will, muss sein Lernverhalten genau kennen. Und er braucht viel Selbstdisziplin. Foto: Monique Wüstenhagen
Wann kann ich mich am besten konzentrieren? Und wo? Wer ein Fernstudium durchziehen will, muss sein Lernverhalten genau kennen. Und er braucht viel Selbstdisziplin. Foto: Monique Wüstenhagen

Manche Studierende sind berufstätig, andere pflegen Angehörige oder sind alleinerziehend, wieder andere sind in ihrer Bewegung so eingeschränkt, dass ein Präsenzstudium schwierig ist. Ein Fernstudium kann in diesen Fällen die Lösung sein. «Ein Vorteil beim Fernstudium ist die Flexibilität, das Studium ist weitgehend unabhängig von Zeiten oder Orten», so Gerd Dapprich von der FernUniversität in Hagen. Deshalb fordert diese Form des Studiums allerdings auch ein besonders hohes Maß an Disziplin und eine genaue Planung, warnt Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk.

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Gut aussehen im Netz: Worauf Arbeitnehmer achten müssen

Berufstätige sollten sich genau überlegen, wie sie sich in beruflichen sozialen Netzwerken wie Xing präsentieren. Das Profil im Netz ist wie eine erste Arbeitsprobe für Personaler. Foto: Tobias Hase
Berufstätige sollten sich genau überlegen, wie sie sich in beruflichen sozialen Netzwerken wie Xing präsentieren. Das Profil im Netz ist wie eine erste Arbeitsprobe für Personaler. Foto: Tobias Hase

«Fliege nach Afrika. Hoffentlich krieg ich kein Aids. Nur ein Scherz. Ich bin weiß!» Diesen geschmacklosen Scherz twitterte Justine Sacco, bevor sie Ende 2013 in London in einen Flieger nach Kapstadt stieg. Während des Flugs brach ein Shitstorm über die 30-Jährige herein. Als sie elf Stunden später landete, hatte ihr Arbeitgeber sich bereits öffentlich von ihr distanziert. Wenig später war Sacco ihren Job bei einem großen US-Medienkonzern los. Das Beispiel zeigt: Was Arbeitnehmer ins Netz schreiben, kann Auswirkungen auf die Karriere haben.

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Gefahr aus der Dropbox: Link startet Schadsoftware-Download

Nicht mehr lesbar oder zugänglich sind die Daten für Nutzer, deren PC von Ransomware heimgesucht wurde. Ein starker Grund für regelmäßige Backups. Foto: Rainer Jensen
Nicht mehr lesbar oder zugänglich sind die Daten für Nutzer, deren PC von Ransomware heimgesucht wurde. Ein starker Grund für regelmäßige Backups. Foto: Rainer Jensen

Berlin (dpa/tmn) - Ob getarnt als Rechnung im Dateianhang von E-Mails oder einfach nur durch den Besuch einer manipulierten Webseite: Schadsoftware landet schneller auf dem Rechner, als Nutzern lieb sein kann. Vor einer neuen Masche, mit der Onlinekriminelle Trojaner oder erpresserische Schadsoftware (Ransomware) einschleusen wollen, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informations-technik (BSI). Dabei erhält das Opfer eine Mail mit einem Download-Link, die von einem Onlinespeicherdienst wie etwa Dropbox aus gesendet wurde.

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Immobilienfinanzierung nach Maß - Richtige Zinsbindung wählen

Die Zinsbindung hängt auch von den individuellen Bedürfnissen des Kreditnehmers nach Sicherheit und Flexibilität ab. Foto: Bodo Marks
Die Zinsbindung hängt auch von den individuellen Bedürfnissen des Kreditnehmers nach Sicherheit und Flexibilität ab. Foto: Bodo Marks

Das historische Zinstief kommt Immobilien-finanzieren im Prinzip sehr gelegen. Denn dadurch sind die Darlehenszinsen derzeit ziemlich niedrig. Wer will, kann sich die günstigen Konditionen langfristig sichern. Zins-bindungen von bis zu 40 Jahren sind möglich. «Vor allem für junge Familien sind solche Konditionen ideal», sagt Max Herbst von der FMH Finanzberatung in Frankfurt am Main. Sie haben mit einer langen Zinsbindung eine hohe Planungssicherheit und können teilweise über Jahrzehnte hinweg mit einer festen monatlichen Rate kalkulieren.

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Bodensee so warm wie noch nie um diese Jahreszeit

Der Klimawandel hat Auswirkungen auf den Bodensee. Foto: Felix Kästle/Archiv
Der Klimawandel hat Auswirkungen auf den Bodensee. Foto: Felix Kästle/Archiv

Das Oberflächenwasser des Bodensees in der Bregenzer Bucht liegt nach Erkenntnis einer Umweltschutzorganisation um zwei Grad über dem langjährigen Mittel. Die Seetemperatur war in diesem Winter an 20 Kalendertagen wärmer als an den gleichen Kalendertagen in den Jahren seit 1979, wie die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) am Montag in Bregenz (Österreich) mitteilte. «Damit zeigt sich einmal mehr, dass die Auswirkungen des Klimawandels auch im Bodensee nachweisbar sind», sagte der IKGB-Vorsitzende Elmar Zech.

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